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Die Erfindung betrifft ein tragbares
Werkzeug nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
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Insbesondere im Sanitärbereich
sind tragbare Werkzeuge bekannt, die Rohraufweitgeräte, Preßwerkzeuge
zum Radial- oder Axialverpressen von rohrförmigen Werkstücken und
dergleichen sind. Der Handwerker benötigt unterschiedliche Werkzeuge, damit
er auch unterschiedliche Arbeiten durchführen kann. Die Anschaffung
dieser verschiedenen Werkzeuge ist kostspielig. Außerdem ist
der Handwerker gezwungen, diese Werkzeuge ständig bei sich zu führen.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das
gattungsgemäße tragbare
Werkzeug so auszubilden, daß der
Handwerker unterschiedlichste Arbeiten kostengünstig und einfach durchführen kann.
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Diese Aufgabe wird beim gattungsgemäßen tragbaren
Werkzeug erfindungsgemäß mit den
kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
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Das erfindungsgemäße tragbare Werkzeug weist
das auf der drehbar gelagerten Gewindespindel sitzende Aufnahmestück auf,
in das unterschiedlichste Werkzeugelemente eingesetzt werden können. Die
Gewindespindel selbst wird vom Antriebsmotor drehbar angetrieben.
Möchte
der Handwerker beispielsweise ein Rohrende aufweiten, setzt er in das
Aufnahmestück
einen entsprechenden Rohraufweiter ein. Möchte der Handwerker beispielsweise ein
Rohr oder einen Fitting radial verpressen, schließt er an
das tragbare Werkzeug ein entsprechendes Preßwerkzeug als Werkzeugelement
an. Somit benötigt
der Handwerker für
die unterschiedlichsten Arbeiten nur noch ein tragbares Werkzeug,
an das er wahlweise die unterschiedlichsten Werkzeugelemente anschließen kann.
Die Anschaffung der einzelnen Werkzeugelemente ist kostengünstig, da
nicht das gesamte Werkzeug mit Antriebsmotor benötigt wird. Außerdem muß der Handwerker
nur noch ein einziges Werkzeug mit sich führen, an das er die verschiedenen
Werkzeugelemente anschließen
kann.
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Bei einer weiteren erfindungsgemäßen Ausbildung
sitzen auf der Gewindespindel des erfindungsgemäßen tragbaren Werkzeuges zwei
Aufnahmestücke,
die gegenläufig
bewegt werden können. An
die beiden Aufnahmestücke
können
beispielsweise die beiden Arme einer Preßzange angeschlossen werden,
mit der Rohrstücke
oder Fittinge radial verpreßt
werden. Die beiden Arme werden an die Aufnahmestücke angeschlossen, die anschließend mit der
Gewindespindel gegensinnig zueinander bewegt werden. Je nach Bewegungsrichtung
wird dadurch die Preßzange
geöffnet
oder geschlossen.
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Bei einer anderen Ausbildung ist
das tragbare Werkzeug so ausgebildet, daß der Halter gegen andere Werkzeugeinheiten
ausgetauscht werden kann. Es ist dadurch möglich, entweder unterschiedlich
gestaltete Halter an das Werkzeug anzuschließen oder anstelle des Halters
andere Werkzeugeinheiten, wie Rohrbiegeeinheiten und dergleichen,
anzuschließen.
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Das tragbare Werkzeug hat verhältnismäßig geringes
Gewicht, so daß es
vom Handwerker bequem und vor allen Dingen ermüdungsfrei getragen werden kann,
so daß er
mit dem Werkzeug auch länger
dauernde Arbeiten ohne Schwierigkeiten ausführen kann.
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Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich
aus den weiteren Ansprüchen,
der Beschreibung und den Zeichnungen.
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Die Erfindung wird anhand einiger
in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es
zeigen
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1 einen
Axialschnitt durch ein erfindungsgemäßes Elektrowerkzeug,
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2 einen
Schnitt längs
der Linie II-II in 1,
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3 im
Axialschnitt eine zweite Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Elektrowerkzeuges,
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4 im
Axialschnitt eine dritte Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Elektrowerkzeuges,
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5 eine
Ansicht in Richtung des Pfeiles V in 4,
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6 im
Axialschnitt eine vierte Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Elektrowerkzeuges,
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7 im
Axialschnitt eine fünfte
Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Elektrowerkzeuges.
