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DE10248613A1 - Streugerät - Google Patents

Streugerät

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DE10248613A1
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DE10248613A
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Georg M Mueller
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/18Fertiliser distributors with endless chains, i.e. side transporting elements, e.g. auger or screw conveyors, swash plates
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C17/00Fertilisers or seeders with centrifugal wheels
    • A01C17/001Centrifugal throwing devices with a vertical axis
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C17/00Fertilisers or seeders with centrifugal wheels
    • A01C17/006Regulating or dosing devices

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Abstract

Es wird ein Streugerät beschrieben, das auch für feinkörniges Streugut wie Schneckenkorn und kleinförmige Aussaaten geeignet ist und das in einem weiten Dosier- und Streubreitenspielraum steuerbar ist. Es umfaßt: einen etwa trichterförmigen Behälter (12) zur Aufnahme des auszustreuenden Streuguts, mit einem unteren Auslaß (14); ein sich an den Auslaß anschließendes Dosier- und Sperrglied (21) für die Abgabe des Streuguts und eine unter dem Dosier- und Sperrglied angeordnete, von diesem das aus dem Behälter kommende Streugut empfangende und mit einem steuerbaren Drehantrieb verbundene Streuscheibe (41), die das Streugut abschleudert. Der Behälter (12) ist ein rührwerkfreier Behälter und das Dosier- und Sperrglied besteht aus wenigstens einer, vorzugsweise mehreren, Transporthelices (21, 81) mit einem gemeinsamen oder für für die Transporthelices getrennten Gehäuse (23), das an einem Ende zum Behälterauslaß (14) und am anderen Ende zur Streuscheibe (41) zu offen ist (24, 25), und mit einem steuerbaren Drehantrieb (31, 80). Das Streugut kann von den Transporthelices auf die Streuscheibe an mehreren definierten Positionen (37, 38) aufgerieselt werden, um hierdurch einen Streuwinkel einzujustieren.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Streugerät, das für alle streubaren Medien geeignet ist, bei denen eine genaue Dosierung und/oder eine unterschiedliche Dosierung innerhalb des Streuwinkels bei laufendem Betrieb erwünscht ist, also auch für feinkörniges Streugut wie Schneckenkorn, Grün- und Zwischenfruchtdünger und kleinförmige Aussaaten; umfassend: einen zumindest im unteren Teil etwa trichterförmigen Behälter zur Aufnahme des auszustreuenden Streuguts, mit einem unteren Auslaß; ein sich an den Auslaß anschließendes Dosier- und Sperrglied für die Abgabe des Streuguts; und eine unter dem Dosier- und Sperrglied angeordnete, von diesem das aus dem Behälter kommende Streugut empfangende und mit einem steuerbaren Drehantrieb verbundene Streuscheibe, die das Streugut abschleudert. Sie betrifft hierbei ein Universal-Streugerät für eine große Variationsbreite der Anforderungen, mit mengengenauer Steuerung.
  • Es sind zahlreiche Streugeräte für diverses Streugut bekannt, in der Landwirtschaft insbesondere für Saatgut und Dünger. Ein Streugerät, wie es dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zugrundeliegt, ist beispielsweise aus der DE-UM 94 11 433 bekannt. Dieses bekannte Gerät befindet sich im Handel und wird in Prospekten auch als für die Ausbringung von Schneckenkorn geeignet bezeichnet.
  • Indessen bereitet das Ausbringen von Schneckenkorn oder ähnlichen empfindlichem und in niedriger Dosierung auszubringendem Streugut auf Felder spezielle Schwierigkeiten, für die die üblichen Streugeräte, die für Dünger ausgebildet sind, nicht eingerichtet sind. Speziell das Schneckenkorn muß weitgehend unverletzt ausgebracht werden. Die ohnehin schon relativ kleinen Partikel, die die Form von Pellets oder von Plättchen haben, sollen nicht durchgeschert oder durchschnitten und zerkleinert werden. Ist das Korn einmal zu Staub verrieben, so entfaltet es keinerlei Wirkung mehr, die Schnecken nehmen es nicht mehr an. Das Aufbringen muß in so kleinen Mengen wie 0,1 g pro Quadratmeter möglich sein, was einer Verteilung der Körner entspricht, bei der die Körner in gegenseitigem Abstand von etwa 30 cm ausliegen. Hierbei wird besonders auf die Aussaat hingewiesen, bei der der Streuer auf der Drillmaschine sitzt und auch bei einer Säbreite von 2,5 m und einer sehr niedriger Fahrgeschwindigkeit die nötige Dosierung noch einwandfrei erbringen soll. Die Schneckenbekämpfung erfolgt nämlich vorzugsweise bereits gleichzeitig mit der Aussaat oder zu einer Zeit, zu der die Pflanzen noch Keimlinge sind und von den Schnecken unter Umständen so radikal dezimiert werden, daß sie davon absterben.
  • Bei den bekannten Düngerstreuern ist eine Streuscheibe in Form eines Drehtellers, der die Düngerkörner abschleudern soll, unterhalb des trichterförmigen Behälters angeordnet und wird durch die Zapfwelle einer Zugmaschine mit hoher Drehzahl oder durch einen separaten Elektromotor angetrieben. Im Behälter rotiert zur Erhaltung der Fließfähigkeit des Korns ein Rührfinger, der auf einer gemeinsamen Achse mit der Streuscheibe sitzt und somit synchron mit dieser umläuft. Der Durchgang zwischen dem Behälter und der Streuscheibe kann gedrosselt oder ganz gesperrt werden. Der Rührfinger im Trichter hält das dort befindliche Schüttgut insoweit schüttfähig, daß es auf den Teller herunterrieselt. Wenn gerade nicht gestreut werden soll, beispielsweise beim Wenden am Ende einer Furche, wird zwar der Durchgang gesperrt, die Drehung des Rührfingers und der Streuscheibe jedoch nicht beendet. Ein Stillstand ist bei einem Elektroantrieb nicht möglich, da der Rührfinger aufgrund des Eigendrucks des Schüttgutes im Trichter nicht mehr von selbst anlaufen würde. Die fortgesetzte Drehung der Streuscheibe führt dazu, daß der Rührfinger weitermahlt und das Streugut teilweise pulverisiert. Als ebenfalls ungeeignet darf die Breiteneinstellung gewertet werden, da diese außer durch die Streuscheibendrehzahl hauptsächlich durch eine streuwinkeleinschränkende Prallwand erreicht wird. Da es keine zielgerichtete Streuung gibt, wird die durch den Behälterauslaß freigegebene Menge auf die Streuscheibe befördert und von dieser völlig unorientiert abgeschleudert, wobei je nach Öffnungswinkel der Prallwand mehr oder minder viel Streugut gegen diese prallt, um dann erneut von der Streuscheibe erfaßt zu werden. Dies endet entweder als Umfangsanstauung am Streuscheibenrand oder erreicht mehr oder minder zerstört den freigegebenen Öffnungswinkel.
