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DE1024777B - Verfahren zur Herstellung von Vollschaufeln aus hochwarmfesten Staehlen oder Legierungen fuer Turbinen und Kompressoren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Vollschaufeln aus hochwarmfesten Staehlen oder Legierungen fuer Turbinen und Kompressoren

Info

Publication number
DE1024777B
DE1024777B DEI6739A DEI0006739A DE1024777B DE 1024777 B DE1024777 B DE 1024777B DE I6739 A DEI6739 A DE I6739A DE I0006739 A DEI0006739 A DE I0006739A DE 1024777 B DE1024777 B DE 1024777B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blade
alloys
compressors
turbines
production
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI6739A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Hoertig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KUKA AG
Original Assignee
Industrie Werke Karlsruhe Ausburg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Industrie Werke Karlsruhe Ausburg AG filed Critical Industrie Werke Karlsruhe Ausburg AG
Priority to DEI6739A priority Critical patent/DE1024777B/de
Publication of DE1024777B publication Critical patent/DE1024777B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H7/00Making articles not provided for in the preceding groups, e.g. agricultural tools, dinner forks, knives, spoons
    • B21H7/16Making articles not provided for in the preceding groups, e.g. agricultural tools, dinner forks, knives, spoons turbine blades; compressor blades; propeller blades

