DE1024763B - Selbsttaetiges Ventil, insbesondere Druckventil, vorzugsweise fuer Motorkompressoren fuer hermetisch gekapselte Kleinkaeltemaschinen - Google Patents
Selbsttaetiges Ventil, insbesondere Druckventil, vorzugsweise fuer Motorkompressoren fuer hermetisch gekapselte KleinkaeltemaschinenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K15/00—Check valves
- F16K15/02—Check valves with guided rigid valve members
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- F16K15/12—Springs for ring valves
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Description
Die Erfindung betrifft ein selbsttätiges Ventil, insbesondere Druckventil, vorzugsweise für Motorkompressoren
für hermetisch gekapselte Kleinkältemaschinen, bestehend aus einem eine Ventilöffnung in einer
Sitzplatte abdeckenden rechteckigen Ventilplättchen sowie einem Hubfänger und einer als Schließfeder dienenden
gewellten Blattfeder, wobei alle genannten Teile in Richtung des Ventilhubes zwangsgeführt sind.
Bei den bekannten Ventilen dieser Art ist die gewellte Blattfeder mit dem freien Ende jeweils in
einer kleinen keilnutenförmigen Ausnehmung zwangsgeführt, in welche auch das darunter angeordnete
rechteckige Ventilplättchen mit seinen Endabschnitten hineinreicht, um auf diese Weise ein ungewolltes
Verschieben dieser beiden Elemente aus der vorherbestimmten, für die richtige Funktion des Ventils
wichtigen Lage mit Sicherheit auszuschließen. Diese Führungsnuten haben dabei am offenen Ende unmittelbar
mit einer nach den Seiten hin breiteren rechteckigen Ausnehmung Verbindung, auf deren
Boden das schmälere Ventilplättchen ruht, so· daß an den Längsseiten dieser Ausnehmung genügend freier
Raum verbleibt, um dem zu fördernden Medium einen ungehinderten Durchtritt zu sichern.
Für den praktischen Gebrauch ist die bekannte Ventilanordnung mit Mangeln behaftet, welche ihre
Anwendung bei Motorkompressoren für Kleinkältemaschinen, die einen absolut einwandfrei arbeitenden
Ventilmechanismus erfordern, ausschließen. Diese Mangel sind sowohl in fertigungs- als auch in funktionsmäßiger
Hinsicht zu erblicken.
Nachdem die genannten Nuten zur Zwangsführung des Ventilplättchens und der auf letzterem unmittelbar
mit seinen Endabschnitten ruhenden gewellten Blattfeder nur eine sehr geringe Tiefe im Vergleich
zur Gesamtlänge dieser beiden Elemente aufweisen und das Breitenmaß letzterer auf dasjenige der Führungsnut
ziemlich genau abgestimmt ist, ergibt sich daraus, daß die Blattfeder und das Ventilplättchen,
die in der Regel rohe Stanzteile darstellen, noch einer nachträglichen Bearbeitung und anschließenden Maßkontrolle
bedürfen, um ihren späteren mühelosen Einbau sicherzustellen, was indessen eine Verteuerung
dieser Teile mit sich bringt. Da die die Nut unten begrenzende Fläche in der gleichen Ebene mit der
Fläche der Sitzplatte liegen muß, um eine einwandfreie
Funktion des Ventils zu gewährleisten, ist auch die Herstellung der Führungsnut schwierig und kostspielig",
da dieselbe nämlich nur mittels einer Stoßmaschine erzeugt werden kann, wobei die durch die
eben genannte untere Begrenzungsfläche, die angrenzenden Seitenflächen sowie die Grundfläche der Nut
gebildeten beiden rechtwinkligen Ecken sogar von Hand ausgearbeitet werden müssen.
Selbsttätiges Ventil,
insbesondere Druckventil,
vorzugsweise für Motorkompressoren
für hermetisch gekapselte
Kleinkältemas chinen
Anmelder:
Stempel-Hermetik G.m.b.H.,
Frankfurt/M.-Süd 10,
Hedderichstr. 106-114
Frankfurt/M.-Süd 10,
Hedderichstr. 106-114
Rudolf Hintze, Neuenhain über Bad Soden (Taunus),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Der funktionsmäßige Nachteil besteht dagegen darin, daß infolge der beeengten Führung der Federenden,
sowohl in der Breite als auch in der Länge, die stete Gefahr eines Festklemmens derselben gegeben
ist, insbesondere wenn das Ventil bereits einen an sich noch relativ kleinen Hub überschreitet, da
hierbei die Stirnflächen der beim Ventilhub naturgemäß länger werdenden gewellten Blattfeder an den
Grundflächen der Nuten anstoßen, so daß ein Festklemmen derselben nicht vermieden werden kann
und das Ventilplättchen dann ohne die benötigte Federbelastung ist. Nachdem aber gerade beim Kompressor
für Kältemaschinen fast regelmäßig mit einer Hubüberschreitung der Druckventilplatte gerechnet
werden muß, weil bekanntlich vom Kompressorkolben nicht ausschließlich vergastes Kältemittel gefördert
wird, vielmehr auch mit Schmieröl vermischte Naßdämpfe oder gar flüssiges Kältemittel, die einen
größeren Ventilhub beim Ausstoßen des Gemisches erforderlich machen, sind die vorbeschriebenen Ventile
mit gewellter Blattfeder für einen Kältekompressor nicht geeignet, weshalb man dieselben im
Kältemaschinenbau auch nicht vorfindet.
Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, das bekannte selbsttätige Ventil, insbesondere Druckventil,
durch die Beseitigung der vorgenannten Schwierigkeiten und Mängel so zu verbessern, daß
dadurch auch die Möglichkeit der Anwendung dieses Ventils bei Motorkompressoren für Kältemaschinen
geschaffen wird. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Führung der Blattfeder durch je
ein im Bereich ihrer Endabschnitte etwa senkrecht
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angeordnetes gerades Führungsstück gebildet wird, welche so bemessen sind, daß sie anschließend an die
Durchdringung der im Hubfänger und Ventilplättchen vorgesehenen Führungslöcher noch in entsprechende
in der Sitzplatte vorgesehene Sacklöcher hineinreichen. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung
bestehen die beiden Führuiigsstücke jeweils aus einer aus der Blattfeder unter Hinterlassung einer
entsprechenden Öffnung bis auf eine gerade Grundlinie ausgeschnittenen und auf dieser dann nach der
Federunterseite hin etwa rechtwinklig abgebogenen konischen Zunge.
In der Zeichnung ist das erfindungsgemäße Ventil an einem Ausführungsbeispiel \-eranschaulicht, wobei
Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Zylinderkopf des Kompressors mit eingebautem Druckventil zeigt,
während
Fig. 2 die gewellte Blattfeder in entspanntem Zustand im Aufriß darstellt und
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Blattfeder wiedergibt.
In Fig. 1 ist der Kompressorzylinder mit 1, die Sitzplatte mit 2, der Zylinderdeckel mit 3 und die
zwischen den beiden letzteren eingefügte Dichtungsplatte mit 4 bezeichnet. Das in dem Hohlraum
zwischen der Sitzplatte 2 und der Innenfläche des Zylinderdeckels 3 eingebaute Druckventil besteht aus
dem Ventilplättchen 5, dem Hubfänger 6 und der gewellten Blattfeder 8, die sich mit dem gewellten
Teil Sa am Zylinderdeckel 3 und mit den Endabschnitten 8 b auf dem Hubfänger Q abstützt.
Gemäß der Erfindung weist die Blattfeder im Bereich der Endabschnitte Führungsstücke 10 auf. Dieselben
werden jeweils aus einer aus dem Material des Federblattes ausgestanzten Zunge 10 α gebildet, die
an den Fußlinien 10 c etwa rechtwinklig nach der Unterseite des Federblattes 8 hin abgebogen sind und
zweckmäßig nach dem freien Ende hin etwas verjüngt ausgeführt werden, wie das im einzelnen aus
Fig. 2 und 3 ersichtlich ist. Hinsichtlich der Länge sind die Zungen 10 α dagegen so bemessen, daß sie
nach Durchdringung der im Hubfänger 6 und Ventilplättchen 5 vorhandenen Führungslöcher noch um ein
gewisses Stück über letzteres hinausragen. Dieses Endstück einer jeden Zunge reicht beim Zusammenbau
des Ventils jeweils in ein Sackloch 11 in der Sitzplatte 2 mit genügendem Spiel hinein, wodurch
schließlich eine einwandfreie Führung und Lagesicherung des Ventilplättchens und Hubfängers, einschließlich
der Ventilfeder selbst, bei geringstem Material- und Arbeitsaufwand erzielt werden.
Claims (2)
1. Selbsttätiges Ventil, insbesondere Druckventil, vorzugsweise für Motorkompressoren für
hermetisch gekapselte Kleinkältemaschinen, bestehend aus einem eine Ventilöffnung in einer
Sitzplatte abdeckenden rechteckigen Ventilplättchen sowie einem Hubfänger und einer als Schließfeder
dienenden gewellten Blattfeder, wobei alle genannten Teile in Richtung des Ventilhubes
zwangsgeführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung der Blattfeder (8) durch je ein im
Bereich ihrer Endabschnitte etwa senkrecht angeordnetes gerades Führungsstück (10) gebildet
wird, welche so bemessen sind, daß sie anschließend an die Durchdringung der im Hubfänger
(6) und Ventilplättchen (5) vorgesehenen Führungslöcher noch in entsprechende in der
Sitzplatte (2) vorgesehene Sacklöcher (11) hineinreichen.
2. Selbsttätiges Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Führungsstücke
(10) jeweils aus einer aus der Blattfeder (8) unter Hinterlassung einer entsprechenden
Öffnung (IQb) bis auf eine gerade Grundlinie (10 c) ausgeschnittenen und auf dieser dann
nach der Federunterseite hin etwa rechtwinklig abgebogenen konischen Zunge (10 a) bestehen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 353 751, 2 353 967, 626 798.
USA.-Patentschriften Nr. 2 353 751, 2 353 967, 626 798.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 880/235 2.58
Priority Applications (1)
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| DEST10698A DE1024763B (de) | 1955-12-24 | 1955-12-24 | Selbsttaetiges Ventil, insbesondere Druckventil, vorzugsweise fuer Motorkompressoren fuer hermetisch gekapselte Kleinkaeltemaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|
| DE1024763B true DE1024763B (de) | 1958-02-20 |
Family
ID=7455167
Family Applications (1)
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| DEST10698A Pending DE1024763B (de) | 1955-12-24 | 1955-12-24 | Selbsttaetiges Ventil, insbesondere Druckventil, vorzugsweise fuer Motorkompressoren fuer hermetisch gekapselte Kleinkaeltemaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1024763B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1153580B (de) | 1959-07-29 | 1963-08-29 | Bosch Gmbh Robert | Druckventil fuer Kolbenpumpen |
| DE1174587B (de) | 1959-09-05 | 1964-07-23 | Rudolf Hintze | Verfahren zur Herstellung der Sitzplatte fuer Ventile von Kompressoren, insbesondere von Kleinkaelteverdichtern |
| DE3305791A1 (de) * | 1983-02-19 | 1984-08-30 | Danfoss A/S, Nordborg | Druckventil fuer einen verdichter |
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-
1955
- 1955-12-24 DE DEST10698A patent/DE1024763B/de active Pending
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