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Das Elektrowerkzeug gemäß 1 hat ein längliches
Gehäuse 1,
in dem ein Elektromotor 2 untergebracht ist. Er ist liegend
im Gehäuse 1 angeordnet,
so daß die
Längsachse 3 des
Elektromotors 2 parallel zur Längsachse des Gehäuses 1 liegt.
Vorteilhaft fällt
die Längsachse 3 mit
der Längsachse
des Gehäuses 1 zusammen.
Aufgrund der liegenden Anordnung des Elektromotors 2 kann
das Gehäuse 1 eine schlanke
Ausbildung haben. Eine Netzanschlußleitung 4 ist am
freien Ende des Gehäuses 1 nach
außen
geführt.
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Das Gehäuse 1 ist mit einem
Griff 5 versehen, mit dem sich das Elektrowerkzeug bequem
tragen läßt. Der
Griff 5 ist vorteilhaft einstückig mit dem Gehäuse 1 ausgebildet,
das seinerseits vorteilhaft aus zwei Gehäuseschalen gebildet sein kann,
die miteinander vorteilhaft verschraubt werden. Dadurch kann das
Gehäuse 1 bequem
geöffnet
werden, um etwa den Elektromotor 2 zu reparieren. Der Griff 5 erstreckt
sich vorteilhaft über
mehr als die halbe Länge des
Gehäuses 1 ,
so daß das
Elektrowerkzeug über längere Zeit
hinweg bequem getragen werden kann.
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An das von der Netzanschlußleitung 4 abgewandte
Ende des Motorgehäuses 1 ist
ein Getriebegehäuse 6 angeschlossen,
in dem sich ein Untersetzungsgetriebe 7 befindet. Das Getriebegehäuse 6 kann
an das Motorgehäuse 1 angeschraubt
sein. Dies hat den Vorteil, daß das
Getriebegehäuse 6 unabhängig vom
Motorgehäuse 1 demontiert
werden kann, um an das Untersetzungsgetriebe 7 zu gelangen.
Das Getriebegehäuse 6 besteht
ebenfalls vorteilhaft aus zwei Gehäuseschalen, die lösbar miteinander
verbunden sind. Es ist selbstverständlich möglich, das Motor- und das Getriebegehäuse 6 einstückig miteinander
auszubilden.
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An die vom Motorgehäuse 1 abgewandte Stirnseite
des Getriebegehäuses 6 ist
ein Halter 8 angeschlossen, der Aufnahmestücke 15, 32 aufweist, an
die unterschiedlichste Werkzeugelemente angeschlossen werden können. Der
Halter 8 hat eine Rippe 11 zur Versteifung, die
an einen Anschlußflansch 12 senkrecht
anschließt,
mit dem der Halter 8 das entsprechende Ende des Getriebegehäuses 6 übergreift.
Die Rippe 11 liegt senkrecht zum Flansch 12 und
steht senkrecht von einem U-förmigen
Abdeck- bzw. Führungsteil 13 ab,
das entgegengesetzt zur Rippe 11 offen ist und eine Gewindespindel 14 abdeckt, die
im Halter 8 drehbar gelagert ist. Auf der Gewindespindel 14 ist
das Anschlußstück 15 gelagert,
das je nach Drehrichtung längs
der Gewindespindel 14 verschoben wird. Das Aufnahmestück 15 liegt
mit einander gegenüberliegenden
Seitenwänden 16, 17 an
den einander zugewandten Innenseiten der Schenkel 18, 19 des
Führungsteiles 13 an. Um
die Reibung zu verringern, sind die Seitenwände 16, 17 des
Aufnahmestückes 15 mit
Vertiefungen 20, 21 versehen. Auf der von der
Rippe 11 abgewandten Seite ist das Aufnahmestück 15 mit
einer Aufnahme 22 versehen, in die ein Preßteil eingesetzt
wird. In einer Seitenwand 23 des aus dem Abdeckteil 13 ragenden
Teiles des Aufnahmestückes 15 ist
eine Befestigungsschraube 24 gelagert, die nach dem Einsetzen des
Preßteiles 10 in
eine entsprechende Vertiefung 26 in der einen Seitenwand
des Preßteiles 10 geschraubt
wird.
