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DE10244405A1 - Mammographiegerät und -verfahren - Google Patents

Mammographiegerät und -verfahren

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Publication number
DE10244405A1
DE10244405A1 DE10244405A DE10244405A DE10244405A1 DE 10244405 A1 DE10244405 A1 DE 10244405A1 DE 10244405 A DE10244405 A DE 10244405A DE 10244405 A DE10244405 A DE 10244405A DE 10244405 A1 DE10244405 A1 DE 10244405A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compression
receiving device
image receiving
image
compression paddle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10244405A
Other languages
English (en)
Inventor
Andreas Rick
Serge Muller
Jean-Pierre Saladin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GE Medical Systems Global Technology Co LLC
Original Assignee
GE Medical Systems Global Technology Co LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GE Medical Systems Global Technology Co LLC filed Critical GE Medical Systems Global Technology Co LLC
Publication of DE10244405A1 publication Critical patent/DE10244405A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B6/00Apparatus or devices for radiation diagnosis; Apparatus or devices for radiation diagnosis combined with radiation therapy equipment
    • A61B6/50Apparatus or devices for radiation diagnosis; Apparatus or devices for radiation diagnosis combined with radiation therapy equipment specially adapted for specific body parts; specially adapted for specific clinical applications
    • A61B6/502Apparatus or devices for radiation diagnosis; Apparatus or devices for radiation diagnosis combined with radiation therapy equipment specially adapted for specific body parts; specially adapted for specific clinical applications for diagnosis of breast, i.e. mammography
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B6/00Apparatus or devices for radiation diagnosis; Apparatus or devices for radiation diagnosis combined with radiation therapy equipment
    • A61B6/04Positioning of patients; Tiltable beds or the like
    • A61B6/0407Supports, e.g. tables or beds, for the body or parts of the body
    • A61B6/0414Supports, e.g. tables or beds, for the body or parts of the body with compression means
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B6/00Apparatus or devices for radiation diagnosis; Apparatus or devices for radiation diagnosis combined with radiation therapy equipment
    • A61B6/46Arrangements for interfacing with the operator or the patient
    • A61B6/461Displaying means of special interest
    • A61B6/466Displaying means of special interest adapted to display 3D data

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Abstract

Erfindungsgemäß sind ein Mammographiegerät und ein -verfahren offenbart, die eine Röntgenröhre (11), eine Bildempfangseinrichtung (12), die eine Kante (16) in Kontakt mit einem Patienten aufweist, ein Kompressionspaddel (14) zwischen der Röhre und der Empfangseinrichtung, das parallel zur Ausbreitungsrichtung der Röntgenstrahlen auf und ab bewegt werden kann, und eine Einrichtung (13) zum Halten des Kompressionspaddels in Position in der Strahlungsausbreitungsrichtung aufweisen, wobei das Kompressionspaddel in seiner Kompressionsposition in zumindest einer Richtung senkrecht zur Richtung der Röntgenausbreitung und parallel zur Kontaktkante (16) der Bildempfangseinrichtung beweglich ist. Dies ermöglicht das Rollen und die Darstellung einer Patientenbrust für die Bildempfangseinrichtung in verschiedenen Positionen, wodurch Mehrdeutigkeiten bei einer möglichen Erfassung einer Läsion aufgrund von überlappenden Gewebeschichten bei der Aufnahme der Bilder verringert werden.

Description

  • Diese Anmeldung nimmt die Priorität der französischen Patentanmeldung Nr. 01 01318, eingereicht am 25. September 2001 in Anspruch, deren gesamter Inhalt hiermit durch Bezugnahme aufgenommen wird.
  • Ein Mammographiegerät und ein Mammographieverfahren ermöglichen die Untersuchung der Brüste der Patienten unter Verwendung von Röntgenstrahlen. Ein Bild oder Bilder werden unter Verwendung einer Bildempfangseinrichtung erfasst, die beispielsweise eine Fotografieplatte oder eine digitale Erfassungseinrichtung umfasst. Bei der Aufnahme der Bilder wird die Patientenbrust gegen die Bildempfangseinrichtung mittels eines Kompressionspaddels gehalten. Das Kompressionspaddel presst die Brust gegen eine Empfangseinrichtung, wobei sie in der Richtung der sich ausbreitenden Röntgenstrahlen komprimiert wird. Praktizierte Untersuchungen unter Verwendung eines derartigen Gerätes umfassen die Aufnahme cranio-caudaler und lateraler Ansichten. Cranio-caudale Ansichten werden durch Bestrahlen der Brust von oben aufgenommen, um eine Ansicht von ihr in einer Achse zu erhalten, die sich vom Kopf des Patienten bis zu seinen Füßen erstreckt. Eine Seitenansicht wird durch Bestrahlen des Patienten von der Seite aufgenommen, um eine Ansicht der Brust in einer Achse zu erhalten, die durch den Patientenkörper läuft.
