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DE10244607A1 - Elektronisches Steuergerät, insbesondere Baugruppenträger mit Steckplätzen für fremdbelüftbare Steckbaugruppen - Google Patents

Elektronisches Steuergerät, insbesondere Baugruppenträger mit Steckplätzen für fremdbelüftbare Steckbaugruppen Download PDF

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DE10244607A1
DE10244607A1 DE2002144607 DE10244607A DE10244607A1 DE 10244607 A1 DE10244607 A1 DE 10244607A1 DE 2002144607 DE2002144607 DE 2002144607 DE 10244607 A DE10244607 A DE 10244607A DE 10244607 A1 DE10244607 A1 DE 10244607A1
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DE
Germany
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plug
module
electronic control
heat sink
control unit
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Ceased
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DE2002144607
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English (en)
Inventor
Peter Berger
Reinhold Schneeberger
Werner Ochs
Heinrich Windischmann
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K7/00Constructional details common to different types of electric apparatus
    • H05K7/20Modifications to facilitate cooling, ventilating, or heating
    • H05K7/20536Modifications to facilitate cooling, ventilating, or heating for racks or cabinets of standardised dimensions, e.g. electronic racks for aircraft or telecommunication equipment
    • H05K7/20554Forced ventilation of a gaseous coolant
    • H05K7/20572Forced ventilation of a gaseous coolant within cabinets for removing heat from sub-racks, e.g. plenum
    • H05K7/20581Cabinets including a drawer for fans

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine fremdbelüftbare Steckbaugruppe (B3) zum Einschub in einen Steckplatz (P1-P3) eines elektronischen Steuergeräts (BT), insbesondere eines Baugruppenträgers, mit einem Kühlkörper (KK) für elektrische Bauelemente (EB), welcher ein innenbelüftbares Hohlprofil mit einer ersten Kühlkörperöffnung (KO1) am Einschubende (EE) und mit einer zweiten Kühlkörperöffnung aufweist, die von einer Frontplatte (FP) umgeben ist. Die Erfindung betrifft ein elektronisches Steuergerät, in welchem eine Luftansaug- bzw. Luftausblaskammer (AK) mit einer ersten Kammeröffnung (LE) angeordnet ist, und mit einer zweiten Kammeröffnung (LA), durch welche Ab- bzw. Frischluft förderbar ist. Die Luftansaug- bzw. Luftausblaskammer und der Kühlkörper einer eingesteckten fremdbelüftbaren Steckbaugruppe bilden einen gegenüber dem Gehäuseinneren abgedichteten Luftkanal (LK). Der Vorteil ist, dass das elektronische Steuergerät kompakter und einfacher aufgebaut sein kann, da ein Großteil der entstehenden punktuellen Verlustwärme bereits am Entstehungsort nach außen beförderbar ist, ohne in das Gehäuseinnere gelangen zu können. Dadurch muss diese nicht über großflächige Wärmetauscher mittels großer Lüfter entsorgt werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein elektronisches Steuergerät, mit Steckplätzen für Steckbaugruppen sowie für fremdbelüftbare Steckbaugruppen und mit Steckplätzen für einen Steckbaugruppensatz mit einer fremdbelüftbaren Steckbaugruppe.
  • Zur Steuerung von stationären oder mobilen Anlagen, wie z.B. von industriellen Fertigungsanlagen oder von Schienenfahrzeugen, werden häufig elektronische Steuergeräte eingesetzt. Üblicherweise werden die Module einer solchen Steuereinrichtung in einer dafür vorgesehenen Gehäuseeinheit untergebracht. Für diesen Zweck ist die Verwendung eines sogenannten Baugruppenträgers bekannt. Mehrere dieser Baugruppenträger können zudem in einem Schaltschrank untergebracht sein, wie z.B. übereinander geordnet in einem 19''-Schrank. Die Baugruppenträger beinhalten neben den Stromversorgungen auch Steckplätze zum modularen Einschub von Steckbaugruppen, wie z.B. Steuerrechner- oder I/O-Baugruppen. Zum internen Datenaustausch ist eine Vielzahl von Steckbaugruppen, wie z.B. Zentralrechnerbaugruppen oder Signalprozessorenbaugruppen, über eine Rückwandbusplatine untereinander verbunden. Eine nach außen weisenden Frontplatte dieser Steckbaugruppen bietet dabei eine Reihe von Anschlussmöglichkeiten.
