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Verfahren zur Herstellung von cyclopentenylsubstituierten Ketonen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von cyclischen Ketonen.
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Das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel
in Gegenwart einer Verbindung der allgemeinen Formel
in denen Fi, Rov R3 und R, Wasserstoff oder einen acyclischen Kohlenwasserstonrest
mit höchstens 7 Kohlenstoffatomen bezeichnen und die Substituenten Rl-R4 in beiden
Verbindungen identisch sind, auf 130 bis 160° erhitzt.
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Unter acyclischen Kohlenwasserstoffresten sind sowohl gesättigte
als auch ungesättigte aliphatische Kohlenwasserstoffreste, wie z. B. Methyl-, Äthyl-,
Isopropyl-, n-Butyl-, Allyl-oder Propargylreste zu verstehen.
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Die als Ausgangsmaterialien verwendeten Alkohole der allgemeinen
Formel (II) können durch Kondensation eines Ketons der allgemeinen Formel
in welcher Ri, R2, R3 und R4 die oben angegebene Bedeutung besitzen, mit einem Alkalimetallacetylid
in flüssigem Ammoniak und Hydrolyse des erhaltenen Kondensationsproduktes erhalten
werden.
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Die Acetessigsäureester der allgemeinen Formel (I) können durch Kondensation
der Alkohole der allgemeinen Formel (II) mit Diketen hergestellt werden.
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Die Durchführung des Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung
geschieht zweckmäßigerweise so, daß man. ein Gemisch gleicher Gewichtsmengen der
Ausgangsverbindungen der allgemeinen Formeln (I) und (II) auf 130 bis 160°, vorzugsweise
150 bis 155°, erhitzt. Die Reaktion findet unter Kohlendioxydentwicklung statt.
Das Erhitzen des Reaktionsgemisches wird zweckmäßigerweise so lange fortgesetzt,
bis die Kohlendioxydentwicklung aufhört.
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Das Reaktionsprodukt kann durch fraktionierte Destillation des Reaktionsgemisches
isoliert werden. Die Isolierung und Reinigung des Endproduktes können auch durch
Aufnahme des Reaktionsgemisches in Petroläther, Extrahieren der Lösung mit Alkalibicarbonatlösung
zwecks Entfernung saurer Nebenprodukte, Waschen der organischen Phase mit Wasser
und fraktionierte Destillation unter vermindertem Druck durchgeführt werden.
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Die nach dem Verfahren gemäß der Erfindung erhältlichen Produkte
sind neue Verbindungen, denen die folgende allgemeine Formel zukommt :
Die Reste Ri, R2, R3 und R4 besitzen die vorstehend angegebene Bedeutung. Diese
neuen Verbindungen besitzen charakteristische Geruchsnoten, die an Veilchen-und
Irisduft erinnern ; sie sind als Riechstoffe, z. B. bei der Herstellung von Parfums,
Seifen und ganz allgemein von parfümierten Produkten verwendbar.
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Die Erfindung wird in den nachfolgenden Beispielen erläutert.
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Beispiel 1 Ein Gemisch aus 236 g racemischem 3, 7-Dimethylocten-(6)-in-(1)-ol-(3)
(Dehydrolinalol) und 236 g [3, 7-Dimethylocten-(6)-in-(1)-yl-(3)]-acetoacetat (hergestellt
durch Kondensation von Diketen mit racemischem Dehydrolinalol) wird mittels eines
Ölbades auf etwa 150 unter kräftigem Rühren erhitzt. Es erfolgt eine langsame Entwicklung
von Kohlendioxyd, die nach etwa 8 Stunden zu Ende geht. Man unterbricht dann die
Wärmezufuhr und kühlt das Reaktionsgemisch. Durch fraktionierte Destillation des
Reaktionsgemisches im Vakuum erhält man das 4-[2-Methyl-5-isopropenylcyclopenten-(1)-yl-(1)]-butanon-(2);
Kp.0.5 = 72 bis 75°; nD25 = 1,4800; Semicarbazon (aus 50%igem Äthanol), Schmp. 136°
; 4-Phenylsemicarbazon (aus 50°1Oigem Äthanol), Schmp. 101° ; 2, 4-Dinitrophenylhydrazon
(aus Äthanol). Schmp. 87, 5°.
