DE10251022A1 - Hohlkammerdichtung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Hohlkammerdichtung (100) mit einem langgestreckten, aus einem Kunststoff oder einem gummiartigen Material gefertigten Dichtungskörper (102) mit mindestens einer ersten Hohlkammer (104). Um eine solche Hohlkammerdichtung (100) sowie deren Herstellung zu verbessern, ist gemäß der Erfindung mindestens eine Verstärkung (132) vorgesehen, die in der Wandung (130) einer der Hohlkammern (104) oder im Innern einer der Hohlkammern (104) angeordnet ist. Diese Verstärkung (132), die aus einem Material gefertigt ist, welches über die Gebrauchsdauer der Hohlkammerdichtung (100) nicht oder nur unmerklich ermüdet, gewährleistet, daß über eine lange Laufzeit eine sichere Abdichtung erreicht wird.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Hohlkammerdichtung mit einem langgestreckten, aus einem Kunststoff oder einem gummiartigen Material gefertigten Dichtungskörper mit mindestens einer ersten Hohlkammer und einer zweiten Hohlkammer.
- Hohlkammerdichtungen gemäß dem Oberbegriff des Anspruch 1 mit mindestens einer ersten Hohlkammer sind aus der Praxis und aus
DE 33 22 510 A1 bekannt. Sie dienen dazu, an Fahrzeugen, insbesondere Personenkraftwagen eine dauerhafte Abdichtung zu erzielen, die über eine lange Laufzeit eine sichere Abdichtung gewährleistet und dennoch einen hohen Schließkomfort aufweist. Wegen der Ermüdung des Materials der Dichtungen läßt sich diese Ziel mit nur einer Hohlkammer bisher nicht erreichen und es werden daher mit Dichtungen häufig sogar mehr als zwei Dichtlinien vorgesehen. - Dichtungen, die im Bereich zweier translatorisch oder rotatorisch zueinander bewegter Metallteile einsetzbar sind und einen Kreisring beschreiben, sind aus
bekannt. Diese Dichtungen können als verstärkte O-Ringe bezeichnet werden. Eine erste Ausführungsform dieser Dichtungen weist einen als Vollkörper ausgebildeten, metallischen Kern auf, welcher von einem elastischen Material umschlossen ist. Eine zweite Ausführungsform dieser Dichtungen weist in ihrem Innern einen ringförmigen Kern auf, der in sich spiralartig ausgebildet ist und von einem elastischen Material umschlossen ist. Eine dritte Ausführungsform weist einen Ring aus elastischem Material auf, welcher mit einer metallischen Hülle versehen ist. Keine der genannten Dichtungen ist geeignet, auf Dauer querwirkende Belastungen aufzunehmen oder Spalte variabler Breite abzudichten.FR 1 138 633 - Weitere verstärkte O-Ringe sind aus
US 3 406 979 undUS 3 183 010 bekannt. - Eine Hohlkammerdichtung ist ferner aus
DE 100 40 917 C1 bekannt. Diese Dichtung weist ein langgestrecktes, eine Hohlkammer aufweisendes Dichtungselement auf, in dessen Innern ein langgestrecktes Federelement lose eingebaut ist, durch dessen Betätigung durch relatives Verdrehen ihrer Enden die Anpreßkraft, mit der die Hohlkammerdichtung an zwei gegenüberliegenden Bauteilen anliegt, veränderbar ist. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine langgestreckte Hohlkammerdichtung mit mindestens einer ersten Hohlkammer sowie deren Herstellung zu verbessern.
- Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den Merkmalen der Ansprüche 1, 21 bzw. 23.
- Gemäß der Erfindung ist bei einer Hohlkammerdichtung mit einem langgestreckten, aus einem Kunststoff oder einem gummiartigen Material gefertigten Dichtungskörper mit mindestens einer ersten Hohlkammer mindestens eine Verstärkung vorgesehen, die in der Wandung einer der Hohlkammern oder im Innern einer der Hohlkammern angeordnet ist. Diese Verstärkung, die aus einem Material gefertigt ist, welches über die Gebrauchsdauer der Hohlkammerdichtung nicht oder nur unmerklich ermüdet, gewährleistet, daß mit der erfindungsgemäßen Hohlkammerdichtung über eine lange Laufzeit eine sichere Abdichtung erreicht wird. Bei einem Einsatz als Tür- oder Klappendichtung wird ein hoher Schließkomfort bei niedrigen Türschließgeschwindigkeiten und -kräften sicher erreicht. Die Verstärkung ist dabei so ausgebildet, daß sie eine Hüllkurve eines Raumes beschreibt, dessen lichte Weite bei einem Einsatz der Hohlkammerdichtung durch eine querwirkende Druckbelastung wiederholt reduziert wird.
