DE10259895A1 - Pumpe - Google Patents
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Abstract
Pumpe, insbesondere Flügelzellenpumpe oder Rollenzellenpumpe, wobei die Flügelzellen- oder Rollenzellenpumpe mit einem zweihübigen Konturring versehen ist, mit einem Rotor, in welchem radial verschieblich Flügel oder Rollen gelagert sind, mit mindestens einer Seitenplatte, die die Rotationsgruppe abdichtet, mit einem Gehäuse und einem Gehäusedeckel, wobei der Rotor von einer Welle angetrieben wird, wobei die Welle im Gehäuse und gegebenenfalls im Deckel gelagert ist.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Pumpe, insbesondere Flügelzellenpumpe oder Rollenzellenpumpe, wobei die Flügel- oder Rollenzellenpumpe einen zweihübigen Konturring besitzt und einen Rotor, in dem radial verschieblich Flügel oder Rollen gelagert sind, mit mindestens einer, gegebenenfalls zwei Seitenplatten, die die Rotationsgruppe seitlich abdichten, mit einem Gehäuse und einem Gehäusedeckel, wobei der Rotor von einer Welle angetrieben wird und die Welle im Gehäuse und gegebenenfalls im Deckel gelagert ist.
- Die Erfindung betrifft insbesondere eine zweiflutige Flügelzellenpumpe, wobei diese zweiflutige doppelhübige Flügelzellenpumpe durch Teilung in zwei Pumpenhälften bei höheren Drehzahlen eine Pumpenhälfte bedarfsorientiert abschalten kann und die geförderte Menge dieser Pumpenhälfte in die Ansaugleitung zurückgeführt werden kann. Die Folge dieser Abschaltung ist, dass der Rotor und der Hubring der Pumpe in radialer Richtung nicht mehr druckausgeglichen sind, da in der abgeschalteten Pumpenhälfte nahezu kein Druck aufgebaut wird. Dies führt zu einer Querkraft, die auf Rotor und Hubring wirkt. Durch diese Querkraft werden bei steigenden Betriebsdrücken auf Stiften gelagerte Hubringe aufgrund der Durchbiegung der Stifte radial stärker aus ihrer ursprünglichen Position geschoben. Der auf der Welle gelagerte Rotor wird wegen der Wellendurchbiegung in die entgegengesetzte Richtung aus seiner ursprünglichen Position verschoben. Diese Verschiebungen haben starken Einfluss auf das Geräuschverhalten der Pumpe.
- Die Aufgabe, diese Probleme zu vermeiden, wird durch eine Pumpe gelöst, insbesondere eine Flügelzellenpumpe oder Rollenzellenpumpe, wobei die Flügelzellenpumpe oder Rollenzellenpumpe einen zweihübigen Konturring besitzt, einen Rotor, in dem radial verschieblich Flügel oder Rollen gelagert sind, eine oder gegebenenfalls zwei Seitenplatten, ein Gehäuse und einen Gehäusedeckel, wobei der Rotor von einer Welle angetrieben wird, wobei die Welle im Gehäuse und gegebenenfalls im Deckel gelagert ist, wobei erfindungsgemäß der Hubring und mindestens eine Seitenplatte durch mindestens einen ersten Stift zueinander positioniert sind und dass der erste Stift die mindestens eine Seitenplatte nicht durchdringt. Weiterhin erfindungsgemäß wird die mindestens eine Seitenplatte und das Gehäuse oder der Deckel durch einen zweiten Stift zueinander positioniert, wobei der zweite Stift die mindestens eine Seitenplatte nicht durchdringt und keinen Kontakt zum Konturring hat. Erfindungsgemäß ist eine zweite Seitenplatte durch einen dritten Stift mit dem Gehäuse oder dem Deckel zueinander positioniert, wobei der dritte Stift die zweite Seitenplatte nicht durchdringt und ebenfalls keinen Kontakt zum Konturring hat.
