[go: up one dir, main page]

DE1025232B - Anordnung zum Schutze von im Aufdampfverfahren hergestellten Spiegelschichten - Google Patents

Anordnung zum Schutze von im Aufdampfverfahren hergestellten Spiegelschichten

Info

Publication number
DE1025232B
DE1025232B DEW13470A DEW0013470A DE1025232B DE 1025232 B DE1025232 B DE 1025232B DE W13470 A DEW13470 A DE W13470A DE W0013470 A DEW0013470 A DE W0013470A DE 1025232 B DE1025232 B DE 1025232B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mirror
layer
layers
lacquer
separating layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW13470A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Hermann Willy Hellwig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westfaelische Metall Industrie KG Hueck and Co
Original Assignee
Westfaelische Metall Industrie KG Hueck and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westfaelische Metall Industrie KG Hueck and Co filed Critical Westfaelische Metall Industrie KG Hueck and Co
Priority to DEW13470A priority Critical patent/DE1025232B/de
Publication of DE1025232B publication Critical patent/DE1025232B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C17/00Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating
    • C03C17/34Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating with at least two coatings having different compositions
    • C03C17/36Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating with at least two coatings having different compositions at least one coating being a metal
    • C03C17/38Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating with at least two coatings having different compositions at least one coating being a metal at least one coating being a coating of an organic material
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C14/00Coating by vacuum evaporation, by sputtering or by ion implantation of the coating forming material
    • C23C14/02Pretreatment of the material to be coated
    • C23C14/024Deposition of sublayers, e.g. to promote adhesion of the coating