- Die Verstärkung hat ferner den Vorteil eines verbesserten Radienverhaltens der Hohlkammerdichtung, insbesondere dadurch, daß diese in Eckbereichen bei kleinen Radien nicht einfällt.
- Vorzugsweise ist die Verstärkung wendelförmig, insbesondere spiralförmig ausgebildet. Dies hat fertigungstechnisch den Vorteil, daß die Handhabung, insbesondere bei einer maschinellen Fertigung erleichtert wird. Eine Wendelform kann dabei in einem Schnitt senkrecht zur Längserstreckung beliebige Konturen beschreiben, insbesondere kreisförmig und oval, aber auch eckig, insbesondere rechteckförmig. Die Achse der im Innern der Hohlkammerdichtung angeordneten oder eingebetteten Verstärkung verläuft dabei im wesentlichen parallel zur Längserstreckung der Hohlkammer. Die Belastung der Verstärkung erfolgt in erster Linie nicht in Richtung der Achse der Spirale sondern quer dazu. Die Lage der Verstärkung insbesondere einer Spiralfeder kann radial (örtlich) frei gewählt werden, wobei insbesondere Anordnungen von ganz innen als auch zwischen dem EPDM Profil, seitlich, mittig, bis nahe Außenhaut im Betracht kommen. Die Verstärkung, insbesondere die Feder kann entweder eine große Feder bzw. eine kleine Feder sein, wobei ein Einzeldraht bzw. eine Spiralfeder umlaufend gemäß der Erfindung vorzugsweise Verwendung finden.
- Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß eine Verstärkung nur abschnittsweise in oder an der Hohlkammer vorgesehen ist, so daß die Hohlkammer abschnittsweise verstärkungsfrei ist. Die Fixierung in der Hohlkammer kann dabei durch Einkleben oder Einvulkanisieren erfolgen.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Verstärkung aus einem metallischen Werkstoff gefertigt ist. Metall, insbesondere Federstahl hat den Vorteil schon bei kleinen Querschnitten hohe Lasten aufnehmen zu können. Zudem läßt sich eine Verstärkung aus Metall nach einer Überlastung leichter wieder in seinen Gebrauchszustand zurückversetzen als eine aus Kunststoff.
- Wenn die Verstärkung in das Material des Dichtungskörpers eingebettet ist, wie bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, wird damit erreicht, daß die Verstärkung vor Umwelteinflüssen besser geschützt ist, was sich positiv im Hinblick auf Alterungserscheinungen auswirkt.
- Eine lose Anordnung der Verstärkung in einer der Hohlkammern des Dichtungskörpers ermöglicht es, ein einfach gestaltetes Extrusionswerkzeug zu verwenden.
- Vorzugsweise ist die Verstärkung als Heizelement ausgebildet. Damit kann erreicht werden, daß die Hohlkammerdichtung auch bei niedrigen Temperaturen eine gute Abdichtung gewährleistet. Zudem kann ein Einfrieren der Dichtung verhindert werden.
- Als Material für den Dichtungskörper hat sich EPDM als besonders geeignet erwiesen. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist die Hohlkammerdichtung neben dem Dichtungskörper ein Halteprofil oder -element zur Aufnahme bzw. Befestigung an einem Karosserieteil auf, wobei insbesondere ein integrierter Haltefuß, Klipp, ein U-Profil und/oder ein Metalleinleger eingeknöpft oder eingeklebt sein können. Insbesondere bei einer solchen Ausgestaltung kann das Dichtungsprofil aus mehreren unterschiedlichen EPDM Mischungen und/oder Komponenten bestehen, insbesondere einem harten Fuß und einem weichen Schlauch.
- Gemäß einem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung einer Hohlkammerdichtung, bei dem in einer Extrusionsvorrichtung aus einem Kunststoff oder einem gummiartigen Material ein langgestreckter Dichtungskörper mit mindestens einer ersten Hohlkammer erzeugt wird, ist vorgesehen, daß gleichzeitig mit dem Fortschritt der Erzeugung des Dichtungskörpers eine Verstärkung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 19 eingebracht wird.
- Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie aus der Beschreibung im Zusammenhang mit den Zeichnungen. Es zeigen:
-
1 eine erfindungsgemäße Hohlkammerdichtung gemäß einer ersten Ausführungsform in einem Schnitt, -
2 einen Schnitt durch eine der Hohlkammern der Hohlkammerdichtung in1 gemäß der Linie II – II in1 , -
3 einen Schnitt durch eine der Hohlkammern einer alternativen Variante der Hohlkammerdichtung in1 gemäß der Linie II – II in1 , -
4 eine erfindungsgemäße Hohlkammerdichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform in einem Schnitt, -
5 einen Schnitt durch eine der Hohlkammern der Hohlkammerdichtung in4 gemäß der Linie V – V in4 , -
6 einen Schnitt durch eine der Hohlkammern einer alternativen Variante der Hohlkammerdichtung in4 gemäß der Linie V – V in4 , -
7 eine Pkw-Tür mit einer erfindungsgemäßen, als Außendichtung ausgebildeten Hohlkammerdichtung gemäß einer dritten Ausführungsform in einer Seitenansicht, -
8 einen Schnitt durch die Hohlkammerdichtung in7 gemäß der Linie VIII – VIII, und -
9 eine erfindungsgemäße, als Innendichtung ausgebildete Hohlkammerdichtung gemäß einer vierten Ausführungsform in einem Schnitt. - Die in
1 gezeigte Hohlkammerdichtung100 gemäß einer ersten Ausführungsform weist einen Dichtungskörper102 auf, in welchem eine erste Hohlkammer104 , eine zweite Hohlkammer106 sowie eine dritte Hohlkammer108 ausgebildet sind. Der Dichtungskörper102 besteht im Wesentlichen aus EPDM und weist an einer Seite eine Haltestruktur112 auf, mit welcher die Hohlkammerdichtung100 an einem vorspringenden Abschnitt eines Karosseriebleches114 eines Personenkraftwagens im Bereich einer Türe befestigt ist. - Die Haltestruktur
112 besteht aus einem im Querschnitt U-förmigen Abschnitt116 der Hohlkammerdichtung, in dessen Wandung eine Klemmstruktur118 eingebracht ist. Rückhalterippen120 verhindern, daß die Hohlkammerdichtung100 von dem Karosserieblech114 abrutschen kann. - Die Hohlkammern
104 ,106 ,108 unterstützen mit ihren Wandungen eine Dichtfläche122 , auf welche eine Gleitschicht124 aufgebracht ist. Wird die Dichtung durch die Aufbringung eines Druckes aufgrund eines anliegenden Bauteiles, insbesondere einer Fahrzeugtüre in Richtung des Pfeiles A auf Druck quer zu ihrer Längserstreckung belastet, deformieren sich die Hohlkammern104 ,106 ,108 , wobei durch die Wandungen126 ,128 ,130 das Deformationsverhalten der Hohlkammerdichtung100 und damit deren Dichtlinien wesentlich bestimmt wird. - Um über die gesamte Gebrauchsdauer eine sichere Abdichtung zu gewährleisten und dennoch einen hohen Schließkomfort bei niedrigen Türschließgeschwindigkeiten und -kräften zu gewährleisten, ist das EPDM-Material der Wandungen
126 ,128 ,130 extrem weich eingestellt, wobei in der Wandung130 der ersten Hohlkammer104 eine spiralförmige Verstärkung132 eingebracht ist, welche aus einem Hohldraht aus Federstahl besteht. - Um ein Beheizen der Hohlkammerdichtung zu ermöglichen, ist die Verstärkung
132 als Heizelement ausgebildet, indem sie als Widerstandselement eines elektrischen Schaltkreises fungiert. Gemäß einer durch3 erläuterten Variante der ersten Ausführungsform der Hohlkammerdichtung100 ist eine Verstärkung134 , die ebenfalls aus einem Hohldraht aus Federstahl besteht, nicht in der Wandung130 der ersten Hohlkammer104 angeordnet, sondern sie liegt an der Innenwand136 der Hohlkammer104 an. Abgesehen von diesem Unterschied entspricht die Variante der Hohlkammerdichtung100 der ersten Ausführungsform, wie durch3 veranschaulicht, der ersten Ausführungsform, so daß auf eine weitere Erläuterung verzichtet wird. Hinsichtlich sämtlicher anderen Merkmale der Variante wird hiermit auf die Beschreibung der1 bezuggenommen. - Die Hohlkammerdichtung
