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Die Erfindung bezieht sich auf ein
Originalitätssiegel
in Form eines Abschnittes eines zumindest partiell einseitig mit
einer Klebemasse versehenen Klebebands, das um den zu siegelnden
Gegenstand geführt und
auf sich selbst verklebt wird.
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Räume,
Verpackungen und Waren sollen oftmals zumindest vorübergehend
vor dem unautorisierten Öffnen
geschützt
werden. Dies kann man beispielsweise dadurch erreichen, daß die Tür des zu
schützenden Raumes
oder die Öffnung
der Verpackung mit einem Siegel versehen wird, das aus einem Abschnitt
eines zumindest partiell einseitig mit einer Klebemasse versehenen
Klebebands besteht, das um den zu siegelnden Gegenstand geführt und
auf sich selbst verklebt wird. Ein solches Siegel läßt sich
nicht öffnen,
ohne daß das Siegel
irreversibel zerstört
wird.
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Ein zerstörtes Siegel ist ein deutlicher
Hinweis darauf, daß sich
jemand unautorisiert an der Tür
beziehungsweise Verpackung zu schaffen gemacht hat.
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Sicherheitssysteme zum Nachweis des
unbefugten Öffnens
sind bekannt und in einer Vielzahl im Stand der Technik beschrieben.
Hierbei sind besonders Sicherheitsetiketten von großer Bedeutung.
So werden zum Beispiel in
US
4,184,701 A Sicherheitsetiketten beschrieben, die aus mehreren
Farb- beziehungsweise allgemein Schichten aufgebaut sind und dadurch
eine geringe Haftung der Produktschichten untereinander aufweisen.
In Kombination mit einer stark haftenden Klebemasse trennen sich
derartige Schichten irreversibel voneinander, wodurch die Öffnung der
Verpackung angezeigt wird.
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Weiterhin wird beispielsweise in
DE 34 31 239 A1 die
Verwendung von Sicherheitsetiketten beschrieben, bestehend aus einem
Trägermaterial
mit geringer Weiterreißfestigkeit.
In Kombination mit einer stark haftenden Klebemasse wird das Sicherheitsetikett
beim Entfernen irreversibel zerstört und somit der Öffnungsversuch
angezeigt.
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Das Sicherheitsetikett weist eine
untere, von einem Träger
abzulösende
und auf die Verpackung aufzubringende erste Klebstoffschicht auf
der Unterseite eines ersten Etikettenmaterials auf, auf dessen Oberseite über eine
zweite Klebstoffschicht ein zweites Etikettenmaterial aufgebracht
ist. Die Stärke
der Klebkraft der ersten Klebstoffschicht zwischen der Verpackung
und dem ersten Etikettenmaterial ist verschieden von der Stärke der
Klebkraft der zweiten Klebstoffschicht zwischen dem ersten Etikettenmaterial
und dem zweiten Etikettenmaterial.
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Sicherheitsklebebänder werden gewöhnlich so
ausgeführt,
daß im
Bereich des Schriftzugs eine Verankerungsschwäche unterhalb des farbigen
Aufbaus des Klebebandes eingeführt
wird. So wird in
US 5,633,058
A ein schwach auf der Trägerfolie verankernder transparenter
Buchstabendruck beschrieben, der mit einer vollflächigen farbigen,
gut auf der Trägerfolie
und dem ersten Druck verankernden Schicht überdeckt wird. Die farbige
Schicht ist mit einer Selbstklebemasse abgedeckt. Wird ein derartiges
Sicherheitsklebeband von einer Oberfläche abgeschält, löst sich der transparente Buchstabendruck
zusammen mit der Farbschicht und der Klebemasse von der Folienoberfläche und
verbleibt als Schriftzug auf der Oberfläche zurück.
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EP 0 491 099 A1 beschreibt einen Buchstabendruck
bestehend aus einem Silikonmaterial, das ebenfalls mit einer farbigen
gut auf der Folie haftenden Schicht abgedeckt ist. Die farbige Schicht
ist mit einer Selbstklebemasse abgedeckt. Wird ein derartiges Sicherheitsklebeband
von einer Oberfläche
abgeschält,
lösen sich die
Farbschicht und die Klebemasse von der Silikonoberfläche und
verbleiben als Schriftzug auf der Oberfläche zurück.
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Der Nachteil eines derartigen Aufbaus
ist die aufwendige Verfahrenstechnik, um die Schichten zu erstellen,
da partielle Silikonoberflächen
eine weitere Beschichtung aufgrund der geringen Oberflächenspannung
stark erschweren.
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In
US 4,121,003 A wird beschrieben, daß das Übertragen
eines Schriftzuges dadurch erreicht wird, daß dieser Schriftzug aus einem
wenig kohäsiven
Material besteht, das beim Ablösen
des Sicherheitsklebebandes in sich spaltet und zum Teil auf der
beklebten Oberfläche
zurückbleibt.
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EP 0 404 402 A2 basiert auf einer transparenten
spaltbaren Schicht, die an der sich bildenden Grenzfläche opak
wird und damit einem vorher nicht erkennbaren Schriftzug eine optische
Kontrastfläche
bietet, vor der der Schriftzug dann lesbar wird.
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Aus der
DE 100 22 002 A1 ist ein
mehrschichtiges Klebeband mit einem Träger auf Basis einer gereckten
Thermoplastfolie bekannt, dessen obere Seite gegebenenfalls mit
einer Trennlackierung beschichtet ist und auf dessen untere Seite
folgende Schichten aufgebracht sind:
- – eine nicht
vollflächig
aufgetragene Primerschicht, wobei die Primerschicht sehr gut auf
der Thermoplastfolie verankert,
- – eine
vollflächig über die
aufgetragene Primerschicht und die freie Thermoplastfolienoberfläche aufgetragene
Trennschicht, wobei die Trennschicht besser auf der Primerschicht
verankert als auf der Thermoplastfolie,
- – eine
vollflächig
auf die Trennschicht aufgetragene Haftklebemasse, die auf der Trennschicht
besser verankert ist als die Trennschicht auf der Thermoplastfolie.
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Aus der
DE 199 63 709 A1 ist ein
mehrschichtiges Klebeband bekannt mit einem Träger auf Basis einer gereckten
Thermoplastfolie, dessen obere Seite gegebenenfalls mit einer Trennlackierung
beschichtet ist und auf dessen untere Seite folgende Schichten aufgebracht
sind:
- – eine
nicht vollflächig
aufgetragene Primerschicht, wobei die Primerschicht sehr gut auf
der Thermoplastfolie verankert,
- – eine
erste vollflächig über die
aufgetragene Primerschicht und die freie Thermoplastfolienoberfläche aufgetragene
Trennschicht, wobei die erste Trennschicht besser auf der Primerschicht
verankert als auf der Thermoplastfolie,
- – eine
zweite vollflächig
auf die erste Trennschicht aufgetragene Trennschicht, wobei die
zweite Trennschicht besser auf der ersten Trennschicht haftet als
die erste Trennschicht auf der Folienoberfläche und wobei die zweite Trennschicht
schlechter auf der ersten Trennschicht haftet als Klebemasse auf
dem Haftgrund,
- – eine
vollflächig
auf die zweite Trennschicht aufgetragene Haftklebemasse, die auf
der zweiten Trennschicht besser verankert ist als die zweite Trennschicht
auf der ersten Trennschicht. /
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung
ist es, ein Originalitätssiegel
zu schaffen, das beim unautorisierten Öffnungsversuch irreversibel
zerstört
wird.