  • Die im Gehäuse untergebrachten Steckbaugruppen geben im Betrieb Wärme ab, welche als Verlustleistung den auf den Steckbaugruppen untergebrachten elektrischen sowie elektronischen Komponenten entstammen. Für viele Anwendungen ist es ausreichend, das Gehäuse mit einem Lüfter zu versehen, welcher Kühlluft durch das Gehäuseinnere befördert.
  • Für punktuelle Wärmequellen, wie z.B. Mikro-, Signal- oder Graphikprozessoren, sind zusätzliche technische Kühlmaßnahmen zu ergreifen. Eine Maßnahme ist es, z.B. einen entsprechend großen Kühlkörper wärmeleitend mit der o.g. Wärmequelle zu verbinden und diese auch u.U. forciert zu belüften.
  • Ein Nachteil ist, dass durch die von außen angesaugte Kühlluft zur Kühlung der im Gehäuse befindlichen Komponenten Verunreinigung in das Gehäuse eingebracht werden können. Diese Verunreinigung setzen sich dann als Schmutz an den elektrischen oder elektronischen Bauelementen ab. Dies ist vor allem dann problematisch, wenn die angesaugte Kühlluft leitfähige Partikel aufweist, wie z.B. Kohlestaub im Bergbau oder bei elektrischen Eisenbahnen bedingt durch Abrieb der Stromabnehmerschleifleisten oder auch feines Metallpulver in der metallverarbeitenden Industrie. Dies kann zu Kurzschlüssen zwischen den elektrischen Kontakten der elektronischen Bauelemente und somit zu einem Fehlverhalten oder zu einem Ausfall des Steuergeräts führen.
  • Zur Lösung dieses Problems wurden Kühlungen für die o.g. Steuergeräte vorgeschlagen, welche z.B. einen inneren und einen äußeren Kühlkreislauf aufweisen. Dabei umströmt ein erster Kühlluftkreislauf die elektronischen Baugruppen mit Kühlluft. Ein zweiter, vom ersten Kühlkreislauf getrennt geführter Frischluftkreislauf, kühlt die Kühlluft des ersten Kühlkreislaufes. Eine derartige Kühlung ist z.B. in der DE 201 01 154 U1 beschreiben.
  • Nachteilig an solchen elektronischen Steuereinrichtungen ist es, dass diese aufgrund der vielen Luftwegumlenkungen vorbei an großen Wärmetauscherflächen großvolumig ausgeführt werden müssen, um die im Gehäuse anfallende Wärme mit je einem großen Lüfter für jeden Kühlkreislauf nach außen fördern zu können.
  • Es ist somit eine Aufgabe der Erfindung, ein elektronisches Steuergerät anzugeben, welches eine kompaktere und zugleich einfachere Ausführung des Steuergeräts erlaubt.
  • Die Aufgabe wird gelöst mit einer fremdbelüftbaren Steckbaugruppe, einem elektronischen Steuergerät mit Steckplätzen für Steckbaugruppen und zumindest einer fremdbelüftbaren Steckbaugruppe sowie einem Steckbaugruppensatz mit zumindest einer fremdbelüftbaren Steckbaugruppe.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Vorrichtungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Damit ist der Vorteil verbunden, dass das elektronische Steuergerät kompakter und einfacher im Aufbau ausgeführt werden kann, da ein Großteil der insbesondere punktuell entstehenden Verlustwärme schon am Entstehungsort nach außen beförderbar werden kann, ohne dass diese in den Innenraum des Gehäuses gelangt. Folglich muss diese Verlustwärme nicht über großflächige Wärmetauscher mittels großer Lüfter entsorgt werden.
