DE10246737A1 - Verfahren zur Erzeugung eines neuen Träger und Toner aufweisenden Entwicklers in der Entwicklerstation einer elektrografischen Druck- oder Kopiereinrichtung - Google Patents
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- G03G15/00—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
- G03G15/06—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing
- G03G15/08—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing using a solid developer, e.g. powder developer
- G03G15/0822—Arrangements for preparing, mixing, supplying or dispensing developer
- G03G15/0848—Arrangements for testing or measuring developer properties or quality, e.g. charge, size, flowability
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Abstract
Um mit wenig Aufwand einen neuen aus Träger und Toner bestehenden Entwickler in der Entwicklerstation zu erzeugen, wird in die Entwicklerstation ein Universalträger eingefüllt und dann in einer MIX-UP Routine in Förderzyklen solange Toner zugemischt, bis eine vorgegebene Tonerkonzentration in der Entwicklerstation erreicht worden ist.
Description
- Verfahren zur Erzeugung eines neuen Träger und Toner aufweisenden Entwicklers in der Entwicklerstation einer elektrografischen Druck- oder Kopiereinrichtung.
- Elektrografische Druck- oder Kopiereinrichtungen (im folgenden gemeinsam Druckeinrichtung genannt) sind bekannt, z.B. aus der
EP-B1-0 683 954 . Ein solche Druckeinrichtung enthält nach1 z.B. einen angetriebenen Zwischenträger ZT, z.B. eine Fotoleitertrommel, auf dem Ladungsbilder der zu druckenden Bilder erzeugt werden, die mit Toner eingefärbt werden, anschließend auf einen Aufzeichnungsträger AT, z.B. Papier, umgedruckt werden und auf diesem in einer Fixierstation FX fixiert werden. Dazu enthält die Druckeinrichtung gruppiert um den Zwischenträger ZT z.B. folgende Komponenten: - – ein Ladecorotron L zur Aufladung des Zwischenträgers ZT,
- – eine Belichtungseinrichtung (Zeichengenerator) DK,
- – eine Entwicklerstation E,
- – eine Umdruckstation UDS,
- – eine Reinigungsstation R,
- – ein Löschcorotron LSC.
- – eine Entladelampe EDL.
- Mit dem Ladecorotron L wird der Zwischenträger ZT z.B. auf 500 V aufgeladen und dann zur Erzeugung der Ladungsbilder der zu druckenden Bilder mit der Belichtungseinrichtung DK auf z.B. ca. 70 V entladen. Die Ladungsbilder werden anschließend in der Entwicklerstation E auf übliche Weise mit Toner eingefärbt. Der Übergang von Toner auf den Zwischenträger ZT erfolgt aber nur dann, wenn zwischen der Entwicklerstation E, z.B. einer Entwicklerwalze, und den entladenen Bereichen des Zwischenträgers ZT eine ausreichende Spannung besteht. Weist z.B. die Entwicklerwalze ein Potential von 220 V auf und die Ladungsbilder auf dem Zwischenträger ZT etwa 70 V, dann ergibt sich ein Feld, das den Toner von der Entwicklerstation E auf den Zwischenträger ZT zieht. In der Umdruckstation UDS werden anschließend die Tonerbilder auf den Aufzeichnungsträger AT übertragen. Schließlich wird in der Reinigungsstation R der Zwischenträger ZT von Resttoner gereinigt. Mit Hilfe des Löschcorotrons LSC und der Entladelampe EDL wird der Zwischenträger ZT für einen neuen Druckvorgang vorbereitet.
- Zur Entwicklung der Ladungsbilder auf dem Zwischenträger kann in bekannter Weise ein Entwickler aus Träger und Toner (Zwei-Komponenten-Entwickler) eingesetzt werden, der in die Entwicklerstation eingebracht wird. Es ist dann üblich, für jede Farbe einen fertigen Entwickler in Behältern auf Vorrat zu halten, was insbesondere bei Farbdruck aufwendig ist. Bei Austausch des Entwicklers muss dann der fertige Entwickler in die Entwicklerstation eingefüllt werden.
