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DE10246618A1 - Kraftstoff-Injektor - Google Patents

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Abstract

Für einen Kraftstoff-Injektor mit einem dessen Steuerventil beaufschlagenden Piezosteller und mit einem zwischen Piezosteller und Stellglied des Steuerventils liegenden hydraulischen Umsetzer wird eine Ausgestaltung dahingehend vorgesehen, dass der Druckraum, der von dem vom Piezosteller beaufschlagten Druckkolben und einem im Druckkolben geführten Plunger teilweise begrenzt wird, in seinem für die Aufnahme von Druckflüssigkeit freien Kompressionsvolumen minimiert wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Kraftstoff-Injektor gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Kraftstoff-Injektoren der vorgenannten Art, die unter Umkehrung der Stellrichtung mit Hubübersetzung arbeiten, sind aus der DE 198 21 768 C2 bekannt, bei der über den Druckraum ein Spülstrom geführt wird, der über eine Bohrung im Druckkolben läuft, welche einen das Stellglied beaufschlagenden, federbelasteten Plunger aufnimmt, und der längs der Bohrung – als gewollte Leckage – auf den Druckraum und von dort längs des Stellgliedes zum Rückraum des vom Stellglied beaufschlagten Ventilgliedes gelangt. Der Rückraum ist an einen Rücklauf angeschlossen. Auf den Druckraum, der – bezogen auf die Öffnungsrichtung des Stellgliedes – einen Anschlag aufnimmt sowie eine den Druckkolben gegen den Piezosteller beaufschlagende Federanordnung, mündet, gegen die Zulaufrichtung über ein Rückschlagventil abgesichert, eine Versorgungsleitung, über die der Druckraum bei Abfall des Piezostellers aufgefüllt wird, so dass für den jeweils nächstfolgenden Arbeitstakt wiederum gleiche Ausgangsgegebenheiten – gefüllter Druckraum – gegeben sind. Bedingt durch die Anordnung eines den Druckkolben beaufschlagenden Federelementes im Druckraum, die Absicherung der Versorgungsleitung über ein Rückschlagventil und die für die Aufrechterhaltung eines Spül stromes gewollten Leckagekanäle ergibt sich bei einer derartigen Lösung, bezogen auf die kleinen Hubwege eines Piezostellers, ein verhältnismäßig großes Kompressionsvolumen, aufgrund dessen, infolge der druckabhängigen Kompressibilität der Flüssigkeit, der Nutzhub verringert wird und insbesondere auch Schwankungen in dessen Größe eintreten.
  • Mit einem im Volumen verhältnismäßig großen Druckraum wird auch bei einem Kraftstoff-Einspritzinjektor gemäß der US 5 875 764 gearbeitet, bei der Druckraum einerseits über einen vom Piezosteller beaufschlagten Druckkolben und andererseits durch einen dem Stellglied zugeordneten Stellkolben begrenzt ist und bei der die durch die Flächenverhältnisse von Druckkolben und Stellkolben bedingte Hubübersetzung im Sinne einer Umsetzung des Hubweges des Druckkolbens in eine vergrößerte, gleichgerichtete Hubbewegung des Stellkolbens genutzt wird. Die Abstützung des Druckkolbens gegen den Piezosteller erfolgt bei dieser Lösung zwar über ein außerhalb des Druckraumes angeordnetes Federelement, die Versorgungsleitung des Druckraumes ist aber auch hier über ein Rückschlagventil abgesichert, was eine weitere Vergrößerung des Kompressionsvolumens des Druckraumes bedingt. Ein großes Kompressionsvolumen ist auch bei einer Anordnung der Mündung der Versorgungsleitung auf den Druckraum im Überfahrweg des Druckkolbens notwendig, da die Mündung zum Boden des Druckraumes, um übersteuert werden zu können, einen hinreichenden Abstand aufweisen muss.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Kraftstoff-Injektor der eingangs genannten Art eine Minimierung des Druckraumes zu erreichen, um Abweichungen vom durch die Flächenverhältnisse des hydraulischen Umsetzers vorgegebenen Übersetzungsverhältnis und damit Abweichungen von der Sollgröße der Stellwege zu vermeiden.
