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DE1025215B - Strahltriebwerk fuer unbemannte und bemannte Flugkoerper jeder Art - Google Patents

Strahltriebwerk fuer unbemannte und bemannte Flugkoerper jeder Art

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Publication number
DE1025215B
DE1025215B DEK27281A DEK0027281A DE1025215B DE 1025215 B DE1025215 B DE 1025215B DE K27281 A DEK27281 A DE K27281A DE K0027281 A DEK0027281 A DE K0027281A DE 1025215 B DE1025215 B DE 1025215B
Authority
DE
Germany
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engine
control device
engine according
compressed air
tip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK27281A
Other languages
English (en)
Inventor
Rer Pol Dr Rer Nat Max Kopp Dr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAX KOPPE DR RER POL DR RER NA
Original Assignee
MAX KOPPE DR RER POL DR RER NA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAX KOPPE DR RER POL DR RER NA filed Critical MAX KOPPE DR RER POL DR RER NA
Priority to DEK27281A priority Critical patent/DE1025215B/de
Publication of DE1025215B publication Critical patent/DE1025215B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02KJET-PROPULSION PLANTS
    • F02K7/00Plants in which the working fluid is used in a jet only, i.e. the plants not having a turbine or other engine driving a compressor or a ducted fan; Control thereof
    • F02K7/10Plants in which the working fluid is used in a jet only, i.e. the plants not having a turbine or other engine driving a compressor or a ducted fan; Control thereof characterised by having ram-action compression, i.e. aero-thermo-dynamic-ducts or ram-jet engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Strahltriebwerk für unbemannte und bemannte Flugkörper jeder Art Die Erfindung bezieht sich auf ein Strahltriebwerk für bemannte und unbemannte Flugkörper jeder Art. Es sind bereits verschiedene Strahltriebwerke bekannt. Die älteren. von ihnen sind die Raketentriebwerke, bei denen der für die Verbrennung des Triebmittels erforderliche Sauerstoff im Triebwerk bzw. ian Flugkörper chemisch gebunden (Pulverraketen) oder in komprimiertem Zustand in besonderen Druckbehältern al;s Preßl.uft, flüssige Luft oder flüssiger Sauerstoff mitgefühet wird. Begreiflicherweise ist die Betriebsdauer derartiger Rak etentrnebwerke nur kurz und ihre Reichweite entsprechend gering.
  • Andere Triebwerke entnehmen daher den; Sauerstoff während ihres Betriebes der Atmosphäre, was eine Steigerung der Betriebszeiten und Reichweiten um ein Vielfaches ermöglicht. Dazu wird die atmosph;ärische Luft entweder durch tuwrb,inengetriebene Kreiselverdichter komprimiert und der Brennkammer zugeführt, oder eis. wird der Awfstau der ruhenden Luft vor dem durch sie hindurchbewegten Triebmerk und, in dessen, entsprechend, gestalteter Auffangöffnung dazu: herangezogen, diese unter der erforderlichen Drucksteigerung für die Verbirennumg des Triebmittels nutzbar zu machen. Die ersteren, werden Turbos.trahltrieb@werke, die letzteren Staustrahltriebwerke genannt. Die Turbostrahltriebwerke haben inzwischen, für Flugzeuge, weite Verbreitung gefunden, obwohl ihre Verwendung im Bereich der Überschallgeschwindigkeiten zufolge der auf ihre rotierenden Teile zurückzuführenden Materialermüdungen bedenklich erscheint, welche Bedenken durch wiederholte Flugzeugunglücke in letzter Zeit ihre Bestätigung gefunden haben. Auch arbeiten solche Turbostrahiltriebwerke äußerst unwirtschaftlich.
  • Die Sta,nstrahltrieb.werke nahen dagegen den grundsätzlichen Nachteil, daß sie nicht, wie die Turbo,-strahltriebwerke in ruhendem Zustand angelassen werden körnen. Ihr Betrieb ist vielmehr an hohe und höchste Fluggeschwindigkeiten gebunden. Ein wirklich wirtschaftliches Arbeiten der Staustrahltriebwerke ist überhaupt erst bei Machzahlen von über 2 zu erwarten. Es wurde daher solchen. Triebwerken die erfoederlüche Anfangsgeschwindigkeit z. B. durch Abschießen erteilt. Auch wurde vorgeschlagen, durch besondere Startraketensätze die mit Staustrahltriebwerken ausgestatteten Flugkörper auf die Mindest-Betriebsgeschwindigkeit zu bringen.
