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DE10250603A1 - Verfahren und Systeme zum Herstellen von Broschüren - Google Patents

Verfahren und Systeme zum Herstellen von Broschüren

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Publication number
DE10250603A1
DE10250603A1 DE10250603A DE10250603A DE10250603A1 DE 10250603 A1 DE10250603 A1 DE 10250603A1 DE 10250603 A DE10250603 A DE 10250603A DE 10250603 A DE10250603 A DE 10250603A DE 10250603 A1 DE10250603 A1 DE 10250603A1
Authority
DE
Germany
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user
booklet
image
document
web
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10250603A
Other languages
English (en)
Inventor
Shell Simpson
Ward Scott Foster
Kris R Livingston
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hewlett Packard Development Co LP
Original Assignee
Hewlett Packard Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hewlett Packard Co filed Critical Hewlett Packard Co
Publication of DE10250603A1 publication Critical patent/DE10250603A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F40/00Handling natural language data
    • G06F40/10Text processing

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Abstract

Verfahren und Systeme zum Herstellen von Broschüren sind beschrieben. Bei einem Ausführungsbeispiel ermöglicht es eine Software einem Benutzer, zu einem netzwerkzugreifbaren (z. B. Web-zugreifbaren) Broschürenherstellungsdienst 266 zu browsen. Der Benutzer kann dem Broschürenherstellungsdienst Bilddaten spezifizieren, die verwendet werden sollen, um eine Broschüre herzustellen, und wie diese Bilddaten verwendet werden sollen. Der Broschürenherstellungsdienst kann dann eine Broschüre aufbauen, die die Bilddaten enthält, die von dem Benutzer spezifiziert wurden. Bei weiteren Ausführungsbeispielen kann der Benutzer die Broschüre drucken und/oder speichern.

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Drucken und auf verteilte Umgebungen, und insbesondere auf Verfahren und Systeme zum Herstellen von Broschüren bzw. Booklets.
  • Während sich die Computertechnologie weiterentwickelt hat, hat sich die Rolle von Computern in unserem täglichen Leben ausgedehnt, sowie der Bedarf nach verschiedenen Peripherie- oder Unterstützungsgeräten. Ein typisches Peripheriegerät, das mit Computern verwendet wird, ist ein Drucker, der eine Druckkopie von Daten erzeugt, die durch den Computer verwendet werden. Die Typen und Fähigkeiten von verfügbaren Druckern haben sich auf gleiche Weise erweitert, was zu einer großen Vielfalt von Druckern mit einem Bereich von Druckfähigkeiten, Leistungsfähigkeit und Preis führt.
  • Eine wesentliche Erweiterung bei der Verwendung von Computertechnologie ist das Vernetzen von Computern. Das Vernetzen von Computern ermöglicht es den Computern, miteinander und auch mit anderen Geräten, wie z. B. Druckern, zu kommunizieren. Während sich Computernetzwerke, wie z. B. das Internet, weiterentwickeln, gibt es eine steigende Nachfrage an zusätzlichen und verbesserten Funktionalitäten, die das volle Rechenpotential von Computernetzwerken in Anspruch nehmen und ausnutzen.
  • Dementsprechend entstand diese Erfindung aus Betrachtungen im Zusammenhang mit dem Bereitstellen verbesserter Systeme und Verfahren zum Drucken in einer verteilten Umgebung.
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Herstellen von Broschüren in einer verteilten Umgebung mit verbesserten Charakteristika zu schaffen.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gemäß Anspruch 1 gelöst.
  • Verfahren und Systeme zum Herstellen von Broschüren sind beschrieben. Bei einem Ausführungsbeispiel ermöglicht es eine Software einem Benutzer, zu einem netzwerkzugreifbaren (z. B. web-zugreifbaren) Broschürenherstellungsdienst zu browsen. Der Benutzer kann dem Broschürenherstellungsdienst Bilddaten spezifizieren, die verwendet werden sollen, um eine Broschüre herzustellen, und wie diese Bilddaten verwendet werden sollen. Der Broschürenherstellungsdienst kann dann eine Broschüre aufbauen, die die Bilddaten umfaßt, die durch den Benutzer spezifiziert wurden. Bei weiteren Ausführungsbeispielen kann der Benutzer seine Broschüre drucken und/oder speichern.
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend Bezug nehmend auf beiliegende Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • Fig. 1 ein beispielhaftes verteiltes System, bei dem vordefinierte Druckoptionskonfigurationen verwendet werden können;
  • Fig. 2 ein beispielhaftes verteiltes System, das die Verwendung von vordefinierten Druckoptionskonfigurationen in einer verteilten Umgebung in zusätzlichen Einzelheiten zeigt;
  • Fig. 3 eine beispielhafte webbasierte Architektur, bei der vordefinierte Druckerkonfigurationen verwendet werden können;
  • Fig. 4 eine beispielhafte Benutzerschnittstelle, die durch einen Web-Browser präsentiert wird;
  • Fig. 5 eine beispielhafte Benutzerschnittstelle, die durch einen Web-Browser präsentiert wird;
  • Fig. 6 eine beispielhafte Benutzerschnittstelle, die durch einen Web-Browser präsentiert wird;
  • Fig. 7 eine beispielhafte Benutzerschnittstelle, die durch einen Web-Browser präsentiert wird;
  • Fig. 8 schematisch einen Broschürenherstellungsprozeß;
  • Fig. 9 ein Flußdiagramm, das Schritte bei einem Verfahren gemäß einem Ausführungsbeispiel beschreibt; und
  • Fig. 10 ein Blockdiagramm eines beispielhaften Computersystems, das für die Verwendung beim Implementieren eines oder mehrerer Ausführungsbeispiele geeignet ist.
  • Übersicht
  • Verfahren und Systeme zum Herstellen von Broschüren sind beschrieben. Bei einem Ausführungsbeispiel ermöglicht es eine Software einem Benutzer, zu einem netzwerkzugreifbaren (z. B. web-zugreifbaren) Broschürenherstellungsdienst zu browsen. Der Benutzer kann dem Broschürenherstellungsdienst Bilddaten spezifizieren, die verwendet werden sollen, um eine Broschüre herzustellen, und wie diese Bilddaten verwendet werden sollen. Der Broschürenherstellungsdienst kann dann eine Broschüre aufbauen, die die Bilddaten umfaßt, die durch den Benutzer spezifiziert wurden. Bei weiteren Ausführungsbeispielen kann der Benutzer seine Broschüre drucken und/oder speichern.
  • Beispielhafte verteilte Systeme
  • Fig. 1 stellt ein beispielhaftes verteiltes System 100 dar, in dem verschiedene Ausführungsbeispiele, die nachfolgend beschrieben sind, implementiert werden können. In dem System 100 ist ein Netzwerkclientgerät 102 in Kommunikation mit einer oder mehreren Bildquellen 104, einer oder mehreren Bildbestimmungsorten 106 und einem persönlichen Bilddepot 108. Ein Benutzer des Clientgeräts 102 kann mit der/den Bildquelle(n) 104 kommunizieren, um Bilder, die in der Form von Bilddaten in dem persönlichen Bilddepot 108 gespeichert werden sollen, auszuwählen oder zu identifizieren. Bildquellen 104 stellen jedes einer großen Vielfalt von Geräten dar, die in der Lage sind, Bilder an andere Geräte zu liefern. Beispiele der Bildquellen 104 können Computer, Kameras (z. B. Digitalstandbild- oder Video-Kameras), Scanner, Anwendungen, Websites usw. umfassen.
  • Das Depot 108 stellt Bildspeichermöglichkeiten dar, die für den einzelnen Benutzer personalisiert sind, obwohl alternativ mehrere Benutzer Zugriff auf das gleiche Depot 108 haben können. Das Depot 108 wird auf einem oder mehreren Computern, wie z. B. dem Netzwerkclient 102, einer Bildquelle 104, Bildbestimmungsorten 106, einem anderen Computer (nicht gezeigt) oder Kombinationen derselben, gehalten. Die Bilddaten in dem Depot 108 können jeder Typ von druckbaren Daten sein, wie z. B. Text, Zeichnungen, Rahmen von Video oder Animationen, Bilder, Kombinationen derselben, usw.
