DE10255657A1 - Kraftübertragungsmechanismus - Google Patents
KraftübertragungsmechanismusInfo
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Abstract
Es wird ein Kraftübertragungsmechanismus offenbart. Eine Ringplatte (12) sorgt für eine vorbestimmte Kraft auf Kugeln (9). Unter normalen Umständen sind Teile der Kugeln (9) in Hohlräumen (8a) eines Innenrings (8) untergebracht, während die Kugeln (9) auf den jeweiligen Fußabschnitten (10c) einer Nabe (10) sitzen. Im Ergebnis kann die Rotation des Innenrings (8) durch die Kugeln (9) auf die Nabe (10) übertragen werden. Da sich der Innenring (8) zusammen mit der Rotation eines Motors dreht und die Nabe (10) auf einer Welle (2) eines Kompressors (1) befestigt ist, kann ferner die Welle (2) zusammen mit der Rotation des Motors gedreht werden. Wenn eine Axiallast in dem Kompressor (1) auftritt und dazu neigt, die Welle (2) dazu zu zwingen, sich in einer Axialrichtung der Welle (2) zu bewegen, verhindern Teilseitenwände (8c, 8d), daß sich die Kugeln (9) in der Axialrichtung bewegen, um eine solche Bewegung der Welle (2) zu verhindern.
Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Kraftübertragungsmechanismus mit einer Drehmomentbegrenzungsfunktion. Ein solcher Kraftübertragungsmechanismus kann in verschiedenartigen technischen Vorrichtungen, beispielsweise in einem Kompressor für ein Fahrzeug oder ähnlichem verwendet werden.
- Üblicherweise wird ein Kompressor für ein Fahrzeug mit dem Fahrzeugmotor durch einen Kraftübertragungsmechanismus angetrieben. Einige Kraftübertragungsmechanismen sind so konstruiert, daß sie das Festfressen eines Kompressors berücksichtigen. Ein solcher Kraftübertragungsmechanismus besitzt eine Drehmomentbegrenzungsfunktion, um zu verhindern, daß ein übermäßiges Drehmoment aufgrund des Fressens eines Kompressors auf den Motor übertragen wird.
- Ein Kraftübertragungsmechanismus mit einer Drehmomentbegrenzungsfunktion ist beispielsweise in der DE 100 21 818 A1 offenbart. Dieser Kraftübertragungsmechanismus weist erste und zweite Rotationsbauteile auf, von denen beide Unterbringungsabschnitte besitzen. Das erste Rotationsbauteil ist an einer Welle eines Kompressors befestigt, während das zweite Rotationsbauteil so angeordnet ist, daß es zusammen mit der Drehung eines Motors dreht.
- Der Kraftübertragungsmechanismus verwendet Kugeln, um das erste und das zweite Rotationsbauteil miteinander zu koppeln. Unter normalen Bedingungen ist ein Teil einer jeden Kugel in den Unterbringungsabschnitt des ersten Rotationsbauteils untergebracht, während ein anderer Teil einer jeden Kugel in dem Unterbringungsabschnitt des zweiten Rotationsbauteils untergebracht ist, so daß im wesentlichen die Kugel die ersten und zweiten Rotationsbauteile miteinander koppelt. Somit wird unter normalen Umständen die Rotation des zweiten Rotationsbauteils durch die Kugeln auf das ersten Rotationsbauteil, das an der Welle befestigt ist, übertragen.
- Wenn sich der Kompressor frißt und sich das erste Rotationsbauteil nicht mehr gleichmäßig drehen kann, stößt das zweite Rotationsbauteil die Kugeln zum ersten Rotationsbauteil aus, so daß nur noch das erste Rotationsbauteil die Kugeln enthält. Im Ergebnis ist das zweite Rotationsbauteil, das sich dreht, von dem ersten Rotationsbauteil entkoppelt, so daß kein übermäßiges Drehmoment in umgekehrter Richtung zum Motor übertragen wird.
