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Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine) Schalt-Steuerungsverfahren
und -Vorrichtung eines Automatikgetriebes. Insbesondere betrifft
die vorliegende Erfindung ein Schalt-Steuerungsverfahren und eine Vorrichtung
eines Automatikgetriebes, in welchem ein neuronales Netzwerk verwendet
wird, um eine Einstellung bzw. Anpassung eines Schaltmusters zu
bestimmen.
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Hintergrund
der Erfindung
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Ein Automatikgetriebe für ein Fahrzeug
führt automatisch
ein Schalten bzw. einen Gangwechsel zu einer Fahrstufe durch, die
für Fahrparameter,
wie beispielsweise die Fahrzeuggeschwindigkeit und die Drosselklappenöffnung (im
Folgenden als "Drosselöffnung" bezeichnet) als
geeignet bestimmt wurde. Im Folgenden soll der Begriff „Automatikgetriebe" so verstanden werden,
dass dieser ein kontinuierlich variables Getriebe beinhaltet, welches
automatisch Schalt-Verhältnisse
aus einer Vielzahl von vorbestimmten Schalt-Verhältnissen bildet, welche für Fahrparameter,
wie beispielsweise die Fahrzeuggeschwindigkeit und die Drosselöffnung als
geeignet bestimmt wurden.
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Um zu bestimmen, ob in eine andere
Fahrstufe gewechselt wird, wird ein Schaltmuster berücksichtigt,
welches üblicherweise
Parameter der Fahrzeuggeschwindigkeit und der Drosselöffnung aufweist,
um zu bestimmen, ob die Fahrbedingungen wesentlich verändert sind.
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In Bezug auf die beispielhaften Schaltmuster,
die in 1 gezeigt sind,
wird im Folgenden die Bestimmung, ob ein Schalten bzw. Gangwechsel
nötig ist,
erläutert.
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1 zeigt
gewöhnliche
1→2 Heraufschalt- und
2→1 Herunterschalt-Schaltmuster.
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Der Punkt "P1" von 1 bezeichnet einen Fahrzustand,
in welchem ein Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit von V1 in einer
ersten Fahrstufe mit einer Drosselklappenöffnung TH1 durch Bedienung durch
den Fahrer eines Beschleunigungspedals fährt. Wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit
so zunimmt, dass sie größer wird
als die Schwellwert-Fahrzeuggeschwindigkeit (V0), beispielsweise wenn
die Fahrzeuggeschwindigkeit größer als
die am Punkt "P2" wird, führt das
Automatikgetriebe ein Heraufschalten zu einer zweiten Fahrstufe
durch.
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Wenn der Fahrer weiterhin das Beschleunigungspedal
so bedient, dass die Drosselöffnung
größer wird
als eine Schwellwertöffnung
(TH0), beispielsweise wenn der Fahrzustand dem Punkt "P3" entspricht, wechselt
das Automatikgetriebe herunter zurück zu der ersten Fahrstufe.
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Vorzugsweise sollten Schaltmuster,
abhängig
von den Fahrbedingungen, wie beispielsweise der Fahrfreudigkeit
des Fahrers und Schaltmoden, wie beispielsweise Wirtschaftlichkeits-
und Leistungsfähigkeitsmoden,
festgelegt werden. Daher wird die Verwendung einer Vielzahl von
Mustern untersucht.
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Beispielsweise kann ein Schalten
bestimmt werden, basierend auf einem Schaltmuster, welches einem
durch den Fahrer ausgewählten
Schalt-Modus entspricht, wie beispielsweise Wirtschaftlichkeits- oder
Leistungsmodus. Als ein anderes Beispiel kann die Fahrfreudigkeit
eines Fahrers (beispielsweise ein Fahrfreudigkeits-Index, der anzeigt,
wie sportlich der Fahrer fahren möchte) erlernt werden, und der
erlernte Wert kann die Änderung
von Schaltmustern beeinflussen.
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Gemäß dem Stand der Technik ändert ein Automatikgetriebe
sein Schaltmuster jedoch nur zwischen wenigen vorbestimmten Schaltmustern.
Daher ist eine weitere Verbesserung nötig, welche die Fahrbedingungen
reflektiert. Weiterhin erfordert das Erlernen der Fahrfreudigkeit
viel Zeit, so dass die gegenwärtige
Fahrfreudigkeit eines Fahrers und gegenwärtige Fahrumstände nicht
sofort reflektiert werden.
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Die in diesem Abschnitt zum Hintergrund
der Erfindung offenbarte Information dient nur der Verbesserung
des Verständnisses
des Hintergrunds der Erfindung und sollte nicht als Anerkenntnis
oder Anregung verstanden werden, dass diese Information den Stand
der Technik bildet, der dem Fachmann schon bekannt ist.
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Die Motivation für die vorliegende Erfindung besteht
daher darin, nicht einschränkende
Vorteile eines geeigneteren Schaltens bei einer Vielzahl von Fahrbedingungen
mit einem Schalt-Steuerungsverfahren
und einer Vorrichtung eines Automatikgetriebes bereitzustellen.
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Um derartige Vorteile bereitzustellen,
wird mittels eines Schalt-Steuerungsverfahrens und einer Vorrichtung
der vorliegenden Erfindung ein Schaltmuster, basierend auf einem
Schalt muster-Einstellungskoeffizienten, eingestellt bzw. angepasst,
der mittels eines modularen neuronalen Netzwerkes berechnet wurde,
und ein Schalten bzw. Gangwechsel, basierend auf einem entsprechend
eingestellten Schaltmuster, festgelegt.
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Ein beispielhaftes Schalt-Steuerungsverfahren,
das gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden kann, beinhaltet das Berechnen eines Schaltmuster-Einstellkoeffizienten
durch ein modulares neuronales Netzwerk, basierend auf einer Vielzahl
von Eingangssignalen, die von einer Vielzahl von Detektoren eingehen;
Bestimmen, ob ein Schalten erforderlich ist, basierend auf einem
eingestellten Schaltmuster, wobei das eingestellte Schaltmuster basierend
auf dem Schaltmuster-Einstellkoeffizienten
eingestellt wird; Berechnen einer Ziel-Fahrstufe, wenn ein schalten erforderlich
ist, basierend auf dem eingestellten Schaltmuster; und Erzeugen
eines Schalt-Signals
zum Schalten zur Ziel-Fahrstufe.
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In einer weiteren Ausführungsform
beinhaltet die Berechnung eines Schalt-Einstellkoeffizienten durch
ein modulares neuronales Netzwerk: Berechnen eines Fahrfreudigkeits-Index
durch ein neuronales Netzwerk auf der Basis mindestens eines ersten Signals,
ausgewählt
aus der Vielzahl von Eingangssignalen; Berechnen eines Steigungs-Index
und eines effektiven Steigungs-Index
durch ein neuronales Netzwerk auf Basis mindestens eines zweiten
Signals, ausgewählt
aus der Vielzahl von Eingangssignalen; Berechnen eines Zufriedenheits-Index
mittels eines neuronalen Netzwerks auf der Basis mindestens eines
dritten Signals, ausgewählt
aus der Vielzahl von Eingangssignalen; und Berechnen des Schaltmuster-Einstellkoeffizienten
auf Basis des Fahrfreudigkeits-Index, des Steigungs-Index, des effektiven
Steigungs-Index und des Zufriedenheits-Index.
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Die Berechnung eines Fahrfreudigkeits-Index
durch ein neuronales Netzwerk beinhaltet vorzugsweise: Berechnen
einer Fahrzeuglast auf Basis mindestens eines Signals, ausgewählt aus
den ersten Signalen; Berechnen eines Fahrerbedienungszustands-Index mittels eines
neuronalen Netzwerks auf der Basis mindestens eines Signals, ausgewählt aus den
ersten Signalen; Berechnen eines Kick-down-Freudigkeits-Index durch
ein neuronales Netzwerk auf der Basis mindestens eines Signals, ausgewählt aus
den ersten Signalen; Berechnen eines Fahrerwillen-Index durch ein neuronales
Netzwerk auf der Basis des Fahrerbedienungszustands-Index und des
Kick-down-Freudigkeits-Index; und Berechnen des Fahrfreudigkeits-Index
mittels eines neuronalen Netzwerks auf Basis der Fahrzeuglast und
des Fahrerwillen-Index.
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Bei der Berechnung einer Fahrzeuglast
wird vorzugsweise die Fahrzeuglast als einen Wert berechnet, der
aus der Gleichung
erhalten wird, wobei
TE ein gegenwärtig
durch einen Motor erzeugtes Drehmoment ist, TE
max ein
maximales Drehmoment des Motors ist und TE
a
cc Beschleunigungsmoment ist, wobei das Beschleunigungsmoment
einen Anteil des Motordrehmoments bezeichnet, welcher von dem gegenwärtig erzeugten
Drehmoment TE zur Beschleunigung verwendet wird.
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Bei der Berechnung eines Fahrerbedienungszustands-Index
durch ein neuronales Netzwerk wird vorzugsweise der Fahrerbedienungszustands-Index
auf der Grundlage von Eingangssignalen einschließlich Drosselöffnungs-,
Drosselöffnungsänderungsraten-,
Bremsbetriebs-, Fahrzeuggeschwindigkeits- und Fahrzeug beschleunigungssignalen
berechnet. Der Fahrerbedienungszustands-Index wird vorzugsweise
selektiv aus einer Vielzahl vorbestimmter Werte berechnet.
