DE10247905A1 - Verfahren zum Hochfahren eines Wellenstranges sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Hochfahren eines Wellenstranges sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens Download PDFInfo
- Publication number
- DE10247905A1 DE10247905A1 DE10247905A DE10247905A DE10247905A1 DE 10247905 A1 DE10247905 A1 DE 10247905A1 DE 10247905 A DE10247905 A DE 10247905A DE 10247905 A DE10247905 A DE 10247905A DE 10247905 A1 DE10247905 A1 DE 10247905A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- winding
- exciter
- generator
- excitation
- rotor
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02C—GAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
- F02C7/00—Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
- F02C7/26—Starting; Ignition
- F02C7/268—Starting drives for the rotor, acting directly on the rotor of the gas turbine to be started
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02C—GAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
- F02C7/00—Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
- F02C7/26—Starting; Ignition
- F02C7/268—Starting drives for the rotor, acting directly on the rotor of the gas turbine to be started
- F02C7/275—Mechanical drives
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P9/00—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
- H02P9/08—Control of generator circuit during starting or stopping of driving means, e.g. for initiating excitation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Eletrric Generators (AREA)
Abstract
Bei einem Verfahren zum Hochfahren eines Wellenstranges (10, 14, 21, 22), welcher Wellenstrang eine Turbine, insbesondere eine Gasturbine (10), einen Generator (22) und eine Erregermaschine (14) umfasst, die durch eine gemeinsame Welle (21) miteinander verbunden sind, wird die Turbine während eines Anfahrvorgangs mittels einer Hochfahrvorrichtung hochgefahren. DOLLAR A Eine Vereinfachung der Anlage wird dadurch ermöglicht, dass die Erregermaschine (14) als Hochfahrvorrichtung verwendet wird.
Description
- TECHNISCHES GEBIET
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Erzeugung elektrischer Energie. Sie betrifft ein Verfahren zum Hochfahren eines Wellenstranges gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 10.
- Ein solches Verfahren und eine solche Vorrichtung sind z.B. aus der Druckschrift
US-A-5,097,195 bekannt. - Mehr und mehr werden Gasturbinen zur Erzeugung elektrischer Energie eingesetzt. Dabei wird das in der Gasturbine verbrannte Öl oder Gas in mechanische Bewegungsenergie und anschliessend über einen Generator in elektrische Energie umgewandelt. Die Gasturbine und der Generator sind dabei miteinander verkoppelt und bilden einen Wellenstrang. Die Gasturbine kann erst ab einer bestimmten Drehzahl gezündet werden. Bis zu dieser Drehzahl muss der Wellenstrang durch eine andere Komponente beschleunigt werden. Anschliessend muss diese Komponente noch über einen weiten Drehzahlbereich die Gasturbine stützen.
- Heutzutage wird für diesen Anfahrvorgang der Generator selbst eingesetzt. Hierbei arbeitet der Generator nicht als Generator, sondern als Motor. Eine direkte Zuschaltung des Generators zum Netz kommt allerdings aufgrund der benötigten hohen Regelungsgüte des Anfahrvorganges sowie aufgrund der Netz- und Generatorbelastung nicht in Frage. Deshalb ist es heute üblich, den Generator während dieses Vorgangs über einen statischen Frequenzumrichter (Static Frequency Converter SFC) zu speisen. Hierbei bestimmen insbesondere das geforderte Drehmoment bei mittleren bis hohen Drehzahlen die Grösse des SFC. Zusätzlich zu dieser Anfahr- bzw. Hochfahrvorrichtung wird eine zweite Einrichtung benötigt, um die Erregung des Generators zu regeln. Die Erregerwicklung des Generators wird entweder über Schleifringe oder über einen bürstenlosen Erreger gespeist. Bei bürstenloser Erregung kann eine zweite Vorrichtung zur Frequenzwandlung notwendig sein (siehe dazu die eingangsgenannte Druckschrift US-A-5,097,195).
- Teilweise wird die Gasturbine aber auch durch einen in die Welle eingreifenden unabhängigen Antrieb angefahren. Dieser kann auf unterschiedliche Weise realisiert sein. Eingesetzt werden hier zum Beispiel Asynchronmotoren mit entsprechenden Frequenzumrichtern.
