DE10257706A1 - Nockenwellenversteller mit elektrischem Antrieb - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine elektrische Verstellvorrichtung für die Drehwinkellage der Nockenwelle (3) zur Kurbelwelle eines Verbrennungsmotors, mit einem Verstellgetriebe (1), das als Dreiwellengetriebe ausgebildet ist und ein kurbelwellenfestes Antriebsteil (4), ein nockenwellenfestes Abtriebssteil (5) sowie eine Verstellwelle (6) aufweist, die drehfest mit einem elektrischen Verstellmotor (2) verbunden ist, der einen Dauermagnetrotor (8) und einen gehäusefesten Stator aufweist, wobei zwischen Antriebsteil (4) und Abtriebsteil (5) bei stillstehender Verstellwelle (6) eine Standgetriebeübersetzung io vorliegt, deren Größe die Gattung des Verstellgetriebes (1) als Plus- oder Minusgetriebe und die Verstellrichtung der Nockenwelle (3) in eine früh- oder spätliegende Basisposition bestimmt.
Aufgrund geeigneter konstruktiver Gestaltung des Verstellgetriebes (1) sind Standgetriebeübersetzungen io realisierbar, durch die eine frühe und eine späte Basisposition der Nockenwelle (3) allein durch Abbremsen der Verstellwelle (6) bei rotierendem Verstellgetriebe (1) erreichbar sind, wobei das Abbremsen der Verstellwelle (6) vorzugsweise durch Kurzschlussbremsung des Verstellmotors (2) erfolgt.
Aufgrund geeigneter konstruktiver Gestaltung des Verstellgetriebes (1) sind Standgetriebeübersetzungen io realisierbar, durch die eine frühe und eine späte Basisposition der Nockenwelle (3) allein durch Abbremsen der Verstellwelle (6) bei rotierendem Verstellgetriebe (1) erreichbar sind, wobei das Abbremsen der Verstellwelle (6) vorzugsweise durch Kurzschlussbremsung des Verstellmotors (2) erfolgt.
Description
- Gebiet der Erfindung
- Die Erfindung betrifft eine Verstellvorrichtung für die Drehwinkellage der Nokkenwelle zur Kurbelwelle eines Verbrennungsmotors, insbesondere nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
- Hintergrund der Erfindung
- Um bei einem Verbrennungsmotor mit hydraulischem oder elektrischem Nokkenwellenversteller einen sicheren Motorstart zu gewährleisten, muss sich die Nockenwelle beim Anlassen in einer bestimmten Basisposition zur Kurbelwelle befinden. Diese liegt bei der Einlassnockenwelle üblicherweise in „spät", bei der Auslassnockenwelle in „früh".
- Im normalen Betrieb des Fahrzeugs wird die Nockenwelle beim Abstellen des Motors geregelt in die jeweilige Basisposition gefahren und dort fixiert oder verriegelt. Dazu dient bei der elektrischen Nockenwellenverstellung ein elektrischer Verstellmotor und bei der hydraulischen Nockenwellenverstellung ein hydraulischer Rotationskolbenversteller, der als Flügelzeller, Schwenk- oder Segmentflügler eine Verriegelungseinheit besitzt. Diese fixiert den hydraulischen Versteller so lange in seiner Basisposition, bis sich nach dem Wiederstart des Verbrennungsmotors ein genügend hoher Öldruck zum Verstellen der Nockenwelle aufgebaut hat.
- Beim Abwürgen des Verbrennungsmotors ist jedoch ein geregeltes Verstellen des hydraulischen Nockenwellenverstellers unmöglich, so dass sich die Nockenwelle in einer undefinierten Position außerhalb der Basisposition befinden kann.
- Bei hydraulischen Nockenwellenverstellern mit der Basisposition in „spät", wird die Nockenwelle beim nächsten Start des Verbrennungsmotors und dem dabei fehlenden Öldruck aufgrund des Nockenwellenreibmoments, das entgegen der Nockenwellendrehrichtung wirkt, automatisch in die späte Basisposition verstellt. Liegt die Basisposition in „früh", muss die Nockenwelle bei fehlendem Öldruck entgegen dem Nockenwellenreibmoment in die frühe Basisposition verstellt werden. Dies geschieht zumeist mit Hilfe einer Ausgleichsfeder, die ein dem Nokkenwellenreibmoment gleiches aber entgegengerichtetes Moment erzeugt.
