-
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung
zum Bearbeiten von Stranggut, insbesondere von elektrischen Leitern,
und ein Verfahren.
-
Die vorliegende Erfindung wird insbesondere anhand
der Herstellung von isolierten elektrischen Leitern beschrieben,
jedoch soll die Erfindung hierauf nicht beschränkt werden, sie kann auch für den Einsatz
anderer Stranggüter
Verwendung finden.
-
Mit der steigenden Nutzung des Internets und
dem Bedarf zur schnellen Übertragung
größerer Datenmengen
werden neue und verbesserte Standards für die Herstellung von Datenübertragungsleitungen
gefordert, die sich insbesondere auf verbesserte elektrische Eigenschaften
der Leiter beziehen.
-
Diese geforderte Verbesserung der
elektrischen Eigenschaften von Datenübertragungsleitungen zwingen
die Hersteller solcher Leitungen dazu, kontinuierlich ihre Verfahren
und Vorrichtungen zur Herstellung solcher Datenübertragungsleiter zu verbessern,
um neben den verbesserten Qualitätseigenschaften
auch eine wirtschaftliche Produktion zu erreichen.
-
Neben den eigentlichen Materialeigenschaften
betrifft die Entwicklung sowohl den Herstellungsprozeß von verdrillten
Leitungselementen, als auch von Leitungsbündeln, um bei der Übertragung
von höherfrequenten
Signalen die geforderten Toleranzen für die Leitungen und Kabel zu
erreichen.
-
Unter anderem sei hierzu die Rückdrehung genannt,
welche es erlaubt, einen großzügigeren Herstellungsbereich
insbesondere bezüglich
der Konzentrität
der Leitungsadern bezogen auf die äußere Isolierung zu verwenden.
U.a. beeinflusst die Konzentrität
einer elektrischen Leitung. Die Impedanz und/oder strukturbedingte
Reflektionsfiltration bei der Übertragung
von höherfrequenten
Signalen.
-
Es ist jedoch zu berücksichtigen,
dass die Rückdrehung
die Leitungseigenschaften, welche durch eine Exzentrität verursacht
werden, verbessert, sie kann jedoch den Einfluß von anderen Prozeßgrößen, wie
z. B. veränderlichen
Durchmesser der Leitung oder der Isolation nicht verringern.
-
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine
Vorrichtung und ein Verfahren zum Bearbeiten von Stranggut zur Verfügung zu
stellen, welche im Vergleich zu bekannten Vorrichtungen eine einfachere,
preisgünstigere
und zuverlässigere
Beeinflussung der Verdrehung des strangförmigen Gutes ermöglicht.
-
Die Aufgabe der Erfindung wird durch
eine Vorrichtung gemäß Anspruch
1 gelöst.
Das erfindungsgemäße Verfahren
ist Gegenstand des Anspruchs 20. Bevorzugte Ausführungsformen der Vorrichtung
und des Verfahrens sind Gegenstand der Unteransprüche.
-
Die erfindungsgemäße Vorrichtung weißt eine
erste und eine zweite Stranggut-Führungseinrichtung auf, die
in einem Bewegungspfad vor einer Verarbeitungseinrichtung angeordnet
sind.
-
Beide Stranggut-Führungseinrichtungen weisen
wenigstens ein erstes und ein zweites Führungsmittel auf, welche die
Eigenverdrehung des Stranggutes beeinflussen. Das Stranggut wird
kontinuierlich oder intermittierend durch diese Führungseinrichtung
gefördert.
Während
des Förderganges oder
während
des Stillstandes der Fördereinrichtung wird
das zweite Fördermittel
verdreht. Die Verdrehung des zweiten Fördermittels führt zur
Eigenverdrehung des Drahtes. Dieses verdrehte Stranggut wird dann
der Verarbeitungseinrichtung zugeführt.
-
Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung und
das erfindungsgemäße Verfahren
ist es also möglich,
das Stranggut mit einfachen Mitteln zu verdrehen und das Stranggut
in der verdrehten Form zu verarbeiten.
-
Je nach Wahl der Parameter, d. h.
der Fördergeschwindigkeit
oder der Abstimmung von Förderpause
und Verdrehung, der Drehgeschwindigkeit des zweiten Führungsmittels
etc. kann das Stranggut in der Weise beeinflusst werden, dass es
nach der Verarbeitung keine Verdrehung mehr aufweist, dass es eine
Verdrehung in positiver Richtung (die positive Richtung ist entsprechend
der Rechte-Hand-Regel zu verstehen), oder eine Verdrehung in negativer Richtung
aufweist.
-
Bei der eingangs erörterten
Herstellung von Kabeln für
die Datenübertragung
bevorzugt man eine Eigenverdrehung, insbesondere um zu verhindern, dass
es durch eine exzentrische Anordnung des elektrischen Leiters innerhalb
seiner Isolierung zu Störungen
in der Datenübertragung
kommt.