- Nachteilig bei den bekannten Lösungen für den Anfahrvorgang ist der vergleichsweise hohe Aufwand. Beim Hochlauf über den Generator muss der Frequenzumrichter dem Spannungsniveau des Stator-Hauptkreises angepasst werden, und es müssen Schaltmittel zum Abtrennen im generatorischen Betrieb vorgesehen werden. Bei einem unabhängigen Antrieb wird die Mechanik des Wellenstranges komplexer.
- Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Hochfahren eines Wellenstranges zu schalten, welche die Nachteile des Standes der Technik vermeiden.
- Die Aufgabe wird durch die Gesamtheit der Merkmale der Ansprüche 1 und 10 gelöst. Der Kern der Erfindung besteht darin, die am Wellenstrang sitzende Erregermaschine als Hochfahrvorrichtung zu verwenden. Hierdurch kann die sonst übliche SFC-Anlage, die den Generator beim Hochfahren direkt speist, eingespart werden.
- Gemäss einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung umfasst die Erregermaschine einen Erregerrotor mit einer Rotorwicklung und einen Erregerstator mit einer Statorwicklung. Beim Hochfahren wird die Rotorwicklung mit einem Wechselstrom variabler Frequenz und die Statorwicklung mit einem Wechselstrom konstanter Frequenz, insbesondere Netzfrequenz, gespeist. Insbesondere wird zum Speisen der Rotorwicklung der Erregermaschine ein an das Netz angeschlossener Frequenzumrichter verwendet. Es kann aber auch umgekehrt die Statorwicklung mit einem Wechselstrom variabler Frequenz und die Rotorwicklung mit einem Wechselstrom konstanter Frequenz gespeist werden.
- Eine weitere Vereinfachung ergibt sich, wenn gemäss einer anderen bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung der Generator eine Erregerwicklung aufweist, wenn nach Beendigung des Anfahrvorgangs die Rotorwicklung der Erregermaschine die Erregerwicklung des Generators speist, und wenn der Frequenzumrichter zur Regelung der Erregerspannung an die Statorwicklung der Erregermaschine angeschlossen wird oder angeschlossen bleibt.
- Die Speisung der Erregerwicklung des Generators durch die Rotorwicklung der Erregermaschine erfolgt vorzugsweise über elektronische Elemente, insbesondere in Form eines rotierenden Gleichrichters, wobei die Rotorwicklung der Erregermaschine über die elektronischen Elemente dauerhaft an die Erregerwicklung des Generators angeschlossen ist, und die elektronischen Elemente durch ein Signal ein- oder ausgeschaltet werden, je nachdem, ob der Wellenstrang hochgefahren wird oder ob der Generator erregt wird.
- Eine bevorzugte Ausgestaltung der erfindungsgemässen Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Rotorwicklung der Erregermaschine über steuerbare elektronische Elemente mit einer Erregerwicklung des Generators verbunden ist, die steuerbaren elektronischen Elemente über eine Steuersignalleitung ein- und ausschaltbar sind, und die elektronischen Elemente einen rotierenden Gleichrichter bilden.
- Weitere Ausführungsformen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
- KURZE ERLÄUTERUNG DER FIGUREN
- Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammen- hang mit der Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigen
-
1 in einem vereinfachten Schaltbild ein erstes bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei welchem beim Hochfahren die Rotorwicklung mit einem Wechselstrom variabler Frequenz und die Statorwicklung mit einem Wechselstrom konstanter Frequenz gespeist wird; -
2 in einem zu1 vergleichbaren Schaltbild ein zweites bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei welchem beim Hochfahren die Statorwicklung mit einem Wechselstrom variabler Frequenz und die Rotorwicklung mit einem Wechselstrom konstanter Frequenz gespeist wird; und -
3 die beispielhaften Kurven der Rotorspannung UR (Kurven A und B) und der Statorspannung USt (Kurven C und D) beim Hochfahren gemäss der Erfindung mit (Kurven B und D) und ohne (Kurven A und C) Stufentrafo. - WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
- In
