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DE10255802A1 - Schalteinrichtung - Google Patents

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DE10255802A1
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DE
Germany
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switching device
latching
synchronizer ring
switching
locking
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Withdrawn
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DE10255802A
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English (en)
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Fritz Dipl.-Ing. Bühlmaier
Martin Dipl.-Ing. Schetter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
DaimlerChrysler AG
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Publication date
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Publication of DE10255802A1 publication Critical patent/DE10255802A1/de
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Abstract

Die Erfindung geht aus von einer Schalteinrichtung, insbesondere für ein automatisiertes Schaltgetriebe eines Personenkraftfahrzeugs, mit einer Schaltmuffe, mit der über eine Rasteinrichtung wenigstens ein Synchronring mit einer Vorsynchronisationskraft belastbar ist. DOLLAR A Es wird vorgeschlagen, dass über die Rasteinrichtung eine Vorsynchronisationskraft größer als 150 N aufbaubar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Schalteinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • In Kraftfahrzeuggetrieben sind Schalteinrichtungen erforderlich, um eine Übersetzung einem aktuellen Fahrzustand anzupassen. Bei Handschaltgetrieben wird ein Gangwechsel vom Fahrer veranlasst und ausgeführt. Eine Entlastung von dieser Tätigkeit hängt bei teilautomatisierten Getrieben vom Grad der Automatisierung ab, wobei bei vollautomatisierten Getrieben eine Getriebesteuerung eine Übersetzungsänderung bzw. einen Gangwechsel herbeiführt.
  • Aus dem Buch „Fahrzeuggetriebe" von G. Lechner und H. Naunheimer, ISBN-3-540-57423-9, S. 227 ff sind gattungsbildende Schalteinrichtungen bekannt. Auf der Seite 239 ist eine Schalteinrichtung dargestellt, die zwei nadelgelagerte Losräder, zwei Kupplungskörper mit jeweils einer Schaltverzahnung und einem Reibkonus, zwei Synchronringe mit jeweils einem Gegenkonus und einer Sperrverzahnung, einen Synchronkörper mit einer Innenverzahnung für einen Formschluss mit einer Getriebewelle und einer Klauenaußenverzahnung für eine Schaltmuffe, eine Schaltmuffe mit einer Klaueninnenverzahnung sowie eine Rasteinrichtung mit drei gleichmäßig über den Umfang verteilten Rasteinheiten umfasst.
  • Vor Beginn des Schaltens wird die Schaltmuffe mittels der Rasteinrichtung in einer Mittelstellung gehalten. Wird von einem Kraftfahrzeugfahrer eine Schaltkraft eingeleitet, führt diese zu einer Axialbewegung der Schaltmuffe, wodurch Druckstücke der Rasteinheiten über in eine Rastnut der Schaltmuffe eingreifende Kugelbolzen zunächst den Synchronring mit seinem Gegenkonus an den Reibkonus des Kupplungskörpers mit einer Vorsynchronisationskraft drücken. Die Rastnut weist dabei einen Flankenwinkel von ca. 45° auf. Infolge der vorhandenen Drehzahldifferenz von Schaltmuffe und Synchronring gegenüber dem Losrad wird der Synchronring bis zu einem Anschlag verdreht.
  • Wird die Schaltmuffe weiter bewegt, berühren sich Dachschrägen von der Klaueninnenverzahnung der Schaltmuffe und Dachschrägen von der Klauenaußenverzahnung des Synchronrings. Eine Hauptsynchronisation beginnt. An den Dachschrägen entsteht ein Verzahnungsmoment, das entgegen einem Reibmoment zwischen dem Reibkonus des Kupplungskörpers und dem Gegenkonus des Synchronrings wirkt, jedoch kleiner ist als dieses, so dass die Schaltmuffe in Schaltrichtung in seiner Bewegung gesperrt ist. Mit Erreichen eines Gleichlaufs strebt das Reibmoment gegen Null. Ein Entsperrvorgang beginnt. Das Verzahnungsmoment wird größer als das Reibmoment und bewirkt über die Dachschrägen ein Rückdrehen des Synchronrings. Die Schaltmuffe kann durchgeschaltet und eine formschlüssige Verbindung zwischen der Schaltmuffe und dem zu schaltenden Losrad kann hergestellt werden.
