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DE1024334B - Vorrichtung zum Herstellen von rechteckigen Beuteln aus einem flachen Schlauch - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von rechteckigen Beuteln aus einem flachen Schlauch

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Publication number
DE1024334B
DE1024334B DEH23627A DEH0023627A DE1024334B DE 1024334 B DE1024334 B DE 1024334B DE H23627 A DEH23627 A DE H23627A DE H0023627 A DEH0023627 A DE H0023627A DE 1024334 B DE1024334 B DE 1024334B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mandrel
pliers
hose
gripper
pulling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH23627A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Ulrich Bauder
Dipl-Ing Maximilia Hornsteiner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FR Hesser Maschinenfabrik AG
Original Assignee
FR Hesser Maschinenfabrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FR Hesser Maschinenfabrik AG filed Critical FR Hesser Maschinenfabrik AG
Priority to DEH23627A priority Critical patent/DE1024334B/de
Publication of DE1024334B publication Critical patent/DE1024334B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B70/00Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B70/00Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
    • B31B70/26Folding sheets, blanks or webs
    • B31B70/28Folding sheets, blanks or webs around mandrels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B2160/00Shape of flexible containers
    • B31B2160/10Shape of flexible containers rectangular and flat, i.e. without structural provision for thickness of contents

Landscapes

  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herstellen von rechteckigen Beuteln aus einem machen Schlauch Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Herstellen von rechteckigen Packbeuteln und insbesondere der Innenbeutel für aus Innenbeutel und Außenbeutel oder aus Innenbeutel und äußerer Faltschachtel bestehenden Packungen aus einem mit einer Längsnaht versehenen flachen Schlauch, der aus heiß v ersiegelbarem Stoff besteht oder dessen Innenseite heiß versiegelbar ist, unter Verwendung einer dem Öffnen und Vorziehen des Schlauches auf einen Falzdorn dienenden Einrichtung.
  • Es ist bekannt, einen derartigen flachen Papierschlauch dadurch herzustellen, daß die zur Bildung der Beutel dienende Bahn von einer Rolle über einen Formklotz gezogen wird, so daß die Papierbahn in ihrer Längsrichtung in zwei aneinanderliegende Hälften zusammengelegt wird, und daß die derart zusammengelegte Bahn weiterhin einer Heißsiegelungseinrichtung zugeführt wird, durch welche die beiden Hälften an ihrem freien Rand miteinander verklebt werden.
  • Gemäß der Erfindung ist ein zum Vorschub des Schlauches zum Falzdorn dienendes, hin- und herverschiebbares Zangenpaar angeordnet, dessen Zangen in einem der Länge der herzustellenden Beutelhülsen entsprechenden Abstand voneinander angebracht sind, wobei die vordere Zange dieses Paares, die als Kühlzange ausgebildet ist, sich in der Ausgangsstellung in einem der Länge der Beutelhülse entsprechenden Abstand von der Stirnfläche des Falzdornes befindet und die hintere Zange dieses Paares als H°ißsiegelzange ausgebildet ist, und sind beiderseits des zwischen der vorderen Zange und dem Falzdorn befindlichen Schlauchendes zwei von beiden Seiten auf die Schlauchbahn einwirkende Messer mit Saugern vorgesehen, welch letztere nach dem Abschneiden des Schlauchendes die Seiten des vorderen Schlauchendes durch Saugwirkung auseinanderziehen. Ferner sind an den Seiten des Falzdornes hin- und herverschiebbare Greiferzangen zum Erfassen und Überziehen des Schlauchendes über den Falzdorn angebracht.
  • Auf diese Weise bildet sich auf dem Falzdorn die Beutelhülse mit der am Stirnende befindlichen Ouernaht, so daß nun nach Umlegen der der Quernaht durch Umfalzen und Verkleben der nach oben und unten vorstehenden dreieckförmigen Zipfel auf die Stirnwand des Falzdornes der Boden des Beutels fertiggestellt werden kann.