-
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Bearbeiten
von Stranggut weist wenigstens eine erste Stranggut-Führungseinrichtung
auf, welche das Stranggut entlang wenigstens eines ersten Bewegungspfades
zu einer Verarbeitungseinrichtung fördert. Diese erste Führungseinrichtung
weist wenigstens ein Führungsmittel
auf, welches die Eigenverdrehung des Stranggutes um dessen Längsachse, beispielsweise
vor und/oder nach dem Tordierungs- bzw. Verdrillprozeß behindert.
-
Unter Behinderung der Eigenverdrehung wird
gemäß der vorliegenden
Erfindung verstanden, dass die Übertragung
von Torsionskräften über einen bestimmten
Punkt hinaus reduziert wird oder vorzugsweise weitgehend oder vollständig verhindert wird.
-
Gemäß einer besonders bevorzugten
Ausführungsform
kann das erste Führungsmittel
der ersten Führungseinrichtung
eine drehbar gelagerte Walze, Rolle oder dergleichen sein.
-
Entsprechend einer besonders bevorzugten Ausführungsform
weist das erste und/oder zweite Führungsmittel im Querschnitt
eine Außenkontur
auf, die sich entlang der Mittellinie zumindest abschnittweise ändert.
-
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform
weist das Führungsmittel
einen von den beiden Außenseiten
nach innen abnehmenden Durchmesser auf, wobei sich die Außenkontur
entlang der Rotationsachse stetig ändert.
-
Gemäß eines weiteren Ausführungsbeispieles
kann der Durchmesser des ersten und/oder zweiten Führungsmittels
entlang der Rotationsachse konstant sein.
-
Gemäß der vorliegenden Erfindung
wird die unterschiedliche Konfiguration des Führungsmittels der ersten bzw.
zweiten Führungseinrichtung
in Abhängigkeit
der gewünschten
Führungskontrolle
des zu tordierenden Stranggutes gewählt, wobei neben der Verdrehung
auch weitere Parameter wie beispielsweise der Bewegungspfad berücksichtigt
werden.
-
Gemäß der vorliegenden Erfindung
wird unter der Bezeichnung "Stranggut" ein Gut verstanden, welches
eine im wesentlichen eindimensionale Erstreckungsrichtung aufweist.
Als Stranggut werden beispielsweise wie Runddraht, Flachdraht, Profildraht,
Hohldrähte
und verlitzt oder dergleichen aus verschiedensten Werkstoffen, wie
beispielsweise Stahl, Aluminium, Messing, Kupfer und weitere Metalle,
Textilgewebe, Glasfaser und dergleichen verstanden. Das Stranggut
kann aus einem oder mehreren Materialien bestehen und insbesondere
eine Isolierung aufweisen.
-
Die Vorrichtung zum Tordieren von
Stranggut weist ferner wenigstens eine zweite Stranggut-Führungseinrichtung
auf, welche beispielsweise zwischen einer ersten Führungseinrichtung
und einer Verarbeitungseinrichtung angeordnet ist.
-
Gemäß der vorliegenden Erfindung
ist es jedoch auch denkbar, dass die zweite Stranggut-Führungseinrichtung
zwischen zwei ersten Führungseinrichtungen
angeordnet ist oder dass die erste Führungseinrichtung durch eine
der zweiten Führungseinrichtung
vorgeschalteten Verarbeitungseinrichtung realisiert wird und somit
auf die erste Führungseinrichtung
verzichtet werden kann. Die erste Führungseinrichtung kann insbesondere
dann entfallen, wenn eine in Bewegungsrichtung vorgeschaltete Verarbeitungseinrichtung
z. B. eine Abwickelstation, eine Drahtzieheinrichtung, eine Extrudiereinrichtung so
beschaffen ist oder so verändert
wird, dass die Eigenverdrehung des Drahtes über diese Verarbeitungseinrichtung
hinaus, gegen die Bewegungsrichtung des Stranggutes gesehen, behindert
oder verhindert wird.
-
Entsprechendes gilt – je nach
Anwendungsfall – auch
für eine
nachgeschaltete Verarbeitungseinrichtung.
-
Als Verarbeitungseinrichtungen werden
gemäß des vorliegenden
Erfindung z. B. Drillmaschinen, Spinnmaschinen, Verseilmaschinen
und dergleichen verstanden.
-
Die zweite Stranggut-Führungseinrichtung weist
ferner wenigstens ein Führungsmittel
auf, dass wenigstens um eine erste Achse drehbar gelagert ist, und
welches bezüglich
seiner Rotationsachse mit dem Bewegungspfad einen vorgegebenen Winkel einnimmt.
