DE1025496B - Strom- und Spannungsbegrenzung bei elektrostatischen Lackierungs- und Elektrofilteranlagen - Google Patents
Strom- und Spannungsbegrenzung bei elektrostatischen Lackierungs- und ElektrofilteranlagenInfo
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- DE1025496B DE1025496B DES41076A DES0041076A DE1025496B DE 1025496 B DE1025496 B DE 1025496B DE S41076 A DES41076 A DE S41076A DE S0041076 A DES0041076 A DE S0041076A DE 1025496 B DE1025496 B DE 1025496B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C3/00—Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
- B03C3/34—Constructional details or accessories or operation thereof
- B03C3/66—Applications of electricity supply techniques
- B03C3/68—Control systems therefor
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Electrostatic Separation (AREA)
Description
DEUTSCHES
Das Patent 870 874 betrifft die Verwendung der nach Patent 809212 zur Kurzschlußstrombegrenzung bei Hochfrequenzgeneratoren
dienenden, vorgeschalteten Drosselspulenanordnung mit Gleichstromvormagnetisierung bei
über einen Transformator und einen oder mehrere Trockengleichrichter angeschlossenen Anlagen zum elektrostatischen
Lackieren und bei Elektrofilteranlagen zur Strom- und/oder Spannungsbegrenzung, insbesondere
Leerlaufspannungsbegrenzung, und zur Verhütung von Überschlägen.
Fig. 1 zeigt die Prinzipschaltung zur Strombegrenzung bei einem Elektrofilter. Die Sprühelektrode 1 und die
geerdete Ableitelektrode 2 sind über einen Trockengleichrichter 3 an den Hochspannungstransformator 4
angeschlossen. In dessen Primärkreis liegen die zur Strom- und/oder Spannungsbegrenzung dienenden vormagnetisierten
Drosseln 5 und 6, welche durch je eine Gleichstromwicklung in entgegengesetztem Sinne vormagnetisiert
werden. Die Speisung der Vormagnetisierungswicklungen kann über eine Trockengleichrichteranordnung
7 in Graetzschaltung erfolgen. An einem Widerstände kann die Stärke der Vormagnetisierung
eingestellt werden. Zur Speisung des Vormagnetisierungskreises dient eine Wechselspannung 9, zur Speisung des
Hauptstromkreises eine Wechselspannungsquelle 10. Insoweit entspricht der grundsätzliche Schaltungsaufbau
dem Hauptpatent.
Trotz der strombegrenzenden Eigenschaft der Drosselspulenanordnung
kann aber bei Kurzschluß auf der Hochspannungsseite des Elektrofilters je nach der Art des
für die Drosselanordnung verwendeten Kernmaterials unter Umständen ein gegenüber dem Normalbetrieb erhöhter
Dauerstrom entstehen, der z. B. bei normalem Transformatorenblech um etwa 40 bis 50% über dem
Betriebsstrom liegen kann.
Es ist daher an anderer Stelle der Vorschlag gemacht worden, den Vormagnetisierungskreis von der geregelten
Spannung des Hauptkreises, d. h. von der Spannung an der Primärwicklung des Transformators 4 zu speisen.
Beim Zusammenbruch dieser Spannung infolge Kurz-Schlusses auf der Sekundärseite wird dann auch die
Vormagnetisierung der Drosseln zu Null oder annähernd zu Null, so daß der Dauerkurzschlußstrom auf einen
niedrigen Wert begrenzt wird, der sogar niedriger als der Betriebsstrom sein kann. Es ist ferner vorgeschlagen
worden, eine Drosselspule 11 zusätzlich in den Gleichstromvormagnetisierungskreis
einzufügen, welche die Aufgabe hat, raschen Änderungen des Vormagnetisierungsstromes
entgegenzuwirken und den Stoßkurzschlußstrom zu begrenzen.
Die Erfindung schafft eine weitere Möglichkeit zur Verringerung des Kurzschlußstromes bei der Einrichtung
nach dem Hauptpatent dadurch, daß die Gleichstromvormagnetisierung durch die gleichgerichtete Differenz
Strom- und Spannungsbegrenzung
bei elektrostatischen Lackierungsund Elektrofilteranlagen
bei elektrostatischen Lackierungsund Elektrofilteranlagen
Zusatz zum Zusatzpatent 870 874
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Dr. phil. nat. Helmut Dietz,
Dr.-Ing. Walter Hartel und Dr.-Ing. Erich Rolf,
Dr.-Ing. Walter Hartel und Dr.-Ing. Erich Rolf,
Nürnberg,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
zweier Wechselströme gebildet ist, von denen der eine der zur Einstellung des Betriebspunktes der Begrenzung
dienenden Vormagnetisierung und der andere der an der Arbeitswicldung der Drosselspulenanordnung auftretenden
Spannung proportional ist und — im Sinne der Erzielung einer selbsttätigen Löschung eines Überschlagslichtbogens
— derart bemessen ist, daß der stationäre Kurzschlußstrom wesentlich geringer ist als
der stationäre Arbeitsstrom.
Schaltung und Wirkungsweise werden an Hand eines in Fig. 2 schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles
im folgenden näher beschrieben. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen gleiche Teile wie in Fig. 1.
Erfindungsgemäß wird die Änderung der Vormagnetisierung in Abhängigkeit von dem Spannungsabfall über
den im Primärkreis liegenden Wicklungen der vormagnetisierten Drosseln 5 und 6 vorgenommen. Mittels
eines parallel zu den Drosseln 5 und 6 geschalteten Hilfstransformators
17 wird die an diesen Drosseln abfallende Spannung als Gegenspannung in den Steuerkreis eingefügt.