  • Demgegenüber soll durch die Erfindung das Streugerät auch für kleinkörniges, empfindliches und dünn auszubringendes Streugut verwendbar sein, also beispielsweise spezifisch für Schneckenkorn und für kleinkörnige Aussaaten. Dies wird dadurch erreicht, daß der Behälter ein rührwerkfreier Behälter ist und daß das Dosier- und Sperrglied aus wenigstens einer Transporthelix mit einem Gehäuse, das an einem Ende zum Behälterauslaß und am anderen Ende zur Streuscheibe zu offen ist, und mit einem steuerbaren Drehantrieb besteht, wobei gemäß einer besonders bevorzugten Ausführung die Transporthelix an den Teilen, die mit dem Schneckenkorn in Berührung kommen, abgerundete Kanten hat, und wobei gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Auslauf des Dosier- und Sperrglieds einen vorzugsweise austauschbaren Ausflußspalter mit wenigstens zwei Ausgängen aufweist, die an getrennten Stellen über der Streuscheibe münden. Der Auslauf des Dosier- und Sperrglieds wird hierbei vorzugsweise im wesentlichen halbiert und die Ausgänge des Ausflußspalters münden auf die Streuscheibe in einem Winkel von vorzugsweise etwa 90° nahe beim Drehzentrum. Mit Hilfe dieses Ausflußspalters und der von ihm bewirkten verteilten Auftreffpunkte des Streuguts auf die Streuscheibe läßt sich in Verbindung mit der Dimensionierung und Drehzahlsteuerung der Streuscheibe der Streuwinkel ohne seitliche Auffangschirme justieren.
  • Nach der Erfindung befindet sich im trichterförmigen Behälter überhaupt kein Rührwerk oder Rührfinger. Der Austrag erfolgt über die unten angeordnete wenigstens eine Transporthelix. Nach Stillstand dieser Transporthelix kann sie ohne weiteres wieder anlaufen. Im Stillstand ist der Austrag gesperrt und kann auch die Streuscheibe angehalten werden. Die bzw jede Transporthelix umfaßt eine Schraubenspindel mit Gehäuse, die ein mehr oder minder tiefes, abgerundetes Profil aufweist, wobei sich dieses in Form und Steilheit unterscheiden kann. Der Durchmesser und auch die Länge der Schraubenspindeln sind variabel und können so jedem Streugut und auch jeder Streugutmenge angepaßt werden. Die Förderleistung wird durch die gegebenenfalls für die Transporthelix separat stufenlos veränderbare Drehzahl erreicht.
  • Die Erfindung umfaßt die Verwendung mehrerer Transporthelices und/oder mehrerer Streuscheiben. Jede Transporthelix wird hierbei durch einen eigenen steuerbaren Drehantrieb bewegt und die Transporthelices besitzen jeweils oder auch paarweise zusammen ein Gehäuse, das an einem Ende zum Behälterauslaß und am anderen Ende zur Streuscheibe zu offen ist. Es können baugleiche oder verschieden konzipierte Transporthelices gleichzeitig, oder als zu- und abschaltbare Komponenten verwendet werden, beispielsweise eine schnelle und eine langsame Transporthelix. Damit kann die Förderleistung von einer oder mehreren Transporthelices auf eine oder mehrere Auslaßöffnungen verteilt werden. Es ist auch möglich einen Streuwinkel von z. B. 180°, bei nur einer Streuscheibe, auf zwei Transporthelices mit je 90° aufzuteilen. Damit ist es möglich, zwei Bereiche völlig unabhängig von einander zu bearbeiten. Eine weitere Kombination wäre, bei einem Streugerät mit zwei Streuscheiben die vorhandenen 2.90° zu unterteilen, so daß 4.45° zur Verfügung stehen. Damit ist fast jedes Streubild möglich.
  • Der Streuwinkel und die Wurfweite des Schneckenkorns werden in an sich bekannter Weise durch die Position der Ausgänge des Ausflußspalters und durch die Drehzahl der Streuscheibe bestimmt, wobei die Aufspaltung des Kornflusses für eine ausreichend gleichmäßige Verteilung über den Streuwinkel sorgt und Probleme, die sich durch Streugutanhäufungen an winkeleinschränkenden Wänden des Stands der Technik ergeben, vermieden werden. Die Austragung erfolgt ungehindert und problemlos durch programmierte Steuerung.
  • Die steuerbaren Drehantriebe für die Streuscheibe und die Transporthelix sind zweckmäßigerweise nicht von der Zapfwelle eines Zugfahrzeugs abgenommen, sondern elektromotorische Antriebe, die vom Bordnetz des Zugfahrzeugs gespeist werden, gegebenenfalls nach einer Spannungserhöhung.
  • An der Streuscheibe sitzen vorzugsweise zwei "Wurfprofile", also etwa radiale Schienen, die ein C-Profil haben und das herunterrieselnde Streugut auffangen, so daß es im C-Profil aufgrund der Zentrifugalkraft nach außen wandert und am Scheibenrand abgeschleudert wird. Das an einer bestimmten Stelle auf die Streuscheibe geratende Schüttgut reicht für einen Umdrehungswinkel von beispielsweise 90°. Über dem Teller befindet sich deshalb im Winkelabstand von 90° nach der ersten die zweite Auslaßöffnung, die beide der Transporthelix nachgeschaltet sind und etwa gleiche Mengen des Streuguts austragen. Der zweite Auslaß speist diejenige Menge, die vom Ende der Wurfprofile auf den zweiten 90° abgeschleudert werden soll.
