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DE1025261B - Laufbildwerfer - Google Patents

Laufbildwerfer

Info

Publication number
DE1025261B
DE1025261B DEB29452A DEB0029452A DE1025261B DE 1025261 B DE1025261 B DE 1025261B DE B29452 A DEB29452 A DE B29452A DE B0029452 A DEB0029452 A DE B0029452A DE 1025261 B DE1025261 B DE 1025261B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
friction
shaft
motion picture
film
take
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB29452A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Schleifer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eugen Bauer GmbH
Original Assignee
Eugen Bauer GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eugen Bauer GmbH filed Critical Eugen Bauer GmbH
Priority to DEB29452A priority Critical patent/DE1025261B/de
Publication of DE1025261B publication Critical patent/DE1025261B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/40Film strip handling embodying frictional coupling or clutches

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Laufbildwerfer mit einem Reibradantrieb für die Filmaufwickelwelle, dessen Anpreßkraft vom Gewicht des aufgewickelten Films abhängt, bestehend aus einer Reibscheibe und einer diese an ihrem Umfang übergreifenden., mit der Filmauf wickelwelle verbundenen Reibtrommel.
Es ist bekannt, eine vom Antriebsmotor des Laufbildwerfers angetriebene Reibscheibe um eine feste Achse drehbar zu lagern, und an der pendelnd aufgehängten Aufwickelwelle eine wesentlich größere, die Reibscheibe übergreifende Reibtrommel anzuordnen. Infolge der stark verschiedenen Durchmesser berühren sich die Teile des Reibradantriebs nur auf einer sehr kurzen Strecke, so· daß die Reibungsverhältnisse ungünstig sind. Außerdem ist es von Nachteil, daß sich, die; Aufwickelwelle abhängig vom Gewicht des aufgewickelten Films zunehmend, schräg stellen, kann, besonders wenn sich die Reibbeläge abnutzen. Weiterhin kann die pendelnde Lagerung der Aufwickelwelle nicht ohne einen gewissen, konstruktiven Aufwand befriedigend, verwirklicht werden. Zudem muß noch ein. besonderer Anschlag für die Bewegung der pendelnden, Aufwickelwelle vorgesehen werden, da der Reibradantrieb diese Bewegung nur nach einer Seite begrenzt.
Es ist auch bekannt, die Aufwickelwelle in einem Arm zu lagern, der um einen parallel zu der Welle liegenden Bolzen verschwenkbar ist, und diese Welle in einem zugleich als Antrieb dienenden. Riemen aufzuhängen, Die dabei verwendete veränderliche Reibungskraft tritt als Riemenschlupf in Erscheinung und ist deshalb nur schwer genau zu beherrschen.
Alle genannten bekannten Bauarten haben außerdem den Nachteil, daß die Teile des Reibradantriebs gegen. Staub, Eindringen, von. Fremdkörpern, und unabsichtliche Berührung durch, eine besondere Abdeckung geschützt werden, müssen.
Diese Nachteile werden, nach der Erfindung dadurch vermieden,, daß bei einem Laufbildwerfer mit einem die Antriebsmittel für die: Aufwickelspule enthaltenden hohlen Spulenarm und mit einem die FiImaufwickelwelle und die Reibtrommel tragenden schwingbar gelagerten. Führungsarm die Reibtrommel in eine Öffnung des Spulenarmes die Reibscheibe übergreifend und die Öffnung praktisch abschließend hineinragt und daß das Spiel zwischen Reibscheibe und Reibtrommel nicht größer bemessen ist, als es zur Übertragung des Wickeldrehmomentes ausschließlich abhängig vom Gewicht der angetriebenen Seite erforderlich ist.
