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DE10250284A1 - Elementtor - Google Patents

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DE10250284A1
DE10250284A1 DE2002150284 DE10250284A DE10250284A1 DE 10250284 A1 DE10250284 A1 DE 10250284A1 DE 2002150284 DE2002150284 DE 2002150284 DE 10250284 A DE10250284 A DE 10250284A DE 10250284 A1 DE10250284 A1 DE 10250284A1
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DE
Germany
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elements
element gate
gate according
plate elements
magazine
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Withdrawn
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DE2002150284
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English (en)
Inventor
Otto Volz
Alexander Volz
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Individual
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/02Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
    • E06B9/06Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary collapsible or foldable, e.g. of the bellows or lazy-tongs type
    • E06B9/0607Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary collapsible or foldable, e.g. of the bellows or lazy-tongs type comprising a plurality of similar rigid closing elements movable to a storage position
    • E06B9/0646Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary collapsible or foldable, e.g. of the bellows or lazy-tongs type comprising a plurality of similar rigid closing elements movable to a storage position characterised by the relative arrangement of the closing elements in the stored position
    • E06B9/0676Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary collapsible or foldable, e.g. of the bellows or lazy-tongs type comprising a plurality of similar rigid closing elements movable to a storage position characterised by the relative arrangement of the closing elements in the stored position stored in a stacked configuration
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/02Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
    • E06B9/06Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary collapsible or foldable, e.g. of the bellows or lazy-tongs type
    • E06B9/0607Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary collapsible or foldable, e.g. of the bellows or lazy-tongs type comprising a plurality of similar rigid closing elements movable to a storage position
    • E06B9/0615Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary collapsible or foldable, e.g. of the bellows or lazy-tongs type comprising a plurality of similar rigid closing elements movable to a storage position characterised by the closing elements
    • E06B9/0638Slats or panels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Öffnungsabschluss an Gebäuden, insbesondere ein Sektionalfensterladen und ein Sektionaltor, mit im geschlossenen Zustand senkrecht aufeinander stehenden und im offenen Zustand in einem Magazin parallel zueinader gestapelten Plattenelementen (3). DOLLAR A Erfindungsgemäß bestehen die Plattenelemente (3) im Wesentlichen aus vorzugsweise zwei schachtelartig zusammengesetzten Blechen (12), die auf die jeweils erforderlichen Längen zugeschnitten sind, und Deckeln (17) an deren Enden. Das so entstandene Hohlprofil wird mit vorzugsweise bei der Aufschäumung aushärtenden Hartschäumen wie Polyurethanschäume ausgeschäumt. Die Ausschäumung der Wandelemente erfüllt hierbei folgende Aufgaben: DOLLAR A È durch den geringen Wärmedurchgangswert der Ausschäumung erhält das Plattenelement ausgezeichnete Isolationseigenschaften, eventuell unterstützt durch in die Ausschäumung eingelagerte Vakuumpaneele (16), beispielsweise aus mikroporöser Kieselerde, DOLLAR A È die die Wandelemente bildenden schachtelartig zusammengesetzten Bleche (12) werden durch die Ausschäumung verklebt, und DOLLAR A È die bei Biegebelastung auftretenden Dehnungen bzw. Stauchungen der Wandelemente (11, 12) werden durch den Schaum als Schubspannung übertragen, so dass die Plattenelemente (3) durch die Ausschäumung zu äußerst biegesteifen Sandwichelementen werden. DOLLAR A Die Biegesteifigkeit der Plattenelemente (3) kann durch Versteifungsrippen und -sicken (13, 14) in den Wandelementen (11, 12) noch erhöht werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Öffnungsabschluß an Wänden in Form eines Elementtors, insbesondere einen Sektionalfensterladen und ein Sektionaltor, mit vorzugsweise rechteckförmigen voneinander getrennten Plattenelementen, die mit ihren Langseiten vorzugsweise horizontal ausgerichtet und mit ihren Schmalseiten in seitlichen Führungsschienen geführt sind
    • – und im geschlossenen Zustand des Elementtors senkrecht aufeinander stehen
    • – und im offenen Zustand in einem Magazin parallel zueinander gestapelt sind,
    • – wobei ein Zuggurt und dgl. beim Öffnen des Elementtors, ausgehend von dessem geschlossenen Zustand, das unterste Plattenelement bzw. eine Gurtleiste zusammen mit den darüber befindlichen Plattenelementen anhebt,
    • – und wobei die Plattenelemente der Reihe nach entlang der Führungsschienen mittels Leitelementen geführt sind und vorzugsweise vermittels von an ihren Ober- und Unterseiten ausgebildeten in Magazinrichtung abfallenden Gleitflächen oder an diesen vorgesehenen Schubflächen in ein Magazin überführt werden.