- Diese bei hydraulischen Nockenwellenverstellern üblichen Methoden zum Erreichen der Basisposition nach dem Abwürgen des Verbrennungsmotors sind bei elektrisch angetriebenen Nockenwellenverstellern nicht erforderlich, da der Verstellmotor die Nockenwelle auch bei stehendem Verbrennungsmotor oder beim Anlassen in die jeweilige Basisposition verstellen kann. Bei elektrischen Nockenwellenverstellern können jedoch der Verstellmotor und/oder seine Steuerung ausfallen und dadurch das Erreichen der Basis- oder Notlaufposition verhindern, die für einen zumindest eingeschränkten Betrieb und einen Wiederstart erforderlich sind.
- In der
DE 41 10 195 A1 ist eine elektrische Verstellvorrichtung für die Drehwinkellage der Nockenwelle zur Kurbelwelle eines Verbrennungsmotors beschrieben, mit einem Verstellgetriebe, das als Dreiwellengetriebe ausgebildet ist und ein kurbelwellenfestes Antriebsteil, ein nockenwellenfestes Abtriebsteil sowie eine Verstellwelle aufweist. Die Verstellwelle ist dabei drehfest mit einem elek trischen Verstellmotor verbunden, der einen Dauermagnetrotor und einen gehäusefesten Stator aufweist, wobei zwischen An- und Abtriebsteil bei stillstehender Verstellwelle eine Standgetriebeübersetzung vorliegt, deren Größe die Getriebegattung (Plus- oder Minusgetriebe) und die Verstellrichtung der Nockenwelle (früh- oder spätliegende Basisposition) bestimmt. Bei dieser Verstellvorrichtung wird eine leichtgängige und genaue Einstellung der Nockenwellenlage angestrebt. Damit bei Ausfall des Verstellmotor-Systems die Funktion des Verbrennungsmotors zumindest notdürftig aufrechterhalten werden kann, ist eine Begrenzung des Verstellwinkels vorgesehen. Ein Hinweis auf das Erreichen der Basis- bzw. einer Notlaufposition in einem solchen Fall fehlt jedoch. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen elektrischen Nockenwellenversteller zu schaffen, der die Nockenwelle auch bei Ausfall des Verstellmotors bzw. dessen Steuerung oder Stromversorgung auf einfache Weise und stromlos in ihre Notlauf- bzw. Basisposition verstellt.
- Zusammenfassung der Erfindung
- Durch die konstruktive Gestaltung des Verstellgetriebes lässt sich die Größe der Standgetriebeübersetzung i0 und damit die Verstellvorrichtung der Nokkenwelle bestimmen. Die Verstellung der Nockenwelle in Richtung der frühen oder späten Basis- bzw. Notlaufposition findet bei Ausfall des Verstellmotors oder dessen Stromversorgung durch bloßes Abbremsen der Verstellwelle bei rotierendem Verstellgetriebe statt. Dies kann während des Motorbetriebs und beim Auslaufen oder Anlassen des Verbrennungsmotors erfolgen. Für den Motorstart und für niedrige Motordrehzahlen ist die Basisposition der Nockenwelle optimal geeignet und auch für höhere Drehzahlen noch möglich, so dass auf diese Weise zumindest eine Werkstatt erreicht werden kann.
- Das Abbremsen der Verstellwelle kann durch eine mechanische oder eine Wirbelstrombremse erfolgen. Diese Bremsen benötigen jedoch elektrischen Strom zu ihrer Betätigung. Demgegenüber arbeitet die erfindungsgemäße Kurzschlussbremse mit Kurzschlussstrom, der in dem geschleppten Verstellmotor erzeugt wird und so die Kurzschlussbremse elektrisch autark macht. Da keine mechanische Reibung vorhanden ist, arbeitet die Kurzschlussbremse verschleißfrei.
- Bei der Auswahl der Verstellgetriebe kommen Minus- oder Plusgetriebe in Frage. Minusgetriebe besitzen eine Standgetriebeübersetzung i0 < 0, Plusgetriebe eine Standgetriebeübersetzung i0 > 0. Bei positiver Standgetriebeübersetzung i0 haben die An- und Abtriebswelle die gleiche Drehrichtung, bei negativer Standgetriebeübersetzung i0 entgegengesetzte Drehrichtungen, bezogen auf eine stehende Verstellwelle und die mit dieser verbundenen Bauteile.
- Wird bei einem Minusgetriebe die Verstellwelle festgehalten und dreht sich die Antriebswelle im Uhrzeigersinn, so dreht sich die Abtriebswelle und damit die Nokkenwelle entgegen dem Uhrzeigersinn, was einer Spätverstellung entspricht.
- Wird bei einem Plusgetriebe mit einer Standgetriebeübersetzung i0 > 1 die Verstellwelle festgehalten und die Antriebswelle im Uhrzeigersinn verdreht, so dreht sich die Abtriebswelle langsamer als die Antriebswelle, dass heißt, entgegen dem Uhrzeigersinn und somit ebenfalls in Richtung Basisposition "spät".