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Das Preßteil 10 hat einen
Ansatz 27, mit dem es in die Aufnahme 22 des Aufnahmestückes 15 gesteckt
wird. Dieser Ansatz 27 kann eckigen oder auch runden Querschnitt
haben und liegt mit seiner Mantelfläche an der Innenwand 28 der
Aufnahme 22 an. Dadurch ist das Preßteil 10 sicher im
Aufnahmestück 15 gehalten
und kann die beim Einsatz des Elektrowerkzeuges auftretenden Kräfte zuverlässig auf
das Aufnahmestück 15 übertragen.
Der Ansatz 27 steht senkrecht von einem Flansch 29 ab,
mit dem das Preßteil 10 an
der freien Stirnseite 30 (2)
des Aufnahmestückes 15 anliegt.
An der vom Ansatz 27 abgewandten Seite steht über den
Flansch 29 ein Anschlußstück 31 ab,
an das in noch zu beschreibender Weise Werkzeuge oder Werkstücke angeschlossen
werden können.
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Das Preßteil 10 ist ebenso
wie ein Preßteil 9, das
in das Aufnahmestück 32 eingesetzt
wird, einstöckig
aus Metall ausgebildet. Das Preßteil 9 ist
spiegelsymmetrisch zum Preßteil 10 am
Halter 8 befestigt. Das Preßteil 9 wird in das
Aufnahmestück 32 gesteckt,
das im wesentlichen gleich ausgebildet ist wie das Aufnahmestück 15.
Das Aufnahmestück 32 sitzt nicht
auf der Gewindespindel 14, sondern ist einstöckig mit
dem Halter 8 ausgebildet. Beim Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug
bleibt darum das Aufnahmestück 32 mit
dem darin eingesetzten Preßteil 9 ortsfest
in bezug auf den Halter 8.
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Die Gewindespindel 14 wird
vom Elektromotor 2 über
das Untersetzungsgetriebe 7 drehbar angetrieben. Der Elektromotor 2 hat
eine Antriebswelle 33, deren Achse mit der Längsachse 3 des
Elektromotors zusammenfällt
und am freien Ende mit einem Kitzel 34 versehen ist. Es
greift in ein Zahnrad 35 ein, das drehfest auf einer Welle 36 gelagert
ist. Das Ritzel 34 und das Zahnrad 35 bilden eine
erste Getriebestute des Untersetzungsgetriebes 7. Die Welle 36 liegt
parallel zur Antriebswelle 33 und ist innerhalb des Getriebegehäuses 6 drehbar
gelagert. Über
eine Rutschkupplung 37 ist die Welle 36 mit einer
fluchtend zu ihr liegenden Zwischenwelle 38 gekuppelt, die
ebenfalls innerhalb des Getriebegehäuses 6 drehbar gelagert
ist und am freien Ende ein Ritzel 39 aufweist, das in Eingriff
mit einem Zahnrad 40 ist. Das Ritzel 39 mit dem
Zahnrad 40 bildet eine zweite Stufe des Untersetzungsgetriebes 7.
Die beiden Zahnräder 35, 40 der
beiden Getriebestufen haben vorteilhaft gleichen Durchmesser, der
größer ist
als der Durchmesser der Ritzel 34, 39. Das Zahnrad 40 sitzt
drehfest auf einem axialen Ansatz 41 der Gewindespindel 14.
Der Ansatz 41 mit dem Zahnrad 40 liegt innerhalb des
Getriebegehäuses 6,
während
die Gewindespindel 14 innerhalb des Führungsteiles 13 des
Halters 8 untergebracht ist. Ihr eines, im Bereich des
Aufnahmestückes 32 liegendes
Ende ist in einer Lageröffnung 42 des
Halters 8 drehbar gelagert.
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Der Elektromotor 2 wird
mit einem Schalter 43 ein- und ausgeschaltet, der sich
innerhalb der Grifföffnung 44 des
Griffes 5 befindet. Der Schalter 43 kann dadurch
bequem vom Benutzer des Elektrowerkzeuges betätigt werden.