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Bei der Berechnung eines Kick-down-Freudigkeits-Index
durch ein neuronales Netzwerk wird vorzugsweise der Kick-down-Freudigkeits-Index
auf Grundlage von Eingangssignalen berechnet, einschließlich Drosselöffnungsänderungsraten-,
Fahrzeuggeschwindigkeits- und Ziel-Fahrstufen-Signalen. Der Kick-down-Freudigkeits-Index
wird vorzugsweise selektiv aus einer Vielzahl vorbestimmter Werte
berechnet.
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Die Berechnung eines Steigungs-Index
und eines effektiven Steigungs-Index durch ein neuronales Netzwerk
beinhaltet vorzugsweise: Berechnen eines Straßenzustands-Index durch ein
neuronales Netzwerk auf der Basis mindestens eines Signals, ausgewählt aus
den zweiten Signalen; Berechnen eines Beschleunigungs-Verlangsamungs-Index
durch ein neuronales Netzwerk auf der Basis mindestens eines Signals,
ausgewählt
aus den zweiten Signalen; Berechnen eines Drosselbetriebs-Index
bzw. Drosselbedienungs-Index durch ein neuronales Netzwerk auf der
Basis mindestens eines Signals, ausgewählt aus den zweiten Signalen;
Berechnen eines Motorbremserfordernis-Index durch ein neuronales
Netzwerk auf der Basis des Beschleunigungs-Verlangsamungs-Index und des Drosselbedienungs-Index;
und Berechnen eines Steigungs-Index und eines effektiven Steigungs-Index
durch ein neuronales Netzwerk auf der Basis von Eingangssignalen,
einschließlich der
Straßenzustands-Index-
und Motorbremserfordernis-Index-Signale.
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Bei der Berechnung eines Straßenzustands-Index
wird vorzugsweise der Straßenzustands-Index
durch ein neuronales Netzwerk auf der Grundlage von Eingangssignalen
berechnet, einschließ 1ich
Fahrzeugbeschleunigungs-, Fahrzeuggeschwindigkeits-, Steigungswiderstands-, Drosselöffnungs-
und Bremsbetriebs-Signalen.
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Bei der Berechnung eines Beschleunigungs-Verlangsamungs-Index
wird vorzugsweise der Beschleunigungs-Verlangsamungs-Index durch
ein neuronales Netzwerk auf der Grundlage von Eingangssignalen berechnet,
einschließlich
Drosselöffnungs-
und Fahrzeuggeschwindigkeits-Signalen.
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Bei der Berechnung eines Drosselbedienungs-Index
wird der Drosselbedienungs-Index vorzugsweise durch ein neuronales
Netzwerk auf der Grundlage von Eingangssignalen berechnet, einschließlich Drosselöffnungs-,
Fahrzeuggeschwindigkeits-, und Dauer der Drosselöffnungs-Signale.
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Der Motorbremserfordernis-Index wird
vorzugsweise aus einer Vielzahl von vorbestimmten Werten selektiv
berechnet.
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Bei der Berechnung eines Steigungs-Index und
eines effektiven Steigungs-Index durch ein neuronales Netzwerk wird
vorzugsweise der Steigungs-Index und der effektive Steigungs-Index
auf der Grundlage von Eingangssignalen berechnet, die weiterhin
gegenwärtige
Fahrstufen-, Ziel-Fahrstufen- und Bremsbetriebs-Signale beinhalten.
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Der Steigungs-Index und der effektive
Steigungs-Index werden jeweils vorzugsweise selektiv aus einer Vielzahl
von vorbestimmten Werten berechnet.
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Bei der Berechnung eines Zufriedenheits-Index
wird vorzugsweise der Zufriedenheits-Index durch ein neuronales
Netzwerk auf der Basis von Eingangssignalen berechnet, einschließlich Stei gungs-Index-,
effektiver Steigungs-Index-, Drosselöffnungs-, Bremsbetriebs-, Steigungswiderstands- und
Ziel-Fahrstufen-Signalen.
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Bei der Berechnung des Schaltmuster-Einstellkoeffizienten
wird der Schaltmuster-Einstellkoeffizient vorzugsweise durch eine
monotone Funktion bezüglich
des Zufriedenheits-Index berechnet. Genauer wird bei der Berechnung
des Schaltmuster-Einstellkoeffizienten
vorzugsweise der Schaltmuster-Einstellkoeffizient
proportional jeweils zu dem Zufriedenheits-Index, dem Fahrfreudigkeits-Index, dem
Steigungs-Index und dem effektiven Steigungs-Index berechnet.
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Bei der Berechnung des Schaltmuster-Einstellkoeffizienten
wird vorzugsweise der Schaltmuster-Einstellkoeffizient als einen
Wert berechnet, der der Gleichung
"Mp = (Dacc + dd) × Dm + (1 – Dm) × Df"
genügt, wobei Df der Fahrfreudigkeits-Index
ist, Dm der Steigungs-Index ist, Dacc der effektive Steigungs-Index
ist und dd die Differenz zwischen dem Zufriedenheits-Index und einem
vorbestimmten Wert ist.
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Schwellwert-Fahrzeuggeschwindigkeiten, die
Drosselöffnungen
entsprechen, werden vorzugsweise in dem eingestellten Schaltmuster
eingestellt, wobei die Einstellung der Schwellwert-Fahrzeuggeschwindigkeit
zunimmt, wenn die Drosselöffnung
von einer vorbestimmten Öffnung
abnimmt und während der
Schaltmuster-Einstellkoeffizient zunimmt. Genauer ist die Einstellung
der Schwellwert-Fahrzeuggeschwindigkeit vorzugsweise proportional
zum Schaltmuster-Einstellkoeffizienten und dazu, wie viel kleiner
die Drosselöffnung
ist, als eine vorbestimmte Öffnung.
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Eine beispielhafte Schalt-Steuerungsvorrichtung
eines Automatikgetriebes zur Realisierung des beispielhaften Schalt-Steuerungsverfahrens
beinhaltet: eine Detektiereinheit, welche eine Vielzahl von Detektoren
zum Detektieren einer Vielzahl von Eingangssignalen bezüglich eines
Fahrzustands eines Fahrzeugs aufweist; eine Schalt-Steuerungseinheit, einschließlich eines
modularen neuronalen Netzwerks zur Berechnung eines Schaltmuster-Einstellkoeffizienten,
basierend auf einer Vielzahl von Eingangssignalen, die von der Detektiereinheit
eingegeben werden, zur Bestimmung, ob ein Schalten erforderlich
ist, basierend auf einem eingestellten Schaltmuster, wobei das eingestellte
Schaltmuster basierend auf dem Schaltmuster-Einstellkoeffizienten eingestellt wurde
und zur Berechnung einer Ziel-Fahrstufe, wenn ein Schalten bzw.
ein Gangwechsel erforderlich ist; und eine Aktuatoreinheit zum Ausführen des
Schattens in eine Ziel-Fahrstufe gemäß dem Schaltsignal, welches
von der Schalt-Steuerungseinheit empfangen wurde.
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In einer weiteren Ausführungsform
weist die Schalt-Steuerungseinheit
ein oder mehrere Prozessoren auf, und das modulare neuronale Netzwerk
ist in den ein oder mehreren Prozessoren als Software implementiert.
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In einer anderen weiteren Ausführungsform weist
die Detektiereinheit auf: einen Fahrzeuggeschwindigkeits-Detektor
zur Detektion einer Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeugs; einen Motorgeschwindigkeits-Detektor
zur Detektion einer Umdrehungsgeschwindigkeit eines Motors; einen
Turbinengesuchwindigkeits-Detektor
zur Detektion einer Turbinengeschwindigkeit, wobei die Turbine in
dem Automatikgetriebe enthalten ist; einen Drosselöffnungs-Detektor
zur Detektion einer Drosselöffnung; einen
Bremsbetriebs-Detektor zur Detektion des Betriebs bzw.
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der Bedienung einer Bremse; und einen
Motordrehmoment-Detektor zur Detektion eines gegenwärtigen Drehmoments
des Motors.
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Der Motordrehmoment-Detektor weist
vorzugsweise einen Prozessor zur Steuerung des Motors auf.
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In einer anderen weiteren Ausführungsform beinhaltet
das modulare neuronale Netzwerk: ein erstes neuronales Netzwerkmodul
zur Berechnung eines Fahrfreudigkeits-Index auf Basis mindestens eines
ersten Signals, ausgewählt
aus der Vielzahl von Eingangssignalen; ein zweites neuronales Netzwerkmodul
zur Berechnung eines Steigungs-Index und eines effektiven Steigungs-Index auf der Basis mindestens
eines zweiten Signals, ausgewählt
aus der Vielzahl von Eingangssignalen; eines dritten neuronalen
Netzwerkmoduls zur Berechnung eines Zufriedenheits-Index auf der Basis
mindestens eines dritten Signals, ausgewählt aus der Vielzahl von Eingangssignalen;
und eines ersten Berechnungsmoduls zur Berechnung des Schaltmuster-Einstellkoeffizienten
auf der Basis von Signalen, die von den ersten, zweiten und dritten
neuronalen Netzwerkmodulen empfangen wurden.