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Vollschaufeln aus hochwarmfesten Stählen oder Legierungen .
  • für Turbinen und Kompressoren Es ist bereits nach 'Wegen gesucht worden., um durch spanlose Formgebung den Werkstoffabfall auf ein Mindestmaß lie-rabzüdrücken. So :st ein Verfahren zur Herstellung von Leichtmetall-Vollschaufeln für Turhinen und Kompressoren aus einer AI-Cr-Mg-Ltgierung bekanntgeworden, bei dem aus einem Stangenabschnitt zunächst ein Rohblatt im Fließpreßverfa:hren erzeugt, dann der Fuß an.gestaucht, das Blatt breitgewalzt, verwunden. vorgepreßt und endlich fertiggcsclilagen wird. Im vorliegenden Fall handelt c:s sich jedoch um hochwarrnfeste Stähle oder Legierungen, insbesondere mit 801/a Ni und 20% Cr, die einen erheblich größeren Verformungswiderstand haben. Bisher sind daher derartige Werkstoffe in. der Regel im warmen Zustand zu Schaufeln verarbeitet worden. Sä ist eis unter anderem bekannt, an einem Rundstab einen etwa rechteckigen Schaufelfuß vorzuschmieden, dann diesen Preßling im Gesenk endgültig zu einer Schaufel mit Blatt und Fuß zu schmieden, worauf der Fuß geschliffen, Zentrierbohrungen angebracht und das Blatt auf einer Kopierbank geschliffen werden.
  • Bei einem weiteren bekannten Warmverfahren wird von einem symmetrischen Profil- oder Flachstab mit etwas größerem als dem Blattquerschnitt ausgegangen, an diesem, vorzugsweise in der Elektro-Stau.chmaschine, ein Kopf vorgestaucht, dann dieser auf eine annähernd rechteckige Endform gesenkgeschmiedet und schließlich das Blatt formgeschmiedet, vorzugsweise in mehreren Durchgängen formgewalzt. Es erhält dabei seine verwundene und verjüngte Form.
  • Warmverfahren ergeben zwar geringere Verforniungswiderstände; jedoch erfordern sie in der Regel eine besondere Erhitzung für jeden Verformungsschritt, wobei einen starken Werkzeugverschleiß ver.-ursachender, gerade bei Legierungen oft fest haftender Zunder auftritt und auch infolge de dauernden Teinpe,rattn.r weclisels hohe Anforderungen an die Werkzeuge gestellt werdien. \Tehen dem Verlust durch Zunder fällt auch noch der Gratabfall ins Gewicht, und die Genauform kann üblicherweise nur durch eine spanabhebende Nachbearbeitung erreicht werden.
  • Zur Erzielung hoher Maßgenauigkeit und einer Hohen Oberflächengiite geht daher bekanntlich die Entwicklung auf dem Gebiet des Verformens schon seit längerem von der Warm- zur Kaltumformung.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Herstellung von Vollschaufeln mit Fuß aus dein: angegehenen hochwarmfesten Weirkstoffen durch Kaftverformung zu ermöglichen, wobei in üblicher Weise Voll einem Stababschnitt auszugehen, ist.
  • Die Erfindung sieht zu diesem Zweck eine: bescnde nu, Rcilie aufeinander abgestimmter Verfahrensschritte vor, die je nur mäßige Formänderungen zur Folge haben, dennoch aber eine wirtschaftliche Erzeugung ermöglichen, und bei tragbarer Beanspruchung der Werkzeuge und vor allem auch. des Werkstoffes selbst zu genauen Erzeugnissen mit guten metallurgischen Eigenschaften führen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß auf jeweils kaltem Wege der Stangenabschnitt zunächst zu einem am einen Ende mit einem zylindrischen Kopf und einem runden Schaft versehenen Vorwerkstück verformt wird, in einer weiteren Stufe der Schaft zu einer im Querschnitt bogenförmigen, in Längsrichtung nach außen sich verjüngenden Schaufe:lblattvorform und der Kopf an zwei gegenüberliegenden Stellen, gleichgerichtet den Breitseiten des Schaufelblattes, flach gepreßt wird, dieser anschließend zu einem nach Bedarf mach seinem Ende hin. sich verjüngenden Schaufelfuß mit im Grundriß rechteckigen Querschnitten weitergepreßt wird, wonach die endgiiltige Schaufelform durch Strecken des Schaftteiles zwischen Profilwalzen hergestellt wird. Abschließend kann natürlich auch noch eine Zahnformgebung am Schaufelfuß folgen., und zwar z. B. ebenfalls durch Profilwalzen. Selbstverständlich schließt das Kaltverformen die hierbei üblichen Zwischenglühungen zwischen einzelnen Verformungsschritten nicht aus.
  • Das Verfahren nach der Erfindung ist in der Zeichnung (Abb. 1 bis 6) an. einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Nach Abb. 1. wird ein knüppelartiger Rohling 1 von der Stange S abgetrennt. Der Stangenknüppel 1 wird zu einem bolzenartigen Vorwerkstück mit einem zum Schaufelfuß bestimmten, zylindrischen Kopf am einen Ende und mit einem längeren Schaftte!il2 gepreßt. Das Vorwerkstück hat die in Abb. 2 im Aufriß und Grun.driß gezeigte Form.
  • Es erhält dann die in Abb. 3 im Aufriß und im Grundriß dargestellte. Gestalt, indem der Schaftteil 2 zu einer gekrümmten, sich verjüngenden Scha.ufelvorform 3 und der Kopf an zwei gegenüberliegenden Stellen parallel zur Längsachse des Schaufelprofils flach gepreßt wird. Dann wird, der Abb.4 entsprechend, der flach gepreßte: Kopf zu einem nach seinem Ende sich verjüngenden. Schaufelfuß 4 mit im Grundriß rechteckigen Querschnitten weiter gepreßt. Hierauf wird die Blattform 6 ausgestreckt, und zwar, wie aus Abb. 5 ersichtlich ist, zwischen zwei angetriebenen Wa.lzen.7, 8, die-, dem Schaufelprofil a.ngepaßt, das Schaufelblatt 6 durch: fortlaufendes Strecken fertig formen.. Mit einem Walzenpaar 9, 10 (Abb. 6) wird dann der Schaufelfuß 1 verzahnt, womit die Schaufel in ihre endgültige Form gebracht ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Vollschaufeln für Turb-ine:n und Kompressoren aus hochwarmfeisten Stählen oder Legierungen., insbesondere mit 80°/o Ni und ZOo/o Cr, durch Verformen eines Stangenabschnittes in mehreren Stufen zu einem mit Fuß versebenen Werkstück, dadurch gekennr::icliiiet, (1a13 auf jeweils kaltem Wege der Stangenabschnitt zunächst zu einem am einen Endc mit einem zylindrischen Kopf und einem runden Schaft versehenen Vorwerkstück (2) verfcrnitwird, in einer weiteren. Stufe der Schaft zu einer im Querschnitt bogenförmigen, in Längs- richtung nach außen sich verjüngenden Schaufelb1attvorform (3) und der Kopf an zwei gegenüberliegenden Stellen, gleichgerichtet den Breitseiten des Schaufelblattes, flach gepreßt wird, dieser anschließend zu einem nach Bedarf nach seinem Ende hin sich verjüngenden Schaufelfuß (4) mit im Grundriß rechteckigen Querschnitten weite-rgeprelit wird, wonach die endgültige Schaufelform (6) durch Strecken des Schaftteiles (3) -zwischen Profilwalzen hergestellt wird. In Betracht gezogene: Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 569 514; USA.-Patentschrift Nr. 2 577 747; Arthur Burkha,rdt, »Beiträge zur sparlosen Formgebung von. Metallen«, 1. Auflage, Stuttgart, 1949, S. 43 bis 49; »Materials and Methods«, Oktober 1946, S. 885/ 888; »Technische Rundschau«, Bern, 39. Jahrgang, Nr. 33, 15. August 1947, S. 1.
DEI6739A 1952-12-20 1952-12-20 Verfahren zur Herstellung von Vollschaufeln aus hochwarmfesten Staehlen oder Legierungen fuer Turbinen und Kompressoren Pending DE1024777B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1272266B (de) * 1962-05-15 1968-07-11 Cem Comp Electro Mec Gegenlaeufig sich drehende Walzsegmente zur Herstellung von Werkstuecken
DE1300423B (de) * 1958-05-28 1969-07-31 Gen Electric Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer aerodynamisch profilierten Schaufel fuer Stroemungsmaschinen
EP0159818A1 (de) * 1984-04-04 1985-10-30 Imi Titanium Limited Verfahren und Gerät zur Herstellung von Metallerzeugnissen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB569514A (en) * 1943-11-22 1945-05-28 Herman Aron Improvements in or relating to the manufacture of forgings
US2577747A (en) * 1946-09-25 1951-12-11 Thompson Prod Inc Method of making turbine blades

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