  • Bei einer herkömmlichen Mammographie ist das Kompressionspaddel nicht nur in einer Richtung parallel zur Richtung der Röntgenstrahlen beweglich, sondern auch in einer Richtung senkrecht zur Röntgenstrahlausbreitungsrichtung (bspw. beim Senograph von GE Medical Systems). Dies ermöglicht eine freie Positionierung des Kompressionspaddels vor seinem Fixieren an seiner Brustkompressionsposition. Befindet sich das Paddel an der Kompressionsposition, bleibt das Kompressionspaddel stationär.
  • Die Firma Planmed schlägt ein Kompressionsystem in ihrem Maxview-Gerät vor, das ein Kompressionspaddel und eine Bildempfangseinrichtung in Verbindung mit einem Film umfasst, die in einer Richtung senkrecht zur Röntgenstrahlausbreitungsrichtung und senkrecht zum Brustkorb beweglich ist. Dieses Gerät ermöglicht eine abwechselnde Kompression und Streckung der Brust, optional mehrere Male, vor der Aufnahme des Bildes und/oder zwischen verschiedenen Bildern. Dieses Gerät kann Bilder des Hauptabschnitts der Brust aufnehmen.
  • Bei dem vorstehend beschriebenen Gerät wird bei der Aufnahme von Bildern eine dreidimensionale Anordnung des Patientenbrustgewebes auf eine Bildebene projiziert. Bei der Untersuchung einer dichten Brust oder einer, die zahlreiche Faserstrukturen enthält, ist eine Gewebeüberlagerung beim Durchführen der Aufnahmen eine Quelle der Mehrdeutigkeit bei der Interpretation der Aufnahmen.
  • Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zu Grunde, ein Mammographiegerät und ein Mammographieverfahren bereit zu stellen, die eine einfache Aufnahme von Bildern ermöglichen, während Mehrdeutigkeiten reduziert werden, die aus den Gewebeüberlagerungen entstehen.
  • Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung umfasst ein Mammographiegerät eine Einrichtung zur Emission einer Strahlung, wie eine Röntgenröhre, eine Einrichtung zum Empfangen eines Bildes, die zum Empfangen von Strahlen eingerichtet ist, die aus der Einrichtung zur Emission hervor gehen, wie eine Bildempfangseinrichtung, deren eine Kante mit dem Patienten in Kontakt ist, und eine Einrichtung zur Kompression, wie ein Kompressionspaddel, zwischen der Einrichtung zur Emission und der Einrichtung zum Empfangen. Das Paddel kann eine Translationsbewegung parallel zur Strahlungsausbreitungsrichtung ausführen. Das Gerät kann auch eine Einrichtung zum Halten des Kompressionspaddels an einer Kompressionsposition entlang der Ausbreitungsrichtung der Strahlung enthalten. An der Kompressionsposition ist das Paddel in der Projektion beweglich, zumindest in einer Richtung senkrecht der Strahlungsausbreitungsrichtung und parallel zur Bildempfangseinrichtungs-Kontaktkante.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen:
  • Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels des Mammographiegerätes,
  • Fig. 2 eine Seitenansicht des Geräts in Fig. 1 in einer Brustkompressionsposition,
  • Fig. 3 eine schematische Seitenansicht des Gerätes in Fig. 1 in einer Rollposition des Kompressionspaddels,
  • Fig. 4 eine schematische Seitenansicht des Gerätes in Fig. 1 in einer Position, in der sich die Bildempfangseinrichtung und das Kompressionspaddel in einer Rollposition befinden, und
  • Fig. 5 eine schematische Ansicht mit rollendem Kompressionspaddel.