  • Zudem sind allgemein gattungsbildende Schalteinrichtungen bekannt, bei denen eine Schaltkraft vollständig oder zu einer vom Kraftfahrzeugfahrer aufgebrachten Kraft unterstützend von einem Aktuator aufgebracht wird. Der Aktuator erzeugt dabei während des Synchronisiervorgangs eine Schaltkraft. Bei der Vorsynchronisation ist dabei über die Rasteinrichtung eine Vorsynchronisationskraft zwischen 60 N und 100 N aufbaubar, die vor einem Aufeinandertreffen der Dachschrägen der Schaltmuffe und der Dachschrägen des entsprechenden Synchronrings wirkt.
  • Ein Ansprechweg zwischen den Dachschrägen der Klaueninnenverzahnung der Schaltmuffe und den Dachschrägen der Klauenverzahnung des Synchronrings beträgt in der Regel ca. 0,5 mm bei einem Einfachkonus und ca. 0,8 mm bei einem Doppelkonus.
  • Die Vorsynchronisation dient dazu, vor dem Aufeinandertreffen der Dachschrägen durch Aufbringen einer kleinen Axialkraft auf den Synchronring einen möglicherweise bestehenden Ölfilm auf Reibflächen der Reibkonusse abzuscheren und durch das dabei induzierte kleine Drehmoment den Synchronring in Umfangsrichtung in eine stabile Sperrstellung zu bringen.
  • Ferner ist bekannt, bei gattungsbildenden Schalteinrichtungen mit einem Aktuator eine Stellgeschwindigkeit bzw. eine Schaltkraft des Aktuators kurz vor der Hauptsynchronisation zu reduzieren, um dynamische Schläge durch einen abrupten Spielumschlag beim Aufeinandertreffen der Dachschrägen möglichst weitgehend zu vermeiden.
  • Der Erfindung liegt insbesondere die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Schalteinrichtung bereitzustellen, bei der trotz einer möglichst weitgehenden Vermeidung von dynamischen Schlägen zu Beginn der Hauptsynchronisation keine Reduzierung der Stellgeschwindigkeiten erforderlich ist und damit Schaltzeiten reduzierbar sind. Sie wird gemäß der Erfindung durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Die Erfindung geht aus von einer Schalteinrichtung, insbesondere für ein automatisiertes Schaltgetriebe eines Personenkraftfahrzeugs, mit einer Schaltmuffe, mit der über eine Rasteinrichtung wenigstens ein Synchronring mit einer Vorsynchronisationskraft belastbar ist.
  • Es wird vorgeschlagen, dass über die Rasteinrichtung eine Vorsynchronisationskraft größer als 150 N aufbaubar ist. Bei der Vorsynchronisation kann ein Reibmoment zwischen dem Synchronring und einem mit dem Synchronring korrespondierenden Kupplungskörper erhöht werden und bereits bei der Vorsynchronisation ein Umschlagen des Triebstranges mit moderater Dynamik und somit unter Vermeidung des störenden Triebstranges vollzogen werden, ohne dass eine Stellgeschwindigkeit, insbesondere eines Aktuators, reduziert werden muss, wodurch die Schaltzeiten verkürzt werden können.
  • Die aufbaubare Vorsynchronisationskraft kann insbesondere durch eine Geometrieveränderung einzelner oder mehrerer Rastkörper gesteigert werden. Weist die Rasteinrichtung wenigstens einen während einer Vorsynchronisation in einer Rastnut gehaltenen Rastkörper auf, kann konstruktiv einfach eine Erhöhung der Vorsynchronisationskraft erreicht werden, indem die Rastnut mit einem Flankenwinkel größer als 60° und besonders vorzugsweise mit einem Flankenwinkel zwischen 85° und 95° ausgeführt ist, wobei unter einem Flankenwinkel ein Winkel zwischen einer Flanke der Rastnut und einer im , Nutgrund, sich an die Flanke in Schaltrichtung bzw. parallel zur Schaltrichtung – bei der die Flanke belastet wird – erstreckenden Linie verstanden werden soll.