- Um eine zuverlässige Funktion der Kugeln aufrecht zu erhalten, ist es effektiv, den Raum, in dem die Kugeln angeordnet sind, mit einem Rostverhinderer und/oder einem Schmiermittel wie Schmiere aufzufüllen. Um die Drehmomentbegrenzungsfunktion der Kugeln zu gewährleisten, sollte der Raum abgedichtet sein, so daß keine Fremdgegenstände in den Raum gelangen können, und so daß der Rostverhinderer und/oder das Schmiermittel nicht aus dem Raum herauslecken.
- Jedoch gibt es einige Faktoren, die den Abdichtungseffekt schwächen. Wenn beispielsweise der Kompressor ausgeschaltet wird, tritt eine Axiallast auf und neigt dazu, die Welle des Kompressors dazu zu zwingen, sich in den Kompressor hineinzubewegen. Da die Axiallast einige Komponenten, die mit der Welle gekoppelt sind, versetzen könnte, so daß die Dichtung bricht, besteht die Notwendigkeit nach einer Gegenmaßnahme gegen die Axiallast. Es ist wünschenswert, daß eine solche Maßnahme keinen komplexen Aufbau besitzt und die Herstellungskosten nicht erhöht.
- Es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Kraftübertragungsmechanismus bereitzustellen, der den Effekt der Axiallast mit einem einfachen Aufbau beseitigen kann und der die Dichtungswirksamkeit aufrechterhalten kann.
- Die Aufgabe wird gemäß dem Kraftübertragungsmechanismus von Anspruch 1 gelöst. Weitere Entwicklungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
- Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsformen der Erfindung in Verbindung mit den Figuren verständlich, von denen:
- Fig. 1 eine Schnittansicht ist, die einen Teil eines Kompressors zeigt, der einen Kraftübertragungsmechanismus gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält;
- Fig. 2 eine vergrößerte Schnittansicht ist, die den Kraftübertragungsmechanismus aus Fig. 1 zeigt;
- Fig. 3 eine perspektivische Teilansicht ist, die eine Nabe aus Fig. 1 zeigt;
- Fig. 4 eine perspektivische Teilansicht ist, die einen Innenring aus Fig. 1 zeigt;
- Fig. 5 eine Teildraufsicht ist, die den Innenring aus Fig. 1 zeigt;
- Fig. 6 eine Teilvorderansicht ist, die den Innenring aus Fig. 1 zeigt;
- Fig. 7 eine geschnittene Teilansicht ist, die einen Teil des Kraftübertragungsmechanismus entlang der Linien VII-VII aus Fig. 2 zeigt, wobei eine Kugel weggelassen ist;
- Fig. 8 eine geschnittene Teilansicht ist, die einen Teil des Kraftübertragungsmechanismus entlang der Linien VIII-VIII aus Fig. 2 zeigt, wobei eine Kugel weggelassen ist;
- Fig. 9 eine geschnittene Teilansicht ist, die einen Teil des Kraftübertragungsmechanismus in einem normalen Zustand zeigt, entlang der Linie VII-VII aus Fig. 2;
- Fig. 10 eine geschnittene Teilansicht ist, die einen Teil des Kraftübertragungsmechanismus in einem abnormen Zustand zeigt, entlang der Linien VII-VII aus Fig. 2;
- Fig. 11 eine vergrößerte Schnittansicht ist, die einen Kraftübertragungsmechanismus gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
- Fig. 12 eine geschnittene Ansicht ist, die einen Kompressor zeigt, der einen Kraftübertragungsmechanismus gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält; und
- Fig. 13 eine vergrößerte Schnittansicht ist, die den Kraftübertragungsmechanismus aus Fig. 12 zeigt.
- Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 10 ist eine Nabe 10 an einer Welle 2 eines Kompressors gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung befestigt. Die Nabe 10 besitzt einen Abschnitt 10a, einen zylindrischen Abschnitt 10d und einen Scheibenabschnitt 10e. In dem zylindrischen Abschnitt 10d ist eine Mutter 11 an der Spitze der Welle 2 befestigt, so daß der Abschnitt 10a auf der Welle 2 befestigt ist. Auf dem zylindrischen Abschnitt 10d ist eine Ringplatte 12 und eine Tellerfeder 13 durch eine große Mutter 14 befestigt. Somit können sich die Welle 2 und die Ringplatte 12 drehen, wenn sich die Nabe 10 dreht. Zusätzlich verleiht die Tellerfeder 13 der Ringplatte 12 eine vorbestimmte Kraft. Die vorbestimmte Kraft ist unter der Steuerung der großen Mutter 14 einstellbar und ist unter Berücksichtigung des unzulässigen übermäßigen Drehmomentes ausgelegt. Die vorbestimmte Kraft wird durch die Ringplatte 12 auf Kugeln 9 vorgesehen, was später beschrieben wird.
- An einem vorderen Ende eines Vordergehäuses eines Kompressors 1 ist ein Kugellager 3 angeordnet. An einem äußeren Teil des Kugellagers 3 ist eine Riemenscheibe 4 so befestigt, daß sie in der Lage ist, zusammen mit einer Drehung eines Fahrzeugmotors zu drehen. Die Drehachse der Riemenscheibe 4 fällt mit der Welle 2 des Kompressors 1 zusammen. An einer Seite der Riemenscheibe 4 ist ein Außenring 5 durch drei Schraubenbolzen 6 befestigt. Im Inneren des Außenringes 5 ist in einer radialen Richtung der Welle 2 ein Innenring 8 mittels eines vulkanisierten Gummiringes 7 befestigt. Der Gummiring 7 ist ein elastisch deformierbares Bauteil und sorgt für eine Stoßabsorption zwischen dem Außen- und dem Innenring 5, 8. Somit können die Riemenscheibe 4, der Gummiring 7 und der Außen- und der Innenring 5, 8 gemeinsam zusammen mit der Drehung des Motors drehen.
- Zwischen dem Innenring 8 und der Nabe 10 sind Kugeln 9 in regelmäßigen Abständen angeordnet. Unter normalen Bedingungen ist ein Teil einer jeden Kugel 9 in dem Innenring 8 untergebracht, während ein anderer Teil einer jeden Kugel 9 in der Nabe 10 untergebracht ist, was später detailliert beschrieben werden wird. Somit dienen die Kugeln 9 dazu, den Innenring 8 und die Nabe 10 unter normalen Bedingungen miteinander zu koppeln, so daß die Drehung des Innenrings 8 über die Kugeln 9 auf die an der Welle 2 befestigte Nabe 10 übertragen werden kann.
- Von dem Scheibenabschnitt 10e der Nabe 10 steht ein Flanschabschnitt 10h in der radialen Richtung nach außen vor. Der Flanschabschnitt 10h steht mit dem Gummiring 7 in der radialen Richtung in Kontakt. Ferner ist auch die Kante der Ringplatte 12 mit dem Gummiring 7 in der radialen Richtung in Kontakt. Somit wird ein Raum, der von dem Gummiring 8, der Ringplatte 12 und der Nabe 10 begrenzt wird, abgedichtet. Mit anderen Worten, der Raum, in dem die Kugeln 9 angeordnet sind, wird so abgedichtet, daß fremde Gegenstände daran gehindert werden, in den Raum zu gelangen. Der Raum wird mit einem Rostverhinderer und/oder einem Schmiermittel aufgefüllt, um eine zuverlässige Funktion der Kugeln 9 aufrechtzuerhalten.
- Der Scheibenabschnitt 10e der Nabe 10 ist mit Taschen 10b und Fußabschnitten 10c auf dem Umfang des Scheibenabschnittes 10e in regelmäßigen Abständen versehen. Die Anzahl der Taschen 10b und die Anzahl der Fußabschnitte 10c sind gleich der Anzahl der Kugeln 9.
- Ein jeder der Fußabschnitte 10c ist niedriger als die Oberfläche des Scheibenabschnittes 10e in einer axialen Richtung der Welle 2 ausgebildet, wie insbesondere in Fig. 3 gezeigt ist. Unter normalen Bedingungen lagern die Fußabschnitte 10c die jeweiligen Kugeln 9, die der vorbestimmten Kraft der Ringplatte 12 unterworfen sind.