  • Ein derartiges Elementtor für Fenster ist aus den Druckschriften JP 07 310 483 , EP 1 234 946 und DE 197 42 752 bekannt. Bei diesen besteht im Unterschied zu Rolläden, die zwecks Aufrollung im Magazin aus einer großen Anzahl schmaler und dünner durch Aufhängevorrichtungen miteinander verbundenen und damit eine große Anzahl Fugen aufweisenden Stäben die Abschirmung aus verhältnismässig großen und somit weit weniger Fugen aufweisenden Plattenelementen. Bei den beiden erst genannten Schutzrechten bewirken zum Magazin hin abfallende Gleitflächen oder auch an diesen gebildete Schubflächen die Überführung der Plattenelemente in das Magazin, während dieses bei der Vorrichtung gemäß der DE 197 42 752 durch separate an den Schmalseiten der Plattenelemente befestigte Nocken geschieht.
  • Um Elementtore besser vor Hitze- Kälte- und Schalleinwirkung als auch vor Einbruch zu schützen hat man diese an ihrer Rückseite auch schon mit einer Kunststoffschicht versehen und es sind auch schon Hohlprofile mit eingeschäumtem Kunststoff wie Polyurethan bekannt. Infolge den gewöhnlich bestehenden Temperaturunterschieden zwischen dem Gebäudeinneren und der Gebäudeaußenseite und dieses insbesondere bei Wohnungen, verbiegen sich besonders die nicht miteinander verbundenen Plattenelemente gerade wegen ihrer guten Wärmeisolationseigenschaften dennoch erheblich. Die Durchbiegungen können beim Verschieben undinsbesondere beim Einschieben in das Magazin einen starken Verschleiß und so auch eine Beschädigung der Gleitflächen und ggf. daran angeordneter Dichtungen verursachen. Durch die sich nach den seitlichen Führungsschienen hin abtragenden Spannungen können auch dort vorgesehenen Leitteile leicht beschädigt werden oder gar abscheren. Die Erfindung will diesen Nachteilen durch ein größeres Flächenmoment und größere Biegesteifheit aufweisende Plattenelementen abhelfen, welche dennoch fertigungstechnisch mit an sich geringem Aufwand herstellbar sind.
  • Aufgabe der Erfindung ist es demzufiolge, ein Elementtor der eingangs genannten Art mit einer besseren Biegesteifigkeit der Plattenelemente zu schaffen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es weiterhin, hierzu ein insbesondere zum Fensterabschluß geeignetes Elementtor bereitzustellen, dessen Plattenelemente fertigungstechnisch einfach und kostengünstig herstellbar sind.
  • Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1, wonach die Plattenelemente im wesentlichen aus einem oder zwei schachtelartig zusammengesetzten Profilelementen und insbesondere Blechen und Deckeln an deren Enden bestehen, so dass ein Hohlraum entsteht, der mit Kunststoffen wie bei der Aufschäumung aushärtenden Hartschäumen und dgl. ausgefüllt wird. Die Profilelemente bzw. Bleche können dabei in einfacher Weise auf die jeweils erforderlichen Längen zugeschnitten werden. Die Ausschäumung der Wandelemente erfüllt in der vorgestellten Erfindung dabei folgende Aufgaben:
    • – Durch den geringen Wärmedurchgangswert der Ausschäumung erhält das Plattenelement ausgezeichnete Isolationseigenschaften, erfindungsgemäß unterstützt durch in die Ausschäumung eingelagerte Isolierplatten wie Vakuumpaneele beispielsweise aus mikroporöser Kieselerde,
    • – die die Wandelemente abgebenden schachtelartig zusammengesetzten Bleche werden durch die Ausschäumung verklebt, und
    • – die bei Biegebelastung auftretenden Dehnungen bzw. Stauchungen der Wandelemente werden durch die eingeschäumten Stoffe als Schubspannung übertragen, so dass die Plattenelemente hierdurch zu äußerst biegesteifen Sandwichelementen werden.