  • Der Benutzer kann über den Netzwerkclient 102 Bilder von dem Bilddepot 108 auswählen, die zum Drucken zu dem/den Bildbestimmungsort(en) 106 kommuniziert werden sollen. Bei einem Aspekt können die ausgewählten Bilder von dem Depot zu dem Bildbestimmungsort kommuniziert werden, gemäß vordefinierten Druckoptionskonfigurationen, die durch den Benutzer identifiziert werden, und wie es in der mitanhängigen Patentanmeldung mit der Seriennummer 09/905,506 mit dem Titel "Pre-defined Print Option Configurations for Printing in a Distributed Environment"', beschrieben ist, die Shell Simpson, Ward Forster, und Kris Livingston als Erfinder nennt und das Anwaltsaktenzeichen Nummer 10008181 trägt, und deren Offenbarung hierin durch Bezugnahme aufgenommen ist.
  • Der Bildbestimmungsort 106 stellt jedes von einer großen Vielfalt von Geräten dar, die in der Lage sind, Bilder auf eine Weise zu verarbeiten. Beispiele von Bildbestimmungsorten 106 umfassen Drucker, Plotter, Dienste, die Druckgeräte verwalten, usw.
  • Fig. 2 zeigt ein beispielhaftes verteiltes System 150 in einer verteilten Umgebung in zusätzlichen Einzelheiten. Das System 150 umfaßt einen Bildclient 152, der mit mehreren Netzwerkservern 154 und 156 über ein Netzwerk 158 gekoppelt ist. Der Client 152 und die Server 154 und 156 stellen jedes einer großen Vielfalt von herkömmlichen verdrahteten und/oder drahtlosen Rechengeräten dar, wie z. B. Desktopcomputer, tragbare Computer, speziell zugewiesene Servercomputer, Multiprozessorrechengeräte, Mobiltelephone, Personaldigitalassistenten (PDAs = Personal Digital Assistants), Handheld- oder stiftbasierte Computer, Spielkonsolen usw.
  • Das Netzwerk 158 stellt ein oder mehrere herkömmliche Datenverteilungsnetzwerke dar, die verwendet werden können, um Daten und andere Informationen (z. B. Steuerinformationen) zwischen oder unter verschiedenen Rechengeräten zu kommunizieren. Beispiele des Netzwerks 158 umfassen das Internet, ein lokales Netz (LAN = Local Area Network), ein öffentliches oder privates weites Netz (WAN = Wide Area Network), Kombinationen derselben, usw. Das Netzwerk 158 kann mehrere unterschiedliche Netzwerktypen umfassen, einschließlich verdrahtete und/oder drahtlose Abschnitte, die jedes einer großen Vielfalt unterschiedlicher Kommunikationsprotokolle verwenden, einschließlich öffentlicher und/oder proprietärer Kommunikationsprotokolle.
  • Während dem Betrieb erlaubt es ein Netzwerkbrowser 160, der auf dem Bildclient 152 ausgeführt wird, einen Benutzer des Client 152, mit den Netzwerkservern 154 und 156 zu interagieren, und auch den Netzwerkdiensten, die auf solchen Servern ausgeführt werden. Der Netzwerkbrowser 160 umfaßt eine Netzwerkbilderweiterung 162, die es dem Netzwerkinhalt 161, der in dem Browser 160 läuft, mit dem persönlichen Bilddepot 108 des Benutzers zu kommunizieren, was eine Kommunikation mit Diensten über das Netzwerk 158 umfassen kann. Wie dies hierin verwendet wird, beziehen sich Dienste auf Softwarekomponenten, die auf einem oder mehreren Rechengeräten ausgeführt werden können, und zugreifbar sind, um eine Funktionalität für den Bildclient 152 zu liefern, wie z. B. Bildquellen, Bildbestimmungsorte, Druckerkonfigurationskomponenten, Broschürenherstellungskomponenten, usw. Die Netzwerkbilderweiterung 162 kann in jeder einer großen Vielfalt von Weisen implementiert werden, wie z. B. einer Anwendungsprogrammschnittstelle (API = Application Programming Interface), die Verfahren liefert, die durch den Inhalt 161 aufgerufen werden können und verwendet werden können, um mit den Servern 154 und 156 zu interagieren (z. B. Dokumente zu laden, zu speichern, zu modifizieren, zu löschen usw.).
  • Der Netzwerkserver 154 führt einen netzwerkbasierten Bilddienst 164 aus, der es einem Benutzer des Browsers 160 ermöglicht, mit seinem persönlichen Bilddepot zu interagieren (z. B. Graphiken zu dem Depot hinzuzufügen, zu entfernen und/oder zu modifizieren) und ein Bild zum Drucken zu identifizieren. Bilder, die zum Aufnehmen in dem persönlichen Bilddepot des Benutzers identifiziert oder ausgewählt sind, können durch einen Wert (z. B. die tatsächlichen Bilddaten) oder durch eine Referenz (z. B. einen Zeiger zu dem Bild oder einen Identifizierer des Bildes, das anderswo gespeichert ist) angezeigt werden. Die zu druckenden Bilder können aus Graphiken von einer oder mehreren unterschiedlichen Graphikquellen aufgebaut sein, und jeden Typ von druckbaren Daten umfassen (z. B. Text, Graphik, usw.).
  • Der netzwerkbasierte Bilddienst 164 stellt einen oder mehrere Dienste dar, die dem Bildclient 152 zugänglich sind. Jeder Dienst kann auf dem gleichen Server laufen oder alternativ auf mehreren unterschiedlichen Servern. Diese unterschiedlichen Dienste können eine unterschiedliche Funktionalität liefern (z. B. ein Dienst kann für Graphikspeicherung und Wiedergewinnungsfunktionalität verantwortlich sein, während ein anderer Dienst für eine Mischfunktionalität verantwortlich ist, die es ermöglicht, daß Graphiken gemischt werden). Außerdem können einige Dienste vollständig oder teilweise in der Funktionalität überlappen, die durch andere Dienste geliefert wird, wodurch es ermöglicht wird, daß ein Fehlertoleranzgrad in das System 150 eingebaut wird (z. B. ein Dienst kann die Verantwortlichkeit eines anderen übernehmen, falls der andere ausfällt).
  • Die Graphik für ein Bild wird von einem Graphikspeicher 168 und/oder einem Zusammensetzungsspeicher 170 empfangen. Der Graphikspeicher 168 speichert einzelne Graphiken (die auch als Dokumente oder allgemeiner als Daten bezeichnet werden, die als eine zweidimensionale Graphik dargestellt werden können), wie z. B. einzelne Dateien. Diese einzelnen Graphiken in dem Speicher 168 können als einzelne druckbare Bilder über den Bilddienst 164 verwendet werden. Jede einzelne Graphik kann jeder von einem oder mehreren Typen druckbarer Daten sein (z. B. Text, Bilder, usw.) und kann zu mehreren Druckkopieseiten führen, wenn er gedruckt wird. Außerdem kann ein Benutzer des Browsers 160 mehrere einzelne Graphiken von dem Graphikspeicher 168 identifizieren, die zum Drucken als ein einziges Bild zusammengesetzt werden. In dieser Situation liefert der netzwerkbasierte Bilddienst 164 eine Schnittstelle, die es dem Benutzer des Browsers 160 ermöglicht, unterschiedliche einzelne Bilder auszuwählen und die Zusammenstellung einzelner Bilder als ein einziges Zusammensetzungsdokument (das auch als ein Zusammensetzungsbild bezeichnet wird) in dem Zusammensetzungsspeicher 170 zu speichern. Das Zusammensetzungsdokument kann die tatsächlichen Daten von den einzelnen Bildern umfassen, oder alternativ Identifizierer (z. B. Dateiname und -pfad oder Einheitsressourcen-Lokatoren (URL = Uniform Resource Locators)) umfassen, wo die einzelnen Bilder zum Drucken oder Anzeigen für den Benutzer wiedergewonnen werden können.
