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DE10244982A1 - Vorrichtung zur Erfassung des Füllstandes in einem Haushaltsgerät - Google Patents

Vorrichtung zur Erfassung des Füllstandes in einem Haushaltsgerät Download PDF

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DE10244982A1
DE10244982A1 DE2002144982 DE10244982A DE10244982A1 DE 10244982 A1 DE10244982 A1 DE 10244982A1 DE 2002144982 DE2002144982 DE 2002144982 DE 10244982 A DE10244982 A DE 10244982A DE 10244982 A1 DE10244982 A1 DE 10244982A1
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DE
Germany
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electrodes
measuring
measuring insert
liquid container
container
Prior art date
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Ceased
Application number
DE2002144982
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Eggersdorfer
Siegmund Kramer
Peter Stief
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BSH Hausgeraete GmbH
Original Assignee
BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH filed Critical BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH
Priority to DE2002144982 priority Critical patent/DE10244982A1/de
Publication of DE10244982A1 publication Critical patent/DE10244982A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/22Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measuring physical variables, other than linear dimensions, pressure or weight, dependent on the level to be measured, e.g. by difference of heat transfer of steam or water
    • G01F23/24Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measuring physical variables, other than linear dimensions, pressure or weight, dependent on the level to be measured, e.g. by difference of heat transfer of steam or water by measuring variations of resistance of resistors due to contact with conductor fluid
    • G01F23/241Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measuring physical variables, other than linear dimensions, pressure or weight, dependent on the level to be measured, e.g. by difference of heat transfer of steam or water by measuring variations of resistance of resistors due to contact with conductor fluid for discrete levels

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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erfassung des Füllstandes in einem Haushaltsgerät, das einen Behälter zur Aufnahme einer Flüssigkeit aufweist, mit einem Messeinsatz (4), der Elektroden (1) aufweist, welche in unterschiedlicher Höhe angeordnet und über die Flüssigkeit (7) untereinander oder über eine Gegenelektrode (2) elektrisch kontaktierbar sind, wobei der Messeinsatz (4) weiter ein isolierendes Trägerelement (3) aufweist, auf welchem die Elektroden (1) nebeneinander angeordnet sind. Vorzugsweise ist das isolierende Trägerelement (3) als elastische Folie und die Elektroden (1) als Leiterbahnen unterschiedlicher Länge ausgebildet. Über ein mehradriges Verbindungskabel (9) sind die Elektroden (1) mit einer Messvorrichtung (10) verbunden.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erfassung des Füllstandes in einem Haushaltsgerät gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Eine gattungsgemäße Vorrichtung zur Messung des Füllstandes in einem Behälter ist aus DE 86 03 519 U1 bekannt, die einen Messeinsatz bestehend aus mehreren verschieden langen Stabelektroden aufweist. Der Füllstand wird anhand der durch die Flüssigkeit im Behälter hergestellten elektrischen Verbindung zwischen den Elektroden ermittelt. Die Stabelektroden sind in einer gemeinsamen Halterung voneinander elektrisch isoliert befestigt und über ein Verbindungskabel an eine Stromversorgungs- und Auswerteeinheit angeschlossen. Aufgrund des Aufbaus aus massiven Stabelektroden ist diese Vorrichtung insbesondere für den industriellen Einsatz in großen Behältern ausgelegt. Eine Anwendung in Haushaltsgeräten ist daher lediglich begrenzt möglich.
