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DE1024763B - Selbsttaetiges Ventil, insbesondere Druckventil, vorzugsweise fuer Motorkompressoren fuer hermetisch gekapselte Kleinkaeltemaschinen - Google Patents

Selbsttaetiges Ventil, insbesondere Druckventil, vorzugsweise fuer Motorkompressoren fuer hermetisch gekapselte Kleinkaeltemaschinen

Info

Publication number
DE1024763B
DE1024763B DEST10698A DEST010698A DE1024763B DE 1024763 B DE1024763 B DE 1024763B DE ST10698 A DEST10698 A DE ST10698A DE ST010698 A DEST010698 A DE ST010698A DE 1024763 B DE1024763 B DE 1024763B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
leaf spring
hermetically sealed
spring
refrigeration machines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST10698A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Hintze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STEMPEL HERMETIK GmbH
Original Assignee
STEMPEL HERMETIK GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by STEMPEL HERMETIK GmbH filed Critical STEMPEL HERMETIK GmbH
Priority to DEST10698A priority Critical patent/DE1024763B/de
Publication of DE1024763B publication Critical patent/DE1024763B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/02Check valves with guided rigid valve members
    • F16K15/08Check valves with guided rigid valve members shaped as rings
    • F16K15/12Springs for ring valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Compressor (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein selbsttätiges Ventil, insbesondere Druckventil, vorzugsweise für Motorkompressoren für hermetisch gekapselte Kleinkältemaschinen, bestehend aus einem eine Ventilöffnung in einer Sitzplatte abdeckenden rechteckigen Ventilplättchen sowie einem Hubfänger und einer als Schließfeder dienenden gewellten Blattfeder, wobei alle genannten Teile in Richtung des Ventilhubes zwangsgeführt sind. Bei den bekannten Ventilen dieser Art ist die gewellte Blattfeder mit dem freien Ende jeweils in einer kleinen keilnutenförmigen Ausnehmung zwangsgeführt, in welche auch das darunter angeordnete rechteckige Ventilplättchen mit seinen Endabschnitten hineinreicht, um auf diese Weise ein ungewolltes Verschieben dieser beiden Elemente aus der vorherbestimmten, für die richtige Funktion des Ventils wichtigen Lage mit Sicherheit auszuschließen. Diese Führungsnuten haben dabei am offenen Ende unmittelbar mit einer nach den Seiten hin breiteren rechteckigen Ausnehmung Verbindung, auf deren Boden das schmälere Ventilplättchen ruht, so· daß an den Längsseiten dieser Ausnehmung genügend freier Raum verbleibt, um dem zu fördernden Medium einen ungehinderten Durchtritt zu sichern.
Für den praktischen Gebrauch ist die bekannte Ventilanordnung mit Mangeln behaftet, welche ihre Anwendung bei Motorkompressoren für Kleinkältemaschinen, die einen absolut einwandfrei arbeitenden Ventilmechanismus erfordern, ausschließen. Diese Mangel sind sowohl in fertigungs- als auch in funktionsmäßiger Hinsicht zu erblicken.
Nachdem die genannten Nuten zur Zwangsführung des Ventilplättchens und der auf letzterem unmittelbar mit seinen Endabschnitten ruhenden gewellten Blattfeder nur eine sehr geringe Tiefe im Vergleich zur Gesamtlänge dieser beiden Elemente aufweisen und das Breitenmaß letzterer auf dasjenige der Führungsnut ziemlich genau abgestimmt ist, ergibt sich daraus, daß die Blattfeder und das Ventilplättchen, die in der Regel rohe Stanzteile darstellen, noch einer nachträglichen Bearbeitung und anschließenden Maßkontrolle bedürfen, um ihren späteren mühelosen Einbau sicherzustellen, was indessen eine Verteuerung dieser Teile mit sich bringt. Da die die Nut unten begrenzende Fläche in der gleichen Ebene mit der Fläche der Sitzplatte liegen muß, um eine einwandfreie Funktion des Ventils zu gewährleisten, ist auch die Herstellung der Führungsnut schwierig und kostspielig", da dieselbe nämlich nur mittels einer Stoßmaschine erzeugt werden kann, wobei die durch die eben genannte untere Begrenzungsfläche, die angrenzenden Seitenflächen sowie die Grundfläche der Nut gebildeten beiden rechtwinkligen Ecken sogar von Hand ausgearbeitet werden müssen.
Selbsttätiges Ventil,
insbesondere Druckventil,
vorzugsweise für Motorkompressoren
für hermetisch gekapselte
Kleinkältemas chinen
Anmelder:
Stempel-Hermetik G.m.b.H.,
Frankfurt/M.-Süd 10,
Hedderichstr. 106-114
Rudolf Hintze, Neuenhain über Bad Soden (Taunus),
ist als Erfinder genannt worden
Der funktionsmäßige Nachteil besteht dagegen darin, daß infolge der beeengten Führung der Federenden, sowohl in der Breite als auch in der Länge, die stete Gefahr eines Festklemmens derselben gegeben ist, insbesondere wenn das Ventil bereits einen an sich noch relativ kleinen Hub überschreitet, da hierbei die Stirnflächen der beim Ventilhub naturgemäß länger werdenden gewellten Blattfeder an den Grundflächen der Nuten anstoßen, so daß ein Festklemmen derselben nicht vermieden werden kann und das Ventilplättchen dann ohne die benötigte Federbelastung ist. Nachdem aber gerade beim Kompressor für Kältemaschinen fast regelmäßig mit einer Hubüberschreitung der Druckventilplatte gerechnet werden muß, weil bekanntlich vom Kompressorkolben nicht ausschließlich vergastes Kältemittel gefördert wird, vielmehr auch mit Schmieröl vermischte Naßdämpfe oder gar flüssiges Kältemittel, die einen größeren Ventilhub beim Ausstoßen des Gemisches erforderlich machen, sind die vorbeschriebenen Ventile mit gewellter Blattfeder für einen Kältekompressor nicht geeignet, weshalb man dieselben im Kältemaschinenbau auch nicht vorfindet.
Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, das bekannte selbsttätige Ventil, insbesondere Druckventil, durch die Beseitigung der vorgenannten Schwierigkeiten und Mängel so zu verbessern, daß dadurch auch die Möglichkeit der Anwendung dieses Ventils bei Motorkompressoren für Kältemaschinen geschaffen wird. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Führung der Blattfeder durch je ein im Bereich ihrer Endabschnitte etwa senkrecht
709 880/235
angeordnetes gerades Führungsstück gebildet wird, welche so bemessen sind, daß sie anschließend an die Durchdringung der im Hubfänger und Ventilplättchen vorgesehenen Führungslöcher noch in entsprechende in der Sitzplatte vorgesehene Sacklöcher hineinreichen. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung bestehen die beiden Führuiigsstücke jeweils aus einer aus der Blattfeder unter Hinterlassung einer entsprechenden Öffnung bis auf eine gerade Grundlinie ausgeschnittenen und auf dieser dann nach der Federunterseite hin etwa rechtwinklig abgebogenen konischen Zunge.
In der Zeichnung ist das erfindungsgemäße Ventil an einem Ausführungsbeispiel \-eranschaulicht, wobei
Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Zylinderkopf des Kompressors mit eingebautem Druckventil zeigt, während
Fig. 2 die gewellte Blattfeder in entspanntem Zustand im Aufriß darstellt und
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Blattfeder wiedergibt.
In Fig. 1 ist der Kompressorzylinder mit 1, die Sitzplatte mit 2, der Zylinderdeckel mit 3 und die zwischen den beiden letzteren eingefügte Dichtungsplatte mit 4 bezeichnet. Das in dem Hohlraum zwischen der Sitzplatte 2 und der Innenfläche des Zylinderdeckels 3 eingebaute Druckventil besteht aus dem Ventilplättchen 5, dem Hubfänger 6 und der gewellten Blattfeder 8, die sich mit dem gewellten Teil Sa am Zylinderdeckel 3 und mit den Endabschnitten 8 b auf dem Hubfänger Q abstützt.
Gemäß der Erfindung weist die Blattfeder im Bereich der Endabschnitte Führungsstücke 10 auf. Dieselben werden jeweils aus einer aus dem Material des Federblattes ausgestanzten Zunge 10 α gebildet, die an den Fußlinien 10 c etwa rechtwinklig nach der Unterseite des Federblattes 8 hin abgebogen sind und zweckmäßig nach dem freien Ende hin etwas verjüngt ausgeführt werden, wie das im einzelnen aus Fig. 2 und 3 ersichtlich ist. Hinsichtlich der Länge sind die Zungen 10 α dagegen so bemessen, daß sie nach Durchdringung der im Hubfänger 6 und Ventilplättchen 5 vorhandenen Führungslöcher noch um ein gewisses Stück über letzteres hinausragen. Dieses Endstück einer jeden Zunge reicht beim Zusammenbau des Ventils jeweils in ein Sackloch 11 in der Sitzplatte 2 mit genügendem Spiel hinein, wodurch schließlich eine einwandfreie Führung und Lagesicherung des Ventilplättchens und Hubfängers, einschließlich der Ventilfeder selbst, bei geringstem Material- und Arbeitsaufwand erzielt werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Selbsttätiges Ventil, insbesondere Druckventil, vorzugsweise für Motorkompressoren für hermetisch gekapselte Kleinkältemaschinen, bestehend aus einem eine Ventilöffnung in einer Sitzplatte abdeckenden rechteckigen Ventilplättchen sowie einem Hubfänger und einer als Schließfeder dienenden gewellten Blattfeder, wobei alle genannten Teile in Richtung des Ventilhubes zwangsgeführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung der Blattfeder (8) durch je ein im Bereich ihrer Endabschnitte etwa senkrecht angeordnetes gerades Führungsstück (10) gebildet wird, welche so bemessen sind, daß sie anschließend an die Durchdringung der im Hubfänger (6) und Ventilplättchen (5) vorgesehenen Führungslöcher noch in entsprechende in der Sitzplatte (2) vorgesehene Sacklöcher (11) hineinreichen.
2. Selbsttätiges Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Führungsstücke (10) jeweils aus einer aus der Blattfeder (8) unter Hinterlassung einer entsprechenden Öffnung (IQb) bis auf eine gerade Grundlinie (10 c) ausgeschnittenen und auf dieser dann nach der Federunterseite hin etwa rechtwinklig abgebogenen konischen Zunge (10 a) bestehen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 353 751, 2 353 967, 626 798.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 880/235 2.58
DEST10698A 1955-12-24 1955-12-24 Selbsttaetiges Ventil, insbesondere Druckventil, vorzugsweise fuer Motorkompressoren fuer hermetisch gekapselte Kleinkaeltemaschinen Pending DE1024763B (de)

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