[go: up one dir, main page]

DE10259446A1 - Kugelverschiebeeinheit - Google Patents

Kugelverschiebeeinheit Download PDF

Info

Publication number
DE10259446A1
DE10259446A1 DE2002159446 DE10259446A DE10259446A1 DE 10259446 A1 DE10259446 A1 DE 10259446A1 DE 2002159446 DE2002159446 DE 2002159446 DE 10259446 A DE10259446 A DE 10259446A DE 10259446 A1 DE10259446 A1 DE 10259446A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ball
displacement unit
cage
unit according
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2002159446
Other languages
English (en)
Inventor
Oliver Clemm
Gregor Schaaf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Volkswagen AG filed Critical Volkswagen AG
Priority to DE2002159446 priority Critical patent/DE10259446A1/de
Publication of DE10259446A1 publication Critical patent/DE10259446A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C3/00Shafts; Axles; Cranks; Eccentrics
    • F16C3/02Shafts; Axles
    • F16C3/03Shafts; Axles telescopic
    • F16C3/035Shafts; Axles telescopic with built-in bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Abstract

Eine Kugelverschiebeeinheit umfaßt eine Außenwelle (2), die an ihrer Innenseite Kugel-Laufrillen (4) aufweist, eine Innenwelle (3), die sich in die Außenwelle (2) hineinerstreckt und an ihrer Außenseite Kugel-Laufrillen (5) aufweist, welche den Laufrillen (4) der Außenwelle (2) gegenüberliegen, wobei jeweils eine Laufrille (4, 5) an der Außenwelle (2) und an der Innenwelle (3) ein Laufrillenpaar bilden, Kugeln (6), die in den Laufrillenpaaren aufgenommen sind, und einen Käfig (7) zwischen der Außenwelle (2) und der Innenwelle (3), der Fenster (8) zur Aufnahme der Kugeln (6) aufweist. An der Einschubseite der Außenwelle (2) ist eine Kappe (9) vorgesehen, die von außen an der Außenwelle (2) befestigt ist und eine Durchgangsöffnung (13) für die Innenwelle (3) aufweist, die einen Axialanschlag für den Käfig (7) und/oder die Kugeln (6) ausbildet. Die Kugelverschiebeeinheit (1) zeichnet sich durch eine einfache Verlier- und Axialsicherung für den Käfig (7) aus, die sich günstig fertigen und montieren läßt. Neben einer Gewichtsverminderung kann über die Verliersicherung zusätzlich eine Dichtwirkung erzielt werden. Vorzugsweise wird die Kugelverschiebeeinheit in einer Gelenkwelle verwendet.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Kugelverschiebeeinheit mit einer Außenwelle, die an ihrer Innenseite Kugel-Laufrillen aufweist, einer Innenwelle, die sich in die Außenwelle hineinerstreckt und an ihrer Außenseite Kugel-Laufrillen aufweist, welche den Laufrillen der Außenwelle gegenüberliegen, wobei jeweils eine Laufrille an der Außenwelle und an der Innenwelle ein Laufrillenpaar bilden, mit Kugeln, die in den Laufrillenpaaren aufgenommen sind, und mit einem Käfig zwischen der Außenwelle und der Innenwelle, der Fenster zur Aufnahme der Kugeln aufweist.
  • Derartige Kugelverschiebeeinheiten sind aus dem Stand der Technik im Zusammenhang mit Gelenkwellen allgemein bekannt. Sie werden vor allem im Fahrzeugbau, jedoch auch in anderen technischen Gebieten überall dort eingesetzt, wo eine Drehantriebsleistung mit einem Axialausgleich zu übertragen ist. Bei Gelenkwellen ist ein solcher wegen des zu kompensierenden Winkelversatzes erforderlich.