- Die Taschen 10b sind im Inneren und einstückig zusammen mit den jeweiligen Fußabschnitten 10c ausgebildet. Die Taschen 10b sind in der radialen Richtung und in der axialen Richtung hohl. Die Böden der Taschen 10b sind tiefer als die jeweiligen Fußabschnitte 10c in der axialen Richtung. Die jeweiligen Paare der Fußabschnitte 10c und der Taschen 10b dienen als Unterbringungsabschnitte zum Unterbringen von Teilen der Kugeln 9.
- Der Innenring 8 ist in regelmäßigen Abständen mit Hohlräumen 8a versehen. Die Anzahl der Hohlräume 8a ist gleich der Anzahl der Kugeln 9. Jeder Hohlraum 8a ist hohl oder in der radialen Richtung abgesenkt und nach außen in der radialen Richtung kegelig, wie insbesondere in den Fig. 4 bis 6 gezeigt ist. Mit anderen Worten, die Hohlräume 8a sind hohl oder in das Innere des Innenringes 8 abgesenkt. Jeder Hohlraum 8a wird durch eine Innenwand 8b begrenzt. Die Innenwand 8b besitzt zwei Schrägen und einen Boden, der die Schrägen gleichmäßig verbindet. Der Boden der Innenwand 8b ist entsprechend der Größe oder der Gestalt der Kugel 9 entworfen.
- Jeder Hohlraum 8a ist ferner mit zwei Teilseitenwänden 8c, 8d versehen. Die zwei Teilseitenwände 8c, 8d sind voneinander axial beabstandet, um die Kugel 9 im normalen Zustand an gegenüberliegenden Seiten in Bezug zu einer sich durch die den Mittelpunkt der Kugel 9 in der radialen Richtung erstreckenden Achse, zu berühren. Die Teilseitenwände 8c, 8d verhindern, daß sich die jeweiligen Kugeln 9 in der axialen Richtung bewegen. Mit anderen Worten, die Teilseitenwände 8c, 8d dienen als Stopper für die Kugeln 9 in der axialen Richtung, um die Axiallast in der axialen Richtung zu unterdrücken. Die Form und die Abmessung der Wände 8c, 8d und der Abstand zwischen den Wänden 8c, 8d sind so gewählt, daß sie drei Bedingungen erfüllen. Eine der Bedingungen ist, daß die Wand 8c nicht mit der Umfangsseitenoberfläche 10e1 des Scheibenabschnitts 10e der Nabe 10 in Kontakt ist. Eine andere ist, daß unter normalen Bedingungen die Kugel 9 mit der Innenwand 8b des Hohlraumes 8a in Kontakt ist, genauer gesagt mit dem Boden der Innenwand 8b. Die andere ist, daß unter normalen Bedingungen die Wände 8c, 8d solche Höhen besitzen, daß die Bewegung der Kugel 9 in der Axialrichtung verhindert wird. Genauer gesagt verbindet jede der dargestellten Wände 8c, 8d die Enden der gegenüberliegenden Abschrägungen der Innenwand 8b.
- Unter normalen Bedingungen sitzt jede Kugel 9, die der vorbestimmten Kraft durch die Ringplatte 12 unterworfen wird, auf den Fußabschnitten 10c. Ein Teil der Kugel 9 ist auch in dem Hohlraum 8a des Innenringes 8 untergebracht, so daß die Kugel 9 mit dem Boden des Hohlraumes 8a und mit den Teilseitenwänden 8c, 8d in Kontakt ist. Somit wird die Kugel 9 durch die vorbestimmte Kraft der Ringplatte 12 unter normalen Bedingungen zwischen dem Innenring 8 und der Nabe 10 fixiert, während durch die Teilseitenwände 8c, 8d verhindert wird, daß sie sich in der Axialrichtung bewegt.