- Das von der Erfindung zu lösende Problem besteht darin, ein Verfahren anzugeben, mit dem vermieden wird, dass eine Vielzahl von Entwicklervarianten auf Vorrat gehalten werden müssen.
- Dieses Problem wird gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
- Der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht somit darin, dass durch Verwendung eines Universalträgers wie er z.B. aus der
DE 100 41 621 A1 bekannt ist, dem der gewünschte Toner in der Entwicklerstation zugemischt wird, der Entwickler in der Entwicklerstation erst erzeugt wird, somit nicht auf Lager gehalten werden muss. - Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
- Die Tonerkonzentration kann auf übliche Weise, z.B. wie aus der
bekannt, mit Hilfe einer Tonermarke auf dem Zwischenträger gemessen werden. Dann wird dem Universalträger in einem ersten Förderzyklus der ausgewählte Toner zugemischt und mit Hilfe der Tonermarke die erreichte Tonerkonzentration gemessen. Wenn diese zu niedrig ist, wird in einem nächsten Förderzyklus weiterer Toner zugemischt und dies solange bis die gewünschte Tonerkonzentration erreicht ist.WO-A-99/36834 - Der Vorteil dieses Verfahrens ist darin zu sehen, dass der Entwickler erst in der Entwicklerstation zusammengemischt wird, die Vorratshaltung sich nur noch auf den Universalträger und Toner der gewünschten Farben beschränkt. Auch Änderungen in den zu druckenden Farben können mit dem Verfahren schnell erreicht werden.
- Beim Mischvorgang können die in der Entwicklerstation vorhandenen Komponenten eingesetzt werden. Die Überprüfung, ob die gewünschte Farbe auch im Entwickler vorliegt, kann durch einen Probedruck leicht festgestellt werden. Weiterhin ist es dann durch Zugabe von Toner einer anderen Farbe möglich, den Farbton zu ändern.
- An Hand eines Ausführungsbeispieles, das in den Figuren dargestellt ist, wird die Erfindung weiter erläutert.
- Es zeigen:
-
1 eine Druckeinrichtung, -
2 ein Ablaufdiagramm des Verfahrens und -
3 ein Ablaufdiagramm des Mischverfahrens. - Um das Verfahren zur Erzeugung des neuen Träger und Toner aufweisenden Entwicklers auszuführen kann ein Universalträger verwendet werden wie er in
DE 100 41 621 A1 beschrieben ist, die hiermit in die Offenbarung aufgenommen wird. - Die Mittel zur Feststellung der Tonerkonzentration ergeben sich z.B. aus der
. Diese bestehen daraus, auf dem Zwischenträger eine sog. Tonermarke aufzubringen, die mit Toner eingefärbt wird. Die eingefärbte Tonermarke kann mit einem Sensor abgetastet werden, der in Abhängigkeit der Flächendeckung am Messort ein Signal abgibt. Dieses Messsignal dient dazu, den Anteil an Toner im Entwicklergemisch auf den ursprünglichen Wert wieder zu erhöhen. Der Aufbau einer derartigen Einrichtung und deren Arbeitsweise kann derWO-A-99/36834 entnommen werden, die hiermit ebenfalls durch Bezugnahme in die Offenbarung einbezogen wird. Die Tonerzufuhr in die Entwicklerstation erfolgt in Förderzyklen.WO-A-99/36834 - Mit Hilfe der
2 und3 wird in einzelnen Schritten S der Ablauf des erfindungsgemäßen Verfahrens erläutert. - In einem Schritt S1 wird das erfindungsgemäße Verfahren gestartet, wenn die Entwicklerstation mit einem neuen Entwickler befällt werden soll, entweder weil die Entwicklerstation zum ersten Mal mit Entwickler beladen wird oder weil ein anderer Entwickler in die Entwicklerstation eingefüllt werden soll. Für diesen Fall wird in Schritt S2 eine MIX-UP Routine MIX-UP aufgerufen und diese Anforderung in ein der Entwicklerstation zugeordneten Modul gespeichert (Schritt S3). In einem Schritt S4 können die Tonerparameter, wie z.B. die Tonerkonzentration usw., eingegeben werden.