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Die Preßteile 9, 10 des
Elektrowerkzeuges dienen zum Axialverpressen von rohrförmigen Werkstücken, wie
Fittinge. Sie werden zwischen die beiden Preßteile 9, 10 gelegt.
Anschließend
wird durch Drehen der Gewindespindel 14 das Preßteil 10 gegen
das Preßteil 9 bewegt
und dabei das zwischen ihnen liegende Werkstück axial verpreßt. Die
Ausbildung der Preßteile 9, 10 ist
an sich bekannt und wird darum auch nicht näher beschrieben. Nach dem Preßvorgang
wird die Drehrichtung des Elektromotors 2 umgekehrt und
das Preßteil 10 zurückbewegt. Das
axial verpreßte
Werkstück
läßt sich
dann bequem entnehmen. Anstelle der Preßteile 9, 10 können die
unterschiedlichsten Werkzeugelemente verwendet werden, die einfach
angeschlossen werden können. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel.
In die Aufnahme 45 des Aufnahmestückes 32 ist ein Träger 46 für ein Aufweitwerkzeug 47 eingesetzt.
Der Träger 46 hat
einen Ansatz 48, mit dem er in die Aufnahme 45 des
ortsfesten Aufnahmestückes 32 eingesetzt ist.
Mit der Befestigungsschraube 24, die in der Gewindebohrung 25 des
Aufnahmestückes 32 gelagert ist,
wird der Träger 46 in
der Aufnahme 45 des Aufnahmestückes 32 gesichert.
Der Ansatz 48 steht von einem Lagerkörper 49 ab, der eine
zentrale Durchgangsöffnung 50 für einen
Aufweiter 51 aufweist. Die Längsachse der Durchgangsöffnung 50 liegt
parallel zur Längsachse 3 des
Gehäuses 1 sowie
zur Gewindespindel 14. Der Aufweiter 51 liegt
mit Radialspiel in der Durchgangsöffnung 50 und ragt
in der Ausgangsstellung, die in 3 dargestellt
ist, über
beide Enden der Durchgangsöffnung 50.
Die Innenwand 52 der Durchgangsöffnung 50 weist einen
nach innen ragenden Ringbund 53 auf, durch den der Aufweiter 51 ragt.
Er ist mit einem über
seinen Umfang vorstehenden Anschlagring 54 versehen, dessen
Außendurchmesser
dem Innendurchmesser der Durchgangsöffnung 5 entspricht
und der kleiner ist als der Innendurchmesser des Ringbundes 53.
Außerdem sitzt
auf dem Aufweiter 51 wenigstens eine Druckfeder 55,
die sich mit einem Ende am Ringbund 53 und mit dem anderen
Ende an einem Bund 56 des Aufweiters 51 abstützt. Die
Druckfeder 55 ist auf der dem Anschlußteil 10 zugewandten
Seite der Durchgangsöffnung 50 vorgesehen.
Der Anschlagring 54 befindet sich auf der vom Preßteil 10 abgewandten
Seite des Ringbundes 53 und liegt unter der Kraft der Druckfeder 55 am
Ringbund 53 an. Da der Anschlagring 54 formschlüssig in
eine Ringnut 57 des Aufweiters 51 eingreift, nimmt
der Aufweiter 51 zuverlässig
seine Ausgangslage ein, in der er mit seinem kegelförmig zulaufenden
Aufweitende 58 entgegengesetzt zum Preßteil 10 aus der Durchgangsöffnung 50 teilweise ragt.
In Richtung auf das Preßteil 10 steht
der Aufweiter 51 so weit vor, daß er im Bewegungsweg des Preßteiles 10 liegt,
wenn dieses in Richtung auf das Aufnahmestück 32 durch die Gewindespindel 14 bewegt
wird.