- Ebenfalls erfindungsgemäß sind bei der Pumpe der erste und zweite, gegebenenfalls der dritte Stift in derselben Durchgangsöffnung, aber in verschiedenen Bauteilen angeordnet.
- Bevorzugt wird auch eine Pumpe, bei der der erste und zweite, gegebenenfalls der dritte Stift jeweils bis in die Mitte der jeweiligen Seitenplattedicke hereinragen. Bevorzugt wird weiterhin eine Pumpe, bei der der erste und der zweite, gegebenenfalls der dritte Stift in einer sogenannten "Genaulochbohrung" angeordnet sind, das heißt, dass sie eine sogenannte "Genaustiftverbindung" in einem Rundloch darstellen.
- Eine weitere erfindungsgemäße Pumpe zeichnet sich dadurch aus, dass ein vierter und ein fünfter Stift in einer sogenannten "Langlochbohrung" angeordnet sind, wobei in den Platten Langlöcher ausgebildet sind und im Deckel oder gegebenenfalls im Gehäuse und im Hubring jeweils Rundlöcher, und dass der vierte Stift im Prinzip wie der erste Stift und der fünfte Stift im Prinzip wie der zweite Stift ausgebildet und angeordnet sind.
- Bevorzugt wird auch eine Pumpe, bei welcher die Bohrungen durchgehend glatt ausgestaltet sind (also keine abgesetzten Bohrungen darstellen), so dass die Stifte nur auf Scherung und nicht auf Biegung beansprucht sind.
- Bevorzugt wird weiterhin eine Pumpe, bei der die beiden Stifte im Deckel (der zweite und der fünfte) und der dritte Stift im Gehäuse gleich lang sind und gleiche Durchmesser haben. Weiterhin wird eine Pumpe bevorzugt, bei der die beiden Stifte (der erste und der vierte) im Hubring gleich lang sind und gleiche Durchmesser haben.
- Eine weitere erfindungsgemäße Pumpe zeichnet sich dadurch aus, dass der zweite, dritte und fünfte Stift einen anderen Durchmesser haben als der erste und der vierte Stift und daher die Bohrungen in den Seitenplatten abgesetzt ausgeführt werden. Weiterhin wird eine Pumpe bevorzugt, bei welcher das Gehäuse topfförmig ausgebildet ist. Ebenfalls wird eine Pumpe bevorzugt, bei der die Rotationsgruppe am Deckel fixiert ist. Eine erfindungsgemäße Pumpe zeichnet sich dadurch aus, dass die Welle zusätzlich im Deckel gelagert ist.
- Die Erfindung wird nun anhand der Figuren beschrieben.
- Fig. 1 zeigt die Darstellung einer Flügelzellenrotationsgruppe unter Querkraft.
- Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch eine Flügelzellenpumpe mit erfindungsgemäßen Stiften.
- Fig. 3 zeigt das Verhalten der erfindungsgemäßen Stifte unter Querkraft.
- Fig. 4 zeigt eine Gerotorpumpe unter Anwendung der erfindungsgemäßen Stifte.
- In Fig. 1 ist eine Rotationsgruppe einer Flügelzellenpumpe mit nur einem druckbeaufschlagten Bereich unter Querkraft dargestellt.