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Gelöst wird diese Aufgabe durch
ein Originalitätssiegel,
wie es im Hauptanspruch dargelegt ist. Gegenstand der Unteransprüche sind
vorteilhafte Fortbildungen des Erfindungsgegenstandes. Des weiteren
betrifft die Erfindung vorteilhafte Ausführungsformen von Klebebändern zur
Herstellung des Originalitätssiegels.
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Demgemäß betrifft die Erfindung ein
Originalitätssiegel
in Form eines Abschnittes eines zumindest partiell einseitig mit
einer Klebemasse versehenen Klebebands, das um den zu siegelnden
Gegenstand geführt
und das mit der vorhandenen Klebemasse auf sich selbst verklebt
wird, wobei das Klebeband einen spaltfähigen Träger aufweist, so daß beim Aufbrechen
des Originalitätssiegels,
indem an den beiden Enden des Abschnitts gezogen wird, der Träger irreversibel
spaltet.
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In einer ersten vorteilhaften Ausführungsform
des Originalitätssiegels
ist die Klebemasse des Klebebands partiell inaktiviert, insbesondere
durch Bedruckung oder Eindeckung.
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Bei dieser Ausführungsform ist es weiterhin
bevorzugt, wenn die Klebemasse vollflächig aufgebracht ist, so daß die Herstellung
für das
Klebeband nach den bekannten Verfahren erfolgen kann.
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Nach der Beschichtung erfolgt dann
die Inaktivierung der Klebemasse an den gewünschten Stellen, indem diese
an den jeweiligen Stellen beispielsweise mit Farbe bedruckt wird,
mit Papier oder Folie eingedeckt wird, mittels UV-Strahlung bestrahlt
wird.
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Besonders vorteilhaft ist eine Ausführungsform,
bei der der Abschnitt eines Klebebands vollflächig mit einem Kleber ausgerüstet ist.
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Der Kleber wird dann bis auf einen
kleinen Bereich an einem der beiden Enden des Abschnitts inaktiviert
(durch Bedruckung und/oder Eindeckung), so daß eine vergleichsweise kleine
klebende Fläche
auf dem Abschnitt verbleibt.
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Ein derartiges Originalitätsetikett
ist hervorragend aufgrund der geringen Klebfläche zu händeln. Es kann um den zu sichernden
Gegenstand – beispielsweise
die zwei Klinken einer Doppelflügeltür – geführt werden.
Die Klebfläche
wird auf dem Klebeband selbst verklebt, insbesondere auf der Eindeckung
und/oder Bedruckung.
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Weiter vorzugsweise kann der Abschnitt
aber auch an beiden Enden klebfrei sein, indem beide Bereiche inaktiviert
werden.
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Alternativ kann statt einer Inaktivierung
des zuvor beschichteten Klebers der gleiche Effekt erzielt werden,
indem das Klebeband beziehungsweise die Abschnitte in den entsprechenden
Bereichen klebstofffrei sind, sei es, daß der Kleber dort nicht zuvor
beschichtet worden ist, sei es, daß der Kleber nachträglich vom Träger wieder
entfernt wird, beispielsweise durch Lösungsmittel.
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Die Herstellung erflogt insbesondere
als Rollenware durch das Einlegen der besagten Eindeckung beziehungsweise
Bedruckung während
des Schneid- und Wickelprozesses.
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Eine Variante besteht darin, die
Abschnitte wie ein Etikett später
zu stanzen.
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Besonders vorteilhaft ist die Darreichung
in Rollenform, als Rolle in einem Abroller oder in einer Spendeschachtel,
insbesondere mit einem Messer zur Abtrennung.
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Besonders bequem ist, das Klebeband
mit einer Quer-Perforierung zu versehen, um den Abschnitt einfach
von Hand abzulängen.
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Weiterhin können die Abschnitte in Blockform,
als Blattware auf einem Trennpapier oder lose mit einer zusätzlichen
Trennpapierabdeckung im Klebmassebereich angeboten werden.
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In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
wird als spaltfähiger
Träger
insbesondere ein spaltbares System eingesetzt, das bevorzugt auf
geleimtem hochverdichtetem Papier, auf einem Verbund aus Papier und
Folie oder auf einem Verbund aus zwei Folien basiert, wobei der
Verbund aus definiert punkt- und/oder linienförmig verbundenen Papieren und/oder
Folien bestehen kann. Hierfür
kommen beispielsweise insbesondere folgende Papiere, Papierverbundsysteme
oder Folien in Frage:
- – Duplex-Papiere: Duplex-Papiere
sind zusammen laminierte Papiere, der Spaltvorgang verläuft extrem
homogen, es entstehen keine Spannungsspitzen, zum Beispiel durch
inhomogene Verdichtung. Diese Papiere sind handelsüblich und
werden zum Beispiel bei der Herstellung von Filtermaterialien und
Tapeten eingesetzt.
- – Leicht
spaltende Papiere: Dies sind zusammen geleimte hochverdichtete Papiere
(⇒ Papier
mit einer hohen Spaltfestigkeit). Die Leimung kann beispielsweise
mit Stärke,
stärkehaltigen
Derivaten, Tapetenkleister auf Basis von Methylcellulose (tesa® Kleister,
tesa AG, Hamburg; Methylan®, Henkel KgaA, Düsseldorf) oder
auch auf Basis von Polyvinylalkoholderivaten erfolgen, Beschrieben
werden solche Systeme beispielsweise in der EP 0 757 657 A1 . Die Einstellung
der Spaltarbeit erfolgt über
die Verdichtung der Papierfaserstruktur. Je geringer die Verdichtung
ist, desto geringer ist die Spaltbarkeit.
- – Zusätzlich geeignete
Papiersysteme sind beispielsweise einseitig glatte Naturpapiere
oder auch hochgefüllte
Kraftpapiere.
- – Geleimte
Papiersysteme: Die Spaltbarkeit wird über die Chemie des Haftleims
eingestellt. Der Leim soll in das Papier nur unwesentlich eingedrungen
sein.
- – Auch
ein spaltendes System aus einem sich bei Normalkraft-Beanspruchung
zwischen Ober- und Unterseite auftrennenden Material (gemäß DE 198 41 609 A1 )
kann eingesetzt werden.
- – Koextrudierte
Folien
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In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
wird zur Herstellung des Originalitätssiegels ein mehrschichtiges
Klebeband verwendet, dessen Träger
eine Trägerschicht
sowie ein oder mehrere zusätzliche Schichten,
die teilweise partiell aufgetragen sein können.
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Bei diesen Schichten handelt es sich
um Primer und/oder Trennschichten, wobei von den Trennschichten
insbesondere eine oder zwei Verwendung finden.
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Entscheidend ist, daß die Trägerschicht
und jeweils die einzelnen Schichten unterschiedliche Haftkräfte untereinander
aufweisen. Wichtig ist des weiteren, daß die Haftkräfte zwischen
zwei der Schichten geringer sind als die Haftkräfte des Klebers auf dem Klebeband
selbst, so daß der
Träger
bei der Einwirkung von Normalkräften
irreversibel spaltet Durch eine geeignete Abstufung der Trennkräfte des
mehrschichtigen Aufbaus wird die sichere Trennung innerhalb des
Klebebandes erreicht.