-
Die zweite Führungseinrichtung weist ferner eine
Antriebseinrichtung auf, welche eine Rotation des Führungsmittels
bewirkt.
-
Gemäß der vorliegenden Erfindung
weist die Antriebsvorrichtung einen Motor, insbesondere ein Elektromotor
mit einer Hohlwelle oder einen Motor mit Riemenantrieb auf. Bevorzugt
erfolgt die Übertragung
des Drehmoments über
ein Kupplungselement, welches vorzugsweise drehfest mit dem drehbar
gelagertem Körper
der zweiten Stranggut-Führungseinrichtung
verbunden ist.
-
Gemäß einer besonders bevorzugten
Ausführungsform
weist die zweite Stranggut-Führungseinrichtung
einen um eine Achse drehbar gelagerten Körper auf, der wenigstens einen
Ein- und Auslaufbereich aufweist. Innerhalb dieses Körpers ist
wenigstens ein Führungsmittel
angeordnet, dessen Rotationsachse im Bezug auf den Bewegungspfad
einen Winkel einnimmt, der bevorzugt größer 0° ist.
-
Gemäß einer besonders bevorzugten
Ausführungsform
nimmt dieser Winkel einen Wert zwischen 0° und 90°, bevorzugt zwischen 45° und 90° und besonders
bevorzugt einen Winkel zwischen 70° und 90° an.
-
Gemäß einer besonders bevorzugten
Ausführungsform
dient die Rotation des Führungsmittels um
die zweite Achse der zweiten Stranggut-Führungseinrichtung insbesondere
dem Transport des Stranggutes auf dem vorgegebenen Bewegungspfad,
welcher durch die Lage der Führungseinrichtungen
und insbesondere der Führungsmittel
zueinander bestimmt wird.
-
Gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist des weiteren wenigstens ein Führungsmittel
so gelagert, dass es sich um zwei Achsen drehen kann.
-
Diese bivalente Rotation des Führungsmittels
ermöglicht
neben dem zuvor beschriebenen Transport des Stranggutes auch die Rotation
um die Längsachse
des Stranggutes und somit dessen Tordierung.
-
Gemäß einer besonders bevorzugten
Ausführungsform
liegt der eingeschlossene Winkel der ersten Achse der zweiten Stranggut-Führungseinrichtung und dem Bewegungspfad
des Stranggutes zwischen 0° und
90°, 0° und 45°, bevorzugt
zwischen 0° und
25°, und
0° und 5°, und besonders
bevorzugt näherungsweise
oder genau bei 0°.
-
Die Ausrichtung der Rotationsachse
führt im Bezug
auf den Bewegungspfad des Stranggutes dazu, dass die Achse beispielsweise
senkrecht zu dem Bewegungspfad oder gemäß einer besonders bevorzugten
Ausführungsform
parallel, bzw. näherungsweise
parallel zu diesem Bewegungspfad angeordnet ist.
-
Ferner kann der Abstand des Ein-
und Auslaufbereichs der zweiten Stranggut-Führungseinrichtung und der jeweiligen
ersten Stranggut-Führungseinrichtung
gemäß einer
besonders bevorzugten Ausführungsform
kontinuierlich oder intermittierend verändert werden.
-
Unter intermittierend wird gemäß der vorliegenden
Erfindung eine wechselnde, zeitweilig aussetzende oder mit Unterbrechung
auftretende Veränderung
verstanden.
-
Nach einer besonders bevorzugten
Ausführungsform
weist der Abstand zwischen dem Einlaufbereich der zweiten Stranggut-Führungseinrichtung und der ersten
Stranggut-Führungseinrichtung
und der Abstand zwischen dem Auslaufbereich der zweiten Stranggut-Führungseinrichtung
und einer weiteren ersten Stranggut-Führungseinrichtung ein bestimmtes
Verhältnis
auf.
-
Dieses Verhältnis kann gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung einen Wert größer eins annehmen, wobei dieser
Wert insbesondere in Abhängigkeit
des Torsionsspeichervolumens des Stranggutes zwischen zwei ersten
Führungsmitteln
in der Vorrichtung gewählt
werden kann.
-
Gemäß einer besonders bevorzugten
Ausführungsform
ist die Innenkontur des Ein- und Auslaufbereichs der zweiten Stranggut-Führungseinrichtung
wenigstens abschnittweise parallel zu dem Verlauf des Bewegungspfades
des Stranggutes. Durch diese Gestaltung kann insbesondere der Verschleiß im Einlauf-
bzw. Auslaufbereich und somit auch die Verfügbarkeit d. h. die Standzeit
der Vorrichtung zum Verarbeiten von Stranggut verbessert werden.