  • Ferner ist aus FR 2 638 521-A1 ein Messeinsatz zur Füllstandsbestimmung bekannt, der mehrere entlang einer Achse übereinander angeordnete Elektroden und eine Gegenelektrode aufweist. Die Gegenelektrode ist parallel zu den Elektroden in einem konstanten Abstand orientiert. Über isolierte elektrische Verbindungen sind die Elektroden und die Gegenelektrode mit einer Messelektronik verbunden. Der komplizierte Aufbau dieser Messvorrichtung sowie ein aufwendiges Messverfahren über gepulste Signale schränken den Einsatz in einem Haushaltsgerät jedoch ein.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine verbesserte Vorrichtung zur Erfassung des Füllstandes in einem Haushaltsgerät bereitzustellen.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Gemäß der Erfindung ist ein Messeinsatz vorgesehen, der ein isolierendes Trägerelement aufweist, auf dem mehrere Elektroden nebeneinander angeordnet sind. Auf diese Weise lässt sich ein einfacher Aufbau realisieren, welcher mit geringem Aufwand hergestellt werden kann und sich darüber hinaus weitgehend miniaturisieren lässt. Außerdem ist die Möglichkeit gegeben, den Messeinsatz an die Bauform eines Flüssigkeitsbehälters anzupassen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist das isolierende Trägerelement als elastische Folie, vorzugsweise lebensmittelechte Kunststofffolie, ausgebildet. Die hieraus gewonnene Flexibilität ermöglicht den Einsatz der Vorrichtung in Behältern mit variablen Formen und Geometrien. Der Messeinsatz kann beispielsweise an gekrümmte Flächen eines Behälters angepasst werden.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die Elektroden als Leiterbahnen unterschiedlicher Länge ausgebildet. Dieser Messeinsatz kann deshalb mit einem in der Industrie sehr gängigen Verfahren, dem Heißprägeverfahren, hergestellt werden. Beim Heißprägen wird eine Kupferfolie mit haftvermittelnder Schicht unter Druck und Temperatur mit Hilfe eines Prägestempels, auf dem das Leiterbahnbild dargestellt ist, auf ein Substrat gepresst. Der Einsatz dieses Verfahrens eröffnet die Möglichkeit einer schnellen und wirtschaftlichen Herstellung der beschriebenen Ausführungsform.
  • Eine weitere bevorzugte Ausführungsform besteht in der Verwendung einer Schutzschicht, welche die Elektroden umgibt. Die Schutzschicht soll insbesondere beständig sein gegen säurehaltige Flüssigkeiten, wie sie beispielsweise Kalklösemittel darstellen. Reinigungsmittel dieser Art werden in Haushaltsgeräten eingesetzt um Kalkablagerungen aufzulösen. Ein Angreifen der Elektroden durch die in den Kalklösemitteln enthaltenen Säuren wird durch die Schutzschicht verhindert. Ferner soll die Schicht eine Schutzwirkung gegen basenhaltige Flüssigkeiten wie beispielsweise Seifenlaugen bieten. Bevorzugt ist es weiterhin, dass die Schutzschicht elektrisch leitfähig ist und aus einem Edelmetall, vorzugsweise Gold, besteht.
  • Vorzugsweise weist der Messeinsatz ein Rohr auf, welcher das Trägerelement mit den Elektroden enthält, wodurch eine platzsparende Geometrie ermöglicht wird. Auch kann ein nach dieser Ausführungsform hergestellter Messeinsatz in verschiedenen Flüssigkeitsbehältern unterschiedlicher lateraler Ausdehnung verwendet werden.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist ein zusätzlicher Messbehälter vorgesehen, in welchem der Messeinsatz angeordnet ist. Dieser zusätzliche Behälter kann mit dem Flüssigkeitsbehälter des Haushaltsgeräts verbunden werden. Hieraus ergibt sich die Möglichkeit, den Flüssigkeitsbehälter als abnehmbares Element auszubilden, um das Befüllen des Haushaltsgerätes zu erleichtern.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Messeinsatzes gemäß einer ersten Ausführungsform, welcher mit einer Messvorrichtung verbunden ist,
  • 2 eine perspektivische Darstellung des Messeinsatzes gemäß der ersten Ausführungsform,
  • 3 eine Detailansicht einer Wandung eines Flüssigkeitsbehälters mit dem Messeinsatz gemäß der ersten Ausführungsform,
  • 4 eine Detailansicht der Wandung eines Flüssigkeitsbehälters mit einem erfindungsgemäßen Messeinsatz gemäß einer zweiten Ausführungsform, wobei die Wandung zum Teil als Gegenelektrode ausgebildet ist,
  • 5 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Messeinsatz gemäß einer dritten Ausführungsform, der ein Rohr aufweist,
  • 6 eine schematische Schnittdarstellung einer Kaffeemaschine mit dem im Flüssigkeitsbehälter angeordneten Messeinsatz gemäß der dritten Ausführungsform,
  • 7 eine schematische Schnittdarstellung einer Kaffeemaschine mit dem in einem zusätzlichen Messbehälter angeordneten Messeinsatz gemäß der dritten Ausführungsform und
  • 8 eine schematische Schnittdarstellung eines Wasserkochers mit dem Messeinsatz gemäß der dritten Ausführungsform.