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Beispiel 2 Man beschickt einen Dreihalskolben von 11 Rauminhalt mit
einem Gemisch aus 250 g racemischem 3, 6, 7-Trimethylocten- (6)-in- (l)-ol- (3)
und 250 g [3, 6, 7-Trimethylocten- (6)-in- (1)-yl- (3)]-acetoacetat [hergestellt
durch Kondensation von Diketen mit racemischem 3, 6, 7-Trimethylocten- (6)-in- (l)-ol-
(3)]. Der Kolben wird dann in einem Ölbad auf 150° derart erhitzt, daß Kohlendioxyd
aus dem Reaktionsgemisch entweicht. Wenn die Kohlendioxydentwicklung aufhört, wird
das Reaktionsgemisch mit 300 cm3 Petroläther verdünnt, mehrmals mit gesättigter
wäßriger Natriumbicarbonatlösung extrahiert, um saure Nebenprodukte auszuziehen,
und dann mit Wasser neutral gewaschen. Die organische Schicht wird über Calciumsulfat
getrocknet und einer fraktionierten Vakuumdestillation unterworfen. Die bei Kp.
l = 68 bis 70° überdestillierende Fraktion stellt das gewünschte Produkt, nämlich
4-[2, 5-Dimethyl-5-isopropenylcyclopenten- (l)-yl- (l)]-butanon- (2), dar ; s2Ds
= 1, 4839 ; Semicarbazon, Schmp. 151 bis 152°.
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Beispiel 3 Man beschickt einen Dreihalskolben von 11 Rauminhalt mit
einem Gemisch von 250g 3, 7-Dimethylnonen- (6)-in- (l)-ol- (3) und 250 g racemischem
[3, 7-Dimethylnonen- (6)-in- (l)-yl- (3)]-acetoacetat [hergestellt durch Kondensation
von Diketen mit racemischem 3, 7-Dimethylnonen-(6)-in-(1)-ol-(3)]. Der Kolben wird
dann in einem Ölbad auf 150 bis 155° derart erhitzt, dax Kohlendioxyd mit einer
Geschwindigkeit von etwa 0, 1 MollStunde aus dem Reaktionsgemisch entweicht. Nach
8 Stunden hört die Kohlendioxydentwicklung auf. Das Reaktionsgemisch wird mit 300
cm3 Petroläther verdünnt, mehrmals mit gesättigter wäßriger Natriumbicarbonatlösung
extrahiert, um saure Nebenprodukte auszuziehen, und dann mit Wasser neutral gewaschen.
Die organische Schicht wird über Calciumsulfat getrocknet und einer fraktionierten
Vakuumdestillation unterworfen. Die bei Kp.0,6 = 88 bis 89° überdestillierende Fraktion
stellt das gewünschte Produkt, nämlich 4- {2-methyl-5- [buten- (2)-yl- (2)]-cyclopenten-
(1)-yl- (l)}-butanon- (2), dar ; it,,, = 1, 4828 ; Semicarbazon, Schmp. 122°.
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Die in diesem Beispiel verwendeten Ausgangsmaterialien, das 3, 7-dimethylnonen-(6)-in-(1)-ol-(3)
und das [3, 7-Dimethylnonen- (6)-in- (1)-yl- (3)]-acetoacetat, können wie folgt
hergestellt werden : Man behandelt 3-Methylpenten- (l)-ol- (3) mittels konzentrierter
Salzsäure, kondensiert das erhaltene 1-Chlor-3-methylpenten- (2) mit Acetessigsäureäthylester
in Ge-
genwart von Natriummethylat, verseift und decarboxyliert das entstandene 3-Carbäthoxy-6-methylocten-
(5)-on- (2) mittels alkoholischem Kaliumhydroxyd bzw. Salzsaure, kondensiert das
erhaltene 6-AIethylocten-(5)-on-(2), Kp. io = 65° ; stD5 = 1, 4412, mit Natriumacetylid
in flüssigem Ammoniak und hydrolysiert das Kondensationsprodukt mit wäßriger Schwefelsäure
; man erhält 3, 7-Dimethylnonen-(6)-in-(1)-ol-(3), Kp lo = 895 ; st2D = 1, 4612.
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Durch Kondensation mit Diketen in einer Mischung von Petroläther,
Pyridin und Essigsäure erhält man daraus das r3, 7-Dimethylnonen- (6)-in- (1)-yl-
(3)]-acetoacetat ; w = 1, 4653.