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Anordnung zum Schutze von im Aufdampfverfahren hergestellten Spiegelschichten Die Herstellung von Spiegelschichten im Aufdampfverfahren ist bekannt. Üblicherweise glättet man die Oberfläche des Spiegelträgers durch eine Lackschicht, die hochglänzend erstarrt und dadurch die zur Erzielung einer einwandfreien Spiegelschicht notwendige Glätte besitzt. Zum Schutze gegen Abrieb und atmosphärische Angriffe deckt man die empfindliche Spiegelschicht durch eine weitere Lackschicht ab.
  • Es hat sich nun herausgestellt, daß die Lackschichten sich im Laufe der Zeit verändern, sei es infolge gegenseitiger Beeinflussung durch die Spiegelschicht hindurch oder durch atmosphärische Einflüsse von der Rückseite des Spiegels her. In der Mehrzahl der Fälle besteht diese Veränderung in einem Vergilben des Lacks bzw. Mattwerden der Spiegelschicht.
  • Es wurden bereits Versuche zur Abhilfe unternommen, die sich insbesondere darauf erstreckten, die verwendeten Lacksorten aufeinander und auf den Spiegelträger abzustimmen.
  • Es ist auch bekannt, zwischen Spiegelschicht und Schutzschicht eine Zwischenschicht von lackartiger Konsistenz anzuordnen, die chemisch indifferent ist. Infolge Beeinträchtigung der Spiegeloberfläche dürfte, dieses Verfahren für optisch hochwertige Spiegel kaum anwendbar sein.
  • Das Wesen der Erfindung besteht demgegenüber darin, die als Spiegelunterlage dienende Lackschicht zu neutralisieren. Sie belegt zu diesem Zweck diese Lackschicht mit einer Trennschicht aus einem als Dünnschicht im Aufdampfverfahren niedergeschlagenen Werkstoff, dessen Gefüge dichter ist als das der aufgebrachten Spiegelschicht. Auf diese Sperr- oder Trennschicht bringt man die Spiegelschicht auf und hierauf in üblicher Weise die Lackschutzschicht. Durch die Neutralisierung der unteren Lackschicht gemäß der Erfindung wird eine ungünstige Beeinflussung der Spiegelschicht unterbunden, und zwar unabhängig davon, ob die Einwirkungen, die zum Mattwerden der Spiegelschicht führen, von der Rückseite des Spiegels her oder durch die Spiegelschicht hindurch auftreten.
  • Bei Anwendung des Erfindungsgedankens ist man frei in der Lackwahl sowohl de @s Zwischen- als auch des Decklacks. Es ist auch nicht mehr unbedingt nötig, darauf zu achten, daß der Zwischenlack mit seiner Unterlage harmoniert, da durch eine etwaige Änderung derselben die Spiegelschicht nicht mehr in Mitleidenschaft gezogen wird. Als Werkstoff für die Trenn- oder Sperrschichten wird man in erster Linie Zinksulfid, Zinnoxyd, Berylliumoxyd, Bariumsulfat oder auch Metalle, wie Chrome, wählen. Auch Ouarzschichten können verwandt werden.
  • In besonders hohem Maße treten die eingangs geschilderten Erscheinungen bei solchen Spiegelschichten auf, die auf durchsichtige Kunststoffe aufgedampft werden. Hier ist man gezwungen, die Spiegelschicht zwischen durchsichtige Lackschichten einzubetten. Klarlacke neigen aber besonders stark dazu, miteinander und mit ihrer Unterlage zu reagieren. Man kann zwar Lösungsmittel der zu verwendenden Lacksorten aufeinander abstimmen; ihre Verarbeitung erfordert jedoch besondere Maßnahmen. Das erfindungsgemäße Verfahren ist in diesem Falle besonders vorteilhaft, da für beide Lackschichten der gleiche handelsübliche Klarlack mit den gleichen leicht zu verarbeitenden Lösungsmitteln verwendet werden kann.
  • Die auf den durchsichtigen Grundlack aufgebrachte Sperr- oder Trennschicht läßt sich ohne weiteres den Anforderungen, die an den Spiegel gestellt werden, anpassen. Soll die aufgedampfte Spiegelschicht nach beiden Seiten spiegelnd wirken, wird man die Sperr-oder Trennschicht durchsichtig machen oder z. B. folgenden Aufbau wählen: Kunststoff, Lackschicht, Spiegelschicht, undurchsichtige Sperrschicht, Spiegelschicht, Lacles.chicht. Bei einseitigen Spiegeln mit metallisch wirkender Rückseite wird man die Sperr-oder Trennschicht aus einem Metall, z. B. Chrom, herstellen. Auch farbige Trenn- oder Sperrschichten sind möglich.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Im Aufdampfverfahren hergestellter Spiegel, dessen Spiegelschicht zwischen Lackschichten eingebettet ist, wobei eine der Lackschichten durch eine Trennschicht gegenüber der Spiegelschicht neutralisiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennschicht aus aufdampfbarem Werkstoff, z. B. Zinksulfid, Zinnoxyd, Berylliumoxyd, Bariumsulfat, Chrom oder Quarz, besteht und auf die zur Glättung der Unterlage vor dem Aufdampfen der Spiegelschicht aufgebrachte Grundlackschicht niedergeschlagen ist.
  2. 2. Spiegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennschicht ein dichteres Gefüge besitzt als der Spiegelwerkstoff oder mehrschichtig aufgetragen ist.
  3. 3. Spiegel nach Anspruch 1 und 2 mit auf durchsichtige Kunststoffe aufgebrachten Spiegelschichten mit Spiegelwirkung nach beiden Seiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennschicht durchsichtig ist.
  4. 4. Spiegel nach Anspruch 1 bis 3 mit auf durchsichtige Kunststoffe aufgebrachten Spiegelschichten mit Spiegelwirkung nach beiden Seiten, gekennzeichnet durch folgenden Schichtenaufbau: Kunststoff, Lackschicht, Spiegelschicht, undurchsichtige Trennschicht, Spiegelschicht, Lackschicht.
  5. 5. Spiegel nach Anspruch 1 bis 4 mit auf durchsichtige Kunststoffe aufgebrachten Spiegelschichten mit Spiegelwirkung nach einer Seite, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennschicht aus einem metallisch wirkenden Werkstoff besteht.
  6. 6. Spiegel nach Anspruch 1 bis 5 mit auf durchsichtige Kunststoffe aufgebrachten Spiegelschichten mit Spiegelwirkung nach einer Seite, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennschicht farbig ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 885 774.
DEW13470A 1954-03-11 1954-03-11 Anordnung zum Schutze von im Aufdampfverfahren hergestellten Spiegelschichten Pending DE1025232B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW13470A DE1025232B (de) 1954-03-11 1954-03-11 Anordnung zum Schutze von im Aufdampfverfahren hergestellten Spiegelschichten