- Wird bei einem Plusgetriebe mit einer Standgetriebeübersetzung 0 < i0 < 1 die Verstellwelle festgehalten und dreht sich die Antriebswelle im Uhrzeigersinn, so dreht sich die Abtriebswelle schneller als die Antriebswelle, das heißt im Uhrzeigersinn und damit in Richtung Basisposition "früh". Diese Verhältnisse sind auf alle in Frage kommenden Dreiwellengetriebe anwendbar.
- Es ist von Vorteil, dass als Verstellgetriebe ein Doppelexzentergetriebe oder ein Taumelgetriebe und ein anderes Doppelexzentergetriebe vorgesehen sind. Doppelexzentergetriebe zeichnen sich durch geringe Reibung, einfachen Aufbau und erschütterungsfreien Lauf aus.
- Eine vorteilhafte Ausbildung der Erfindung besteht darin, dass das Doppelexzentergetriebe einen nockenwellenfesten Deckel aufweist, der mit axialen Stiften fest verbunden ist, die in Bohrungen zweier baugleich ausgebildeter Stirnräder mit Linienberührung eingreifen und dass die Stirnräder, die von dem Verstellmotor über eine Doppelexzenterwelle antreibbar sind, mit einem kurbelwellenfesten Hohlrad kämmen.
- Die Verwendung einer zentralen Standard-Spannschraube mit einer Schraubenhülse als Lagerfläche für das Wälzlager der Doppelexzenterwelle bietet Kostenvorteile, erfordert jedoch größeren axialen Bauraum. Die Gleitlagerung der baugleich ausgebildeten Stirnräder bietet gegenüber einer Wälzlagerung Kosten- und Bauraumvorteile bei erhöhtem Reibverlust.
- Von Vorteil ist auch, dass die Zähnezahl ZNW jedes der zwei baugleich ausgebildeten Stirnräder (gleich Abtriebszähnezahl) kleiner als die Zähnezahl ZKW des kurbelwellenfesten Hohlrads (gleich Antriebszähnezahl) ist, was zu einer Standgetriebeübersetzung 0 < i0 <1 führt. Diese Standgetriebeübersetzung bewirkt bei dem vorliegenden Plusgetriebe und einem Abbremsen der Verstellwelle eine Nockenwellenverstellung in Richtung „früh", wie sie bei Auslassnokkenwellen üblich ist.
- Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, dass ein anderes Doppelexzentergetriebe ein kurbelwellenfestes Antriebsrad aufweist, das mit axialen Stiften fest verbunden ist, die in Bohrungen zweier baugleich ausgebildeter Stirnräder mit Linienberührung eingreifen und dass die baugleich ausgebildeten Stirnräder, die von dem Verstellmotor über eine Doppelexzenterwelle antreibbar sind, mit einem nockenwellenfesten Hohlrad kämmen.
- Mit der Lagerung der Doppelexzenterwelle auf dem zylindrischen Schraubenkopf einer zentralen Sonder-Spannschraube wird axialer Bauraum gewonnen. Beide Lösungen für die Lagerung der Doppelexzenterwelle und der Stirnräder eignen sich für beide Doppelexzentergetriebe.
- Vorteilhaft ist auch, dass die Zähnezahl ZNW des nockenwellenfesten Hohlrads (gleich Abtriebszähnezahl) größer als die Zähnezahl ZKW eines jeden der baugleich ausgebildeten Stirnräder (gleich Antriebszähnezahl) ist, was zu einer Standgetriebeübersetzung i0 > 1 führt.
- Die drei Phasen des Verstellmotors bewirken einen schwankungsarmen Drehmomentverlauf des Verstellmotors bei zugleich geringem Bauaufwand. Die Möglichkeit eine, zwei oder alle drei Phasen kurzzuschließen, ermöglicht eine feine Regelung des Kurzschlussbremsmoments.
- Da Kurzschlussschalter vorgesehen sind, die bei stromlosem Verstellmotor geschlossen und bei bestromtem Verstellmotor geöffnet sind, tritt bei Ausfall des Verstellmotors und/oder seiner Stromversorgung sofort die Fail-Safe-Funktion einer Rückführung der Nockenwelle in ihre Basis- oder Notlaufposition ein. Das gilt auch für den Fall eines abgewürgten Verbrennungsmotors, dessen Nockenwellenlage beim darauffolgenden Anlassvorgang korrigiert wird.