  • In der Zeichnung sind ein Mammographiegerät und ein Verfahren gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt. Fig. 1 zeigt eine schematische Seitenansicht des Gerätes 10 in einer Brustkompressionsposition. Das gerät umfasst eine Röhre 11, die Röntgenstrahlen in einer Ausbreitungsrichtung liefert, eine Bildempfangseinrichtung 12 und ein Kompressionspaddel 14, das an die Kontur einer Brust 18 angelegt ist. Die Bildempfangseinrichtung 12 ist zum Empfangen von Strahlung von der Röhre eingerichtet. Die Bildempfangseinrichtung 12 hat eine Kante 16 für einen Kontakt mit dem Patienten. Das Kompressionspaddel 14 befindet sich zwischen der Röhre 11 und der Bildempfangseinrichtung 12. Das Paddel kann parallel zur Richtung der Ausbreitung der Röntgenstrahlen auf und nieder bewegt werden. Das Kompressionspaddel ermöglicht die Kompression einer Patientenbrust gegen die Bildempfangseinrichtung 12 bei der Aufnahme von Bildern. Das Mammographiegerät umfasst auch eine Einrichtung 13 zum Halten des Kompressionspaddels 14 an einer Kompressionsposition entlang der Richtung der Ausbreitung der Strahlung. In dieser Kompressionsposition ist das Kompressionspaddel 14 stationär hinsichtlich der Translationsbewegung entlang der Richtung der Strahlungsausbreitung. Dies ermöglicht dem Paddel 14 die Kompression der Brust gegen die Bildempfangseinrichtung 12 auf konstante Weise während der Mammographie. Bekannte, nicht gezeigte Translationsbewegungs-Beaufschlagungseinrichtungen bewegen das Kompressionspaddel 14 in Richtung der Bildempfangseinrichtung 12. Die Bewegungsrichtung des Paddels 14 zu der Bildempfangseinrichtung 12 in einer Richtung ist durch den Pfeil 19 gezeigt.
  • Fig. 2 zeigt eine schematische Seitenansicht des Gerätes 10 aus Fig. 1 in einer Position, in der die Brust 18 komprimiert wird. Fig. 2 zeigt die Röntgenröhre 11, die Bildempfangseinrichtung 12, das Kompressionspaddel 14, die Kante 16 und die Patientenbrust 18. Gewebeabschnitte sind durch die Buchstaben A, B und C angezeigt. Die Brust 18 wird in der Kompressionsposition komprimiert, um sie stationär zu halten. Dies ermöglicht eine Verringerung der Brustdicke und einen größeren Brustoberflächenbereich, der für die Mammographie präsentiert wird.
  • Fig. 3 zeigt eine schematische Seitenansicht des Gerätes 10 aus Fig. 1 in einer Rollposition des Kompressionspaddels 14. Fig. 3 zeigt die Röntgenröhre 11, die Bildempfangseinrichtung 12, das Kompressionspaddel 14, die Kante 16 und die Patientenbrust 18. In der Kompressionsposition ist das Kompressionspaddel 14 in Projektion zumindest in einer Richtung (angezeigt durch Pfeil 23) senkrecht zur Röntgenstrahlausbreitungsrichtung und parallel zur Kante 16 der Bildempfangseinrichtung 12 in Kontakt mit dem Patienten beweglich. Das Kompressionspaddel 14 kann unter Beibehaltung der gleichen Beabstandung hinsichtlich der Bildempfangseinrichtung 12 gerollt werden. Gewebeabschnitte sind durch die Buchstaben A, B und C angezeigt. Der Rollvorgang des Kompressionspaddels 14 deformiert das Brustgewebe, und die Überlagerung des Gewebes A, B und C wird modifiziert, wenn Bilder gemacht werden. In der Kompressionsposition kann das Kompressionspaddel 14 verschiedentlich gerollt werden, was eine Brustgewebedeformation auf verschiedene Weisen sicherstellt.
  • Fig. 4 zeigt eine schematische Seitenansicht des Gerätes 10 aus Fig. 1 in einer Rollposition der Bildempfangseinrichtung und des Kompressionspaddels. Fig. 4 zeigt die Röntgenröhre 11, die Bildempfangseinrichtung 12, das Kompressionspaddel 14, die Kante 16 und die Patientenbrust 18. In der Kompressionsposition ist die Bildempfangseinrichtung 12 auch in Projektion in zumindest einer Richtung (Pfeil 27) senkrecht zur Röntgenstrahlausbreitungsrichtung und parallel zur Kontaktkante 16 der Bildempfangseinrichtung 12 beweglich. Die Bildempfangseinrichtung 12 und das Kompressionspaddel 14 können verschiedentlich, in entgegen gesetzter Weise gerollt werden (Pfeile 25 und 27). Dieses Ausführungsbeispiel stellt eine Verschiebung aller Gewebestrukturen, und insbesondere von Strukturen sicher, die sich nahe an der Bildempfangseinrichtung 12 befinden.