- Wenn sich der Kompressor 1 frißt und die Welle 2 nicht gleichmäßig rotieren kann, während der Innenring 8 in Übereinstimmung mit der Drehung des Motors rotiert, ist eine Reaktionskraft, die durch das Fressen des Kompressors 1 und das Drehen des Innenringes 8 hervorgerufen wird, größer als die vorbestimmte Kraft der Ringplatte 12, so daß die Abschrägung der Innenwand 8b die Kugel 9 zu der Nabe 10 hin ausstößt. Da die vorbestimmte Kraft kontinuierlich auf die Kugel 9 aufgebracht wird, während der Innenring 8 die Kugel 9 heraus stößt, begibt sich die Kugel 9 in das Innere der Nabe 10 in der radialen Richtung und gelangt anschließend in die Tasche 10b, wie insbesondere in Fig. 10 gezeigt ist. Zu dieser Zeit bringt die Innenwand 8 keinen Teil der Kugel 9 mehr unter. Deshalb ist der Innenring 8 von der Nabe 10 entkoppelt und das übermäßige Drehmoment, das von dem Fressen des Kompressors hervorgerufen wird, wird nicht in umgekehrter Richtung zum Motor übertragen.
- Bezug nehmend auf Fig. 11 ist ein Kraftübertragungsmechanismus gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Berücksichtigung der Reibung zwischen dem Gummiring 7 und der Ringplatte 12 und dem Flansch 10h der Nabe 10 zu der Zeit, zu der sich der Kompressor 1 frißt, konstruiert. Um den negativen Einfluß der Reibung auf die Genauigkeit der Drehmomentbegrenzungsfunktion zu verringern, besitzt der Kraftübertragungsmechanismus gemäß der vorliegenden Ausführungsform einen ähnlichen Aufbau wie die erste Ausführungsform mit Ausnahme der nachfolgenden Punkte.
- Die Ringplatte 12 ist so konstruiert und angeordnet, daß die Kante der Ringplatte 12 von dem Gummiring 7 selbst entfernt ist. Die Nabe 10 ist ferner so konstruiert und angeordnet, daß der Flansch 10h von dem Gummiring 7 selbst entfernt ist. Stattdessen ist der Gummiring 7 mit Dichtungslippen 7a versehen. Die Dichtungslippen 7a erstrecken sich von dem Gummiring 7, genauer gesagt Teile nahe des inneren Rings 8, jeweils zu der Ringplatte 12 und dem Flansch 10h in Richtungen diagonal zwischen der radialen Richtung und der axialen Richtung, so daß die Kanten der Dichtungslippen 7a jeweils in den diagonalen Richtungen jeweils mit dem Endabschnitt der Ringplatte 12 und dem Flansch 10h in Kontakt sind. Jede der Dichtungslippen 7a ist über das gesamte Innere des Gummirings 7 ausgebildet. Somit wird der Raum, in dem die Kugeln 9 angeordnet sind, durch die Dichtungslippen 7a abgedichtet. Deshalb werden fremde Gegenstände daran gehindert, in den Raum zu gelangen.
- Da die Dichtungslippen 7a mit der Ringplatte 12 und der Nabe 10 in den diagonalen Richtungen in Kontakt sind, ist zusätzlich die Reibung zwischen den Dichtungslippen 7a und der Ringplatte 12 und der Nabe 10 kleiner als diejenige der ersten Ausführungsform. Deshalb ist die Genauigkeit der Drehmomentsbegrenzungsfunktion im Vergleich zur ersten Ausführungsform besser.
- Die Dichtungslippen 7a sind einstückig mit dem Gummiring 7 ausgebildet. Die Dichtungslippen 7a können jedoch so ausgebildet sein, daß sie nicht einstückig mit dem Gummiring 7 sind. Die Dichtungslippen können so modifiziert sein, daß sie Abschnitte haben, die sich in der axialen Richtung erstrecken. In dieser Modifikation sind die Kanten der Dichtungslippen mit der Ringplatte 12 und der Nabe 10 in der axialen Richtung in Kontakt, so daß der Raum, in dem die Kugeln 9 angeordnet sind, abgedichtet ist.