  • Die Erfindung wird an Hand der nachfolgenden Figuren näher erläutert. Dabei zeigt
  • 1: einen Ausschnitt eines Baugruppenträgers als ein Beispiel für ein elektronisches Steuergerät im geöffneten Zustand, mit einer eingesteckten fremdbelüftbaren Steckbaugruppe gemäß Erfindung,
  • 2: einen Ausschnitt des Baugruppenträgers nach 1, welcher eine erfindungsgemäße Luftansaug- bzw. Luftausblaskammer bei nicht eingesteckter fremdbelüftbaren Steckbaugruppe zeigt, und
  • 3: eine Frontansicht der fremdbelüftbaren Steckbaugruppe mit einem innenbelüftbaren Kühlkörper zur Kühlung elektrischer Bauelemente gemäß der Erfindung.
  • Dabei zeigt 1 zeigt einen Ausschnitt eines Baugruppenträgers BT als ein Beispiel für ein elektronisches Steuergerät BT im geöffneten Zustand. Der Baugruppenträger BT weist dazu vorbereitete Steckplätze P1–P3 zum Einschub von Steckbaugruppen B1–B3 auf. Die Steckbaugruppen B1–B3 werden dabei mittels horizontal angeordneter Führungsleisten FL senkrecht eingeschoben. Vor einer Rückwand RW des Baugruppenträgers BT ist parallel zu dessen Frontseite FS eine elektrische Verbindungsebene BP angebracht. Üblicherweise ist diese Verbindungsebene BP eine Busplatine BP in Form einer gedruckten Schaltung mit untereinander parallel verschalteten Steckerverbindern SV. Alternativ kann die elektrische Verbindungsebene BP auch ein Wrap-Feld sein, bei welchem die Kontaktstifte der Steckerverbinder SV über Drähte untereinander verbunden sind. Im Beispiel der vorliegenden Figur sind drei Steckbaugruppen B1–B3 im eingeschobenen Zustand dargestellt, wobei zwei der drei Steckbaugruppen B1, B2 an ihrem Einschubende EE einen Stecker ST aufweisen, der dann mit dem jeweiligen Steckverbinder SV auf der Busplatine BP elektrisch verbunden ist. Alternativ kann der Steckverbinder SV auch als Buchse ausgeführt sein, in welche die Steckbaugruppen B1, B2 als Leiterplatte, wie z.B. bei dem AT-BUS eines Personal-Computers, zur elektrischen Verbindung eingesteckt werden können. Nach Einschub können die Steckbaugruppen B1, B2 mit ihrer Frontplatte FP an der oberen und/oder unteren Befestigungsleiste OBL, UBL fest verschraubt werden.
  • Erfindungsgemäß ist die in der vorliegenden Figur dargestellt Steckbaugruppe B3 als fremdbelüftbare Steckbaugruppe B3 zum modularen Einschub in einen Steckplatz P1–P3 eines elektronischen Steuergeräts BT ausgeführt. Die Steckbaugruppe B3 kann eine Frontplatte FP zur Halterung aufweisen, welche dem Einschubende EE gegenüberliegt. Weiterhin weist die Steckbaugruppe B3 zur Fremdbelüftung zumindest einen Kühlkörper KK für elektrische Bauelemente EB. Dies sind insbesondere elektronische Bauelemente mit einer hohen elektrischen Verlustleistung und einer entsprechenden Wärmeentwicklung. Dies können z.B. leistungsfähige Mikro-, Signal- oder Graphikprozessoren sein. Die dabei punktuell entstehende hohe Verlustwärme kann im Vergleich zur Vielzahl der anderen verteilten elektrischen Komponenten bis zu 50 Watt betragen. Weiterhin weist erfindungsgemäß der dargestellte Kühlkörper KK ein innenbelüftbares Hohlprofil mit einer ersten Kühlkörperöffnung KO1 am Einschubende EE und eine von der Frontplatte FP der Steckbaugruppe B3 umgebenen, insbesondere dicht umschlossenen, zweiten Kühlkörperöffnung KO2 auf.