  • 1 zeigt eine erste Ausführungsform eines Messeinsatzes 4 bestehend aus einem als elastische Folie ausgebildeten Trägerelement 3, auf dem fünf als Leiterbahnen ausgebildete Elektroden 1a, 1b, 1c, 1d, 1e unterschiedlicher Länge sowie eine Gegenelektrode 2 nebeneinander angeordnet sind. Die Gegenelektrode 2 weist etwa die Länge der längsten Elektrode 1e auf. Die Elektroden 1a bis 1e sowie die Gegenelektrode 2 sind jeweils über Zuleitungen 8a, 8b, 8c, 8d, 8e, 8f mit einer elektrischen Messvorrichtung 10 verbunden, wobei die Zuleitungen 8a bis 8f vorzugsweise zu einem mehradrigen Verbindungskabel 9 zusammengefasst sind. Ist der Messeinsatz 4 teilweise in eine in einem Behälter enthaltene Flüssigkeit 7, beispielsweise Wasser, eingetaucht, so werden diejenigen Elektroden 1a bis 1e, welche in die Flüssigkeit 7 hineinragen, über die Flüssigkeit 7 mit der Gegenelektrode 2 elektrisch kontaktiert. Aus der Anzahl bzw. Lage der über die Flüssigkeit kurzgeschlossenen elektrischen Verbindungen kann dann der Füllstand der Flüssigkeit bestimmt werden. Natürlich ist eine Verwendung von mehr als fünf Elektroden in einem Messeinsatz 4 möglich, sofern eine genauere Bestimmung der Füllstandshöhe über mehr Messpunkte erforderlich ist.
  • 2 zeigt eine perspektivische Ansicht des Messeinsatzes 4 gemäß der ersten Ausführungsform. Die Elektroden 1a bis 1e als auch die Gegenelektrode 2, welche beispielsweise aus Kupfer bestehen, sind jeweils mit einer vorzugsweise elektrisch leitfähigen Schutzschicht 11 überzogen, welche aus einem Edelmetall, vorzugsweise Gold, besteht. Die Schutzschicht 11 ist beständig gegen säure- und basenhaltige Flüssigkeiten und verhindert ein Angreifen der Elektroden 1a bis 1e und der Gegenelektrode 2 durch die in Reinigungsmitteln enthaltenen Bestandteile. Sofern die Schutzschicht 11 aus einem elektrisch nicht leitfähigen Material besteht, müssen im unteren Bereich der Elektroden 1a bis 1e und der Gegenelektrode 2 freie Kontaktstellen ohne Schutzschicht 11 vorhanden sein, um eine Kontaktierung über die Flüssigkeit zu gewährleisten.
  • 3 zeigt eine Detailansicht einer Wandung 12 eines Flüssigkeitsbehälters, an der die Folie 3 des Messeinsatzes 4 gemäß der ersten Ausführungsform mit Hilfe eines Klebemittels befestigt ist. Alternativ besteht aber die Möglichkeit, die Elektroden und die Gegenelektrode statt aufzukleben direkt in die Wandung des Flüssigkeitsbehälters selbst zu integrieren. Es wäre beispielsweise möglich, einen derartig ausgeprägten Flüssigkeitsbehälter im Rahmen eines Zweikomponenten-Spritzgießvertahrens, kurz 2K-Verfahrens, herzustellen. Hierbei würde der Behälter aus dem Verbund eines elektrisch leitfähigen sowie eines isolierenden Kunststoffs bestehen.
  • 4 zeigt eine zweite Ausführungsform eines Messeinsatzes 40, der mittels Klebemittel an der Wandung 12 eines Flüssigkeitsbehälters befestigt ist. Der Messeinsatz 40 besteht aus sechs als Leiterbahnen ausgebildete Elektroden 1a, 1b, 1c, 1d, 1e, 1f unterschiedlicher Länge, die nebeneinander auf einem als Folie ausgebildeten Trägerelement 30 angeordnet sind. Ein wesentliches Merkmal bei dieser Ausführungsform besteht darin, dass ein Teil der Wandung 12 des Flüssigkeitsbehälters als Gegenelektrode 20 ausgebildet ist. Alternativ ist eine ähnliche Ausführungsform vorstellbar, in welcher die gesamte Wandung des Flüssigkeitsbehälters aus einem elektrisch leitfähigen Material besteht, um als Gegenelektrode zu fungieren.