  • Der Graphikspeicher 168 und der Zusammensetzungsspeicher 170 sind in dem System 150 als zwei getrennte Speicher dargestellt. Alternativ können mehrere solcher Speicher in dem System 150 existieren, und einer oder mehrere Graphikspeicher können mit einem oder mehreren Zusammensetzungsspeichern kombiniert werden. Zusätzlich können einer oder mehrere dieser Speicher 168 oder 170 auf einem der Server 154 oder 156 und/oder dem Bildclient 152 implementiert sein.
  • Der netzwerkbasierte Bilddienst 164 liefert auch eine Schnittstelle, über die ein Benutzer des Browsers 160 auf Bilddaten in der Form von Dokumenten, Seiten von Dokumenten und Abschnitten derselben zugreifen kann, und dieselben in ein Zusammensetzungsdokument oder eine Zusammensetzungsseite manipulieren und anordnen kann. Außerdem kann eine Schnittstelle zu einem Broschürenherstellungsdienst vorgesehen sein, so daß der Benutzer auf verschiedene Dokumente zugreifen kann, und dieselben zum Drucken in Broschürenform anordnen kann. Der Dienst kann es dem Benutzer ermöglichen, die Broschüre, die er anordnet, zu jedem Zeitpunkt während dem Anordnungsprozeß im Voraus zu betrachten, wie es nachfolgend offensichtlich wird.
  • Um ein Bild zu drucken, identifiziert der Benutzer das Bild (oder wählt optional Graphiken aus, die Teil des Bildes sein sollen). Eine Druckanforderung, einschließlich der Bilddaten, wird dann zu einem netzwerkbasierten Druckserver 166 kommuniziert, der auf dem Netzwerkserver 156 läuft. Auf den Empfang des Druckauftrags hin interagiert der netzwerkbasierte Druckerserver 166 mit einem Drucker 174, der mit demselben gekoppelt ist, um gemäß den empfangenen Bilddaten eine Druckkopie des Bildes zu erzeugen.
  • Beispielhafte webbasierte Architektur
  • Fig. 3 stellt eine beispielhafte webbasierte Architektur 200 dar, die für die Verwendung beim Implementieren der verschieden beschriebenen Ausführungsbeispiele geeignet ist. Die webbasierte Architektur 200 bezieht sich auf das World Wide Web (oder einfach das Web), das eine verteilte Sammlung von miteinander verbundenen, benutzerbetrachtbaren Dokumenten ist (die typischerweise als Webdokumente oder Webseiten bezeichnet werden), die über das Internet zugreifbar sind. Das Web bezieht sich außerdem auf die Client- und Serverkomponenten, die dem Benutzer unter Verwendung von standardisierten Internetprotokollen einen Zugriff zu solchen Dokumenten liefert. Zur Zeit ist das Hauptstandardprotokoll, das es Anwendungen ermöglicht, Webdokumente zu lokalisieren und zu erhalten, das HyperText Transport Protocol (HTTP), und die Webseiten sind unter Verwendung einer Standard-Markup-Sprache codiert, wie z. B. der HyperText Markup Language (HTML) oder eXtensible Markup Language (XML). Alternativ können andere Protokolle oder Sprachen verwendet werden.
  • In der Architektur 200 umfaßt ein Bildclient 202 (d. h. ähnlich zu dem Bildclient 152 von Fig. 2) einen Web-Browser 204, der eine Webbilderweiterung 206 umfaßt. Der Browser 204 ist in der Lage, den Webinhalt 208 (z. B. Java Scripts oder Programme) von verschiedenen Quellen zu laden und auszuführen. Bei dem dargestellten Beispiel stellt der Web- Browser 204 einen Kommunikationskanal oder eine Verbindung zu dem Webserver 210 her, wodurch bewirkt wird, daß der Webbildausgangsinhalt 212 auf den Bildclient 202 kopiert wird, zumindest als Teil des Webinhalts 208. Obwohl derselbe als von dem Webserver 210 kopiert dargestellt ist, ist klar, daß der Webbildausgangsinhalt 212 alternativ von einer lokalen oder Zwischen-Quelle geladen werden könnte, wie z. B. einem Cache (nicht gezeigt), der auf dem Bildclient 202 implementiert ist. Außerdem werden alle Eingaben durch den Benutzer zu dem Webinhalt 208 typischerweise durch den Webinhalt 208 gehandhabt, anstatt zu dem Webbildausgangsinhalt 212 zurückgesendet zu werden.
  • Sobald derselbe in dem Web-Browser 204 geladen ist, kann der Web-Inhalt 208 über die Webbilderweiterung 206 mit anderen Komponenten in der Architektur 200 kommunizieren, wodurch ein Zugriff auf ein persönliches Bilddepot und auch Bildquellen und Bildbestimmungsorte ermöglicht wird. Bei dem dargestellten Beispiel umfaßt das persönliche Bilddepot einen Zusammensetzungsspeicher 214 und einen Graphikspeicher 216, die Bildquellen umfassen die Webanwendung 218 und den Webdienst 220, und die Bildbestimmungsorte umfassen den Proxyserver 222 und den Drucker 224.
  • Die Webanwendung 218 umfaßt einen Webserver 226, der den Inhalt 228 für den Webinhalt 208 zugreifbar ist, beibehält (oder erhält/erzeugt). Gleichartig dazu hält der Dienst 220 einen Webserver 230, der den Inhalt 230 für den Webinhalt 208 zugreifbar beibehält (oder gewinnt/erzeugt). Wenn der Inhalt 228 und 232 auf dem Bildclient 202 (z. B. als Teil des Webinhalts 208) erzeugt (z. B. von einer Datei oder dynamisch) und ausgeführt wird, kann derselbe verschiedene Funktionalitäten für den Webinhalt 208 verfügbar machen, wie z. B. Bildquellen, das Kombinieren mehrerer Graphiken in ein Zusammensetzungsdokument, das Manipulieren von Bilddaten, wie z. B. logischen Seiten, Graphik und Text, wie es nachfolgend offensichtlich wird).
  • Der Drucker 224 und der Proxyserver 222 umfassen jeweils optional einen Druckserver zum Warteschlangenbilden und Verwalten empfangener Druckanforderungen und einen Webserver 237 und 239 zum Speichern oder dynamischen Erzeugen von Geräteinhalt 236 bzw. 238. Der Geräteinhalt 236 stellt Inhalt dar (der dynamisch erzeugt werden kann), der durch den Webserver 237 an den Web-Browser 204 geliefert wird. Der Geräteinhalt 236 ist ein Webdienst, der dem Bildclient 202 verfügbar ist, der den Drucker 224 darstellt, und der auf das persönliche Bilddepot des Benutzers zugreifen kann. Wenn der Geräteinhalt 236 auf den Client 202 heruntergeladen und ausgeführt wird (z. B. als Teil des Webinhalts 208), kann derselbe über die Webbilderweiterung 206 auf die Speicher 214 und 216 zugreifen, um Graphiken zu erhalten, und die Graphiken zum Drucken auf den Drucker 224 hochzuladen. Das Hochladen auf den Drucker 224 wird unter Verwendung bestehender herkömmlicher Mechanismen (z. B. HTTP POSTs oder TCP/IP Sockelverbindungen) erreicht, die es ermöglichen, daß Inhalt, der in dem Browser läuft, mit dem Server kommuniziert, von dem dieser Inhalt kam. Bei dem dargestellten Beispiel wird die Bilderweiterung 206 nur verwendet, um Graphiken von dem persönlichen Bilddepot zu erhalten, und nicht um die Graphiken auf den Drucker hochzuladen.
  • Der Proxyserver 222 ermöglicht es einem Drucker/Drucker die keinen Webserver beherbergen, durch einen Webdienst dargestellt zu werden. Der Proxyserver 222 umfaßt den Geräteinhalt 238 und den Webserver 239, die analog zu dem Geräteinhalt 236 bzw. dem Webserver 237 arbeiten. Der Drucker 225 wird durch den Geräteinhalt 238 und Graphiken, die durch den Geräteinhalt 238 erhalten werden (die in dem Zusammenhang des Geräts dargestellt sind) dargestellt. Dieser Geräteinhalt kann, wenn er auf den Client 202 heruntergeladen und ausgeführt wird (z. B. als Teil des Webinhalts 208), Graphiken hochladen, auf die durch die Bilderweiterung auf den Proxyserver 222 zugegriffen wird, die diese Graphiken wiederum zu dem Drucker 225 weiterleitet.