- Wenn in Schritt S2 die Routine MIX-UP aufgerufen worden ist, wird ein Ablauf gemäß
3 ausgeführt. In Schritt S5 wird die Messeinrichtung für die Tonermarke TM auf einen vorgegebenen Wert gesetzt. In Schritt S6 wird die maximale Anzahl n von Förderzyklen FZ eingegeben. Anschließend wird in Schritt S7 die Tonermarke TM gemessen. In Schritt S8 kann zusätzlich überprüft werden, ob der Tonermarkensensor einwandfrei arbeitet. Sollte dies nicht der Fall sein, muss die MIX-UP Routine abgebrochen werden und ein Fehlersignal abgegeben werden (Schritt S9). Wenn der Tonermarkensensor einwandfrei arbeitet, wird in Schritt S10 durch Messung der Tonermarke TM untersucht, ob die eingestellte Tonerkonzentration TK erreicht ist. Ist dies der Fall, wird die MIX-UP Routine beendet, sonst in Schritt S11 festgestellt, ob die maximale Anzahl n von Förderzyklen FZ erreicht ist. Im ersten Fall wird in Schritt S12 eine Fehlermeldung abgegeben, im zweiten Fall in Schritt S13 ein weiterer Förderzyklus gestartet. - Die MIX-UP Routine wird somit solange durchgeführt bis die eingestellte Tonerkonzentration (Schritt S10) oder die vorgegebene maximale Anzahl n der Förderzyklen erreicht ist (Schritt 511). Wenn die MIX-UP Routine ausgeführt worden ist, kann deren Anforderung (S2) in einem Schritt S14 im Modul gelöscht werden.
- Das erfindungsgemäße Verfahren kann als Software in der in
beschriebenen Steuerung integriert werden. Die maximale Anzahl n von Förderzyklen kann frei gewählt werden und z.B. bei über 100 Zyklen liegen.WO 99/36834 -
- ZT: Zwischenträger
- L: Ladecorotron
- DK: Belichtungseinrichtung
- E: Entwicklerstation
- UDS: Umdruckstation
- R: Reinigungsstation
- LSC: Löschcorotron
- EDL: Entladelampe
- FX: Fixierstation
- AT: Aufzeichnungsträger
- TM: Tonermarke
- n: Anzahl der Förderzyklen
- FZ: Förderzyklen
- S: Schritte des Verfahrens
- TK: Tonerkonzentration
Claims (6)
- Verfahren zur Erzeugung eines neuen Toner und Träger aufweisenden Entwicklers in der Entwicklerstation einer elektrografischen Druck- oder Kopiereinrichtung, bei der Ladungsbilder der zu druckenden Bilder auf einem Zwischenträger erzeugt werden, die an der Entwicklerstation mit Toner eingefärbt werden, a) bei dem ein Universalträger in die Entwicklerstation (E) eingefüllt wird, b) bei dem aus einem Tonerbehälter der gewählte Toner in die Entwicklerstation (E) in einzelnen Förderzyklen (FZ) eingefüllt wird und dort mit dem Träger vermischt wird, c) bei dem die Tonerkonzentration (TK) im Entwickler gemessen wird, d) bei dem Schritt b) und c) solange ausgeführt wird bis die gemessene Tonerkonzentration (TK) im Entwickler den vorgegebenen Wert erreicht hat.
- Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Tonerkonzentration (TK) mit Hilfe einer auf dem Zwischenträger (ZT) aufgebrachte und mit Toner eingefärbten Tonermarke (TM) gemessen wird.