  • In diesem Zusammenhang sind bereits Ausführungen bekanntgeworden, bei denen Staustrahltriebwerke und Raketentriebwerk in ein und demselben Gehäuse vereinigt sind. Ein Raketengesch.oß dieser Art weist einen als Ganzes längs beweglichen Zentralkörper auf, der in seiner vorderen Endlage die bei Staustrahltriebwerken übliche ringförmiige Einlaßöffnung abschließt und in seiner hinteren Endlage -freigibt. Auf der Innenseite der Geschoßwand und auf diem Schaftteil des Zenträilkörpers ist je eine Schicht eines Staustrahltreibstofes und jeweils darüber eine Schicht eines Raketentreibsatzes aufgehraeht. Das Geschoß fliegt nach seinem Absehuß zunächst mit geschlossener Einlaßöffnung unter ständiger Beschleunigung so lange als Rakete, bis der Rake;tentreibsatz verbraucht ist. Dann überwiegt der Staudruck den Innendruck, der Zentrailkörper weicht zurück, die Öffnung wird frei und der StaustrahUlbetrieb beginnt. Dieser Wechsel ist einmalig und nicht umkehrbar. Sinkt also aus irgendeinem Grunde während des Staustrahlbetriebes die Fluggeschwindigkeit so weit ab" daß dieser .unterbrochen wird, so ist das Gescho-ß jeder weiteren Antriebsmöglichkeit beraubt und wird in absehbarer Zeit abstürzen bzw. muß bis dahin sein Ziel erreicht haben.
  • Im Gegensatz dazu. soll durch die Erfindung ein Strahltriebwerk für bemannte und unbemannte Flugkörper jeder Art geschaffen werden, dessen Betriebsweise wdllkürlioh oder in Abhängigleeit von der Fluggeschwindigkeit in wiederholbarem, umkehrbarem Wechsel vom Raketenbetrieb auf den Staustrahlbetrieb umstellbar ist.
  • Nun. ist zwar schon für die Kombination: eines pulsierenden Strahltriebwerkes mit einem Staustrahltriebwerk eine Umsteuervorrichtung bekanntgeworden. Nachdem dort zunächst der Antrieb, durch; den, pulsierenden. Strahl erfolgt, soll sich, wenn eine gewisse Fluggeschwindigkeit erreicht ist, das vordere Ende des Triebwerkes a:utoimatisch öffnen und der Staustrahlbetrieb einsetzen.. Für die automatische Umsteuerung ist ein Staudruckgeschwindigkeitsmesser vorhanden;, der auf elektrischem Wege dien Einlaßschieber eines Flüssigkeitsmotors steuert, der einerseits durch den unter Druck stehenden flüssigen Brennstoff für die Freigabe der vorderen, COffnung durch Zurückziehen der beweglichen Diffusorspitze betätigt wird. Dabei spricht nichts. gegen die Umkehrbarkeit dieses Vorganges, d. h. daß beim, Absinken der Fluggeschwindigkeit unter ein bestimmtes Maß selbsttätig vom Staustrahlantrieb auf dien, pulsierenden Strahlantrieb zurückgeschaltet wird. Dieser Kombination konnte jedoch in der Praxis, kein greifbarer Erfolg beschieden sein; denn die mit einem pulsierenden Strahltriebwerk erreichbare Geschwindigkeit reicht nicht bis in den Bereich, in dem ein Staustrahltriebwerk zuverlässig zu arbeiten vermag. Bei einer so niedrigen Geschwindigkeit »innerhalb oder in der Nähe der Schallgrenze« wird sich bei Freigabe der vordren Eintrittsöffnung kein, Staustrahlbetrieb einstellen, sondern die Verbrennungsgase werden nach vorn verpuffen und ausblasen. Bahnabweichungen, Überschl.agungen und gar Absturz der mit solchen Aggregaten angetriebenen Flugkörper würden die Folge sein. Ein solches Ergebnis müßte, die Fachwelt auf # tiefste entmutigen, auf dem Wege einer Kombination. von zwei unterschiedlichen Strahltriebwerken in: einem Gerät mit geschwindigkeitsabhängiger Umsteuerung weiterzuschreiten.