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In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
wird zur Herstellung des Originalitätssiegels ein mehrschichtiges
Klebeband verwendet, das einen spaltbaren Träger mit einer Trägerschicht
auf Basis einer gereckten Thermoplastfolie aufweist, dessen obere
Seite gegebenenfalls mit einer Trennlackierung beschichtet ist und
auf dessen untere Seite folgende Schichten aufgebracht sind:
- – eine
nicht vollflächig
aufgetragene Primerschicht, wobei die Primerschicht sehr gut auf
der Thermoplastfolie verankert,
- – eine
vollflächig über die
aufgetragene Primerschicht und die freie Thermoplastfolienoberfläche aufgetragene
Trennschicht, wobei die Trennschicht besser auf der Primerschicht
verankert als auf der Thermoplastfolie,
- – eine
vollflächig
auf die Trennschicht aufgetragene Haftklebemasse, die auf der Trennschicht
besser verankert ist als die Trennschicht auf der Thermoplastfolie.
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Beim Öffnen des aus diesem Klebeband
gebildeten Originalitätssiegels
spaltet der Träger,
indem sich die insbesondere farbige Trennschicht von der Thermoplastfolie
abtrennt, während
Bereiche, die mittels Primer auf der Trägeroberfläche gut verankert sind, mit
dem Träger
von der Oberfläche
der Klebemasse abgelöst
werden.
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Der Bereich der Trennschicht, der
gegen die Folienoberfläche
mit der Primerschicht stark verankert wurde, verbleibt auf der Trägeroberfläche und
hinterläßt einen
inversen Schriftzug.
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Die Botschaft ist vor dem Öffnen des
Originalitätssiegels
nicht erkennbar. Nach dem Ablösen
bleibt die Botschaft erkennbar, auch wenn das Klebeband wieder exakt
an der ursprünglichen
Verklebungsstelle aufeinander geklebt wird, so daß der Nachweis
einer Manipulationen quantitativer oder qualitativer Art am verpackten Produkt
erkennbar bleibt.
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In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
wird zur Herstellung des Originalitätssiegels ein mehrschichtiges
Klebeband verwendet, das einen spaltbaren Träger mit einer Trägerschicht
auf Basis einer gereckten Thermoplastfolie aufweist, dessen obere
Seite gegebenenfalls mit einer Trennlackierung beschichtet ist und
auf dessen untere Seite folgende Schichten aufgebracht sind:
- – eine
nicht vollflächig
aufgetragene Primerschicht, wobei die Primerschicht sehr gut auf
der Thermoplastfolie verankert,
- – eine
erste vollflächig über die
aufgetragene Primerschicht und die freie Thermoplastfolienoberfläche aufgetragene
Trennschicht, wobei die erste Trennschicht besser auf der Primerschicht
verankert als auf der Thermoplastfolie,
- – eine
zweite vollflächig
auf die erste Trennschicht aufgetragene Trennschicht, wobei die
zweite Trennschicht besser auf der ersten Trennschicht haftet als
die erste Trennschicht auf der Folienoberfläche und wobei die zweite Trennschicht
schlechter auf der ersten Trennschicht haftet als Klebemasse auf
dem Haftgrund,
- – eine
vollflächig
auf die zweite Trennschicht aufgetragene Haftklebemasse, die auf
der zweiten Trennschicht besser verankert ist als die zweite Trennschicht
auf der ersten Trennschicht.
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Weiter vorzugsweise kann als Klebeband
ein Klebeband eingesetzt werden, wie es in der
US 5,633,058 A offenbart
ist. Dort besteht der Träger
aus einer Trägerfolie,
auf die ein schwach verankernder transparenter Buchstabendruck aufgebracht
ist, der mit einer vollflächigen
farbigen, gut auf der Trägerfolie
und dem ersten Druck verankernden
` Schicht überdeckt
wird. Die farbige Schicht ist mit einer Selbstklebemasse abgedeckt.
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Wird ein Originalitätssiegel
aus einem derartigen Klebeband geöffnet, löst sich der transparente Buchstabendruck
zusammen mit der Farbschicht und der Klebemasse von der Folienoberfläche und
verbleibt als Schriftzug auf der Oberfläche zurück.
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Vorzugsweise besteht die Thermoplastfolie
aus gerecktem HDPE, PVC, PET, aus monoaxial gerecktem Polypropylen
oder aus biaxial gerecktem Polypropylen und ist insbesondere transparent.
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Thermoplastfolien auf Basis von Polyethylentherephthalat
(PET) oder Polyvinylchlorid (PVC) werden zur Herstellung von Klebebändern von
verschiedenen Herstellern eingesetzt. Hierbei zeichnen sich vor
allem Folien auf Basis von PET durch eine hohe Reißdehnung
und Wärmebeständigkeit
von 130 °C
bis 175 °C
und Resistenz gegenüber
verdünnten
Laugen und Säuren
aus.
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Weiterhin besitzen Folien auf Basis
von Polyestern eine sehr hohe Abriebfestigkeit und Durchschlagfestigkeit,
sind aber aufgrund des relativ hohen Preises gegenüber Folien
auf Basis von Polyolefinen weniger verbreitet im Bereich der Verpackungsklebebänder.
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Folien auf Basis von PVC werden in
Kombination mit lösemittelhaltigen
Klebemassen auf Basis von Naturkautschuk von verschiedenen Herstellern
als Verpackungsklebebänder
angeboten. Hierbei werden aufgrund der besseren Wärmebeständigkeit
Folien aus Hart-PVC
verwendet, die bis max. 105 °C
eine gute Wärmebeständigkeit
aufweisen.
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Die Gewinnung des PVC kann hierbei
durch Emulsions-, Suspensions- oder Massepolymerisation erfolgen.
Auch Copolymere auf Basis PVC/Vinylacetat sind bekannt.
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Weiterhin zeichnen sich die Folien
auf der Basis von Hart-PVC durch mittlere Durchschlagskraft und eine
teilweise Resistenz gegenüber
Benzin, Öl
und Alkohole aus. Im allgemeinen ist die Verankerung von Primern
auf PVC-Folien ohne Coronabehandlung besser als bei anderen Thermoplastfolien,
wie beispielsweise Folien auf Basis von Polyolefinen. Dies beruht
auf der hohen Oberflächenenergie
auch ohne Vorbehandlung [ca. 39 dyn/cm] und auf der rauhen Oberflächenstruktur
von PVC Folien. Für
eine ausreichende Verankerung von Klebemassen auf Basis von Naturkautschuk
ist eine mit Primer beschichtete PVC-Folie zu empfehlen.
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Folien auf Polyesterbasis, zum Beispiel
eben Polyethylenterephthalat, können
ebenso zur Herstellung der Klebebänder eingesetzt werden.
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Die Dicken der Folien auf Basis von
PET liegen zwischen 20 und 100 μm,
insbesondere zwischen 30 und 50 μm.
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Folien auf Basis von gereckten Polyolefinen
gehören
zum Stand der Technik. Monoaxial und biaxial gereckte Folien auf
Basis von Polyolefinen werden in großen Mengen für Verpackungsklebebänder, Strapping Tapes
und andere Klebebänder
eingesetzt. Auch Folien auf Basis von gerecktem Polyethylen oder
gereckten Copolymeren, enthaltend Ethylen- und/oder Polypropyleneinheiten,
sind bekannt. All diese aufgezählten
Folien lassen sich als Trägerfolie
erfindungsgemäß einsetzen.