  • Da die Streubreite weitgehend von der Streuscheibendrehzahl abhängt, kann durch Messung dieser Drehzahl eine Streubreitenanzeige gewonnen werden, die vorzugsweise eine digitale Ziffernanzeige ist. Die Streubreite ist allerdings außerdem auch vom spezifischen Material abhängig. Da weiterhin die Streumenge von der Fördermenge der Transporthelix abhängt, kann die Streudichte durch die zusätzliche Auswertung der Drehzahl dieser Transporthelix gewonnen und angezeigt werden.
  • Das erfindungsgemäße Streugerät ist vorzugsweise elektronisch steuerbar. Zu diesem Zweck kann eine elektronische Steuerung in Form eines Elektronikeinschubs darin enthalten sein und können Drehzahlmeßgeräte vorhanden sein, die die Drehzahl der bzw jeder Schraubenspindel und/oder der bzw jeder Streuscheibe laufend erfassen und an die elektronische Steuerung melden. Die Streudichte und Streubreite sowie eine passende Streugutmischung können den örtlichen Verhältnissen entsprechend eingegeben und auch bei stetigem Arbeiten flurabhängig laufend nachgesteuert werden. Es ist sogar möglich, die Steuerung in eine satellitengestützte Ar-abhängige Streusteuerung einzubeziehen.
  • Ein weiterer Aspekt der Drehzahlmessungen besteht in der Möglichkeit eines Stillstandsalarms. Gelegentlich, insbesondere bei ungünstiger Befüllung des Behälters mit beispielsweise einem Füllgut, das Strohreste enthält, kann es zu einem Blockieren der Transporthelices kommen. Für den Maschinisten, der eine Blockierung einer Transporthelix oder auch der Streuscheibe feststellt, ist es bei sehr dünn ausgebrachtem Streugut äußerst schwierig zu erkennen, seit wann der Fehler bereits vorliegt, und somit, welche Bodenbereiche erneut bestreut werden müssen. Der Stillstandsalarm zeigt indessen den Fehler sofort bei dessen Eintritt an.
  • Der erfindungsgemäße Streuer kann auch für andere Materialien als Schneckenkorn und insbesondere als Sägerät oder als Düngerstreuer eingesetzt werden, seine spezielle Konstruktion ermöglicht es aber, daß er auch Schneckenkorn in brauchbarer Weise streut.
  • Weitere Einzelheiten, Vorteile und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnung. Es zeigen:
  • Fig. 1 einen schematischen Vertikalschnitt durch ein erfindungsgemäßes Streugerät gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung, in einer Schnittebene im rechten Winkel zur Bewegungsrichtung des Geräts;
  • Fig. 2 einen schematischen Vertikalschnitt durch das Gerät von Fig. 1 in einer Schnittebene parallel zur Bewegungsrichtung des Geräts;
  • Fig. 3 eine schematische teilweise geschnittene Darstellung eines Dosier- und Sperrglieds für das Schneckenkorn;
  • Fig. 4 eine erweiterte Seitenansicht des Dosier- und Sperrglieds von Fig. 3;
  • Fig. 5 eine Draufsicht auf eine im Streugerät verwendete Streuscheibe;
  • Fig. 6 eine perspektivische Darstellung der Streuscheibe;
  • Fig. 7 eine schematische Draufsicht auf das Streugerät, unter Darstellung des Dosier- und Sperrglieds von Fig. 4 und auch von unterhalb eines Behälterbodens angeordneten Elementen und Antriebs- und Steuerelementen;
  • Fig. 8 eine Darstellung entsprechend Fig. 1 einer zweiten erweiterten Ausführungsform;
  • Fig. 9 eine Darstellung entsprechend Fig. 2 der zweiten Ausführungsform nach Fig. 8;
  • Fig. 10 eine Darstellung entsprechend Fig. 3 des bei der zweiten Ausführungsform nach Figurn 8 und 9 verwendeten Dosier- und Sperrglieds;
  • Fig. 11 das Dosier- und Sperrglied von Fig. 10 in Stirnansicht;
  • Fig. 12 eine Darstellung entsprechend Fig. 4 des Dosier- und Sperrglieds von Fig. 10;
  • Fig. 13 eine Draufsicht auf das Dosier- und Sperrglied von Figurn 10 und 11;
  • Fig. 14 eine Draufsicht entsprechend Fig. 7 auf das Streugerät gemäß der zweiten Ausführungsform, im Vergleich zu Fig. 7 um 90° verdreht;
  • Fig. 15 eine Darstellung entsprechend Figurn 2 und 9 einer dritten Ausführungsform;
  • Figuren 16 und 17 Darstellungen entsprechend Figuren 3 bzw 4 oder 10 bzw 12 des bei der dritten Ausführungsform verwendeten Dosier- und Sperrglieds;
  • Fig. 18 eine Draufsicht entsprechend Fig. 7 oder Fig. 14 auf das Streugerät gemäß der dritten Ausführungsform;
  • Fig. 19 eine Darstellung entsprechend Fig. 2, Fig. 9 oder Fig. 15 einer vierten Ausführungsform;
  • Fig. 20 eine Draufsicht entsprechend Fig. 7, Fig. 14 oder Fig. 18 auf das Streugerät gemäß der vierten Ausführungsform.
  • Ein Streugerät nach den Figuren 1 und 2 hat eine insgesamt angenähert quaderförmige Gestalt, mit angenähert quadratischer Querschnittsfläche mit einer Kantenlänge in der Größenordnung von 300 mm und mit einer Gesamthöhe in der Größenordnung von 650 bis 700 mm. Es weist ein im wesentlichen geschlossenes Gehäuse auf, das nur unten einen um drei Seiten umlaufenden Auswurfschlitz für das auszutragende Streugut, z. B. Schneckenkorn, hat. Mit Hilfe von Andockbolzen 11 kann das Streugerät an eine Drillmaschine angedockt werden, um gleichzeitig mit der Aussaat oder mit der Düngerstreuung auch das Schneckenkorn - aber mit erheblich anderen Streucharakteristiken - auszutragen.