  • Die erfindungsgemäß die Hohlprofile an den Enden abschließenden und ggf. zusammenschließenden Deckel sind entweder mit einem Stopfen und dgl. oder mit einem die Profile umfassenden Rand versehen. In vorteilhafter Weise stellen bei letzterer Ausführung die beidseitigen Deckelränder zugleich die Schubflächen und Abstandhalter der Plattenelemente im Magazin dar und können zu diesem Zweck zum Beispiel aus einem oder einer Kombination von eine geringe Haft- und Gleitreibungszahl aufweisenden Stoffen wie beispielsweise aus poliertem Stahl oder Kunststoffen wie PTFE (Polytetraflouräthylen) und dergleichen bestehen.
  • Somit werden die der Erfindung zugrunde liegenden Aufgaben durch das erfindungsgemäße Elementtor vollkommen gelöst.
  • Weitere sinnvolle Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den kennzeichnenden Merkmalen der Unteransprüche.
  • Die bevorzugte Ausführung Vacuumpaneele und dgl. in die Hohlräume einzuschäumen, die vorzugsweise aus Stoffen mit sehr geringem Wärmedurchgangswert wie mikroporöser Kieselsäure und einer gasdichten Folie bestehen, verbessert die Wärmeisoliereigenschaften der Plattenelemente noch erheblich, ohne auf die hohe Biegesteifigkeit eines Sandwichelements verzichten zu müssen.
  • Erfindungsgemäß sind die Deckel mit den Leitteilen wie Nocken oder Achsen für Rohen und dgl. zur Führung der Plattenelemente in der senkrechten Führungsschiene und in den Magazinführungen und zur Verhinderung eines Kippens der Plattenelemente versehen und erfüllen somit mehrere Aufgaben.
  • Die Biegesteifigkeit der Plattenelemente kann durch Versteifungsrippen oder -sicken in den Wandelementen noch zusätzlich erhöht werden.
  • Durch die Ausbildung der Plattenelemente mit an der Außenseite der Gleit- bzw. Schubflächen der Plattenelemente, bestehend aus einer Höhlung an der Unterseite der und einer Wölbung an der Oberseite der Plattenelemente, kann die Schubrichtung der Plattenelemente auch nach dem Gebäudeinneren hin erfolgen, so dass schon vorhandene Einbauten wie Rolladenkästen weiter genutzt und somit in einfacher und kostengünstiger Weise eine Nachrüstung schon vorhandener Gebäudeeinrichtungen erfolgen kann. Der Einschub der Plattenelemente z.B. über größere z.B. doppelte Labyrinthdichtungen hinweg in das Magazin kann in erfindungsgemäßer Weise durch das erfindungsemäß als Sperre dienendes Malteserkreuzgetriebe unterstützt werden.
  • Die Erfindung wird anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele in den Zeichnungen vereinfacht dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Dabei ist auch auf weitere erfindungsgemäße Ausgestaltungen verwiesen. Es zeigen:
  • 1 ein erfindungsgemäßes Elementtor in Vorderansicht vom Gebäudeäußeren her,
  • 2 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Elementtores,
  • 3 ein als Hohlprofil ausgeführtes erfindungsgemäßes Plattenelement in perspektivischer Ansicht,
  • 4 ein aus schachtelartig aus Blechen zusammengesetztes erfindungsgemäßes Plattenelement in perspektivischer Ansicht,
  • 5 ein als Hohlprofil ausgeführtes erfindungsgemäßes Plattenelement mit an beiden Außenflächen verbundenen Versteifungselementen im Querschnitt,
  • 6 ein als Hohlprofil ausgeführtes erfindungsgemäßes Plattenelement mit nicht beide Außenflächen verbindenden Versteifungselementen im Querschnitt, und
  • 7 ein aus schachtelartig aus Blechen zusammengesetztes erfindungsgemäßes Plattenelement im Querschnitt.