- Innerhalb eines Konturringes 1 ist ein Rotor 3 dargestellt, der radial bewegliche Flügel 5 in Schlitzen enthält und durch eine Welle 7 drehangetrieben wird. Zwischen den Flügeln 5, dem Konturring 1 und dem Rotor 3 bilden sich Flügelzellen, die bei Drehung sich entsprechend vergrößern oder verkleinern. Die Flügelzelle 9 z. B. ist eine druckfördernde Zelle, die sich, in Drehrichtung 17 gesehen, durch den "Fall" 18 verkleinert und somit unter Druck stehendes Fluid fördert. Der Druckbereich der Flügelzellenpumpe ist in dieser Position zusätzlich durch den Druckbereich 9.1 und 9.2 dargestellt. Er umfasst also in dieser Position drei Zellen. Die untere Druckniere 11 der Flügelzellenpumpe soll in diesem Fall auf drucklosen Umlauf geschaltet sein, so dass sich hier kein Druck aufbaut. Ferner sind die beiden Saugbereiche 13 und 15 der Flügelzellenpumpe dargestellt. Der Druckaufbau im oberen Druckbereich 9 führt dazu, dass einerseits eine Reaktionskraft 19 auf den Konturring 1 den Konturring 1 nach oben verschieben will, während andererseits eine Druckkraftkomponente 21 auf den Rotor 3 diesen nach unten verschieben will und damit zu einer unzulässig großen Durchbiegung der Welle 7 führen kann, wenn diese nicht eine entsprechende hohe Festigkeit aufweist. Der Konturring 1 und nicht hier dargestellte Seitenplatten enthalten Durchgangsöffnungen 23 und 25, mit denen sie mittels Stiften miteinander und mit einem hier nicht dargestellten Gehäuse verbunden sind, in dem auch die Welle 7 gelagert ist, so dass sich hier der Kräftekreis schließt.
- In Fig. 2 ist eine Flügelzellenpumpe im Querschnitt dargestellt. In einem Gehäuse 27 ist die Welle 7 mittels eines Lagers 29 gelagert und durch eine Dichtung 37 abgedichtet. Das Gehäuse wird durch einen Gehäusedeckel 31 verschlossen, in welchem die Welle 7 in einem zweitem Lager 33 gelagert ist. Der Konturring 1, der Rotor 3 mit hier nicht dargestellten Flügeln und die Seitenplatten 39 und 41 bilden die Rotationsgruppe. Der Rotor 3 ist axial noch durch einen Sicherungsring 35 auf der Welle festgelegt. Der Hubring 1 ist mit den Seitenplatten 39 und 41 oben über einen ersten Stift 43.1 und unten über einen vierten Stift 43.4 verbunden. Die Seitenplatte 39 ist weiterhin mit einem kurzen dritten Stift 43.3 mit dem Gehäuse 27 verbunden. Die Seitenplatte 41 ist über eine kurzen zweiten Stift 43.2 und einen kurzen fünften Stift 43.5 mit dem Gehäusedeckel 31 verbunden. Wird nun eine Querkraft entsprechend Fig. 1 aufgebracht, so dass sich durch den Druck in der oberen Druckniere der Konturring 1 nach oben und der Rotor 3 nach unten verschieben will, so wird bei der hier dargestellten Stiftkonstruktion der Stift 43.1 gegenüber den Seitenplatten 39 und 41 nur auf Scherung beansprucht. Wäre statt der dreigeteilten Stiftanordnung der Stifte 43.1, 43.2 und 43.3 ein einteiliger durchgängiger Stift vorgesehen, so würde sich dieser Stift unter den entsprechenden Kräften durchbiegen und durch diese Durchbiegung eine zusätzliche Verschiebung des Ringes 1 gegenüber dem Rotor 3 erzeugen. Dadurch, dass durch die dreigeteilte Stiftanordnung die Durchbiegung vermieden wird und die Stifte nur auf Scherung beansprucht werden, ist die Verschiebung zwischen dem Konturring 1 und dem Rotor 3entschieden geringer und wird praktisch nur durch das durch die Stiftbohrungen und die Stifte vorgegebene Spiel realisiert Die geringere Verschiebung zwischen dem Hubring 1 und dem Rotor 3 führt zu einer entschieden geringeren Geräuschentwicklung der Pumpe im einflutigen Förderbetrieb.