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Beispiel 4 Man beschickt einen Dreihalskolben von 11 Rauminhalt mit
einem Gemisch von 278 g 3, 7, 9-Trimethyldecen- (6)-in- (l)-ol- (3) und 278 g racemischem
[3,7,9-Trimethyldecen-(6)-in-(l)-yl-(3)]-acetoacetat, hergestellt durch Kondensation
von Diketen mit 3, 7, 9-Trimethyldecen- (6)-in- (l)-ol- (3)]. Der Kolben wird dann
in einem Ölbad bei 150 bis 155° derart erhitzt, daß Kohlendioxyd aus dem Reaktionsgemisch
entweicht. Nach 8 Stunden ist die Kohlendioxydentwicklung beendet. Das Reaktionsgemisch
wird mit 300 cm3 Petroläther verdünnt, mehrmals mit gesättigter wäßriger Xatriumbicarbonatlösung
extrahiert und dann mit Wasser neutral gewaschen. Die organische Schicht wird über
Calciumsulfat getrocknet und einer fraktionierten Vakuumdestillation unterworfen.
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Die bei Kp. 03 = 96 bis 99° überdestillierende Fraktion stellt das
gewünschte Produkt, nämlich 4-{2-Methyl-5-[4-methylpenten-(2)-yl-(2)-]-cyclopenten-(1)-yl-(1)}-butanon-(2),
dar; nD25 = 1,4773; Phenylsemicarbazon, Schmp. 136°.
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Die in diesem Beispiel verwendeten Ausgangsmaterialien, das 3, 7,
9-Trimethyldecen-(6)-in-(1)-ol-(3) und das [3, 7, 9-Trimethyldecen-(6)-in-(1)-yl-(3)]-acetoacetat,
können wie folgt hergestellt werden : Man behandelt 3, 5-Dimethylhexen-(1)-ol-(3)
mit konzentrierter Salzsäure, kondensiert das erhaltene 1-Clilor-3, 5-dimethylhexen-
(2), it"'= 1, 448, mit Acetessigsäureäthylester in Gegenwart von Natriumäthylat,
verseift und decarboxyliert das entstandene 3-Cabäthoxy-6, 8-dimethylnonen- (5)-on-
(2) mittels alkoholischem Kaliumhydroxyd bzw. Salzsäure, kondensiert das erhaltene
6, 8-Dimethylnonen-(5)-on-(2), Kp. 35= 120D ; nD25=1, 4432 ; 2, 4-Dinitrophenylhvdrazon,
Schmp. 47° ; Semicarbazon, Schmp. 114°, mit Natriumacetylid in flüssigem Ammoniak
und hydrolysiert das Kondensationsprodukt mit wäßriger Schwefelsäure ; man erhält
3, 7, 9-Trimethyldecen-(6)-in-(1)-ol-(3), Kp.35 = 72° ; rao = 1, 4598. Durch Kondensation
mit Diketen in einer Mischung von Petroläther, Pyridin und Essigsäure erhält man
daraus [3, 7, 9-Trimethyldecen- (6)-in- (l)-yl- (3)]-acetoacetat ; 7t2DS= 1, 4636.
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Beispiel 5 Man beschickt einen Dreihalskolben von 11 Rauminhalt mit
einem Gemisch von 264 g 3, 7-dimethyl-4-wthylocten-(6)-in-(1)-ol-(3) und 264 g racemischem
[3, 7-Dimethyl-4-äthylocten- (6)-in- (1)-yl- (3)]-acetoacetat [hergestellt durch
Kondensation von Diketen mit 3, 7-Dimethyl-4-äthylocten-(6)-in-(1)-ol-(3)]. Der
Kolben wird dann in einem Ölbad auf 150 bis 155° derart erhitzt, daß Kohlendioxyd
aus dem Reaktionsgemisch entweicht. Wenn die Kohlendioxydentwicklung aufhort, wird
das Reaktionsgemisch mit 300 cm3 Petroläther verdünnt, mehrmals mit gesättigter
wäßriger Natriumbicarbonatlösung extrahiert und dann mit Wasser neutral gewaschen.
Die organische Schicht wird über Calciumsulfat getrocknet und einer fraktionierten
Vakuumdestillation unterworfen. Die bei Kp. 0, = 90 bis 92° überdestillierende Fraktion
stellt das
gewünschte Produkt, nämlich 4- [2-Methyl-3-äthyl-5-isopropenylcyclopenten-
(1)-yl- (1)]-butanon- (2), dar ; ; 1 15 = 1, 4785 ; Semicarbazon, Schmp. 97, 5°.