  • Eine Einrichtung zum Rollen des Kompressionspaddels 14 kann bspw. durch einen Motor 20 und eine Getriebeeinrichtung 22, 29 bereitgestellt werden, wie es in den Fig. 1 und 5 gezeigt ist. Fig. 5 zeigt eine Weise zum Antreiben des Kompressionspaddels 14 mittels eines Motors 20. Der Motor 20 kann das Kompressionspaddel 14 über ein Zahnstangengetriebe 29 antreiben. Der Motor 20 trägt dann ein Ritzel 22, das zur Drehung an einer Motorwelle 20 befestigt ist. Die Zähne der Zahnstange werden auf dem Kompressionspaddel 14 auf dessen Seite weg von der Seite getragen, die dem Patienten am nächstens ist. Die Rotation des Motors 20 in der Kompressionsposition treibt das Kompressionspaddel 14 an. Das Kompressionspaddel 14 kann mit einer translatorischen Bewegung parallel zur Kontaktkante 16 beweglich sein. Das Rollen des Kompressionspaddels 14 ist vorzugsweise kreisförmig um eine virtuelle Achse 15, die sich am Patientenbrustkorb befindet. Diese Kreisbewegung ermöglicht den Antrieb des Kompressionspaddels 14 mit einer Bewegung rund um den Patientenbrustkorb. Die Kreisbewegung des Kompressionspaddels 14 ermöglicht die Verringerung von Belastungen auf der Haut in der Region der Patientenbrustwand. Aus diesem Grund ist die Seite des Kompressionspaddels 14, an der die Zahnstange befestigt ist, in der Form eines Kreisbogens zentriert um eine virtuelle Achse 19 geformt. Der Antrieb der Zahnstange durch den Motor 20 steuert die Bewegung des Kompressionspaddels 14 und vermeidet das Verursachen von Schmerzen für den Patienten. Das motorangetriebene Rollen des Kompressionspaddels 14 stellt auch die Rückkehr zu einer reproduzierbaren Ausgangsposition nach dem Rollen sicher. Der Zahnabstand der Zahnstange 29 und die Motorleistung werden als Funktion der gewünschten Rollgeschwindigkeit des Kompressionspaddels und des Rollens selbst ausgewählt.
  • Das Rollen des Kompressionspaddels 14 kann auch manuell durch den Arzt ausgeführt werden. Eine manuelle Verschiebung des Kompressionspaddels 14 kann auch vom Patienten selbst ausgeführt werden. Dies ermöglicht dem Patienten die Definition einer Ablenkung des Kompressionspaddels 14, über die hinaus das Rollen des Kompressionspaddels dem Patienten Schmerzen verursachen würde. Die maximale Ablenkung kann durch bekannte Einrichtungen aufgezeichnet werden, um sicher zu stellen, dass das Rollen des Kompressionspaddels 14 durch den Motor 20 die maximale Ablenkung nicht überschreitet.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel, bei dem die Bildempfangseinrichtung 12 auch beweglich ist, umfasst das Mammographiegerät einen zweiten Motor 21 zum Antreiben der Bildempfangseinrichtung 12, wie es in Fig. 1 gezeigt ist. Der Motor 21 kann die Bildempfangseinrichtung 12 über eine Zahnstange antreiben, die auf der Seite der Bildempfangseinrichtung entgegengesetzt der Kante 16 befestigt ist. Ein Bildempfangseinrichtungsrollen kann auch manuell von dem Arzt durchgeführt werden, oder vom Patienten selbst. Die Vorteile, die durch diese Antriebsvorgänge erhalten werden, sind die gleichen wie vorstehend angeführt.
  • In der Kompressionsposition können die Bildempfangseinrichtung 12 und das Kompressionspaddel 14 zur Bewegung weg vom Patienten, im Wesentlichen senkrecht zur cranio-caudalen Achse angetrieben werden. Diese Bewegung ermöglicht eine Streckung der Brust weg vom Brustkorb.
  • Typischerweise ist das Kompressionspaddel aus transparentem Kunststoffmaterial hergestellt (bspw. Lexan®), und die Brustträgerplatte ist bspw. aus Kohlenstofffaser oder synthetischem Material.
  • Der Betrieb des Gerätes gemäß Fig. 1 wird auf der Grundlage des Vorgangs zur Aufnahme von Bildern beschrieben. In der Ruheposition des Gerätes sind die Bildempfangseinrichtung 12 und das Kompressionspaddel beabstandet und stehen einander gegenüber. Zuerst wird die Patientenbrust 18 zwischen dem Kompressionspaddel 14 und der Bildempfangseinrichtung 12 komprimiert. Dies wird durch die Positionierung des Patienten vor dem Gerät in Kontakt mit der Kante 16 der Bildempfangseinrichtung 12 durchgeführt. Dann wird die Patientenbrust 18 gegen die Bildempfangseinrichtung 12 plaziert. Die Brust 18 wird durch das Kompressionspaddel 14 komprimiert, wodurch es möglich wird, die Brust über einen größeren Oberflächenbereich zur Verbesserung der Mammographie zu bestrahlen. Die Kompression der Brust 18 ermöglicht auch die Verringerung der Brustdicke, wodurch die Zeit verringert wird, die der Patient den Röntgenstrahlen ausgesetzt werden muss, und wodurch eine Überlagerung von Gewebe bei der Aufnahme von Bildern reduziert wird. Dieser Kompressionsschritt stellt außerdem sicher, dass die Brust 18 für die Mammographie unbeweglich gemacht wird. Der Kompressionsvorgang wird durch eine Translationsbewegung des Kompressionspaddels 14 in die Richtung des Pfeils 19 zu der Bildempfangseinrichtung 12 durchgeführt. Die Kompression der Brust 18 kann entlang einer cranio-caudalen Achse durch die Bewegung des Kompressionspaddels 14 zu der Bildempfangseinrichtung 12 durchgeführt werden. Allerdings kann die Kompression auch entlang einer beliebigen Achse durchgeführt werden, die hinsichtlich dieser cranio-caudalen Achse geneigt ist.