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Der Benutzer, der das Elektrowerkzeug
am Griff 5 trägt,
setzt das Elektrowerkzeug so an ein (nicht dargestelltes) aufzuweitendes
Rohr an, daß das
Aufweitende 58 des Aufweiters 51 in das Rohrende
eingreift. Anschließend
wird durch Betätigen des
Schalters 43 der Elektromotor 3 eingeschaltet,
so daß über das
Untersetzungsgetriebe 7 die Gewindespindel 14 drehbar
angetrieben wird. Das Preßteil 10 wird
dadurch in Richtung auf das überstehende
Ende des Aufweiters 51 verschoben. Da das Preßteil 10 über das
Aufnahmestück 15 in
Verschieberichtung an den Innenseiten der Schenkel 18, 19 des
Führungsteiles 13 geführt wird,
wird das Preßteil 10 einwandfrei
geführt
und gelangt zuverlässig
auf das überstehende
Ende des Aufweiters 51. Er wird dann vom Preßteil 10 gegen
die Kraft der Druckfeder 55 mitgenommen, wodurch das Aufweitende 58 weiter in
das Rohrende verschoben wird. Das kegelförmige Aufweitende weitet das
Rohrende entsprechend auf.
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Am Ende des Aufweitvorganges kann
das Elektrowerkzeug mit dem Aufweiter 51 aus dem aufgeweiteten
Rohrende herausgezogen werden. In der Grifföffnung des Elektrowerkzeuges
befindet sich ein Umschalter 59, mit dem die Drehrichtung
des Elektromotors 3 umgekehrt werden kann. Dadurch kann das
Preßteil 10 nach
dem Aufweitvor gang wieder zurück
in die Ausgangslage verschoben werden, wobei der Aufweiter 51 durch
die Druckfeder 55 so weit in der Durchgangsöffnung 50 des
Trägers 46 zurückgeschoben
wird, bis er mit seinem Anschlagring 54 am Ringbund 53 zur
Anlage kommt.
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Der Ansatz 48 des Trägers 46 kann
wie die Ansätze 27 der
Preßteile 9, 10 viereckigen
Querschnitt haben, so daß die
entsprechenden Aufnahmen 22, 45 der Aufnahmestücke 15, 32 entsprechenden
viereckigen Querschnitt haben. Vorteilhaft weist in diesem Falle
jede Seite des Ansatzes eine Vertiefung 26 für den Eingriff
der Befestigungsschraube 24 auf. Die eckige Querschnittsausbildung
hat den Vorteil, daß die
Preßteile 9, 10 bzw.
der Träger 46 gegen Drehen
einwandfrei gesichert sind. In Verbindung mit der seitlichen Führung des
Aufnahmestückes 15 an den
Schenkeln 18, 19 des Führungsteiles 13 wird
somit gewährleistet,
daß mit
dem Elektrowerkzeug genaue Bearbeitungen von Werkstücken möglich sind.
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Das Aufweitwerkzeug 47 läßt sich
sehr einfach am Elektrowerkzeug befestigen und lösen.
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Anstelle des Preßteiles 10 kann für den Aufweitvorgang
auch ein anderes Betätigungselement
in das Aufnahmestück 15 eingesetzt
werden.
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Die 4 und 5 zeigen eine weitere Möglichkeit,
an das Elektrowerkzeug ein anderes Werkzeugelement, in diesem Falle
ein Preßwerkzeug,
anzuschließen,
das mit dem Antrieb des Elektrowerkzeuges betätigt werden kann. Das Preßwerkzeug 60 ist in
herkömmlicher
Weise ausgebildet und weist zwei Arme 61 , 62 auf,
die gegensinnig zueinander um Achsen 63, 64 verschwenkbar
sind. Die Achsen 63, 64 liegen parallel zueinander
sowie senkrecht zur Gewindespindel 14. Die Arme 61, 62 sind
zweiarmige Hebel. An einem Ende weisen sie jeweils eine Öffnung 65, 66 auf,
welche Achsen 67, 68 aufneh men. Am anderen Ende
sind die Arme 61, 62 mit Preßteilen 69, 70 versehen,
die in bekannter Weise eine teilkreisförmige Vertiefung 71, 72 aufweisen,
in die ein radial zu verpressendes Werkstück eingelegt werden kann.
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Wie sich aus 4 ergibt, liegt das Preßwerkzeug 60 mit
Abstand von den Aufnahmestücken 15, 32.
Dadurch ist gewährleistet,
daß das
Preßwerkzeug 60 beim
Verpressen des Werkstückes
einwandfrei geöffnet
und geschlossen werden kann. Die Achsen 67, 68 durchsetzen
Hülsen 73, 74,
die als Abstandhalter dienen und das Preßwerkzeug 60 auf Abstand
zu den Aufnahmestücken 15, 32 halten.