- Zur Begrenzung der Temperaturentwicklung des Verstellmotors eignet sich auch ein getaktetes Kurzschließen. Hierbei werden die Kurzschlussschalter bei Erreichen eines bestimmten Kurzschlussstromes geöffnet und danach selbsttätig geschlossen. Dieser Vorgang wird vorzugsweise durch den Kurzschlussstrom selbst gesteuert und betrieben, so dass das Takten auch bei Ausfall des Verstellmotors oder der Spannungsversorgung des Steuergeräts funktioniert. Der Bremsstrom kann auch aus aktiven Bauelementen, zum Beispiel aus einem Akkumulator entnommen werden. Das selbsttätige Schließen erfolgt zum Beispiel durch Federkraft.
- Zur Begrenzung der hohen Kurzschlussströme ist es von Vorteil, dass in den Kurzschlussleitungen ein Leitungswiderstand angeordnet ist.
- Von Vorteil ist auch, dass in den Kurzschlussleitungen ein mit Kurzschlussstrom betriebener elektronischer Stromregler vorgesehen ist. Auch diese Lösung funktioniert unabhängig von der Stromversorgung des Verstellmotors.
- Kurze Beschreibung der Zeichnungen
- Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung und den Zeichnungen, in denen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt ist. Es zeigen:
-
1 eine Nockenwellenverstellvorrichtung, mit einem als Dreiwellengetriebe ausgebildeten Verstellgetriebe und einem elektrischen Verstellmotor, der einen gehäusefesten Stator aufweist; -
2 ein Schaltschema eines dreiphasigen Gleichstromverstellmotors mit Kurzschlussleitungen und Kurzschlussschaltern; -
3 ein Doppelexzentergetriebe mit einem kurbelwellenfesten Hohlrad; -
4 ein Doppelexzentergetriebe mit einem nockenwellenfesten Hohlrad. - Ausführliche Beschreibung der Zeichnungen
- In
1 ist eine Nockenwellenverstellvorrichtung mit einem Verstellgetriebe1 und einem Verstellmotor2 schematisch dargestellt, die zum Verstellen der Drehwinkellage zwischen einer nicht dargestellten Kurbelwelle und einer Nokkenwelle3 eines nicht dargestellten Verbrennungsmotors dient. - Das Verstellgetriebe
1 ist als Dreiwellengetriebe ausgebildet mit einem kurbelwellenfesten Antriebsteil4 , dass ein Antriebsrad7 aufweist, einem nockenwellenfesten Antriebsteil5 und einer Verstellwelle6 , die mit einem Dauermagnetrotor8 des Verstellmotors2 drehfest verbunden ist. Der Verstellmotor2 weist einen Stator9 auf, der in einem Gehäuse10 fest angeordnet ist. - Die Nockenwelle
3 besitzt eine Basis- bzw. Notlaufposition, die für einen sicheren Start und einen eingeschränkten Betrieb des Verbrennungsmotors erreicht werden muss. Dies gelingt bei intaktem Verstellmotor2 auch nach einem Ab würgen des Verbrennungsmotors ohne Schwierigkeiten, da der Verstellmotor2 die Nockenwelle3 bei stehendem Verbrennungsmotor oder während des Wiederstarts in die Basisposition verstellt. Es muss aber auch bei ausgefallenem Verstellmotor2 ein zumindest eingeschränkter Motorbetrieb und ein Wiederstart möglich sein, um zumindest eine Werkstatt erreichen zu können. - Das Verstellgetriebe
1 und dessen Standgetriebeübersetzung i0 sind so ausgelegt, dass durch bloßes Abbremsen der Verstellwelle6 die Nockenwelle3 beim Anlassen des Verbrennungsmotors in ihre Basisposition gelangt und der Verbrennungsmotor dadurch startfähig wird. - Bei stillstehender Verstellwelle
6 und rechtsdrehendem Antriebsteil4 gilt für die Auslegung von i0:
Bei i0 < 0 liegt ein Minusgetriebe mit Spätverstellung vor; bei i0 < 1 ein Plusgetriebe mit Frühverstellung und bei i0 > 1 ein Plusgetriebe mit Spätverstellung. - In
2 ist ein Schaltschema des Stators9 des Verstellmotors2 dargestellt. Der Verstellmotor2 ist als bürstenloser Gleichstrommotor ausgebildet mit drei im Stern geschalteten Phasen11 , die Statorwicklungen12 aufweisen und von einem Steuergerät13 über Steuerleitungen15 phasengerecht mit Strom versorgt werden. - Die drei Phasen