  • 5 zeigt eine Draufsicht auf einen Messeinsatz 41 gemäß einer dritten Ausführungsform, der aus einem Rohr 13 besteht, in welchem die Folie 3 mit den fünf Elektroden 1a bis 1f sowie die Gegenelektrode 2 angeordnet sind. Dieser Messeinsatz besitzt nicht nur eine platzsparende Geometrie, er ist auch für den Einsatz in verschiedenen Flüssigkeitsbehältern unterschiedlicher lateraler Ausdehnung geeignet.
  • 6 zeigt eine schematische Schnittdarstellung einer Kaffeemaschine 5 mit einem Flüssigkeitsbehälter 6, einem Filter 16 und einer Kaffeekanne 15. Der in 5 gezeigte Messeinsatz 41 gemäß der dritten Ausführungsform befindet sich innerhalb des Flüssigkeitsbehälters 6 und ist über das Verbindungskabel 9 an die Messvorrichtung 10 angeschlossen. Die Messvorrichtung 10 ist mit einer Steuervorrichtung 14 verbunden, welche ihrerseits einen Durchlauferhitzer 18 betätigten kann. Der Durchlauferhitzer 18 ist im unteren Bereich einer Brühwassersteigleitung 17 angebracht, welche den Flüssigkeitsbehälter 6 mit dem Filter 16 verbindet.
  • Anhand dieser Darstellung lässt sich der prinzipielle Vorgang des Kaffeekochens erläutern: Das im Flüssigkeitsbehälter 6 enthaltene Wasser wird in dem Durchlauferhitzer 18 auf Brühtemperatur erhitzt. Der dabei entstehende Dampfdruck treibt das Brühwasser über die Brühwassersteigleitung 17 durch das im Filter 16 enthaltene Kaffeepulver, so dass es als Kaffee in die Kaffeekanne 15 gelangt. Mit Hilfe der Messvorrichtung 10 kann die Füllstandshöhe des Wassers und damit die Wassermenge im Flüssigkeitsbehälter 6 erfasst und über die Steuervorrichtung 14 verarbeitet werden, wodurch sich weitere Betriebsfunktionen ergeben.
  • Beispielsweise kann die Heizleistung des Durchlauferhitzers 18 so an die Wassermenge angepasst werden, dass die optimale Brühzeit erreicht wird.
  • Möglich ist es auch, die Kaffeemaschine 5 mit einem Trockengehschutz auszustatten, so dass der Brühvorgang nur dann gestartet werden kann, wenn sich im Flüssigkeitsbehälter 6 eine minimale Wassermenge befindet.
  • Entsprechend lässt sich eine Überfüllerkennung realisieren, um ein Überlaufen der Kaffeekanne 15 durch eine zu große Wassermenge im Flüssigkeitsbehälter 6 zu verhindern. Bei einer Befüllung des Flüssigkeitsbehälters 6 über eine maximal mögliche Wassermenge lässt sich der Brühvorgang nicht starten.
  • Weiterhin kann die Kaffeemaschine 5 mit einer Verkalkungserkennung ausgestattet werden. Ein Problem bei derartigen Geräten besteht neben der Verkalkung der mit dem Brühwasser in Berührung kommenden Bauteile in der rechtzeitigen Abschaltung des Durchlauferhitzers 18 nach dem Brühvorgang. Zu diesem Zweck wird ein Temperaturregler, vorwiegend ein Bimetallregler, verwendet, der im unmittelbaren Heißwasserbereich angeordnet ist. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurde auf eine entsprechende Darstellung in 6 verzichtet. Die Verkalkung beeinflusst die Funktion des Temperaturreglers, da durch den veränderten Wärmeübergang die Ansprechzeit verschoben wird, der Temperaturregler schaltet zum Beispiel den Durchlauferhitzer 18 zu früh ab, obwohl noch Wasser im Flüssigkeitstank 6 enthalten ist. Die gleichzeitige Bestimmung des Füllstandes im Flüssigkeitsbehälter 6 ermöglicht eine Verkalkungserfassung im Heißwasserbereich. Zudem kann die „Fehlschaltung" des Temperaturreglers korrigiert werden.
  • 7 zeigt eine weitere schematische Schnittdarstellung einer Kaffeemaschine 50. Im Unterschied zu 6 weist die hier gezeigte Ausführungsform einen zusätzlichen Messbehälter 19 auf, in dem der Messeinsatz 41 angeordnet ist. Über eine Durchführung 21 kann der Messbehälter 19 mit dem Flüssigkeitsbehälter 6 verbunden werden. Die dadurch erreichte Entkopplung zwischen Messeinsatz 41 und Flüssigkeitsbehälter 6 macht es möglich, den Flüssigkeitsbehälter 6 als abnehmbares Element auszubilden, um ein Befüllen der Kaffeemaschine 50 zu erleichtern.