  • Zu sehen ist das Elementtor in 1 an einem Gebäude in der Verschlußstellung der in den senkrechten Führungsschienen 1 befindlichen Plattenelemente 3. In dem Magazinabschnitt 2 ist die Aufzugsvorrichtung 4 lediglich angedeutet, welche mit Gurten an dem letzten Plattenelement, hier der Gurtleiste 3c angreift. An den Plattenelementen 3 sieht man ferner zwei aufrechte Gleitflächen 5 zur Abstandhaltung der Plattenelemente im Magazin, welche vorzugsweise aus PTFE bestehen und unten eine Anlaufsteigung 5a aufweisen. Diese werden bei den beschriebenen erfindungsgemäßen auch als Abstandhalter dienenden aus Deckelrändern bestehenden nicht benötigt und sollen überdies stets innerhalb der Führungsschienen 1 und hier ggf. in erfindungsgemäßer Weise in Verbindung mit sie umfassenden Dichtungsstreifen angeordnet sein, wodurch eine bisher nicht erreichte Abdichtung erzielt wird. An den einzelnen Plattenelementen 3 sind ferner beiderseits Rollen 6 als Leitelemente vorgesehen.
  • In 2, weiche eine Seitenansicht des Elementtors zeigt, ist am Übergang in den Magazinabschnitt 2 ein Malteserkreuz 7 als Sperre dargestellt, welches durch die Aufzugsvorrichtung betätigbar ist. Bei z.B. verdoppelten und daher ggf. störenden Labyrinthdichtungen kann dieses erfindungsgemäß als Malteserkreuzgetriebe ausgebildet sein, welches die Plattenelemente 3 mit ihren Labyrinthdichtungshöhlungen 9 über die Labyrinthdichtungswölbungen 8 des darunter angeordneten Plattenelements 3 anhebt und so den Einschub in das Magazin 2 erleichtern. Die an den Plattenelementen angeordneten Leitrollen 5 führen diese in den Führungsschienen 1. In das Magazin befördert werden die Plattenelemente durch die Schubflächen 10. Durch die Leitrollen 6 und auch durch die Labyrinthdichtungen sind die Plattenelemente 3 in den Magazinführungen 2a bis 2d so gehalten, dass sie bei der senkrechten Bewegung in dem aufrechten Abschnitt nicht seitlich ausbrechen bzw. kippen können. Im übrigen genügt auch nur eine Leitrolle unten und die Magazinführung 2b ist entbehrlich, wenn im Magazin 2 eine Federvorrichtung und dgl. die Geradhaltung der Plattenelemente ermöglicht.
  • In 3 ist ein Plattenelement 3 dargestellt, dessen Wandelement als ein beispielsweise im Strangguss- bzw. Strangpressverfahren hergestelltes Hohlprofil 11 ausgeführt ist. Die seitlich am Hohlprofil 11 mittels Deckelstopfen 17a aufgesteckten und verklebten Deckel 17 schließen sich am Hohlprofil 11 entweder bündig an, so dass sich die Plattenelemente 3 über ihre gesamte Breite berühren, oder die Deckel 17 sind etwas höher bzw. dicker als das Hohlprofil 11, so dass sich die Plattenelemente 3 sowohl im Magazin 2 als auch in den senkrechten Führungsschienen 1 nur an ihren Deckeln 17 berühren und so den Schub in das Magazin besorgen. Seitlich an den Deckeln 17 sind die Leitrollen 6 zu sehen, welche die Plattenelemente 3 in der Führungsschiene 1 und den Magazinführungen 2a2d halten. Als Labyrinthdichtung nach Außen sind die Plattenelemente 3 an ihrer Qberseite mit einer Labyrinthdichtungswölbung 8 und an ihrer Unterseite mit einer Labyrinthdichtungshöhlung 9 versehen, die bei den übereinanderstehenden Plattenelementen 3 ineinandergreifen. Mittels Versteifungsrippen 13 kann die Biegesteifigkeit der Plattenelemente 3 noch weiter erhöht werden.