Die Gegenspannung kann zwischen Gleichrichteranordnung? und der Wechselstromquelle 9 eingefügt
werden. Dabei ist es vorteilhaft, zur galvanischen Trennung den Anschluß an der Wechselstromquelle 9
über einen Hilfstransformator 18 vorzunehmen. Bei
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Normalbetrieb liegt der größte Teil der Speisespannung am Hochspannungstransformator 4; an den vormagnetisierten
Drosseln 5 und 6 liegt als Gegenspannung nur die dem geringen induktiven Spannungsabfall entsprechende
Spannung. Im.Kurzschlußf all bricht dagegen die Spannung am Hochspannungstransformator 4 zusammen; die Speisespannung
liegt dann fast in voller Höhe an den Drosseln 5 und 6. Es kann daher die Gegenspannung durch entsprechende"
Wahl des Übersetzungsverhältnisses des Hilfstransformators 17 so groß gemacht werden, daß die
Gleichstromvorrnagnetisierung der Drosseln 5, 6 auf den gewünschten Wert absinkt.
Die Einrichtungen nach der Erfindung sind nicht auf das in Fig. 2 dargestellte einfache Ausführungsbeispiel
für den Anschluß an Einphasenstrom beschränkt. Beispielsweise kann der Transformator 4 auch dreiphasig
und der zugehörige Steuerkreis entsprechend ausgeführt sein, d. h. statt der einfachen hintereinandergeschalteten
Drosseln 5, 6 können derartige Reihen drosseln in bekannter Weise für jede Phase vorgesehen sein, so daß
sich bei Drehstromanschluß eine Drosselspulenanordnung aus sechs Drosseln ergibt, deren Vormagnetisierungswicklungen
untereinander z. B. in Reihe geschaltet sein können. Dabei können die Vormagnetisierungswicklungen
der Reihendrosseln für jede Phase einander entgegengeschaltet sein. Der Gleichrichter 3 auf der Sekundärseite
des Transformators 4 kann ebenfalls in beliebiger Schaltung ausgeführt sein, beispielsweise in Brückenschaltung,
Greinacher- oder Vervielfacherschaltung. Die Anwendung der Einrichtungen nach der Erfindung ist besonders vorteilhaft
zur Strom- und/oder Spannungsbegrenzung bei elektrostatischen Lackierungs- und Elektrofilteranlagen;
sie kann aber auch für jeden anderen Zweck nutzbar gemacht werden, wenn gleiche oder ähnliche Aufgaben
und Bedingungen vorliegen.
Claims (2)
1. Einrichtung zur Strom- und/oder Spannungsbegrenzung bei elektrostatischen Lackierungs- und
Elektrofilteranlagen, mit einer auf der Primärseite des zugehörigen Hochspannungstransformators liegenden
Drosselspulenanordnung mit Gleichstromvormagnetisierung, nach Patent 870 874, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gleichstromvormagnetisierung durch die gleichgerichtete Differenz zweier Wechselströme gebildet
ist, von denen der eine der zur Einstellung des Betriebspunktes der Begrenzung dienenden Vormagnetisierung
und der andere der an der Arbeitswicklung der Drosselspulenanordnung auftretenden
Spannung proportional ist und — im Sinne der Erzielung einer selbsttätigen Löschung eines Überschlaglichtbogens
— derart bemessen ist, daß der stationäre Kurzschlußstrom wesentlich geringer ist als der
stationäre Arbeitsstrom.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung gleicher Relativverhältnisse
bei verschiedenen Normalströmen die diesen proportionalen Spannungen und die Vormagnetisierungsspannung
über Hilfstransformatoren abgenommen sind, welche als Regeltransformatoren ausgebildet
und untereinander gekoppelt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 824812;
VDE Fachberichte 1951, S. 143, S. 147;
ETZ 1937, S. 990 ff.; 1952, S. 205.
Deutsche Patentschrift Nr. 824812;
VDE Fachberichte 1951, S. 143, S. 147;
ETZ 1937, S. 990 ff.; 1952, S. 205.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 908/340 2.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES41076A DE1025496B (de) | 1954-09-30 | 1954-09-30 | Strom- und Spannungsbegrenzung bei elektrostatischen Lackierungs- und Elektrofilteranlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES41076A DE1025496B (de) | 1954-09-30 | 1954-09-30 | Strom- und Spannungsbegrenzung bei elektrostatischen Lackierungs- und Elektrofilteranlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1025496B true DE1025496B (de) | 1958-03-06 |
Family
ID=7483872
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES41076A Pending DE1025496B (de) | 1954-09-30 | 1954-09-30 | Strom- und Spannungsbegrenzung bei elektrostatischen Lackierungs- und Elektrofilteranlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1025496B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1151052B (de) * | 1958-05-02 | 1963-07-04 | Licentia Gmbh | Einrichtung zur Leistungsbegrenzung von UEbergabeleistungsreglern |
| DE1289916B (de) * | 1965-09-30 | 1969-02-27 | Siemens Ag | Strom- und Spannungsueberwachungsschaltung |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE824812C (de) * | 1950-05-31 | 1951-12-13 | Friedrich Krauss | Schutzvorrichtung fuer elektrische Anlagen gegen Stossueberstroeme |
-
1954
- 1954-09-30 DE DES41076A patent/DE1025496B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE824812C (de) * | 1950-05-31 | 1951-12-13 | Friedrich Krauss | Schutzvorrichtung fuer elektrische Anlagen gegen Stossueberstroeme |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1151052B (de) * | 1958-05-02 | 1963-07-04 | Licentia Gmbh | Einrichtung zur Leistungsbegrenzung von UEbergabeleistungsreglern |
| DE1289916B (de) * | 1965-09-30 | 1969-02-27 | Siemens Ag | Strom- und Spannungsueberwachungsschaltung |
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