-
Gemäß einer besonders bevorzugten
Ausführungsform
weisen die Stranggut-Führungseinrichtungen
und insbesondere auch die Führungsmittel wenigstens
ein Material aus der Gruppe von Materialien auf, welche neben Metallen,
wie beispielsweise Aluminium, Kupfer, Stahl auch Metalllegierungen, wie
beispielsweise Bronze, Aluminiumlegierungen und Kunststoffe, wie
Thermoplaste oder Duroplaste, aber auch Glasfaser, verstärkte Kunststoffe
und Verbundwerkstoffe sowie synthetische und natürliche Harze enthält.
-
Neben den hier angeführten Materialien
liegt es auch im Sinne der vorliegenden Erfindung alternative Materialien
zu verwenden, die es ermöglichen, aufgrund
ihrer Materialeigenschaften hinsichtlich Dichte und Festigkeit für den Einsatz
bei hohen Beschleunigungen bzw. in einer Vorrichtung zum Tordieren
von Stranggut verwendet zu werden.
-
Gemäß einer besonders bevorzugten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung kann die Position der Rotationsachse
der Führungsmittel
in der Art verändert
werden, dass unterschiedliche Winkel zwischen dem Bewegungspfad
des Stranggutes und den Führungsmitteln
eingestellt werden.
-
Gemäß einer besonders bevorzugten
Ausführungsform
sind in dem ersten drehbar gelagerten Körper der zweiten Stranggut- Führungseinrichtung mit wenigstens
einem Ein- und einem Auslaufsbereich, drei Führungsmittel drehbar gelagert.
-
Durch diese Ausführungsform ergibt sich ein Bewegungspfad
des Stranggutes zwischen dem Ein- und Auslaufsbereich der zweiten
Stranggut-Führungseinrichtung,
der im Wechsel oberhalb oder unterhalb der jeweils vorausliegenden
oder nachfolgenden Rotationsachse eines Führungsmittels verläuft.
-
Im Ergebnis wird hierdurch entsprechend
der zuvor dargestellten Ausführungsform
eine geführte Verbindung
zwischen Führungsmittel
und Stranggut erreicht, die es ermöglicht, eine Torsionskraft
und folglich eine Verdrehung des Stranggutes um seine Längsachse
zu übertragen.
-
Die Aufgabe der Erfindung wird ferner
durch ein Verfahren zum Tordieren von Stranggut, insbesondere von
elektrischen Leitern gemäß Anspruch 20
gelöst.
Die Unteransprüche
betreffen bevorzugte Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung.
-
Das Verfahren umfasst den Transport
des Stranggutes entlang wenigstens eines ersten Bewegungspfades
zu einer Verarbeitungseinrichtung.
-
Als Verarbeitungseinrichtung kann
z. B. eine Seilvorrichtung vorhanden sein, die beispielsweise zwei
elektrische Leiter, die zuvor tordiert wurden zu einem elektrischen
Leiterpaar verdrillt.
-
Ferner wird gemäß dem Verfahren der vorliegenden
Erfindung die Eigenverdrehung des Stranggutes um dessen Längsachse
mittels wenigstens eines Führungsmittels
einer ersten Stranggut-Führungseinrichtung
wenigstens teilweise behindert.
-
Gemäß der vorliegenden Erfindung
ist vorgesehen, dass gemäß einer
besonders bevorzugten Ausführungsform
sowohl ein Führungsmittel
vor als auch ein Führungsmittel
nach der zweiten Stranggut-Führungseinrichtung
vorgesehen sind, wobei alternative Funktionsvorrichtungen vorhanden
sein können,
wie beispielsweise Führungsmittel,
die einem nachfolgenden oder vorausliegenden Verfahrensschritt zuzuordnen
sind und die Funktion der Behinderung einer Eigenverdrehung des
Stranggutes um dessen Längsachse
wahrnehmen können.
-
Neben dem Transport und der Behinderung der
Eigenverdrehung wird gemäß dem Verfahren
der vorliegenden Erfindung das Stranggut mittels wenigstens einem
Führungsmittel
einer zweiten Stranggut-Führungseinrichtung
tordiert. Hierbei erfolgt die Tordierung um eine erste Achse, die
mit dem Bewegungspfad einen vorgegebenen Winkel einnimmt.
-
Als Bewegungspfad wird gemäß einer
besonders bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung derjenige bestimmt, der sich durch die
Führung
des Stranggutes mittels der Stranggut-Führungseinrichtungen und insbesondere
der Führungsmittel
ergibt.
-
So wird beispielsweise ein Bewegungspfad durch
den Einlauf- und
Auslaufbereich der zweiten Stranggut-Führungseinrichtung definiert.
-
Ferner weist ein Verfahren der vorliegenden Erfindung
eine Antriebsvorrichtung auf, welche eine Rotation des Führungsmittels
der zweiten Stranggut-Führungseinrichtung
um die erste Achse bewirkt.