  • Es ist zwar bekanntgewesen, bei einer Maschine zum Herstellen von Beuteln aus einem flachen Schlauch, der aus heiß versiegelbarem Werkstoff besteht, die Seiten des vorderen Schlauchendes durch Saugwirkung auseinanderzuziehen und durch hin- und herverschiebbareWerkzeuge die auseinandergezogenen Seiten des Schlauchendes während des nächsten Vorschubes des Schlauches über den Falzdorn eines Falzdornrades zu ziehen. Der wesentliche Unterschied dieser bekannten Maschine zu der Vorrichtung nach der Erfindung besteht nun darin, daß erstere mit Saugern arbeitet, die das abgeschnittene Schlauchstück öffnen und außerdem auf den Dorn aufziehen. Demgegenüber dienen bei der Vorrichtung nach der Erfindung die mit Saugern versehenen Messer lediglich zum Abschneiden und zum Öffnen des vorgezogenen Schlauchstückes, das dann von Greifern erfaßt wird, die es, ohne daß das Schlauchstück zunächst von dem Zangenpaar der Vorzieheinrichtung freigegeben wird, über den Dorn ziehen. Dadurch bleibt das Schlauchstück unter einer gewissen Längsspannung, die bewirkt, daß sich die Bodenfalten gleichmäßig ausbilden.
  • Ferner ist eine Vorrichtung zum Verschieben und Gummieren von rohrartig zu klebenden Doppelbögen bekannt, bei welcher die beiden aufeinanderliegenden Papierbögen mittels zweier sich mit ungleichen Geschwindigkeiten drehender Segmente od. dgl. gemeinsam und gegeneinander verschoben werden, um einen frei liegenden Rand des unteren Blattes zu erhalten, der mit einem Klebstoffauftrag versehen werden soll. Nach dem Klebstofauftrag werden dann die beiden Papierbögen mittels Zangen einer Einw ickelvorrichtung, einer Tütenmaschine oder einer sonstigen, zur Weiterverarbeitung der Bögen dienenden Einrichtung zugeführt. Die Zangen dieser Vorrichtung dienen jedoch nicht dazu, die mit Längs- und Quernaht heiß versiegelten Beutel über einen Falzdorn zii ziehen, wie es bei der Erfindung der Fall ist.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
  • Fig.1 ist eine schematische Seitenansicht einer Vorrichtung nach der Erfindung; Fig. 2 und 3 zeigen Teile der Fig. 1 in zwei weiteren Stadien eines Vorschubschrittes; Fig. 4 ist ein schematischer Querschnitt durch einen Teil von Fig. 1 in der Stellung der Fig. 2; Fig. 5 ist eine schematische Aufsicht auf Fig. 1; Fig. 6 ist eine Ansicht auf den Boden der Beutelhülse von Linie E-E der Fig, 3 gesehen; Fig. 7 ist ein Querschnitt nach Linie F-F der Fig. 3 ; Fig.8 stellt die Aufziehvorrichtung in Seitenansicht in größerem Maßstabe dar; Fig. 9 ist ein Querschnitt nach Linie G-G der Fig. 8; Fig. 10 ist ein Querschnitt nach Linie 1r-1' der Fig. 9 ; Fig. 11 stellt die hergestellte Beutelhülse vor der Bildung des Bodens in Seitenansicht dar; Fig. 12 stellt schaubildlich eine Phase bei der Herstellung der Beutelhülse dar; Fig. 13 ist ein Längsschnitt durch eine besondere Ausführungsform des Falzdornes nebst Aufziehzangen; Fig. 14 ist ein Querschnitt durch Fig. 13; Fig. 15 ist ein Längsschnitt durch einen Teil des Dornes, und Fig. 16 und 17 veranschaulichen Einzelheiten dieser Ausführungsform; Fig. 18 bis 21 stellen schaubildlich die Fertigstellung des Bodens dar.