  • Das Streugerät weist in seinem oberen Teil einen trichterförmigen Behälter 12 mit einem Deckel 13 auf. Dieser Behälter ist abnehmbar und dadurch jederzeit umfüll- oder entleerbar, auch bei montiertem Gerät. Der Füllstand des Behälters ist durch ein (nicht dargestelltes) eingelassenes Schauglas sichtbar Den unteren Abschluß des Behälters 12 bildet ein trichterförmig etwas flacher auf einen Auslaß 14 zu sich absenkender Behälterboden 15. Der Behälter des dargestellten Ausführungsbeispiels kann 30 Liter Streugut fassen, z. B. Schneckenkorn, das mit einer Streudichte von 1 kg/ha bis 5 kg/ha verteilt werden soll. Ein plattenförmiger Absperrschieber 16, der im Bereich des Behälterbodens 15 angeordnet ist, dient dazu, den Auslaß 14 manuell zu öffnen oder zu schließen. Dies ist insbesondere von Bedeutung, wenn der Behälter sich im abgenommenen Zustand befindet und dabei unten geschlossen sein soll.
  • Unten an den Behälter 12 schließt sich ein Motoren- und Dosierteil 20 an, der als wesentlichen Bestandteil eine Transporthelix 21 ("Schnecke") aufweist, mit einer Schraubenspindel 22 in einem Rohrgehäuse 23, das an einem Ende oberseitig eine Einlaßöffnung 24 und am anderen Ende unterseitig eine kreisrunde Auslauföffnung 25 aufweist. Bei der Ausführungsform nach den Figuren 1 bis 7 ist nur eine einzige Transporthelix 21 vorhanden, was gewisse Einschränkungen hinsichtlich des Dosier- und Streubreitenspektrums mit sich bringt. Die Schraubenspindel 22 hat durchweg abgerundete Kanten, mit der Folge, daß das transportierte Streugut kaum durchgeschert, gequetscht oder zermahlen wird. Sie ist über einen Riemen- oder Kettentrieb 30 (Figuren 1, 7), es könnte auch ein Zahnriemen- oder Zahnradtrieb sein, mit einem steuerbaren Gleichstrommotor oder Getriebemotor 31 verbunden, dessen Drehzahl von Null (Stillstand) bis zu einer Höchstdrehzahl steuerbar ist. Die Einlaßöffnung 24 der Transporthelix 21 kommuniziert mit dem Auslaß 14 des trichterförmigen Behälters 12, und die Auslaßöffnung 25 der Transporthelix 21 kommuniziert mit einem Auslaufrohr 32.
  • Das Auslaufrohr 32 enthält einen Ausflußspalter 35, mit einer Ableitung 36 (Fig. 3), die etwa die Hälfte des aus der Transporthelix 21 herauskommenden Streuguts ableitet, und zwei im Abstand voneinander angeordneten Ausgängen 37 und 38, von denen der Ausgang 38 das durch die Ableitführung 36 abgefangene Streugut abgibt und der Ausgang 37 das an der Ableitführung 36 in Fallrichtung vorbeibewegte Streugut abgibt. Der Ausflußspalter 35 ist als Konstruktionselement nach Entfernung einer im folgenden beschriebenen Streuscheibe 41 herausnehmbar und austauschbar, ohne daß es weiteren Demontagen bedarf.
  • Die beiden Ausgänge 37 und 38 münden unter gegenseitigem Abstand über dieser drehtellerartigen Streuscheibe 41. Die Streuscheibe 41 ist um eine vertikale Achse drehbar, die mit einer Welle 42 zusammenfällt, welche von der Streuscheibe, an den Ausgängen 37 und 38 und der Transporthelix 21 vorbei, nach oben verläuft und über einen Riementrieb 43 von einem steuerbaren Gleichstrom-Getriebemotor 44 angetrieben wird. Die Streuscheibe 41 ist am unteren Ende der Welle 42 mit Hilfe eines lösbaren Halteglieds 45 (Fig. 1) befestigt und kann durch Abnahme dieses Halteglieds selbst abmontiert werden. Halteglieder dieser Art sind bekannt, sie können beispielsweise aufgeschraubt oder mit einem Bajonettverschluß montiert sein. Nach Abmontieren der Streuscheibe 41 kann das Material von den Ausgängen 37 und 38 aufgefangen und beispielsweise zu Eichzwecken in Meßbecher gefüllt werden.
  • Der Motor 44 ist stufenlos von völligem Stillstand bis zur Höchstdrehzahl steuerbar. Sowohl für die Drehzahl der Schraubenspindel 22 als auch für die Drehzahl der Streuscheibe 41 sind Meßsysteme installiert. Auf der Welle der Schraubenspindel 22 sitzt hierzu ein Impulsgeber 47, der an einem Nehmer 48 vorbeiläuft, und mit der Welle 42 der Streuscheibe 41 ist ein Impulsgeber 49 verbunden, der an einem Nehmer 50 vorbeiläuft.
  • Das aus den Ausgängen 37 und 38 des Ausflußspalters 35 austretende Streugut fällt durch die Schwerkraft auf die Streuscheibe 41 herunter, auf deren Oberseite zwei Wurfprofile 55 in Form von im Profil C-förmigen Schienen (Fig. 6) etwa radial montiert sind. Die C-förmigen Wurfprofile 55 sind in der Drehrichtung der Streuscheibe 41 offen, wie in Fig. 6 gezeigt ist. Die Drehrichtung ist durch einen Pfeil 56 angegeben, und die Wurfprofile 55 bilden Rinnen, deren offene Seite bei der Drehung der Scheibe 41 der geschlossenen Profilrückwand vorausläuft. Die dargestellte Ausführungsform hat zwei solcher Wurfprofile 55, es könnten jedoch auch mehr sein.