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Das erste neuronale Netzwerkmodul
beinhaltet vorzugsweise: ein zweites Berechnungsmodul zur Berechnung
einer Fahrzeuglast auf der Basis mindestens eines Signals, ausgewählt aus
den ersten Signalen; ein viertes neuronales Netzwerkmodul zur Berechnung
eines Fahrerbedienungszustands-Index auf der Basis mindestens eines
Signals, ausgewählt
aus den ersten Signalen; ein fünftes neuronales
Netzwerkmodul zur Berechnung eines Kick-down-Freudigkeits-Index auf der Basis mindestens
eines Signals, ausgewählt
aus den ersten Signalen; ein sechstes neuronales Netzwerkmodul zur Berechnung
eines Fahrerwillen-Index auf der Basis des Fahrerbedienungszustands-Index
und des Kick-down- Freudigkeits-Index;
und ein siebtes neuronales Netzwerkmodul zur Berechnung des Fahrfreudigkeits-Index
auf der Basis der Fahrzeuglast und des Fahrerwillen-Index.
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Das zweite Berechnungsmodul berechnet die
Fahrzeuglast als einen Wert, der aus der Gleichung
erhalten wird, wobei
TE ein gegenwärtig
durch den Motor erzeugtes Drehmoment ist, TE
max ein
maximales Drehmoment des Motors ist und TE
a
cc ein Beschleunigungsmoment ist, wobei das
Beschleunigungsmoment einen Anteil des Motordrehmoments bezeichnet,
welcher von dem gegenwärtig
erzeugten Drehmoment TE zur Beschleunigung verwendet wird.
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Das vierte neuronale Netzwerkmodul
berechnet vorzugsweise den Fahrerbedienungszustands-Index auf der
Basis von Eingangssignalen, einschließlich Drosselöffnungs-,
Drosselöffnungsöffnungsänderungsraten-,
Bremsbetriebs-, Fahrzeuggeschwindigkeits- und Fahrzeugbeschleunigungs-Signalen.
Bevorzugter wird der Fahrerbedienungszustands-Index selektiv aus
einer Vielzahl von vorbestimmten Werten berechnet.
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Das fünfte neuronale Netzwerkmodul
berechnet den Kick-down-Freudigkeits-Index
vorzugsweise auf der Basis von Eingangssignalen, einschließlich Drosselöffnungsänderungsraten-,
Fahrzeuggeschwindigkeits- und Ziel-Fahrstufen-Signalen. Bevorzugter
wird der Kick-down-Freudigkeits-Index selektiv aus einer Vielzahl
von vorbestimmten Werten berechnet.
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Das zweite neuronale Netzwerkmodul
beinhaltet vorzugsweise: ein achtes neuronales Netzwerkmodul zur
Berechnung eines Straßenzustands-Index
auf der Basis mindestens eines Signals, ausgewählt aus den zweiten Signalen;
ein neuntes neuronales Netzwerkmodul zur Berechnung eines Beschleunigungs-Verlangsamungs-Index auf der Basis
mindestens eines Signals, ausgewählt
aus den zweiten Signalen; ein zehntes neuronales Netzwerkmodul zur
Berechnung eines Drosselbetriebs-Index auf der Basis mindestens
eines Signals, ausgewählt
aus den zweiten Signalen; ein elftes neuronales Netzwerkmodul zur
Berechnung eines Motorbremserfordernis-Index auf der Basis des Beschleunigungs-Verlangsamungs-Index
und des Drosselbetriebs-Index; und ein zwölftes neuronales Netzwerkmodul
zur Berechnung eines Steigungs-Index und eines effektiven Steigungs-Index
auf der Basis von Eingangssignalen, einschließlich des Straßenzustands-Index
und des Motorbremserfordernis-Index.
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Das achte neuronale Netzwerkmodul
berechnet vorzugsweise den Straßenzustands-Index auf
der Basis von Eingangssignalen, einschließlich Fahrzeugbeschleunigungs-,
Fahrzeuggeschwindigkeits-, Steigungswiderstands-, Drosselöffnungs-
und Bremsbetriebs-Signalen.
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Das neunte neuronale Netzwerkmodul
berechnet den Beschleunigungs-Verlangsamungs-Index vorzugsweise
auf der Basis von Eingangssignalen, einschließlich Drosselöffnungs-
und Fahrzeuggeschwindigkeits-Signalen.
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Das zehnte neuronale Netzwerkmodul
berechnet den Drosselbetriebs-Index vorzugsweise auf der Basis von
Eingangssignalen, einschließlich
Drosselöffnungs-,
Fahrzeuggeschwindigkeits- und Dauer der Drosselöffnungs-Signalen.
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Der Motorbremserfordernis-Index wird
vorzugsweise selektiv aus einer Vielzahl von vorbestimmten Werten
berechnet.
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Das zwölfte neuronale Netzwerkmodul
berechnet vorzugsweise den Steigungs-Index und den effektiven Steigungs-Index
auf der Basis von Eingangssignalen, die weiterhin gegenwärtige Fahrstufen-,
Ziel-Fahrstufen- und Bremsbetriebs-Signale beinhalten.
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Der Steigungs-Index und der effektive
Steigungs-Index werden vorzugsweise selektiv aus einer Vielzahl
von vorbestimmten Werten berechnet.
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Das dritte neuronale Netzwerkmodul
berechnet den Zufriedenheits-Index auf der Basis von Eingangssignalen,
einschließlich
Steigungs-Index-, effektiver Steigungs-Index-, Drosselöffnungs-,
Bremsbetriebs-, Steigungswiderstands- und Ziel-Fahrstufen-Signalen.
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Das erste Berechnungsmodul berechnet
den Schaltmuster-Einstellkoeffizienten
vorzugsweise mittels einer monotonen Funktion bezüglich des
Zufriedenheits-Index. Bevorzugter berechnet das erste Berechnungsmodul
den Schaltmuster-Einstellkoeffizienten
proportional zu dem Zufriedenheits-Index, dem Fahrfreudigkeits-Index, dem
Steigungs-Index und dem effektiven Steigungs-Index.
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Genauer berechnet das erste Berechnungsmodul
den Schaltmuster-Einstellkoeffizienten
vorzugsweise als einen Wert, der der Gleichung "Mp = (Dacc + dd) × Dm + (1 – Dm) × Df" genügt,
wobei Df der Fahrfreudigkeits-Index ist, Dm der Steigungs-Index
ist, Dacc der effektive Steigungs-Index ist und dd die Differenz
zwischen dem Zufriedenheits-Index und einem vorbestimmten Wert ist.
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Schwellwert-Fahrzeuggeschwindigkeiten, die
Drosselöffnungen
entsprechen, werden vorzugsweise in dem eingestellten Schaltmuster
eingestellt, wobei die Einstellung der Schwellwert-Fahrzeuggeschwindigkeit
zunimmt, wenn die Drosselöffnung
von einer vorbestimmten Öffnung
abnimmt, und wenn der Schaltmuster-Einstellkoeffizient zunimmt.
Bevorzugter ist die Einstellung der Schwellwert-Fahrzeuggeschwindigkeit
proportional zum Schaltmuster-Einstellkoeffizienten und dazu, wie
viel kleiner die Drosselöffnung
als eine vorbestimmte Öffnung
ist.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Die anliegenden Zeichnungen, die
einbezogen sind und einen Teil der Beschreibung darstellen, zeigen
eine Ausführungsform
der Erfindung und dienen zusammen mit der Beschreibung zur Erklärung der
Prinzipien der Erfindung:
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1 zeigt
gewöhnliche
Schaltmuster für ein
1→2 Heraufschalten
und ein 2→1
Herunterschalten;
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2 ist
ein Blockdiagramm einer Schalt-Steuerungsvorrichtung
eines Automatikgetriebes gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
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3 ist
ein detailliertes Blockdiagramm eines modularen neuronalen Netzwerks,
welches in einer Schalt-Steuerungsvorrichtung
eines Automatikgetriebes gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung aufgenommen ist;
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4 zeigt,
wie ein Schaltmuster mittels eines Schaltmuster-Einstellkoeffizienten
gemäß einer bevorzugten
Form der vorliegenden Erfindung eingestellt wird; und
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5 ist
ein Flussdiagramm, welches ein Schalt-Steuerungsverfahren eines Automatikgetriebes
gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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Ausführliche
Beschreibung
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Eine bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird im Folgenden ausführlich mit Bezug
auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
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Wie in 2 gezeigt
ist, beinhaltet eine Schalt-Steuerungseinrichtung
eines Automatikgetriebes gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung eine Detektiereinheit 210 mit einer
Vielzahl von Detektoren zur Detektion einer Vielzahl von Eingangssignalen
bezüglich
eines Fahrzustands eines Fahrzeugs, eine Schalt-Steuerungseinheit 250 zur
Bestimmung, ob ein Schalten bzw. ein Gangwechsel auf Grundlage der
Eingangssignale erforderlich ist, und welche ein Schaltsignal erzeugt, wenn
ein Schalten erforderlich ist, und eine Aktuatoreinheit 290 zur
Ausführung
eines Schaltens zu einer Ziel-Fahrstufe gemäß dem Schaltsignal, welches
von der Schalt-Steuerungseinheit 250 empfangen wurde.
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Die Aktuatoreinheit bzw. Stellgliedeinheit 290 wird üblicherweise
durch Einbeziehen einer Vielzahl von Magnetspulenventilen realisiert
und hängt von
verschiedenen Automatikgetriebe-Schemata
ab. Für
jedes spezifische Automatikgetriebe kann jedoch eine entsprechende
Aktuatoreinheit 290 durch einen Fach mann leicht realisiert
werden, und eine ausführlichere
Beschreibung bezüglich
der Aktuatoreinheit 290 wird daher minimiert.