  • Gemäß Fig. 1 und 5 wird die zur Bildung der Beutelhülse dienende Papierbahn 1 durch das absatzweise gedrehte Vorschubrollenpaar 3, 3' von der Rolle 2 über den bekannten Formklotz 4 abgezogen, wodurch die Papierbahn in zwei Hälften gegeneinandergelegt wird. Das sich in gleichem Takt mit dem Vorschubrollenpaar 3, 3' drehende Vorschubrollenpaar 5, 5' führt den flachen Schlauch einer Heizvorrichtung L zu, durch welche die obere Längsnaht 1 b durch Heißversiegelung hergestellt wird. Insoweit ist die Vorrichtung bekannt, wobei bemerkt wird, daß der mit der Klebenaht 1 b versehene Flachschlauch gegebenenfalls auch auf andere Weise hergestellt werden kann. Mit der gleichen Vorschubgeschwindigkeit wird der Flachschlauch durch das Backenzangenpaar H, H' und K, K' aus der Stellung I über die Stellung II in die Stellung III vorgeschoben. Die Backen der Zangen sind schwenkbar gesteuert auf einem Schieber 6 angeordnet, der mit einer Rolle 17 in eine Kurvennut 15 a einer Kurvenscheibe 15 (Fig. 3) greift, die auf der ständig umlaufenden Welle 30 befestigt ist, wobei die Kurvennut so gestaltet ist, daß dem Zangenpaar die erforderliche Hin- und Herbewegung erteilt wird.
  • Seitlich des Schlauchendes A ist gemäß Fig. 1, 3 und 5 je ein Sauger 31, 31' ein- und ausschwenkbar angeordnet. Jeder Sauger bildet den einen Arm einer hohlen Kurbel 40, deren anderer Arm in einem ortsfesten Lager 32 drehbar ist und mit einer Saugluftquelle in Verbindung gebracht werden kann. Oberhalb des Lagers 32 ist an jeder Kurbel ein Zahnsegment 41, 41' befestigt. Die Zahnsegmente sind mit einer beiderseits gezahnten sowie hin- und herbewegbaren Stange 33 im Eingriff.
  • An dem Falzdorn 7 ist auf jeder Seite eine Greifzange 9, 9' vorgesehen. Die festen Greiferbacken 9 sitzen an einem Einsatzstück 8, welches in einer Längsausnehmung eines Steins 8a verschiebbar angeordnet ist. An dem Stein 8a sitzt eine Stange 10 (Fig. 9), die durch einen oberen Längsschlitz des Dornes 7 hindurchragt und mit einer Laufrolle 8 b versehen ist. Die Laufrolle 8 b greift in eine Kurvennut 15b der Kurvenscheibe 15 ein (Fig. 5). Die zweiarmigen Greiferbacken 9' sind mittels Bolzen 8c an den festen Greiferbacken 9 ausschwingbar gelagert und greifen mit den Armen 9 c in eine Ringnut 10 b am Ende der Stange 10 ein, die in dem Dorn 7 verschiebbar gelagert ist. Zwischen dem Boden des Einsatzstückes 8 und der Ringnut 10 b der Stange 10 ist eine Feder 11 angeordnet.