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Monoaxial gerecktes Polypropylen
zeichnet sich durch seine sehr hohe Reißfestigkeit und geringe Dehnung
in Längsrichtung
aus und wird beispielsweise zur Herstellung von Strapping Tapes
verwendet. Bevorzugt zur Herstellung der Klebebänder sind monoaxial gereckte
Folien auf Basis von Polypropylen.
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Die Dicken der monoaxial gereckten
Folien auf Basis von Polypropylen liegen bevorzugt zwischen 25 und
200 μm,
insbesondere zwischen 40 und 130 μm.
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Folien aus monoaxial gerecktem Polypropylen
sind zur Herstellung der Klebebänder
besonders geeignet. Monoaxial gereckte Folien sind überwiegend
einschichtig, grundsätzlich
können
aber auch mehrschichtige monoaxial gereckte Folien hergestellt werden.
Bekannt sind überwiegend
ein-, zwei- und dreischichtige Folien, wobei die Anzahl der Schichten
auch größer gewählt werden
kann.
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Bevorzugt zur Herstellung der Klebebänder sind
biaxial gereckte Folien auf Basis von Polypropylen mit einem Reckverhältnis in
Längsrichtung
zwischen 1:4 und 1:9, bevorzugt zwischen 1:4,8 und 1:6 sowie einem
Reckverhältnis
in Querrichtung zwischen 1:4 und 1:9, bevorzugt zwischen 1:4,8 und
1:8,5.
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Die erzielten Elastizitätsmodule
in Längsrichtung,
gemessen bei 10 % Dehnung nach ASTM D882, liegen üblicherweise
zwischen 1000 und 4000 N/mm2, vorzugsweise
zwischen 1500 und 3000 N/mm2.
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Die Dicken der biaxial gereckten
Folien auf Basis von Polypropylen liegen besonders zwischen 15 und 100 μm, vorzugsweise
zwischen 20 und 50 μm.
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Biaxial gereckte Folien auf Basis
von Polypropylen können
mittels Blasfolienextrusion oder mittels üblicher Flachfolienanlagen
hergestellt werden. Biaxial gereckte Folien werden sowohl ein- als
auch mehrschichtig hergestellt. Im Falle der mehrschichtigen Folien
können
auch hier die Dicke und Zusammensetzung der verschiedenen Schichten
gleich sein, aber auch verschiedene Dicken und Zusammensetzungen
sind bekannt.
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Besonders bevorzugt für die Klebebänder sind
einschichtige, Biaxial oder monoaxial gereckte Folien und mehrschichtige,
biaxiale oder monoaxiale Folien auf Basis von Polypropylen, die
einen ausreichend festen Verbund zwischen den Schichten aufweisen,
da ein Delaminieren der Schichten während der Anwendung nachteilig
ist.
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Folien auf Basis von Hart-PVC sind
ebenfalls bekannt und werden von verschiedenen Klebebandherstellern
zur Herstellung von Verpackungsklebebändern verwendet. Weich-PVC-Folien sind ebenfalls
zur Herstellung von Verpackungsklebebändern geeignet, wobei deren
unzureichende Wärmebeständigkeit
von max. 60 °C
berücksichtigt
werden muß.
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Für
die hier bevorzugten Klebebänder
für einen
sicheren Kartonverschluß werden
vorzugsweise Folien verwendet auf Basis von Hart-PVC. Die Dicken
der Folien liegen bevorzugt zwischen 30 und 100 μm, insbesondere zwischen 35
und 50 μm.
Die erfindungsgemäßen Klebebänder werden
als Verpackungsbänder zum
Kartonverschluß verwendet.
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Ferner sind die Klebebänder so
ausgeführt,
daß eine ökonomische
individuelle Bedruckung für
minimal eine Rolle möglich
ist.
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Trennlackierungen, wie sie auf der
oberen, also auf die der Klebemasse gegenüberliegenden Folienoberfläche gegebenenfalls
beschichtet sind, werden in der Klebebandindustrie weit verbreitet
eingesetzt. Eine Übersicht über Trennlacksysteme
auf Basis von Silikon und deren Einsatz im Bereich Pressure Sensitive
Adhesives findet sich in „Silicone
Release coating" (D.
Jones, Y. A. Peters in Handbook of Pressure Sensitive Adhesive Technology,
Third Edition, edited by Donatas Satas, Van Reinhold New York. Pp.
652-683).
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Durch den Einsatz von Rückseitentrennlackierungen
wird ein leichtes, gleichmäßiges Abrollen
der Klebebänder
erzielt. Hierbei werden vor allem Trennlackierungen auf Basis von
lösemittelhaltigen
Carbamatsystemen und auf Basis von auf Silikon basierenden Systemen
eingesetzt.
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Trennlackierungen auf Basis von Silikonsystemen
eignen sich als Trennlackierungen der erfindungsgemäßen Klebebänder. Bevorzugt
als Trennlackierung sind UV-härtende
Silikonsysteme auf 100 % Basis, aber ebenso lösemittelhaltige Silikonsysteme
können
als Trennlackierung für
die erfindungsgemäßen Klebebänder eingesetzt
werden.
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Die Auftragsmenge der Trennlackierung
auf das Trägermaterial
beträgt
bevorzugt 0,1 bis 3 g/qm. In einer weiteren besonders bevorzugten
Ausführung
wird der Schichtauftrag der Trennlackierung von 0,2 bis 1,5 g/qm
eingestellt.
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Um eine sehr gute Verankerung der
gegebenenfalls ersten Trennschicht des erfindungsgemäßen Klebebands
auf bestimmten Bereichen auf der Folie zu erreichen, wird als erste
Schicht ein Haftvermittler oder Primer eingesetzt. Hierbei wird
die der Trennlackierung gegenüberliegende
Folienoberfläche
verwendet.
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Haftvermittler auf Lösemittel-
und auf wäßriger Basis
werden als Haftvermittler zwischen Folie und Klebemasse oder weiteren
Schichten zur Herstellung von Klebebändern verwendet. Schichten
mit hoher Affinität zu
Trägern
beziehungsweise Haftung auf Trägern
auf Basis von Thermoplastfolien werden zur Herstellung von Klebebändern eingesetzt.
Die hohe Affinität
zu Oberflächen
von Trägern
auf Basis von Thermoplastfolien bedingen die Eigenschaft derartiger
Komponenten für
den Einsatz als geeignete Haftvermittler. Verschiedene Primersysteme
sind bekannt. Für
den Einsatz als Haftvermittler für
die Trennschicht beziehungsweise gegebenenfalls erste Trennschicht
der Klebebänder
sind zum Beispiel wäßrige Haftvermittler
auf Basis von Polyurethanen, niedrig chlorierte Polypropylene, Styrol-Butadien
Copolymere und Acrylate einsetzbar. Ebenso lösemittelhaltige Haftvermittler
sind für
die Verankerung nachfolgender Schichten bei den Klebebändern geeignet. Diese
Haftvermittler werden in der Klebebandindustrie als Primer verwendet.