  • Damit ist der Vorteil verbunden, da ein Großteil der o.g. insbesondere punktuell entstehenden Verlustwärme schon am Entstehungsort z.B. durch einen Lüfter aus der Baugruppe B3 heraus beförderbar ist. Die Umschließung der zweiten Kühlkörperöffnung KO2 bewirkt vorteilhaft im eingeschobenen Zustand einen Berührungsschutz mit den im Gehäuse G befindlichen elektrischen Komponenten. Zudem wird vorteilhaft das Innere des Gehäuses G vor Schmutz geschützt, der sonst zwischen Frontplatte FP und Kühlkörper KK eindringen könnte.
  • Erfindungsgemäß liegt die Querschnittsfläche der ersten Kühlkörperöffnung KO1 parallel zur Frontplattenebene FP, insbesondere parallel zu einer durch die elektrische Verbindungsebene BP aufgespannten Ebene. Weiterhin erfindungsgemäß kann die Querschnittsfläche der zweiten Kühlkörperöffnung KO2 annähernd der Fläche der Frontplatte FP der fremdbelüftbaren Steckbaugruppe B3 entsprechen. Zudem können die beiden Kühlkörperöffnungen KO1, KO2 schlitzförmig sein. Dies ist bereits in 3 im Detail dargestellt.
  • Damit lässt sich vorteilhaft der Kühlkörper KK sowie die entsprechenden Öffnungen KO1, KO2 an das „schlitzförmige" Format von standardisierten Steckbaugruppen B1–B3 anpassen.
  • Gemäß der Erfindung kann weiterhin zumindest ein Teil des Kühlkörpers KK aus einem Strangpressprofil SPP gefertigt sein. Dies kann z.B. der in 3 dargestellte gerippte Kühlkörper KK sein, der dann mit einem passenden Kühlkörperdeckel KD zur Bildung eines umschlossenen Luftkanals LK abgedeckt werden kann. Alternativ kann der in 3 schraffierte Kühlkörperquerschnitt gänzlich aus einem Strangpressprofil SPP gefertigt sein.
  • Neben den vorteilhaft geringen Kosten und der sehr guten Wärmeleitfähigkeit, insbesondere bei Verwendung von Aluminium, ist weiterhin eine einfache Montage der erfindungsgemäßen fremdbelüftbaren Steckbaugruppen B3 möglich.
  • Erfindungsgemäß können elektrische Komponenten EB mit hoher Verlustleistung zur Kühlung wärmeleitend mit dem Kühlköper KK verbunden werden. Zur Steigerung der Wärmeleitung kann zusätzlich eine Wärmeleitpaste zwischen den elektrischen Komponenten EB und dem Kühlkörper KK eingebracht werden.
  • Weiterhin können gemäß der Erfindung mehrere Steckbaugruppen B1, B2 mit zumindest einer fremdbelüftbaren Steckbaugruppe B3 zu einem Steckbaugruppensatz B1–B3 zusammengefasst werden. Erfindungsgemäß kann der Steckbaugruppensatz B1–B3 für einen vorteilhaft vereinfachten Einschub eine gemeinsame Frontplatte FP aufweisen.
  • Vorteilhaft ist dabei, dass insbesondere elektrische Bauelemente EB mit einer hohen Wärmeverlustleistung auf einer zur fremdbelüftbaren Steckbaugruppe B3 benachbarten Steckbaugruppe B2 mit dem Kühlkörper KK wärmeleitend verbunden werden können.
  • 2 zeigt einen Ausschnitt des Baugruppenträgers BT gemäß 1, welcher eine erfindungsgemäße Luftansaug- bzw. Luftausblaskammer AK bei nicht eingesteckter fremdbelüftbaren Steckbaugruppe B3 im Inneren des Baugruppenträgers BT zeigt.