  • Gelenkwellen mit Gleichlaufgelenken werden beispielsweise in Radantrieben von Kraftfahrzeugen verwendet, wobei radseitig ein Festgelenk und getriebeseitig entweder ein Verschiebegelenk oder ebenfalls ein Festgelenk vorgesehen ist. Im letztgenannten Fall übernimmt dann eine Verschiebeeinheit den Längenausgleich der Welle. Gelenkwellen mit Kardangelenken kommen unter anderem im Hauptantriebstrang von Fahrzeugen mit Hinterrad- oder Allradantrieb zwischen einem vornliegenden Verteilergetriebe und einem hinteren Differentialgetriebe zum Einsatz. Auch hier kann eine Verschiebeeinheit den Axialausgleich übernehmen.
  • In der Regel ist an der Verschiebeeinheit eine Käfigsicherung vorgesehen, um ein axiales Wandern des Käfigs und der Kugeln zwischen der Außenwelle und der Innenwelle zu begrenzen oder ganz zu verhindern. Vor allem bei maximal ausgezogener Innenwelle könnten Kugeln ansonsten außer Eingriff mit den Laufrillen gelangen und so eine Funktionsstörung verursachen. Um dies zu verhindern, kann beispielsweise an der Einschubseite der Außenwelle ein Sicherungsring als Verliersicherung vorgesehen werden, der in einer Nut an der Innenwand der Außenwelle festgelegt wird.
  • Es hat sich jedoch gezeigt, daß ein solcher Sicherungsring vielfältige Nachteile aufweist. Insbesondere ist für diesen eine aufwendige Innenbearbeitung der Außenwelle erforderlich. Auch die Montage begegnet Handhabungsschwierigkeiten.
  • Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, bei einer Kugelverschiebeeinheit der eingangs genannten Art eine fertigungs- und montagetechnisch günstige Alternative für die Verliersicherung der Käfig/Kugeleinheit zu schaffen.
  • Dazu wird vorgeschlagen, bei einer Kugelverschiebeeinheit an der Einschubseite der Außenwelle eine Kappe vorzusehen, die von außen an der Außenwelle befestigt ist und eine Durchgangsöffnung für die Innenwelle aufweist, wobei die Durchgangsöffnung einen Axialanschlag für den Käfig und/oder die Kugeln ausbildet.
  • Diese überraschend einfache Lösung zeichnet sich gegenüber dem Stand der Technik durch vielfältige Vorteile aus. Vordergründig zu nennen ist vor allem eine Verringerung des Fertigungsaufwands und der Fertigungskosten. Durch die Außenbefestigung der Kappe entfällt ein aufwendiges Innendrehen an der Außenwelle. Stattdessen kann, sofern nötig, die Bearbeitung einfacher an der Außenseite erfolgen. Dies ermöglicht zudem längere Werkzeugstandzeiten, da die Außenkontur der Außenwelle in einem ununterbrochenen Schnitt gearbeitet werden kann. Zudem entfällt das aufwendige Innenentgraten.
  • Darüber hinaus ergibt sich eine deutliche Vereinfachung bei der Montage, da eine Befestigung an der Außenseite gewöhnlich einfacher durchgeführt werden kann, als an der Innenseite eines engen Rohres.
  • Zudem kann die Kappe eine Dichtungsfunktion zum Beispiel zur Fettabschottung übernehmen. Durch die Zentrifugalwirkung lagert sich das Fett im Betrieb an der Innenwand der Außenwelle an und wird durch die Kappe am Verlassen der Verschiebeeinheit gehindert.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist hierzu die Durchgangsöffnung größer als der Außendurchmesser des Käfiggrundkörpers, so daß die Durchgangsöffnung den Außendurchmesser des Käfiggrundkörpers umgreifen kann.