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Die Detektionseinheit 210 beinhaltet
einen Fahrzeuggeschwindigkeits-Detektor 212 zur Detektion
einer Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeugs (nicht gezeigt); einen Motorgeschwindigkeits-Detektor 214 zur
Detektion einer Umdrehungsgeschwindigkeit des Motors; einen Turbinengeschwindigkeits-Detektor 216 zur
Detektion einer Turbinengeschwindigkeit, wobei die Turbine in dem
Automatikgetriebe enthalten ist; einen Drosselöffnungs-Detektor 218 zur Detektion
einer Drosselöffnung;
einen Bremsbetriebs-Detektor 220 zur Detektion des Betriebs
einer Bremse; und einen Motordrehmoment-Detektor 222 zur
Detektion eines gegenwärtigen
Drehmoments des Motors.
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Der Fahrzeuggeschwindigkeits-Detektor 212 kann
als ein Sensor zur Detektion der Rotationsgeschwindigkeit einer
Ausgangswelle des Automatikgetriebes realisiert werden, und der
Bremsbetriebs-Detektor 220 kann als ein Schalter, der entweder
geschlossen oder geöffnet
ist, entsprechend dem Bremsbetrieb bzw. der Bremsbedienung eines
Fahrers, realisiert werden.
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Der Motordrehmoment-Detektor 222 kann als
ein Prozessor zur Steuerung des Motors realisiert werden. Die Berechnung
und Speicherung eines Motordrehmoments an dem Prozessor zur Steuerung des
Motors ist für
einen Fachmann naheliegend.
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Der Motorgeschwindigkeits-Detektor 214, der
Turbinengeschwindigkeits-Detektor 216 und der Drosselöffnungs-Detektor 218 sind
für den
Fachmann ebenfalls naheliegend und eine ausführlichere Beschreibung wird
daher minimiert.
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Die Schalt-Steuerungseinheit 250 kann durch
ein oder mehrere Prozessoren realisiert werden, die durch eine vorbestimmte
Software aktiviert werden. Die Prozessoren für die Schalt-Steuerungseinheit 250 sind
mit einem Speicher 280 ausgestattet, um Parameterwerte
zu speichern, beispielsweise eine gegenwärtige Fahrstufe und einer vorherige Fahrstufe
des Automatikgetriebes. Die Prozessoren für die Schalt-Steuerungseinheit 250 sind
weiterhin mit einer Ziel-Fahrstufen-Berechnungseinrichtung 260 zur
Berechnung einer Ziel-Fahrstufe gemäß einem gegenwärtigen Schaltmuster
versehen, einer Steigungswiderstand-Berechnungseinheit 265 zur Berechnung
des Steigungswiderstands (Rg) einer Straße, einer Fahrzeugbeschleunigungs-Berechnungseinrichtung 270 zur
Berechnung der Fahrzeugbeschleunigung (Va) aus Eingabe-Fahrzeuggeschwindigkeiten
(Vs), und einer Drosselöffnungs-Änderungsraten-Berechnungseinrichtung 275 zur
Berechnung der Drosselöffnungs-Änderungsrate
(ΔTH) aus
Eingabe-Drosselöffnungswerten
(TH).
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Die Ziel-Fahrstufen-Berechnungseinrichtung 260,
die Steigungswiderstand-Berechnungseinrichtung 265 und
die Fahrzeugbeschleunigungs-Berechnungseinrichtung 260 können entweder
durch Hardware oder durch Software realisiert sein.
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Die Berechnung der Ziel-Fahrstufe
der Ziel-Fahrstufen-Berechnungseinrichtung 260 und
die Berechnung der Fahrzeugbeschleunigung der Fahrzeugbeschleunigungs-Berechnungseinrichtung 270 sind
dem Fachmann bekannt.
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Wenn eine Straße eine Steigung aufweist, wird
ein Teil des Ausgangsdrehmoments eines Motors nicht zur Beschleunigung
verwendet, sondern wird stattdessen dazu, der durch die Steigung
induzierten Gravitation zu widerstehen. Der Steigungswider stand
(Rg) bezeichnet daher den durch die Steigung berechneten Anteil
des Ausgangsdrehmoments des Motors, der zum Widerstehen der Gravitation
eingesetzt wird. Die Berechnung des Ausgangsdrehmoments, welches
zur Überwindung
der Gravitation durch die Steigung berechnet wird, ist dem Fachmann
bekannt.
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Die Schalt-Steuerungseinheit 250 berechnet einen
Schaltmuster-Einstellkoeffizienten
(Mp) mittels eines modularen neuronalen Netzwerks 255 auf
der Basis von Signalen, die von der Detektiereinheit 210 eingegeben
werden. Eine bevorzugte funktionelle Struktur des modularen neuronalen
Netzwerks 255 ist im Detail im Folgenden mit Bezug auf 3 beschrieben.
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Wie in 3 gezeigt
ist, beinhaltet das modulare neuronale Netzwerk 255 eine
Vielzahl neuronaler Netzwerkmodule.
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Das modulare neuronale Netzwerk 255 beinhaltet
ein erstes neuronales Netzwerkmodul 310 zur Berechnung
eines Fahrfreudigkeits-Index (Df) auf Basis mindestens eines ersten
Signals, ausgewählt aus
der Vielzahl von Eingangssignalen, die von der Detektiereinheit 210 empfangen
wurden, ein zweites neuronales Netzwerkmodul 340 zur Berechnung
eines Steigungs-Index und eines effektiven Steigungs-Index (Dacc)
auf der Basis mindestens eines zweiten Signals, ausgewählt aus
der Vielzahl von Eingangssignalen, die von der Detektiereinheit 210 empfangen
wurden, und ein drittes neuronales Netzwerkmodul 370 zur
Berechnung eines Zufriedenheits-Index (kk) auf der Basis mindestens
eines dritten Signals, ausgewählt
aus der Vielzahl von Eingangssignalen, die von der Detektiereinheit 210 empfangen
wurden.
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Das modulare neuronale Netzwerk 255 beinhaltet
weiterhin ein erstes Berechnungsmodul 380 zur Berechnung
des Schaltmuster- Einstellkoeffizienten
(Mp) auf der Basis von Signalen, die von den ersten, zweiten und
dritten neuronalen Netzwerkmodulen 310, 340 und 370 empfangen
wurden.
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Durch Realisierung des neuronalen
Netzwerks 255 dahingehend, dass es eine Vielzahl neuronaler
Netzwerkmodule wie oben beschrieben aufweist, kann ein Zeitraum
zum Erlernen durch das neuronalen Netzwerk 255 verkürzt werden,
und die Funktionsgenauigkeit des neuronalen Netzwerks 255 kann
verbessert werden.
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Die ersten, zweiten und dritten neuronalen Netzwerkmodule 310, 340 und 370 sowie
das erste Berechnungsmodul 380 können entweder als Hardware
oder als Software realisiert werden. Vorzugsweise werden sie in
die Schalt-Steuerungseinheit 250 einprogrammiert .
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Die Begriffe „Fahrfreudigkeits-Index", „Steigungs-Index", „effektiver
Steigungs-Index" und „Zufriedenheits-Index" werden eingeführt, um
das Verständnis
der vorliegenden Erfindung und ihrer bevorzugten Ausführungsformen
zu verbessern, und sollten daher nicht als den Umfang der vorliegenden
Erfindung beschränkend
angesehen werden, sondern dienen zur Unterscheidung der Indizes.
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Das erste neuronale Netzwerkmodul 310 empfängt Signale,
einschließlich
ein maximales Drehmoment (TEmax) des Motors, ein gegenwärtiges Motordrehmoment
(TE), eine Fahrzeuggeschwindigkeit (Vs), eine Fahrzeugbeschleunigung (Va),
eine gegenwärtige
Fahrstufe (SHIFT_cur), eine Drosselöffnung (TH), eine Drosselöffnungs-Änderungsrate
(ΔTH), ein
Bremsbetriebs-Signal (BS) und eine Ziel-Fahrstufe (SHIFT_com) gemäß einem
gegenwärtigen
Schaltmuster.
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Das maximale Drehmoment (TEmax) und die
gegenwärtige
Fahrstufe (SHIFT cur)-Signale werden von dem Speicher 280 abgefragt.
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Das gegenwärtige Motordrehmoment (TE) wird
von dem Motordrehmoment-Detektor 222 eingegeben, die Fahrzeuggeschwindigkeit
(Vs) von dem Fahrzeuggeschwindigkeits-Detektor 212, die
Fahrzeugbeschleunigung (Va) von der Fahrzeugbeschleunigungs-Berechnungseinrichtung 270,
die Drosselöffnung
(TH) von dem Drosselöffnungs-Detektor 218,
die Drosselöffnungs-Änderungsrate (ΔTH) von der
Drosselöffnungs-Änderungsraten-Berechnungseinrichtung 275,
das Drosselbetriebs-Signal (BS) von der Bremsbetriebs-Detektionseinrichtung 220 und
die Ziel-Fahrstufe
(SHIFT_com) gemäß dem gegenwärtigen Schaltmuster
von der Ziel-Fahrstufen-Berechnungseinheit 260.
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Wie oben beschrieben ist, werden
Parameter, die eng mit den Fahreigenschaften eines Fahrers verbunden
sind als Signale ausgewählt,
die in das erste neuronale Netzwerkmodul 310 eingegeben werden,
so dass die Fahreigenschaften des Fahrers vollständig berücksichtigt werden können.