  • Wie insbesondere in Fig. 2 ersichtlich ist, ist die Umgebung der Streuscheibe 41 an drei der vier Umfangsseiten des Gerätegehäuses offen. Die mittlere Wurfrichtung ist als Pfeil 57 eingezeichnet. Die Streuscheibe 41 ist bei der dargestellten Ausführung durch ihre Welle 42 gehaltert, unterhalb der Streuscheibe befinden sich jedoch noch Sicherheitsauflagen 58, die an der im Betrieb in Fahrtrichtung 60 gelegenen Andockseite an Haltgliedern 59 befestigt sind.
  • Für den Betrieb wird das Streugerät mit Hilfe eines Netzsteckers 65 (Fig. 7) an das Stromnetz des Zugfahrzeugs angesteckt, gegebenenfalls über eine Spannungserhöhungsstufe. Der Stecker 65 ist mit den elektrischen Teilen des Streugeräts über ein Kabel 66 und einen Schalter 67 mit Kontrollampe verbunden.
  • An einer zugänglichen Außenwand des Motoren- und Dosierteils 20 befinden sich Einstellpotentiometer 64 und numerische Anzeigen 68 für die Betriebsüberwachung. Sie werden von Signalen der Nehmer 48 bzw 50 gespeist, sind aber zweckmäßigerweise bereits geeicht in Größen der Dosierung und der Wurfbreite. An einem Stecker 69 ist ein Adapter 70 anschließbar, der zur Einbeziehung von Sonderzubehör dient, beispielsweise eines Schalters 71 an der Drillmaschine.
  • Das beschriebene Schneckenkornstreugerät arbeitet folgendermaßen:
    Vom trichterförmigen Behälter 12 aus gelangt das Streugut in die Einlaßöffnung 24 der Transporthelix 21. Die Transporthelix 21 ist horizontal angeordnet und steht zunächst still, so daß ein Auslaufen des Streuguts verhindert ist. Bei Indrehungversetzen der Schraubenspindel 22 wird Streugut aus dem Behälter 12 abgezogen, aber ohne Gewalt und Verformung. Der Materialabtransport durch die Schraubenspindel 22 genügt, um das Streugut im Behälter 12 schüttfähig zu halten und am Zusammenklumpen zu verhindern, ohne daß ein Rührwerk im Behälter tätig sein müßte. Die Drehzahl der Schraubenspindel kann durch Steuerung des Motors 31 eingestellt werden, wobei die dargestellte Konstruktion zusätzlich auch noch durch ein Umschalten des Motorgetriebes oder ein Umlegen des Keilriemens unterschiedliche Untersetzungen bringen kann. Soll als Streugut Schneckenkorn gleichzeitig mit der Aussaat gestreut werden, so ist die Streubreite gering und das Korn niedrig zu dosieren; die Schraubenspindel 22 wird dafür auf eine Drehzahl von 30 bis 180 U/min eingestellt, während für einen reinen Schneckenkornstreugang mit großer Streubreite eine Drehzahl von 150 bis 400 U/min zweckmäßig ist. Es kann eine Streubreite von 2,5 m bei der Aussaat und bis zu 24 m nach der Aussaat abgedeckt werden. Damit ist es möglich, eine Streudosierung im Bereich von 0,1 g/m2, das entspricht 1 kg/ha, bis weit über 10 kg/ha zu erzielen. Die Maximalkapazität hängt im wesentlichen von der gewählten Breiteneinstellung und von der spezifischen Beschaffenheit des zu streuenden Korns ab. Das die Transporthelix 21 über die Auslaßöffnung 25 verlassende Streugut wird im Ausflußspalter 35 auf die beiden Ausgänge 37 und 38 geteilt. Diese sind hinsichtlich der Achse 42 der Streuscheibe in einem Winkel von 90° angeordnet, und zwar relativ nahe an dieser Achse, also ziemlich zentral über der Streuscheibe 41. In diesem Bereich ist die Bewegungsgeschwindigkeit der Streuscheibe 41 noch gering und die Wurfprofile 55 greifen schonend am herunterrieselnden Korn an. Die Streuscheibe 41 hat einen relativ großen Durchmesser und die Wurfprofile reichen praktisch vom Zentrum bis zum Umfang. Das Streugut wird durch die Wurfprofile 55 ergriffen und durch die Zentrifugalkraft nach außen beschleunigt, um die Streuscheibe am Umfang zu verlassen. Die Drehzahl der Streuscheibe 41 ergibt in Abhängigkeit vom Ort des Auftreffens des Streuguts unter den Ausgängen 37 und 38 sowohl den Streuwinkel als auch die Streubreite, wobei das Streugut des ersten Ausgangs 37 etwa nach dem halben Streuwinkel abgeschleudert ist und nun das Streugut vom Ausgang 38 an der Reihe ist. Da das Streugut vom Auftreffpunkt auf die Scheibe bis zum Verlassen der Scheibe am Umfang eine gewisse Laufzeit benötigt, ist der Ausgang 37 entgegengesetzt der Streuwinkel-Mittellinie angeordnet, also - beim Streuen nach hinten - relativ zur Streuscheiben-Drehachse in der Fahrtrichtung 60 verschoben, während der Ausgang 38 im Vergleich zum Ausgang 37 um 90° in der Scheibendrehrichtung versetzt angeordnet ist. Der Streuwinkel ergibt sich hierdurch symmetrisch auf beiden Seiten der Fahrspur.
  • Die Drehzahlsteuerung der Streuscheibe 41 erfolgt unabhängig von der Drehzahlsteuerung der Schraubenspindel 22. Hierdurch lassen sich Programme unterschiedlicher Charakteristiken fahren. Durch ein Anhalten der Schraubenspindel 22 wird - selbst bei weiterhin rotierender Streuscheibe 41, die aber in dieser Zeit ebensogut auch angehalten werden kann - der Austrag unterbrochen, beispielsweise während des Wendens am Furchenende. Nach dem Wiedereinschalten läuft das Streugerät problemlos wieder an und die eingestellten Werte werden sofort wieder erreicht.