  • Optional kann dabei in einer Extremstellung des Käfigs zwischen der Durchgangsöffnung und dem Außendurchmesser des Käfiggrundkörpers ein Ringspalt gebildet werden, um eine engere Dichtung zu schaffen.
  • Die Axialsicherung kann unmittelbar über den Käfig oder aber auch über die aus diesem hinausragenden Kugeln erfolgen. In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der Käfig an seinem der Einschubseite zugewandten Endabschnitt eine radiale Erhebung auf, die sich weiter als ein Innenkantenabschnitt der Durchgangsöffnung radial nach außen erstreckt, und zwar derart, daß in einer Extremstellung des Käfigs die radiale Erhebung axial gegen den Innenkantenabschnitt anschlägt. Alternativ oder ergänzend können auch die Kugeln sich radial weiter als ein Innenkantenabschnitt der Durchgangsöffnung nach außen erstrecken, so daß in einer Extremstellung des Käfigs mindestens eine der Kugeln, die der Einschuböffnung am nächsten liegen, axial gegen den Innenkantenabschnitt anschlägt. Dabei muß die Durchgangsöffnung nicht notwendigennreise rund sein, sondern kann auch eine andere Profilform aufweisen, solange ein Abschnitt der Innenkante als Anschlag zur Verfügung steht.
  • Die Befestigung der Kappe erfolgt über einen Befestigungsring an der Außenseite der Außenwelle. Hierbei sind unterschiedliche Lösungen möglich. Auf jeden Fall wird sichergestellt, daß die Kappe die Aufgabe der Verliersicherung und Axialbegrenzung für die Käfig/Kugel-Einheit übernimmt. Dabei werden Kräfte in der Größenordnung von etwa 200N bis zu maximal 500N gehalten.
  • Es ist nicht zwingend nötig, daß die Kappe auch die Funktion einer Auszugsbegrenzung zwischen der Innenwelle und der Außenwelle übernimmt, so daß die Kappe leichtgewichtig ausgebildet werden kann. Bei einer ausreichenden Verstärkung der Kappe und deren Befestigung ist eine Auszugsbegrenzung über die Kappe jedoch ebenfalls möglich.
  • Im Hinblick auf die Befestigung ist es weiterhin zweckmäßig, wenn die Kappe aus Kunststoff besteht. Als weiterer Vorteil ergibt sich eine zumindest geringfügige Gewichtsreduktion der Verschiebeeinheit.
  • Weiterhin kann die Kappe zum besseren Sitz an der Außenwelle an ihrem Befestigungsring einen Vorsprung aufweisen, der in eine an der Außenwelle vorgesehene Rille greift. Wie oben bereits ausgeführt, ist die Herstellung einer solchen Rille erheblich einfacher, als eine umlaufende Nut an der Innenseite. Denkbar ist vor allem auch eine einfache Schnappverbindung, bei der nach dem Einschnappen die Drehbarkeit der Kappe gegenüber der Außenwelle erhalten bleibt.
  • Alternativ oder ergänzend kann gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Endung die Kappe mit ihrem Befestigungsring auf die Außenwelle aufgeschrumpft werden, wodurch sich bei Bedarf ein besonders fester Sitz gewährleisten läßt.
  • Gemäß einer weiteren, vorteilhaften Ausgestaltung der Endung kann die Kugelverschiebeeinheit mit einem Gleichlaufgelenk kombiniert werden. In diesem Fall schließt die Innenwelle oder die Außenwelle an ein Gleichlaufgelenk, vorzugsweise ein Gleichlauffestgelenk an.