- Unter Bezugnahme auf die Fig. 12 und 13 ist ein Kraftübertragungsmechanismus gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung insbesondere dahingehend konstruiert, daß er die Anwendung für den Kompressor 1 berücksichtigt. Wenn der Kompressor 1 abgeschaltet wird, tritt die Axialbelastung auf und zwingt die Welle 2 dazu, sich in das Innere des Kompressors, nämlich zur rechten Seite in Fig. 12, zu bewegen. Deshalb besitzt der Innenring 8 dieser Ausführungsform nur die Teilseitenwände 8c in den jeweiligen Hohlräumen 8a. Zur leichteren Herstellung besitzt jede der Teilseitenwände 8c eine gekrümmte Oberfläche, die der Krümmung der Kugel 9 entspricht, wie in den Fig. 12 und 13 gezeigt ist.
- Der dargestellte Kompressor ist vom verstellbaren Typ und besitzt eine Taumelscheibe. Ein innerer Mechanismus des Kompressors 1 ist in einem Zylinderblock 24 und einem Vordergehäuse 23 untergebracht. Auf dem Vordergehäuse 23 ist die Riemenscheibe 4 drehbar befestigt oder durch das Kugellager 3 gelagert. Der Zylinderblock 24 ist mit Zylinderbohrungen 24a versehen. In jeder Zylinderbohrung 24a ist ein Kolben 25 eingesetzt, um in der Lage zu sein, sich hin- und herzubewegen.
- Die Welle 2 ist durch ein Radiallager 26, das in dem Vordergehäuse 23 angeordnet ist und durch ein Radiallager 27, das in dem Zylinderblock 24 angeordnet ist, gelagert. An der Welle 2 ist ein Rotor 28 befestigt, der einen Arm 28a besitzt, der mit einem Langloch 28b versehen ist. Ferner ist eine Stütze 29 an der Welle 2 befestigt, um in der Lage zu sein, sich in einem vorbestimmten Winkelbereich zu neigen. Die Stütze 29 ist mit einem Zapfen 29b versehen. Der Zapfen 29b ist in das Langloch 28b eingesetzt, um in dem Loch 28b bewegbar zu sein. Eine schraubenförmige Druckfeder 30 ist auf der Welle 2 zwischen dem Rotor 28 und der Stütze 29 angeordnet. Auf der Stütze 29 ist eine Taumelscheibe 31 befestigt. Die Taumelscheibe 31 ist mit den Endabschnitten der Kolben 25 durch ein Paar Schuhe 32 gekoppelt. Zwischen dem Rotor 28 und dem Vordergehäuse 23 ist ein Axiallager 35 angeordnet, um den Einfluß der Reaktionskraft einer Gaskompression zu beseitigen.
- Wenn sich die Riemenscheibe 4 dreht, arbeitet der Kraftübertragungsmechanismus so, daß sich die Welle 2 dreht. Die Drehung der Welle 2 bringt jeden Kolben 25 in eine hin- und hergehende Bewegung in Zusammenwirkung mit dem Rotor 28, der Stütze 29, der Taumelscheibe 31 und den Schuhen 32. Der Hub eines jeden Kolbens 25 ist anhand der Neigung der Taumelscheibe 31 einstellbar. Wenn sich die Neigung der Taumelscheibe 31 ändert, wird ein Ausstoß des komprimierten Gases gesteuert.
- Wenn der Kompressor 1 abgeschaltet wird, tritt eine Axialbelastung auf und neigt dazu, die Welle zum hinteren Ende des Kompressors 1 zu bewegen. Jedoch kann die Wand 8c den Einfluß der Axiallast beseitigen, so daß die Dichtung erhalten bleibt. Mit anderen Worten, die Beseitigung des Einflusses der Axiallast wird durch die Wand 8c erreicht, die einen einfachen Aufbau besitzt und die Herstellungskosten des Kompressors 1 nicht erhöht.
