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DE102606C - - Google Patents

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Publication number
DE102606C
DE102606C DENDAT102606D DE102606DA DE102606C DE 102606 C DE102606 C DE 102606C DE NDAT102606 D DENDAT102606 D DE NDAT102606D DE 102606D A DE102606D A DE 102606DA DE 102606 C DE102606 C DE 102606C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
flaps
propeller
ship
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT102606D
Other languages
English (en)
Publication of DE102606C publication Critical patent/DE102606C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H1/00Propulsive elements directly acting on water
    • B63H1/30Propulsive elements directly acting on water of non-rotary type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H1/00Propulsive elements directly acting on water
    • B63H1/30Propulsive elements directly acting on water of non-rotary type
    • B63H1/32Flaps, pistons, or the like, reciprocating in propulsive direction

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 65: Schiffbau.
PAUL GENTHE in WESTERHUSEN a. E. Klappenpropeller in Gleitrahmen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Februar i8g8 ab.
Bei den bisher bekannt gewordenen Klappen-.propellern ragten die Klappen frei in das Wasser, so dafs der Propeller leicht Beschädigungen ausgesetzt war, die die Wirkung desselben völlig in Frage stellen konnten. Nach vorliegender Erfindung werden die Klappen von einem Rahmen umgeben, der mit Rollen auf am Schiff befestigten Schienen gleitet und dadurch sowohl ein sicheres Arbeiten des Propellers herbeiführt, als auch denselben vor Beschädigungen schützt. Ein weiteres, mit dem ersteren in engem Zusammenhange stehendes Merkmal der Erfindung besteht in der Umsteuerung der Klappen, welche bei den bisherigen Constructionen grofse Mangel aufwies.
Auf beiliegender Zeichnung ist der neue Propeller zur Darstellung gebracht, und zwar bedeutet:
Fig. ι eine Ansicht desselben von hinten bei abgenommenem Schutzblech (Fig. 2) für das Excenter,
Fig. 2 einen Querschnitt nach %-% der Fig. 1,
Fig. 3 bis 5 Querschnitte durch den Propeller nach x-x,
Fig. 6 einen Horizontalschnitt durch das Hintertheil des Schiffes nach y-y der Fig. 7 (Propeller in Ansicht),
Fig. 7 einen Längsschnitt durch das Hintertheil des Schiffes;
Fig. 8 und 9 zeigen die Befestigungsart des Gleitrahmens am Hintertheil des Schiffes sowie die Gestaltung der Spanten dortselbst;
Fig. 10 zeigt eine Vergrößerung der Kolben- und Steuerungsstange.
Der zur Fortbewegung des Schiffes dienende Klappenpropeller (Fig. 1) besteht aus einem rechteckigen Rahmen b (Fig. 1), welcher in der Mitte zwei parallele Stege c besitzt. An dem oberen Theil. des Rahmens sind zwei in Scharnieren drehbare Eisenplatten d d angebracht, welche in ihrer Drehung durch eine mittelst Excenters e hoch- und niederstellbare Leiste^ gehemmt werden können. Diese Leiste f ist mit tiner Platte g verbunden, welche in Nuthen der Stege (Fig. 2) durch das in ihrem Ausschnitt sich drehende Excenter e gehoben und gesenkt wird. Bei der tiefsten Stellung der Excenterscheibe e tritt die Leiste f in eine Nuth h des unteren Rahmentheiles, so dafs die Klappen d unbehindert von vorn nach hinten durch den Rahmen b schwingen können; bei der höchsten Stellung der Scheibe wird dagegen die Leiste aus der Nuth h gehoben und die Klappen d am Hindurchschwingen durch den Rahmen verhindert. Der Rahmen selbst läuft nun mit Rädern i auf Winkelschienen k, welche am hinteren Unterwasserschiff parallel zum Kiel / und in gleicher Horizontalebene mit demselben an Hängebügeln m angebracht sind. Um die Hin- und Herbewegung des Rahmens b auf den Schienen k zu ermöglichen, sind die hinteren Spanten nicht bis zum eigentlichen Kiel / geführt, sondern bis zu einem um ca. Rahmenhöhe b höher gelegenen Hülfskiel u.
Die Bewegung des Rahmens b wird nun von dem Kolben ο eines im Hinterschiff aufgestellten Dampfcylinders r bewirkt. Dieser Kolben besitzt eine hohle Kolbenstange p, weiche mittelst der Stopfbuchse q