  • Ferner kann die aufbaubare Vorsynchronisationskraft durch Erhöhung einer Rastfederkraft gesteigert werden, und zwar indem mehrere und/oder stärkere Federelemente verwendet werden. Umfasst die Rasteinrichtung wenigstens eine Rasteinheit mit wenigstens einem durch ein Federelement belasteten Rastkörper, ist die Auslenkkraft des Rastkörpers in seine Auslenkrichtung vorteilhaft größer als 30 N und/oder die Rasteinrichtung ist mit mehr als drei Rasteinheiten ausgeführt. Zur Steigerung der Rastkraft kann in einer Rasteinheit ein stärker dimensioniertes Federelement und/oder es können auch innerhalb einer Rasteinheit parallel geschaltete Federelemente verwendet werden.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass ein Ansprechweg zwischen einer Schaltmuffenverzahnung und einer Synchronringverzahnung bei einem Einfachkonus größer als 0,8 mm und bei einem Doppelkonus größer als 0,95 mm ist, wobei unter einem Ansprechweg der Weg verstanden werden soll, den die Schaltmuffe nach Kontaktierung mit dem Synchronring über die Rasteinrichtung zurücklegen muss, bis die Schaltmuffe mit ihrer Schaltmuffenverzahnung mit der Synchronringverzahnung in Kontakt kommt. Die Vorsynchronisationskraft kann dabei über eine relativ lange Strecke und über eine relativ lange Zeit wirken, wodurch das Umschlagen des Triebstranges gedämpft wird und sich damit moderat darstellt.
  • Eine Vergrößerung des Ansprechwegs von herkömmlichen 0,5 mm bei einem Einfachkonus und 0,8 mm bei einem Doppelkonus kann durch verschiedene, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Umgestaltungen einer bekannten Schalteinrichtung erreicht werden. Wird jedoch vorteilhaft eine Verschleißreserve des Synchronrings und einem mit dem Synchronring korrespondierenden Kupplungskörper in axialer Richtung reduziert und Druckstücke mit einer größeren Breite verwendet, kann mit geringem konstruktiven Aufwand eine gewünschte Vergrößerung des Ansprechwegs erreicht werden, ohne ein Spiel zwischen dem Druckstück und dem Synchronring verkleinern zu müssen, was zu unnötig engen Toleranzen führen würde. Die Breite des Druckstücks wird dabei vorteilhaft größer als 12 mm gewählt, während die Verschleißreserve in axialer Richtung bei einem Einfachkonus vorteilhaft kleiner als 0,8 mm und bei einem Doppelkonus kleiner als 1,0 mm gewählt wird. Unter Verschleißreserve soll eine verschleißbedingte Axialverschiebung des Synchronrings in Richtung des korrespondierenden Kupplungskörpers, im Kontaktpunkt betrachtet, verstanden werden, bei dessen Erreichung die Schalteinrichtung gewartet werden muss.
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
  • Dabei zeigen:
  • 1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Schalteinrichtung,
  • 2 einen schematisch dargestellten Ausschnitt eines Schnitts entlang der Linie II-II in 1 beim Vorsynchronisieren,
  • 3 der Ausschnitt gemäß 2 beim Hauptsynchronisieren,
  • 4 der Ausschnitt gemäß 2 beim Erreichen eines Synchronpunkts,
  • 5 der Ausschnitt gemäß 2 beim Durchschalten,
  • 6 der Ausschnitt gemäß 2 beim Verdrehen eines Losrads,
  • 7 der Ausschnitt gemäß 2 beim Herstellen eines Formschlusses und
  • 8 einen vergrößerten Ausschnitt VIII aus 1.
  • 1 zeigt einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Schalteinrichtung eines automatisierten Personenkraftfahrzeuggetriebes. Die Schalteinrichtung umfasst einen auf einer Welle 22 drehfest gelagerten ringförmigen Synchronkörper 21, der an seinem radial äußeren Bereich drei gleichmäßig über den Umfang verteilte Ausnehmungen aufweist, in denen drei Rasteinheiten einer Rasteinrichtung 10 gelagert sind. Die Rasteinheiten umfassen jeweils eine in radialer Richtung ausgerichtete Rastfeder 13, die sich in radialer Richtung nach innen an einem Grund der Ausnehmung abstützt und in radialer Richtung nach außen auf einen von einer Kugel gebildeten Rastkörper 12 wirkt und diesen in eine Rastnut 11 einer den Synchronkörper 21 umschließenden, ringförmigen Schaltmuffe 23 drückt, wobei der Rastkörper 12 von einem Druckstück 16 mit einer Durchgangsbohrung der Rasteinheit umschlossen ist. Die Schaltmuffe 23 ist über eine an ihrem Innenumfang vorgesehene Schaltmuffenverzahnung 14 und über eine am Außenumfang des Synchronkörpers 21 vorgesehene Synchronkörperverzahnung drehfest und in axialer Richtung verschiebbar mit dem Synchronkörper 21 gekoppelt. Die Rastnut 11, die eine Tiefe von ca. 1 mm aufweist, ist als Rechtecknut ausgebildet bzw. weist zwei Flankenwinkel α, α' von ca. 90° auf, wobei unter einem Flankenwinkel α, α' jeweils ein Winkel zwischen einer Flanke der Rastnut 11 und einer im Nutgrund, sich an die Flanke in Schaltrichtung bzw. parallel zur Schaltrichtung – bei der die Flanke belastet wird – erstreckenden Linie 26, 26' verstanden werden soll (8).