11 sind durch Kurzschlussleitungen14 im Dreieck verbunden. In den Kurzschlussleitungen14 sind Kurzschlussschalter16 vorgesehen, die bei stromlosem Verstellmotor2 geschlossen und bei bestromtem Verstellmotor2 geöffnet sind. Durch das Schließen der Kurzschlussschalter16 fließt ein Kurzschlussstrom, der zur Kurzschlussbremsung des als Generator betriebenen Verstellmotors2 dient. Das Schließen der Kurzschlussschalter16 kann einzeln oder als Ganzes erfolgen, wodurch die Bremskraft regelbar ist. - Da ein zu hoher Kurzschlussstrom den Verstellmotor
2 gefährdet, ist eine Strombegrenzung erforderlich. Dies kann durch stromabhängiges Öffnen der Kurzschlussschalter16 erfolgen, die bei Unterschreiten eines Grenzwertes selbsttätig – zum Beispiel durch Federkraft – schließen. - Der Kurzschlussstrom lässt sich auch durch Leistungswiderstände
17 in den Kurzschlussleitungen14 begrenzen. Ein elektrischer Stromregler18 , der in den Kurzschlussleitungen14 angeordnet ist und von dem Kurzschlussstrom gespeist wird, dient dem gleichen Zweck. - In den
3 und4 sind Verstellgetriebe dargestellt, die als Dreiwellengetriebe ausgebildet sind, mit ähnlichen, jedoch unterschiedlich angeordneten Bauteilen. -
3 zeigt ein Doppelexzentergetriebe19 mit einem kurbelwellenfesten Kettenrad21 , einem nockenwellenfesten Deckel25 und einer Verstellwelle, die als Doppelexzenterwelle29 ausgebildet ist. Diese ist über eine lösbare Passfederwellenkupplung37 mit einem nicht dargestellten Verstellmotor verbunden. Als lösbare Kupplungen sind unter anderem auch Keil-, Polygon-, Zahn-, Zweikant-, Vierkant-, und Sechskantwellenkupplungen denkbar. - Der nockenwellenfeste Deckel
25 ist mit Hilfe einer zentralen Standard-Spannschraube31 über eine Spannhülse30 mit einem Nockenwellenzapfen38 einer Nockenwelle65 verspannt. Eine Öffnung66 der Passfederwellenkupplung37 ermöglicht den Zugang eines Schraubwerkzeugs zu einem Schraubenkopf36 der zentralen Standard-Spannschraube31 . - Die Drehwinkellage zwischen der Nockenwelle
65 und dem nockenwellenfesten Deckel25 ist durch einen Fixierstift39 festgelegt, der mit Presssitz in fluchtenden Bohrungen des Deckels25 und des Nockenwellenzapfens38 angeordnet ist. - Die Spannhülse
30 dient zugleich als Lagerfläche für eine Nadelhülse32 der Doppelexzenterwelle29 . Diese weist zwei gleiche, jedoch um 180° versetzte und dadurch voll ausgeglichene Exzenter67 auf, die über Gleitlager33 zwei baugleich ausgebildete Stirnräder28 antreiben. Die Stirnräder28 kämmen mit einer Innenverzahnung22 eines kurbelwellenfesten Hohlrads20 , das einteilig mit dem Kettenrad21 ausgebildet ist. - Der nockenwellenfeste Deckel
25 weist axiale Bohrungen63 auf, in die Stifte26 eingepresst sind. Diese durchgreifen axiale Bohrungen27 der baugleich ausgebildeten Stirnräder28 und durchragen Axialbohrungen68 eines Abschlussdeckels34 . Die axialen Bohrungen63 ,68 sind fluchtend angeordnet und liegen in gleichmäßigem Abstand auf einem Kreis um die Drehachse64 des Nockenwellenverstellers. Die axialen Bohrungen27 besitzen einen um die doppelte Exzentrizität der Exzenter67 größeren Durchmesser als die Stifte26 , die am Innenumfang der axialen Bohrungen27 eine Linienberührung aufweisen. - Der Abschlussdeckel
34 dient zum Abschluss des Doppelexzentergetriebes19 und zur axialen Fixierung der Doppelexzenterwelle29 , der Stirnräder28 und des Hohlrads20 . Er ist durch Sicherungsringe35 axial festgelegt. Diese sitzen in Nuten78 , die an dem aus den Axialbohrungen68 des Abschlussdeckels34 hervorragenden Enden der Stifte26 angeordnet sind. Die Lage der Nuten78 bestimmt den Abstand der Innenflächen79 ,80 des Deckels25 und des Abschlussdeckels34 . Dabei ist das für die Relativbewegung erforderliche Axialspiel zu den entsprechenden Anlaufflächen der Doppelexzenterwelle29 , der Stirnräder28 und des Hohlrads20 berücksichtigt. - Das Hohlrad