  • Vorzugsweise ist dabei die Innenwelle einstückig mit einem mit Kugelrillen versehenen Innenteil des Gleichlaufgelenks ausgebildet. Es ist jedoch auch möglich, beide Teile separat auszubilden und dementsprechend zwischen der Innenwelle und dem mit Kugelrillen versehenen Innenteil des Gleichlaufgelenks eine in Umfangsrichtung formschlüssige Verbindung vorzusehen. Weiterhin ist es möglich, beide Teile miteinander zu verschweißen.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in:
  • 1 eine Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels für eine Kugelverschiebeeinheit nach der Erfindung im Zusammenbau mit einem Gleichlauffestgelenk, und in
  • 2 eine Detailansicht X der Kappe der Kugelverschiebeeinheit in 1.
  • Das Ausführungsbeispiel zeigt eine erfindungsgemäße Kugelverschiebeeinheit 1 und ein beispielhaft mit dieser verbundenes Gleichlauffestgelenk 20, die beide Bestandteil einer Gelenkwelle sind. Das Verschiebeteil 1 schließt an das Gleichlauffestgelenk 20 an und verbindet dieses, gegebenenfalls über ein weiteres Zwischenstück, mit einem weiteren, hier nicht dargestellten Gleichlauffestgelenk. Die Gelenkwelle dient beispielsweise als Seitenwelle in einem Krafffahrzeug, um eine Antriebsleistung von einem Getriebe zu einem Fahrzeugvorderrad zu übertragen. Das Gleichlauffestgelenk 20 befindet sich dabei an der Getriebeseite und ermöglicht Beugungswinkel von bis zu 20 Grad bezogen auf eine nicht-gebeugte Stellung. Das an der Radseite angeordnete Gleichlauffestgelenk erlaubt hingegen Beugungswinkel bis zu 50 Grad. Es ist in herkömmlicher Art und Weise z. B. als Gleichlauftestgelenk ausgebildet.
  • Das in 1 dargestellte Gleichlauffestgelenk 20 umfaßt ein ringförmiges Außenteil als Gelenkkörper, das an seiner Innenseite mehrere Laufrillen aufweist. In dem Außenteil ist ein Innenteil als Nabe angeordnet, das an seiner Außenseite eine gleiche Anzahl von Laufrillen aufweist. Die Laufrillen des Innenteils liegen den Laufrillen des Außenteils gegenüber, wobei jeweils eine Laufrille des Außenteils und eine Laufrille des Innenteils ein Laufrillenpaar bilden. Dabei können die Laufrillen des Innenteils und die Laufrillen des Außenteils in ähnlicher Weise geschränkt sein, wobei sich jeweils zwei kommunizierende Laufrillen und im doppelten Schränkungswinkel kreuzen. In jedem Laufrillenpaar ist ein Wälzkörper in Form einer Kugel angeordnet. Die Form der Laufrillen und die gegebenenfalls vorhandene Schränkung können so gewählt sein, daß das Gelenk 20 bei einer Rotation unter Beugung um ein stationäres Beugezentrum schwenkt. Die Kugeln werden von einem Käfig gehalten, der hierzu in Umfangsrichtung verteilt angeordnete Fenster aufweist. Die Kopplung mit der Kugelverschiebeeinheit 1 erfolgt hier über das Innenteil. Möglich ist jedoch auch eine Anbindung über das Außenteil.
  • Die Kugelverschiebeeinheit 1 umfaßt eine Außenwelle 2 sowie eine axial dazu verschiebbare Innenwelle 3, die sich die Außenwelle 2 hineinerstreckt. Für eine besonders leichtgängige Verschiebbarkeit ist zwischen der Außenwelle 2 und der Innenwelle 3 eine Wälzkörperführung, hier beispielhaft eine Kugelführung vorgesehen. Dazu sind an der Innenseite der Außenwelle 2 achsparallel verlaufende Kugel-Laufrillen 4 ausgebildet, die jeweils eine Vielzahl von Wälzkörpern, hier die Kugeln 6 aufnehmen. Entsprechende Kugel-Laufrillen 5 befinden sich ebenfalls an der Außenseite der Innenwelle 3, so daß über die Kugeln 6 eine Drehmomentütiertragung gewährleistet wird. Die Kugeln 6 sind in einem Käfig 7 gehalten, der zwischen der Außenwelle 2 und der Innenwelle 3 angeordnet ist und Fenster 8 zur Aufnahme der Kugeln 6 aufweist. Anstelle von Kugeln 6 können beispielsweise auch kegelförmige Wälzköper und dergleichen eingesetzt werden.