  • Bei einem Kraftstoff-Injektor der eingangs genannten Art wird dies dadurch erreicht, dass als Rückschlagventil ein im Druckraum angeordnetes Plattenventil vorgesehen wird, und zwar bei Anordnung der Federabstützung für den Druckkolben außerhalb des Druckraumes, so dass das Druckraumvolumen sowohl von durch Einbauteile bedingten Toträumen freigehalten ist als auch durch Leitungsabschnitte der Versorgungsleitung nicht vergrößert wird. Darüber hinaus ergibt sich durch die Verwendung eines Plattenventiles eine besonders einfache und raumsparende sowie im Hinblick auf Totraumvolumina unkritische Konstruktion eines Rückschlagventiles.
  • Das Plattenventil kann bezüglich seiner Ventilplatte in Richtung auf seine Schließlage federnd vorgespannt sein, so dass eine separate federnde Abstützung auf die Schließlage nicht erforderlich ist, wenn eine solche auch mit einfachen Mitteln zu realisieren ist, sei es durch eine eingelegte, gegen den insbesondere hülsenförmig ausgestalteten Druckkolben abgestützte Ringfeder, insbesondere Tellerfeder, sei es durch ausgestellte Laschen der Ventilplatte des Plattenventils, wobei sich letztere Ausgestaltung als besonders einfach erweist.
  • Für die Anordnung des Plattenventils erweist sich insbesondere eine Anordnung der auf den Druckraum mündenden Versorgungsleitung in der Weise als zweckmäßig, dass die Mündung gegenüberliegend zum Druckkolben in dem Boden des Druckraumes vorgesehen ist, wobei das Plattenventil als das Stellglied umschließende Ventilplatte ausgestaltet sein kann, die im Rahmen der Erfindung außerhalb des Überdeckungsbereiches zur Mündung auch durchbrochen ausgeführt sein kann, zum Beispiel durch nierenförmige Ausnehmungen, die radial zur Mündung versetzt sind. Die Mündung kann durch eine oder mehrere Bohrungen gebildet sein, oder auch durch einen oder mehrere Ringkanäle.
  • Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen. Ferner wird die Erfindung nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigen:
  • 1 in schematischer vereinfachter Schnittdarstellung einen Ausschnitt aus einem Kraftstoff-Injektor,
  • 2 eine vergrößerte Darstellung des Bereiches des Druckraumes des hydraulischen Umsetzers, mit dem der Kraftstoff-Injektor ausgerüstet ist, wobei die Versorgungsleitung über eine Bohrung auf den Druckraum ausmündet, und
  • 3 eine der 2 entsprechende Darstellung, bei der die Versorgungsleitung zum Druckraum auf einen Ringkanal ausmündet, der die Mündung bildet.
  • Der in 1 in einem schematisierten Schnitt ausschnittsweise dargestellte Kraftstoff-Injektor zeigt einen Aufbau, wie er grundsätzlich der DE 198 21 768 C2 zu entnehmen ist, wobei der Ausschnitt auf die Darstellung der Betätigungsvorrichtung 1 des Steuerventiles 2 des Kraftstoff-Injektors beschränkt ist und lediglich einen Teil des Gehäuses 3 zeigt, in dem der Piezosteller 4 befestigt ist, der über einen hydraulischen Umsetzer 5 das Stellglied 6 des nicht gezeigten Ventilgliedes des Steuerventiles 2 beaufschlagt.