-
Genauer beinhaltet das erste neuronale Netzwerkmodul 310 ein
zweites Berechnungsmodul 315 zur Berechnung einer Fahrzeuglast
(Lve), ein viertes neuronales Netzwerkmodul 320 zur Berechnung
eines Fahrerbedienungszustands-Index (MA), ein fünftes neuronales Netzwerkmodul 325 zur
Berechnung eines Kick-down-Freudigkeits-Index
(Mm), ein sechstes neuronales Netzwerkmodul 330 zur Berechnung
eines Fahrerwillen-Index (DRV) auf Grundlage des Fahrerbedienungszustands-Index
(MA) und des Kick-down-Freudigkeits-Index
(Mm) und ein siebtes neuronales Netzwerkmodul 335 zur Berechnung
des Fahrfreudigkeits-Index (Df) auf der Grundlage der Fahrzeuglast
und des Fahrerwillen-Index (DRV).
-
Die Fahrzeuglast wird, wie in der
nachfolgenden Gleichung 1 berechnet.
Gleichung
1
-
Dabei ist TE ein gegenwärtig durch
den Motor erzeugtes Drehmoment, TEmax ist ein maximales Drehmoment
des Motors und TEacc ist ein Beschleunigungsmoment, wobei das Beschleunigungsmoment
einen zur Beschleunigung verwendeten Anteil des Motordrehmoments
von dem gegenwärtig
erzeugten Drehmoment TE bezeichnet.
-
Das Beschleunigungsmoment (TEacc)
wird ersichtlich aus einem Beschleunigungswiderstand und einem Schaltverhältnis der
gegenwärtigen
Fahrstufe (SHIFT cur) berechnet, wobei der Beschleunigungswiderstand
als Multiplikation der Fahrzeugbeschleunigung (Va) und der Masse
(M) des Fahrzeugs definiert ist.
-
Die Begriffe "Fahrerbedienungszustands-Index", "Kick-down-Freudigkeits-Index" und "Fahrerwillen-Index" werden eingeführt, um
das Verständnis der
vorliegenden Erfindung und ihrer bevorzugten Ausführungsformen
zu verbessern, und sollten daher nicht als den Umfang der vorliegenden
Erfindung einschränkend
angesehen werden, sondern dienen zur Unterscheidung der Indizes.
-
Das vierte neuronale Netzwerkmodul 320 berechnet
den Fahrerbedienungszustands-Index (MA) auf Grundlage von Eingangssignalen,
einschließlich
Drosselöffnungs(TH)-,
Drosselöffnungs-Änderungsraten(ΔTH)-, Bremsbetriebs(BS)-, Fahrzeuggeschwindigkeits(Vs)-
und Fahrzeugbeschleunigungs(VR)-Signalen.
-
Wie oben beschrieben ist, werden
Parameter, die eng mit dem Fahrerbedienungszustand zusammenhängen, als
Signale ausgewählt,
die in das vierte neuronale Netzwerkmodul 320 eingegeben werden,
so dass der Fahrerbedienungszustand genau berücksichtigt werden kann.
-
Der Fahrerbedienungszustands-Index
(MA) wird selektiv aus einer Vielzahl von vorbestimmten Werten berechnet,
beispielsweise „dynamisch", „normal" und „wirtschaftlich" („economy").
-
Das fünfte neuronale Netzwerkmodul 325 berechnet
den Kickdown-Freudigkeits-Index (Mm) auf der Basis von Eingangssignalen,
einschließlich Drosselöffnungs-Änderungsraten(ΔTH)-, Fahrzeuggeschwindigkeits(Vs)-
und Ziel-Fahrstufen(SHIFT com)-Signalen.
-
Dem Fachmann ist klar, dass die Zuverlässigkeit
verbessert wird, da Parameter, die eng mit dem Auftreten eines Kick-down-Schaltens zusammenhängen, als
Signale ausgewählt
werden, die in das fünfte
neuronale Netzwerkmodul 325 eingegeben werden, so dass
die Kick-down-Freudigkeit genau berücksichtigt werden kann.
-
Der Kick-down-Freudigkeits-Index
(Mm) wird selektiv aus einer Vielzahl von vorbestimmten Werten berechnet,
beispielsweise „groß" , „mittel" und „klein" .
-
Das sechste neuronale Netzwerkmodul 330 berechnet
den Fahrerwillen-Index (DRV) auf Basis des Fahrerbedienungszustands-Index (MA) und des Kick-down-Freudigkeits-Index
(Mm).
-
Der Fahrerbedienungszustands-Index
(MA) wird als Index einer Fahrerbeschleunigungs- und Verlangsamungsbedienung
berechnet, und der Kick-down-Freudigkeits-Index (Mm) wird als ein
Index der Kick-down-Freudigkeit des Fahrers berechnet. Der Schaltmuster-Einstellkoeffizient
reflektiert daher verschiedene Aspekte der Fahreigenschaften des
Fahrers.
-
Das siebte neuronale Netzwerkmodul 335 berechnet
den Fahrfreudigkeits-Index (Df) auf Basis nicht nur des Fahrerwillen-Index
(DRV), sondern auch der gegenwärtigen
Fahrzeuglast (Lve). Die genaue Bestimmung des Fahrfreudigkeits-Index
(Df) ist daher möglich,
da die Fahrzeuglast auch als ein Parameter, der mit der Fahrerbedienung
zusammenhängt,
berücksichtigt
wird.
-
Die vierten, fünfte, sechsten und siebten neuronalen
Netzwerkmodule 320, 325, 330 und 335 werden
auf entsprechende berechnete Indizes auf der Basis entsprechender
Eingaben trainiert. Das Training der neuronalen Netzwerkmodule 320-335 in einer
Vielzahl von Weisen, die dem Fachmann bekannt sind, realisiert werden,
wobei Trainingssequenzen und Trainingsverfahren, die auf solchen
Trainingssequenzen beruhen, vom Fachmann gewählt werden können.
-
Die Fahrfreudigkeit eines Fahrers
wird von dem oben beschriebenen ersten neuronalen Netzwerkmodul 320 genau
berücksichtigt.
-
Wenn ein Fahrer, der eine dynamische
Fahrfreudigkeit besitzt, beispielsweise eine schnelle Beschleunigung
erreichen möchte,
wenn ein Fahrzeug mit 70 km/h fährt,
wobei 50% des maximalen Motordrehmoments eingesetzt werden, würde der
Fahrer das Drosselventil schnell bedienen. In diesem Fall sollte
das Getriebe ein besseres Ausgangsdrehmoment auf die Räder bringen
können.
-
In diesem Fall werden die Fahrbedingungen in
neuronale Netzwerkmodul-Komponenten des ersten neuronalen Netzwerkmoduls 310 eingegeben, und
demgemäß wird der
Fahrerbedienungszustands-Index
(MA) „dynamisch" angeben, und der Kick-down-Freudigkeits-Index
wird anzeigen, dass die Kick-down-Freudigkeit des Fahrers groß ist.
-
Demgemäß wird der Fahrerwillen-Index (DRV)
eine Situation anzeigen, die mehr Fahrdrehmoment erfordert und dieser
Fahrerwillen-Index (DRV), zusammen mit der berechneten Fahrzeuglast (Lve)
wird berücksichtigt,
um den Fahrfreudigkeits-Index (Df) in dem siebten neuronalen Netzwerkmodul 335 zu
berechnen.
-
Wie oben gezeigt ist, wird das erste
neuronale Netzwerkmodul 310 mit geeigneten Modulen für tatsächliche
Fahrsituationen versehen, und es ermöglicht daher eine genaue und
präzise
die Anforderungen eines Fahrers befriedigende Schaltsteuerung eines
Automatikgetriebes.
-
Das zweite neuronale Netzwerkmodul
empfängt
Signale, einschließlich
solche der Fahrzeuggeschwindigkeit (Vs), der Fahrzeugbeschleunigung (Va),
des Steigungswiderstands (Rg), der Drosselöffnung (TH) und der Dauer (T)
der Drosselöffnung (TH).
Die Dauer (T) wird von einem Zeitmesser bzw. Zeitgeber 285 eingegeben,
so dass das zweite neuronale Netzwerkmodul 340 berücksichtigen
kann, wie oft das Drosselventil betrieben wird.
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Die Fahrzeuggeschwindigkeit (Vs)
wird von dem Fahrzeuggeschwindigkeits-Detektor 212 eingegeben,
die Fahrzeugbeschleunigung (Va) von der Fahrzeugbeschleunigungs-Berechnungseinrichtung 270,
der Steigungswiderstand (Rg) von der Steigungswiderstands-Berechnungseinrichtung 265 und die
Drosselöffnung
(TH) von dem Drosselöffnungs-Detektor 218.
-
Wie oben beschrieben ist, werden
Parameter, die eng mit dem Straßenzustand
und den Fahrbedingungen des Fahrers zusammenhängen als Signale gewählt, die
in das zweite neuronale Netzwerkmodul 340 eingegeben werden,
so dass der Straßenzustand
und die Fahrbedingungen vollständig
berücksichtigt
werden können.
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Genauer beinhaltet das zweite neuronale Netzwerkmodul 340 ein
achtes neuronales Netzwerkmodul 345 zur Berechnung eines
Straßenzustands-Index
(Csd), ein neuntes neuronales Netzwerkmodul 350 zur Berechnung
eines Beschleunigungs-Verlangsamungs-Index (AD), ein zehntes neuronales
Netzwerkmodul 355 zur Berechnung eines Drosselbetriebs-Index
(THop), ein elftes neuronales Netzwerkmodul 360 zur Berechnung
eines Motorbremserfordernis-Index
(ACC) auf der Basis des Beschleunigungs-Verlangsamungs-Index (AD) und des
Drosselbetriebs-Index (THop) und ein zwölftes neuronales Netzwerkmodul 365 zur
Berechnung eines Steigungs-Index (Dm) und eines effektiven Steigungs-Index
(Dacc) auf der Basis von Eingangssignalen, einschließlich dem
Straßenzustands-Index (Csd)
und dem Motorbremserfordernis-Index (ACC) .