-
Gemäß einer weiteren bevorzugten
Ausführungsform
des Verfahrens zum Bearbeiten von Stranggut erfolgt die Rotation
des Führungsmittels der
zweiten Stranggut-Führungseinrichtung
kontinuierlich.
-
Gemäß einer weiteren Ausführungsform
erfolgt die Rotation intermittierend, wobei das Stranggut, welches
sich zwischen beispielsweise zwei ersten Stranggut-Führungseinrichtungen
befindet mit einer vorgegebenen Zahl an Rotationen beaufschlagt wird,
welche dazu führen,
dass der Draht bei der Entnahme aus der erfindungsgemäßen Vorrichtung
eine insbesondere ungleichmäßige Torision über dessen Entnahmestrecke
aufweist.
-
Die Steuerung dieser Rotation des
Führungsmittels,
welche zur Tordierung des Stranggutes führt, wird gemäß einer
weiteren Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung insbesondere in Abhängigkeit der Transportgeschwindigkeit
des Stranggutes und einer beispielsweise durch einen nachfolgenden
Verarbeitungsschritt vorgegebenen Torsionsgrad bestimmt.
-
Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird der Torsionsgrad insbesondere unter
Berücksichtigung
des nachfolgenden Schrittes einer Verdrillung des Drahtes vorgenommen,
um beispielsweise ein Überdrehen
eines elektrischen Leiters im nachfolgenden Verarbeitungsprozeß zu verhindern.
-
So kann z. B. ein Überdrehen
des elektrischen Leiters zu einem Ablösen der Isolierung von Leitermaterial,
beispielsweise Kupferdraht, und zu Störungen bei der Übertragung
von Signalen insbesondere bei höheren
Frequenzen führen.
-
Ferner wird mittels des Tordierens
der isolierten Leitung die Lage des Leiters in der Isolierung insbesondere
bzgl. der Konzentration verändert.
Hiermit wird insbesondere die Lage von beispielsweise zwei anschließend verdrillten
Leitern bzw. deren Leitermaterial zueinander in der Art ausgeglichen,
dass sich gleichmäßig wiederholende
Abweichungen, die sich z. B. auf die elektrische Kapazität zwischen
zwei Leitern auswirken können,
reduziert werden.
-
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform wird
der Abstand der ersten Stranggut-Führungseinrichtung zur zweiten
Stranggut-Führungseinrichtung kontinuierlich
oder intermittierend verändert.
-
Hierbei ist insbesondere wenigstens
eine der ersten Stranggut-Führungseinrichtungen
in Bezug auf die zweite Stranggut-Führungseinrichtung
verschieblich gelagert, so dass in Abhängigkeit der Entnahmegeschwindigkeit
und/oder Transportgeschwindigkeit des Stranggutes und/oder einer
gewünschten Rückdrehung
des Leiters, der Abstand zwischen diesen beiden Führungseinrichtungen
verändert
wird.
-
Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten
der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
im Zusammenhang mit den Figuren.
-
Darin zeigen:
-
1 eine
schematische Darstellung einer Vorrichtung zum Tordieren von Stranggut
gemäß der vorliegenden
Erfindung;.
-
2 eine
schematische Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform
der Vorrichtung zum Tordieren von Stranggut gemäß der vorliegenden Erfindung;
-
2b eine
linke Seitenansicht der schematischen Darstellung aus 2a;
-
3a eine
schematische Ansicht eines Ausführungsbeispieles
einer zweiten Stranggut-Führungseinrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung;
-
3b eine
Seitenansicht der zweiten Stranggut-Führungseinrichtung
aus 3a;
-
3c eine
Draufsicht der zweiten Stranggut-Führungseinrichtung
aus 3a;
-
3d eine
perspektivische Darstellung der zweiten Stranggut-Führungseinrichtung
aus 3a;
-
4 eine
schematische Darstellung einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
einer Vorrichtung zum Tordieren von Stranggut gemäß der vorliegenden
Erfindung;
-
5 eine
schematische Darstellung einer alternativen Ausführungsform einer Vorrichtung
zum Tordieren von beispielsweise zwei elektrischen Leitern.
-
1 zeigt
eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zum Tordieren von
Stranggut gemäß der vorliegenden
Erfindung, bei welcher sich das Stranggut entlang der Linie 6 und 6' von einem Einlaß E zu einem
Auslaß A
erstreckt. Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
sind zwei erfindungsgemäße Vorrichtungen
zum Tordieren von Stranggut parallel angeordnet, welche mit einem
Führungselement 3,
dass in einem vorgegebenen Abstand 22 von der zweiten Führungseinrichtung
angeordnet ist, die beiden Stranggüter zusammengeführt. So
werden beispielsweise, wie durch den Pfeil angedeutet die Leiter
zu einem elektrischen Leiterpaar verdrillt werden. Gemäß der vorliegenden
Erfindung bilden die Führungsmittel 1, 1' und 3 sogenannte
Strang-Führungseinrichtungen,
welche eine Eigenverdrehung des Stranggutes um dessen Längsachse
zumindest behindern.