  • Ist der Patient positioniert, werden Bilder wie in Fig. 2 gezeigt aufgenommen. Fig. 2 zeigt die Position zur Aufnahme von Standardbildern, in denen die Positionen der Gewebe, die durch A, B und C identifiziert sind, in dem Bild überlagert sind, das bei der Aufnahme des Bildes erhalten wird. Diese Position ermöglicht das Erhalten einer cranio-caudalen Ansicht der Brust. Ist die Bewegung des Kompressionspaddels 14 zu der Bildempfangseinrichtung 12 parallel zur cranio-caudalen Achse, oder jeweils hinsichtlich dieser geneigt, ist die erhaltene Ansicht eine cranio-caudale Ansicht der Brust bzw. eine schräge Ansicht.
  • Nach der Aufnahme des Bildes wird das Kompressionspaddel 14 parallel zur Kante der Bildempfangseinrichtung gerollt, die mit dem Patienten in Kontakt ist, wie es in Fig. 3 gezeigt ist. Als Folge der Kompression der Brust 18 bewirkt die Rollbewegung des Kompressionspaddels 14 eine Rollbewegung in der Brust. Das Rollen des Kompressionspaddels 14 kann über den Motor 20 erhalten werden. Der die Mammographie ausführende Arzt steuert die Kompressionspaddelbewegung, die durch den Motor 20 erreicht wird, der die Zahnstange antreibt. In Abhängigkeit vom Zahnabstand der Zahnstange und der Motorleistung kann der Arzt sehr kleine Verschiebungen in der Größenordnung weniger Millimeter bis zu wenigen Zentimetern ausführen, um dem Patienten keine Schmerzen zu verursachen. Der Vorteil des Rollens des Kompressionspaddels 14 besteht darin, das die komprimierte Brust mit einer Rotationsbewegung um sich selbst beaufschlagt wird. Dies ermöglicht die Deformation der lokalen Position des Brustgewebes und die Darstellung des Gewebes für die Bildempfangseinrichtung 12 mit verschiedenen Positionen von A, B und C. Die Gewebeposition wird während des Komprimierthaltens der Brust an der Kompressionsposition und ohne Positionsveränderung des Patienten modifiziert. Dieser Schritt spart bei der Durchführung der Mammographie Zeit, was einen höheren Patientenkomfort sicher stellt.
  • Nun kann ein weiteres Bild aufgenommen werden. Das Bild, das bei der Aufnahme des Bildes erhalten wird, wie es in Fig. 3 gezeigt ist, unterscheidet sich von dem vorhergehenden. Auf diesem Bild sind die relativen Gewebepositionen unterschiedlich, was die Verringerung einer Überlappung der Positionen A, B und C des Gewebes ermöglicht. Da das Rollen des Kompressionspaddels 14 gesteuert wird, kann ein Bild an einer gewünschten gerollten Position der Brust erhalten werden.
  • Die anhand dieses Verfahrens erhaltene Bildverarbeitung ermöglicht das Unterscheiden verschiedener Strukturen der Brust, selbst wenn die Strukturen einander in einem der Bilder überlagert sind. Während des Vorgangs wurde das Kompressionspaddel gerollt, was eine Rotation der Brust um sich selbst verursacht. Nichts desto weniger wurde zwischen den verschiedenen Bildern die Kompressionsposition beibehalten, wodurch sicher gestellt wird, dass die Brustdicke bewahrt wird. Dies stellt die bestmögliche Erfassung und Lokalisierung einer möglichen Läsion in der Brust sicher. Unter Verwendung des in dem beschriebenen erfindungsgemäßen Gerät implementierten Verfahrens ist die Mammographie schneller und die Untersuchung der Bilder kann effektiver durchgeführt werden. Das Verfahren und das Gerät machen es möglich, zuverlässigere Informationen über mögliche Läsionen und eine Unterscheidung zwischen Läsionen und normalem Gewebe zu erhalten.
