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DE1024663B - Zyklonbrenner - Google Patents

Zyklonbrenner

Info

Publication number
DE1024663B
DE1024663B DEC9926A DEC0009926A DE1024663B DE 1024663 B DE1024663 B DE 1024663B DE C9926 A DEC9926 A DE C9926A DE C0009926 A DEC0009926 A DE C0009926A DE 1024663 B DE1024663 B DE 1024663B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grate
grate bars
bars
combustion chamber
combustion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC9926A
Other languages
English (en)
Inventor
Heriberto Enrique Guil Clausen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEC9926A priority Critical patent/DE1024663B/de
Publication of DE1024663B publication Critical patent/DE1024663B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • F27D99/0001Heating elements or systems
    • F27D99/0033Heating elements or systems using burners
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C3/00Combustion apparatus characterised by the shape of the combustion chamber
    • F23C3/006Combustion apparatus characterised by the shape of the combustion chamber the chamber being arranged for cyclonic combustion
    • F23C3/008Combustion apparatus characterised by the shape of the combustion chamber the chamber being arranged for cyclonic combustion for pulverulent fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)
  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

Description

  • Zyklonbrenner Die Erfindung betrifft einen Zyklonbrenner und insbesondere eine Aschenabscheidevorrichtung für diesen.
  • Bei Zyklonbrennern wird der Brennstoff im allgemeinen tangentia1 in eine zylindrische Brennkammer eingeführt, und es wird ihm dort durch ebenfalls tangential und unter Druck in die Brennkammer eingeführte Verbrennungsluft eine turbulente Bewegung erteilt. Die Brennstoffpartikeln bewegen sich dann innerhalb der Brennkammer längs einer verhältnismäßig langen schraubenlinienförmigen Bahn und können hierbei völlig verbrennen. In Zyklonbrennern kann man sämtliche Sorten von Brennstoffen zur Verbrennung bringen. Vor allem eignen sie sich jedoch zur Verbrennung von aschenreichen Brennstoffen, wie Sägespänen, Braunkohle u. dgl. Dies bedingt allerdings die Bewältigung verhältnismäßig großer Mengen an Verbrennungsrückständen.
  • Bekannt ist ein Zyklonbrenner mit einem Rost, welchem der Brennstoff zugeführt und durch welchen unter Kühlung der Roststäbe die Verbrennungsluft in die Brennkammer eingeführt wird. Hierbei sind die Roststäbe unverschieblich angeordnet und erstrecken sich parallel zur Brennerlängsachse. Einen Aschenkasten hat dieser Brenner nicht. Weiterhin ist ein Zyklonbrenner bekannt, welcher einen Rost aufweist und bei welchem sich unter dem Rost ein Aschenlasten befindet. Die Roststäbe sind dort ebenfalls unverschieblich angeordnet und erstrecken sich, sämtlich in der gleichen horizontalen Ebene liegend, in Längsrichtung des Brenners. Die beiden Brenner haben den Nachteil, daß Verbrennungsrückstände sch%ver von ihrem Rost zu entfernen sind. Backen aber gar an den Roststäben der bekannten Brenner irgendwelche Verbrennungsrückstände fest, so ist es, wenn überhaupt, nur unter den größten Schwierigkeiten und mit besonderen Werkzeugen möglich, diese abzukratzen.
  • Die Erfindung geht von den bekannten Brennern aus und verfolgt vor allem den Zweck, die bei diesen bestehenden Nachteile bezüglich der Entfernung von Verbrennungsrückständen zu beseitigen. Hierzu sieht die Erfindung einen Brenner mit einem Rost sowie einem unter diesem befindlichen Aschenkasten vor, wobei der Rost von einer unteren und einer oberen Reihe von in Querrichtung zur Brennerlängsachse verlaufenden, Roststäben gebildet wird, welche in einem Winkel zueinander etwa tangential zur Innenwandung der Verbrennungskammer angeordnet sowie längs verschiebbar gelagert sind, und daß bei Verschiebung der Roststäbe die Roststäbe der oberen Roststabreihe auf die Roststäbe der unteren Roststabreihe als Abkratzorgane wirken, während zum Abkratzen der Roststäbe der oberen Roststabreihe feststehende Abkratzorgane vorgesehen sind. Darüber hinaus ist bei dem Brenner gemäß der Erfindung in dem Aschenkasten unterhalb der Roststäbe eine Verschlußklappe vorgesehen, welche in Schließstellung einen Bestandteil der Wandung der Verbrennungskammer bildet und als Führungsblech für die einströmende Verbrennungsluft dient.