-
Gemäß der dargestellten Ausführungsform ist
solch ein Führungsmittel
eine drehbar gelagerte Walze, Rolle oder dergleichen, um welche
das Stranggut beispielsweise einmal im Umfang geführt wird.
-
Unter anderem wird aufgrund von Reibungskräften zumindest
teilweise eine Eigenverdrehung des Stranggutes behindert, wobei
die Rotation dieses Führungsmittels
um die Rotationsachse 8 einen Transport des Stranggutes
entlang eines Bewegungspfades bewirkt.
-
Die Ausrichtung der Rotationsachse 8 weist einen
vorgegebenen Winkel 7 auf, der gemäß der vorliegenden Erfindung
zwischen 0° und
90, bevorzugt zwischen 45° und
90° und
besonders bevorzugt zwischen 65° und
90° liegt.
-
Mit einem vorgegebenen Abstand 21 ist
im Anschluß an
dieses Führungsmittel
eine zweite Stranggut-Führungseinrichtung 9 angeordnet,
welche neben dem Einlauf 4 und 4' den Auslauf 4'' und 4''' aufweist.
-
Ferner sind die Führungsmittel 1'' und 1''' innerhalb eines
Körpers 28 der
zweiten Stranggut-Führungseinrichtung 9 drehbar
gelagert, wobei der Körper 28 der
zweiten Stranggut-Führungseinrichtung eine
weitere Rotationsachse gemäß dieser
Ausführungsform
parallel zum Bewegungspfad 6, 6' des Stranggutes aufweist.
-
Aufgrund dieser Anordnung ergeben
sich für die
zweite Stranggut-Führungseinrichtung
eine erste Rotationsachse 2 und 2', welche gemäß dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel
annäherungsweise
parallel zum Bewegungspfad 6 verlaufen. Die zweite Rotationsachse 10 ist
gemäß dem hier
dargestellten Ausführungsbeispiel
mit einem vorgegebenen Winkel 7' im Bezug auf den Bewegungspfad 6 angeordnet.
-
Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel
dienen die Führungsmittel 1'' und 1''' im wesentlichen
der Führung
des Stranggutes entlang eines vorgegebenen Bewegungspfades, wobei
durch die exzentrische Führung
des Stranggutes mittels des Führungsmittels 1'' und 1''' eine Torsion
des Stranggutes aufgrund der Rotation des zweiten Stranggut-Führungsmittels,
insbesondere des Körpers 28 der
zweiten Stranggut-Führungseinrichtung
um die annäherungsweise
parallel zum Bewegungspfad angeordnete Rotationsachse 2 und 2' bewirkt wird.
Im Anschluß an
den Auslaufbereich 4'' bzw. 4''' ist
gemäß dem Ausführungsbeispiel
je eine Umlenkrollen 5 vorgesehen, welche das Stranggut
der Führungseinrichtung 3 zuführt und
welche mit einem Abstand 22 zu dem Führungsmittel der zweiten Stranggut-Führungseinrichtung
angeordnet ist.
-
Gemäß der vorliegenden Erfindung
erzeugt die zweite Stranggut-Führungseinrichtung
an ihrer Einlassseite eine gewisse Torsion, die proportional zu
der Drehzahl der zweiten Stranggut-Führungseinrichtung und umgekehrt
proportional zu der Abzugsgeschwindigkeit des Stranggutes aus der
Vorrichtung ist.
-
An der Auslaufseite der zweiten Stranggut-Führungseinrichtung
entsteht eine entsprechende Torsion, welche jedoch in ihrer Drehrichtung
umgekehrt orientiert ist. In der Summe entsteht somit durch die
Rotation der zweiten Stranggut-Führungseinrichtung
eine Torsion, welche sich aus der Torsion vor der zweiten Stranggut-Führungseinrichgtung
und nach der zweiten Stranggut-Führungseinrichtung
ergibt. Diese ist ferner unabhängig
von den Abständen der
zweiten Stranggut-Führungseinrichtung
zu den jeweiligen ersten Stranggut-Führungseinrichtungen.
-
Um eine Rückdrehung oder einen sogenannten
Verseileffekt zu erreichen, sind die zuvor beschriebenen ersten
Stranggut-Führungseinrichtungen
notwendig, die u. a. als eine sogenannte Torsionssperre die Ausweitung
der durch die zweite Stranggut-Führungseinrichtung
aufgebrachten Torsion in beispielsweise die Richtung des Einlaufes
verhindert. Gemäß eines
besonders bevorzugten Ausführungsbeispieles
ist die erste Stranggut-Führungseinrichtung
ortsfest angeordnet und wird entsprechend des Verwendungszweckes
des zu bearbeitenden Produktes angepasst. Dies können beispielsweise zurückzudrehende
Produkte mit einer Rolle oder zu verseilende Produkte mit Lochscheibe
und/oder Verseilnippel sein.