  • Generell ist die dosierte Ausbringung problematisch, da sie entweder in Gewicht (g/kg) oder in Volumen (1) per m2 bzw ha erfolgen soll. Es ist äußerst schwer, von Volumen auf Gewicht oder umgekehrt zu schließen. Abhilfe ist nur durch Messen im praktischen Versuch möglich. Um dies zu verwirklichen, ist gemäß der beschriebenen Ausführungsform die Streuscheibe mit Hilfe des lösbaren Halteglieds 45 abnehmbar, und an Stelle von dieser kann mittels eines Meßbechers unter Zuhilfenahme der einstellbaren Drehzahl der Transporthelix die wirkliche Istsituation simuliert werden. Die sich dabei ergebende Förderrate kann von einer digitalen Anzeige abgelesen werden. Es ist nur nötig, diese zu notieren, dann steht sie zukünftig immer zur Verfügung.
  • Durch die Austauschbarkeit des Ausflußspalters 35 nach Abnahme der Streuscheibe 41 können unterschiedliche, dem speziellen Streugut angepaßte Ausflußspalter eingesetzt werden. Wird er gänzlich entfernt, so wird der normalerweise in der Größenordnung von 180° liegende Streuwinkel auf die Hälfte reduziert. Beispielsweise kann hierdurch vorgegeben werden, daß nur auf einer Seite von der Fahrtlinie gestreut wird.
  • Gemäß der bevorzugten Ausführungsform ist das Streugerät im wesentlichen aus Aluminium gebaut, daneben werden noch Edelstahlschrauben und einzelne Messingteile verwendet. Insbesondere besteht die Schraubenspindel 22 aus Messing. Eine Korrosion ist bei diesen Materialien fast vollständig ausgeschlossen.
  • Das Gerät ist einfach zu bedienen, es kann vorgesehen werden, daß es sich automatisch, beispielsweise beim Anheben oder Senken der Sämaschine, aus- bzw einschaltet, das Streugut ist schonend und ohne Verlust auszubringen, der trichterförmige Behälter kann leicht von restlichem Streugut entleert werden oder umgefüllt werden und die einzelnen Teile sind leicht und vollständig zu reinigen.
  • Die Figuren 8 bis 14 zeigen eine in mehrfacher Hinsicht abgewandelte zweite Ausführungsform. Das Motoren- und Dosierteil enthält nicht nur eine, sondern zwei Transporthelices 21 und 81, die vom Motor 31 bzw von einem weiteren stufenlos steuerbaren Motor 80 angetrieben werden und deren Förderergebnis dann im Auslaufrohr 32 zusammenkommt und vom Ausflußspalter 35 geteilt wird. Die Transporthelices 21 und 81 haben unterschiedliche Fördercharakteristiken und sind einschaltbar und getrennt steuerbar, so daß je nach Art des Streuguts auf die eine, die andere oder beide Helices zugegriffen werden kann. Beispielsweise ist die Transporthelix 21, ebenso wie bei der Ausführung gemäß Figuren 1 bis 7, speziell auf feines, empfindliches und dünn zu streuendes Streugut wie Schneckenkorn, und die Transporthelix 81 auf Saatgut als Streugut ausgelegt. Beide Antriebsmotoren 31 und 80 der Schraubenspindeln 22 der Helices 21 und 81 sind stufenlos über ihre jeweiligen Drehpotentiometer 64 steuerbar und die jeweilige Transportleistung wird durch die Anzeigen 68 digital angezeigt. Zur Drehzahlmessung der Transporthelices 21 und 81 ist jede von ihnen mit einer am Wellenende auf der Welle der Schraubenspindel 22 sitzenden Wellenscheibe 82 mit einem Magnet 83 bestückt, der an einem jeweiligen Sensor 84 vorbeiläuft. Eine Nulldrehzahl, die eine Blockierung einer der Transporthelices 21 oder 81, die eigentlich laufen sollten, anzeigt, setzt eine Stillstandsalarmeinrichtung 85 in Gang, deren Alarm vom Fahrer sogleich realisiert wird. Auch ein Stillstand der Streuscheibe 41, der über den Impulsgeber 49 und den Nehmer 50 festgestellt wird, löst über die Stillstandsalarmeinrichtung 85 einen Alarm aus. Der Meßwertverarbeitung dienen einerseits zur Speisung der Stillstandsalarmeinrichtung 85 eine Impulsüberwachung 88 und andererseits zur Steuerung oder Regelung der Antriebe ein Elektronikeinschub 89, der sich unterhalb des Absperrschiebers 16 befindet. Gemäß einer alternativen Ausführung wird die Messung der Drehzahl für die Steuerung oder Regelung der Antriebe nicht von den Impulsgebern und Nehmern durchgeführt, deren Meßausgang nur zur Stillstandsüberwachung ausgewertet wird, sondern durch Ermittlung der Stromaufnahme der Motoren z. B. durch Spannungsabgriff an einem Reihenwiderstand. Am Elektronikeinschub 89 befinden sich an seiner sichtbaren Oberfläche außer den digitalen Anzeigen 68 für die Dosierung und die Streuscheibe und dem Adapteranschluß 70 noch ein Zu- und Ausschalter 90 für die Flächenschaltung. Die gesamte Elektronik ist auf einer Platine untergebracht, von der aus ein Zeitrelais, die Drehzahlüberwachung und eine Alarmsirene gespeist werden. Der Adapteranschluß dient, wie bei der vorherigen Ausführungsform, der automatischen Aus-/Einschaltung bei Hebe- und Senkbetrieb von landwirtschaftlichen Komponenten.
  • Wie Fig. 13 zeigt, ist bei der beschriebenen zweiten Ausführungsform die Auslauföffnung 25 der Transporthelices 21 und 81 nicht rund, sondern quadratisch mit der Diagonalen parallel zur Transportrichtung der Helices. Der Grund hierfür ist der, daß durch den sich in der Transportrichtung allmählich öffnenden Auslaßöffnungswinkel das Herabfallen des Streuguts etwas mehr in die Länge gestreckt wird und nicht an der ersten Öffnungskante bereits der Großteil des Streuguts herunterfällt.
  • Unter diesem Gesichtspunkt wäre auch eine dreieckige Auslaßöffnung sinnvoll.