-
Die Begriffe „Straßenzustands-Index", „Beschleunigungs-Verlangsamungs-Index", „Drosselbetriebs-Index" und „Motorbremserfordernis-Index" werden eingeführt, um
das Verständnis
der vorliegenden Erfindung und deren bevorzugten Ausführungsformen
zu verbessern, und sollten daher nicht als den Umfang der vorliegenden
Erfindung einschränkend
angesehen werden, sondern dienen der Unterscheidung der Indizes.
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Das achte neuronale Netzwerkmodul 345 berechnet
den Straßenzustands-Index" (Cad) auf der Basis
von Eingangssignalen, einschließlich
Fahrzeugbeschleunigungs(VA)-, Fahrzeuggeschwindigkeits(Vs)-, Steigungswiderstands(Rg)-,
Drosselöffnungs(TH)und
Bremsbetriebs(BS)-Signalen.
-
Es werden Parameter, die mit der
Bedienung des Fahrers zusammenhängen
sowie der Steigungswiderstand (Rg) als Eingangssignale einbezogen,
so dass eine Bestimmung des Straßenzustands möglich ist.
-
Das neunte neuronale Netzwerkmodul 350 berechnet
des Beschleunigungs-Verlangsamungs-Index (AD) auf Grundlage von
Eingangssignalen, einschließlich
der Drosselöffnung
(TH) und der Fahrzeuggeschwindigkeit (Vs).
-
Die Drosselöffnung (THj, ein Grad bzw.
ein Maß des
Betriebs durch den Fahrer, kann von der Fahrzeuggeschwindigkeit
(Vs) abhängen,
welche sich in Eingangssignalen des neunten neuronalen Netzwerkmoduls 350 widerspiegelt.
Das neunte neuronale Netzwerkmodul 350 bestimmt daher genau, wie
viel Beschleunigung oder Verlangsamung von dem Fahrer benötigt wird.
-
Der Beschleunigungs-Verlangsamungs-Index
(AD) wird selektiv aus einer Vielzahl von vorbestimmten Werten berechnet.
-
Das zehnte neuronale Netzwerkmodul 355 berechnet
den Drosselbetriebs-Index (THop) auf der Basis von Eingangssignalen,
einschließlich
solcher der Drosselöffnung
(TH), der Fahrzeuggeschwindigkeit (Vs) und der Dauer (T) der Drosselöffnung (TH). Daher
wird die Dauer (T) des Drosselbetriebs ebenfalls berücksichtigt
wie das augenblickliche Maß an Drosselöffnung (TH).
-
Wie oben beschrieben ist, berechnet
das elfte neuronale Netzwerk 360 einen Motorbremserfordernis-Index
(ACC) auf Basis des Beschleunigungs-Verlangsamungs-Index (AD) und
des Drosselbetriebs-Index (THop).
-
Der gegenwärtige Straßenzustand wird stabiler bestimmt,
da der Drosselöffnungs-Index
(THop) ebenso wie der Beschleunigungs-Verlangsamungs-Index (AD) berücksichtigt
wird.
-
In dem Fall, wenn ein Fahrzeug an
einer Steigung fährt,
wird ein erhöhtes
Fahrdrehmoment benötigt,
wenn das Fahrzeug die Steigung heraufsteigt und eine Motorbremsung
wird benötigt,
wenn das Fahrzeug die Steigung herunterfährt. Daher werden der Drosselbetriebs-Index
(THop) und der Beschleunigungs-Verlangsamungs-Index
(AD) berücksichtigt,
um den Motorbremserfordernis-Index (ACC) zu bestimmen, und dementsprechend
wird ein Schaltmuster-Einstellkoeffizient auf Basis eines solchen
Motorbremserfordernis-Index (ACC) besser bestimmt.
-
Der Motorbremserfordernis-Index (ACC) wird
selektive aus einer Vielzahl von vorbestimmten Werten berechnet,
wobei ein Beispiel ein „existierender" oder „nicht
existierender" Verlangsamungswille eines
Fahrers ist, und ein anderes Beispiel ein „großer", „mittlerer" und „geringer" Verlangsamungswille eines
Fahrers ist.
-
Das zwölfte neuronale Netzwerkmodul 365 berechnet
den Steigungs-Index (Dm) und den effektiven Steigungs-Index (Dacc)
auf der Basis von Eingangssignalen, die weiterhin gegenwärtige Fahrstufen-(SHIFT_cur)-,
Ziel-Fahrstufen(SHIFT_com)- und Bremsbetriebs(BS)-Signale beinhaltet.
-
Daher werden Parameter, wie der Straßenzustands-Index
(Csd), der mit der Steigung einer Straße zusammenhängt, die
Fahrzeuggeschwindigkeit (Vs), die Drosselklappenbedienung eines
Fahrers (TH) und die Dauer (T) der Drosselklappenbedienung des Fahrers
zusammen berücksichtigt,
so dass die zwei Indizes (Dm) und (Dacc) in vernünftiger Weise berechnet werden.
-
Der Steigungs-Index (Dm) und der
effektive Steigungs-Index (Dacc) können beliebige Bedeutungen,
die von einem Fachmann vorgezogen werden, haben, es ist jedoch bevorzugt,
dass der Steigungs-Index (Dm) eine tatsächliche Steigung einer Straße bezeichnet,
und dass der effektive Steigungs-Index (Dacc) einen Index für eine in
einem vorbestimmten Maßstab
ausgedrückte,
vom Fahrer empfundene Steigung bezeichnet.
-
Auch in dem Fall, dass ein Fahrzeug
an einer Steigung fährt,
ist ein Schaltmuster für
unterschiedliche Fahrbedingungen (beispielsweise ein Schaltmuster
für eine
ebene Straße)
geeignet, wenn der Fahrer beschleunigen möchte. Daher wird die vom Fahrer
empfundene Steigung eingeführt,
um den Fahrbetrieb des Fahrers bei der Berechnung des Schaltmuster-Einstellkoeffizienten
vollständig
zu berücksichtigen.
-
Der Steigungs-Index (Dm) und der
effektive Steigungs-Index (Dacc) werden selektiv aus einer Vielzahl
von vorbestimmten Werten berechnet, beispielsweise null oder eins,
gemäß der Gegenwart
einer Steigung.
-
Die achten, neunten, zehnten, elften
und zwölften
neuronalen Netzwerkmodule 345, 350, 355, 360 und 365 werden
auf berechnete entsprechende Indizes auf Grundlage entsprechender
Eingaben trainiert. Das Trainieren der neuronalen Netzwerkmodule
345-365 kann auf
eine Vielzahl von Weisen, die dem Fachmann be kannt sind, realisiert
werden, wobei Trainingssequenzen und Trainingsverfahren, die auf
solchen Trainingssequenzen beruhen, vom Fachmann einfach gewählt werden
können.
-
Wie oben gezeigt ist, wird das zweite
neuronale Netzwerkmodul 340 auf geeignete Weise modularisiert,
um den Fahrbetrieb eines Fahrer, gegenwärtige und berechnete Fahrstufen
und Bremsbetriebe sowie eine tatsächliche Steigung der befahrenen Straße zu berücksichtigen,
und erlaubt daher die genaue Bestimmung des Fahrzustands des Fahrzeugs.
-
Das dritte neuronale Netzwerkmodul 370 berechnet
den Zufriedenheits-Index (kk) auf der Basis von Eingangssignalen,
einschließlich
solcher des Steigungs-Index (Dm) und des effektiven Steigungs-Index
(Dacc), berechnet durch das zweite neuronale Netzwerkmodul 340,
die Drosselöffnung (TH),
das Bremsbetriebs-Signal (BS), den Steigungswiderstand (Rg) und
die Ziel-Fahrstufe
(SHIFT-com) gemäß einem
gegenwärtigen
Schaltmuster.
-
Die Drosselöffnung (TH) wird von dem Drosselöffnungs-Detektor 218 eingegeben,
das Bremsbetriebs-Signal (BS) von dem Bremsbetriebs-Detektor 220,
der Steigungswiderstand (Rg) von der Steigungswiderstand-Berechnungseinrichtung 265 und die
Ziel-Fahrstufe (SHIFT-com)
gemäß dem gegenwärtigen Schaltmuster
von der Ziel-Fahrstufen-Berechnungseinrichtung 260.
-
Der Zufriedenheits-Index (kk) wird
eingeführt,
um die Unzufriedenheit zu kompensieren, die auftreten kann, wenn
ein Schaltmuster nur auf der Grundlage von den Signalen der ersten
und zweiten neuronalen Netzwerke 310 und 340 eingestellt
wird. Wie der Zufriedenheits-Index (kk) die Berechnung des Schaltmuster-Einstellkoeffizienten
beeinflusst, wird später
im Zusam menhang mit der ausführlichen Beschreibung
des ersten Berechnungsmoduls 380 beschrieben.
-
Das dritte neuronale Netzwerkmodul 370 berechnet
den Zufriedenheits-Index (kk) auf der Basis der Parameter TH, BS
und Rg, unter Angabe des Fahrzustands und der Ziel-Fahrstufe (SHIFT_com), zusätzlich zu
den Indizes (Dm, Dacc), die durch die zweiten neuronalen Netzwerkmodule 340 berechnet werden,
was eine angemessene Einstufung der Fahrerzufriedenheit ermöglicht.