  • Erfindungsgemäß weist die Luftansaug- bzw. Luftausblaskammer AK einen innenliegenden, aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellten Lüfter auf, welcher entsprechend der bevorzugten Förderrichtung Ab- bzw. Frischluft durch zumindest eine erste Kammeröffnung LE ansaugt bzw. ausbläst und Frisch- bzw. Abluft durch eine zweite Kammeröffnung LA ausbläst bzw. ansaugt. Dies ist im Beispiel von 2 und 1 dargestellt, wobei die zweite Kammeröffnung LA der Luftansaug- bzw. Luftausblaskammer AK in Form von Luftlöchern in der Gehäuserückwand RW zu sehen ist. Die Luftansaug- bzw. Luftausblaskammer AK ist – wie im Beispiel von 2 zu sehen – zwischen der Gehäuserückwand RW und der elektrischen Verbindungsebene BP angeordnet. Erfindungsgemäß liegt zudem die zumindest eine erste Kammeröffnung LE in einer durch die Verbindungsebene BP aufgespannten Ebene im Bereich mindestens eines Steckplatzes P1–P3.
  • Damit ist der Vorteil verbunden, dass durch die Luftansaug- bzw. Luftausblaskammer AK Frischluft in den Baugruppenträger BT eingebracht bzw. Abluft herausbefördert werden kann.
  • Ein besonderer Vorteil der Anordnung der Luftansaug- bzw. Luftausblaskammer AK zwischen Rückwand RW und Busplatine BP ist es, dass vorteilhaft die Verlustwärme in Form von warmer Luft aus dem Kühlkörper KK der eingeschobenen fremdbelüftbare Steckbaugruppe B3 über die Lufteinlassöffnung LE abgesogen werden kann. Diese Abluft kann dann vorteilhaft an der Außenseite des Gehäuses G abgeführt werden.
  • Zudem ist es ein Vorteil, dass die Luftansaug- bzw. Luftausblaskammer AK als kompakte Einheit in dem sonst wenig genutzten Bereich zwischen Rückwand RW des Gehäuses G und der elektrischen Verteilungsebene BP angeordnet werden kann. Es stehen im Vergleich zum Stand der Technik vorteilhaft mehr Steckplätze P1–P3 im Seitenbereich des Baugruppenträgers BT bei gleicher Gehäusebreite zur Verfügung.
  • Erfindungsgemäß weist die zumindest eine erste Kammeröffnung LE eine Aussparung SL in der elektrischen Verbindungsebene BP aufweist, wobei die Aussparung SL in der elektrischen Verbindungsebene BP schlitzförmig ausgebildet sein kann. Dies im Beispiel der 2 zu sehen. Bei Nichtbenutzung kann eine schlitzförmige Aussparung SL bzw. eine erste Kammeröffnung LE auch mit einer Abdeckung verschlossen werden.
  • Damit steht vorteilhaft eine Nutzung des gesamten Steckplatzbereichs P1–P3 für einen abzusaugenden Kühlkörper KK einer fremdbelüftbaren Steckbaugruppe B3 zur Verfügung.
  • Erfindungsgemäß bilden die Luftab- bzw. Luftansaugkammer AK des Baugruppenträgers BT und der jeweilige Kühlkörper KK einer eingesteckten fremdbelüftbaren Steckbaugruppe B3 einen gegenüber dem Inneren des Baugruppenträgers BT abgedichteten Luftkanal LK. Dazu ist zwischen einer Aussparung SL in der elektrischen Verbindungsebene BP, bzw. der Busplatine, und der ersten Kammeröffnung LE der Luftansaug- bzw. Luftausblaskammer AK eine erste Dichtung D1 angeordnet. Weiterhin kann gemäß der Erfindung zwischen einer Aussparung SL und der ersten Kühlkörperöffnung KO1 einer fremdbelüftbaren Steckbaugruppe B3 eine zweite Dichtung D2 angeordnet sein. Alternativ ist es auch möglich, zur Erfüllung der Dichtungsfunktion in die Öffnung der Aussparung SL eine diese Öffnung umlappenden O-Ring zu verwenden.
  • Erfindungsgemäß ist das Gehäuse G im eingeschobenen Zustand der Steckbaugruppen B1–B3 dicht gegenüber der Außenluft ausbildbar, wobei zusätzlich der Innenraum des Baugruppenträgers BT gegenüber dem Luftkanal LK mit dicht nach außengeführten Öffnungen KO2, LA für Frisch- und Abluft abgedichtet sein kann.