  • Der hydraulische Umsetzer 5 weist einen Druckkolben 7 auf, der als Hülse ausgebildet ist, die an ihrem dem Piezosteller 4 zugewandten, in der Zeichnung oberem Ende einen nach radial außen auskragenden Bund 8 aufweist. Der hülsenförmige Druckkolben 7 umschließt und führt einen Plunger 9, der das stangenförmige Stellglied 6 beaufschlagt, wobei das Stellglied 6 in Richtung auf den Plunger 9, was hier nicht gezeigt ist, federbelastet und dadurch in Anlage zum Plunger 9 gehalten ist, oder mit dem Plunger 9 auch fest verbunden sein kann. Der Plunger 9 ist seinerseits gegen den ihn führenden Druckkolben 7 in Richtung auf das Stellglied 6 über ein Federelement 10 abgestützt, und hierzu entgegengerichtet ist der Druckkolben 7 über ein Federelement 11 gegen eine zum Gehäuse 3 feste Hülse 12 abgestützt, wobei das Federelement 11 zwischen dem Bund 8 des Druckkolbens 7 und einer Schulter 13 der Hülse 12 eingespannt ist, die eine radial innere, ringförmige, mit einer Leckageleitung 32 verbundene Erweiterung 14 der Hülse 12 nach der vom Piezosteller 4 abgewandten Seite axial begrenzt.
  • Die in einer Bohrung 15 des Gehäuses 3 liegende Hülse 12 ist nach der vom Piezosteller 4 abgelegenen, unteren Seite gegen eine in der Bohrung 15 angeordnete Bodenplatte 16 abgestützt, die zentral von dem stangenförmigen Stellglied 6 durchsetzt ist, wobei im Ausführungsbeispiel die Hülse 12 gegen die Bodenplatte 16 über eine Spannmutter 17 verspannt und gegenüber dem Gehäuse 3 fixiert ist und über die Spannmutter 17 auch die Festlegung des Piezostellers 4 gegenüber dem Gehäuse 3 erfolgt. Der Piezosteller 4, der im Einzelnen nicht dargestellt ist und bevorzugt als aus Scheiben aufgebauter Schichtkörper ausgebildet ist, dessen elektrische, nicht gezeigte Anschlüsse durch die Anschlusskappe 18 laufen, läuft gegen den Umsetzer 5 in einem Druckstück 19 aus, das über ein Übertragungsglied 20 gegen den Druckkolben 7 stirnseitig abgestützt ist, wobei das Übertragungsglied 20 einen Stützbund 21 aufweist.
  • Gegenüberliegend zum Übertragungsglied 20 grenzen der Druckkolben 7 und der Plunger 9 gegen die Bodenplatte 16, wie insbesondere 2 und 3 zeigen, einen Druckraum 22 ab, auf den eine bevorzugt unter Niederdruck stehende Versorgungsleitung 31 mündet, wobei die Mündung 23 in 2 und 33 in 3 in der druckraumseitigen Bodenfläche 24 liegt und über die Ventilplat te 25 eines als Rückschlagventil vorgesehenen Plattenventiles 26 in dessen Schließlage abgedeckt ist. Auf diese Schließlage ist die Ventilplatte 25 federbelastet, wobei diese federnde Abstützung im Ausführungsbeispiel durch eine Tellerfeder 27 veranschaulicht ist, die das Stellglied 6 mit Spiel umschließt und radial innen gegen die Ventilplatte 25 und radial außen gegen den Druckkolben 7 abgestützt ist, wobei seitens des Druckkolbens 7 die Tellerfeder 27 in einer stirnseitigen, ringförmigen Ausnehmung 28 liegt und über diese zentriert ist.
  • Die Ausgestaltung des Plattenventiles 26 in vorgeschilderter Weise ist vorteilhaft, es kann das Plattenventil 26 aber beispielsweise durch eine Ventilplatte 25 gebildet sein, die, in der Wirkung der Tellerfeder 27 entsprechend, mit gegen den Druckkolben 7 ausgestellten Federlaschen versehen ist. Zweckmäßigerweise sind bei einer derartigen Ausgestaltung die Federlaschen in einem Umfangsbereich der Ventilplatte 25 freigeschnitten und ausgestellt, der außerhalb der Überdeckung zur Mündung 23 liegt, so dass auf eine Drehfixierung für die Ventilplatte 25 verzichtet werden kann.