  • Dessen ungeachtet gründet sieh die Erfindung auf der Erkenntnis, daß die Unterschiede eines von der Außenluft gespeisten pulsierenden Strahltriebwerkes einerseits und eines aus einem mitgeführten SauerstoiffvorratgespeistenRaketenantriebes andererseitsf'ür die- Lösung der gestellten Aufgabe von ausschlaggebender Bedeutung sind. Die Erfindung benutzt gewisses Einzelheiten. des vorgeschilderiten Standes der Technik und kombiniert sie in neuer und fortschrittlicher Waise: Es wird ein Strahltriebwerk für bemannte und unbemannte Flugkörper jeder Art vorgeschlagen, das in an sich bekannter Weise für niedrige Fluggeschwindigkeiten als Raketentriebwerk, für hohe Fluggeschwindigkeiten, nämlich im überschallgebnet, als Staustrahltriebwerk wirksam ist, und dem eine an sich bekannte Steuervorrichtung zugeordnet ist, welche seine: Brennkammer in wiederhodberem Wechsel an einem mitgeführten Sauerstoffvorrat (Preßluftbeh,äilter) oder an diie atmosphärische Luft anschließen läßt.
  • Es kann dabei daran gedacht werden, die Steuervorrichtung willkürlich, z. B. durch einen Piloten, oder durch Fermvirkung zu betätigen. Eine andere vorteilhafte Möglichkeit ist die, die Steuervorrich.-tung automatisch in Abhängigkeit von der Fluggeschwindigkeit wirksam zu, machen.
  • Verschiedene vorteilhafte und zweckmäßige Ausführungsformen. des Erfindungsgegenstantdes sind in dien folgenden Ausführungsbeispielen an Hand der schematischen Zeichnung beschrieben. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein Triebwerk nach der Erfindung, Fig.2 ein anderes derartiges Triebwerk, ebenfalls im Längsschnitt, Fig. 3, 3 a das Vorderteil einer dritten Ausführungsform im Schnitt, und zwar im einen. und anderen Betriehsz.ustand, Fi.g. 4, 4a dasselbe für eine vierte Ausführungsf'orm.
  • Der Rumpf 1 des in Fig. 1 dargestellten Triebwerkes nimmt in seinem hohlen Mantel die Brennstoffbehälter 2 auf. Im Rumpf und mit der Spitze nach vorn hervorragend ist ein etwa doppelkegelförmiger Zentralkörper 3, 4 angeordne @t, der mit dem vorderen Abschnitt des Rumpfes in bekannter Weise den Diffusor bildet. Der Zentralkörper ist zweiteilig ausgebildet, und zwar ist der vordere, Abschnitt, seine Spitze 3, gegenüber dem hinteren rumpffesten, Ab, schnitt 4 längs beweglich, wobei er in seiner vorderen: Lage die ringförmige Eingangsöffnung 1 a verschlossen hält. Im hinteren Abschnitt 4 sind ein Preßluftbehälter 5, eine Steuereinrichtung 6 mit einem Staurohr 7, einte Preßluftturbine 8, die Brennstoffpumpe 9 und ganz am Ende eine Abgasturbine 10 angebracht. Die Brennstoffpumpe 9 kann sowohl von der Preßluftturbine 8 als, auch von der Abgasturbine 10 angetrieben werden.Sie hat den Brennstoff aus den Behältern 2 zu fördern und ihn durch die Düsen 9 d in den Brennraum. 11 einzuspritzen. Über die Steuereinrichtung 6 und die Luftstutzen 6a ist der Brennrauen, 11 an den Preßluftbehälter 5 anschließbar, ebenso ist daran die Turbine 8 .und ein Preßluftzylin .der 12, dieser über die Leitung 12a., angeschlossen. Der im Preßluftzylinder 12 bewegliche Kolben 13 ist durch eine Rüdcstellfeder 14 belastet, und seine Kolbenstange 15 ist mit der längs verschiebbaren Diffusorspitze- 3 verbunden.
  • Für den Start und die niedrigen Fluggeschwindigkeiten, gibt die Steuereinrichtung 6 den. Preßluftzutritt frei, und zwar zum Brennrau!m.11, zum Zylinder 12 und der P.reßluftturbine B. Durch den Kolben 13 und die Kolbenstange 15 wird entgegen der Wirkung der Feder 14 die Diffusorspitze 3 nach vorn geschoben und damit die Aufnahmeöffnung 1 a verschlossen, (s. strichpunktierte. Linie). Gleichzeitig setzt die Brennstofförderung und BrennistQffeinspri.tzung durch das Aggregat 8, 9, 9 a ein.