  • Die Webanwendung 218 und der Dienst 220 können jeweils durch den Bildclient 202 über das Internet oder über ein lokales Netz (z. B. ein Intranet) zugreifbar sein. Jeder der Speicher 214 und 216 und auch der Benutzerprofilspeicher 234, der Webserver 210 und der Proxyserver 222 können über ein Netzwerk (z. B. ein Intranet oder das Internet) zugreifbar sein und/oder auf dem Bildclient 202 positioniert sein.
  • Während dem Betrieb erzeugt der Webinhalt 208 über den Web- Browser 204 eine oder mehrere Benutzerschnittstellen (z. B. graphische Benutzerschnittstellen (GUIs = graphical user interfaces)) und bereitet dieselben auf, die es dem Benutzer ermöglichen, mit seinem persönlichen Bilddepot zu interagieren. Diese Interaktion umfaßt es, daß es dem Benutzer erlaubt wird, Bilder oder Dokumente zum Drucken auszuwählen, vordefinierte Druckerkonfigurationen, die beim Drucken ausgewählter Dokumente verwendet werden sollen, zu identifizieren, Bilddaten auszuwählen und zu manipulieren oder anderweitig die Bilddaten zum Drucken anzuordnen, Broschüren aufzubauen, und dergleichen. Beispielhafte Benutzerschnittstellen, die durch den Webinhalt 208 aufbereitet werden, werden nachfolgend mit Bezugnahme auf Fig. 4 bis 7 erörtert. Die verschiedenen Schnittstellen können getrennte Webseiten oder alternative Abschnitte einer anderen (oder der gleichen) Webseite sein.
  • Beispielhafte Benutzerschnittstellen
  • Fig. 4 stellt eine beispielhafte Benutzerschnittstelle dar, die durch den Web-Browser 204 von Fig. 3 präsentiert wird. Bei dem dargestellten Beispiel ist die Benutzerschnittstelle 240 durch den Web-Browser 204 dargestellt, als Folge des Ladens des Webbildausgangsinhalts 212. Die Benutzerschnittstelle 240 umfaßt ein Dokumentenvorschaufenster 242, einen Dokumenteninformationsabschnitt 244, einen Lieblingsdruckerabschnitt 246 und einen Dienste- und Optionenabschnitt 248. Die Benutzerschnittstelle 240 ermöglicht es dem Benutzer, ein oder mehrere Dokumente zum Drucken über den Dokumentinformationsabschnitt 244 auszuwählen. Der Benutzer kann das gewünschte Dokument durch den Namen über eine Pull-Down-Menü-Eingabe 250 auswählen oder den Namen des ausgewählten Dokuments in dem Namenfeld 260 ändern. Alternativ können andere Dokumentenauswahleingabemechanismen unterstützt werden, wie z. B. Ausschneiden und Einfügen des Dokumentennamens, Ziehen und Fallenlassen eines Icons, das das Dokument darstellt, Unterstützen eines "Browse"- Merkmals, das es dem Benutzer ermöglicht, sein persönliches Bilddepot (oder irgendwo anders) nach Dokumenten zu durchsuchen, usw.
  • Die Länge des Benutzer ausgewählten Dokuments (z. B. in Seiten) ist in einem Längenfeld 254 dargestellt. Das Dokumentenvorschaufenster 242 liefert eine Position, über die ein kleines Vorschaubild des Dokuments, das zum Drucken (oder anderen Verarbeiten) ausgewählt wird, dem Benutzer angezeigt wird. Das Dokumentenvorschaufenster 242 kann auch verwendet werden, um Broschüren zu erstellen oder Bilddaten anderweitig zu manipulieren, wie es nachfolgend näher beschrieben wird. Ein Aktuelle-Seite-Abschnitt 256 identifiziert die aktuelle Seite(n), die in dem Dokumentenvorschaufenster 242 angezeigt wird, und Seitenmanipulationsknöpfe 258, 260, 262 und 264 ermöglichen es dem Benutzer, ohne weiteres zu der nächsten Seite in diesem Dokument, der vorhergehenden Seite im Dokument, der letzten Seite des Dokuments bzw. der ersten Seite des Dokuments zu gelangen.
  • Der Lieblingsdruckerabschnitt 246 identifiziert einen oder mehrere Drucker, die durch den Benutzer zum Drucken ausgewählt werden können, und kann beispielsweise die vom Benutzer bevorzugten Drucker, vorgeschlagene Drucker, die durch den Benutzer verwendet werden sollen, Vorgabedrucker usw. umfassen. Bei dem dargestellten Beispiel wird jeder Drucker, der in dem Favoritenabschnitt 246 identifiziert wird, durch einen Hyperlink identifiziert (als unterstrichen dargestellt). Der Benutzer kann einen der Drucker, auf dem das identifizierte Dokument gedruckt werden soll, durch Aktivieren des Hyperlinks (z. B. durch Verwenden eines Zeigersteuergeräts, um einen Zeiger über den Hyperlink auf den Bildschirm zu positionieren und einen Knopf des Steuergeräts zu drücken) auswählen.
  • Der Dienste- und Optionenabschnitt 248 ermöglicht es dem Benutzer, Optionen oder Dienste zu identifizieren oder anzufordern, wie z. B. einen Drucker zu dem Favoritenabschnitt 246 hinzuzufügen, den Favoritenabschnitt 246 zu löschen, das Dokument zu drucken, usw.
  • Einer der Dienste, der für die Auswahl auf dem Dienste- und Optionenabschnitt 248 verfügbar ist, ist ein "Broschürenhersteller"-Abschnitt. Bei diesem Ausführungsbeispiel kann ein Benutzer diese Option wählen, so daß er Bilddaten in eine Broschürenform zum Drucken anordnen kann. Die Funktionalität, die durch Auswählen dieser Option geliefert werden kann, kann jede Funktionalität umfassen, die verwendet werden kann, um Bilddaten zu manipulieren oder anderweitig anzuordnen, um eine Broschüre zum Drucken zu bilden. Solche Manipulationen und Anordnungen können, ohne Beschränkung, das Skalieren, Drehen, Umsetzen und/oder Liefern mehrerer unterschiedlicher Seiten oder Dokumente auf einer einzigen Seite zum Drucken umfassen. Die mehreren unterschiedlichen Seiten können mehrere unterschiedliche Seiten von einem einzigen gemeinsamen Zusammensetzungsdokument oder mehrere unterschiedliche Seiten von mehreren unterschiedlichen Zusammensetzungsdokumenten umfassen. Spezifische Beispiele dafür, wie diese spezielle Funktionalität implementiert werden kann, sind in der mitanhängigen Anmeldung mit der Seriennummer 09/941,065 beschrieben, mit dem Titel "Methods and Systems for Arranging Content for Printing in a Distributed Environment", die als Erfinder Shell S. Simpson, Ward S. Foster, und Kris R. Livingston nennt, mit der Anwaltsdokumentnummer 10008258, deren Offenbarung derselben hierin durch Bezugnahme aufgenommen ist.
  • Fig. 5 zeigt eine beispielhafte Benutzerschnittstelle 266, die durch den Web-Browser 204 von Fig. 3 ansprechend darauf präsentiert wird, daß einen Benutzer den "Broschürenhersteller"-Dienst auswählt. Bei dem dargestellten Beispiel wird die Benutzerschnittstelle 246 (mit dem Titel "Broschürenhersteller") durch den Web-Browser 204 angezeigt, als Folge des Ladens des Inhalts, der dem Broschürenherstellungsdienst entspricht, der auf einem Webserver untergebracht ist, wie z. B. auf dem Dienst 220, der Webanwendung 218, dem Drucker 220, dem Proxyserver 222 oder dem Webserver 212. Wie bei der obigen Benutzerschnittstelle umfaßt die Benutzerschnittstelle 266 ein Dokumentenvorschaufenster 242. Außerdem ist ein Auswahlabschnitt 268 vorgesehen und ermöglicht es einem Benutzer, ein oder mehrere Dokumente für die Aufnahme in eine Broschüre auszuwählen. Die Dokumente können wünschenswerter Weise von dem persönlichen Bilddepot des Benutzersund anderen Positionen ausgewählt werden. Der Benutzer kann ein oder mehrere der gewünschten Dokumente unter Verwendung einer Pull-Down-Menü-Eingabe 270 auswählen. Die Länge eines ausgewählten Dokuments ist in einem Längenfeld 272 dargestellt. Der Benutzer kann unter Verwendung von Manipulationsknöpfen durch das/die ausgewählte(n) Dokument(e), die im allgemeinen bei 274 angezeigt sind, navigieren.