  • Von den getrennten Helices 21 und 81 sind die eine für den linienmäßigen Säbetrieb und die andere für die Flächenstreuung zu verwenden. Beim Säbetrieb wird relativ wenig Saatgut ausgebracht, beim Flächenstreuen je nach Streugut mehr. Die beiden Helices können grundsätzlich gleiche Ausführung haben, sie unterscheiden sich dann lediglich in der Untersetzung ihrer Getriebe, wobei eben für die sehr unterschiedlichen Anforderungen jeweils eine der Transporthelices zur Verfügung steht. Zur Justierung für unterschiedliches Saatgut, beispielsweise Senf oder andere Gründüngungsarten, können die Helices mit leicht veränderbaren Getrieben ausgestattet sein. Gemäß einer anderen Ausführung sind die Schraubenspindeln 22 der Transporthelices 21 und 81 einerseits für den Säbetrieb und andererseits für die Flächensteuerung im Durchsatz völlig unterschiedlich gestaltet, wobei dann z. B. ein sehr geringer Durchsatz wie für Schneckenkorn mit einem hohen Durchsatz wie für Senf-Saatgut kombiniert werden können. Der Einstellung der Drehzahlen und damit der Transportleistungen der Schraubenspindeln 22 der Transporthelices 21 und 81 dienen die getrennten Potentiometer 64, die eine große Steuervariationsbreite zulassen. Es ist dann gegebenenfalls der Behälter 12 zu unterteilen, um beide Helices gleichzeitig arbeiten zu lassen.
  • Bei der Ausführungsform nach den Figuren 8 bis 14 hat der Auslaufspalter 35 eine etwas abgewandelte Konstruktion. Das Ableitblech 36, das die Trennschneide zwischen den Ausgängen 37 und 38 bildet, ist hier nicht gerade unterhalb der Auslaßöffnung angeordnet, sondern seitlich unter dieser, und ein Leitblech 92 leitet den Strom des herunterrieselnden Streuguts in Richtung zu diesem Ableitblech 36. Ein Streugutsammler 93 sammelt zunächst den Austrag der beiden Transporthelices.
  • Eine weitere Variation der Ausführung nach den Figuren 8 bis 14 besteht darin, daß die Andockbolzen 10 nicht unmittelbar am Gehäuse des Streugeräts sitzen, sondern an einer Andockplatte 94, die mit dem restlichen Streugerät einerseits über ein Andockgelenk 95 und andererseits mit einer Andockverstellspindel 96, die an ihrem Ende einen Sterngriff 97 aufweist, verbunden ist. Hierdurch ist eine Winkeljustierung möglich, die unabhängig von den Andockgegebenheiten die Einjustierung einer vertikalen Arbeitsstellung des Streugeräts ermöglicht.
  • Eine dritte Ausführungsform ist in den Figuren 15 bis 17 dargestellt, mit wiederum zwei getrennten Transporthelices 21, die indessen hier getrennt fördern. Der trichterförmige Behälter 12 hat für jede der Transporthelices einen eigenen Auslaß 14, und für jeden Auslaß 14 ist ein eigener Absperrschieber 16 vorhanden. Die Transporthelices 21 sind auch hier völlig getrennt steuerbar, und die Ausgänge 37 und 38 schließen nicht an einen Ausflußspalter an, der bei dieser Ausführungsform fehlt, sondern sie sind direkt die Ausgänge der Transporthelices 21 bzw 81. Die Auslauföffnungen 25 der Transporthelices sind hier quadratisch, jedoch kantenparallel zur Förderrichtung, da die Auslaufstreckung nicht im Hinblick auf eine Streuguttrennung im Ausflußspalter erforderlich ist. Der Behälter 12 weist einen schrägen Behälterboden auch zwischen den Auslässen 14 auf, und kann gegebenenfalls auch geteilt sein, wenn gleichzeitig verschiedenes Streugut auszutragen ist.
  • Die Figuren 19 und 20 zeigen als vierte Ausführungsform eine noch weitergehende Verfeinerung, mit Doppel-Transporthelices 21, 81 vergleichbar Fig. 9, jedoch in doppelter Ausführung mit je Helixpaar getrenntem Einlauf und Auslauf vergleichbar Fig. 14. Jede der vier Transporthelices ist durch einen separat gesteuerten Motor angetrieben, jedes Helixpaar speist auf einen eigenen Sammler 93. Ersichtlich sind hierbei die Steuerungs- und Variationsmöglichkeiten noch vielfältiger. Nach den Regeln der Kombinatorik sind grundsätzlich auch noch mehr als vier Transporthelices und mehr als eine oder zwei Streuscheiben im Streugerät kombinierbai um noch spezifischere Steuerungsanforderungen erfüllen zu können.
  • Ein Beispiel einer Streumengenberechnung bei einem Streugerät nach der zweiten, dritten oder vierten Ausführungsform mit einer "langsamen" und einer "schnellen" Transporthelix könnte folgendermaßen aussehen:
    Schneckenkornstreuung bei einer Mindestgeschwindigkeit von 4 km/h = 60 m/min und Streubreite 2,5 m: Soll = 0,1 g/m2 = 15 g/min;
    und bei einer Maximalgeschwindigkeit von 12 km/h = 200 m/min und Streubreite 12 m: 0,5 g/m2 = 1200 g/min;
    Senf usw. bei 4 km/h = 60 m/min und Streubreite 2,5 m: 0,5 g/m2 = 75 g/min;
    und bei 10 km/h = 170 m/min und Streubreite 10 m: 1,0 g/m2 = 1700 g/min.
  • Gemäß dem Beispiel ergibt sich ein Bedarf an Streuleistung in der Größenordnung von 20 bis 2000 g/min.