  • Über den Umsetzer 5 wird bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung die Stellrichtung 29 des Piezostellers 4 bei entsprechender Übersetzung in eine entgegengerichtete Stellrichtung 30 des Stellgliedes 6 umgesetzt, da bei über das Plattenventil 26 als Rückschlagventil gegen die Versorgungsleitung 31 abgesperrten Druckraum 22 der Volumenausgleich eine zum Druckkolben 7 gegenläufige Bewegung des Plungers 9 bedingt und damit eine Verstellung des Stellgliedes 6 in Stellrichtung 30, die der Öffnungsrichtung des nicht gezeigten, vom Stellglied 6 beaufschlagten Ventilgliedes des Steuerventiles 2 entspricht.
  • Die Anordnung des den Druckkolben 7 gegen den Piezosteller 4 verspannenden Federelementes 11 außerhalb des Druckraumes 22 zwischen Gehäuse 3 bzw. gehäusefester Hülse 12 und Druckkolben 7 ermöglicht eine Minimierung des Volumens des Druckraumes 22, und insbesondere des jeweiligen Kompressionsvolumens, das dem von Einbauteilen freien Volumenanteil des Druckraumes 22 entspricht, zumal durch die Ausbildung des Rückschlagventiles als Plattenventil 26 und die Anordnung desselben im Druckraum 22 in Überdeckung zur Mündung 23 bzw. 33 auch Totraumvolumina zwischen Rückschlagventil und Druckraum 22 entfallen, die dem Kompressionsvolumen zuzurechnen wären, und das Plattenventil 26 bauartbedingt selbst praktisch keine Totraumvolumina bedingt. Aufgrund der Minimierung des Kompressionsvolumens ergibt sich eine Maximierung in der Umsetzung der sehr kleinen Hubwege des Piezostellers 4 bei kleinbauendem hydraulischem Umsetzer 5 sowie eine sehr hohe Verstellgenauigkeit, da sich mit Verringerung des Kompressionsvolumens auch kompressionsbedingte Abweichungen und Streuungen reduzieren.
  • Mit der Erfindung wird somit ein Kraftstoff-Injektor geschaffen, der eine sehr genaue Dosierung der eingespritzten Kraftstoffmengen ermöglicht, und zwar bei hoher Wiederholgenauigkeit sowie auch kleinem und vereinfachtem Aufbau.
  • Eine weitere Vereinfachung und Reduzierung des Bauaufwandes lässt sich im Rahmen der Erfindung gegebenenfalls auch noch dadurch erreichen, dass die Funktion des Federelementes 11 in der Abstützung des Druckkolbens 7 gegen die Piezosteller 4 vom Federelement 10 mitübernommen wird, sofern dies die Belastungsverhältnisse für das Ventilglied des Steuerventiles zulassen.
  • Die Mündung 23 bzw. 33 der Versorgungsleitung 31 auf den Druckraum 22 ist in 2 durch den Bohrungsquerschnitt der Versorgungsleitung 31 vorgegeben. Im Rahmen der Erfindung liegt es, der Versorgungsleitung auch mehrere auf den Druckraum als Bohrungen ausmündende Abschnitte zuzuordnen.
  • 3 zeigt demgegenüber eine Lösung, bei der die Mündung 33 der Versorgungsleitung 31 auf den Druckraum 22 als Ringnut bzw. Ringkanal ausgebildet ist, der in der Bodenplatte 16 vorgesehen ist, womit sich für die Versorgungsleitung 31 zum Druckraum 22 ein wesentlich vergrößerter Mündungsquerschnitt ergibt, der sich in Anbetracht der kleinen Hubwege und der dadurch bedingten, sehr flachen Ringspalte zwischen Ventilplatte 25 und Bodenfläche 24 vorteilhaft auswirkt. Dies insbesondere in Verbindung mit schmalen radialen Überdeckungen der Ventilplatte 25 zur Mündung 23 bzw. 33. Anstelle eines Ringkanals oder einer Ringnut können auch mehrere derartige Kanäle oder Nuten vorgesehen sein. Dies auch in Verbindung mit einer Ausgestaltung der Ventilplatte, bei der die Ventilplatte bezogen auf die jeweilige Mündung ringförmige Überdeckungsbereiche aufweist, an die, radial gesehen, frei geschnittene Flächen, zum Beispiel nierenförmiger Ausnehmungen anschließen, so dass die Ventilplatte in Bereichen ohne Dichtfunktion gegebenenfalls im Wesentlichen durchbrochen ist.