-
Gemäß der vorliegenden Erfindung
wird die zweite Stranggut-Führungseinrichtung
zur Erzeugung der Rückdrehung
und/oder einer Verseilung mittels einer Antriebseinrichtung beschleunigt
bzw. abgebremst. Dieser Vorgang wiederholt sich in Abhängigkeit
der Abzugsgeschwindigkeit und der Durchlauf zeit des Stranggutes
durch die Vorrichtung.
-
Gemäß der vorliegenden Erfindung
wirkt hierbei das Stranggut ähnlich
einem Torsionsspeicher, da die durch die zweite Stranggut-Führungseinrichtung
zwischen den zwei ersten Stranggut-Führungseinrichtungen aufgebrachte
Rotation aufgenommen wird. Die Torsion muss jedoch nicht kontinuierlich
erfolgen und wird beispielsweise durch eine kontinuierliche Abzugsgeschwindigkeit
des Stranggutes aus der Vorrichtung in dem zuvor beschriebenen Bereich
wieder reduziert.
-
Gemäß einer besonders bevorzugten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung erfolgt die Rotation des Stranggutes
vorzugsweise in eine Richtung. Es liegt jedoch auch im Sinne der
vorliegenden Erfindung, dass unter Verwendung einer entsprechenden
Antriebsvorrichtung auch eine Umkehrung der Rotation vorgesehen
werden kann.
-
2a zeigt
ein weiteres Ausführungsbeispiel
einer Vorrichtung zum Bearbeiten von Stranggut in einer Seitenansicht,
wobei das Stranggut entlang des Bewegungspfades 6 von dem
Bereich E in die Vorrichtung und über den Bereich A aus der Vorrichtung
geführt
wird. Mit dem Bezugszeichen 1 ist ein erstes Führungsmittel
der ersten Führungseinrichtung
gezeigt, das als sogenannte Torsionssperre eine Eigenverdrehung
des Stranggutes verhindert. Über
eine Hohlwelle 10 wird das Stranggut dem zweiten Stranggut-Führungsmittel zugeführt, wobei
im Körper 13 das
Führungsmittel 14 drehbar
gelagert ist. Der Körper 13 des
zweiten Stranggut-Führungsmittels
weist gemäß der dargestellten
Ausführungsform eine
spindelförmige
Grundstruktur auf, welche an ihren Enden mittels den Lagern 12 und 12' drehbar befestigt
ist. Über
die Kupplung 11 ist der Körper 13 mit einer
Antriebseinrichtung 10 drehfest verbunden.
-
Aufgrund dieser Anordnung erfolgt
die Tordierung des Stranggutes entlang der Rotationsachse 20,
welche gemäß dem hier
dargestellten Ausführungsbeispiel
annäherungsweise
parallel zum Bewegungspfad des Stranggutes 6 verläuft. Das
Führungsmittel 14 ist
innerhalb des Körpers 13 angeordnet
und weist eine Rotationsachse 15 auf, die mit einem vorgegebenen
Winkel 7 (siehe 1)
im Bezug auf den Bewegungspfad des Stranggutes 6 angeordnet
ist.
-
2b zeigt
eine Seitenansicht der Vorrichtung aus 2, wobei neben der Durchführung der Hohlwelle 16 auch
die Antriebseinrichtung 10 zu erkennen ist.
-
Die 3a, 3b, 3c und 3d zeigen
unterschiedliche Ansichten des Körpers
einer zweiten Stranggut-Führungseinrichtung,
wobei 3a eine angedeutete
Schnittdarstellung dieser Führungseinrichtung
ist. Das Stranggut wird beispielsweise durch den Bereich 24 in
den Körper 23 eingeführt, umschlingt
das Führungsmittel 14 und
wird im Anschluß über den
Bereich 24' aus
dem Körper 23 geführt.
-
Gemäß einer besonders bevorzugten
Ausführungsform
weisen der Einlassbereich E und der Auslassbereich A Konturbereiche 21 und 21' auf, die zumindest
abschnittsweise parallel zu dem Bewegungspfad des Stranggutes in
diesen Bereichen verlaufen.
-
Das Führungsmittel 14 ist
entlang der Rotationsachse 25 gelagert, wobei über die
Befestigungselemente 20 eine Verbindung mit dem Körper 23 hergestellt
wird.