  • Die Schraubenspindel 22 der "langsamen" Transporthelix hat einen Durchmesser von 16 mm, eine Gewindetiefe von 2 mm und eine Kapazität etwa 10 bis 120 g/min. Die Schraubenspindel 22 der "schnellen" Transporthelix hat den gleichen Durchmesser, aber eine Gewindetiefe von 6 mm und eine Kapazität von 250 bis 1100 g/min. Sie bewegen sich in einem Gehäuse 23 mit einem Innendurchmesser von 20 mm. Die Kombination, also ein "duales System", bringt optimal anwendungsgerechte Ergebnisse. Werden der Schraubenspindeldurchmesser um 10 mm auf 26 mm und der Innendurchmesser des Gehäuses auf 30 mm angehoben, so können Anwendungsbereiche bis etwa 2,5 kg/min abgedeckt werden. Die Helices könnten dabei die gleiche Form haben und es müßten u. U. lediglich die Getriebe ausgewechselt sein.
  • Bei den "dualen" Transporthelices wird die "schnellere" einfach zu- oder abgeschaltet und die Drehzahl wird mit dem betreffenden Potentiometer eingestellt und angezeigt. Dieses System bietet sich an, wenn der Streuwinkel aufgeteilt werden soll und getrennt zu dosieren ist. Auch hier könnten zwei duale, aber auch einzelne Transporthelices mit allen Varianten eingesetzt werden.
  • Es sei nun die - in der Zeichnung nicht dargestellte - Verwendung von zwei Streuscheiben betrachtet, wobei das Streugerät in die Kategorie der Großstreuer kommt. Zwei Streuscheiben mit insgesamt vier "dualen" Transporthelices sind in der Lage, das Streugut völlig genau dosiert, und auch unterschiedlich nach wirklichem Bedarf je Flächenpartie, auszubringen.
  • Es gibt Versuche, Düngerstreuer per Satellitensteuerung (GPS) arbeiten zu lassen. Dabei wird die Streumenge an den wirklichen Bedarf, der auch innerhalb einer Fläche sehr unterschiedlich sein kann, angepaßt. Eine Verwirklichung dieser Idee dürfte mit der gegenwärtigen Streutechnik kaum möglich sein. Hier bietet sich die Erfindung an.

Claims (16)

1. Streugerät, umfassend: einen etwa trichterförmigen Behälter (12) zur Aufnahme des auszustreuenden Streuguts, mit einem unteren Auslaß (14); ein sich an den Auslaß anschließendes Dosier- und Sperrglied (21) für die Abgabe des Streuguts; und eine unter dem Dosier- und Sperrglied angeordnete, von diesem das aus dem Behälter kommende Streugut empfangende und mit einem steuerbaren Drehantrieb verbundene Streuscheibe (41), die das Streugut abschleudert; dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (12) ein rührwerkfreier Behälter ist und daß das Dosier- und Sperrglied aus wenigstens einer Transporthelix (21, 81) mit einem Gehäuse (23), das an einem Ende zum Behälterauslaß (14) und am anderen Ende zur Streuscheibe (41) zu offen ist (24, 25), und mit einem steuerbaren Drehantrieb (31, 80) besteht.
2. Streugerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bzw jede Transporthelix (21, 81) eine Schraubenspindel enthält, die ein abgerundetes Profil aufweist.
3. Streugerät, nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslauf (25) des Dosier- und Sperrglieds (21) einen Ausflußspalter (35) mit wenigstens zwei Ausgängen (37, 38) aufweist, die an getrennten Stellen über der Streuscheibe (41) münden.
4. Streugerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaufspalter (35) zwei Ausgänge (37, 38) hat und die Abgabemenge des Dosier- und Sperrglieds (21) im wesentlichen in zwei Hälften teilt.
5. Streugerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge (37, 38) des Ausflußspalters (35) über der Streuscheibe (41) in gleichen radialen Abständen von der Drehachse (42) der Streuscheibe in einem - bezüglich der Drehachse der Streuscheibe - Winkelabstand zwischen 60° und 128°, vorzugsweise zwischen 80° und 100° münden.
6. Streugerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß diese radialen Abstände von der Drehachse (42) maximal ein Viertel des Radius der Streuscheibe (41) betragen.
7. Streugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberseite der Streuscheibe (41) etwa radiale schienenförmige Wurfprofile (55) angeordnet sind, die ein in der Drehrichtung der Streuscheibe offenes C-Profil aufweisen.
8. Streugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang der Streuscheibe (41) gegebenenfalls mit Ausnahme von Haltern, die eine untere Lagerung der Streuscheibe tragen, und gegebenenfalls mit Ausnahme einer Halterung (59) für das Gerät ringsum frei ist.
9. Streugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einem Fahrgestell mit vorgegebener Fahrtrichtung verbindbar ist (durch 11) und der Auslauf des Dosier- und Sperrglieds (21) bzw der erste Ausgang (37) des Ausflußspalters (35) über der Streuscheibe (41) in einem Abstand von der und in einer Richtung relativ zur Drehachse (42) der Streuschreibe angeordnet ist, die zumindest angenähert mit der Fahrtrichtung übereinstimmen.
10. Streugut nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Koppelvorrichtung (11, 94-97) zum Verbinden mit dem Fahrgestell um eine horizontale Querachse (95) winkeljustierbar ist.
11. Streugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß es sowohl mehrere Transporthelices (21, 81) als auch mehrere Streuscheiben (41) enthält.
12. Streugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die steuerbaren Drehantriebe (31, 44, 80) elektromotorische Antriebe sind, die vom Stillstand bis zu einer Höchstdrehzahl steuerbar sind.
13. Steuergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch Drehzahlmeßgeräte (47-50, 83, 84), die die Drehzahl der bzw jeder Schraubenspindel (22) und/oder der bzw jeder Streuscheibe (41) laufend erfassen.
14. Streugerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß es eine elektronische Steuerung (89) umfaßt, der die von den Drehzahlmeßgeräten (47 - 50, 83, 84) und gegebenenfalls von weiteren Eingabeeinheiten abgegebenen Signale als Steuersignale eingegeben werden.
15. Steuergerät nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stillstandsalarmeinrichtung (85) vorhanden ist, die auf die Grundlage der Meßwerte der Drehzahlmeßgeräte (47-50, 83, 84) bei der Drehzahl null einer aktiven Schraubenspindel (22) und/oder einer aktiven Streuscheibe (41) einen Alarm verursacht.
16. Streugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Streuscheibe (41) für eine simulierte Dosierung abnehmbar ist.
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