  • Das Gerät umfasst mehrere Rollschritte. Aus diesem Grund wird das Kompressionspaddel 14 weiter im in Fig. 3 gezeigten Sinn gerollt. Das Kompressionspaddel 14 kann auch in entgegengesetztem Sinn zu Fig. 3 gerollt werden. Die Richtung des Motors 20 wird nun umgekehrt, was ein Rollen des Kompressionspaddels 14 im anderen Sinn bewirkt. Dies ermöglicht eine Deformation des Brustgewebes auf andere Weise und eine Darstellung des Gewebes für die Bildempfangseinrichtung 12 mit Positionen A, B und C, die weiter verschieden sind. Die Gewebeposition wird ohne Änderung der Patientenposition weiter modifiziert. Nach dem weiteren Rollen des Kompressionspaddels 14 im gleichen Sinn oder im anderen Sinn kann ein neues Bild aufgenommen werden. Das erhaltene Bild enthält relative Gewebepositionen, die wiederum von den vorhergehenden verschieden sind, wodurch eine weitere Verringerung der Gewebeüberlagerung ermöglicht wird. Typischerweise werden mehrere Schritte und mehrere Aufnahmen von Bildern durchgeführt. Dies liefert Bildsequenzen, die eine bessere Rekonstruktion der Bruststruktur ermöglichen.
  • Gemäß dem Ausführungsbeispiel in Fig. 4 können die Bildempfangseinrichtung 12 und das Kompressionspaddel 14 mit einer Rollbewegung angetrieben werden, wobei sie in entgegengesetztem Sinn gerollt werden. Der Rollschritt des Kompressionspaddels 14 gemäß dem Verfahren enthält nun auch das Rollen der Bildempfangseinrichtung 12. Das Rollen der Bildempfangseinrichtung 12 verbessert die Rotationsbewegung der Brust 18 um sich selbst. Insbesondere wird das Gewebe nahe der Empfangseinrichtung 12 effektiver verschoben, und die relative Position des Gewebes wird einer größeren Deformation unterzogen. Nach jedem Rollvorgang des Kompressionspaddels 14 und der Bildempfangseinrichtung 12 kann ein Bild aufgenommen werden. Dies verbessert die Reduktion einer Gewebeüberlappung in dem erhaltenen Bild. Auch die Läsionserfassung ist effektiver.
  • Das Rollen des Kompressionspaddels 14 in der Kompressionsposition kann manuell vor der Aufnahme des Bildes durchgeführt werden. Dies kann vom Arzt sowie vom Patienten selbst gemacht werden. Dies vermeidet auch eine größere Rotationsbewegung der Brust, die dem Patienten Schmerzen verursacht. Das Verfahren umfasst einen Schritt, in dem die maximale Bewegung des Kompressionspaddelrollens begrenzt ist. Nach dem Schritt der Kompression der Brust zwischen dem Kompressionspaddel 14 und der Bildempfangseinrichtung 12 kann der Arzt oder der Patient manuell das Kompressionspaddel 14 rollen. Dies ermöglicht die Bestimmung eines maximalen Rollgrades des Kompressionspaddels, über den hinaus die Rotation der Brust dem Patienten Schmerzen verursachen würde. Das maximale Rollen kann in einer Rollrichtung des Kompressionspaddels und in der anderen bestimmt werden. Das maximale Rollen des Kompressionspaddels 14 kann mittels bekannter Einrichtungen aufgezeichnet werden. Demzufolge kann das Rollen des Kompressionspaddels 14 vor der Aufnahme von Bildern das aufgezeichnete maximale Rollen nicht überschreiten. Lies vermeidet das Verursachen von Schmerzen für den Patienten und verbessert den Patientenkomfort.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel, in dem die Bildempfangseinrichtung 2 eine Rollbewegung erfahren kann, kann das Rollen auch manuell durchgeführt werden. Das Verfahren kann auch den Schritt enthalten, bei dem eine maximale Bewegung des Kompressionspaddels und der Bildempfangseinrichtung eingestellt wird. Nach dem Schritt der Kompression der Brust zwischen der Bildempfangseinrichtung 2 und dem Kompressionspaddel 14 kann der Arzt oder der Patient das Kompressionspaddel 14 und die Bildempfangseinrichtung 12 manuell rollen, um das maximale Rollen zu definieren, über das hinaus die Brustrotation dem Patienten Schmerzen verursachen würde. Wie im vorstehenden Fall kann das maximale Rollen aufgezeichnet werden, damit es während der Rollschritte bei der Aufnahme von Bildern nicht überschritten wird.