- In Fig. 3.1 und 3.2 ist die Verschiebung des dreiteiligen Genaustift-Systems aufgrund der Spiele dargestellt, wobei Fig. 3.2 eine Variante mit abgesetzten Stiften entsprechend Anspruch 11 darstellt. Man sieht, dass der Konturring 1 gegenüber dem mittleren Stift 43.1 nach oben verschoben wird und sich von unten an den Stift 43.1 anlegt. Das Spiel der Genaulochverbindung ist durch den oberen Spalt 45 dargestellt. Der Stift 43.1 legt sich wiederum in den Seitenplatten 39 und 41 an der Oberseite an, so dass hier jeweils ein unterer Spalt 46 und 47 entsteht. Die Platte 39 wiederum legt sich an der Unterseite des Stiftes 43.3 an, der wiederum an der Oberseite im Gehäuse 27 zur Anlage kommt und damit einen unteren Spalt 48 bildet. Derselbe Effekt tritt an der zweiten Seitenplatte 41 und dem Stift 43.2 und dem Gehäusedeckel 31 auf, was zur Bildung eines unteren Spaltes 49 führt. Die Addition der Spalte 45, 46 und 48 bzw. 45, 47 und 49 führen zu der Gesamtverschiebung des Hubringes gegenüber dem Gehäuse oder dem Gehäusedeckel, in dem wiederum die Welle gelagert ist. Die Summe der Spaltverschiebungen der hier aufgezählten Bauteile ist auf jeden Fall geringer als eine entsprechende Durchbiegung eines einzelnen Stiftes.
- Die erfindungsgemäße Idee einer mehrteiligen Bolzenlagerung kann auch auf andere Anwendungsfälle bezogen werden, um das Problem einer Wellen- oder Stiftdurchbiegung in einen Scherbelastungszustand umzuwandeln, der geringere Maßabweichungen ermöglicht. Dazu ist in Fig. 4 beispielhaft eine Innenzahnradpumpe vom Orbit-Pumpentyp dargestellt. In einem innenverzahntem Zahnring 50, der gleichzeitig die Außenkontur des Pumpenteils darstellt, ist ein Zahnrad 51 angeordnet. Innerhalb des Zahnrads 51 ist drehbeweglich ein Exzenter 52 angeordnet, der gegenüber dem Zahnrad 51 gleitgelagert sich verdrehen kann und bei dieser Drehbewegung das Zahnrad 51 nacheinander in die Zahnlücken des Außenzahnrades 50 schiebt. Der Exzenter 52 ist auf einer Exzenterwelle 53 angeordnet. Die Pumpenkammern, welche gerade Kompressionsarbeit leisten und dabei einen Druck aufbauen, sind mit schraffierten Flächen 54 gekennzeichnet. Diese Druckfelder sorgen, ähnlich wie in der vorher beschriebenen Flügelzellenpumpe, für eine Reaktionskraft, die einerseits auf den Außenzahnring 50 und andererseits auf das Zahnrad 51 wirken und beide Teile im Druckbereich voneinander entfernen wollen. Der Außenzahnring 50 kann relativ stabil und unbeweglich in einem Pumpengehäuse gelagert werden. Kritischer ist die Auswirkung dieser Druckfelder über das Zahnrad 51 und den Exzenter 52 auf die Welle 53, die den Exzenter antreibt und die durch die Druckkräfte auf Biegung beansprucht wird. Auch bei dieser Art der Pumpenanordnung lässt sich durch entsprechende Gestaltung nach dem vorher beschriebenen, mehrteiligen Bolzenprinzip der Belastungszustand der Biegung in einen Belastungszustand der Scherung umwandeln, wobei der Antrieb des Innenrades dann über entsprechende Kupplungen übertragen würde. Im unteren Teil der Fig. 4, Fig. 4.2, ist die gleiche Pumpenanordnung mit einer anderen Exzenterstellung dargestellt, was dazu führt, dass sich das Druckfeld umlaufend weiter verlagert. Man hat also hier den Belastungsfall eines umlaufenden Druckfeldes, während in der Flügelzellenpumpe die Druckfelder ortsfest von der Gestaltung des Hubringes und seiner Position abhängig waren.