1 ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung in Form eines vereinfachten Schaltbildes dargestellt. Eine Gasturbine10 , ein Generator22 , von dem nur der Generatorrotor11 gezeigt ist, sowie eine Erregermaschine14 sind durch eine gemeinsame Welle21 verbunden und bilden einen Wellenstrang. Die Erregermaschine14 hat einen Erregerstator16 mit einer Statorwicklung25 und einen Erregerrotor15 mit einer Rotorwicklung23 . Die Statorwicklung25 ist über zwei Schalter S1 und S3 wahlweise mit dem Netz24 oder mit dem Ausgang eines an das Netz24 angeschlossenen Frequenzumrichters20 verbindbar. Die Rotorwicklung23 ist über elektronische Elemente in Form eines rotierenden Gleichrichters13 mit einer Erregerwicklung 12 im Generatorrotor11 verbunden. Der rotierende Gleichrichter13 enthält elektronische Elemente (z.B. Thyristoren), die über eine Steuersignalleitung18 ein- und ausgeschaltet werden können. Sind die elektronischen Elemente eingeschaltet, ist die Rotorwicklung23 mit der Erregerwicklung12 verbunden. Sind die elektronischen Elemente dagegen ausgeschaltet, ist diese Verbindung unterbrochen. Die Rotorwicklung23 ist über einen weiteren Schalter S2 mit dem Ausgang des Frequenzumrichters20 verbunden. Ein Stufentransformator19 kann in den Speisekreis eingefügt werden. - Im Normal- bzw. Dauerbetrieb sind die Schalter S2 und S3 offen, während der Schalter S1 geschlossen ist. Die Statorwicklung
25 der Erregermaschine14 wird von dem Frequenzumrichter20 gespeist. Die in der Rotorwicklung23 induzierte Spannung wird im rotierenden Gleichrichter13 gleichgerichtet und speist die Erregerwicklung12 des Generators22 . An der (nicht dargestellten) Statorwicklung des Generators22 steht die erzeugte elektrische Leistung zur Verfügung. Der Frequenzumrichter20 kann dabei zur Regelung der Erregerspannung eingesetzt werden. - Beim Anfahrvorgang werden zum Hochfahren des Wellenstranges die Schalter S2 und S3 geschlossen und der Schalter S1 geöffnet. Die Statorwicklung
25 der Erregermaschine14 wird so aus dem Netz24 gespeist, die Rotorwicklung23 über Schleifringe26 aus dem Frequenzumrichter20 . Über Stromwandler17 in den Zuleitungen zwischen Stufentransformator19 und Rotorwicklung23 werden entsprechende Steuersignale abgenommen und über eine Steuersignalleitung18 an den rotierenden Gleichrichter13 weitergeleitet, dessen elektronische Elemente abschalten und so die Verbindung zwischen Rotorwicklung23 und Erregerwicklung12 unterbrechen. Die Erregermaschine14 arbeitet so als Antriebsmotor für den Wellenstrang. Das Anfahrverhalten kann dabei über den Frequenzumrichter20 gesteuert werden. Ist die für den Betrieb der Gasturbine10 erforderliche Drehzahl erreicht, kann auf den oben beschriebenen Dauerbetrieb umgeschaltet werden. Der Stufentransformator19 kann für die schonende Belastung des Frequenzumrichters eingeschaltet sein, wobei die Stufenumschaltung bevorzugt elektronisch durchgeführt wird. Im Rahmen dieses Anfahrvorgangs kann es von Vorteil sein, wenn die Statorwicklung25 der Erregermaschine14 bei niedrigen Drehzahlen zunächst mit einem Wechselstrom variabler Frequenz, insbesondere aus dem an das Netz24 angeschlossenen Frequenzumrichter20 , gespeist wird, und wenn bei dieser Speisung der Statorwicklung25 der Erregermaschine14 mit einem Wechselstrom variabler Frequenz der Erregerwiderstand als Belastung benutzt wird. - Die zu
1 umgekehrte Anspeisung ist in2 wiedergegeben. Hier ist die Rotorwicklung23 über die Schleifringe26 , den Schalter S2 und ggf. den Stufentransformator19 an das Netz angeschlossen und wird mit einem Wechselstrom konstanter Frequenz, insbesondere Netzfrequenz, gespeist. Die Statorwicklung25 dagegen wird aus dem Frequenzumrichter20 mit einem Wechselstrom variabler Frequenz gespeist. - Die Spannungsverläufe U(r) in Abhängigkeit von der Rotationsgeschwindigkeit r beim Hochfahren sind für die verschiedenen Fälle in
3 dargestellt. Kurve A zeigt die Rotorspannung UR ohne Einsatz des Stufentransformators19 , Kurve B zeigt die Rotorspannung UR mit Einsatz des Stufentransformators19 , Kurve C zeigt die Statorspannung USA ohne Einsatz des Stufentransformators19 , Kurve D zeigt die Statorspannung USt mit Einsatz des Stufentransformators19 . - Insgesamt ergeben sich für die erfindungsgemässe Lösung die folgenden charakteristischen Eigenschaften, Merkmale und Vorteile:
-
- – Durch die drehzahlvariable Ausführung der Erregermaschine eines bürstenlosen Generators kann die Erregermaschine als Hochfahrvorrichtung eingesetzt werden. Die sonst übliche SFC-Anlage, die den Generator direkt speist, entfällt.