  • Außerdem ist ein Feld 276 vorgesehen und kann einen Indikator enthalten, der den Benutzer über die Anzahl von Seiten informiert, die die Broschüre haben wird, auf der Basis der Auswahl der Dokumente des Benutzers. Bei diesem speziellen Beispiel umfaßt die Anzahl der Seiten, die durch den Benutzer eingegeben wird, die vordere und hintere Umschlagseite. Bei einem Ausführungsbeispiel kann dies einfach das Berechnen des kleinsten Vielfachen von vier umfassen, das größer oder gleich ist wie die Anzahl von Seiten in dem ausgewählten Dokument. Zusätzlich kann die Anzahl von Blättern angezeigt werden, wo ein Blatt ein einzelnes Stück Papier ist, das, wenn es in der Mitte gefaltet wird und auf beiden Seiten bedruckt wird, vier Seiten einer Broschüre liefert.
  • Benutzerauswählbare Optionen für die Broschüre können auch die Papiergröße umfassen, auf der gedruckt werden soll (z. B. Brief, Legal (US-Blattformat), A4 usw.), wobei jede Seite der Broschüre auf der Hälfte einer Seite dieser Größe des Stücks Papier gedruckt wird. Eine weitere Option kann das Liefern einer Auswahl umfassen, ob die letzte Seite des Dokuments auf den Rückumschlag der Broschüre gezwungen werden sollte oder nicht, indem bis zu drei leere Seiten vor derselben eingefügt werden.
  • Ein "Anhängen"-Knopf (nicht speziell gekennzeichnet) kann auch vorgesehen sein und kann es dem Benutzer ermöglichen, mehrere Quelldokumente in eine einzige Broschüre aufzunehmen. Insbesondere kann es der "Anhängen"-Knopf dem Benutzer ermöglichen, Dokumente auszuwählen und dieselben an das Ende einer anfangs leeren Liste von Dokumenten anhängen, die die Broschüre umfassen. Jedesmal, wenn der Anhängen- Knopf angeklickt wird, kann eine Liste von Dokumenten in der Benutzerschnittstelle aktualisiert werden, und die Gesamtlänge der Broschüre, wie sie oben beschrieben ist, kann auch aktualisiert werden, um das angehängte Dokument widerzuspiegeln.
  • Wenn der Benutzer das Auswählen und Anhängen des Dokuments oder der Dokumente, die in die Broschüre aufgenommen werden sollen, abgeschlossen hat, kann er einen "Fertig"-Knopf (nicht speziell gekennzeichnet) drücken, um zu der nächsten Benutzerschnittstelle fortzufahren.
  • Fig. 6 zeigt eine Benutzerschnittstelle 268, die einem Benutzer während dem Verlauf des Aufbaus einer Broschüre präsentiert wird. Zu diesem Punkt in dem Prozeß hat der Benutzer ein oder mehrere Dokumente für die Verwendung bei dem Broschürenaufbauprozeß ausgewählt. Die Benutzerschnittstelle 278 (mit dem Titel "Broschürenherstellerlayout") ermöglicht es dem Benutzer, das physikalische Layout der Broschüre unter Verwendung der Dokumente, die er ausgewählt hat, zu spezifizieren.
  • Die Benutzerschnittstelle 278 umfaßt ein "Broschürenseitenerstellen"-Feld 280, das es einem Benutzer ermöglicht, zu spezifizieren, welche Seite der Broschüre sie erstellen. Bei dem vorliegenden Beispiel hat der Benutzer die Seite 1 ausgewählt, um das Erstellen zu beginnen. Ein Aufklappmenü kann die Navigation des Benutzers durch eine Broschüre ermöglichen. Ein Feld 282 ist vorgesehen und ermöglicht es einem Benutzer, eine Dokumentenseite für eine spezielle spezifizierte Broschürenseite auszuwählen. Bilddarstellungen der ausgewählten Dokumente werden bei 284 angezeigt. Als ein Beispiel hat der Benutzer ausgewählt, die Erstellung der Seite 1 seiner Broschüre zu beginnen (wie es in Feld 280 angezeigt ist). Für die Verwendung als Seite 1 seiner Broschüre hat der Benutzer unter Verwendung des Felds 282 angezeigt, daß er die Seite 1 des Dokuments 1 verwenden möchte (was durch die Schraffierung in der Figur angezeigt ist). Das Feld 282 erlaubt es dem Benutzer außerdem, durch sein ausgewähltes Dokument oder die ausgewählten Dokumente zu navigieren. Sobald sich der Benutzer für eine spezielle Dokumentenseite entschieden hat, um dieselbe in seine Broschüre aufzunehmen, kann er auf "Auswahl"-Knopf klicken (nicht spezifisch gekennzeichnet), um die Auswahl auszuwählen. Der Benutzer kann dann fortfahren, unter Verwendung des Felds 280, um die nächste Broschürenseite zum Erstellen auszuwählen, und des Felds 282, um die Dokumentenseite für die Aufnahme in die nächste Broschürenseite auszuwählen.
  • Es sollte angemerkt werden, daß das oben beschriebene Modell bei einigen Ausführungsbeispielen vereinfacht werden kann. Das heißt unter der Annahme, daß die meisten Dokumente, die bereits in dem Depot vorliegen, ihre Seiten in der geeigneten Reihenfolge haben, kann der Benutzer einfach die Reihenfolge gesamter Dokumente spezifizieren und möglicherweise spezifische Seiten von der sich ergebenden Sequenz löschen und/oder leere Seiten einfügen, um zu erzwingen, daß ein Abschnitt auf der richtigen Seite eines Blatts beginnt.
  • Um den Benutzer beim Visualisieren seiner Broschüre zu unterstützen, ist ein Vorschaufeld 286 vorgesehen. Bei diesem Beispiel hat das Vorschaufeld zwei Auswahlmöglichkeiten- eine "Vorschau des ausgewählten Dokuments" und eine "Vorschau Broschüre"-Auswahl. Falls der Benutzer die "Vorschau des ausgewählten Dokuments"-Auswahl wählt, kann das Vorschaufenster 242 die aktuell angezeigten Dokumentenseite anzeigen (wie es in Feld 282 angezeigt ist). Falls der Benutzer die "Vorschau Broschüre"-Auswahl auswählt, kann das Vorschaufenster eine visuelle Darstellung der Broschüre in ihrem aktuellen Aufbauzustand anzeigen. Ein Broschürenseitenfeld 288 mit einem Pull-Down-Menü-Merkmal kann es dem Benutzer ermöglichen, durch die Broschüre zu blättern. Alternativ kann eine Reihe von Dokumentennavigationssteuerungen, wie diejenigen, die an der Unterseite von Feld 282 gezeigt sind, vorgesehen sein. Dies kann die Aufbauaktivitäten des Benutzers stark erweitern, indem ihm die Möglichkeit gegeben wird, die Broschüre, bevor sie gedruckt wird, im Voraus anzuschauen und zu bearbeiten.
  • Alternativ kann das Vorschaufenster in einer Vorgabeeinstellung konfiguriert sein, die immer das Broschürenlayout zeigt. Dementsprechend kann der Benutzer alle notwendige Seiteneinfügung und Entfernung ohne eine separate Dokumentenansicht durchführen.
  • Wenn der Benutzer das Auswählen der Dokumentenseiten für seine Broschüre beendet hat, kann er auf den "Ende"-Knopf klicken (nicht speziell gekennzeichnet).