20 ist auf dem Deckel25 in einem Gleitlager43 gelagert, das unter anderem die Kräfte des Kettenrads21 aufnimmt. Dieses ist mit dem Hohlrad20 einteilig ausgebildet und steht über eine Kette mit der Kurbelwelle des Verbrennungsmotors in drehfester Verbindung, von der es mit halber Kurbelwellendrehzahl angetrieben wird. Das Antriebsmoment des Kettenrades21 wird über die Stirnräder28 und die Stifte26 auf den Deckel25 und die Nokkenwelle65 übertragen. Die Zahl der Stifte26 richtet sich nach der Höhe des Antriebsmoments. - Die Schmierung des Doppelexzentergetriebes
19 erfolgt durch Motorschmieröl. Dieses gelangt von einer Zuflussleitung40 des Nockenwellenzapfens38 in die Nadelhülse32 und von dort durch Fliehkraft über radiale Schmierölbohrungen41 in Gleitlager33 , in die axialen Bohrungen27 , zur Innenverzahnung22 , zum Gleitlager43 und über Abschlussbohrungen23 ,24 in den Motorraum. Die Doppelexzenterwelle29 wird durch radiale Abströmbohrungen42 entölt. Bei dem Doppelexzentergetriebe19 handelt es sich um ein Plusgetriebe, das heißt, die Drehrichtung von Kettenrad21 und Nockenwelle64 sind gleich. Da jedes der Stirnräder28 eine kleinere Zähnezahl ZNW als die Zähnezahl ZKW des kurbelwellenfesten Hohlrads20 aufweist, ergibt sich eine Standgetriebeübersetzung: - Ist im vorliegenden Fall die Drehzahl der Doppelexzenterwelle
29 zum Beispiel durch Kurzschlussbremsen des Verstellmotors kleiner als die des Kettenrads21 , so ist dessen Drehzahl niedriger als die der Nockenwelle65 , wodurch diese in Richtung "früh" verstellt. -
4 zeigt ein anderes Doppelexzentergetriebe44 , mit einem kurbelwellenfesten Kettenrad46 , einem nockenwellenfesten Hohlrad51 und einer als Doppelexzenterwelle50 ausgebildeten Verstellwelle. Diese ist über eine lösbare Keilwellenkupplung62 mit dem nicht dargestellten Verstellmotor verbunden. Das Doppelexzentergetriebe44 ist durch eine zentrale Sonder-Spannschraube54 mit einem Nockenwellenzapfen55 einer Nockenwelle69 verspannt. Auch hier wird die Drehwinkellage zwischen der Nockenwelle69 und dem Doppelexzentergetriebe44 durch einen Fixierstift60 festgelegt, der mit Presssitz in fluchtenden Bohrungen des Hohlrads51 und des Nockenwellenzapfens55 sitzt. Die zentrale Sonder-Spannschraube54 ist durch die Keilwellenkupplung62 hindurch anziehbar. - Ein zylindrischer Schraubenkopf
53 der Sonder-Spannschraube54 dient zugleich als Lagerfläche für die Nadelhülse57 der Doppelexzenterwelle50 , die dadurch extrem kurz baut. Sie weist wiederum zwei gleiche, um 180° versetzte Exzenter70 auf, die über Wälzlager56 zwei baugleich ausgebildete Stirnräder49 antreiben. Die Wälzlager56 können auch durch Gleitlager ersetzt werden, die Kosten und Bauraum sparen, dafür höhere Reibung aufweisen. - Die Stirnräder
49 kämmen mit einer Innenverzahnung52 des nockenwellenfesten Hohlrads51 . An dessen Umfang ist ein kurbelwellenfestes Antriebsrad45 angeordnet, mit einem Umfangsteil75 das einteilig mit dem Kettenrad46 und einem Seitenteil76 ausgebildet ist. Letzteres dient unter anderem als Seitenabschluss des Doppelexzentergetriebes44 . Das Umfangsteil75 ist auf dem Umfang des Hohlrads51 in einem Gleitlager58 gelagert. Das Seitenteil76 weist axiale Bohrungen77 auf, in die axiale Stifte47 eingepresst sind, die wie in3 in Bohrungen48 der Stirnräder49 eingreifen und das Antriebsmoment des Antriebsrads45 über die Stirnräder49 auf das Hohlrad51 und auf die Nockenwelle69 übertragen. Das kurbelwellenfeste Antriebsrad45 und mit ihm die Stirnräder49 und die Doppelexzenterwelle50 sind durch einen Sprengring59 axial fixiert. Dieser sitzt in einer Radialnut71 des kurbelwellenfesten Antriebsrads45 und liegt mit einer Flanke an einer nockenwellennahen Stirnseite72 des Hohlrades51 an. Die nockenwellenferne Stirnseite73 des Hohlrads45 liegt mit Spiel an der axialen Innenseite74 des Antriebsrads45 an. Dieses Spiel ermöglicht die Relativbewegung von Hohlrad51 , Antriebsrad45 , Stirnräder49 und Doppelexzenterwelle50 . - Die Schmierung des Doppelexzentergetriebes