Claims (12)
1. Kraftübertragungsmechanismus, der folgende Bauteile
aufweist:
eine Welle (2),
ein erstes Rotationsbauteil (10), das an der Welle (2) befestigt ist und Unterbringungsabschnitte (10b, 10c) am Umfang des ersten Rotationsbauteil (10) in einer radialen Richtung der Welle besitzt,
ein zweites Rotationsbauteil (8), das drehbar um den Umfang des ersten Rotationsbauteils (10) angeordnet ist und Hohlräume (8a) besitzt, von denen jeder in der radialen Richtung hohl ist und nach außen in der radialen Richtung kegelig ist,
Kugeln (9), die durch eine vorbestimmte Kraft unter normalen Bedingungen teilweise innerhalb der Unterbringungsabschnitte (10b, 10c) und teilweise in den Hohlräumen (8a) in der radialen Richtung angeordnet sind, so daß eine Drehung des zweiten Rotationsbauteils (8) durch die Kugeln (9) auf das erste Rotationsbauteil (10), das an der Welle (2) befestigt ist, übertragen wird,
eine Ringplatte (12), die für die vorbestimmte Kraft für die Kugeln (9) sorgt,
gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (8c, 8d) zur Verhinderung, daß sich die Kugeln (9) unter normalen Bedingungen in einer axialen Richtung der Welle (2) in den Hohlräumen (8a) bewegen.
eine Welle (2),
ein erstes Rotationsbauteil (10), das an der Welle (2) befestigt ist und Unterbringungsabschnitte (10b, 10c) am Umfang des ersten Rotationsbauteil (10) in einer radialen Richtung der Welle besitzt,
ein zweites Rotationsbauteil (8), das drehbar um den Umfang des ersten Rotationsbauteils (10) angeordnet ist und Hohlräume (8a) besitzt, von denen jeder in der radialen Richtung hohl ist und nach außen in der radialen Richtung kegelig ist,
Kugeln (9), die durch eine vorbestimmte Kraft unter normalen Bedingungen teilweise innerhalb der Unterbringungsabschnitte (10b, 10c) und teilweise in den Hohlräumen (8a) in der radialen Richtung angeordnet sind, so daß eine Drehung des zweiten Rotationsbauteils (8) durch die Kugeln (9) auf das erste Rotationsbauteil (10), das an der Welle (2) befestigt ist, übertragen wird,
eine Ringplatte (12), die für die vorbestimmte Kraft für die Kugeln (9) sorgt,
gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (8c, 8d) zur Verhinderung, daß sich die Kugeln (9) unter normalen Bedingungen in einer axialen Richtung der Welle (2) in den Hohlräumen (8a) bewegen.
2. Kraftübertragungsmechanismus gemäß Anspruch 1, wobei jeder
der Unterbringungsabschnitte folgende Bauteile aufweist:
einen Fußabschnitt (10c), der am Umfang des ersten Rotationsbauteils (10) in der radialen Richtung angeordnet ist und
eine entsprechende Kugel der Kugeln (9) lagert, die der vorbestimmten Kraft unter normalen Bedingungen unterworfen ist,
eine Tasche (10b), die im Inneren des Fußabschnittes (10c) in der radialen Richtung und einstückig damit ausgebildet ist und in der radialen Richtung und in der axialen Richtung hohl ist, so daß sich die entsprechende Kugel (9) in die Tasche (10b) bewegen kann, wenn eine Innenwand (8b) des Hohlraums (8a) die Kugel (9) entgegen der vorbestimmten Kraft aufgrund eines erhöhten Drehmomentes der Drehung des zweiten Rotationsbauteils (8) in die Radialrichtung nach innen stößt.
einen Fußabschnitt (10c), der am Umfang des ersten Rotationsbauteils (10) in der radialen Richtung angeordnet ist und
eine entsprechende Kugel der Kugeln (9) lagert, die der vorbestimmten Kraft unter normalen Bedingungen unterworfen ist,
eine Tasche (10b), die im Inneren des Fußabschnittes (10c) in der radialen Richtung und einstückig damit ausgebildet ist und in der radialen Richtung und in der axialen Richtung hohl ist, so daß sich die entsprechende Kugel (9) in die Tasche (10b) bewegen kann, wenn eine Innenwand (8b) des Hohlraums (8a) die Kugel (9) entgegen der vorbestimmten Kraft aufgrund eines erhöhten Drehmomentes der Drehung des zweiten Rotationsbauteils (8) in die Radialrichtung nach innen stößt.