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Die in diesem Beispiel verwendeten Ausgangsmaterialien, das 3, 7-Dimethyl-4-äthyIocten-
(6)-in- (l)-ol- (3) und das [3, 7-Dimethyl-4-äthylocaten- (6)-in- (1)-yl- (3)]-acetoacetat,
können wie folgt hergestellt werden : Man kondensiert [l, 1-Dimethylpropen- (2)-yl-
(1)]-acetoacetat mit Athylbromid in Gegenwart von Natriumäthylat, decarboxyliert
das erhaltene (Dimethylvinylcarbinyl)-a-äthylacetoacetat, Kp. o. s = 46 bis 51°
; nD25 = 1,4332, durch Erhitzen auf 160 bis 170°, kondensiert das dabei entstandene
3-Äthyl-6-methylhepten-(5)-on-(2), Kp. 7 = 69 bis 70° ; 2D5 = 1, 4401, mit Natriumacetylid
in flüssigem Ammoniak und hydrolysiert das Kondensationsprodukt mit wäßriger Schwefelsäure
; man erhält 3, 7-Dimethyl-4-äthylocten- (6)-in- (l)-ol- (3), Kp.1 = 69 bis 70'
; 11 = 1, 4669. Durch Kondensation mit Diketen in einer Mischung von Petrolwther,
Pyridin und Essigsäure erhält man daraus [3, 7-Dimethyl-4-äthylocten- (6)-in- (1)-yl-
(3)]-acetoacetat ; nD25 = 1, 4701.
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Beispiel 6 Man beschickt einen Dreihalskolben von 11 Rauminhalt mit
einem Gemisch von 276 g 3, 7-Dimethyl-4-allylocten-(6)-in-(1)-ol-(3) und 276 g racemischem
[3, 7-Dimethyl-4-allylocten- (6)-in- (1)-yl- (3)]-acetoacetat [hergestellt durch
Kondensation von Diketen mit 3, 7-Dimethyl-4-allylocten-(6)-in-(1)-ol-(3)]. Der
Kolben wird dann in einem Ölbad auf 150° derart erhitzt, daß Kohlendioxyd aus dem
Reaktionsgemisch entweicht. Wenn die Kohlendioxydentwicklung aufhört, wird das Reaktionsgemisch
mit 300 cm3 Petroläther verdünnt, mehrmals mit gesättigter wäßriger Natriumbicarbonatlösung
extrahiert und dann mit Wasser neutral gewaschen. Die organische Schicht wird über
Calciumsulfat getrocknet und einer fraktionierten Vakuumdestillation unterworfen.
Die bei Isp. 0, 3 = 90 bis 92° überdestillierende Fraktion stellt das gewünschte
Produkt, nämlich 4- [2-Methyl-3-allyl-5-isopropenylcyclopenten- (1)-yl- (1)]-butanon-
(2), dar ; 5IDS= = 1, 4888 ; Semicarbazon, Schmp. 119 bis 120°.
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Die in diesem Beispiel verwendeten Ausgangsmaterialien, das 3, 7-Dimethyl-4-allylocten-(6)-in-(1)-ol-(3)
und das [3, 7-dimethyl-4-allylocten- (6)-in- (1)-yl- (3)]-acetoacetat, können wie
folgt hergestellt werden : Man kondensiert [1, 1-Dimethylpropen- (2)-yl- (1)]-acetoacetat
mit Allylbromid in Gegenwart von Natriumäthylat, decarboxyliert das erhaltene (Dimethylvinylcarbinyl)-a-allylacetoacetat,
Kpeo, 2 = 53 bis 59° ; nD = 1, 4475, durch Erhitzen auf 160 bis 170°, kondensiert
das dabei entstandene 3-Allyl-6-methylhepten- (5)-on-(2), Kp.7 = 81 bis 82° ; it"=
1, 4550, mit Natriumacetylid in flüssigem Ammoniak und hydrolysiert das Kondensationsprodukt
mit wäßriger Schwefelsäure ; man erhält 3, 7-Dimethyl-4-allylocten- (6)-in- (1)-ol-
(3), Kp. 0, = 72 bis 74° ; nDS= 1, 4771. Durch Kondensation mit Diketen in einer
Mischung von Petroläther, Pyridin und Essigsäure erhält man daraus [3, 7-Dimethyl-4-allylocten-
(6)-in- (l)-yl- (3)]-acetoacetat ; no = 1, 4'781.