200 gemäß der zweiten Ausführungsform in den4 und5 sowie gemäß der alternativen Variante in6 unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform lediglich dadurch, daß ein weiterer Dichtabschnitt240 vorgesehen ist. Mit diesem Dichtabschnitt240 weist die Hohlkammerdichtung200 neben einer ersten Hohlkammer204 , einer zweiten Hohlkammer206 und einer dritten Hohlkammer208 eine vierte Hohlkammer210 auf. Wie bei der ersten Ausführungsform ist eine Haltestruktur212 zur Befestigung an einem Karosserieblech214 vorgesehen, wobei auch in diesem Falle das EPDM-Material des U-Abschnittes216 härter ausgeführt ist, als das der Wandungen226 ,228 ,230 ,242 der Hohlkammern204 ,206 ,208 ,210 . Hinsichtlich der Eigenschaften des Dichtungskörpers202 der Hohlkammerdichtung200 wird auf die Beschreibung der ersten Ausführungsform verwiesen, wobei gleiche Teile und Abschnitte bei der zweiten Ausführungsform mit Bezugszeichen versehen sind, die um 100 gegenüber der ersten Ausführungsform erhöht sind. Wie bei der ersten Ausführungsform unterscheidet sich die Variante gemäß6 von der in den4 und5 gezeigten Hohlkammerdichtung200 dadurch, daß die Verstärkung234 an der Innenwand236 der ersten Hohlkammer204 anliegt und nicht in der Wandung ausgebildet ist. Im Gegensatz zu der ersten Ausführungsform ist allerdings bei der Hohlkammerdichtung200 gemäß der zweiten Ausführungsform die Verstärkung232 bzw.234 nicht als Hohldraht, sondern als Volldraht aus Federstahl hergestellt. - Die in den
7 und8 im Zusammenhang mit einer Pkw-Tür350 gezeigte Hohlkammerdichtung300 weist eine Hohlkammer304 auf, in welcher eine komplex, nahezu herzförmig geformte Verstärkung332 angeordnet ist. Da wesentliche Teile der Hohlkammerdichtung Teilen der zuvor beschriebenen Dichtungen entsprechen, sind Bezugszeichen verwendet worden, die um 100 bzw. 200 gegenüber den zuvor beschriebenen Dichtungen erhöht worden sind. Auf die entsprechende Beschreibung wird hiermit bezuggenommen. - Wie bei der Hohlkammerdichtung gemäß der ersten Ausführungsform ist eine Haltestruktur
312 vorgesehen, welche über einen Abschnitt eines Türaußenbleches352 geklemmt ist. Eine die Haltestruktur312 überdeckende und sich an die Wandung der Hohlkammer304 anschließende Abdeckung354 sorgt für einen ästhetisch ansprechenden Anschluß, wobei eine an der Abdeckung354 vorgesehene Nase356 das Eindringen von Kriechwasser verhindert. - Durch die Ausgestaltung der Hohlkammer und die komplexe Form der Verstärkung
332 wird erreicht, daß die Hohlkammerdichtung300 entlang einer Knicklinie358 einknicken kann, so daß eine sichere Abdeckung an einer Türscheibe360 jederzeit gewährleistet ist. Insbesondere wird ein konstanter Anpressdrruck auf der ganzen Länge der Türscheibe erreicht, wobei in jeder Position der Türscheibe z. B. geschlossen, teil abgesenkt oder vollständig abgesenkt eine prozessichere Schachtabdeckung mit gleicher Vorspannung erreicht wird. Damit werden auch aero-akustische Undichtigkeiten zwischen Türhohlkörper (Außenraum) und Innenraum sowie ein Türscheibenklappern im abgesenkten Zustand der Türscheibe360 vermieden. - Die in
9 gezeigte Hohlkammerdichtung400 ist als Schachtinnenabdichtung ausgeführt und mittels einer Haltestruktur, die gleichzeitig der Halterung einer Türinnenverkleidung470 dient, an einer inneren Struktur472 befestigt. Da wesentliche Teile der Hohlkammerdichtung Teilen der zuvor beschriebenen Dichtungen entsprechen, sind Bezugszeichen verwendet worden, die um 100 gegenüber den zuvor beschriebenen Dichtungen erhöht worden sind. Auf die entsprechende Beschreibung wird hiermit bezuggenommen. Eine Hohlkammer404 , deren Wandung aus einem EPDM- oder gummiartigem Material besteht, ist nahezu kreisförmig ausgebildet. Die bei dieser Hohlkammerdichtung400 vorgesehene Verstärkung432 liegt in der Wandung der Hohlkammer. Auf diese Weise wird die Türscheibe460 unter gleichmäßiger Vorspannung gleichmäßig abgedichtet. - Da die Türscheibe
360 bzw.460 von der Hohlkammerdichtung300 und der Hohlkammerdichtung400 innen und außen mit definierter Vorspannung bei jedweder Außentemperatur sicher gehalten wird, ist lediglich nur ein Profil sowohl für Normal- als auch für Dämmglas erforderlich. Die erfindungsgemäßen Hohlkammerdichtungen300 ,400 ersetzen somit nicht nur an der Schachtinnenseite bisher vorgesehene Dichtungen mit Doppellippe, sondern sie stellen eine erhebliche Verbesserung dar.