- – Ein
solcher Hochfahrerreger ermöglicht
das Anfahren von Generator-Turbinen, bei denen der Generator eine
Hochspannungswicklung besitzt (z.B. beim sogenannten „Powerformer"; siehe dazu M. Leijon – Powerformer – a radically
new rotating machine, ABB Review
2 (1998) pp. 21-26), ohne dass die frequenzvariable Einspeisung über einen Zwischentransformator auf die Spannungsebene des Generators hochtransformiert wird und ohne dass eine aufwändige Zusatzwicklung benötigt wird. - – Der Einsatz eines drehzahlvariablen Generators wird durch einen Hochfahrerreger unterstützt, da hierdurch der Generator und die Umrichter allein für den generatorischen Betrieb, nicht aber für den Motorbetrieb ausgelegt werden müssen.
- – Die Statorwicklung des Generators wird während des Anlaufes nicht mehr den hochfrequenten Spannungspeaks der Anfahrvorrichtung ausgesetzt. Die Gefahr einer Schädigung der Generatorisolation wird hiermit verringert. Wellenspannungen aufgrund der Spannungspeaks werden ebenfalls verringert.
- – Die Lösung ist auch für ein Abbremsen des Wellenstranges geeignet.
- – Die Bürsten sind für ein Erregerboosten, d.h., die kurzzeitige Überziehung des Erregerstromes, im Betrieb geeignet.
- – Die Bürsten sind im Betrieb abhebbar.
- – Das Verfahren und die Anlage können für den Turnbetrieb verwendet werden, bei dem der Wellenstrang langsam gedreht wird.
-
- 10
- Gasturbine
- 11
- Generatorrotor
- 12
- Erregerwicklung
- 13
- elektronisches Element (rotierender Gleichrichter)
- 14
- Erregermaschine
- 15
- Erregerrotor
- 16
- Erregerstator
- 17
- Stromwandler
- 18
- Steuersignalleitung
- 19
- Stufentransformator
- 20
- Frequenzumrichter
- 21
- Welle
- 22
- Generator
- 23
- Rotorwicklung (Erregermaschine)
- 24
- Netz
- 25
- Statorwicklung
- 26
- Schleifring
- S1, S2, S3
- Schalter
- A,.., D
- Kurve
Claims (14)
- Verfahren zum Hochfahren eines Wellenstranges (
10 ,14 ,21 ,22 ), welcher Wellenstrang eine Turbine, insbesondere eine Gasturbine (10 ), einen Generator (22 ) und eine Erregermaschine (14 ) umfasst, die durch eine gemeinsame Welle (21 ) miteinander verbunden sind, bei welchem Verfahren die Turbine während eines Anfahrvorgangs mittels einer Hochfahrvorrichtung hochgefahren wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregermaschine (14 } als Hochfahrvorrichtung verwendet wird. - Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregermaschine (
14 ) einen Erregerrotor (15 ) mit einer Rotorwicklung (23 ) und einen Erregerstator (16 ) mit einer Statorwicklung (25 } umfasst, und dass beim Hochfahren die Rotorwicklung (23 ) mit einem Wechselstrom variabler Frequenz und die Statorwicklung (25 ) mit einem Wechselstrom konstanter Frequenz, insbesondere Netzfrequenz, gespeist wird. - Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregermaschine (
14 ) einen Erregerrotor (15 ) mit einer Rotorwicklung (23 ) und einen Erregerstator (16 ) mit einer Statorwicklung (25 ) umfasst, und dass beim Hochfahren die Statorwicklung (25 ) mit einem Wechselstrom variabler Frequenz und die Rotorwicklung (23 ) mit einem Wechselstrom konstanter Frequenz, insbesondere Netzfrequenz, gespeist wird. - Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Speisen der Rotorwicklung (
23 ) bzw. Statorwicklung (25 ) der Erregermaschine (14 ) ein an das Netz (24 ) angeschlossener Frequenzumrichter (20 ) verwendet wird. - Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Generator (
22 ) eine Erregerwicklung (12 ) aufweist, dass nach Beendigung des Anfahrvorgangs die Rotorwicklung (23 ) der Erregermaschine (14 ) die Erregerwicklung (12 ) des Generators (22 ) speist, und dass der Frequenzumrichter (20 ) zur Regelung der Erregerspannung an die Statorwicklung (25 ) der Erregermaschine (14 ) angeschlossen wird oder bleibt. - Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Speisung der Erregerwicklung (