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Beispiel 7 Man beschickt einen Dreihalskolben von 11 Rauminhalt mit
einem Gemisch von 274 g 3, 7-Dimethyl-4-propargylocten-(6)-in-(1)-ol-(3) und 274
g racemischem [3, 7-Dimethyl-4-propargylocten- (6)-in- (1)-yl- (3)]-acetoacetat
[hergestellt durch Kondensation von Diketen mit 3, 7-Dimethyl-4-propargylocten-(6)-in-(1)-ol-(3)].
Der Kolben wird dann in einem Ölbad auf 150° derart erhitzt, daß
Kohlendioxyd aus
dem Reaktionsgemisch entweicht.
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Wenn die Kohlendioxydentwicklung aufhort, wird das Reaktionsgemisch
mit 300 cm3 Petroläther verdünnt, mehrmals mit gesättigter wäßriger Natriumbicarbonatlösung
extrahiert und dann mit Wasser neutral gewaschen. Die organische Schicht wird über
Calciumsulfat getrocknet und einer fraktionierten Vakuumdestillation unterworfen.
Die bei Kip.,,, = 101 bis 103° überdestillierende Fraktion stellt das gewünschte
Produkt, nämlich 4- [2-Methyl-3-propargyl-5-isopropenylcyclopenten- (1)-yl-(1)]-butanon-(2),
dar ; nD25=1, 4952 ; Semicarbazon, Schmp. 110 bis 111°.
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Die in diesem Beispiel verwendeten Ausgangsmaterialien, das 3, 7-Dimekthyl-4-propargylocten-(6)-in-(1)-ol-(3)
und das [3, 7-Dimethyl-4-propargylocten-(6)-in-(1)-yl-(3)]-acetoacetat, können wie
folgt hergestellt werden : Man kondensiert [1, 1-Dimethylpropen- (2)-yl- (1)]-acetoacetat
mit Propargylbromid in Gegenwart von Natriumäthylat, decarboxyliert das erhaltene
(Dimethylvinylcarbinyl)-a-propargylacetoacetat, KpsoSs = 70° ; nDS = 1, 454, durch
Erhitzen auf 160 bis 170°, kondensiert das dabei entstandene 3-Propargyl-6-methylhepten-
(5)-on-(2), Kp. l3 = 100 bis 103°, nll = 1, 4639, mit Natriumacetylid in flüssigem
Ammoniak und hydrolysiert das Kondensationsprodukt mit wäßriger Schwefelsäure ;
man erhält 3, 7-Dimethyl-4-propargylocten- (6)-in- (1)-ol- (3), Kp. 0, 7 = 83 bis
86° ; nD25= 1, 4645. Durch Kondensation mit Diketen in einer Mischung von Petroläther,
Pyridin und Essigsäure erhält man daraus [3, 7-Dimethyl-4-propargylocten- (6)-in-
(1)-yl- (3)]-acetoacetat ; nD25 = 1, 4840.
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Beispiel 8 Man beschickt einen Dreihalskolben von 11 Rauminhalt mit
einem Gemisch von 278 g 3, 7-Dimethyl-4-äthylnonen-(6)-in-(1)-ol-(3) und 278 g racemischem
[3, 7-Dimethyl-4-äthylnonen-(6)-in-(1)-yl-(3)]-acetoacetat [hergestellt durch Kondensation
von Diketen mit 3, 7-Dimethyl-4-äthylnonen-(6)-in-(1)-ol-(3)]. Der Kolben wird dann
in einem Ölbad auf 150 bis 155° derart erhitzt, daß Kohlendioxyd aus dem Reaktionsgemisch
entweicht. Wenn die Kohlendioxydentwicklung aufhört, wird das Reaktionsgemisch mit
300 cm3 Petroläther verdünnt, mehrmals mit gesättigter wäßriger Natriumbicarbonatlösung
extrahiert und dann mit Wasser neutral gewaschen. Die organische Schicht wird über
Calciumsulfat getrocknet und einer fraktionierten Vakuumdestillation unterworfen.
Die bei Kp. 0, = =494° iiberdestillierende Fraktion stellt das gewunschte Produkt,
nämlich 4-l2-Methyl-3-äthyl-5- [buten- (2)-yl- (2)]-cyclopenten- (1)-yl- (l)}-butanon-
(2), dar, nD25 = 1, 4830 4830 Semicarbazon, Schmp. 125 bis 126°.