  • Die Bildempfangseinrichtung 12 kann bspw. eine fotografische Platte sein. Die Bildempfangseinrichtung 12 kann auch eine digitale Erfassungseinrichtung sein. Dies ermöglicht die Betrachtung der Bilder nacheinander sowie auf dynamische Weise. Die dynamische Betrachtung der Bilder ermöglicht nicht nur die Bestimmung einer dreidimensionalen Gewebeanordnung, sondern auch die Bestimmung einer Gewebeelastizität. Das Ergebnis des Unterschiedes zwischen zwei Bildern, die unter Verwendung zweier verschiedener geometrischen Konfigurationen des Kompressionspaddels 14 und der Bildempfangseinrichtung 12 aufgenommen sind, kann auch betrachtet werden. Dies kann eine relative Bruststrukturbewegung zwischen zwei verschiedenen Rollpositionen hervorheben.
  • Das Gerät und das Verfahren weisen die folgenden technischen Merkmale auf. Das Gerät und das Verfahren ermöglichen das Rollen der Brust und die Darstellung eines Bildes unter verschiedenen Positionen für die Empfangseinrichtung. Das Gerät und das Verfahren ermöglichen, dass der Brust eine konstante Dicke in der Kompressionsposition verliehen wird, während die Brust tatsächlich gerollt wird. Dies ermöglicht eine effektivere Verarbeitung der erhaltenen Bilder. Somit kann eine Vielzahl von Bildern ohne Bewegung der Patientenuntersuchungsposition oder Bewegung der Röntgenröhre aufgenommen werden. Ungeachtet der Patientenbrustdichte ermöglichen die aufgenommenen Bilder eine Rekonstruktion der dreidimensionalen Struktur des Brustgewebes, wodurch Mehrdeutigkeiten hinsichtlich des Vorhandenseins einer Läsion aufgrund einer Gewebeüberlagerung reduziert werden. Das Gerät und das Verfahren ermöglichen die Aufnahme verschiedener Ansichten der Brust, und die Brustkompression kann somit reduziert werden. Dies garantiert Patientenkomfort.
  • Die Erfindung kann verschiedenen Modifikationen im Aufbau und/oder in den Schritten und/oder in der Funktion unterzogen werden, und Äquivalente können vom Fachmann ausgeführt werden, ohne vom Schutzbereich abzuweichen, wie er in den beigefügten Patentansprüchen definiert ist.
  • Vorstehend sind ein Mammographiegerät und ein -verfahren offenbart, die eine Röntgenröhre eine Bildempfangseinrichtung, die eine Kante in Kontakt mit einem Patienten aufweist, ein Kompressionspaddel zwischen der Röhre und der Empfangseinrichtung, das parallel zur Ausbreitungsrichtung der Röntgenstrahlen auf und ab bewegt werden kann, und eine Einrichtung zum Halten des Kompressionspaddels in Position in der Strahlungsausbreitungsrichtung aufweisen, wobei das Kompressionspaddel in seiner Kompressionsposition in zumindest einer Richtung senkrecht zur Richtung der Röntgenausbreitung und parallel zur Kontaktkante der Bildempfangseinrichtung beweglich ist. Dies ermöglicht das Rollen und die Darstellung einer Patientenbrust für die Bildempfangseinrichtung in verschiedenen Positionen, wodurch Mehrdeutigkeiten bei einer möglichen Erfassung einer Läsion aufgrund von überlappenden Gewebeschichten bei der Aufnahme der Bilder verringert werden.

Claims (20)

1. Verfahren zur Abbildung bei einer Mammographie, mit den Schritten
a) Komprimieren einer Patientenbrust (18) zwischen einer Einrichtung (14) zur Kompression und einer Einrichtung (12) zur Bereitstellung eines Bildes, die eine Kante aufweist,
b) Aufnehmen eines oder mehrerer Bilder,
c) Bewegen der Einrichtung zur Kompression parallel zu einer Richtung der Ausbreitung der Strahlung,
d) Halten der Einrichtung zur Kompression an einer Position in der Ausbreitungsrichtung der Strahlung in einer Kompressionsposition und
e) Bewegen der Einrichtung zur Kompression in der Kompressionsposition in einer Projektion zumindest in einer Richtung senkrecht zur Richtung der Ausbreitung der Strahlung und parallel zu der Kante.
2. Verfahren nach Anspruch 1, mit einer Bewegung der Einrichtung zur Bereitstellung eines Bildes und der Einrichtung zur Kompression relativ zueinander.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, mit einer Bewegung der Einrichtung zur Bereitstellung eines Bildes und der Einrichtung zur Kompression in der gleichen Richtung.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, mit dem Bewegen der Einrichtung zur Bereitstellung eines Bildes und der Einrichtung zur Kompression in entgegengesetzten Richtungen.
5. Verfahren zur Abbildung in einer Mammographie mit den Schritten
a) Komprimieren einer Patientenbrust (18) zwischen einem Kompressionspaddel (14) und einer Bildempfangseinrichtung (12), die eine Kante (16) aufweist,
b) Aufnehmen eines oder mehrerer Bilder und
c) Rollen des Kompressionspaddels (14) parallel zur Kante (16) der Bildempfangseinrichtung (12) in Kontakt mit dem Patienten.