Damit die beiden Arme 61, 62 beim Preßvorgang
zuverlässig
geschwenkt werden können,
sind die Arme 61, 62 mit Kugellagern 75, 76 auf
den freien Enden der Achsen 67, 68 gelagert. Die
Arme 61, 62 liegen an den Stirnseiten der Hülsen 73, 74 an,
die ihrerseits an Kupplungsstücken 77, 78 anliegen,
die mit einem Ansatz 79, 80 in die Aufnahmen 22, 45 der
Aufnahmestücke 15, 32 eingesetzt
und dort in der anhand der vorigen Ausführungsbeispiele beschriebenen
Weise gehalten sind. Die Achsen 67, 68 sind an
die Kupplungsstücke 77, 78 geschraubt
und pressen dadurch die Hülsen 73, 74 gegen
die Kupplungsstücke.
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Zu Beginn eines Preßvorganges
wird der Elektromotor 2 so eingeschaltet, daß das Aufnahmestück 15 aus
der in 4 dargestellten
Lage nach links auf der Gewindespindel 14 verschoben wird. Dadurch
schwenkt der Arm 62 relativ zum Arm 61 um die
Achse 64, so daß das
Preßwerkzeug 60 geöffnet wird.
Dann kann in die Vertiefungen 71, 72 der Preßteile 69, 70 das
radial zu verpressende Werkstück, zum
Beispiel ein Fitting, eingelegt werden. Mit dem Umschalter 59 wird
die Drehrichtung des Elektromotors 2 umgekehrt, so daß die Spindel 14 so
gedreht wird, daß das
Anschlußstück 15 in
Richtung auf die in 4 dargestellte
Lage verschoben wird. Dies hat zur Folge, daß sich die beiden Preßteile 69, 70 schließen und
das in den Vertiefungen 71 , 72 liegende Werkstück radial
verpressen. 5 zeigt
die Endlage der Arme 61 , 62 des Preßwerkzeuges 60 nach dem
Preßvorgang.
Damit das verpreßte
Werkstück entnommen
werden kann, wird die Drehrichtung des Elektromotors 2 umgeschaltet,
so daß das
Aufnahmestück 15 wieder
in Richtung auf das Aufnahmestück 32 verschoben
und dadurch das Preßwerkzeug 60 zur
Entnahme des verpreßten
Werkstückes
geöffnet
wird.
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Mittels der Kupplungsstücke 77, 78 läßt sich das
Preßwerkzeug 60 mühelos am
Elektrowerkzeug befestigen. Ebenso ist es einfach möglich, das
Preßwerkzeug 60 abzunehmen.
Vorteilhaft ist es, wenn die Achsen 67, 68 mit
den Hülsen 73, 74 und
den Kupplungsstücken 77, 78 lösbar mit
dem Preßwerkzeug 60 verbunden
sind. Dann kann ein herkömmliches
Preßwerkzeug über diese
Anschlußteile
mit dem Elektrowerkzeug gekuppelt werden.
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6 zeigt
eine weitere Ausführungsform des
Elektrowerkzeuges. Im Unterschied zum vorigen Ausführungsbeispiel
sitzen auf der Gewindespindel 14 beide Aufnahmestücke 15, 32.
Die Gewindespindel 14 hat zwei gegenläufige Gewinde 81, 82,
die vorteilhaft jeweils über
die halbe Länge
der Gewindespindel 14 vorgesehen sind. Dadurch werden die
beiden Aufnahmestücke 15, 32 beim
Drehen der Gewindespindel 14 gegensinnig zueinander bewegt.
Die beiden Aufnahmestücke 15, 32 sind
gleich ausgebildet, jedoch spiegelsymmetrisch zueinander auf der Gewindespindel 14 angeordnet.
Der Verschiebeweg des Aufnahmestückes 15 wird
durch einen radial nach innen ragenden Bund 83 des Abdeck/Führungsteiles 13 begrenzt.
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Da beide Anschlußstücke 15, 32 bewegbar sind,
ist die Spindel 14 länger
als beim vorigen Ausführungsbeispiel.