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Die in diesem Beispiel verwendeten Ausgangsmaterialien, das 3, 7-Dimethyl-4-äthylnonen-
(6)-in- (l)-ol- (3) und das [3, 7-Dimethyl-4-äthylnonen- (6)-in- (1)-yl- (3)]-acetoacetat,
können wie folgt hergestellt werden : Man behandelt Athylmethylvinylcarbinol mit
Diketen in einer Mischung von Petroläther, Pyridin und Essigsaure, kondensiert das
erhaltene [3-Methylpenten-(1)-yl-(3)]-acetoacetat, Kp.0,9 = 58 bis 60°; nD25 = 1,4426,
mit Äthylbromid in Gegenwart von Natriumäthylat, decarboxyliert das erhaltene (Äthylmethylvinylcarbinyl)-a-äthylacetoacetat,
Kp. p, 2 = 57 bis 62° ; nD25 = 1, 4415, durch Erhitzen auf 160 bis 170°, kondensiert
das dabei entstandene 3-Äthyl-6-methylocten-(5)-on-(2), Kp. 22 = 104° ; nD5= = 1,
4450, mit Natriumacetylid in flüssigem Ammoniak und hydrolysiert das Kondensationsprodukt
mit wäßrigerSchwefelsäure ; manerhält3, 7 Dimethyl-4-äthylnonen-(6)-in-(1)-ol-(3),
Kp. 1, 4 = 82 bis 84° ; nD25 = 1, 4682.
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Durch Kondensation mit Diketen in einer Mischung von Petroläther,
Pyridin und Essigsäure erhält man daraus
[3, 7-Dimethyl-4-äthylnonen-(6)-in-(1)-yl-(3)]-acetoacetat
; 1, 4703.
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Beispiel 9 Man beschickt einen Dreihalskolben von 11 Rauminhalt mit
einem Gemisch von 290 g 3, 7-Dimethyl-4-allylnonen-(6)-in-(1)-ol-(3) und 290 g racemischem
73, 7-Dimethyl-4-allylnonen-(6)-in-(1)-yl-(3)]-acetoacetat [hergestellt durch Kondensation
von Diketen mit 3, 7-Dimethyl-4-allylnonen-(6)-in-(1)-ol-(3)]. Der Kolben wird dann
in einem Ölbad auf 150 bis 155° derart erhitzt, daß Kohlendioxyd aus dem Reaktionsgemisch
entweicht. Wenn die Kohlendioxydentwicklung aufhört, wird das Reaktionsgemisch mit
300 cm3 Petroläther verdünnt, mehrmals mit gesättigter wäßriger Natriumbicarbonatlösung
extrahiert und dann mit Wasser neutral gewaschen. Die organische Schicht wird über
Calciumsulfat getrocknet und einer fraktionierten Vakuumdestillation unterworfen.
Die bei Kp.0,7 = 107 bis 110° überdestillierende Fraktion stellt das gewünschte
Produkt, nämlich 4- {2-Methyl-3-allyl-[buten-(2)-yl-(2)]-cyclopenten-(1)-yl-(1)}-butanon-(2),
dar; nD25 = 1,4898; Semicarbazon, Schmp. 122°.
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Die in diesem Beispiel verwendeten Ausgangsmaterialien, das 3, 7-Dimethyl-4-al;lylnonen-(6)-in-(1)-ol-(3)
und das [3, 7-Dimethyl-4-allylnonen-(6)-in-(1)-yl- (3) ]-acetoacetat, können wie
folgt hergestellt werden : Man kondensiert [3-Methylpenten- (1)-yl- (3)]-acetoacetat
mit Allylbromid in Gegenwart von Natriumäthylat, decarboxyliert das erhaltene (Äthylmethylvinylcarbinyl)-a-allylacetoacetat,
Kp. o, 7 = 75 bis 80° ; iz = 1, 4532, durch Erhitzen auf 160 bis 170°, kondensiert
das dabei entstandene 3-Allyl-6-methylocten- (5)-on- (2) mit Natriumacetylid in
flüssigem Ammoniak und hydrolysiert das Kondensationsprodukt mit wäßriger Schwefelsäure
; man erhält 3, 7-Dimethyl-4-alylnonen-(6)-in-(1)-ol-(3), Kp.0,6 = 83 bis 85° ;
z2D5 = 1, 4780. Durch Kondensation mit Diketen in einer Mischung von Petrolwther,
Pyridin und Essigsäure erhält man daraus [3, 7-Dimethyl-4-allylnonen- (6)-in- (1)-yl-
(3)]-acetoacetat ; nDS= 1, 4792.
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Für die Herstellung der Ausgangsstoffe wird Schutz im Rahmen der
vorliegenden Erfindung nicht beansprucht.