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW13470A DE1025232B (de) 1954-03-11 1954-03-11 Anordnung zum Schutze von im Aufdampfverfahren hergestellten Spiegelschichten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1025232B true DE1025232B (de) 1958-02-27

Family

ID=7595051

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW13470A Pending DE1025232B (de) 1954-03-11 1954-03-11 Anordnung zum Schutze von im Aufdampfverfahren hergestellten Spiegelschichten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1025232B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1105684B (de) * 1958-07-04 1961-04-27 Bosch Gmbh Robert Verfahren zum Herstellen eines wischfesten, korrosionsbestaendigen und spiegelnden Aluminiumueberzuges auf einem metallischen Gegenstand durch Vakuumbedampfen
DE1184068B (de) * 1960-07-30 1964-12-23 Westfaelische Metall Ind K G H Folie aus thermoplastischem Kunststoff mit Spiegelauflage

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE885774C (de) * 1940-08-27 1953-08-06 Alfred Morgan Biegsamer Spiegel

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE885774C (de) * 1940-08-27 1953-08-06 Alfred Morgan Biegsamer Spiegel

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1105684B (de) * 1958-07-04 1961-04-27 Bosch Gmbh Robert Verfahren zum Herstellen eines wischfesten, korrosionsbestaendigen und spiegelnden Aluminiumueberzuges auf einem metallischen Gegenstand durch Vakuumbedampfen
DE1184068B (de) * 1960-07-30 1964-12-23 Westfaelische Metall Ind K G H Folie aus thermoplastischem Kunststoff mit Spiegelauflage

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2086795B1 (de) Emblem mit farbigen und silberglänzenden flächen
DE3402875A1 (de) Harz- bzw. kunststoffartikel
DE2123437B2 (de) Zierleiste, insbesondere für Kraftfahrzeuge
DE1025232B (de) Anordnung zum Schutze von im Aufdampfverfahren hergestellten Spiegelschichten
DE29807447U1 (de) Kunststoffschlauch, insbesondere Kunststoff-Sanitärschlauch
DE102018210982A1 (de) Verfahren zur Beschichtung eines Fahrzeugbauteils
DE2656922C2 (de) Metallisiertes Kunststoff-Kraftfahrzeug-Formteil
DE2950397C2 (de)
DE1948639A1 (de) Verfahren zum Herstellen von Kunststoffteilen mit einem Metallueberzug
EP3353015B1 (de) Metallisch glänzendes teil
DE2609452A1 (de) Spiegelndes, thermoplastisch verformbares kunststoffhalbzeug und verfahren zu seiner herstellung
AT413808B (de) Dreidimensionales schriftzeichen und verfahren zu seiner herstellung
DE2057148A1 (de) Kunststoffteile mit einer Dekor-Oberfläche, insbesondere Wand- oder Fassadenverkleidungsp latten
AT205907B (de) Verfahren zum Schutz der Oberflächen vergüteter Platten, wie Sperrplatten, Spanplatten, Faserplatten, Paneelplatten u. dgl., sowie nach diesem Verfahren behandelte Platte
DE640769C (de) Herstellung von rauhen, widerstandsfaehigen Farbueberzuegen
DE2145796C3 (de) Verfahren zum Aufbringen von dekorativen Schutzüberzügen auf Kunststoffgegenständen
DE696959C (de) Verfahren zum Mattieren von biegsamen Polystyrolfolien oder -baendern
DE1621156A1 (de) Verfahren zum Galvanisieren von Kunststoffteilen
DE1621074B1 (de) Kratzfestes, silberweisses, galvanisch direkt miteiner chromschicht versehenes stahlblech
DE587798C (de) Verfahren zur Herstellung eines aussen mit einer Metallschicht ueberzogenen Gegenstandes aus Glas
DE102023002345A1 (de) Schlüsselgehäuse und Verfahren zur Herstellung wenigstens eines Gehäuseteils
EP1641634B1 (de) Durchscheinendes, dekoratives bildelement und verfahren zu dessen herstellung
DE3319034A1 (de) Dekorationsfolie, insbesondere zur herstellung von zierleisten aus pvc
DE1521602A1 (de) Marken auf einem Traeger
DE1300764B (de) Verfahren zur Metall-Beschichtung von Kunststoffgegenstaenden