- In bekannten Pumpen wird das entstehende Drehmoment im Hubring und die durch den Betriebsdruck entstehende Querkraft von einem einzigen sogenannten "Genaustift", der im Gehäuse und im Deckel gelagert wird, und einem sogenannten "Langlochstift", der nur im Deckel gelagert wird, aufgenommen. Der größte Teil der Querkraft wirkt durch die entsprechende Anordnung der Stifte nur auf den Genaustift. Nur ein geringer Kraftanteil der Querkraft wirkt auf den Langlochstift. Das Drehmoment wird von beiden Stiften je zur Hälfte aufgenommen.
- Bei Pumpenbetriebszuständen mit Querkraft wird der Genaustift durch die Krafteinleitung über den Hubring stark auf Biegung beansprucht und kann den Hubring nicht in seiner Position halten. Der Hubring wird relativ zum Rotor radial außermittig gedrückt. Dies hat zur Folge, dass das Geräuschverhalten der Pumpe nachteilig beeinflusst wird. Die Hebelarme der Biegebeanspruchung entstehen aufgrund der abgesetzten Bohrungen im Hubring und der aus Montagegründen notwendigen Spiele zwischen den Stiftbohrungen der Seitenplatte bzw. der Seitenplatte und den Stiften.
- Durch ein erfindungsgemäßes Stiftkonzept, bei dem die Stifte nicht auf Biegung, sondern auf Scherung beansprucht werden, kann die Hubringverschiebung sehr gering gehalten werden und das Geräusch bei einer abgeschalteten Pumpenhälfte und bei der anderen Pumpenhälfte unter Betriebsdruck stark verbessert werden. Hierzu ist es notwendig, den "Genaulochstift" durch drei (43.1, 43.2, 43.3) bzw. den Langlochstift durch zwei (43.4, 43.5) kürzere Stifte zu ersetzten. Die Bohrungen im Hubring 1 dürfen nicht abgesetzt ausgeführt werden, sondern müssen durchgehend glatt ausgebildet sein. Es entsteht nur noch eine zusätzliche Verschiebung des Hubrings 1 und der Platten 39, 41 aufgrund der Spiele der Bohrungen und der Stifte. Die Addition der einzelnen Spiele ist aber deutlich geringer als die Verschiebung des Hubringes bei der Durchbiegung eines "Genaulochstiftes". Wegen der Lagerung des "Genaulochstiftes" im Deckel 31 und Gehäuse 27 wird der "Genaulochstift" zweischnittig beansprucht.
- Die einzelnen Genaustifte sind wie folgt in der Pumpe angeordnet. Ein Genaustift 43.3 ist im Pumpengehäuse 27 in einer Bohrung (Rundloch) fixiert und positioniert die Seitenplatte 39 im Rotationsgruppenraum des Pumpengehäuses. Dieser Genaustift 43.3 reicht zur Hälfte in das Rundloch in der Seitenplatte 39. Ein weiterer Genaustift 43.1 steckt durchgehend im Hubring 1 ebenfalls in einem Rundloch und ragt jeweils zur Hälfte in die Seitenplatte 39 sowie in die Seitenplatte 41 in einer Rundlochverbindung. Ein weiterer Genaustift 43.2 reicht zur Hälfte in die Seitenplatte 41 und ist im Deckel 31 in einem Rundloch fixiert. Die beiden sogenannten "Langlochstifte" (43.4, 43.5) sind in der Pumpe folgendermaßen angeordnet: Ein "Langlochstift" 43.5 ist im Deckel 31 in einem Rundloch fixiert und reicht zur Hälfte in das Langloch in der Seitenplatte 41. Ein weiterer "Langlochstift" 43.4 steckt durchgehend im Hubring 1 in einem Rundloch und ragt zur Hälfte in das Langloch in der Seitenplatte 41 und zur Hälfte in das Langloch in der Seitenplatte 39.