  • Fig. 7 zeigt eine Benutzerschnittstelle 290, die einem Benutzer auf die Beendigung des Broschürenaufbaus hin präsentiert werden kann. Die Benutzerschnittstelle 290 gibt dem Benutzer die Option, die Broschüre zu drucken oder die Broschüre zu speichern, oder beides. Falls der Benutzer die "Druck"-Option wählt, kann er eine Auswahl von Druckoptionen bekommen, die abhängig von der Anzahl von verfügbaren Druckern variieren kann. Beispielhafte Druckoptionen können Optionen wie z. B. Sattelheftung und Papiergröße umfassen. Falls der Benutzer die "Speichern"-Option auswählt, kann seine Broschüre als ein Zusammensetzungsdokument in seinem persönlichen Bilddepot oder in jeder anderen benutzerspezifizierten Position gespeichert werden.
  • Beispielhafter Broschürenherstellungsprozeß
  • Fig. 8 stellt einen beispielhaften Broschürenherstellungsprozeß dar. Der Broschürenherstellungsprozeß ist wünschenswerterweise in Software als ein Dienst implementiert.
  • Um einen Broschürenherstellungsprozeß einzuleiten, erfaßt der Benutzer zunächst Bildinhalt oder Daten, die verwendet werden sollen, um die Broschüre herzustellen. Der Bildinhalt kann von jeder geeigneten Position unter Verwendung jeder geeigneten Einrichtung erfaßt werden. Beispielsweise kann der Benutzer den Bildinhalt von seiner persönlichen Bilddepot wiedergewinnen. Alternativ kann der Benutzer den Bildinhalt über einen Scanner, jede geeignete Desktopanwendung, Webanwendungen und dergleichen erfassen. Der Benutzer browst dann unter Verwendung seines Browsers zu dem oben beschriebenen Broschürenherstellungsdienst und interagiert mit dem Broschürenherstellungsdienst, wie es oben beschrieben ist.
  • Bei diesem Beispiel hat der Benutzer zwei unterschiedliche Dokumente ausgewählt, die Bildinhalt enthalten, der in seiner Broschüre verwendet werden soll. Die Dokumente, die mit "Dokument 1" und "Dokument 2" bezeichnet sind, weisen jeweils vier Seiten auf. Unterhalb der beiden Dokumente ist ein Broschürenlayout angezeigt. Es ist zu beachten, daß jeder der einzelnen Seiten jedes Dokuments eine Zahl zugeordnet ist. Genauer gesagt, die Seiten des Dokuments 1weisen die Zahlen 1, 2, 5 bzw. 7 auf; und die Seiten des Dokuments 2 weisen die Zahlen 3, 4, 6 bzw. 8 auf. Die Bedeutung der Zahlen ist, daß jede Zahl eine Broschürenseite darstellt, auf der die einzelne Seite erscheinen soll. Daher umfaßt beispielsweise die Seite des Dokuments 1, die mit "1" bezeichnet ist, die erste Seite der Broschüre, die der Benutzer erstellt. Gleichartig dazu umfaßt die Seite, die mit "7" gekennzeichnet ist (die vierte Seite des Dokuments 1) die siebte Seite der Broschüre, die der Benutzer erstellt.
  • Bei diesem Beispiel ist anzumerken, daß der Benutzer eine Achtseiten-Broschüre erstellt. Mit Bezugnahme auf das Broschürenlayout ist anzumerken, daß es zwei physikalische Papierseiten gibt, die gefaltet werden, um die Broschüre zu umfassen. Dem oberen Blatt sind die Zahlen 1, 2, 8 und 7 zugeordnet, und dem unteren Blatt sind die Zahlen 3, 4, 6 und 5 zugeordnet. Die Bedeutung dieser Zahlen ist, daß sie mit den Zahlen zusammenfallen, die jeder Seite des einzelnen Dokuments zugeordnet sind, und die Position darstellen, wo jede Dokumentenseite gedruckt wird, um die Broschüre zu bilden. Insbesondere betrachte man das oberste Broschürenlayoutblatt mit den zugeordneten Zahlen 1, 2, 8 und 7. Wenn dieses spezielle Blatt in dem Broschürendruckprozeß gedruckt wird, wird die Seite, die mit "1" des Dokuments 1 gekennzeichnet ist, auf der linken Hälfte der Rückseite des Broschürenblatts gedruckt, wie es durch den gebogenen Pfeilbezeichner angezeigt ist. Gleichartig dazu, wenn dieses spezielle Blatt gedruckt wird, wird diese Seite die mit "8" gekennzeichnet ist (d. h. die vierte physikalische Seite von Dokument 2), auf der rechten Hälfte der Rückseite des Broschürenblatts gedruckt, wie es durch den gebogenen Pfeilbezeichner angezeigt ist. Die Seiten, die mit "2" und "7" gekennzeichnet sind (d. h. die zweite und die vierte physikalische Seite von Dokument 1) werden auf diesem speziellen Blatt in den gezeigten Positionen gedruckt. Eine ähnliche Operation findet für das unterste Broschürenblatt statt, dem die Zahlen 3, 4, 6 und 5 zugeordnet sind.
  • Wenn die Broschüre durch Plazieren des untersten Broschürenblatts auf das oberste Broschürenblatt und Falten in der Mitte angeordnet ist, enthält die Broschüre nun jede der Seiten von Dokument 1 und 2 in der Reihenfolge, die durch den Benutzer vorgeschrieben wurde.
  • Der Broschürenherstellungsdienst kann dann den Broschürenherstellungsprozeß durch Heften oder durch Verarbeiten der gedruckten Broschürenseite auf jede Weise, die von dem Benutzer gekennzeichnet ist, beenden.
  • Es ist klar und offensichtlich, daß der Broschürenherstellungsdienst die oben beschriebenen Funktionen automatisch durchführen kann. Ferner, um die Broschüre so aufzubauen, wie es durch den Benutzer gekennzeichnet ist, kann der Broschürenherstellungsdienst auch die Bilddaten automatisch skalieren, drehen oder anderweitig manipulieren, die jede Seite umfassen, um die Bilddaten auf eine Broschürenseite anzupassen. Beispiele solcher Manipulationen sind in der Anmeldung mit der Seriennummer 09/941065 (Anwaltsaktenzeichen 10008258) beschrieben, die oben durch Bezugnahme aufgenommen ist.
  • Beispielhafter Druckprozeß
  • Mit erneuter Bezugnahme auf Fig. 3 ist der Prozeß des Druckens eines Dokuments in dem System 200 aus dem folgenden Beispiel ersichtlich. Über die Schnittstelle, die durch den Web-Browser 204 und den Inhalt 208 geliefert wird, ist der Benutzer in der Lage, auf Bilder von unterschiedlichen Bildquellen zuzugreifen, wie z. B. der Webanwendung 218, dem Dienst 220, dem Graphikspeicher 216 und dem Zusammensetzungsspeicher 214. Zusätzlich, wie es oben beschrieben ist, ist der Benutzer durch die bereitgestellten Benutzerschnittstellen in der Lage, eine oder mehrere Broschüren durch Auswählen, Anordnen und Manipulieren verschiedener Seiten von einem oder mehreren Dokumenten zu erstellen. Der Benutzer kann außerdem, falls diese vorgesehen sind, eine einer Vielfalt von vordefinierten Druckerkonfigurationen auswählen, die in dem Benutzerprofilspeicher 234 gespeichert sind. Beispielhafte Druckerkonfigurationen sind in der U. S.-Patentanmeldung beschrieben, die oben durch Bezugnahme aufgenommen ist. Gemäß dieser aufgenommenen Offenbarung kann der Benutzer einen Drucker auswählen, auf dem das ausgewählte Dokument gedruckt werden soll, wie z. B. den Drucker 225, der mit dem Proxyserver 222 gekoppelt ist, oder den Drucker 224. Wenn der Benutzer die Druckoption auswählt, wird eine Identifikation des Dokuments, in diesem Fall ein Broschürendokument oder ein Zusammensetzungsdokument (und auch eine Identifikation der Konfiguration, falls dies ausgewählt wird) zu dem geeigneten Drucker kommuniziert. Auf den Empfang der Druckanforderung hin druckt der Drucker die angeforderte Broschüre, wie es durch den Benutzer spezifiziert ist, wobei alle der angeforderten Druckoptionen in der Konfiguration angewendet werden, die derselbe unterstützt (z. B. Funktionen, die der Drucker anbietet (wie z. B. Heften) und für deren Ausführung der Drucker (abhängig davon, daß dieser mit Heftklammern gefüllt ist)).