12 ) des Generators (22 ) durch die Rotorwicklung (23 ) der Erregermaschine (14 ) über elektronische Elemente (13 ), insbesondere in Form eines rotierenden Gleichrichters, erfolgt. - Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotorwicklung (
23 ) der Erregermaschine (14 ) über die elektronischen Elemente (13 ) dauerhaft an die Erregerwicklung (12 ) des Generators (22 ) angeschlossen ist, und dass die elektronischen Elemente (13 ) durch ein Signal ein- oder ausgeschaltet werden, je nachdem, ob der Wellenstrang (10 ,14 ,21 ,22 ) hochgefahren wird oder ob der Generator (22 ) erregt wird. - Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Statorwicklung (
25 ) der Erregermaschine (14 ) bei niedrigen Drehzahlen zunächst mit einem Wechselstrom variabler Frequenz, insbesondere aus einem an das Netz (24 ) angeschlossener Frequenzumrichter (20 ), gespeist wird. - Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Erregerwiderstand bei der Speisung der Statorwicklung (
25 ) der Erregermaschine (14 ) als Belastung benutzt wird. - Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, welche Vorrichtung einen Wellenstrang (
10 ,14 ,21 ,22 ) mit einer Turbine, insbesondere einer Gasturbine (10 ), einem Generator (22 ) und einer Erregermaschine (14 ) umfasst, die durch eine gemeinsame Welle (21 ) miteinander verbunden sind, sowie Mittel (17 ,18 ,20 ; S1,..,S3) zum Hochfahren des Wellenstranges (10 ,14 ,21 ,22 ) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochfahrmittel einen ans Netz (24 ) angeschlossenen Frequenzumrichter (20 ) umfassen, welcher wahlweise mit einer Rotorwicklung (23 ) der Erregermaschine (14 ) verbindbar ist. - Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotorwicklung (
23 ) der Erregermaschine (14 ) über steuerbare elektronische Elemente (13 ) mit einer Erregerwicklung (12 ) des Generators (22 ) verbunden ist, und dass die steuerbaren elektronischen Elemente über eine Steuersignalleitung (18 ) ein- und ausschaltbar sind. - Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronischen Elemente einen rotierenden Gleichrichter (
13 ) bilden. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Frequenzumrichter (
20 ) und der Rotorwicklung (23 ) der Erregermaschine (14 ) ein Stufentransformator (19 ) angeordnet ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregermaschine (
14 ) eine Statorwicklung (25 ) aufweist, welche wahlweise mit dem Frequenzumrichter (20 ) oder dem Netz (24 ) verbindbar ist.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10247905A DE10247905A1 (de) | 2002-10-14 | 2002-10-14 | Verfahren zum Hochfahren eines Wellenstranges sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
| AU2003286191A AU2003286191A1 (en) | 2002-10-14 | 2003-10-13 | Method for running-up a shaft assembly and device for carrying out the method |
| EP03776929A EP1554796A1 (de) | 2002-10-14 | 2003-10-13 | Verfahren zum hochfahren eines wellenstranges sowie vorrichtung zur durchf hrung des verfahrens |
| PCT/EP2003/050713 WO2004036731A1 (de) | 2002-10-14 | 2003-10-13 | Verfahren zum hochfahren eines wellenstranges sowie vorrichtung zur durchführung des verfahrens |
| JP2004544309A JP4488896B2 (ja) | 2002-10-14 | 2003-10-13 | 軸系の立上げ方法及びその方法を実施するための装置 |
| US11/105,981 US7211989B2 (en) | 2002-10-14 | 2005-04-14 | Method for acceleration of a shaft run, as well as an apparatus for carrying out the method |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10247905A DE10247905A1 (de) | 2002-10-14 | 2002-10-14 | Verfahren zum Hochfahren eines Wellenstranges sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10247905A1 true DE10247905A1 (de) | 2004-05-06 |
