DE1025261B - Laufbildwerfer - Google Patents
LaufbildwerferInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B1/00—Film strip handling
- G03B1/40—Film strip handling embodying frictional coupling or clutches
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Description
Die Erfindung betrifft einen Laufbildwerfer mit einem Reibradantrieb für die Filmaufwickelwelle,
dessen Anpreßkraft vom Gewicht des aufgewickelten Films abhängt, bestehend aus einer Reibscheibe und
einer diese an ihrem Umfang übergreifenden., mit der Filmauf wickelwelle verbundenen Reibtrommel.
Es ist bekannt, eine vom Antriebsmotor des Laufbildwerfers
angetriebene Reibscheibe um eine feste Achse drehbar zu lagern, und an der pendelnd aufgehängten
Aufwickelwelle eine wesentlich größere, die Reibscheibe übergreifende Reibtrommel anzuordnen.
Infolge der stark verschiedenen Durchmesser berühren sich die Teile des Reibradantriebs nur auf
einer sehr kurzen Strecke, so· daß die Reibungsverhältnisse ungünstig sind. Außerdem ist es von Nachteil,
daß sich, die; Aufwickelwelle abhängig vom Gewicht
des aufgewickelten Films zunehmend, schräg stellen, kann, besonders wenn sich die Reibbeläge abnutzen.
Weiterhin kann die pendelnde Lagerung der Aufwickelwelle nicht ohne einen gewissen, konstruktiven
Aufwand befriedigend, verwirklicht werden. Zudem muß noch ein. besonderer Anschlag für die Bewegung
der pendelnden, Aufwickelwelle vorgesehen werden, da der Reibradantrieb diese Bewegung nur
nach einer Seite begrenzt.
Es ist auch bekannt, die Aufwickelwelle in einem Arm zu lagern, der um einen parallel zu der Welle
liegenden Bolzen verschwenkbar ist, und diese Welle in einem zugleich als Antrieb dienenden. Riemen aufzuhängen,
Die dabei verwendete veränderliche Reibungskraft tritt als Riemenschlupf in Erscheinung
und ist deshalb nur schwer genau zu beherrschen.
Alle genannten bekannten Bauarten haben außerdem den Nachteil, daß die Teile des Reibradantriebs
gegen. Staub, Eindringen, von. Fremdkörpern, und unabsichtliche
Berührung durch, eine besondere Abdeckung geschützt werden, müssen.
Diese Nachteile werden, nach der Erfindung dadurch
vermieden,, daß bei einem Laufbildwerfer mit einem die Antriebsmittel für die: Aufwickelspule enthaltenden
hohlen Spulenarm und mit einem die FiImaufwickelwelle
und die Reibtrommel tragenden schwingbar gelagerten. Führungsarm die Reibtrommel
in eine Öffnung des Spulenarmes die Reibscheibe übergreifend und die Öffnung praktisch abschließend
hineinragt und daß das Spiel zwischen Reibscheibe und Reibtrommel nicht größer bemessen ist, als es
zur Übertragung des Wickeldrehmomentes ausschließlich abhängig vom Gewicht der angetriebenen Seite
erforderlich ist.
Diese Bauart vereinigt einen gedrängten, nach außen geschloissenen Aufbau mit einwandfreiem Lauf
der Reibräder, der sich in langer Haltbarkeit und gleichmäßiger Abstufung des übertragenen Dreh-
Anmelder:
Eugen Bauer G.m.b.H.,
Stuttgart-Unter türkheim,
Am Inselkraftwerk 10
Josef Schleifer, Krumbach (Schwab.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
moments und damit auch in der Schonung des Films bemerkbar macht.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in, der Zeichnung wiedergegeben. Es zeigt
Fig. 1 die Ansicht des Laufbildwerfers,
Fig. 2 einen Schnitt durch, die Filmaufwickelachse
in größerem Maßstab.
Ein Laufbildwerfer 1 ist auf einem Sockel 2 aufgestellt. Er enthält Einrichtungen zur Wiedergabe
von Bild, und Ton, die auf einem Filmstreifen 3 festgehalten
sind. An dem Gehäuse des LaufbiIdwerfers
ist ein Abwickelarm 4 befestigt; dieser trägt eine Abwickelwelle 5. Sie ist durch eine nicht dargestellte,
bekannte Einrichtung gebremst.
Auf der Abwi.ckelwelle sitzt formschlüssig eine Filmspule 6. Sie trägt den. Film, der vorgeführt werden
soll, als Wickel 7.
Auf der Vorderseite des Bildwerfergehäuses ist ein Aufwickelarm 8 angeschraubt. Er trägt eine Welle 9,
die zum Aufwickeln des Films dient. Eine Filmspule 10 ist auf die Welle 9 aufgeschoben. Sie trägt als
Wickel 11 den vorgeführten Teil des Filmstreifens 3. Der Lauf des Films durch den Laufbildwerfer und
die den Film bewegenden, und leitenden Rollen sind in Fig. 1 ebenfalls zu sehen.
Das untere Ende des Aufwickelarmes 8 ist in der Fig. 2 dargestellt. Der Aufwickelarm ist hohl; er enthält
eine Welle: 12, die vom Motor 13 des Laufbildwerfers angetrieben, ist. Die Welle läuft in Kugellagern
14 und 15, die in einer Buchse 16 sitzen, und trägt an ihrem unteren. Ende ein Kegelrad 17.