  • 4 zeigt einzelne Plattenelemente, welche schachtelartig zu Gehäusen zusammengesetzt und durch Ausschäumung miteinander verklebt werden. Diese bestehen aus zwei gebogenen die Wandelemente bildenden Blechen 12, von denen das rechts angeordnete, wie man sieht, in das links angeordnete es seitlich umfassende einschiebbar ausgeführt ist. Nach dem Einschieben wird der gebildete Hohlraum mit Polyurethan ausgeschäumt und sodann beidseits die mit der Einschäumung verklebten die Wandprofile mit Deckel aufgesetzt. Vor der Einschäumung kann man auch auf die Sicke 14 einen im Verhältnis zu deren Länge kleinen Kunststoffreiter aufsetzen, der bei dem Zusammenschieben die beiden Wandungsteile so im auseinanderdrückt, das man vor der Einschäumung schon einen Deckel aufsetzen kann. Die seitlich aufgeschobenen und verklebten Deckel 17 umfassen hier mit ihren Rändern 17b das Gehäuse und bilden so die vorstehenden Schubflächen und Abstandhalter im Magazin.
  • Bei der vorbeschriebenen Ausführung der Deckel gemäß 3 können diese zu diesen Zweck etwas höher und dicker als das Gehäuseprofil ausgeführt sein.
  • Als Labyrinthdichtung nach Außen sind die Plattenelemente 3 beiden beiden beschriebenen Ausführungen an ihrer Oberseite mit einer Labyrinthdichtungswölbung 8 und an ihrer Unterseite mit einer Labyrinthdichtungshöhlung 9 versehen, die bei den übereinanderstehenden Plattenelementen 3 ineinandergreifen. Mittels Versteifungssicken 13 und 14 kann die Biegesteifigkeit der Plattenelemente 3 noch weiter erhöht werden.
  • Die 5 bis 7 zeigen je ein Plattenelement 3 im Querschnitt. Bei den 5 und 6 wird der Hohlraum hierbei von einem als Hohlprofil ausgeführten Wandelement 11 gebildet. Bei der Ausführungsart in 7 bestehen die Wandelemente l2 ebenfalls aus schachtelartig zusammengeschobenen Biegeblechen. Der so gebildete Hohlraum ist auch hier erfindungsgemäß mittels eines Polyurethanschaums 15 ausgeschäumt, so dass das Plattenelement zu einer äußerst biegesteifen Sandwichstruktur wird. Mittels Versteifungssicken 14 bzw Versteifungsrippen 13 kann die Biegesteifigkeit der Plattenelemente noch weiter erhöht weiden, und zwar am stärksten mittels durchgehender Versteifungsrippen 13, wie sie in 5 dargestellt sind. Allerdings hat diese Ausführungsform den Nachteil, dass hier die Versteifungsrippen 13 als zusätzliche Wärmebrücken die Wärmeisolationseigenschaften verschlechtern. In 6 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der als Kompromiss des Biegesteifigkeits- und Wärmeisoliereigenschaften die Versteifungsrippen 13 nicht durchgehend sind.
  • Zur weiteren Verbesserung der Wärmeisoliereigenschaften sind bei der erfundenen Ausführungsart gemäß 7 in den Hohlraum des Plattenelements Vakuumpaneele 16 eingeschäumt. Diese bestehen aus einer gasdichten Folie 16b, die beispielsweise mit mikroporösem Silikat 16a befüllt und evakuiert ist. Hierdurch entsteht ein festes Paneel, das u.a. Schubspannungen übertragen kann.