- Verfahren nach Anspruch 2, bei dem zur Befüllung der Entwicklerstation (E) mit einem neuen Entwickler eine MIX-UP Routine aufgerufen wird, die folgende Schritte ausführt: a) zuerst wird Universalträger in die Entwicklerstation (E) eingefüllt, b) in einem ersten Förderzyklus wird der ausgewählte Toner in die Entwicklerstation eingefüllt, c) mit Hilfe der Tonermarke wird die Konzentration im Entwickler gemessen, d) es wird festgestellt, ob die gemessene Tonerkonzentration dem gewünschten Wert entspricht, e) für den Fall, dass die vorgegebene Tonerkonzentration erreicht worden ist, wird die MIX-UP Routine beendet, sonst wird ein weiterer Förderzyklus durchgeführt, bis die maximale Tonerkonzentration erreicht worden ist.
- Verfahren nach Anspruch 3, bei dem die MIX-UP Routine abgebrochen wird, wenn ein vorgegebene Anzahl von Förderzyklen ausgeführt worden ist.
- Entwicklerstation mit einer Einrichtung zum Durchführen eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4.
- Elektrografisches Druck- oder Kopiergerät mit einer Entwicklerstation nach Anspruch 5.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2002146737 DE10246737A1 (de) | 2002-10-07 | 2002-10-07 | Verfahren zur Erzeugung eines neuen Träger und Toner aufweisenden Entwicklers in der Entwicklerstation einer elektrografischen Druck- oder Kopiereinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2002146737 DE10246737A1 (de) | 2002-10-07 | 2002-10-07 | Verfahren zur Erzeugung eines neuen Träger und Toner aufweisenden Entwicklers in der Entwicklerstation einer elektrografischen Druck- oder Kopiereinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10246737A1 true DE10246737A1 (de) | 2004-01-15 |
Family
ID=29723929
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2002146737 Withdrawn DE10246737A1 (de) | 2002-10-07 | 2002-10-07 | Verfahren zur Erzeugung eines neuen Träger und Toner aufweisenden Entwicklers in der Entwicklerstation einer elektrografischen Druck- oder Kopiereinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10246737A1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5450177A (en) * | 1993-04-30 | 1995-09-12 | Ricoh Company, Ltd. | Image forming apparatus having a toner concentration control capability with a toner concentration sensor disposed in a developing unit |
| WO1999036834A1 (de) * | 1998-01-16 | 1999-07-22 | Oce Printing Systems Gmbh | Einrichtung und verfahren zum drucken oder kopieren, wobei eine tonermarke an mindestens zwei messorten abgetastet wird |
| DE19900164A1 (de) * | 1999-01-05 | 2000-07-27 | Oce Printing Systems Gmbh | Verfahren und Einrichtung zur Regelung der Tonerkonzentration in einem elektrografischen Prozess |
| DE10041621A1 (de) * | 2000-08-24 | 2002-03-07 | Oce Printing Systems Gmbh | Universal-Carrier, Verfahren zu seiner Herstellung und Zwei-Komponenten-Entwickler für elektrophotographische Drucksysteme |
-
2002
- 2002-10-07 DE DE2002146737 patent/DE10246737A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (4)
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|---|---|---|---|---|
| US5450177A (en) * | 1993-04-30 | 1995-09-12 | Ricoh Company, Ltd. | Image forming apparatus having a toner concentration control capability with a toner concentration sensor disposed in a developing unit |
| WO1999036834A1 (de) * | 1998-01-16 | 1999-07-22 | Oce Printing Systems Gmbh | Einrichtung und verfahren zum drucken oder kopieren, wobei eine tonermarke an mindestens zwei messorten abgetastet wird |
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| DE10041621A1 (de) * | 2000-08-24 | 2002-03-07 | Oce Printing Systems Gmbh | Universal-Carrier, Verfahren zu seiner Herstellung und Zwei-Komponenten-Entwickler für elektrophotographische Drucksysteme |
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