In den. Arm 8 ist ein nach außen geschlossenes
Lagerschild 18 eingesetzt. Es enthält zwei Kugellager 19 und 20, in denen eine Querwelle 21 umläuft. Diese
Querwelle trägt an ihrem rechten Ende einen. Ring 22, der ihre seitliche Verschiebung verhindert, und an
ihrem linken Ende ein Kegelrad 23 und eine Reib-
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scheibe 24. Das Kegelrad 23 wird von. dem Kegelrad 17 angetrieben und dreht daher die Querwelle 21. Die
Reibscheibe 24 besteht aus einem Kunststoff mit Gewebeeinlage.
Parallel zu der Ouerwelle steckt seitlich neben dem
Kugellager 15 ein Zapfen 25 in, dem Aufwickelarm 8. Auf ihm ist schwenkbar ein. Hebel 26 gelagert und
mit einem Ring 27 festgehalten, der mit dem Zapfen 25 verstiftet ist.
An seinem freien Ende enthält der Hebel 26 zwei Kugellager 28 und 29 und in diesen die Welle 9. Auf
dieser Welle sitzt rechts von dem Hebel eine Reibtrommel 30, auf der anderen Seite ein Anschlagring
31. Die Reibtrommel umgreift die Reibscheibe 24 und liegt mit der Innenseite ihres Umfanges auf dieser
Scheibe:. Die Durchmesser der sich berührenden. Flächen, sind nur wenig verschieden. Sie berühren
sich daher an. der Auflagestelle mit einer verhältnismäßig großen Fläche. Das mögliche Bewegungsspiel
des Hebels 26 mit der Reibtrommel 30 ist klein, der Arm 8 kann deshalb bis dicht an diese Reibtrommel
heran geischlossen sein, und enthält eine Aussparung
32, deren Durchmesser den Außendurchmesser der
Reibtrommel nur wenig übertrifft. Das Innere des Armes 8 mit den Lagern, dem Kegel- und dem
Reibtrieb· ist so gegen das Eindringen von Staub und Schmutz geschützt. Außderdem nimmt der ganze
Antrieb· wenig Platz ein, kaum mehr als ein Wellenantrieb'
mit fest eingestellter Reibungskupplung.
Am Anfang des Aufwickeins, wenn auf der Filmspule 10 nur wenig Film ist und auf einem kleinen
Durchmesser aufgewickelt wird, ist das auf der Welle 9 lastende Gewicht gering. Deshalb sind auch
die Andrückkraft und die Reibung zwischen der Reibscheibe 24 und der Reibtrommel 30 gering; es
wird nur ein kleines Drehmoment übertragen. Wächst der Durchmesser und damit das Gewicht des FiImwickeds
11, so wächst auch das übertragene Drehmoment. Sind die: Werkstoffe der Reibungskupplung
richtig gewählt und haben die Teile die richtige Lage und entsprechende Maße, so bleibt das übertragene
Drehmoment im gleichen. Verhältnis zum Durchmesser des Filmwickels 11. Damit bleibt der Zug am aufzuwickelnden
Film stets gleich, der Film wird geschont, gleichmäßig von der Abtaststelle abgezogen
und in stets gleich festen Windungen aufgewickelt, so daß er nicht rutscht.
Zum Ausgleich des Gewichtes des Hebels 26 oder der Filmspule 10 kann auch eine insbesondere einstellbare
Feder angeordnet werden, die auf den Hebel 26 einwirkt.
Claims (3)
1. Laufbildwerfer mit einem Reibradantrieb·
für die Filmaufwickelwelle, dessen Anpreßkraft vom Gewicht des aufgewickelten Films abhängt,
bestehend aus einer Reibscheibe und. einer diese an ihrem Umfang übergreifenden, mit der Filmaufwickelwelle
verbundenen Reibtrommel, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Laufbildwerfer mit
einem die Antriebsmittel für die Aufwickelspule enthaltenden hohlen Spulenarm und mit einem die
Filmaufwickelwelle und die Reibtrommel tragenden schwingbar gelagerten Führungsarm die Reibtrommel in eine Öffnung des Spulenarmes die
Reibscheibe übergreifend und die öffnung praktisch abschließend hineinragt und daß das Spiel
zwischen Reibscheibe und Reibtrommel nicht größer bemessen ist, als es zur Übertragung des
Wickeldrehmomentes ausschließlich abhängig vom Gewicht der angetriebenen Seite erforderlich ist.
2. Laufbildwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibscheibe aus Kunststoff,
insbesondere mit Gewebeeinlage besteht.
3. Laufbildwerfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die: Reibscheibe an
einem Arm des Bildwerfers parallelachsig zur Achse der Aufwickelwelle gelagert und vom Motor
des Bildwerfers, insbesondere über ein Kegelradgetriebe, angetrieben ist.
In. Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 694 047.
Entgegengehaltene ältere· Rechte1:
Deutsche Patentanmeldung ρ 28667 D.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 907/242 2.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB29452A DE1025261B (de) | 1954-01-30 | 1954-01-30 | Laufbildwerfer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB29452A DE1025261B (de) | 1954-01-30 | 1954-01-30 | Laufbildwerfer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1025261B true DE1025261B (de) | 1958-02-27 |
Family
ID=6962934
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB29452A Pending DE1025261B (de) | 1954-01-30 | 1954-01-30 | Laufbildwerfer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1025261B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB694047A (en) * | 1949-08-09 | 1953-07-15 | Int Projector Corp | Improvements in or relating to winding mechanisms |
-
1954
- 1954-01-30 DE DEB29452A patent/DE1025261B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB694047A (en) * | 1949-08-09 | 1953-07-15 | Int Projector Corp | Improvements in or relating to winding mechanisms |
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