3. Kraftübertragungsmechanismus gemäß Anspruch 1 oder 2,
wobei die Vorrichtung (8c, 7d) einstückig mit dem zweiten
Rotationsbauteil (8) ausgebildet ist.
4. Kraftübertragungsmechanismus gemäß Anspruch 3, wobei das
zweite Rotationsbauteil (8) als Vorrichtung wenigstens einen
Stopperabschnitt (8c, 8d) für jeden Hohlraum (8a) besitzt, und
wobei der Stopperabschnitt eine Teilseitenwand (8c, 8d) des
Hohlraums (8a) ist, um die Kugel (9) unter normalen
Bedingungen in der axialen Richtung zu berühren.
5. Kraftübertragungsmechanismus gemäß Anspruch 4, wobei das
zweite Rotationsbauteil (8) zwei Stopperabschnitte (8c, 8d)
für jeden Hohlraum (8a) besitzt.
6. Kraftübertragungsmechanismus gemäß Anspruch 5, wobei die
zwei Stopperabschnitte (8c, 8d) in der axialen Richtung
voneinander beabstandet sind, um unter normalen Bedingungen die
Kugel (9) an gegenüberliegenden Seiten in Bezug zu einer Achse
zu berühren, die sich durch einen Mittelpunkt der Kugel (9) in
der radialen Richtung erstreckt.
7. Kraftübertragungsmechanismus gemäß Anspruch 4, wobei das
zweite Rotationsbauteil (8) nur einen Stopperabschnitt (8c)
für jeden Hohlraum (8a) besitzt und der Stopperabschnitt (8c)
auf einer Seite des Hohlraums (8a) in der axialen Richtung
vorgesehen ist, wo sich ein Hauptteil der Vorrichtung (1)
befindet, die in Übereinstimmung mit einer Drehung der Welle (2)
funktioniert.
8. Kraftübertragungsmechanismus gemäß einem der Ansprüche 1
bis 7, wobei das zweite Rotationsbauteil (8) mit zwei
Dichtungsbauteilen (7a) versehen ist, wobei eines der
Dichtungsbauteile (7a) eine Kante besitzt, die gegen das erste
Rotationsbauteil (10) gepreßt wird, während das andere eine Kante
besitzt, die gegen die Ringplatte (12) gepreßt wird, so daß
ein Raum, der von den ersten und zweiten Rotationsbauteilen
(8, 10) und der Ringplatte (12) definiert wird, durch die
Dichtungsbauteile (7a) abgedichtet wird.
9. Kraftübertragungsmechanismus gemäß Anspruch 8, wobei sich
die Dichtungsbauteile (7a) jeweils von dem zweiten
Rotationsbauteil (7, 8) zum ersten Rotationsbauteil (10) und zur
Ringplatte (12) in Richtungen diagonal zwischen der Radialrichtung
und die Axialrichtung erstrecken.
10. Kraftübertragungsmechanismus gemäß Anspruch 8, wobei die
Dichtungsbauteile Kanten besitzen, die mit dem ersten
Rotationsbauteil (10) und der Ringplatte (12) in der Axialrichtung
in Kontakt sind, so daß der Raum abgedichtet ist.
11. Kraftübertragungsmechanismus gemäß einem der Ansprüche 8
bis 10, wobei die Dichtungsbauteile elastische Dichtungslippen
(7a) sind.
12. Kraftübertragungsmechanismus gemäß einem der Ansprüche 8
bis 11, wobei das zweite Rotationsbauteil einen Gummiring (7)
enthält, der einstückig mit den Dichtungsbauteilen (7a)
ausgebildet ist.
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