Claims (23)
- Hohlkammerdichtung mit einem langgestreckten, aus einem Kunststoff oder einem gummiartigen Material gefertigten Dichtungskörper (
102 ;202 ) mit mindestens einer ersten Hohlkammer (104 ;204 ), gekennzeichnet durch mindestens eine Verstärkung (132 ;134 ;232 ,234 ), die in der Wandung (130 ;230 ) einer der Hohlkammern (104 ;204 ) oder im Innern einer der Hohlkammern angeordnet ist, wobei das Material der Verstärkung (132 ;134 ;232 ;234 ) über die Gebrauchsdauer der Hohlkammerdichtung nicht oder nur unmerklich ermüdet. - Hohlkammerdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine zweite Hohlkammer (
106 ;206 ) vorgesehen ist. - Hohlkammerdichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung (
132 ;134 ;232 ;234 ) wendelförmig, insbesondere spiralförmig ausgebildet ist. - Hohlkammerdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung (
132 ;134 ;232 ;234 ) aus einem metallischen Werkstoff oder Kunststoff gefertigt ist. - Hohlkammerdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung (
132 ;232 ) in das Material des Dichtungskörpers (102 ;202 ) eingebettet ist. - Hohlkammerdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung (
134 ,234 ) lose in einer der Hohlkammern (104 ;204 ) des Dichtungskörpers (102 ;202 ) liegt. - Hohlkammerdichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung (
132 ;134 ;232 ;234 ) permanent unter einer Vorspannung an der Dichtungsinnenwand bzw. in der Dichtungswand anliegt. - Hohlkammerdichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung (
132 ;134 ;232 ;234 ) in Längsrichtung an den Enden kräftefrei ist. - Hohlkammerdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung (
132 ) als Heizelement ausgebildet ist. - Hohlkammerdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungskörper (
102 ;202 ) im wesentlichen aus EPDM besteht. - Hohlkammerdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß diese als Front- oder Heckklappendichtung ausgebildet ist.
- Hohlkammerdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß diese als Schiebedachdichtung ausgebildet ist.
- Hohlkammerdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß diese als Fensterschachtabdichtung für innen und/oder außen ausgebildet ist.
- Hohlkammerdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung, insbesondere die Spiralfeder radial (örtlich) unterschiedlich angeordnet ist.
- Hohlkammerdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung eine große oder eine kleine Feder, insbesondere ein Einzeldraht bzw. eine umlaufende Spiralfeder ist.
- Hohlkammerdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung, insbesondere die Feder in einem Schnitt quer zur Längserstreckung eine Kontur aufweist, die von einem Kreisprofil abweicht.
- Hohlkammerdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß neben einem Dichtungskörper zusätzlich ein Halteprofil und/oder ein Halteelement zur Aufnahme oder Befestigung an einem Karosserieteil, insbesondere ein integrierter Haltefuß, Klipp, U-Profil oder ein Metallanleger vorgesehen sind.
- Hohlkammerdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere unterschiedliche EPDM-Mischungen und/oder -komponenten vorgesehen sind.
- Hohlkammerdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß nur abschnittsweise eine Verstärkung vorgesehen ist.
- Hohlkammerdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung über die Verstärkung zusätzlich beheizt werden kann.
- Verfahren zur Herstellung einer Hohlkammerdichtung bei dem in einer Extrusionsvorrichtung aus einem Kunststoff oder einem gummiartigen Material ein langgestreckter Dichtungskörper mit mindestens einer ersten Hohlkammer erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit dem Fortschritt der Erzeugung des Dichtungskörpers eine Verstärkung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 19 eingebracht wird.
- Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiralfeder während des Extrusionsprozesses in ein EPDM-Material eingebettet wird.
- Verfahren zur Herstellung einer Hohlkammerdichtung, bei dem in einer Extrusionsvorrichtung aus einem Kunststoff oder einem gummiartigen Material ein langgestreckter Dichtungskörper mit mindestens einer ersten Hohlkammer erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verstärkung, insbesondere eine Spiralfeder in das Dichtungsprofil nachträglich eingebracht, insbesondere eingezogen wird.
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