-
Das dritte neuronale Netzwerkmodul 370 wird
zur Berechnung entsprechender Indizes auf der Basis entsprechender
Eingaben trainiert. Das Trainieren des dritten neuronalen Netzwerkmoduls 370 kann
auf verschiedene Weisen, die dem Fachmann bekannt sind, realisiert
werden, wobei Trainingssequenzen und Trainingsprozesse, die auf
solchen Trainingssequenzen basieren, leicht von einem Fachmann ausgewählt werden
können.
-
Wie oben beschrieben ist, berechnet
das erste Berechnungsmodul 380 den Schaltmuster-Einstellkoeffizienten
(Mp) auf der Grundlage von Signalen, die von den ersten, zweiten
und dritten neuronalen Netzwerkmodulen 310, 340 und 370 empfangen wurden.
-
Ausführlicher berechnet das erste
Berechnungsmodul 380 den Schaltmuster-Einstellkoeffizienten
(Mp) als einen Wert, der der nachfolgenden Gleichung 2 genügt.
-
Gleichung 2
-
Mp =(Dacc + dd)Dm + Df(1-Dm),
wobei
Df der Fahrfreudigkeits-Index ist, Dm der Steigungs-Index ist, Dacc
der effektive Steigungs-Index ist und dd die Differenz zwischen
dem Zufriedenheits-Index (kk) und einem vorbestimmten Wert ist.
-
Wie aus Gleichung 2 ersichtlich ist,
berechnet das erste Berechnungsmodul 380 den Schaltmuster-Einstellkoeffizienten
(Mp) durch eine monotone Funktion bezüglich des Zufriedenheits-Index (kk).
-
Ausführlicher berechnet das erste
Berechnungsmodul 380 den Schaltmuster-Einstellkoeffizienten
(Mp) proportional jeweils zu dem Zufriedenheits-Index (kk), dem
Fahrfreudigkeits-Index (Df), dem Steigungs-Index
(Dm) und dem effektiven Steigungs-Index (Dacc).
-
4 zeigt,
wie ein Schaltmuster durch den Schaltmuster-Einstellkoeffizienten gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung eingestellt wird. Wie in 4 gezeigt ist, kann ein Schaltmuster
als Einstellung von Schwellwert-Fahrzeuggeschwindigkeiten, die Drosselöffnungen
entsprechen, realisiert werden.
-
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung werden die Schwellwert-Fahrzeuggeschwindigkeiten,
die Drosselöffnungen
entsprechen, in dem eingestellten Schaltmuster eingestellt, und
die Einstellung (ΔVth)
der Schwellwert-Fahrzeuggeschwindigkeit
nimmt zu mit Abnahme der Drosselöffnung
(TH) von einer vorbestimmten Öffnung
(TH0) und mit Zunahme des Schaltmuster-Einstellkoeffizienten
(Mp).
-
Genauer ist die Einstellung (ΔVth) der Schwellwert-Fahrzeuggeschwindigkeit
proportional zum Schaltmuster-Einstellkoeffizienten
(Mp) und dazu, wie viel kleiner die Drosselöffnung (TH) als eine vorbestimmte Öffnung (TH0) ist.
-
Ein Schalt-Steuerungsverfahren eines
Automatikgetriebes gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird im Folgenden ausführlich mit
Bezug auf 5 beschrieben.
-
Zunächst berechnet die Schalt-Steuerungseinheit 250 den
Schaltmuster-Einstellkoeffizienten (Mp) durch ein modulares neuronales
Netzwerk auf der Basis einer Vielzahl von Eingangssignalen, die von
einer Vielzahl von Detektoren 212-222 bei Schritt 5500
eingegeben werden.
-
Wenn der Schaltmuster-Einstellkoeffizient (Mp)
bei Schritt 5500 berechnet wird, bestimmt die Schalt-Steuerungseinheit 250 bei
Schritt S550, ob ein Gangwechsel bzw. Schalten erforderlich ist
auf Basis eines eingestellten Schaltmusters, wobei das eingestellte
Schaltmuster auf der Grundlage des Schaltmuster-Einstellkoeffizienten
(Mp) eingestellt wird.
-
Wenn ein Schalten auf der Basis des
eingestellten Schaltmusters erforderlich ist, berechnet die Schalt-Steuerungseinheit 250 eine
Ziel-Fahrstufe bei Schritt 5560 und erzeugt entsprechend Schalt-Signale
zum Schalten zur Ziel-Fahrstufe bei Schritt S570.
-
Gemäß den Schalt-Signalen von der Schalt-Steuerungseinheit 250 wird
die Aktuatoreinheit 290 angetrieben und entsprechend wird
die Ziel-Fahrstufe bei Schritt S580 erhalten.
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Der Schritt 5500 der Berechnung eines Schaltmuster-Einstellkoeffizienten
(Mp) durch ein modulares neuronales Netzwerk beinhaltet einen Schritt
S510 der Berechnung eines Fahrfreudigkeits-Index (Df) durch ein
neuronales Netzwerk auf der Basis mindestens eines ersten Signals,
ausgewählt
aus der Vielzahl von Eingangssignalen, einen Schritt S520 der Berechnung
eines Steigungs-Index (Dm) und eines effektiven Stei gungs-Index
(Dacc) durch ein neuronales Netzwerk auf der Basis mindestens eines
zweiten Signals, ausgewählt
aus der Vielzahl von Eingangssignalen, einen Schritt S530 der Berechnung
eines Zufriedenheits-Index (kk) durch ein neuronales Netzwerk auf
der Basis mindestens eines dritten Signals, ausgewählt aus
der Vielzahl von Eingangssignalen, und einen Schritt S540 der Berechnung
des Schaltmuster-Einstellkoeffizienten (Mp) auf der Basis des Fahrfreudigkeits-Index
(Df), des Steigungs-Index (Dm), des effektiven Steigungs-Index (Dacc)
und des Zufriedenheits-Index (kk).
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Der Schritt S510 wird an dem ersten
neuronalen Netzwerkmodul 310 durchgeführt, der Schritt S520 an dem
zweiten neuronalen Netzwerkmodul 340, der Schritt S530
an dem dritten neuronalen Netzwerkmodul 370 und der Schritt
S540 an dem ersten Berechnungsmodul 380.
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Der Schritt S510 der Berechnung eines
Fahrfreudigkeits-Index (Df) durch ein neuronales Netzwerk beinhaltet
einen Schritt S511 der Berechnung einer Fahrzeuglast (Lve) auf der
Basis mindestens eines Signals, ausgewählt aus den ersten Signalen,
einen Schritt S513 der Berechnung eines Fahrerbedienungszustands-Index
(MA) durch ein neuronales Netzwerk auf der Basis mindestens eines
Signals, ausgewählt
aus den ersten Signalen, einen Schritt S515 der Berechnung eines
Kick-down-Freudigkeits-Index
durch ein neuronales Netzwerk auf der Basis mindestens eines Signals,
ausgewählt
aus den ersten Signalen, einen Schritt S517 der Berechnung eines
Fahrerwillen-Index (DRV) durch ein neuronales Netzwerk auf der Basis
des Fahrerbedienungszustands-Index (MA) und des Kick-down-Freudigkeits-Index (Mm) und einen
Schritt S519 der Berechnung des Fahrfreudigkeits-Index (Df) durch
ein neuronales Netzwerk auf der Basis der Fahrzeuglast (Lve) und
des Fahrerwillen-Index (DRV).
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Der Schritt S511 wird an dem zweiten
Berechnungsmodul 315 durchgeführt, der Schritt S513 an dem
vierten neuronalen Netzwerkmodul 320, der Schritt S515
an dem fünften
neuronalen Netzwerkmodul 325, der Schritt S517 an dem sechsten
neuronalen Netzwerkmodul 330 und der Schritt S519 an dem
siebten neuronalen Netzwerkmodul 335.
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Bei Schritt S511 wird die Fahrzeuglast
(Lve) durch Gleichung 1 berechnet.
-
Bei Schritt S513 der Berechnung des
Fahrerbedienungszustands-Index
(MA) berechnet das vierte neuronale Netzwerk 320 den Fahrerbedienungszustands-Index
(MA) auf der Grundlage von Eingangssignalen, einschließlich Drosselöffnungs(TH)-, Drosselöffnungs-Änderungsraten(ΔTH)-, Bremsbetriebs(BS)-,
Fahrzeuggeschwindigkeits(Vs)- und Fahrzeugbeschleunigungs(Va)-Signalen.
-
Der Fahrerbedienungszustands-Index
(MA) wird selektiv aus einer Vielzahl vorbestimmter Werte berechnet,
beispielsweise "dynamisch", "normal" und „wirtschaftlich".
-
Bei Schritt S515 zur Berechnung des Kick-down-Freudigkeits-Index (Mm) berechnet
das fünfte
neuronale Netzwerk 325 den Kick-down-Freudigkeits-Index
(Mm) auf der Basis von Eingangssignalen, einschließlich Drosselöffnungs-Änderungsraten(ΔTH)-, Fahrzeuggeschwindigkeits(Vs)-
und Ziel-Fahrstufen(SHIFT com)-Signalen.
-
Der Kick-down-Freudigkeits-Index
(Mm) wird selektiv aus einer Vielzahl vorbestimmter Werte berechnet,
beispielsweise "groß", "mittel" und "klein" .