Family
ID=32086894
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10247905A Ceased DE10247905A1 (de) | 2002-10-14 | 2002-10-14 | Verfahren zum Hochfahren eines Wellenstranges sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US7211989B2 (de) |
| EP (1) | EP1554796A1 (de) |
| JP (1) | JP4488896B2 (de) |
| AU (1) | AU2003286191A1 (de) |
| DE (1) | DE10247905A1 (de) |
| WO (1) | WO2004036731A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2209206A1 (de) * | 2009-01-09 | 2010-07-21 | General Electric Company | System und Verfahren für Stromerzeugung mit fester Frequenz |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7554302B2 (en) * | 2005-09-16 | 2009-06-30 | Satcon Technology Corporation | Slip-controlled, wound-rotor induction machine for wind turbine and other applications |
| EP2066902A1 (de) * | 2006-09-29 | 2009-06-10 | ABB Research Ltd | Steuerverfahren |
| JP4931987B2 (ja) * | 2009-05-13 | 2012-05-16 | 三菱電機株式会社 | 電源装置 |
| US10364797B2 (en) * | 2015-01-29 | 2019-07-30 | Vestas Wind Systems A/S | Partial and full load controllers of a wind turbine |
| EP3400374B1 (de) * | 2016-02-12 | 2020-02-26 | Siemens Aktiengesellschaft | Gasturbinen-strang mit startmotor |
Family Cites Families (15)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3483463A (en) * | 1966-10-13 | 1969-12-09 | Otto J M Smith | System and method for alternating current machines,and apparatus therefor |
| US3809914A (en) | 1972-07-13 | 1974-05-07 | Westinghouse Electric Corp | Starting system for power plants |
| US4400659A (en) * | 1980-05-30 | 1983-08-23 | Benjamin Barron | Methods and apparatus for maximizing and stabilizing electric power derived from wind driven source |
| US4625160A (en) * | 1984-12-17 | 1986-11-25 | Sundstrand Corporation | Variable speed constant frequency generating system |
| US4743777A (en) * | 1986-03-07 | 1988-05-10 | Westinghouse Electric Corp. | Starter generator system with two stator exciter windings |
| US4806841A (en) * | 1988-02-29 | 1989-02-21 | Teledyne Inet | Constant speed and frequency generating system |
| US5028804A (en) * | 1989-06-30 | 1991-07-02 | The State Of Oregon Acting By And Through The State Board Of Higher Education On Behalf Of Oregon State University | Brushless doubly-fed generator control system |
| JPH0378477A (ja) * | 1989-08-17 | 1991-04-03 | Toshiba Corp | 同期発電機の運転方法 |
| US5097195A (en) | 1989-11-27 | 1992-03-17 | Sundstrand Corporation | AC exciter for VSCF starter/generator |
| US5418446A (en) * | 1993-05-10 | 1995-05-23 | Hallidy; William M. | Variable speed constant frequency synchronous electric power generating system and method of using same |
| US5587647A (en) * | 1995-06-30 | 1996-12-24 | Sundstrand Corporation | Dual output synchronous-induction starting/generating system |
| SE9602079D0 (sv) * | 1996-05-29 | 1996-05-29 | Asea Brown Boveri | Roterande elektriska maskiner med magnetkrets för hög spänning och ett förfarande för tillverkning av densamma |
| US5747971A (en) * | 1996-08-08 | 1998-05-05 | Sundstrand Corporation | Position and velocity sensorless control for a motor generator system operated as a motor using exciter impedance |
| US6285089B1 (en) * | 1999-11-24 | 2001-09-04 | Siemens Westinghouse Power Corporation | Induction static start for a turbine generator with a brushless exciter and associated methods |
| US6960900B2 (en) * | 2003-11-28 | 2005-11-01 | General Electric Company | Method and apparatus for starting a gas turbine using a polyphase electric power generator |
-
2002