44 erfolgt wie bei dem Doppelexzentergetriebe19 durch eine Zuflussbohrung61 zu der Nadelhülse57 und von dort durch Fliehkraft zu den anderen Bauteilen. -
- Ist in diesem Fall die Drehzahl der Doppelexzenterwelle, zum Beispiel durch Kurzschlussbremsen des Verstellmotors kleiner als die des Kettenrads
46 , so dreht sich die Nockenwelle69 langsamer als dieses und verstellt so nach „spät". - Das Doppelexzentergetriebe
19 dient als Verstellgetriebe einer Auslassnokkenwelle mit Basisposition "früh", das andere Doppelexzentergetriebe44 als Verstellgetriebe einer Einlassnockenwelle mit Basisposition "spät". -
- 1
- Verstellgetriebe
- 2
- Verstellmotor
- 3
- Nockenwelle
- 4
- Antriebsteil
- 5
- Antriebsteil
- 6
- Verstellwelle
- 7
- Antriebsrad
- 8
- Dauermagnetrotor
- 9
- Stator
- 10
- Gehäuse
- 11
- Phase
- 12
- Statorwicklung
- 13
- Steuergerät
- 14
- Kurzschlussleitung
- 15
- Steuerleitung
- 16
- Kurzschlussschalter
- 17
- Leistungswiderstand
- 18
- elektronischer Stromregler
- 19
- Doppelexzentergetriebe
- 20
- kurbelwellenfestes Hohlrad
- 21
- Kettenrad
- 22
- Innenverzahnung
- 23
- Abflussbohrung
- 24
- Abflussbohrung
- 25
- nockenwellenfester Deckel
- 26
- Stift
- 27
- axiale Bohrung
- 28
- Stirnrad
- 29
- Doppelexzenterwelle
- 30
- Spannhülse
- 31
- Standard-Spannschraube
- 32
- Nadelhülse
- 33
- Gleitlager
- 34
- Abschlussdeckel
- 35
- Sicherungsring
- 36
- Standard-Schraubenkopf
- 37
- Passfederwellenkupplung
- 38
- Nockenwellenzapfen
- 39
- Fixierstift
- 40
- Zuflussleitung
- 41
- Schmierölbohrung
- 42
- Abströmbohrung
- 43
- Gleitlager
- 44
- anderes Doppelexzentergetriebe
- 45
- kurbelwellenfestes Antriebsrad
- 46
- Kettenrad
- 47
- axialer Stift
- 48
- Bohrung
- 49
- Stirnrad
- 50
- Doppelexzenterwelle
- 51
- nockenwellenfestes Hohlrad
- 52
- Innenverzahnung
- 53
- zylindrischer Schraubenkopf
- 54
- Sonder-Spannschraube
- 55
- Nockenwellenzapfen
- 56
- Wälzlager
- 57
- Nadelhülse
- 58
- Gleitlager
- 59
- Sicherungsring
- 60
- Fixierstift
- 61
- Zuflussbohrung
- 62
- Keilwellenkupplung
- 63
- axiale Bohrung
- 64
- Drehachse
- 65
- Nockenwelle
- 66
- Öffnung
- 67
- Exzenter
- 68
- Axialbohrung
- 69
- Nockenwelle
- 70
- Exzenter
- 71
- Radialnut
- 72
- nockenwellennahe Stirnseite
- 73
- nockenwellenferne Stirnseite
- 74
- axiale Innenseite
- 75
- Umfangsteil
- 76
- Seitenteil
- 77
- axiale Bohrung
- 78
- Nut
- 79
- Innenseite
- 80
- Innenseite
Claims (15)
- Elektrische Verstellvorrichtung für die Drehwinkellage der Nockenwelle (
3 ,65 ,69 ) zur Kurbelwelle eines Verbrennungsmotors, mit einem Verstellgetriebe (1 ), das als Dreiwellengetriebe ausgebildet ist und ein kurbelwellenfestes Antriebsteil (4 ), ein nockenwellenfestes Abtriebsteil (5 ) sowie eine Verstellwelle (6 ) aufweist, die drehfest mit einem elektrischen Verstellmotor (2 ) verbunden ist, der einen Dauermagnetrotor (7 ) und einen gehäusefesten Stator (8 ) aufweist, wobei zwischen Antriebsteil (4 ) und Abtriebsteil (5 ) bei stillstehender Verstellwelle (6 ) eine Standgetriebeübersetzung vorliegt, deren Größe die Gattung des Verstellgetriebes (1 ) als Plus- oder Minusgetriebe und die Verstellrichtung der Nockenwelle (3 ,65 ,69 ) in eine früh- oder spätliegende Basisposition bestimmt, dadurch gekennzeichnet, dass aufgrund geeigneter konstruktiver Gestaltung des Verstellgetriebes (1 ) Standgetriebeübersetzungen i0 realisierbar sind, durch die eine frühe und eine späte Basisposition der Nokkenwelle (3 ,65 ,69 ) allein durch Abbremsen der Verstellwelle (6 ) bei rotierendem Verstellgetriebe (1 ) erreichbar sind und dass das Abbremsen der Verstellwelle (6 ) vorzugsweise durch Kurzschlussbremsung des Verstellmotors (2 ) erfolgt. - Verstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit einer Standgetriebeübersetzung 0 < i0 <1 ein Plusgetriebe für eine Nokkenwellenverstellung in Richtung „früh" und mit einer Standgetriebeüber setzung i0 > 1 ein Plusgetriebe für eine Nockenwellenverstellung in Richtung „spät" realisierbar ist.
- Verstellvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Verstellgetriebe (
1 ) ein Doppelexzentergetriebe (19 ) oder ein Taumelgetriebe und ein anderes Doppelexzentergetriebe (44 ) vorgesehen sind. - Verstellvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Doppelexzentergetriebe (
19 ) einen nockenwellenfesten Deckel (25 ) aufweist, der mit axialen Stiften (26 ) fest verbunden ist, die in Bohrungen (27 ) zweier gleich ausgebildeter Stirnräder (28 ) mit Linienberührung eingreifen und dass die Stirnräder (28 ), die von dem Verstellmotor (2 ) über eine Doppelexzenterwelle (29 ) antreibbar sind, mit einem kurbelwellenfesten Hohlrad (20 ) kämmen. - Verstellvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Doppelexzenterwelle (
29 ) auf einer Schraubenhülse (30 ) einer zentralen Standard-Spannschraube (31 ) mit einer Nadelhülse (32 ) wälzgelagert und die baugleich ausgebildeten Stirnräder (28 ) auf der Doppelexzenterwelle (29 ) in Gleitlagern (33 ) gelagert sind. - Verstellvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähnezahl ZNW jedes der zwei baugleich ausgebildeten Stirnräder (
28 ) (gleich Abtriebszähnezahl) kleiner als die Zähnezahl ZKW des kurbelwellenfesten Hohlrads (20 ) (gleich Antriebszähnezahl) ist, was zu einer Standgetriebeübersetzung 0 < i0 < 1 führt. - Verstellvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein anderes Doppelexzentergetriebe (
44 ) ein kurbelwellenfestes Antriebsrad (45 ) aufweist, dass mit axialen Stiften (47 ) fest verbunden ist, die in Bohrungen (48 ) zweier baugleich ausgebildeter Stirnräder (49 ) mit Linienberührung eingreifen und dass die baugleich ausgebildeten Stirnräder (49 ), die von dem Verstellmotor (2 ) über eine Doppelexzenterwelle (50 ) antreibbar sind, mit einem nockenwellenfesten Hohlrad (51 ) kämmen. - Verstellvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Doppelexzenterwelle (
50 ) auf einem zylindrischen Schraubenkopf (53 ) einer zentralen Sonder-Spannschraube (54 ) und die baugleich ausgebildeten Stirnräder (49 ) auf der Doppelexzenterwelle (50 ) bevorzugt in Wälzlagern (56 ) gelagert sind. - Verstellvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtriebszähnezahl ZNW des nockenwellenfesten Hohlrads (
51 ) größer als die Antriebszähnezahl ZKW eines jeden der baugleich ausgebildeten Stirnräder (49 ) ist, was zu einer Standgetriebeübersetzung i0 > 1 führt. - Verstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stator (
8 ) des Verstellmotors (2 ) vorzugsweise drei Phasen (10 ) aufweist, die einzeln und als Ganzes zur Kurzschlussbremsung des Verstellmotors (2 ) kurzschließbar sind. - Verstellvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass Kurzschlussschalter (
15 ) vorgesehen sind, die bei stromlosen Verstellmotor (2 ) geschlossen und bei bestromten Verstellmotor (2 ) geöffnet sind. - Verstellvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass Maßnahmen zur Begrenzung des Kurzschlussstroms vorgesehen sind.
- Verstellvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurzschlussschalter (
15 ) bei Überschreiten eines Grenzwertes des Kurzschlussstroms vorzugsweise mit Hilfe desselben öffnen und bei Unterschreiben desselben selbsttätig schließen. - Verstellvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass in den Kurzschlussleitungen (
13 ) ein Leitungswiderstand (16 ) angeordnet ist. - Verstellvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass in den Kurzschlussleitungen (
13 ) ein mit Kurzschlussstrom betriebener elektronischer Stromregler (17 ) vorgesehen ist.
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