-
3b zeigt
die Seitenansicht des Körpers der
zweiten Stranggut-Führungseinrichtung
von links, wobei neben den Aussparungen 26 auch die Körperwandung 23,
und die Öffnung 24,
welche den Durchführungsbereich
für das
Stranggut darstellt, gezeigt sind.
-
Gemäß der vorliegenden Erfindung
dienen die Ausnehmungen 26 im Körper 23 dazu, die
Führungsmittel 14 für einen
Anführungsvorgang
des Stranggutes durch z. B. einen Bediener zugänglich zu machen.
-
3c ist
eine Draufsicht auf den Körper
einer zweiten Stranggut-Führungseinrichtung,
bei der neben dem Einlaßbereich
E auch der Auslassbereich A zu erkennen ist. Die Bereiche 26 und 26' kennzeichnen
wiederum die Ausnehmungen, welche die Zugänglichkeit des Führungsmittels 14 ermöglichen.
-
3d zeigt
eine perspektivische Ansicht des Körpers einer zweiten Stranggut-Führungseinrichtung,
bei der ebenfalls neben dem Einlaß E auch der Auslaß A und
die äußere Körperkontur 23 und das
Führungsmittel 14 zu
erkennen sind.
-
4 zeigt
eine alternative Ausführungsform
einer Vorrichtung zum Tordieren von Stranggut, bei der beispielsweise
das Stranggut über
dem Bereich E der Vorrichtung zugeführt und über dem Bereich A abgeführt wird.
Mittels der Führungsmittel 100, 100' und 100'' wird das Stranggut entlang des Bewegungspfades,
welcher mit dem Bezugszeichen 101 gekennzeichnet ist, geführt. Gemäß des hier
dargestellten Ausführungsbeispieles
ist das Führungsmittel 100 in
Bezug auf den Bewegungspfad längsverschieblich,
wie dies durch den Doppelpfeil 32 angedeutet ist. Hierdurch
kann insbesondere das Längenverhältnis zwischen
dem Einlaß der
zweiten Führungseinrichtung
und dem ersten Führungsmittel
und dem Auslaß der
zweiten Stranggut-Führungseinrichtung
und dem Auslaß variiert
werden.
-
Gemäß einer besonders bevorzugten
Ausführungsform
ist in 4 eine alternative
Ausführungsform
für eine
zweite Stranggut-Führungseinrichtung
dargestellt, die neben dem Körper 30 drei Führungsmittel 31, 31' und 31'' aufweist. Das Stranggut wird nach
dem Einlassbereich abwechselnd oberhalb bzw. unterhalb der Rotationsachsen
der Führungsmittel 31, 31' und 31'' geführt und verlässt die
zweite Stranggut-Führungseinrichtung
in Richtung einer ersten Stranggut-Führungseinrichtung 100'. Die zweite
Stranggut-Führungseinrichtung 30 wird über die
Antriebseinheit 10 um eine Rotationsachse, die annäherungsweise
parallel zu dem Bewegungspfad des Stranggutes angeordnet ist, angetrieben.
Hierdurch ergibt sich die durch den Pfeil R angedeutete Torsion
des Stranggutes zwischen den beiden Führungsmitteln 100 und 100'.
-
5 zeigt
ein weiteres Ausführungsbeispiel einer
Vorrichtung zum Tordieren von Stranggut, wobei gemäß der hier
dargestellten Ausführung
zwei Stranggüter,
beispielsweise elektrische Leiter, parallel tordiert und in einer
anschließenden
Verarbeitungseinrichtung (nicht gezeigt) beispielsweise miteinander
verdrillt werden können.
-
Entsprechend dem in 4 dargestellten Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung
zum Tordieren von Stranggut weist die Vorrichtung gemäß 5 Führungsmittel 300 auf,
die entlang des Doppelpfeiles 302 parallel zum Bewegungspfad
verschoben werden können.
-
Die mit dem Bezugszeichen 310 und 310' bezeichneten
zweiten Stranggut-Führungseinrichtungen
beinhalten neben den Führungsmitteln
auch den drehbar gelagerten Körper
zum Tordieren des Stranggutes.
-
Die Führungsmittel 300' und 300'' (wobei das Bezugszeichen 300''' die
Lage der Führungsmittel 300 nach
einer Verschiebung entlang des Doppelpfeiles 302 angibt)
bewirken im wesentlichen neben einer Führung des Stranggutes, eine
Behinderung einer Eigenverdrehung des Stranggutes um deren Längsachse.
Gemäß einer
besonders bevorzugten Ausführungsform
kann die Vorrichtung sowohl horizontal als auch vertikal angeordnet
werden. Hierdurch wird insbesondere den Anforderungen an eine flexible
Montage der Vorrichtung beispielsweise bei einer Nachrüstung einer
bereits vorhandenen Verarbeitungsvorrichtung Rechnung getragen.