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Die Auftragsmenge der Primerschicht
auf das Trägermaterial
beträgt
bevorzugt 0,5 bis 12 g/qm. In einer weiteren bevorzugten Ausführung wird
der Schichtauftrag der ersten Haftvermittler Schicht von 1,5 bis
6 g/qm eingestellt.
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In einer bevorzugten Ausführungsform
des Klebebands wird die Haftung der Primerschicht auf der Thermoplastfolie
auf Basis von Polyolefinen durch Coronabehandlung oder ganz besonders
durch Flammenvorbehandlung verbessert, denn gerade die Oberflächen der
Folien auf Basis von gereckten Polyolefinen können durch diese allgemein
bekannten Verfahren, wie die Corona- oder Flammenbehandlung, behandelt
werden. Bevorzugt sind Oberflächenbehandlungen
durch Flammenvorbehandlung. Eine Übersicht über die Verfahren zur Oberflächenbehandlung
enthält
beispielsweise der Artikel „Surface
pretreatment of plastics for adhesive bonding" (A. Kruse; G. Krüger, A. Baalmann and 0. D.
Hennemann; J. Adhesion Sci. Technol., Vol 9, No12, pp 1611–1621 (1995)).
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Die Primerschicht wird nicht vollflächig auf
die der Trennlackierung gegenüberliegenden
Oberfläche des
Trägers
auf Basis von Thermoplastfolien aufgetragen. Um einen visuellen
Sicherheitseffekt bei der Anwendung der erfindungsgemäßen Originalitätssiegel
zu erreichen, wird die Primerschicht in einer spezifischen nicht
vollflächigen
Weise auf die Folienoberfläche
aufgebracht. Hierbei wird der Auftrag der Primerschicht derart gestaltet,
daß nur
spezielle Bereiche der Folienoberfläche beschichtet werden, die
zum Beispiel die Worte „OPENED" oder „VOID" bilden. Diese Art
der Aufbringung der Primerschicht wird durch geeignete Druckverfahren
ermöglicht.
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Die von der nicht vollflächig aufgetragenen
Primerschicht freigelassenen Bereiche auf der Folienoberfläche stellen
bevorzugt charakteristische Zeichen beziehungsweise Symbole dar.
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Bei der Dreischichtvariante des Klebebands
wird die Trennschicht vollflächig
auf die Primerschicht beziehungsweise auf die freien Oberflächenbereiche
der verwendeten Folie zur Herstellung der Klebebänder aufgetragen.
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Als Trennschicht für die Klebebänder eignen
sich zum Beispiel Harzdispersionen, Acrylatdispersionen oder allgemein
Polymerdispersionen beziehungsweise lösemittelhaltige Polymerlösungen,
die eine nach der Trocknung ausreichende geringe Haftung zum Träger und
eine Sprödigkeit
aufweisen.
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Besonders bevorzugt als Schicht für die Klebebänder sind
geeignete Druckfarben für
Träger
auf Basis von Thermoplastfolien. Hierbei werden zum Beispiel wasserbasierende, lösemittelbasierende
oder durch UV-Strahlung härtende
Flexodruckfarben als Schicht verwendet. Derartige Farbschichten
sind farbstark und geeignet mittels verschiedenster Technologie
auf die erste Schicht beziehungsweise die Folie aufgebracht zu werden.
Durch geeignete Wahl der Druckfarben kann das Schichtsystem der
Klebebänder
derart eingestellt werden, daß die
Schicht sehr gut auf der Primerschicht verankert, andererseits,
mit denen nicht mit der Primerschicht beschichteten Bereichen der
Folie, eine schlechte Haftung beziehungsweise einen schlechten Verbund aufweist.
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Die Auftragsmenge der Trennschicht
auf das Trägermaterial
beziehungsweise die Primerschicht beträgt bevorzugt 2 bis 18 g/qm.
In einer weiteren bevorzugten Ausführung wird der Schichtauftrag
der ersten Schicht von 5 bis 11 g/qm eingestellt.
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Bei der Vierschichtvariante des Klebebands
wird die erste Trennschicht vollflächig auf die Primerschicht
beziehungsweise auf die freien Oberflächenbereiche der verwendeten
Folie zur Herstellung der erfindungsgemäßen Klebebänder aufgetragen.
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Besonders bevorzugt als Schicht für die Klebebänder sind
wiederum geeignete Druckfarben für
Träger auf
Basis von Thermoplastfolien. Hierbei werden zum Beispiel wasserbasierende,
lösemittelbasierende
oder durch UV-Strahlung härtende
Flexodruckfarben als Schicht verwendet. Derartige Farbschichten
sind farbstark und geeignet mittels verschiedenster Technologie
auf die erste Schicht beziehungsweise die Folie aufgebracht zu werden.
Durch geeignete Wahl der Druckfarben kann das Schichtsystem der
erfindungsgemäßen Klebebänder derart
eingestellt werden, daß die
Schicht sehr gut auf der Primerschicht verankert, andererseits,
mit denen nicht mit der Primerschicht beschichteten Bereichen der
Folie, eine schlechte Haftung beziehungsweise einen schlechten Verbund
aufweist.
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Die Auftragsmenge der ersten Trennschicht
auf das Trägermaterial
beziehungsweise die Primerschicht beträgt bevorzugt 2 bis 18 g/qm.
In einer weiteren bevorzugten Ausführung wird der Schichtauftrag
der ersten Schicht von 5 bis 11 g/qm eingestellt.
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Die zweite Trenn- beziehungsweise
insbesondere Farbschicht wird vollflächig bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Klebebänder auf
die erste Trennschicht aufgetragen.
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Zur guten Erkennung der Öffnungssicherung
durch die Verwendung dieses Klebebandes sind die erste und zweite
Trenn- beziehungsweise Farbschicht bevorzugt verschiedenfarbig.
Kontrastfarben erhöhen
hierbei den Sicherheitseffekt bezüglich des unbemerkten Öffnens der
Verpackung.
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Als zweite Trennschicht für das Klebeband
eignen sich wäßrige oder
lösemittelhaltige
Druckfarben, die eine nach der Trocknung ausreichend geringe Haftung
auf der ersten Trennschicht und eine ausreichende Sprödigkeit
aufweisen.
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Durch geeignete Abstimmung der chemischen
Zusammensetzung beziehungsweise Abstimmung und Optimierung der verschiedenen
Polaritäten,
Sprödigkeiten
und Zusammensetzungen der ersten und zweiten Trennschicht bedingt
das beschriebene Eigenschaftsprofil.
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Bevorzugt bei der Herstellung der
Klebebänder
sind zum Beispiel wasserbasierende, lösemittelbasierende oder durch
UV-Strahlung härtende
Flexodruckfarben für
den Einsatz als zweite Trennschicht.
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Derartige Farbschichten sind farbstark
und geeignet mittels verschiedenster Technologie auf die erste Trennschicht
aufgebracht zu werden.
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Die Auftragsmenge der zweiten Trennschicht
beziehungsweise Farbschicht auf die erste Trennschicht beträgt bevorzugt
8 bis 50 g/qm. In einer weiteren bevorzugten Ausführung wird
der Schichtauftrag der dritten Schicht beziehungsweise Farbschicht
von 15 bis 30 g/qm eingestellt.
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Als Klebemassen können im wesentlichen alle bekannten
Klebemassen mit hoher Klebkraft auf dem zu verpackenden Haftgrund
eingesetzt werden.