- Durch die Langlöcher in Druck- und Seitenplatte wird der aufgrund der Fertigungstoleranzen unterschiedliche Abstand der Rundlöcher im Deckel 31 und im Hubring 1 ausgeglichen, und der Deckel 31 und der Hubring 1 können ohne Verklemmen montiert werden.
- Um Probleme bei der Montage der Stifte zu vermeiden, sollten die beiden Stifte 43.2 und 43.5, die im Deckel 31 gelagert sind, und der Stift 43.3, der im Gehäuse 27 sitzt, mit gleichem Durchmesser und gleichlang ausgeführt werden. Die beiden Stifte 43.1 und 43.4, die im Hubring sitzen, sollten ebenfalls den gleichen Durchmesser aufweisen und die gleiche Länge haben. Um weiterhin einer falschen Montage dieser beiden unterschiedlichen Stiftarten vorzubeugen, können die Bohrungen der zweiten Seitenplatte 41 und der ersten Seitenplatte 39 entsprechend Fig. 3.2 ungefähr in der Plattenmitte abgesetzt ausgeführt werden und die Durchmesser entsprechend den unterschiedlichen Stiftdurchmessern unterschiedlich groß sein. Da bei entsprechender Stiftanordnung die "Langlochstifte" 43.4, 43.5 nur das Drehmoment aufnehmen müssen und dadurch nur geringe Kräfte auftreten, kann man hier auch die Teilung der Stifte entfallen lassen.
- Die mit der Anmeldung eingereichten Patentansprüche sind Formulierungsvorschläge ohne Präjudiz für die Erzielung weitergehenden Patentschutzes. Die Anmelderin behält sich vor, noch weitere, bisher nur in der Beschreibung und/oder den Zeichnungen offenbarte Merkmalskombinationen zu beanspruchen.
- In Unteransprüchen verwendete Rückbeziehungen weisen auf die weitere Ausbildung des Gegenstandes des Hauptanspruches durch die Merkmale des jeweiligen Unteranspruches hin; sie sind nicht als ein Verzicht auf die Erzielung eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes für die Merkmalskombinationen der rückbezogenen Unteransprüche zu verstehen.
- Da die Gegenstände der Unteransprüche im Hinblick auf den Stand der Technik am Prioritätstag eigene und unabhängige Erfindungen bilden können, behält die Anmelderin sich vor, sie zum Gegenstand unabhängiger Ansprüche oder Teilungserklärungen zu machen. Sie können weiterhin auch selbständige Erfindungen enthalten, die eine von den Gegenständen der vorhergehenden Unteransprüche unabhängige Gestaltung aufweisen.
- Die Ausführungsbeispiele sind nicht als Einschränkung der Erfindung zu verstehen. Vielmehr sind im Rahmen der vorliegenden Offenbarung zahlreiche Abänderungen und Modifikationen möglich, insbesondere solche Varianten, Elemente und Kombinationen und/oder Materialien, die zum Beispiel durch Kombination oder Abwandlung von einzelnen in Verbindung mit den in der allgemeinen Beschreibung und Ausführungsformen sowie den Ansprüchen beschriebenen und in den Zeichnungen enthaltenen Merkmalen bzw. Elementen oder Verfahrensschrillen für den Fachmann im Hinblick auf die Lösung der Aufgabe entnehmbar sind und durch kombinierbare Merkmale zu einem neuen Gegenstand oder zu neuen Verfahrensschritten bzw. Verfahrensschrittfolgen führen, auch soweit sie Herstell-, Prüf- und Arbeitsverfahren betreffen.
Claims (15)
1. Pumpe, insbesondere Flügelzellenpumpe oder Rollenzellenpumpe, wobei die
Flügelzellen- oder Rollenzellenpumpe mit einem zweihübigen Konturring
versehen ist, mit einem Rotor, in welchem radial verschieblich Flügel oder Rollen
gelagert sind, mit mindestens einer Seitenplatte, die die Rotationsgruppe
abdichtet, mit einem Gehäuse und einem Gehäusedeckel, wobei der Rotor von
einer Welle angetrieben wird, wobei die Welle im Gehäuse und
gegebenenfalls im Deckel gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubring und
die mindestens eine Seitenplatte durch mindestens einen ersten Stift
zueinander positioniert sind und der erste Stift die mindestens eine Seitenplatte
nicht durchdringt.