  • In axialer Richtung vor und nach dem Synchronkörper 21 sind Synchronringe 17, 17' angeordnet, die an ihrem Außenumfang eine Synchronringverzahnung 15, 15' und an ihrem Innenumfang einen Reibkonus 24, 24' aufweisen. Die Synchronringe 17, 17' sind jeweils radial außerhalb von Reibkonussen 25, 25' von Kupplungskörpern 18, 18' angeordnet, die jeweils mit einem auf der Welle 22 gelagerten Losrad 19, 19' drehfest gekoppelt sind und an ihrem Außenumfang eine Schaltverzahnung 20, 20' aufweisen.
  • Die Druckstücke 16 weisen eine Breite bD von ca. 12,5 mm auf. Ferner weisen die Synchronringe 17, 17' mit ihren jeweils korrespondierenden Kupplungskörpern 18, 18' eine Verschleißreserve in axialer Richtung von ca. 0,7 mm. auf, d.h. liegt ein Verschleiß der Reibkonusse 24, 24' bzw. 25, 25' vor, der im Kontaktpunkt betrachtet eine Axialverschiebung des Synchronrings 17 bzw. 17' in Richtung des jeweiligen Kupplungskörpers 18 bzw. 18' bewirkt, muss die Schalteinrichtung ausgetauscht bzw. müssen Reibbeläge auf den Reibkonussen 24, 24' bzw. 25, 25' erneuert werden.
  • Vor Beginn des Schaltens wird die Schaltmuffe 23 mittels der Rasteinrichtung 10 in einer Mittelstellung bzw. Ausgangsstellung gehalten. Wird, ausgelöst von einem Kraftfahrzeugführer oder vollautomatisiert, ein Schaltvorgang eingeleitet, wird die Schaltmuffe 23 über eine Schaltkraft F eines nicht näher dargestellten Aktuators in axialer Richtung zu dem zu schaltenden Losrad 19 bzw. 19' verschoben. Nachfolgend ist ein Schaltvorgang mit dem Losrad 19 beschrieben, wobei ein Schaltvorgang mit dem Losrad 19' entsprechend abläuft.
  • Die axiale Verschiebung der Schaltmuffe 23 infolge der Schaltkraft F des Aktuators in Richtung Losrad 19 führt dazu, dass die Druckstücke 16 mit dem Synchronring 17 in Kontakt kommen und diesen mit seinem Reibkonus 24 gegen den Reibkonus 25 des Kupplungskörpers 18 drücken. Es findet eine Vorsynchronisation statt. Infolge einer vorhandenen Drehzahldifferenz von der Schaltmuffe 23 und dem Synchronring 17 gegenüber dem Kupplungskörper 18 und dem Losrad 19 wird der Synchronring 17 bis zu einem Anschlag verdreht (2). Der Synchronring 17 wird vom Aktuator über die Schaltmuffe 23 und über die Rasteinrichtung 10 mit einer Vorsynchronisationskraft FVS belastet.
  • Erfindungsgemäß ist über die Rasteinrichtung 10 eine Vorsynchronisationskraft FVS von ca. 160 N aufbaubar, d.h. bei einer Schaltkraft F über 160 N werden die Rastkörper 12 der Rasteinrichtung 10 jeweils in radiale Richtung nach innen entgegen der Federkräfte der Rastfeder 13 ausgelenkt, wobei eine Auslenkkraft FA in Auslenkrichtung radial nach innen von ca. 35 N wirkt (8). Ein Ansprechweg sA zwischen der Schaltmuffenverzahnung 14 und der Synchronringverzahnung 15 von ca. 0,9 mm wird überschritten (2), wodurch Dachschrägen der Schaltmuffenverzahnung 14 mit Dachschrägen der Synchronringverzahnung 15 in Kontakt kommen (3). Eine Hauptsynchronisation beginnt.