durch den Steg s zwischen Kiel / und Hülfskiel u wasserdicht nach aufsen geführt und mit dem Rahmen b fest verbunden ist.
Durch die hohle Kolbenstange, durch Kolben ο und die Cylinderdeckel t hindurch ist eine hohle Stange ν geführt, welche in der Längsrichtung nicht verschiebbar ist, sondern nur innenbords mittelst eines Handhebels η gedreht werden kann (Fig. 7). Diese Drehung wird durch eine mit einem Vierkant in der Stange ν hin- und hergleitende Stange, welche in dem Rahmen mit dem Excenter e verbunden ist, auf dieses übertragen.
Man kann also durch Drehung des Hebels η die Leiste/ in die in den Fig. 3 bis 5 gezeigten Stellungen bringen und sind die diesen Stellungen entsprechenden Lagen des Hebels auf einem Rahmen n> markirt.
Bei Stillstand des Schiffes nimmt die Leiste/ die in Fig. 4 angezeigte Stellung ein, d. h. sie liegt in der Nuth h, die Klappe d dagegen links seitwärts von der Leiste. Bei dem Commando »Vorwärts« dreht der Maschinist den Hebel η so, dafs die Leiste/ vor die Klappe d tritt (Fig. 3). Geht jetzt der Kolben nach rückwärts, so werden die Klappen gegen die Leiste gedrückt und an dem Durchtritt durch den Rahmen nach vorn verhindert, das Schiff bewegt sich vorwärts.
Bei Uebergang zur Rückwärtsfahrt stellt der Maschinist den Hebel η so, dafs die Leiste / in die Nuth h eintritt, die Klappen d also bei Bewegung des Dampfkolbens nach hinten durch den Rahmen b infolge des Wasserwiderstandes nach vorn gedrückt werden, worauf er die Leiste/ wieder nach oben stellt (Fig. 5). Geht jetzt der Kolben nach vorn, so werden die Klappen d nach hinten gegen Leiste / gedrückt und das Schiff bewegt sich rückwärts. In beiden Fällen stellen sich die Klappen d bei dem zur Fortbewegung des Schiffes nicht dienenden Gange des Kolbens schräg, so dafs sie dem Wasser keinen Widerstand darbieten. Statt eines Propellers kann man auch deren mehrere (zwei bis drei) anordnen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Klappenpropeller in Gleitrahmen für Schiffe, dadurch gekennzeichnet, dafs die Klappen in einem auf Gleitschienen (k) unter Wasser vom Schiff aus hin- und herschiebbaren Rahmen (b) um eine Horizontalachse drehbar eingelenkt sind und durch eine im Rahmen (b) befindliche, von innenbords aus verstellbare Leiste (f) am Durchtritt durch den Rahmen (b) gehindert werden können, so dafs je nach der Bewegungsrichtung des Rahmens (b) die Klappen (d) dem Wasser Widerstand bieten, d. h. das Schiff fortbewegen oder das Wasser widerstandslos durchschneiden.
2. Propeller nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine die hohle Schubstange (p) des Propellers durchdringende Welle fv), welche an dem im Rahmen befindlichen Ende eine von innenbords drehbare Excenterscheibe (e) trägt, zum Zwecke, die den Durchtritt der Klappen (d) durch den Rahmen verhindernde Leiste (f) zu verstellen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT102606D Active DE102606C (de)

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DE (1) DE102606C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4000328A1 (de) * 1990-01-08 1990-05-10 Franz Husnik Das schiff der zukunft, betrieben von schwingung und schwerkraft, uebertragen auf wasserzylinder, deren kolben ueber die kolbenstangen die kolben der einzylinder - oelhydraulikpumpen betreiben und den oeldruck ueber einen oelhochdrucktank an die oelhydraulikmotoren mit generatoren weiterleiten und so dem schiff einen unbegrenzten aktionsradius ermoeglichen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4000328A1 (de) * 1990-01-08 1990-05-10 Franz Husnik Das schiff der zukunft, betrieben von schwingung und schwerkraft, uebertragen auf wasserzylinder, deren kolben ueber die kolbenstangen die kolben der einzylinder - oelhydraulikpumpen betreiben und den oeldruck ueber einen oelhochdrucktank an die oelhydraulikmotoren mit generatoren weiterleiten und so dem schiff einen unbegrenzten aktionsradius ermoeglichen

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