  • 1
    Führungsschiene, senkrechte
    2
    Magazin; 2a2d Magazinführungen
    3
    Plattenelement; 3a Plattenunterseite, 3b Plattenoberseite, 3c Gurtleiste
    4
    Aufzugvorrichtung; 4a Zuggurt
    5
    Gleitfläche; 5a Anlaufsteigung (mehr außen, möglichst vor den Führungen)
    6
    Leitrolle
    7
    Malteserkreuzgetriebe
    8
    Labyrinthdichtungswölbung
    9
    Labyrinthdichtungshöhlung
    10
    Schubfläche bzw. Gleitfläche
    11
    Wandelement, als Hohlprofil ausgeführtes
    12
    Wandelement, schachtelartig aus Blechen zusammengesetztes
    13
    Versteifungselement, als Rippe ausgeführtes
    14
    Versteifungselement, als Sicke ausgeführtes
    15
    Ausschäumung
    16
    Vakuumpaneel, aus mikroporösem Silikat 16a und einer gasdichten Folie 16b
    bestehendes
    17
    Deckel, seitlich an den Wandelementen zugeordnete; 17a Deckelstopfen

Claims (15)

  1. Elementtor, insbesondere ein Sektionalfensterladen und ein Sektionaltor, mit vorzugsweise rechteckförmigen Plattenelementen (3), die – mit ihren Langseiten vorzugsweise horizontal ausgerichtet und mit ihren Schmalseiten in seitlichen Führungsschienen (1) geführt sind, – im geschlossenen Zustand des Öffnungsabschlusses senkrecht aufeinander stehen und – im offenen Zustand in einem Magazin (2) parallel zueinander gestapelt sind, – wobei ein Zuggurt (4a) das unterste Plattenelement bzw. eine Gurtleiste (3) beim Öffnen des Elementtors zusammen mit den darüber befindlichen Plattenelementen (3) anhebt und – wobei insbesondere die Plattenelemente (3) der Reihe nach entlang von Führungsschienen (1) und Magazinführungen (2a-2d) mittels Leitelementen (6) geführt sind und vermittels von an ihren Ober- und Unterseiten ausgebildeten in Magazinrichtung abfallenden Gleit- oder Schubflächen (10) in das Magazin überführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattenelemente (3) im wesentlichen aus mindestens einem Hohlprofil oder einem aus zwei Wandelementen zusammengesetzten Hohlraum (11, 12) bestehen, der vorzugsweise mit einem beim Aufschäumen aushärtenden Kunststoff ausgeschäumt oder Leichtbeton gefüllt und der an beiden Enden mit Deckeln (17) versehen ist.
  2. Elementtor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattenelemente (3) aus auf die jeweils erforderliche Länge zugeschnittenen Profilsträngen bestehen.
  3. Elementtor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattenelemente (3) aus auf die jeweils erforderliche Länge zugeschnittenen, schachtelartig zusammengesetzten Blechen bestehen.
  4. Elementtor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Wänden der Plattenelemente (3) als Versteifungselemente Rippen (13) vorgesehen sind.
  5. Elementtor an Gebäuden nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Wänden der Plattenelemente (3) als Versteifungselemente Sicken (14) ausgebildet sind.
  6. Elementtor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in den aus den Wandelementen (11, 12) gebildeten Hohlräumen mindestens eine Isolierplatte eingeschäumt ist.
  7. Elementtor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierplatte als Vacuumpaneel (16) aus pyrogen erzeugten mikroporösen Silikaten und einer gasdichten Folie ausgeführt ist.
  8. Elementtor nach Anspruch 1 und wenigstens einem der folgenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein im Wesentlichen U-förmiges Blechteil (12), welches an einer seiner abgewinkelten Seitenstegen als Labyrinthdichtungswölbung (8) und an der anderen als Labyrinthdichtungshöhlung (9) ausgebildet ist ein den Seitenformen entsprechend formgemäß eingepaßtes einschiebbares Wandelemente (12) zugeordnet, welches als Versteifungselement mindestens eine nach Innen ausgerichtete Sicke (14) aufweist.
  9. Elementtor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erleichterung der Einschäumung von Kunststoffen auf die Sicke (14) ein kleiner Kunststoffreiter aufzusetzen ist, durch den sich die beiden Wandteile gegenseitig abstützen.
  10. Elementtor nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß dem zusammengesetzten Gehäuse mit ihren Rändern das Gehäuseprofil beidseitig umfassende Deckel zugeordnet sind, welche Rand den Dichtungsformen (8-9) angepaßt und mit Leitteilen (6) versehen sind.
  11. Elementtor nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckelränder als beidseitige Schubflächen (10) und als Abstandhalter im Magazin dienen und die Deckel (17) zu diesem Zweck aus einem eine geringe Gleitreibungszahl aufweisenden Material bestehen können.
  12. Elementtor nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die mit einem Stopfen versehenen Deckel (17) das Profilgehäuse fortsetzen.
  13. Elementtor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckel (17) mit Leitelementen zur Führung in der senkrechten Führungsschiene (1) und in den Magazinführungen (2a-2d) versehen sind.
  14. Elementtor nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitelemente als Leitrollen (6) ausgeführt sind sind.
  15. Elementtor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattenelemente (3) an einer ihrer Schmalseiten mit einer Berührungsdichtung bestehend aus einer Gummilippe versehen sind.
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