  • Damit ist es vorteilhaft möglich, dass die insbesondere punktuell entstehende Verlustwärme schon am Entstehungsort über den Luftkanal LK nach außen befördert werden kann, ohne dass diese in den Innenraum des Gehäuses G gelangt. Zusätzlich ist der Innenraum des abgedichteten Gehäuses G gegenüber eindringende Verunreinigung geschützt.
  • Weiterhin kann vorteilhaft die im elektronischen Steuergerät BT anfallende Restverlustwärme über die Flächen der Gehäuseabdeckungen abgeführt werden. Dabei kann gemäß der Erfindung ein kleiner Lüfter im Innenraum zur Vermeidung von lokalen „Wärmenestern" angebracht sein.
  • 3 zeigt eine Frontansicht der fremdbelüftbaren Steckbaugruppe B3 mit einem innenbelüftbaren Kühlkörper KK zur Kühlung elektrischer Bauelemente EB gemäß der Erfindung. Dabei ist eine Trägerplatine PT für jede der dargestellten Steckbaugruppen B2, B3 zu sehen, welche an der jeweiligen Frontplatte FP befestigt werden kann. Die Platine PT trägt im Beispiel der Baugruppe B2 einen Sockel SO für ein zu kühlendes elektronisches Bauelement EB. Das Bauelement EB ist dabei direkt mit dem Kühlkörper KK wärmeleitend verbunden. Die Platine PT der fremdbelüftbaren Steckbaugruppe B3 kann dabei auch eine Aussparung aufweisen, in welche der Kühlkörper KK eingepasst werden kann. Dadurch ist die Kühlung elektronischer Komponenten EB möglich, die auf benachbarten Steckbaugruppen B2 angeordnet sein können.

Claims (20)

  1. Fremdbelüftbare Steckbaugruppe (B3) zum modularen Einschub in einen Steckplatz (P1–P3) eines elektronischen Steuergeräts (BT), mit einer Frontplatte (FP) zur Halterung der Steckbaugruppe (B3), mit einem gegenüberliegenden Einschubende (EE), und mit zumindest einem Kühlkörper (KK) für elektrische Bauelemente (EB), gekennzeichnet durch den Kühlkörper (KK) mit einem innenbelüftbaren Hohlprofil, mit einer ersten Kühlkörperöffnung (KO1) am Einschubende (EE) und einer von der Frontplatte (FP) der Steckbaugruppe (B3) umgebenen zweiten Kühlkörperöffnung (KO2).
  2. Fremdbelüftbare Steckbaugruppe (B3) nach Anspruch 1, wobei die Querschnittsfläche der ersten Kühlkörperöffnung (KO1) parallel zur Frontplattenebene (FP) liegt.
  3. Fremdbelüftbare Steckbaugruppe (B3) nach Anspruch 1, wobei die Querschnittsfläche der zweiten Kühlkörperöffnung (KO2) annähernd der Fläche der Frontplatte (FP) entspricht.
  4. Fremdbelüftbare Steckbaugruppe (B3) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Kühlkörperöffnungen (KO1, KO2) schlitzförmig sind.
  5. Fremdbelüftbare Steckbaugruppe (B3) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei zumindest ein Teil des Kühlkörpers (KK, KD, SPP) aus einem Strangpressprofil gefertigt ist.
  6. Fremdbelüftbare Steckbaugruppe (B3) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei mit dem Kühlkörper (KK) insbesondere elektrische Bauelemente (EB) mit einer hohen Wärmeverlustleistung wärmeleitend verbindbar sind.
  7. Steckbaugruppensatz (B1–B3), mit zumindest einer fremdbelüftbaren Steckbaugruppe (B3) nach einem der vorangegangenen Ansprüche und zumindest einer benachbarten Steckbaugruppe (B2), wobei insbesondere elektrische Bauelemente (EB) mit einer hohen Wärmeverlustleistung auf den benachbarten Steckbaugruppen (B2) mit dem Kühlkörper (KK) wärmeleitend verbindbar sind.
  8. Steckbaugruppensatz (B1–B3) nach Anspruch 7, wobei der Steckbaugruppensatz (B1–B3) eine gemeinsame Frontplatte (FP) zur Halterung des Baugruppensatzes (FP) aufweist.