  • Bei dem Brenner nach der Erfindung können die Verbrennungsrückstände in einfacher Weise durch Verschiebung der Roststäbe beseitigt werden. Zieht man die Roststäbe zurück, so fallen die auf dem Rost befindlichen Verbrennungsrückstände nach Öffnen der Verschlußklappe des Aschenkastens in diesen. Eine Verschiebung der Roststäbe der unteren Roststabreihe mit Bezug auf die Roststäbe der oberen Roststabreihe bewirkt ein Abkratzen von Verbrennungsrückständen von den ersteren, während ein Ab-Abkratzen von Verbrennungsrückständen von den Roststäben der oberen Roststabreihe durch Verschiebung derselben längs der hierzu vorgesehenen feststehenden Abkratzorgane erfolgt. Ein Stillsetzen des Brenners ist dabei nicht unbedingt erforderlich.
  • Zur Würdigung des Standes der Technik ist noch darauf hinzuweisen, daß bei Kesselfeuerungen seit langem Treppenroste bekannt sind. Diese Treppenroste weisen nicht nur zwei, sondern eine ganze Anzahl von Roststäben bzw. -platten auf. Die Rostplatten befinden sich dabei in paralleler Lage. Weiterhin sind sie zu Gruppen zusammengefa.ßt, und zwar derart, daß die aufeinanderfolgenden Rostplatten jeweils zu einer anderen Gruppe gehören. Darüber Hinaus befinden sich die Rostplattengruppen in ständiger Bewegung, wodurch erreicht wird, daß der Brennstoff während der Verbrennung den Rost herunterwand,ert. Bei derartigen Treppenrosten ist auch bereits bekannt, diese unmittelbar unterhalb der Brennstoffeinfüllöffnung mit einer gegenüber den anderen Rostplatten schräg angeordneten, längs verechieblichen oberen Rostplatte zu versehen, welcher die Aufgabe zukommt, den Brennstoff auf den Treppenrost zu leiten und zu verhindern, daß Brennstoff hinter die anderen Rostplatten gelangt.
  • Im Rahmen der Würdigung des Standes der Technik ist auch zu erwähnen, daß bereits eine zylindrische Brennkammer bekannt ist, welche eine aus verstellbaren Segmenten bestehende Innenwandung aufweist. Bei Verstellung der Segmente entstehen zwischen diesen Spalte, welche den Durchtritt von Sekundärluft gestatten. Darüber hinaus wurde auch schon ein Zyklonbrenner ohne Rost und Aschenkasten vorgeschlagen, bei dem ein Teil der Wandung an der Unterseite seitlich aufklappbar ist. Wird dieser Teil aufgeklappt, so können die Verbrennungsrückstände aus dem Brenner herausgeholt werden. Schließlich ist auch schon eine Kohlenstaubfeuerung bekanntgeworden, welche unterhalb ihrer Brennkammer einen Vergasungsschacht aufweist, welcher mit einem Rost und an seinem unteren Ende unterhalb des Rostes mit einer Verschlußklappe versehen ist. Durch Betätigung dieser Klappe können die von dem Rost ausgetragenen Verbrennungsrückstände abgeführt werden..
  • In der Zeichnung ist ein Zyklonbrenner gemäß der Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 den Zyklonbrenner im Querschnitt und Fig.2 den Zyklonbrenner im Schnitt nach Linie A-B in Fig. 1.
  • Die Verbrennung findet in einer Brennkammer 1 statt, die mit einem Rost 2, einem Einführtrichter 3 für den Brennstoff und einer Einlaßleitung 4 für die Verbrennungsdruckluft versehen ist.
  • Der Rost 2 besteht aus einer unteren und einer ,oberen Reihe von Roststäben 7, die an Stangen 8 mit rechteckigem Querschnitt befestigt sind. Die Stangen 8 befinden sich in einer zur Oberkante der Roststäbe 7 parallelen Lage und sind in Führungen 9 in der Wand der Brennkammer 1 geführt. Auf Grund dessen können die Stangen 8 und die Roststäbe 7 hin und zurück verschoben werden.
  • Unter dem Rost 2 ist ein Aschenkasten 10 angeordnet, der mit einer um eine Achse 11 schwenkbaren Klappe 12 versehen ist. In der Stellung 12a stellt diese Klappe einen Bestandteil der inneren Wandung der Brennkammer dar und dient dann als Führungsblech für die Verbrennungsluft. Diese strömt in eine Ausnehmung 13 der Kammerwandung ein und von hier durch zwischen den Roststäben 7 sowie zwischen diesen und der Kammerwandung befindliche Durchlässe 14 in die Brennkammer 1. Wird die Klappe 12 in die Stellung 12b geschwenkt, so kann die von dem Rost ausgetragene Asche in den Aschenkasten 10 gelangen.