- 2002-10-14 DE DE10247905A patent/DE10247905A1/de not_active Ceased
-
2003
- 2003-10-13 EP EP03776929A patent/EP1554796A1/de not_active Withdrawn
- 2003-10-13 JP JP2004544309A patent/JP4488896B2/ja not_active Expired - Fee Related
- 2003-10-13 AU AU2003286191A patent/AU2003286191A1/en not_active Abandoned
- 2003-10-13 WO PCT/EP2003/050713 patent/WO2004036731A1/de not_active Ceased
-
2005
- 2005-04-14 US US11/105,981 patent/US7211989B2/en not_active Expired - Fee Related
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2209206A1 (de) * | 2009-01-09 | 2010-07-21 | General Electric Company | System und Verfahren für Stromerzeugung mit fester Frequenz |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO2004036731A1 (de) | 2004-04-29 |
| JP4488896B2 (ja) | 2010-06-23 |
| AU2003286191A1 (en) | 2004-05-04 |
| JP2006503536A (ja) | 2006-01-26 |
| US7211989B2 (en) | 2007-05-01 |
| US20050200336A1 (en) | 2005-09-15 |
| EP1554796A1 (de) | 2005-07-20 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4438186A1 (de) | Anordnung zum Betrieb einer Synchronmaschine | |
| DE2636128B2 (de) | Anordnung für mehrere im Parallelbetrieb arbeitende Turbogeneratorsätze einer elektrischen Kraftwerksanlage | |
| DE10330473A1 (de) | Frequenzumwandler für Hochgeschwindigkeitsgeneratoren | |
| DE19838296B4 (de) | Elektrisches Spannungsversorgungssystem | |
| EP1379780B1 (de) | Verfahren zum betrieb einer windenergieanlage | |
| DE60027758T2 (de) | Statischer induktionsstart für einen turbinengenerator mit bürstenlosem erreger und zugehörige verfahren | |
| DE10247905A1 (de) | Verfahren zum Hochfahren eines Wellenstranges sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| EP0045951B1 (de) | Verfahren zum Betrieb eines Umrichters mit Gleichstromzwischenkreis zur Speisung einer Drehfeldmaschine | |
| EP1995456B1 (de) | Elektrische Schaltung zum Testen eines Getriebes insbesondere einer Windkraftanlage | |
| EP2771663B1 (de) | Prüfvorrichtung und verfahren zum prüfen einer ersten und/oder einer zweiten elektrischen maschine | |
| DE3117587A1 (de) | Autonomer elektrischer generator | |
| DE3617621A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum betreiben einer rolltreppe mit verringerter geschwindigkeit | |
| DE102008023210A1 (de) | Verfahren zum Starten eines Systems zur Erzeugung von elektrischer Energie | |
| EP0572431B1 (de) | Motorstillstandsheizung | |
| DE3142336A1 (de) | Verfahren zum betrieb eines nebenschlussgleichstrommotors sowie steuervorrichtung zur ausfuehrung des verfahrens und verwendung desselben | |
| DE19518093A1 (de) | Verfahren und Anordnung zum Anfahren einer Gasturbine | |
| DE3520572A1 (de) | Umformergruppe | |
| DE2811302A1 (de) | Verfahren und einrichtung zur steuerung eines asynchron-schleifringlaeufermotors | |
| CH674285A5 (de) | ||
| DE645534C (de) | Einrichtung zum Betrieb von Tonfrequenzfernsteuerungen | |
| DE102005050486B4 (de) | Energieumwandlungseinheit | |
| DE102004004350B3 (de) | Verfahren zur Verringerung der Drehzahl eines Antriebsstranges in einer Windenergieanlage sowie Windenergieanlage mit mindestens zwei Nenndrehzahlen | |
| EP1426616A1 (de) | Netzkopplung einer Windkraftanlage | |
| EP0184653A2 (de) | Verfahren und Hochlaufeinrichtung zum Hochfahren eines rotierenden Frequenzumformers | |
| AT394796B (de) | Verfahren zum anfahren eines bahnumformers |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OR8 | Request for search as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: ALSTOM TECHNOLOGY LTD, BADEN, CH |
|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| R002 | Refusal decision in examination/registration proceedings | ||
| R003 | Refusal decision now final |
Effective date: 20120307 |