  9. Elektronisches Steuergerät (BT), mit Steckplätzen (P1–P3) für Steckbaugruppen (B1–B3), die über einen Steckverbinder (SV) mit einer elektrischen Verbindungsebene (BP) verbindbar sind, wobei die elektrische Verbindungsebene (BP) vor einer Rückwand (RW) des elektronischen Steuergeräts (BT) angeordnet ist, gekennzeichnet durch eine im elektronischen Steuergerät (BT) angeordnete Luftansaug- bzw. Luftausblaskammer (AK), mit einem innenliegenden Lüfter, mit zumindest einer ersten Kammeröffnung (LE), welche in einer durch die Verbindungsebene (BP) aufgespannten Ebene im Bereich mindestens eines Steckplatzes (P1–P3) liegt, und mit einer zweiten Kammeröffnung (LA), durch welche Ab- bzw. Frischluft förderbar ist.
  10. Elektronisches Steuergerät (BT) nach Anspruch 9, wobei die zumindest eine erste Kammeröffnung (LE) eine Aussparung (SL) in der elektrischen Verbindungsebene (BP) aufweist.
  11. Elektronisches Steuergerät (BT) nach Anspruch 9 oder 10, wobei eine Aussparung (SL) in der elektrischen Verbindungsebene (BP) schlitzförmig ausgebildet ist.
  12. Elektronisches Steuergerät (BT) nach einem der vorangegangenen Ansprüche 9 bis 11, wobei eine Aussparung (SL) in der elektrischen Verbindungsebene (BP) verschließbar ist.
  13. Elektronisches Steuergerät (BT) nach einem der vorangegangenen Ansprüche 9 bis 12, wobei die elektrische Verbindungsebene (BP) eine Busplatine ist.
  14. Elektronisches Steuergerät (BT) nach einem der vorangegangenen Ansprüche 9 bis 13, mit zumindest einer Steckbaugruppe (B1, B2), mit einer fremdbelüftbaren Steckbaugruppe (B3) nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 6 und/oder eines Steckbaugruppensatzes (B1–B3) nach einem der Ansprüche 7 oder 8.
  15. Elektronisches Steuergerät (BT) nach Anspruch 14, wobei die Luftansaug- bzw. Luftausblaskammer (AK) des Baugruppenträgers und der jeweilige Kühlkörper (KK) einer eingesteckten fremdbelüftbaren Steckbaugruppe (B3) einen gegenüber dem Inneren des Baugruppenträgers (BT) abgedichteten Luftkanal (LK) bilden.
  16. Elektronisches Steuergerät (BT) nach Anspruch 15, wobei zwischen einer Aussparung (SL) in der elektrischen Verbindungsebene (BP) und der ersten Kammeröffnung (LE) der Luftansaug- bzw. Luftausblaskammer (AK) eine erste Dichtung (D1) angeordnet ist.
  17. Elektronisches Steuergerät (BT) nach Anspruch 15 oder 16, wobei zwischen einer Aussparung (SL) in der elektrischen Verbindungsebene (BP) und der ersten Kühlkörperöffnung (KO1) einer fremdbelüftbaren Steckbaugruppe (B3) eine zweite Dichtung (D2) angeordnet ist.
  18. Elektronisches Steuergerät (BT) nach einem der vorangegangenen Ansprüche 15 bis 17, mit einem dichten Gehäuse (G) im eingeschobenen Zustand der Steckbaugruppen (B1–B3) und mit dem gegenüber dem Inneren des Baugruppenträgers (BT) abgedichteten Luftkanal (LK) mit den Öffnungen (KO2, LA) für Frisch- und Abluft an einer Außenseite des Gehäuses (G).
  19. Elektronisches Steuergerät (BT) nach einem der vorangegangenen Ansprüche 9 bis 18, mit einem weiteren Lüfter zur Luftumwälzung im Inneren des Gehäuses (G).
  20. Elektronisches Steuergerät (BT) nach einem der vorangegangenen Ansprüche 9 bis 19, wobei das elektronische Steuergerät ein Baugruppenträger ist.
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