Diese Bauart vereinigt einen gedrängten, nach außen geschloissenen Aufbau mit einwandfreiem Lauf der Reibräder, der sich in langer Haltbarkeit und gleichmäßiger Abstufung des übertragenen Dreh-
Anmelder:
Eugen Bauer G.m.b.H.,
Stuttgart-Unter türkheim,
Am Inselkraftwerk 10
Josef Schleifer, Krumbach (Schwab.),
ist als Erfinder genannt worden
moments und damit auch in der Schonung des Films bemerkbar macht.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in, der Zeichnung wiedergegeben. Es zeigt Fig. 1 die Ansicht des Laufbildwerfers,
Fig. 2 einen Schnitt durch, die Filmaufwickelachse in größerem Maßstab.
Ein Laufbildwerfer 1 ist auf einem Sockel 2 aufgestellt. Er enthält Einrichtungen zur Wiedergabe von Bild, und Ton, die auf einem Filmstreifen 3 festgehalten sind. An dem Gehäuse des LaufbiIdwerfers ist ein Abwickelarm 4 befestigt; dieser trägt eine Abwickelwelle 5. Sie ist durch eine nicht dargestellte, bekannte Einrichtung gebremst.
Auf der Abwi.ckelwelle sitzt formschlüssig eine Filmspule 6. Sie trägt den. Film, der vorgeführt werden soll, als Wickel 7.
Auf der Vorderseite des Bildwerfergehäuses ist ein Aufwickelarm 8 angeschraubt. Er trägt eine Welle 9, die zum Aufwickeln des Films dient. Eine Filmspule 10 ist auf die Welle 9 aufgeschoben. Sie trägt als Wickel 11 den vorgeführten Teil des Filmstreifens 3. Der Lauf des Films durch den Laufbildwerfer und die den Film bewegenden, und leitenden Rollen sind in Fig. 1 ebenfalls zu sehen.
Das untere Ende des Aufwickelarmes 8 ist in der Fig. 2 dargestellt. Der Aufwickelarm ist hohl; er enthält eine Welle: 12, die vom Motor 13 des Laufbildwerfers angetrieben, ist. Die Welle läuft in Kugellagern 14 und 15, die in einer Buchse 16 sitzen, und trägt an ihrem unteren. Ende ein Kegelrad 17.
In den. Arm 8 ist ein nach außen geschlossenes Lagerschild 18 eingesetzt. Es enthält zwei Kugellager 19 und 20, in denen eine Querwelle 21 umläuft. Diese Querwelle trägt an ihrem rechten Ende einen. Ring 22, der ihre seitliche Verschiebung verhindert, und an ihrem linken Ende ein Kegelrad 23 und eine Reib-
709 907/242
scheibe 24. Das Kegelrad 23 wird von. dem Kegelrad 17 angetrieben und dreht daher die Querwelle 21. Die Reibscheibe 24 besteht aus einem Kunststoff mit Gewebeeinlage.
Parallel zu der Ouerwelle steckt seitlich neben dem Kugellager 15 ein Zapfen 25 in, dem Aufwickelarm 8. Auf ihm ist schwenkbar ein. Hebel 26 gelagert und mit einem Ring 27 festgehalten, der mit dem Zapfen 25 verstiftet ist.
An seinem freien Ende enthält der Hebel 26 zwei Kugellager 28 und 29 und in diesen die Welle 9. Auf dieser Welle sitzt rechts von dem Hebel eine Reibtrommel 30, auf der anderen Seite ein Anschlagring
31. Die Reibtrommel umgreift die Reibscheibe 24 und liegt mit der Innenseite ihres Umfanges auf dieser Scheibe:. Die Durchmesser der sich berührenden. Flächen, sind nur wenig verschieden. Sie berühren sich daher an. der Auflagestelle mit einer verhältnismäßig großen Fläche. Das mögliche Bewegungsspiel des Hebels 26 mit der Reibtrommel 30 ist klein, der Arm 8 kann deshalb bis dicht an diese Reibtrommel heran geischlossen sein, und enthält eine Aussparung
32, deren Durchmesser den Außendurchmesser der Reibtrommel nur wenig übertrifft. Das Innere des Armes 8 mit den Lagern, dem Kegel- und dem Reibtrieb· ist so gegen das Eindringen von Staub und Schmutz geschützt. Außderdem nimmt der ganze Antrieb· wenig Platz ein, kaum mehr als ein Wellenantrieb' mit fest eingestellter Reibungskupplung.