-
Der Schritt S520 der Berechnung des
Steigungs-Index (Dm) und des effektiven Steigungs-Index (Dacc) beinhaltet
einen Schritt S521 der Berechnung eines Straßenzustands-Index (Csd) durch
ein neuronales Netzwerk auf der Basis mindestens eines Signals,
ausgewählt
aus den zweiten Signalen, einen Schritt S523 der Berechnung eines
Beschleunigungs-Verlangsamungs-Index (AD) durch ein neuronales Netzwerk
auf der Basis mindestens eines Signals, ausgewählt aus den zweiten Signalen,
einen Schritt S525 der Berechnung eines Drosselbetriebs-Index (THop)
durch ein neuronales Netzwerk auf der Basis mindestens eines Signals,
ausgewählt aus
den zweiten Signalen, einen Schritt S527 der Berechnung eines Motorbremserfordernis-Index
(ACC) durch ein neuronales Netzwerk auf der Basis des Beschleunigungs-Verlangsamungs-Index
(AD) und des Drosselbetriebs-Index (THop) und einen Schritt S529 der
Berechnung eines Steigungs-Index (Dm) und eines effektiven Steigungs-Index
(Dacc) durch ein neuronales Netzwerk auf der Basis von Eingangssignalen,
einschließlich
dem Straßenzustands-Index
(Csd) und dem Motorbremserfordernis-Index (ACC).
-
Der Schritt S521 wird an dem achten
neuronalen Netzwerkmodul 345 durchgeführt, der Schritt S523 an dem
neunten neuronalen Netzwerkmodul 350, der Schritt S525
an dem zehnten neuronalen Netzwerkmodul 355, der Schritt
S527 an dem elften neuronalen Netzwerkmodul 360 und der
Schritt S519 an dem zwölften
neuronalen Netzwerkmodul 365.
-
Bei Schritt S521 der Berechnung des
Straßenzustands-Index
(Csd) wird der Straßenzustands-Index
(Csd) auf der Basis von Eingangssignalen berechnet, einschließlich Fahrzeugbeschleunigungs(Va)-,
Fahrzeuggeschwindigkeits(Vs)-, Steigungswider stands(Rg)-, Drosselöffnungs(TH)-
und Bremsbetriebs(BS)-Signalen.
-
Bei dem Schritt S523 der Berechnung
eines Beschleunigungs-Verlangsamungs-Index
(AD) wird der Beschleunigungs-Verlangsamungs-Index
(AD) auf der Basis von Eingangssignalen berechnet, einschließlich Drosselöffnung (TH)
und Fahrzeuggeschwindigkeits(Vs)-Signalen.
-
Bei Schritt S525 der Berechnung eines
Drosselbetriebs-Index (THop) wird der Drosselbetriebs-Index (THop)
auf der Basis von Eingangssignalen berechnet, einschließlich Drosselöffnungs(TH)-,
Fahrzeuggeschwindigkeits(Vs)- und Dauer (T) der Drosselöffnungs(TH)-Signalen.
-
Bei Schritt S527 der Berechnung des
Motorbremserfordernis-Index
(ACC) wird der Motorbremserfordernis-Index (ACC) selektiv aus einer
Vielzahl vorbestimmter Werte berechnet, wobei ein Beispiel ein "existierender" oder ein "nicht existierender" Verlangsamungswille
des Fahrers ist, und ein anderes Beispiel ein "großer", "mittlerer" und "kleiner" Verlangsamungswille
eines Fahrers ist.
-
Bei Schritt S529 der Berechnung des
Steigungs-Index (Dm) und des effektiven Steigungs-Index (Dacc) berechnet
das zwölfte
neuronale Netzwerkmodul den Steigungs-Index (Dm) und den effektiven
Steigungs-Index (Dacc) auf der Basis von Eingangssignalen, die weiterhin
gegenwärtige
Fahrstufen(SHIFT cur)-, Ziel-Fahrstufen(SHIFT-com)- und Bremsbetriebs(BS)-Signale
beinhalten.
-
Der Steigungs-Index (Dm) und der
effektive Steigungs-Index (Dacc) werden selektiv aus einer Vielzahl
vorbestimmter Werte berechnet, beispielsweise null oder eins, gemäß dem Vorliegen
einer Steigung.
-
Bei Schritt S530 der Berechnung eines
Zufriedenheits-Index (kk) berechnet das dritte neuronale Netzwerkmodul 370 den
Zufriedenheits-Index (kk) auf der Basis von Eingangssignalen, einschließlich Steigungs-Index(Dm)-,
effektiver Steigungs-Index(Dacc)-,
Drosselöffnungs(TH)-,
Bremsbetriebs(BS)-, Steigungswiderstand(Rg) und Ziel-Fahrstufen
(SHIFT com)-Signalen.
-
Bei Schritt S540 der Berechnung des
Schaltmuster-Einstellkoeffizienten
(Mp) berechnet das erste Berechnungsmodul 380 den Schaltmuster-Einstellkoeffizienten
(Mp) gemäß der Gleichung
2.
-
Das bedeutet, dass der Schaltmuster-Einstellkoeffizient
(Mp) durch eine monotone Funktion bezüglich des Zufriedenheits-Index (kk) berechnet wird.
Genauer wird der Koeffizient Mp proportional zum Zufriedenheits-Index
(kk), dem Fahrfreudigkeits-Index (Df), dem Steigungs-Index (Dm)
und dem effektiven Steigungs-Index (Dacc) berechnet.
-
Wenn der Schaltmuster-Einstellkoeffizient (Mp)
bei Schritt S540 berechnet wird, bestimmt die Schalt-Steuereinheit 250 bei
Schritt S550, ob ein Schalten erforderlich ist, basierend auf einem
eingestellten Schaltmuster, wobei das eingestellte Schaltmuster
basierend auf dem Schaltmuster-Einstellkoeffizienten
(Mp) eingestellt wird.
-
Schwellwert-Fahrzeuggeschwindigkeiten, entsprechend
Drosselöffnungen,
werden in dem eingestellten Schaltmuster eingestellt, und die Einstellung
bzw. Anpassung (ΔVth)
der Schwellwert-Fahrzeuggeschwindigkeit nimmt zu mit Abnahme der Drossel öffnung (TH)
von einer vorbestimmten Öffnung
(THo) und mit Zunahme des Schaltmuster-Einstellkoeffizienten (Mp).
-
Genauer ist die Einstellung (ΔVth) der Schwellwert-Fahrzeuggeschwindigkeit
proportional zum Schaltmuster-Einstellkoeffizienten
(Mp) und dazu, wie viel kleiner die Drosselöffnung (TH) als eine vorbestimmte Öffnung (TH0) ist.
-
Wenn ein Gangwechsel basierend auf
dem eingestellten Schaltmuster erforderlich ist, berechnet die Schalt-Steuerungseinheit 250 eine
Ziel-Fahrstufe bei Schritt S560 und erzeugt demgemäß Schalt-Signale
zum Wechsel zur Ziel-Fahrstufe bei Schritt S570.
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Gemäß den Schalt-Signalen von der Schalt-Steuerungseinheit 250 wird
die Aktuatoreinheit 290 angetrieben, und demgemäß wird die Ziel-Fahrstufe
bei Schritt S580 erreicht.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung wird ein Schaltmuster auf geeignete Weise
bezüglich
verschiedener Fahrumstände
und -bedingungen eingestellt.
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Insbesondere wird ein Schaltmuster-Einstellkoeffizient
durch ein modulares neuronales Netzwerk berechnet. Daher kann ein
Schaltmuster auf geeignete Weise eingestellt werden, sogar wenn
das Fahrzeug unter unerwarteten Fahrumständen und – bedingungen fährt. Weiterhin
erleichtert die modulare Struktur des neuronalen Netzwerks dessen
Berechnung und verbessert die Genauigkeit hiervon.
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Weiterhin vermindert die modulare
Struktur des neuronalen Netzwerks die Gesamtzahl an Fällen, die
eingesetzt werden müs sen,
um das gesamte neuronale Netzwerk zu trainieren, da jedes neuronale
Netzwerkmodul trainiert werden kann.
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Eingangssignale werden gruppiert
bezüglich physikalischer
Relevanz und werden den neuronalen Netzwerkmodulkomponenten bereitgestellt,
wodurch die Zuverlässigkeit
der Berechnung von modularen neuronalen Netzwerken verbessert wird.
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Gemäß einem Schaltmuster-Einstellkoeffizienten,
der durch ein modulares neuronales Netzwerk berechnet wird, wird
die Verwendbarkeit der Einstellung eines Schaltmusters erhöht, da das
Schaltmuster bei extremen Fahrumständen extrem eingestellt werden
kann.
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Obwohl diese Erfindung im Zusammenhang mit
dem, was gegenwärtig
als die praktischste und bevorzugte Ausführungsform angesehen wird,
beschrieben wurde, versteht sich, dass die Erfindung nicht auf die
offenbarten Ausführungsformen
beschränkt
ist, sondern im Gegenteil verschiedene Abwandlungen und äquivalente
Anordnungen abdeckt, die im Gedanken und Umfang der anliegenden
Ansprüche
beinhaltet sind.
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In dieser Beschreibung und den nachfolgenden
Ansprüchen
wird, wenn nicht ausdrücklich
gegenteilig beschrieben, das Wort "umfassen" oder Abwandlungen, wie beispielsweise "umfasst" oder "umfassend" so verstanden, dass
die Einbeziehung der genannten Elemente gemeint ist, jedoch nicht
der Ausschluss anderer Elemente.