  • 8 zeigt eine schematische Schnittdarstellung eines Wasserkochers 22 mit einem Flüssigkeitsbehälter 60, in dem der Messeinsatz 41 gemäß der dritten Ausführungsform angeordnet ist. Über das Verbindungskabel 9 ist der Messeinsatz 41 an die Messvorrichtung 10 angeschlossen. Diese ist ihrerseits mit der Steuervorrichtung 14 verbunden, die eine unterhalb des Flüssigkeitsbehälters 60 angeordnete Heizplatte 23 betätigen kann. Entsprechend den Ausführungen zu der in 6 gezeigten Kaffeemaschine ergeben sich für den Wasserkocher 22 neben dem Erhitzen des Wassers auf Siedetemperatur weitere Betriebsfunktionen.
  • So kann die Heizleistung der Heizplatte 23 an die im Flüssigkeitsbehälter 60 enthaltene Wassermenge angepasst werden, um deren Endtemperatur zu regeln. Weiterhin kann der Wasserkocher 22 mit einem Trockengehschutz ausgestattet werden, der ein Einschalten der Heizplatte 23 erst ab einer minimalen Wassermenge zulässt. Auch lässt sich eine Überfüllerkennung realisieren, die ein Übersprudeln des Wasserkochers 22 bei einer zu großen Wassermenge verhindert. Wird der Flüssigkeitsbehälter 60 über eine maximale Wassermenge befüllt, kann die Heizplatte 23 nicht betrieben werden.
  • 1a – 1f
    Elektroden
    2,20
    Gegenelektrode
    3,30
    Trägerelement/Folie
    4,40,41
    Messeinsatz
    5,50
    Kaffeemaschine
    6,60
    Flüssigkeitsbehälter
    7
    Flüssigkeit
    8a–8g
    Zuleitungen
    9
    Verbindungskabel
    10
    Messvorrichtung
    11
    Schutzschicht
    12
    Wandung
    13
    Rohr
    14
    Steuervorrichtung
    15
    Kaffeekanne
    16
    Filter
    17
    Brühwassersteigleitung
    18
    Durchlauferhitzer
    19
    Messbehälter
    21
    Durchführung
    22
    Wasserkocher
    23
    Heizplatte

Claims (11)

  1. Vorrichtung zur Erfassung des Füllstandes in einem Haushaltsgerät, das einen Behälter zur Aufnahme einer Flüssigkeit aufweist, mit einem Messeinsatz (4; 40; 41), der Elektroden (1a1f) aufweist, welche in unterschiedlicher Höhe angeordnet und über die Flüssigkeit (7) untereinander oder über eine Gegenelektrode (2; 20) elektrisch kontaktierbar sind, dadurch gekennzeichnet , dass der Messeinsatz (4; 40; 41) weiter ein isolierendes Trägerelement (3; 30) aufweist, auf welchem die Elektroden (1a1f) nebeneinander angeordnet sind.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das isolierende Trägerelement (3;30) als elastische Folie, vorzugsweise lebensmittelechte Kunststofffolie, ausgebildet ist.
  3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden (1) als Leiterbahnen unterschiedlicher Länge ausgebildet sind.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden (1) mit einer Schutzschicht (11) überzogen sind, welche beständig ist gegen säure- und / oder basenhaltige Flüssigkeiten.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht (11) elektrisch leitfähig ist und aus einem Edelmetall, vorzugsweise Gold, besteht.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Messeinsatz (41) weiter ein Rohr (13) aufweist, in dem das Trägerelement (3) mit den Elektroden (1) angeordnet ist.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Messeinsatz (4; 40) unter Verwendung eines Klebemittels an der Wandung (12) des Flüssigkeitsbehälters befestigt ist.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Messeinsatz in die Wandung des Flüssigkeitsbehälters integriert ist.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsbehälter teilweise oder ganz als Gegenelektrode (20) ausgebildet ist.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein zusätzlicher Messbehälter (19) vorgesehen ist, in dem der Messeinsatz (41) angeordnet ist und der mit dem Flüssigkeitsbehälter (6) verbunden werden kann.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche Messbehälter (19) teilweise oder ganz als Gegenelektrode ausgebildet ist.
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