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Die Klebemasse der Klebebänder kann
aus einer Klebemasse auf Basis von lösemittelhaltigen Naturkautschuk-
und Acrylatklebemassen bestehen. Bevorzugt sind Klebemassen auf
Basis von Acrylatdispersionen. Diese Klebemassentechnologien werden
in der Klebebandindustrie eingesetzt.
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Die Auftragsmenge der Klebemasse
auf das Trägermaterial
beträgt
bevorzugt 15 bis 60 g/qm. In einer weiteren bevorzugten Ausführung wird
der Schichtauftrag von 20 bis 30 g/qm eingestellt.
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Die Herstellung der erfindungsgemäßen Klebebänder erfolgt
in einem mehrstufigen Prozeß.
In einem ersten Schritt erfolgt die Beschichtung einer der Oberflächen des
Trägers
auf Basis einer Thermoplastfolie mit der auf Silikon basierenden
Trennlackierung. Diese einseitige Ausrüstung des Trägers wird
mit entsprechenden Beschichtungsanlagen realisiert.
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Die der Trennlackierung gegenüberliegende
Folienoberfläche
wird gegebenenfalls corona- oder flammenvorbehandelt.
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Die Primerschicht mit hoher Affinität zur Oberfläche der
eingesetzten Thermoplastfolie wird mit Hilfe des Flexodrucks auf
die der mit Trennlackierung gegenüberliegenden Folienoberfläche aufgebracht.
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Bedruckung mittels Flexodruck wird
unter anderem in der Klebebandindustrie zur Individualisierung von
Klebebändern
eingesetzt.
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Hierbei werden Druckformen verwendet,
deren erhabene Partien die erste Schicht übertragen. Die Druckformen
sind flexible Platten aus Gummi oder Fotopolymeren. Flexodruckkomponenten
sind dünnflüssig, sowohl
lösemittel-
als auch wasserbasierend. Sie sind schnell trocknend, insbesondere
im Bereich der strahlungshärtenden
Systeme. Bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Klebbänder werden bevorzugt wäßrige Flexodruckkomponenten
eingesetzt. Die Auswahl der Rasterwalze richtet sich nach dem verwendeten
Bedruckstoff, der dazugehörenden
Flexodruckkomponente.
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Die Aufbringung der Trennschicht
beziehungsweise der Trennschichten auf die Primerschicht beziehungsweise
an die offenen Stellen auf die Folienoberfläche wird bei der Herstellung
der Klebebänder
durch Anwendung von üblichen
Methoden erreicht. Die Beschichtung wäßriger Systeme mittels Rakel
beziehungsweise lösemittelhaltiger
Systeme mittels Streichbalken Rasterwalzen oder Druckverfahren ist
in diesem Zusammenhang zu nennen.
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Für
die nachfolgende Beschichtung der Klebemasse auf die Schicht sind
sowohl die Streichbalken als auch die Rakeltechnologie geeignet.
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Weiterhin ist das Aufbringen von
Klebemasse auf Basis von Styrol-Isopren-Styrol als Schmelzhaftkleber
auf die Trennschicht mittels bekannter Technologie bei der Herstellung
der Klebebänder
möglich.
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Das erfindungsgemäße Originalitätssiegel
kann insbesondere auf zweierlei Art und Weise verwendet werden.
Zum einen können
die zu siegelnden Gegenstände
derart umschlossen werden, daß die
beiden Enden des Originalitätssiegel
jeweils mit den Unterseiten, also mit der Klebemasseseite, aufeinander
gepreßt werden,
so daß sich
die Form einer Öse
ergibt.
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Andererseits kann das Ende mit der
offenen Klebemasse auf der Oberseite des Abschnitts verklebt werden,
so daß sich
die Form eines Ringes ergibt, innerhalb dessen der zu siegelnde
Gegenstand liegt.
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Das Originalitätssiegel zeigt das unautorisierte Öffnen an,
indem Bereiche des Klebebands beim Abschälen von der beklebten Oberfläche aus
dem Klebeband herausgelöst
werden und als Botschaft auf der Oberfläche verbleiben, wobei die Botschaft
vor dem Ablösen
von der Oberfläche
nicht erkennbar ist. Die Botschaft bleibt erkennbar, auch wenn das
Klebeband nach dem Ablösen
wieder exakt an der ursprünglichen
Verklebungsstelle angelegt wird.
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Anhand der nachfolgend beschriebenen
Figuren wird eine besonders vorteilhafte Ausführung des erfindungsgemäßen Originalitätssiegels
sowie die Anwendung und die Funktion näher erläutert, ohne damit die Erfindung
unnötig
einschränken
zu wollen. Es zeigen
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1 eine
Schnittzeichnung einer vorteilhaften Ausführungsform eines Klebebandes
in seiner ursprünglichen
Form, in der die Schichtdicken so dargestellt sind, daß sie optimal
die Kon struktion und den Aufbau des Klebebandes erkennen lassen,
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2 eine
Schnittzeichnung ähnlich 1, die jedoch die Verhältnisse
der einzelnen Schichten zeigen nach dem Aufbrechen des aus dem Klebeband
gebildeten Originalitätssiegels,
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3 eine
Schnittzeichnung einer zweiten vorteilhaften Ausführungsform
eines Klebebandes in seiner ursprünglichen Form, in der die Schichtdicken
so dargestellt sind, daß sie
optimal die Konstruktion und den Aufbau des Klebebandes erkennen
lassen,
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4 eine
Schnittzeichnung ähnlich 3, die jedoch die Verhältnisse
der einzelnen Schichten zeigen nach dem Aufbrechen des aus dem Klebeband
gebildeten Originalitätssiegels,
und
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5 den
Vorgang der Bildung des Originalitätssiegels, das Originalitätssiegel
in seiner angewandten Form sowie den Zustand nach Aufbrechen des
Originalitätssiegels.
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In der 1 ist
eine Ausführungsform
für ein
Klebeband dargestellt, das zur Herstellung eines Originalitätssiegels
Verwendung finden kann, und zwar im seitlichen Schnitt. Gemäß 1 besteht das Klebeband 1 aus
einer vorzugsweise transparenten thermoplastischen Folie 10 mit
einer ausreichenden inneren Festigkeit.
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Auf der unteren Oberfläche 12 dieser
Folie 10 wird in einem ersten Arbeitsgang eine nicht vollflächige transparente
Primerschicht 14 aufgebracht. Die Schicht 14 ist
so auf der Folienoberfläche 12 angeordnet,
das sie einen Schriftzug ergibt, der im Falle des Aufbrechens des
Originalitätsetiketts
erkennbar ist.
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Im zweiten Schritt wird eine Trennschicht 15 auf
die Primerschicht 14 und die verbleibende Folienoberfläche 12 aufgebracht.
Die Trennschicht 15 besteht aus einem farbigen Material.
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Die Farbe und die Farbdichte sind
so ausgewählt,
daß sie
einerseits einen ausreichenden farblichen Kontrast bieten, so daß der gebildete
Schriftzug lesbar ist, daß sie
aber auch ein auf der Klebemasseschicht 16 liegenden Druck
eines Firmenlogos oder Markenkennzeichens gut erkennbar durchscheinen
lassen.
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Als nächstes ist die Klebemasseschicht 16,
die eine ausreichende Verklebungssicherheit sicherstellt, auf der
Trennschicht 15 aufgebracht.