  • In den Darstellungen ist die die Ventilplatte 25 des Plattenventiles 26 beaufschlagende Feder als Tellerfeder 27 ausgebildet, die als Druckfeder zwischen dem Druckkolben 7 und der Ventilplatte 25 angeordnet ist. Im Rahmen der Erfindung liegt es aber auch, die Ventilplatte zugbelastet federnd gegen die Bodenplatte 16 zu verspannen, wobei die federnde Verspannung beispielsweise – dies ist nicht gezeigt – über der Ventilplatte zugeordnete und mit dieser verbundene Stelzen erfolgen kann, die in Bohrungen der Bodenplatte, so gegebenenfalls auch Bohrungen der Versorgungsleitung eingreifen und gegen die Bodenplatte federnd verspannt sind. Eine solche Lösung ermöglicht eine weitere Minimierung des Druckraumes.

Claims (10)

  1. Kraftstoff-Injektor mit einem dessen Steuerventil beaufschlagenden Piezosteller und mit zwischen dem Piezosteller und dem Stellglied des Steuerventiles liegendem hydraulischen Umsetzer, dessen Druckraum über ein entgegen der Befüllrichtung sperrendes Rückschlagventil an eine Versorgungsleitung angeschlossen ist und der, jeweils auf den Druckraum auslaufend, einen vom Piezosteller beaufschlagten Druckkolben und einen im Druckkolben geführten Plunger aufweist, von denen der Druckkolben in Richtung auf den Piezosteller und der Plunger federnd gegen den Druckkolben abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, dass als Rückschlagventil ein im Druckraum (22) angeordnetes Plattenventil (26) vorgesehen ist und dass die Federabstützung (Federelement 11) für den Druckkolben (7) außerhalb des Druckraumes (22) liegt.
  2. Kraftstoff-Injektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die über das Plattenventil (26) gesteuerte Mündung (23, 33) der Versorgungsleitung (31) auf den Druckraum (22) in der zum Druckkolben (7) gegenüberliegenden Bodenzone des Druckraumes (22) vorgesehen ist.
  3. Kraftstoff-Injektor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Plattenventil (26) eine das Stellglied (6) des Steuerventiles (2) umschließende Ventilplatte (25) aufweist.
  4. Kraftstoff-Injektor nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilplatte (25) in Richtung auf ihre die Mündung (23, 33) der Versorgungsleitung (31) absperrende Lage federbelastet ist.
  5. Kraftstoff-Injektor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilplatte (25) über eine gegen den Druckkolben (7) abgestützte Tellerfeder (27) belastet ist.
  6. Kraftstoff-Injektor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilplatte (25) mit gegen den Druckkolben (7) ausgestellten Federlaschen versehen ist.
  7. Kraftstoff-Injektor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die die Ventilplatte (25) in Richtung auf die abzudeckende Mündung (23, 33) der Versorgungsleitung (31) belastenden Federmittel auf der der Mündung (23, 33) zugewandten Seite der Ventilplatte (25) liegen.
  8. Kraftstoff-Injektor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Federmittel im von der Ventilplatte (25) überdeckten Bereich liegen.
  9. Kraftstoff-Injektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mündung (23) der Versorgungsleitung (31) durch zumindest eine Bohrung gebildet ist.
  10. Kraftstoff-Injektor nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Mündung (33) der Versorgungsleitung (31) durch zumindest einen Ringkanal gebildet ist.
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