  • Die Druckanforderung, die an den Drucker kommuniziert wird, umfaßt einen Identifizierer des Dokuments, in diesem Fall der Broschüre, das gedruckt werden soll. Jeder einer großen Vielfalt von Identifizierern kann verwendet werden, wie z. B. ein Einheitsressourcen-Lokator (URL = Uniform Resource Locator). Dies kann ein Identifizierer eines einzigen Dokuments sein (z. B. eines Dokuments in dem Graphikspeicher 216) oder ein Identifizierer eines Zusammensetzungsdokuments (z. B. eines Dokuments in dem Zusammensetzungsspeicher 214), der selbst Identifizierer von einem oder mehreren Dokumenten oder Seiten von anderen Dokumenten umfaßt. Alternativ können die Daten des Dokuments, das gedruckt werden soll, von dem Client 202 zu dem Drucker kommuniziert werden, wie z. B. durch den Geräteinhalt 236 von Fig. 3 (wenn derselbe heruntergeladen wird und auf dem Client 202ausgeführt wird). Die Daten des Dokuments können mit der Druckanforderung oder alternativ nach der Druckanforderung kommuniziert werden.
  • Beispielhafte Verfahren
  • Fig. 9 ist ein Flußdiagramm, das einen beispielhaften Broschürenherstellungsprozeß 900 darstellt, der es einem Benutzer ermöglicht, eine Broschüre zu erzeugen. Der Prozeß von Fig. 9 wird wünschenswerterweise durch den oben beschriebenen netzwerkbasierten oder webbasierten Dienst durchgeführt, der, wie beschrieben wurde, in dem Inhalt 208, Inhalt 228, Inhalt 232, Inhalt 212, Geräteinhalt 236 oder dem Geräteinhalt 238 enthalten sein kann.
  • Der Schritt 902 erfaßt einen Bildinhalt, der in einer Broschüre verwendet werden soll. Der Bildinhalt kann auf jede geeignete Weise unter Verwendung jeder geeigneten Einrichtung erfaßt werden. Nicht beschränkende Beispiele, wie dies durchgeführt werden kann, sind oben gegeben. Der Schritt 904 browst zu einem netzwerkbasiertem Broschürenherstellungsdienst. Dieser Schritt wird über einen Browser eines Benutzers implementiert, der auf einem Clientgerät läuft. Der Schritt 906 empfängt eine Benutzereingabe zum Aufnehmen von Bildinhalt in eine Broschüre. Dieser Schritt kann auf jede geeignete Weise implementiert werden. Bei den obigen Beispielen und insbesondere denjenigen, die in Verbindung mit Fig. 5 bis 7 erörtert sind, kann dieser Schritt implementiert werden, indem bewirkt wird, daß eine oder mehrere Benutzerschnittstellen auf dem Clientgerät angezeigt werden. Die Benutzerschnittstellen ermöglichen es, daß Benutzereingaben gesammelt werden, so daß dieselben in dem Broschürenherstellungsprozeß verwendet werden können. Beispielhafte Typen von Benutzereingabe können, ohne Beschränkung, den Bildinhalt (z. B. Dokument(e)), der in dem Broschürenherstellungsprozeß verwendet werden soll, die spezifischen Dokumentenseiten und ihren zugeordneten Positionen auf einer gedruckten Broschüre, die Anzahl der Seiten in einer Broschüre, und dergleichen umfassen. Außerdem können die Benutzerschnittstellen bei einigen Ausführungsbeispielen ein Dokumentenvorschaufenster liefern, über das der Benutzer nicht nur die Dokumente anschauen kann, die er verwendet, um die Broschüre aufzubauen, sondern auch die Broschüre selbst in verschiedenen Aufbaustadien.
  • Der Schritt 908 erstellt eine Broschüre durch Anordnen des Bildinhalts, der durch den Benutzer spezifiziert wird. Dieser Schritt kann unter Verwendung bekannter Broschürenerstellungstechniken implementiert werden. Lediglich ein Beispiel, wie dies durchgeführt werden kann, ist in Verbindung mit Fig. 8 aufgeführt. Ein beispielhafter Broschürenherstellungsprozeß ist in dem U. S. -Patent Nummer 6,099,225 gezeigt und beschrieben, dessen Offenbarung hierin durch Bezugnahme aufgenommen ist.
  • Nachdem die Broschüre erstellt wurde, kann es der Schritt 910 dem Benutzer ermöglichen, die Broschüre zu drucken und/oder zu speichern. Beispiele dafür, wie das Drucken und Speichern auftreten kann, sind oben gegeben.
  • Einige Servernebenthemen
  • Obwohl die erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiele überwiegend im Zusammenhang einer Clientseitenumgebung beschrieben wurden, ist klar und offensichtlich, daß verschiedene Aspekte der beschriebenen Ausführungsbeispiele auf der Serverseite implementiert werden können. Als Beispiel betrachte man Folgendes. Die oben beschriebene Bilderweiterung wird verwendet, um Benutzerinformationen verfügbar zu machen für einen Inhalt, der in dem Browser des Benutzers heruntergeladen wird. In anderen Worten, die Bilderweiterung macht Informationen verfügbar, die der Identität des Benutzers zugeordnet sind. Somit ist es ein Zweck der Bilderweiterung, einen Zugriff auf das persönliche Bilddepot des Benutzers zu liefern.
  • Wie es erwähnt wurde, kann dies durch die Bilderweiterung erreicht werden, die das Verhalten des Browsers erweitert. Obwohl es bei diesem Lösungsansatz Vorteile gibt, gibt es auch Nachteile, nämlich, der Browser muß irgendwie erweitert werden. Obwohl es möglich ist, Browser auf Windows- Betriebssystemen zu erweitern, wird dies schwieriger für neuere Geräte, wie z. B. PDAs. Folglich ist es wünschenswert, die Vorstellung der Identität zu unterstützen, ohne daß erforderlich ist, daß der Browser erweitert wird.
  • Das Unterstützen der Identität, ohne daß es erforderlich ist, daß der Browser erweitert wird, kann erreicht werden durch Bewegen der Logik, die normalerweise in dem Webinhalt vorliegt, der in dem Browser läuft, in den Webserver. Das heißt, anstatt daß der Webinhalt auf das persönliche Bilddepot des Benutzers zugreift, greift der Webserver auf das persönliche Bilddepot des Benutzers zu. In anderen Worten, die Identitätstechnologie ist auf der Serverseite anstatt auf der Clientseite.
  • Eines der Probleme, das in diesem Zusammenhang auftritt, bezieht sich auf den Server, der in der Lage ist, die Position des persönlichen Bilddepots des Benutzers zu bestimmen (genauer gesagt, das Benutzerprofil, das als die Wurzel des persönlichen Bilddepots wirken kann). Bei dem Clientseitenidentitätslösungsansatz adressierte die Bilderweiterung, die in dem Browser läuft, dieses Thema implizit. Aufgrund der Tatsache, daß der Inhalt in dem Browser des Benutzers läuft und auf die Bilderweiterung zugreift, kennt derselbe die Identität des Benutzers. Für den Server kann ein anderer Lösungsansatz verwendet werden, da der Browser typischerweise keinen Hinweis bezüglich der Identität des Benutzers liefert. Ein Ansatz zum Lösen dieses Problems ist die Verwendung einer Authentifizierungswebsite. Die betreffende Website kann zu der Authentifizierungswebsite umleiten, die dann die Identität des Benutzers bestimmt und dann mit der Benutzeridentität zurück zu dem Benutzer leitet, einschließlich der Position des Benutzerprofils. Bei diesem Schema wird angenommen, daß alle Webseiten den Authentifizierungsserver "kennen".
  • Sobald die Identität des Benutzers bestimmt ist (d. h. die Position des Benutzerprofils bekannt ist), kann die Website direkt mit Diensten in dem persönlichen Bilddepot des Benutzers interagieren, ohne die Hilfe der Bilderweiterung. Es ist außerdem möglich, Sicherheit zu diesem Modell hinzuzufügen. Dies könnte unter Verwendung bekannter Techniken durchgeführt werden.