  • An der Einschubseite der Außenwelle 2 befindet sich eine Kappe 9. Diese ist mit einem die Außenwelle 2 außen umgebenden Befestigungsring 10 an der Außenwelle 2 befestigt. Ein Deckelabschnitt 11 der Kappe 9 erstreckt sich über die Stirnseite der Außenwelle 2 radial nach innen. Die Befestigung der Kappe 9 kann im Prinzip in beliebiger Weise von außen an der Außenwelle 2, beispielsweise durch Aufschrumpfen des Befestigungsrings 10 erfolgen.
  • Bevorzugt wird jedoch die in 2 im Detail dargestellte reine Schnappverbindung vorgesehen. Zu diesem Zweck weist der Befestigungsring 10 an seinem hinteren Ende einen vorzugsweise umlaufenden Vorsprung 18 auf, der in eine Rille 19 an der Außenwelle 2 einschnappt. Da die Kappe 9 bei dem Ausführungsbeispiel primär die Aufgabe der Verliersicherung und Axialsicherung für die Käfig/Kugel-Einheit übernimmt, d. h. Axialkräfte von maximal 500N aufnehmen muß, kann diese besonders leichtgewichtig ausgebildet werden. Sie besteht hier vorzugsweise aus Kunststoff.
  • Wie 2 zeigt, kann das Stirnende der Außenwelle 2 so abgesetzt sein, daß die Kappe 9 im aufgesetzten Zustand radial nicht über die axial verlängerte Außenkontur der Außenwelle 2 vorsteht.
  • Die Schnappverbindung kann überdies so ausgeführt werden, daß sich die Kappe 9 im montierten Zustand noch drehen läßt. Bei der Montage überwindet diese mit ihrem Vorsprung 18 elastisch einen der Rille 19 axial vorgelagerten Vorsprung 17 und schnappt dann ein, so daß sich ein klemmkraftfreier Sitz ergibt.
  • Der Deckelabschnitt 11 der Kappe 9 weist eine Durchgangsöffnung 13 für die Innenwelle 3 auf, die als Axialanschlag für die Kugeln 6 und/oder den Käfig 7 sowie zur Fettabschottung dient. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Durchgangsöffnung 13 eine Kreisöffnung, deren Innendurchmesser größer als der Außendurchmesser des Käfiggrundkörpers 14 ist, so daß die Durchgangsöffnung 13 einen Endabschnitt 15 des Käfiggrundkörpers 14 umgreifen kann. In der dargestellten Extremstellung des Käfigs 7 ist zwischen der Durchgangsöffnung 13 und dem Endabschnitt 15 ein Ringspalt 16 vorgesehen, so daß die Bewegung des Käfigs 7 nicht behindert wird.
  • Die Axialsicherung erfolgt in 1 unmittelbar über die Kugeln 6, indem sich diese radial weiter als ein Innenkantenabschnitt der Durchgangsöffnung 13 nach außen erstrecken, so daß in einer Extremstellung des Käfigs 7 mindestens eine der der Einschuböffnung am nächsten liegenden Kugeln 6 axial gegen den Innenkantenabschnitt anschlägt. Es ist nicht notwendig, die Durchgangsöffnung 13 kreisförmig auszugestalten. Vielmehr genügt es für die Funktion der Verliersicherung und Axialsicherung des Käfigs bereits, wenn lediglich ein Innenkantenabschnitt der Durchgangsöffnung radial ausreichend weit nach innen ragt, so daß in der einer Extremstellung des Käfigs 7 wenigstens eine Kugel axial gegen den Innenkantenabschnitt anschlägt.