  • Die Verbrennung des gefördierten. und eingespritzten Brennstoffes, im Brenmraum 11 wird somit durch die im Preßluftbehälter 5 mitgeführte Luft gespeist, und die Gase werden durch die Austnittsöffnung 16 des Triebwerkes für den Vortrieb ausgestoßen. Wie man sieht, erfolgt in diesem Zustand der Betrieb nach dem eingangs erwähnten Raketenprinzip.
  • Sobald jedoch der Flugkörper eine bestimmte Ge schwindigkei.t, z. B. das Eineinhalbfache oder Doppelte der Schallgeschwindigkeit überschreitet, wird von der durch das Staurohr 7 betätigten Steuereinriehtung 6 der Preßluftdurchtritt gesperrt und der Zylinder 12 entlüftet. Die Feder 14 und der auf die Diffusorspitze3 wirkende Staudruck bringen dieselbe in ihre zurückgezogene Lage, so daß die Auffangöffnung 1 a frei wird. Von da ab arbeitet das Triebwerk als Staustrahltriebwerk, d. h. unter Speisung der Verbrennung in der Kammer, 11 durch die der Atmosphäre entnommene und den Diffusor verdichtete Luft. Nach wie vor erfolgt die Brennstoffförderung bzw. Einspritzung durch die Pumpe 9 und die Düse 9 a., wobei die Pumpe jetzt aber ausschließlich von der Gasturbine 10 angetrieben wird.
  • Sollte aus irgendeinem Anlaß die Fluggeschwindigkeit unter das für den Betrieb des Steuerstrahltriebwerkes erforderliche Mindestmaß absinken, so wird automatisch durch den- Staudruckmesser 7 die Steuereimrichtung 6 im Sinne einer Freigabe des Preßluftdurchtrittes betätigt. Die Auffangöffnung 1 a wird durch Verschieben der Diffusorspitze 3 wieder verschlossen und der oben geschilderte Raketenbetrieb aufs dem Preßluftvoarrat wieder aufgenommen und' so lange fortgesetzt, bis die für den Staustrahlbetrieb erforderliche Geschwindigkeit wieder erreicht ist.
  • Die kleinen rotierenden Massen der Turbinen 8 und, 10 und der Brennstoffpumpe 9 können ohne Gefahr in Kauf genommen werden. Eventuell können sie aber auch durch ein anderes Brennstoffördersystem ohne rotierende Teeile ersetzt werden.
  • Das zweite Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 unterscheidet sich vom ersten durch eine andere Art der Steuerung der Längsbewegung der Diffusorspitze 3. Diese stützt sich dort gegen das Hinterteil4 durch eine Feder 17 ab, welche sie in der die Aufnahmeöffnung l a. abschließenden vorderen Lage hält (s. strichpunktierte Linie). Die übrigen Teile und ihr Zusammenwirken sind, die gleichen wie in dem Beispiel vorher. Der Start und der Betrieb bei niedrigen Fluggeschwindigkeiten erfolgt nach dem@ Raketenprinzip, also durch Verwendung der im Behälter. 5 mitgeführten Preßluft. Dabei unterstützt der ,im Raum 11 voirhandene Druck die. Feder 17, die Auffangöffnung 1 a, durch Vomdrücken der Diffusorspitz.e 3 gle!schlossen zu halten. Auch hier wird die Preßluftzufuhr durch: die Steuereinrichtung 6, 7 bei Erreichung ein-er bestimmten Geschwindigkeit gesperrt. Der sinkende Druck im Rauar 11 ermöglicht es dem. Staudruck, die Spitze 3 zurückzuschieben und die Auffangöffnung 1 a freizugeben, worauf der Stau strahlbetrieb, einsetzt.
  • Es könnte übrigens auch daran gedacht werden, die Umstellung von der einen. auf die andere Betriebsweise in voeteilhafter Weise lediglich durch das Spiel zwischen dem Staudruck einerseits, und denn Druck im Triebwerk andererseits durch Vor- und Zurückschieb-.en der Diffusaarspitze ohne Hilfe eines besonderen Staudruckmessers zu bewirken.
  • In denn Beispiel nach den F'ig. 3 ,und 3 a sind Spitze 3 und hinterer Abschnitt 4 des Zentralkörpers fest verbunden. Er weist an seiner breitesten Stelle eine elastische, stalpaxtige Liderung 18 auf. Ein Ringraum, 19 innerhalb der Liderun,g steht mit der Steuereinrichtung 6 durch eine Leitung 19a in Verbindung.