Im übrigen
ist das Elektrowerkzeug gemäß 6 gleich ausgebildet wie
das vorige Ausführungsbeispiel.
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7 zeigt
ein Elektrowerkzeug, das im wesentlichen gleich ausgebildet ist
wie die Ausführungsform
nach den 1 und 2. Der Unterschied liegt in der Ausbildung
der Aufnahmestücke.
Das Aufnahmestück 15,
das auf der Gewindespindel 14 sitzt, hat eine Anschlußlasche 84,
an die eine Achse 85 angeschlossen werden kann, die sich
senkrecht zur Gewindespindel 14 erstreckt. Die Längsmittellinie
der Achse 85 liegt in einer Ebene, die senkrecht zu der die
Achse 86 der Gewindespindel 14 enthaltenden Ebene
verläuft.
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Das einstöckig mit dem Abdeck/Führungsteil 13 ausgebildete
Aufnahmestück 32 hat
ebenfalls eine Anschlußlasche 87,
an die eine Achse 88 angeschlossen werden kann. Sie liegt
parallel zur Achse 85.
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In 7 ist
beispielhaft dargestellt, daß an die
beiden Anschlußlaschen 84, 87 der
Aufnahmestücke 15, 32 das
Preßwerkzeug 60 angeschlossen werden
kann. Durch Verschieben des Anschlußstückes 15 auf der Spindel 14 wird,
wie anhand der 4 und 5 erläutert worden ist, das Preßwerkzeug 60 geöffnet und
geschlossen. Aufgrund der beschriebenen Lage der Anschlußlaschen 84, 87 und
der Achsen 85, 88 nimmt das Preßwerkzeug 60 eine
solche Lage ein, daß das
Elektrowerkzeug während
des Preßvorganges
nicht um 90° gedreht
werden muß, wie
dies bei der Ausführungsform
gemäß den 4 und 5 der Fall ist. Dort liegen die Längsmittellinien
der Achsen 67, 68 in der gleichen Ebene wie die
Achse der Gewindespindel 14. Beim Ausführungsbeispiel nach 7 erstrecken sich die Anschlußlaschen 84, 87 in
Richtung der Längsachse
der Gewindespindel 14. Das Preßwerkzeug 60 kann
so angeschlossen werden, daß die
freien Enden der Arme 61 , 62 des Preßwerkzeuges 60 mit
ihren Seitenflächen
an den Anschlußlaschen 84, 87 anliegen
und dadurch während
des Preßvorganges
abgestützt
werden.
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Die beschriebenen Elektrowerkzeuge
sind zum Anschluß unterschiedlichster
Werkzeuge vorgesehen. Beispielhaft sind die Preßteile 9, 10,
der Aufweiter 51 und das Preßwerkzeug 60 in Form
einer Preßzange
dargestellt und beschrieben worden. An die jeweiligen Anschlußstücke der
Elektrowerkzeuge können
auch andere Werkzeugeinheiten, wie beispielsweise ein Preßkopf, angeschlossen
werden. Der Elektromotor 2 treibt über das Untersetzungsgetriebe 7 die
Spindel 14 mit der erforderlichen Drehzahl an, so daß die an
die Anschlußstücke angeschlossenen
Werkzeuge zuverlässig
und sicher betätigt
werden können.
Der Handwerker kann somit für unterschiedlichste
Werkzeuge eine einzige Antriebseinheit einsetzen und benötigt für die verschiedenen Werkzeuge
nicht jeweils eine eigene Antriebseinheit. Der Halter 8 ist
vorteilhaft lösbar
an das Getriebegehäuse 6 angeschlossen,
so daß es
ohne weiteres möglich
ist, unterschiedlich gestaltete Halter 8 einzusetzen, so
daß der
Handwerker die Möglichkeit
hat, zur Betätigung
unterschiedlichster Werkzeuge den entsprechenden Halter 8 zu
verwenden. Dadurch steht dem Handwerker eine noch größere Variationsmöglichkeit
zur Verfügung,
so daß er
eine große
Zahl unterschiedlichster Werkzeuge mit einem einzigen Antrieb und
mit gegebenenfalls mehreren Haltern 8 verwenden kann.