6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei der Rollschritt das Rollen der Bildempfangseinrichtung (12) parallel zu ihrer Kante (16) umfasst.
7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei das Rollen der Bildempfangseinrichtung (12) in einem Sinn entgegengesetzt zum Sinn des Rollens des Kompressionspaddels (14) geschieht.
8. Verfahren nach Anspruch 7, mit dem Schritt des manuellen Rollens der Bildempfangseinrichtung (12) und des Kompressionspaddels (14) zwischen dem Kompressionsschritt und dem Schritt der Aufnahme eines oder mehrerer Bilder.
9. Verfahren nach Anspruch 7, wobei der manuelle Rollschritt durch den Patienten durchgeführt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 5, wobei Bewegungen der Bildempfangseinrichtung (12) und des Kompressionspaddels (14) während jedes Rollschritts aufgezeichnet werden.
11. Verfahren nach Anspruch 7, wobei das Rollen der Bildempfangseinrichtung (12) und des Kompressionspaddels (14) durch zumindest einen Motor bereitgestellt wird.
12. Mammographiegerät mit
a) einer Einrichtung (11) zur Emission einer Strahlung,
b) einer Einrichtung (12) zur Bereitstellung eines Bildes von der Einrichtung zur Emission der Strahlung,
c) einer Einrichtung (16) zur Bereitstellung einer Kante an der Einrichtung zur Bereitstellung eines Bildes,
d) einer Einrichtung (14) zur Kompression zwischen der Einrichtung zur Emission der Strahlung und der Einrichtung zur Bereitstellung eines Bildes,
e) einer Einrichtung zur Bewegung der Einrichtung zur Kompression parallel zu einer Richtung der Ausbreitung der Strahlung und
f) einer Einrichtung (13) zum Halten der Einrichtung zur Kompression an einer Position in der Richtung der Ausbreitung der Strahlung in einer Kompressionsposition,
g) wobei die Einrichtung zur Kompression in der Kompressionsposition in einer Projektion in zumindest einer Richtung senkrecht zur Richtung der Ausbreitung der Strahlung und parallel zu der Kante beweglich ist.
13. Gerät nach Anspruch 12, wobei die Einrichtung zur Bereitstellung eines Bildes und die Einrichtung zur Kompression relativ zueinander bewegt werden.
14. Gerät nach Anspruch 12 oder 13, wobei die Einrichtung zur Bereitstellung eines Bildes und die Einrichtung zur Kompression in der gleichen Richtung beweglich sind.
15. Gerät nach Anspruch 12 oder 13, wobei die Einrichtung zur Bereitstellung eines Bildes und die Einrichtung zur Kompression in entgegengesetzten Richtungen beweglich sind.
16. Gerät nach einem der Ansprüche 12 bis 15, mit
a) einer Röntgenröhre (11),
b) einer Bildempfangseinrichtung (12) zum Empfangen von Strahlung, die von der Röhre ausgeht, wobei die Bildempfangseinrichtung (12) eine Kante (16) in Kontakt mit einem Patienten aufweist,
c) einem Kompressionspaddel (14) zwischen der Röhre und der Empfangseinrichtung, die parallel zu einer Ausbreitungsrichtung der Röntgenstrahlen auf und ab bewegt werden kann, und
d) einer Einrichtung (13) zum Halten des Kompressionspaddels (14) an der Position in der Strahlungsausbreitungsrichtung in einer Kompressionsposition, wobei
e) das Kompressionspaddel in seiner Kompressionsposition in Projektion in zumindest einer Richtung senkrecht zur Richtung der Röntgenstrahlausbreitung und parallel zu der Kontaktkante (16) der Bildempfangseinrichtung (12) beweglich ist.
17. Gerät nach Anspruch 16, wobei die Bildempfangseinrichtung (12) in Projektion in zumindest einer Richtung senkrecht zur Richtung der Röntgenstrahlausbreitung und parallel zur Kontaktkante (16) beweglich ist.
18. Gerät nach Anspruch 16 oder 17, mit zumindest einer Einrichtung (20, 21, 22, 29), um die Bildempfangseinrichtung (12) oder das Kompressionspaddel (14) mit Bewegung zu beaufschlagen.
19. Gerät nach Anspruch 18, wobei die zumindest eine Einrichtung einen Motor (20, 21) und ein Getriebe (22, 29) umfasst, das mit dem Motor verbunden ist.
20. Gerät nach einem der Ansprüche 16, 17 oder 18, wobei die zumindest eine Einrichtung ein Motor (20, 21) und eine Zahnstange und ein Ritzel (22, 29) ist.
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