  • In einer Abwandlung des gezeigten Ausführungsbeispiels kann auch der Käfig 7 unmittelbar zur Axialsicherung herangezogen werden. Dieser weist dazu an seinem der Einschubseite zugewandten Endabschnitt 15 eine radiale Erhebung auf, die sich weiter als ein Innenkantenabschnitt der Durchgangsöffnung 13 radial nach außen erstreckt, so daß in der einer Extremstellung des Käfigs 7 die radiale Erhebung axial gegen den Innenkantenabschnitt anschlägt.
  • Durch eine entsprechende Anordnung von Erhebungen und Innenkantenabschnitten ist es überdies möglich, den Käfig 7 in seinen beiden Axialbewegungsrichtungen in bezug auf die Außenwelle 2 festzulegen. Durch einen Winkelversatz der Erhebungen und der Innenkantenabschnitte kann die Kappe 9 auf den Käfig 7 aufgesteckt und durch eine Relativdrehung anschließend die Sicherung bewirkt werden. Die Erhebung, die lediglich ein Bogensegment am Außenumfang des Käfiggrundkörpers überbrückt, kann jedoch auch als umlaufender Ringvorsprung ausgebildet sein.
  • Weiterhin kann die Anschlagsbegrenzung über die Stirnseite des Käfigs erfolgen.
  • Das Ausführungsbeispiel zeigt eine einstückige Ausbildung der Innenwelle 2 mit dem Innenteil des Gleichlaufgelenks 20 in Form einer Hohlwelle. In einer weiteren Abwandlung des Ausführungsbeispiels ist es jedoch auch möglich, beide Teile separat auszubilden und miteinander zu verbinden. Dazu kann beispielsweise zwischen dem Innenteil und der Innenwelle 2 eine lösbare formschlüssige Verbindung vorgesehen werden. Möglich ist insbesondere eine Verzahnungsverbindung, die gegebenenfalls jedoch dauerhaft durch einen Schweißpunkt, durch Verstemmen oder dergleichen gegen ein Lösen gesichert werden kann. Möglich ist weiterhin eine Schweißverbindung, die gegenüber einer formschlüssigen Verbindung den Vorteil eines geringeren Fertigungsaufwands aufweist.
  • Jedoch ist die Verwendung der Kugelverschiebeeinheit 1 nicht auf den Einsatz in einer Gelenkwelle mit dem hier beispielhaft dargestellten Gleichlaufgelenk 20 oder auf die Verwendung zusammen mit einem Gleichlaufgelenk 20 beschränkt. Sie kann vielmehr unabhängig von solchen Gelenken überall dort eingesetzt werden, wo für eine Übertragung eines Drehmoments ein Axialausgleich benötigt wird.
  • Die vorstehend erläuterte Kugelverschiebeeinheit 1 zeichnet sich durch eine einfache Verliersicherung und Axialsicherung aus, die sich günstig fertigen und montieren läßt.
  • Neben einer Gewichtsverminderung kann über die Verlier- und Axialsicherung zusätzlich eine verbesserte Dichtwirkung erzielt werden.
  • Die Erfindung ist jedoch nicht auf das erläuterte Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern umfaßt vielmehr alle in den Patentansprüchen angegebenen Kugelverschiebeeinheiten.
  • 1
    Kugelverschiebeeinheit
    2
    Außenwelle
    3
    Innenwelle
    4
    Kugel-Laufrille der Außenwelle
    5
    Kugel-Laufrille der Innenwelle
    6
    Kugel
    7
    Käfig
    8
    Fenster
    9
    Kappe
    10
    Befestigungsring der Kappe
    11
    Deckelabschnitt
    13
    Durchgangsöffnung
    14
    Käfiggrundkörper
    15
    Endabschnitt des Käfiggrundkörpers
    16
    Ringspalt
    17
    Vorsprung der Außenwelle
    18
    Vorsprung
    19
    Rille
    20
    Gleichlaufgelenk