  • Der Brenner arbeitet wie folgt: Der Brennstoff wird unter der Wirkung der Schwerkraft oder in anderer Weise durch den Trichter 3 in die Brenn-. kammer 1 eingeführt und über den Rost 2 verteilt. Die Verbrennungsluft, die durch die Leitung 4 eingeleitet wird, strömt unter Druck in die Brennkammerausnehmung 13 und von. dort unter Kühlung der Roststäbe 7 durch die zwischen diesen befindlichen Durchlässe 14 zu dem auf den Rost 2 gelangenden Brennstoff. Der Brennstoff wird dann von der Verbrennungsluft erfaßt und unter Verbrennung in der Brennkammer 1 rundgewirbelt. Die bei der Verbrennung entstehenden Gase sowie die von diesen mitgerissenen Brennstoffrückstände verlassen die Brennkammer 1 durch einen der Auslässe 5 oder 6.
  • Infolge der hohen Temperatur in der Brennkammer 1 und der Kühlwirkung, die von der einströmenden Luft auf die Roststäbe 7 ausgeübt wird, werden die Brennstoffrückstände, die auf den Rost 2 herabfallen, im allgemeinen nicht an den Roststäben 7 haftenbleiben. Die Brennstoffrückstände (Asche und Schlacke) bilden vielmehr Körner, welche größtenteils von dem Luftstrom mitgenommen werden oder durch den Rost 2 fallen, so daß für den stetig zugeführten Brennstoff Platz frei bleibt.
  • Bei Verwendung von Brennstoffen mit hohem Aschengehalt, deren Brenndauer verhältnismäßig lang ist, werden sich gewisse Mengen von unverbrennbaren Bestandteilen, wie Asche, an der Oberseite der Roststäbe 7 ansammeln. Infolge der dabei entstehenden hohen Temperaturen wird die Asche das Bestreben haben, zu schmelzen und sich an den Roststäben 7 als ein Belag abzusetzen. In diesen Fällen ist es notwendig, die Asche loszukratzen, so daß sich die Luftdurchlaßkanäle nicht zusetzen. Die Stangen 8 stehen daher mit einem nicht dargestellten Verschiebemechanismus in Verbindung, der von Hand, mit Dampf oder elektrisch betätigt werden kann. Mit Hilfe dieses Mechanismus können die Roststäbe 7 längs einer Strecke hin und zurück verschoben werden, die ihrer gesamten Länge entspricht. Wenn eine Reinigung des Rostes 2 vorgenommen werden soll, wird zweckmäßig die Einführung von Brennstoff durch den Trichter 3 unterbrochen und die Klappe 12 in die Stellung 12b geschwenkt. Alsdann wird der Verschiebemechanismus für die Roststäbe 7 der oberen Roststabreihe in Gang gesetzt, so daß sich diese nach rückwärts bewegen. Während dieser Bewegung wirken die untere Kante 15 der Lufteinlaßleitung 4 sowie entsprechende nicht näher dargestellte Vorsprünge der Brennkammerwandung als Kratzorgan auf den oberen Rand der oberen Roststäbe 7. Nachdem die Roststäbe 7 der oberen Roststabreihe ihre äußerste Lage erreicht haben, werden sie in die Ausgangslage zurückgeschoben. Unmittelbar danach wird der Verschiebemechanismus für die Roststäbe 7 der unteren Roststabreifie betätigt, wobei die Vorderkante der Roststäbe 7 der oberen Roststabreihe als Kratzorgan wirkt. Die Verbrennungsrückstände, die von den Roststäben 7 losgekratzt werden, fallen in den Aschenkasten 10 herab. Nach der Reinigung des Rostes wird die Klappe 12 wieder in die Stellung 12a zurückgeschwenkt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zyklonbrenner mit einem Rost, welchem der Brennstoff zugeführt und durch welchen unter Kühlung der Roststäbe die Verbrennungsluft unter Druck in die zylindrische Verbrennungskammer eingeführt wird, sowie einem unterhalb des Rostes befindlichen Aschenkasten, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost (2) von einer unteren und einer oberen Reihe von in Querrichtung zur Brennerlängsachse verlaufenden Roststäben (7) gebildet wird, welche in einem Winkel zueinander etwa tangential zur Innenwandung der Verbrennungskammer (1) angeordnet sowie längs verschiebbar gelagert sind, und daß bei Verschiebung der Roststäbe (7) die Roststäbe der oberen Roststabreihe auf die Roststäbe der unteren Roststabreihe als Abkratzorgane wirken, während zum Abkratzen der Roststäbe (7) der oberen Roststabreihe feststehende Abkratzorgane (15) vorgesehen sind.
  2. 2. Zyklonbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Aschenkasten (10) unterhalb der Roststäbe (7) eine Verschlußklappe (12) vorgesehen ist, welche in Schließstellung (12a) einen Bestandteil der Wandung der Verbrennungskammer (1) bildet und als Führungsblech für die einströmende Verbrennungsluft dient. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 421684; deutsche Patentanmeldung P 1523 V/241; USA.-Patentschriften Nr. 1390 715, 1762 505, 2 395 103, 2 476 507.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0464436A3 (en) * 1990-07-02 1992-03-25 Forschungszentrum Juelich Gmbh Cyclonic burner with cylindrical combustion chamber

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