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Die Primerschicht 14 haftet
relativ sehr stark auf der Folienoberfläche 12. Die Trennschicht 15 haftet nur
relativ schwach auf der Folienoberfläche 12, aber relativ
stark auf der Primerschicht 14.
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Die Haftung der Trennschicht 15 auf
der Folienoberfläche 12 ist
geringer als die Haftung der Trennschicht 15 auf der Klebemasseschicht 16.
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Auf der Oberseite 11 des
Folienträgers 10 wird
eine vorzugsweise transparente Trennschicht 13 aufgebracht,
die relativ stark auf der Oberfläche 11 haftet.
Die Haftung der Trennschicht 13 zur Klebemasseschicht 16 ist
gering, so daß das
zur Rolle gewickelte Klebeband 1 abgewickelt werden kann,
ohne daß eine Trennung
der Trennschicht 15 von der Folienoberfläche 12 auftritt.
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In diesem Prozeß oder in einem weiteren Prozeß kann auf
der äußeren Oberfläche der
Klebemasse 16 ein farbiger Druck 17 eines Firmenlogos
oder Markenzeichens aufgebracht werden.
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Wenn das Klebeband 1 im
Aufbau gemäß 1 wie in 5 gezeigt auf sich selbst und damit das Originalitätssiegel
bildend verklebt ist, ist durch die bevorzugte Transparenz der Trennschicht 13 und
des Folienträgers 10 sowie
der Primerschicht 14 die gleichförmige Farbe der Farbschicht 15 sichtbar
und gegebenenfalls die durch die Klebemasseschicht 16 durchscheinende
Farbschicht 17.
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Wenn das Originalitätssiegel
aus dem Klebeband 1 – wie
in 5 gezeigt – aufgebrochen
wird, trennt sich das Klebeband 1 entsprechend 2 auf. Dabei trennt sich
die Trennschicht 15 in dem Bereich, in dem sie sich im
direkten Kontakt zur Folienoberfläche 12 befindet von
der Folie 10 ab. In dem Bereich, in dem sich die Primerschicht 14 befindet,
verbleibt die Klebemasseschicht 16 auf der Trägerfolie 10.
Das Wort „OPENED" ist als Schriftzug
sichtbar und als direkter farbiger Schriftzug auf dem Träger 10.
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Beim Zusammenfügen der beiden Enden des Klebebandes 1 bleibt
der Schriftzug „OPENED" sichtbar, da er
durch die Luftschicht an der Grenzfläche zwischen Trennschicht 15 und
Folienoberfläche 12 eine
veränderte
Lichtbrechung gegenüber
der Grenzfläche
der Primerschicht 14 und Folienoberfläche 12 einen optischen Kontrast
bildet.
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Weiterhin läßt sich der Schriftzug auf
der Trägerfolie 10 durch
den beim Applizieren und Ablösen
verformten Träger 10 nicht
mehr deckungsgleich in den freien Schriftzug einlegen.
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In der 3 ist
eine weitere Ausführungsform
für ein
Klebeband dargestellt, das zur Herstellung eines Originalitätssiegels
Verwendung finden kann, und zwar im seitlichen Schnitt.
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Gemäß 3 besteht das Klebeband 1 aus
einer vorzugsweise transparenten thermoplastischen Folie 10 mit
einer ausreichenden inneren Festigkeit, die den beschriebenen Gebrauch
sicherstellt.
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Auf der unteren Oberfläche 12 dieser
Folie 10 wird in einem ersten Arbeitsgang eine nicht vollflächige transparente
Primerschicht 14 aufgebracht. Die Schicht 14 ist
so auf der Folienoberfläche 12 angeordnet,
daß sie
einen Schriftzug ergibt, der im Falle des Aufbrechens des Originalitätsetiketts
erkennbar ist.
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Im zweiten Schritt wird eine erste
Trennschicht 15 auf die Primerschicht 14 und die
verbleibende Folienoberfläche 12 aufgebracht.
Die Trennschicht 15 besteht aus einem farbigen Material.
Die farbige Trennschicht 15 ist sowohl auf der Folienoberfläche 12 zwi schen
dem Bereich der Primerschicht 14 als auch gerade auf der
Primerschicht 14 selber aufgebracht.
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In einem dritten Schritt wird auf
die Trennschicht 15 eine zweite Trennschicht 17 aufgebracht.
Die Trennschicht 17 hat vorzugsweise eine andere Farbe
als die Trennschicht 15.
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Als nächstes ist die Klebmasseschicht 16,
die eine ausreichende Verklebungssicherheit sicherstellt, auf der
Trennschicht 17 aufgebracht.
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Die Primerschicht 14 haftet
relativ sehr stark auf der Folienobertläche 12. Die Trennschicht 15 haftet nur
relativ schwach auf der Folienoberfläche 12, aber relativ
stark auf der Primerschicht 14. Die Trennschicht 17 haftet
nur schwach auf der Trennschicht 15.
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Die Haftung der Trennschicht 15 auf
der Folienobertläche 12 ist
geringer als die Haftung der Trennschicht 17 auf der Trennschicht 15.
Die Klebemasseschicht 16 haftet auf der Trennschicht 17 stärker als
die Trennschicht 15 auf der Folienoberfläche 12.
Die Klebemasseschicht 16 haftet auf der Trennschicht 17 vorzugsweise
stärker,
als auf der Trennschicht 15.
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Auf der Oberseite 11 des
Folienträgers 10 wird
eine vorzugsweise transparente Trennschicht 13 aufgebracht,
die relativ stark auf der Oberfläche 11 haftet.
Die Haftung der Trennschicht 13 zur Klebemasseschicht 16 ist
gering, so daß das
zur Rolle gewickelte Klebeband 1 abgewickelt werden kann,
ohne daß eine Trennung
der Trennschicht 15 von der Folienoberfläche 12 auftritt.
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Wenn das Klebeband 1 im
Aufbau gemäß 1 – wie in 5 – gezeigt
auf sich selbst und damit das Originalitätssiegel bildend verklebt ist,
ist durch die bevorzugte Transparenz der Trennschicht 13 und
des Folienträgers 10 sowie
der Primerschicht 14 die gleichförmige Farbe der Farbschicht
sichtbar.
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Wenn das Originalitätssiegel
aus dem Klebeband 1 – wie
in 5 gezeigt – aufgebrochen
wird, trennt sich das Klebeband 1 entsprechend 2 auf. Dabei trennt sich
die Trennschicht 15 in dem Bereich, in dem sie sich im
direkten Kontakt zur Folienoberfläche 12 befindet von
der Folie 10 ab. In dem Bereich, in dem sich die Primerschicht 14 befindet,
trennt sich die Trennschicht 15 von der Trennschicht 17 und
verbleibt auf der Folie 10. Es verbleibt vollflächig die
Klebmasse 16 im Verbund mit der Trennschicht 17.
Auf der Trennschicht 17 verbleibt der Bereich der Trennschicht 15,
der sich von der Folienoberfläche 12 abgetrennt
hat. Das Wort „OPENED" ist als Schriftzug
auf der Trennschicht 17 lesbar und als inverser transparenter
Schriftzug auf dem Träger 10.