Claims (15)

  1. Kugelverschiebeeinheit, insbesondere für eine Gelenkwelle, umfassend: – eine Außenwelle (2), die an ihrer Innenseite Kugel-Laufrillen (4) aufweist, – eine Innenwelle (3), die sich in die Außenwelle (2) hineinerstreckt und an ihrer Außenseite Kugel-Laufrillen (5) aufweist, welche den Laufrillen (4) der Außenwelle (2) gegenüberliegen, wobei jeweils eine Laufrille (4, 5) an der Außenwelle (2) und an der Innenwelle (3) ein Laufrillenpaar bilden, – Kugeln (6), die in den Laufrillenpaaren aufgenommen sind, und – einen Käfig (7) zwischen der Außenwelle (2) und der Innenwelle (3), der Fenster (8) zur Aufnahme der Kugeln (6) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß an der Einschubseite der Außenwelle (2) eine Kappe (9) vorgesehen ist, die von außen an der Außenwelle (2) befestigt ist und eine Durchgangsöffnung (13) für die Innenwelle (3) aufweist, wobei die Durchgangsöffnung (13) einen Axialanschlag für den Käfig (7) und/oder die Kugeln (6) ausbildet.
  2. Kugelverschiebeeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangsöffnung (13) größer ist, als der Außendurchmesser des Käfiggrundkörpers (14).
  3. Kugelverschiebeeinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugeln (6) sich radial weiter als ein Innenkantenabschnitt der Durchgangsöffnung (13) nach außen erstrecken, derart, daß in einer Extremstellung des Käfigs (7) mindestens eine der der Einschuböffnung am nächsten liegenden Kugeln (6) axial gegen den Innenkantenabschnitt anschlägt.
  4. Kugelverschiebeeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Käfig (7) an seinem der Einschubseite zugewandten Endabschnitt (15) mindestens eine radiale Erhebung aufweist, die sich weiter als ein Innenkantenabschnitt der Durchgangsöffnung (13) radial nach außen erstreckt, derart, daß in einer Extremstellung des Käfigs (7) die radiale Erhebung axial gegen den Innenkantenabschnitt anschlägt.
  5. Kugelverschiebeeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Extremstellung des Käfigs (7) zwischen der Durchgangsöffnung (13) und dem Außendurchmesser (2) des Käfiggrundkörpers (14) ein Ringspalt (16) gebildet wird.
  6. Kugelverschiebeeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (9) einen Befestigungsring (10) aufweist und mit diesem an der Außenwelle (2) gesichert ist.
  7. Kugelverschiebeeinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß Befestigung der Kappe (9) einer Axialkraft von bis zu 500N standhält.
  8. Kugelverschiebeeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (9) an ihrem Befestigungsring (10) einen Vorsprung (18) aufweist, der in eine an der Außenwelle (2) vorgesehene Rille (19) greift.
  9. Kugelverschiebeeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (9) im Befestigungszustand gegenüber der Außenwelle (2) drehbar ist.
  10. Kugelverschiebeeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (9) mit ihrem Befestigungsring (10) auf die Außenwelle (2) aufgeschrumpft ist.
  11. Kugelverschiebeeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (9) aus Kunststoff besteht.
  12. Kugelverschiebeeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß an die Innenwelle (3) ein Gleichlaufgelenk (20), vorzugsweise ein Gleichlauffestgelenk anschließt.
  13. Kugelverschiebeeinheit nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwelle (2) einstückig mit einem mit Kugelrillen versehenen Innenteil des Gleichlaufgelenks (20) ausgebildet ist.
  14. Kugelverschiebeeinheit nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Innenwelle (3) und dem mit Kugelrillen versehenen Innenteil des Gleichlaufgelenks (20) eine in Umfangsrichtung formschlüssige Verbindung vorgesehen ist.
  15. Kugelverschiebeeinheit nach Anspruch 12 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwelle (3) und das mit Kugelrillen versehene Innenteil des Gleichlaufgelenks (20) durch Schweißen verbunden sind.
DE2002159446 2002-12-19 2002-12-19 Kugelverschiebeeinheit Withdrawn DE10259446A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2002159446 DE10259446A1 (de) 2002-12-19 2002-12-19 Kugelverschiebeeinheit