Am Anfang des Aufwickeins, wenn auf der Filmspule 10 nur wenig Film ist und auf einem kleinen Durchmesser aufgewickelt wird, ist das auf der Welle 9 lastende Gewicht gering. Deshalb sind auch die Andrückkraft und die Reibung zwischen der Reibscheibe 24 und der Reibtrommel 30 gering; es wird nur ein kleines Drehmoment übertragen. Wächst der Durchmesser und damit das Gewicht des FiImwickeds 11, so wächst auch das übertragene Drehmoment. Sind die: Werkstoffe der Reibungskupplung richtig gewählt und haben die Teile die richtige Lage und entsprechende Maße, so bleibt das übertragene Drehmoment im gleichen. Verhältnis zum Durchmesser des Filmwickels 11. Damit bleibt der Zug am aufzuwickelnden Film stets gleich, der Film wird geschont, gleichmäßig von der Abtaststelle abgezogen und in stets gleich festen Windungen aufgewickelt, so daß er nicht rutscht.
Zum Ausgleich des Gewichtes des Hebels 26 oder der Filmspule 10 kann auch eine insbesondere einstellbare Feder angeordnet werden, die auf den Hebel 26 einwirkt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Laufbildwerfer mit einem Reibradantrieb· für die Filmaufwickelwelle, dessen Anpreßkraft vom Gewicht des aufgewickelten Films abhängt, bestehend aus einer Reibscheibe und. einer diese an ihrem Umfang übergreifenden, mit der Filmaufwickelwelle verbundenen Reibtrommel, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Laufbildwerfer mit einem die Antriebsmittel für die Aufwickelspule enthaltenden hohlen Spulenarm und mit einem die Filmaufwickelwelle und die Reibtrommel tragenden schwingbar gelagerten Führungsarm die Reibtrommel in eine Öffnung des Spulenarmes die Reibscheibe übergreifend und die öffnung praktisch abschließend hineinragt und daß das Spiel zwischen Reibscheibe und Reibtrommel nicht größer bemessen ist, als es zur Übertragung des Wickeldrehmomentes ausschließlich abhängig vom Gewicht der angetriebenen Seite erforderlich ist.
2. Laufbildwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibscheibe aus Kunststoff, insbesondere mit Gewebeeinlage besteht.
3. Laufbildwerfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die: Reibscheibe an einem Arm des Bildwerfers parallelachsig zur Achse der Aufwickelwelle gelagert und vom Motor des Bildwerfers, insbesondere über ein Kegelradgetriebe, angetrieben ist.
In. Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 694 047.
Entgegengehaltene ältere· Rechte1: Deutsche Patentanmeldung ρ 28667 D.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 907/242 2.58
DEB29452A 1954-01-30 1954-01-30 Laufbildwerfer Pending DE1025261B (de)

Priority Applications (1)

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DEB29452A DE1025261B (de) 1954-01-30 1954-01-30 Laufbildwerfer

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DEB29452A DE1025261B (de) 1954-01-30 1954-01-30 Laufbildwerfer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1025261B true DE1025261B (de) 1958-02-27

Family

ID=6962934

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB29452A Pending DE1025261B (de) 1954-01-30 1954-01-30 Laufbildwerfer

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DE (1) DE1025261B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB694047A (en) * 1949-08-09 1953-07-15 Int Projector Corp Improvements in or relating to winding mechanisms

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB694047A (en) * 1949-08-09 1953-07-15 Int Projector Corp Improvements in or relating to winding mechanisms

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