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Beim Zusammenfügen der beiden Enden des Klebebandes 1 bleibt
der Schriftzug „OPENED" sichtbar, da er
durch die Luftschicht an der Grenzfläche zwischen Trennschicht 15 und
Trennschicht 17 eine veränderte Lichtbrechung gegenüber der
Grenzfläche
des Verbunds Primerschicht 14 mit Trennschicht 15 und
Folienoberfläche 12 einen
optischen Kontrast bildet.
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Weiterhin läßt sich der Schriftzug auf
der Trägerfolie 10 durch
den beim Applizieren und Ablösen
verformten Träger 10 nicht
mehr deckungsgleich in den freien Schriftzug einlegen. Ein weiterer
Indikator dafür, daß das Originalitätssiegel
schon einmal abgelöst
wurde, ist, daß die
Trennung der Schichten 15, 17 irreversibel ist
und daß somit
die Haftung der aufeinandergelegten Schichten 15, 17 nicht
ausreichend ist.
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Die 5 zeigt
ein Originalitätssiegel 10 in
Form eines Abschnittes eines zumindest partiell einseitig mit einer
Klebemasse 16 versehenen Klebebands 1 gemäß 1 oder 3, das um den zu siegelnden Gegenstand
(hier nicht dargestellt) geführt
und das mit der vorhandenen Klebemasse 16 auf sich selbst
verklebt wird.
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Das Originalitätssiegel 10 bildet
eine Öse,
die den zu siegelnden Gegenstand umfaßt.
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Das Klebeband 1 ist vollflächig mit
einer Klebemasse 16 versehen, die zu weiten Teilen mit
einem Trennpapier 2 abgedeckt ist.
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Der Abschnitt weist somit lediglich
einen kleinen klebenden Bereich 3 auf, der bei der Ausbildung
des Originalitätssiegels 10 auf
dem Trennpapier 2 verklebt wird.
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Wird versucht, das Originalitätssiegel 10 aufzubrechen,
indem an den beiden Enden 11, 12 des Abschnitts
gezogen wird, spaltet der Träger
des Klebebands 1 irreversibel, so daß der Schriftzug „OPEN" sichtbar wird.
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Im folgenden soll die Erfindung anhand
eines Beispieles erläutert
werden, ohne die Erfindung unnötig einschränken zu
wollen.
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Beispiel
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a: Folie a
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Es wird eine biaxial gereckte, coextrudierte
Folie auf Basis Polypropylen der Fa. Siliconature verwendet.
| Foliendicke: | 28 μm |
| Kennzeichnung: | Radil T |
| Firma/Hersteller: | Fa. Radici |
| Reißdehnung
längs: | 130 % |
| Reißdehnung
quer: | 50 % |
| Elastizitätsmodul längs | 2500 N/mm2 |
| Elastizitätsmodul quer | 4000 N/mm2 |
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Die Oberfläche der Folie, die mit einer
Primerschicht und einer Trennschicht beschichtet wird, wird vor der
Beschichtung mit Klebemasse Corona behandelt. Die Oberflächenenergie
beträgt > 42mN/m.
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b: Verwendete Klebemassen,
Primerschicht und Trennschichten
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b1: Trennlackierung
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Es wird ein Trennlack auf Basis eines
Standard 100% Silikonsystems (UV- härtend) zur Herstellung der
efindungsgemäßen Klebebänder verwendet.
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b2: Primerschicht
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Es wird eine Primerschicht auf Basis
einer wäßrigen Polyurethandispersion
zur Herstellung der erfindungsgemäßen Klebebänder verwendet.
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Bezeichnung: NeoRez R560 der Fa.
Zeneca resins, The Netherlands
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b3: Trennschicht
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Es wird eine Trennschicht auf Basis
einer lösemittelhaltigen
Druckfarbe zur Herstellung des Klebebands verwendet.
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Bezeichnung: 15VAA Druckfarbe der
Michael Huber München
GmbH, Germany
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b4: Klebemasse:
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Es wird eine Klebemasse auf Basis
einer wäßrigen Acrylatdispersion
zur Herstellung des Klebebands verwendet.
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Bezeichnung: Prima) PS83D der Fa.
Rhom&Haas, Germany
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c: Herstellung des Klebebands
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c1: Aufbringen der Trennlackierung
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Die Beschichtung der Folie a mit
einer Standard silikonbasierenden Trennlackierung erfolgt mittels
der hierfür üblichen
Standard Technologie
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c2: Beschichtung der Primerschicht:
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Die Beschichtung der Folie c1 mit
der Primerschicht erfolgt mit Hilfe der Flexodrucktechnik. Hierbei wird
ein Flexodruckklischee verwendet, dessen erhabene Partien das Wort „OPENED" abbilden.
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Dabei wird das Laborflexodruckklischee
und die Bahngeschwindigkeit so eingestellt, daß nach der Trocknung ein Masseauftrag
der Primerschicht von ca. 1 bis 3 g/qm gemessen wird. Die Beschichtung
erfolgt auf einer Laborstreichanlage mit einer Arbeitsbreite von
500 mm und einer Beschichtungsgeschwindigkeit von 10 m/min. Hinter
der Beschichtungsstation mit Drahtrakelauftragswerk befindet sich
ein Trockenkanal, der mit heißer
Luft (ca. 100 °C)
betrieben wird. Die beschichtete Folie wurde ohne Lagerzeit sofort
weiterverwendet.
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c3: Beschichtung der Trennschicht
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Die Beschichtung der Folie c2 mit
der Trennschicht erfolgt durch einen Drahtrakel. Das Drahtrakel
und die Beschichtungsgeschwindigkeit werden so eingestellt, daß nach der
Trocknung der beschichteten Folie ein Masseauftrag der Trennschicht
von ca. 25 g/qm gemessen wird. Die Beschichtung erfolgte auf einer
Technikumsstreichanlage mit einer Arbeitsbreite von 500 mm und einer
Beschichtungsgeschwindigkeit von 10 m/min. Hinter der Beschichtungsstation
befindet sich ein Trockenkanal, der mit heißer Luft (ca. 100 °C) betrieben
wird. Die beschichtete Folie wird ohne Lagerung sofort weiterverwendet.
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c4: Beschichtung der Klebemasse
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Die Beschichtung der Folie c3 mit
der Klebemasse erfolgt durch einen Drahtrakel. Das Drahtrakel und die
Beschichtungsgeschwindigkeit werden so eingestellt, daß nach der
Trocknung der beschichteten Folie ein Masseauftrag von ca. 25 g/qm
gemessen wird. Die Beschichtung erfolgte auf einer Technikumsstreichanlage mit
einer Arbeitsbreite von 500 mm und einer Beschichtungsgeschwindigkeit
von 10 m/min. Hinter der Beschichtungsstation mit Drahtrakelauftragswerk
befindet sich ein Trockenkanal, der mit heißer Luft (ca. 100 °C) betrieben
wird. Die beschichtete Folie wurde in einer Breite von 19 mm konfektioniert.
Die Bestimmung des Sicherheitseffekts erfolgte nach zweitägiger Lagerung
bei 23 °C.
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f: Herstellen der Originalitätssiegel
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Das Klebeband wird mit einer Papiereindeckung
derart eingedeckt, daß nur
ein schmaler klebender Streifen an einem der beiden Ränder verbleibt.
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Anschließend werden die Originalitätssiegel
in der gewünschten
Breite erzeugt, indem das Klebeband im rechten Winkel zur Laufrichtung
in der gewünschten
Breite gestanzt wird.