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2002159446 DE10259446A1 (de) 2002-12-19 2002-12-19 Kugelverschiebeeinheit

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10259446A1 true DE10259446A1 (de) 2004-07-08

Family

ID=32477784

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2002159446 Withdrawn DE10259446A1 (de) 2002-12-19 2002-12-19 Kugelverschiebeeinheit

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10259446A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005037528B4 (de) * 2005-08-09 2014-01-09 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Wellenkupplung zur Drehmomentübertragung
US11001293B2 (en) * 2016-12-06 2021-05-11 Thyssenkrupp Presta Ag Steering shaft for a motor vehicle

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3365914A (en) * 1965-03-17 1968-01-30 Holset Engineering Co Rotary coupling
DE10060229A1 (de) * 2000-02-24 2001-11-15 Gkn Loebro Gmbh Verschiebeanordnung für eine Gelenkwelle
DE10212898A1 (de) * 2002-03-22 2003-10-09 Gkn Loebro Gmbh Rollbalg und Rollbalganordnung

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3365914A (en) * 1965-03-17 1968-01-30 Holset Engineering Co Rotary coupling
DE10060229A1 (de) * 2000-02-24 2001-11-15 Gkn Loebro Gmbh Verschiebeanordnung für eine Gelenkwelle
DE10212898A1 (de) * 2002-03-22 2003-10-09 Gkn Loebro Gmbh Rollbalg und Rollbalganordnung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005037528B4 (de) * 2005-08-09 2014-01-09 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Wellenkupplung zur Drehmomentübertragung
US11001293B2 (en) * 2016-12-06 2021-05-11 Thyssenkrupp Presta Ag Steering shaft for a motor vehicle

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102005054283B4 (de) Radnaben-Drehgelenk-Anordnung mit Stirnverzahnung
DE102004048079C5 (de) Verbindungsanordnung zwischen einem Wellenzapfen und einem Gleichlaufdrehgelenk mit Verschraubungshülse
DE19831016C2 (de) Gelenkwellenanordnung für ein Kraftfahrzeug, insbesondere Personenkraftwagen
DE3239121C2 (de) Lagerungsanordnung einer über ein Gleichlaufdrehgelenk antreibbaren Radnabe
DE20321652U1 (de) Gegenbahngelenk mit gleicher Orientierung von gegenüberliegenden Bahnpaaren
DE102015202236A1 (de) Zahnradanordnung
DE102020117721B3 (de) Radlagereinheit für ein Kraftfahrzeug
DE10250419C5 (de) Seitenwellenanordnung mit VL-Gelenk und Schiebeausgleich
DE19842408A1 (de) Fahrzeuganstriebsstrang
DE2917243C2 (de) Radnabenverbindung
DE102010009685A1 (de) Gleichlaufgelenk
EP1676038B1 (de) Kugelgelenkiges Lager, insbesondere zum Gegenseitigen Zentrieren zweier Wellenenden
DE102005054285B3 (de) Radnaben-Drehgelenk-Anordnung mit Stirnverzahnung und Radlagerung
DE102005032865B4 (de) Kardanwelle
DE102006030682A1 (de) Radnaben-Gelenk-Einheit
DE3644562C2 (de)
DE19609591C2 (de) Antriebswelle mit Zwischenlager
DE69705511T2 (de) Hauptantriebswelle für kraftfahrzeug, entsprechende antriebsvorrichtung und kraftfahrzeugantrieb
DE10259446A1 (de) Kugelverschiebeeinheit
EP2315960B1 (de) Kreuzgelenk zum verbinden zweier wellenabschnitte
DE10325411A1 (de) Anordnung aus Gleichaufgelenk, Schmierfettabdeckung und Flansch
DE102014012543B4 (de) Verbindungsanordnung eines homokinetischen Drehgelenks mit einer Welle
EP2288818A1 (de) Tripodegelenk für kardanwelle eines kfz sowie kardanwelle
DE2061223B2 (de) Kardanwelle
DE112006003536B4 (de) Gleichlaufdrehgelenk mit Anschlagmitteln für eine mehrteilige Antriebswelle

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8141 Disposal/no request for examination