2. Pumpe, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
mindestens eine Seitenplatte und das Gehäuse oder der Gehäusedeckel
durch einen zweiten Stift zueinander positioniert sind, wobei der zweite Stift
die mindestens eine Seitenplatte nicht durchdringt und der zweite Stift keinen
Kontakt zum Konturring hat.
3. Pumpe, insbesondere nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, dass eine zweite Seitenplatte und das Gehäuse oder der Deckel
durch einen dritten Stift zueinander positioniert sind und der dritte Stift die
zweite Seitenplatte nicht durchdringt, wobei der dritte Stift den Konturring
nicht kontaktiert.
4. Pumpe, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass der erste und der zweite, gegebenenfalls der dritte Stift
in derselben Durchgangsöffnung, aber in verschiedenen Bauteilen
angeordnet sind.
5. Pumpe, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass der erste und der zweite, gegebenenfalls der dritte
Stift, etwa jeweils bis in die Mitte der Seitenplattendicke hereinragen.
6. Pumpe, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass der erste und der zweite, gegebenenfalls der dritte Stift
in einer sogenannten "Genaulochbohrung" angeordnet sind und damit die
Stifte insgesamt eine sogenannte "Genaustiftverbindung" in einem Rundloch
darstellen.
7. Pumpe, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass eine zweite Durchgangsöffnung in den Seitenplatten,
dem Konturring, dem Gehäuse oder dem Deckel ausgebildet ist, wobei diese
zweite Öffnung in den Platten als Langloch und im Deckel oder im Gehäuse
und im Konturring als Rundloch angeordnet sind, wobei ein vierter und fünfter
Stift im Langloch angeordnet sind und der vierte Stift im Prinzip wie der erste,
und der fünfte Stift im Prinzip wie der zweite ausgebildet und angeordnet
sind.
8. Pumpe, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Bohrungen durchgehend glatt ausgestaltet sind
(also keine abgesetzten Bohrungen darstellen), so dass die Stifte nur auf
Scherung und nicht auf Biegung beansprucht sind.
9. Pumpe, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die beiden Stifte im Deckel (der zweite und der fünfte)
und der dritte Stift im Gehäuse gleich lang sind und den gleichen
Durchmesser haben.
10. Pumpe, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die beiden Stifte im Hubring (der erste und der vierte)
gleich lang sind und den gleichen Durchmesser haben.
11. Pumpe, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass der zweite, dritte und fünfte Stift einen anderen
Durchmesser haben als der erste und vierte Stift und deshalb die Bohrungen
in den Seitenplatten abgesetzt ausgeführt werden.
12. Pumpe, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass das Gehäuse topfförmig ist.
13. Pumpe, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Rotationsgruppe am Deckel fixiert ist.
14. Pumpe, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Welle zusätzlich im Deckel gelagert ist.
15. Pumpe, insbesondere Flügelzellenpumpe oder Rollenzellenpumpe, wobei die
Flügelzellen- oder Rollenzellenpumpe mit einem zweihübigen Konturring
versehen ist, mit einem Rotor, in welchem radial verschieblich Flügel oder Rollen
gelagert sind, mit mindestens einer Seitenplatte, die die Rotationsgruppe
abdichtet, mit einem Gehäuse und einem Gehäusedeckel, wobei der Rotor von
einer Welle angetrieben wird, wobei die Welle im Gehäuse und
gegebenenfalls im Deckel gelagert ist, gekennzeichnet durch mindestens ein in den
Anmeldeunterlagen offenbartes erfinderisches Merkmal.
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