  • Für den. Start wird einleitend die Liderung 18 durch die- Druckluft, welche vom Drucklwftbe@hälter 5 aus über die Steuereinrichtung 6 in dien Ringraume 19 eindringt, aufgesp.reizt und so die Auffangöffnung 1 a verschlossen.. Durch den Druck im. Raum; 11 wird der Versch.luß auch weiterhin a@urf-remhterhailten (s. F:ig. 3 a). Bei Erreichung der erforderlichen Grenzgeschwindigkeit sperrt die Steuereinrichtung 7, 6 die Preßluft, und der Staudruck klappt die Liderung zurück, so, d:aß die Öffnung 1 a für denn Staustrablbetrieb@ frei wird (Feg. 3).
  • Nach dem vierten Ausführungsbeispiel ist für den Abschluß der Aufnahmeöffnung 1 a an der breitesten Steilte des Zentralkörpers 3, 4 eine dehnbare Ringwulst 20 vorgesehen, die, durch Preßluft gedehnt werden kann und sich dann an die Wand des Rumpfes 1 anlegt (Feg. 4a). Die Betriebsweise ist im übrigen. die gleiche wie bei den vorherigen Beispielen.
  • Die vorgeschilderten Triebwerke können selbst den Rumpf eines Flugkörpers bilden; sie können aber auch z. B. in den Tragflächen größerer Flugkörper oder bemannter Flugzeuge untergebracht sein. In letzterem Fall brauchen selbstverständlich die Zu.-satzaggregate, wie Luft- und Brennstoffbehälter, Pumpe usw., nicht im Innern des. Triebwerkes, selbst 2ngeoTdnet zu- sein. Sie können sich im Rumpf des Flugkörpers b,zw. Flugzeuges oder in dien Tragflächen befinden. An Stelle des. Staudruckmessers kann auch etwa eine Fernsteuerung beispielsweise durch elektrische Wellen treten, oder es kann bei bemannten Flugzeugen die Steuereinrichtung vom Piloten betätigt werden.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Strahltriebwerk für bemannte und unbemannte Flugkörper jeder Art, das für niedrige Fluggeschwindigkeiten als Raketentriebweirk, für hohe Fluggeschwindigkeiten, nämlich im Überschallgebiet, als Staustrahltriebwerk wirksam ist, dadurch gekennzeichnet, daß ihm eine an sich, bekannte Steuervorrichtung (6) zugeo,rdn,et ist, welche seine Brennkammer (11) in wiederhodbirem Wechsel an, einen. mitgeführten Sauerstoffvorrat (Preß:luftb,ehälter 5) oder an die, atmosphärische Luft anschließen lä.ßt.
  2. 2. Triebwerk nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d'aß die Steuervorrichtung (6) willkürlich, z. B, durch einen, Piloten, oder durch Fernwirkung- betätigbar ist.
  3. 3. Triebwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung (6) in. an sich. bekannter Weise automatisch in Abhängigkeit von der Fluggeschwindigkeit wirksam ist.
  4. 4. Triebwerk nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, d,aß in an sich bekannter Weise ein Teil des Zentralkörpers, vo,rne,hmlich die Diffusorspitze (3), für den Abschluß und die Freigabe der Aufnahmeöffnung (1 a) längs beweglich ist.
  5. 5. Triebwerk nach Anspruch 4, dadurch. gekennzeichnet, daß die Spitze (3) in: an sich. bekannter Weise durch einen Servomotor (Preßluftmo@to,r 12 bis, 15) in die Offenstellung b@zw. die Schließlage gebracht wird.
  6. 6. Triebwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Uristellung von der einen auf die andereBetriiebsweiseinan;sichbekannterWeise durch den Unterschied zwischen dem äußeren Staudruck und dem Innendruck des Triebwerkes erfoilgt, wozu der Innendruck des Triebwerkes durch die Steuervorrichtung (6) becinflußt wird.
  7. 7. Strahl.triehwerk nach Anspruch 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, d'aß die Diffusorspitze (3) durch, eine Feder (17) in der Schließlage gehalten wird'. B.
  8. Triebwerk nach Anspruch 6, dadurch, gekennzeichnet, daß eine elastische Liderung (18) für den zeitweiligen Ab:schluß der Aufnahmeöffnung vorgesehen ist.
  9. 9. Triebwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine durch Preßluft dehnbare, Ringwulst (18) für den zeitweiligen Abschluß der Aufnahmeöffnung vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1075 034; USA.-Patentschriften Nr. 2 684 570, 2 677 232.
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