  • An den Dachschrägen entsteht ein Verzahnungsmoment, das entgegen einem Reibmoment zwischen dem Reibkonus 25 des Kupplungskörpers 18 und dem Reibkonus 24 des Synchronrings 17 wirkt, jedoch kleiner ist als dieses, so dass die Schaltmuffe 23 in Schaltrichtung in seiner Bewegung gesperrt ist. Mit Erreichen eines Gleichlaufs strebt das Reibmoment gegen Null. Ein Entsperrvorgang beginnt. Das Verzahnungsmoment wird größer als das Reibmoment und bewirkt über die Dachschrägen ein Rückdrehen des Synchronrings 17 (4). Die Schaltmuffe 23 kann durchgeschaltet werden (5). Die Dachschrägen der Schaltmuffenverzahnung 14 kommen mit Dachschrägen der Schaltverzahnung 20 des Kupplungskörpers 18 in Kontakt, der Kupplungskörper 18 und das Losrad 19 werden entsprechend verdreht und eine formschlüssige Verbindung zwischen der Schaltmuffe 23 und dem zu schaltenden Losrad 19 und damit zwischen der Welle 22 und dem Losrad 19 wird hergestellt.
  • 10
    Rasteinrichtung
    11
    Rastnut
    12
    Rastkörper
    13
    Federelement
    14
    Schaltmuffenverzahnung
    15
    Synchronringverzahnung
    16
    Druckstück
    17
    Synchronring
    18
    Kupplungskörper
    19
    Losrad
    20
    Schaltverzahnung
    21
    Synchronkörper
    22
    Welle
    23
    Schaltmuffe
    24
    Reibkonus
    25
    Reibkonus
    26
    Linie
    F
    Schaltkraft
    FVS
    Vorsynchronisationskraft
    α
    Flankenwinkel
    FA
    Auslenkkraft
    sA
    Ansprechweg
    bD
    Breite
    F
    Schaltkraft

Claims (11)

  1. Schalteinrichtung, insbesondere für ein automatisiertes Schaltgetriebe eines Personenkraftfahrzeugs, mit einer Schaltmuffe, mit der über eine Rasteinrichtung wenigstens ein Synchronring mit einer Vorsynchronisationskraft belastbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass über die Rasteinrichtung (10) eine Vorsynchronisationskraft (FAS) größer als 150 N aufbaubar ist.
  2. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rasteinrichtung (10) wenigstens einen während einer Vorsynchronisation in einer Rastnut (11) gehaltenen Rastkörper (12) aufweist, wobei die Rastnut (11) einen Flankenwinkel (a) größer als 60° aufweist.
  3. Schalteinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastnut (11) einen Flankenwinkel (α) zwischen 85° und 95° aufweist.
  4. Schalteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rasteinrichtung (10) wenigstens eine Rasteinheit mit wenigstens einem durch ein Federelement (13) belasteten Rastkörper (12) aufweist und die Auslenkkraft (FA) des Rastkörpers (12) in seine Auslenkrichtung größer als 30 N ist.
  5. Schalteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rasteinrichtung mehr als drei Rasteinheiten aufweist.
  6. Schalteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ansprechweg (sA) zwischen einer Schaltmuffenverzahnung (14) und einer Synchronringverzahnung (15) bei einem Einfachkonus größer als 0,8 mm und bei einem Doppelkonus größer als 0,95 mm ist.
  7. Schalteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rasteinrichtung (10) wenigstens ein verschiebbares Druckstück (16) umfasst, das eine Breite (bD) größer als 12 mm aufweist.
  8. Schalteinrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Synchronring (17) und ein mit dem Synchronring (17) korrespondierender Kupplungskörper (18) eine Verschleißreserve in axialer Richtung bei einem Einfachkonus kleiner als 0,8 mm und bei einem Doppelkonus kleiner als 1,0 mm aufweisen.
  9. Schaltmuffe für eine Schalteinrichtung, insbesondere für eine Schalteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Rastnut (11) mit einem Flankenwinkel (α) größer als 60°.
  10. Schaltmuffe nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine Rastnut (11) mit einem Flankenwinkel (α) zwischen 85° und 95°.
  11. Kraftfahrzeuggetriebe mit wenigstens einer Schalteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
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