  • Beispielhaftes Computersystem
  • Fig. 10 stellt ein beispielhaftes Computersystem 1000 und zusätzlichen Einzelheiten dar. Das Computersystem 1000 kann beispielsweise ein Netzwerkclient 102 von Fig. 1, ein Bildclient 152 oder ein Server 154 oder ein 156 von Fig. 2, ein Bildclient 202, ein Server 210 oder 222 von Fig. 3 usw. sein. Das Computersystem 1000 stellt eine große Vielfalt von Rechengeräten dar, wie z. B. Desktopcomputer, tragbare Computer, speziell zugewiesene Servercomputer, Multiprozessorrechengeräte, Mobiltelephone, Personaldigitalassistenten (PDAs), Handheld- oder stiftbasierte Computer, Mikrocontroller-basierte elektronische Geräte, Spielkonsolen usw.
  • Das Computersystem 1000 umfaßt einen oder mehrere Prozessoren 1002, einen Speicher 1004, einen Massenspeicher 1006 und eine Eingangs/Ausgangs (I/O)-Schnittstelle 1008, die alle mit einem Bus 1010 gekoppelt sind. Der Bus 1010 stellt einen oder mehrere Busse in dem Computersystem 1000 dar, wie z. B. einen Systembus, einen Prozessorbus, ein AGP (AGP = Accelerated Graphics Port), ein PCI (PCI = peripheral component interconnect) usw. Die Busarchitektur kann je nach Rechengerät und auch nach Hersteller variieren. Die I/O-Schnittstelle 1008 ist eine herkömmliche Schnittstelle, die es den Komponenten des Systems 1000 (z. B. Prozessor(en) 1002) ermöglicht, mit anderen Rechengeräten über ein Netzwerk zu kommunizieren, z. B. dem Netzwerk 158 von Fig. 2. Die I/O-Schnittstelle 1008 kann beispielsweise ein Modem, eine Netzwerkschnittstellenkarte (NIC = Network Interface Card), usw. sein.
  • Der Speicher 1004 stellt flüchtigen und/oder nicht flüchtigen Speicher dar, der verwendet wird, um Befehle und Daten für die Verwendung durch den Prozessor 1002 zu speichern. Typischerweise werden Befehle auf einem Massenspeicher 1006 (oder nichtflüchtigem Speicher) gespeichert und für die Ausführung durch den/die Prozessor(en) 1002 in einen flüchtigen Speicher 1004 geladen. Zusätzliche Speicherkomponenten können auch beteiligt sein, wie z. B. Cash-Speicher in oder außerhalb des Prozessors 1002. Verschiedene Ausführungsbeispiele können zu unterschiedlichen Zeiten in jedem in einer Vielfalt von computerlesbaren Medien, die Teil eines Systems 1000 sind oder von demselben gelesen werden können, implementiert werden. Solche computerlesbaren Medien können beispielsweise der Massenspeicher 1006, der Speicher 1004 oder ein Cash-Speicher, eine entfernbare Diskette (nicht gezeigt), die durch den Prozessor 1002 oder eine weitere Steuerung des Systems 1000 zugreifbar ist, (wie z. B. eine Magnetplatte oder eine optische Platte) usw. sein.
  • Das Computersystem 1000 ist nur beispielhaft. Es ist klar, daß zusätzliche Komponenten (nicht gezeigt) in dem System 1000 enthalten sein können und einige Komponenten, die in dem System 1000 dargestellt sind, müssen nicht enthalten sein. Beispielsweise können ein Anzeigeadapter, zusätzliche Prozessoren oder Speichergeräte, zusätzliche I/O- Schnittstellen usw. in dem System 1000 enthalten sein, oder der Massenspeicher 1006 kann nicht enthalten sein.
  • Die I/O-Schnittstelle 1008 ist eine herkömmliche Schnittstelle, die es Komponenten des Systems 1000 (z. B. Prozessor 1002) ermöglicht, mit anderen Rechengeräten über ein Netzwerk zu kommunizieren, wie z. B. dem Netzwerk 158 von Fig. 2.
  • Die Erörterungen hierin beziehen sich hauptsächlich auf Softwarekomponenten oder Module, die durch ein Rechengerät ausgeführt werden können. Es ist jedoch klar, daß die hierin beschriebenen Komponenten und Prozesse in Software, Firmware, Hardware oder einer Kombination derselben implementiert werden können. Beispielsweise könnte ein programmierbares logisches Bauelement (PLD = Programmable Logic Device) oder eine anwendungsspezifische integrierte Schaltung (ASIC = Application Specific Integrated Circuit) konfiguriert oder entworfen sein, um verschiedene Komponenten und/oder Prozesse, die hierin erörtert wurden, zu implementieren.
  • Schlußfolgerung
  • Die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele können den Broschürenherstellungsprozeß stark erleichtern. Der Prozeß ist aufgrund seiner zumindest teilweisen netzwerkbasierten Natur flexibel und bequem. Ferner können die benutzerfreundlichen Schnittstellen einen im allgemeinen unerfahrenen Benutzer auf eine Weise, die es dem Benutzer leicht macht, durch einen ansonsten schwierigen Prozeß führen.

Claims (9)

1. Verfahren, das folgende Schritte umfaßt:
Empfangen (902) von Bilddaten, die in einer Broschüre aufgenommen werden sollen, über zumindest einen Netzwerkdienst;
Empfangen (906) einer Benutzereingabe zum Aufnehmen der Bilddaten in die Broschüre über den zumindest einen Netzwerkdienst; und
Erstellen (908) einer Broschüre, die Bilddaten gemäß der Benutzereingabe umfaßt, über den zumindest einen Netzwerkdienst.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, das ferner vor dem Empfangen der Bilddaten das Bewirken umfaßt, daß eine Benutzerschnittstelle (266) auf einem Clientgerät präsentiert wird, über zumindest einen Netzwerkdienst, wobei die Benutzerschnittstelle (266) konfiguriert ist, um es einem Benutzer zu ermöglichen, Bilddaten für die Verwendung beim Herstellen einer Broschüre auszuwählen, und wobei das Empfangen (902) der Bilddaten das Empfangen einer Benutzerauswahl der Bilddaten umfaßt.
3. Verfahren gemäß Anspruch 2, bei dem das Empfangen einer Benutzerauswahl das Empfangen einer Benutzerauswahl von mehreren Dokumenten (284) für die Verwendung beim Erstellen der Broschüre umfaßt.
4. Verfahren gemäß Anspruch 2, bei dem das Empfangen einer Benutzerauswahl das Empfangen einer Benutzerauswahl mehrerer Dokumente (284) für die Verwendung beim Erstellen der Broschüre umfaßt, wobei die mehreren Dokumente von einem benutzerzugeordneten, netzwerkzugreifbaren persönlichen Bilddepot (108) wiedergewonnen werden können, und ferner vor dem Erstellen das Wiedergewinnen der mehreren Dokumente von dem persönlichen Bilddepot (108) über den zumindest einen Netzwerkdienst umfaßt.
5. Verfahren gemäß Anspruch 2, bei dem die Vorgänge des Bewirkens, des Empfangens einer Benutzerauswahl und des Empfangens einer Benutzereingabe jeweils durch mehrere Netzwerkdienste durchgeführt werden.
6. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem der zumindest eine Netzwerkdienst zumindest teilweise durch zumindest einen Drucker (224) implementiert ist.
7. Verfahren gemäß Anspruch 1, bei dem der zumindest eine Netzwerkdienst zumindest teilweise durch zumindest einen Proxyserver (222) implementiert ist, der als ein Proxy für zumindest einen Drucker (225) dient.
8. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, das ferner das Speichern der Broschüre in einem persönlichen Bilddepot (108), das dem Benutzer zugeordnet ist, über zumindest einen Netzwerkdienst umfaßt.
9. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, das ferner das Drucken der Broschüre auf einem netzwerkzugreifbaren Drucker (224) über den zumindest einen Netzwerkdienst umfaßt.
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