  • An Stelle der Heißsiegelzange H, H' können die Heißsiegelbacken L mit entsprechenden leistenförmigen Ansätzen versehen sein, so daß die Bildung der Quernaht 1 c gleichzeitig mit der Bildung der Längsnaht 1 b stattfindet. In diesem Falle entfällt infolge Fehlens der Heißsiegelzange H, Il' der Abschnitt zwischen dein -\'orschubwalzenpaar 5. 5' und der vorderen Zange h, K', so daß die vordere Zange K, K' bis nahe an das Vorschubwalzenpaar 5, 5' herantritt, nämlich bis zu der vor diesem Walzenpaar liegenden Quernaht 1 c. Nachdem die vordere Zange K, K' in die Stellung der Fig.3 und 5 vorgeschoben worden ist, werden die Sauger 31, 31' bei Abschaltung von der Saugluftquelle durch die Zahnstange 33 und die Zahnsegmente 41, 41' nach innen geschwenkt und schneiden hierdurch mittels der Messer 13113' den Schlauchteil A unmittelbar an der vorderen Zange K, K' ab, zwischen der sich die versiegelte Klebenaht 1 c befindet. Hierauf gehen die Sauger 13, 13' in die Stellung der Fig. 5 und die Zangenpaare H, H' und K, h' in die Stellung I zurück. Während des Rückgangs der Zangenpaare «-erden die Sauger wieder nach innen geschwenkt und an die Saugluftquelle angeschlossen. so daß sie das vordere Ende des nunmehr frei schwebenden Schlauchendes .4 ansaugen und bei ihrem Auswärtsschwenken das vordere Ende des Schlauchstückes seitlich auseinanderziehen. Gleichzeitig werden vermittels Rolle 8 b und der zugehörigen Kurvennut 15b der Kurvenscheibe 15 die bisher in ihrer hinteren Lage befindlichen Greiferpaare 9. 9' in geöffneter Stellung vorgeschoben und in ihrer vordersten Stellung durch die Stange 10 geschlossen, so daß sie die auseinandergezogenen Seiten des Schlauchendes .3 erfassen, worauf die Saugwirkung der in ihrer ausgeschwenkten Lage verbleibenden Sauger 31, 31' abgestellt wird. Bei dem nunmehr erfolgenden Vorschub der vorderen Zange K, K' werden auch die geschlossenen Greiferzangen 9, 9' durch Rolle 8 b und Kurvennut 15 b zurückgezogen, so daß das Schlauchende A aus der Stellung I über die Stellung II in die Stellung III auf den Falzdorn 7 aufgezogen wird. Es nimmt hierbei die Beutelhülse die in Fig. 11 dargestellte Form an, deren Bildung dadurch gefördert wird, daß über und unter dem Falzdorn Schienen 14 ortsfest angeordnet sind. Bei der Hin- und Herbewegung der Greiferzangen 9, 9' führen sich die festen Greiferbacken 9 in seitlichen Längsnuten des Falzdornes 7.
  • Die Kurvennuten 15 a und 15 b der Kurvenscheibe 15 sind so ausgebildet, daß die Hublänge der Zangen H. H'; K, K' größer ist als die Hublänge der Greiferzangen 9, 9', da die Länge der Seitenwände der Beutelhülse zwischen der Vorderkante der Zange K, K' und der Stirnfläche des Falzdornes 7 dadurch schwankt, daß das Material der Wände der sich bildenden Beutelhülse zur Bildung der Dreiecklappen dienen muß. Außerdem sind die genannten Kurvennuten so ausgebildet, daß das ilfaterial in dem sich verändernden Schlauchstück A stets gespannt ist, weil nur dann einwandfreie Faltungen erzielt werden können.
  • Um das Aufziehen des Schlauchendes A auf den Falzdorn zu ermöglichen bzw. zu erleichtern, sind gemäß Fig. 13 bis 17 die Längsecken des Falzdornes ein- und auswärts beweglich angeordnet. Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Dornecken 43 in einem Kreisbogen 7 d (Fig. 14) um Mittelpunkte m ein- und ausschwenkbar. Die Teile sind in der Phase dargestellt, wo die Greifer 9, 9' durch die Stange 10 gegen den Druck der Feder 11 sich geschlossen, also das Schlauchstück A erfaßt haben und nun durch das Einsatzstück 8 in der Richtung des Pfeiles O bewegt werden, um das Schlauchstück A auf den Dorn 7 aufzuziehen, wobei die Stirnfläche des Dornes bei St (Fig.15) in der Ebene des Schlauchstückmundes liegt. Das Stangenende 10 trägt außer der Ringnut 1.0 b noch einen Ringfortsatz 10c, auf welchem senkrecht zu den Bolzen 8 c seitlich Warzen 10 d angebracht sind.
  • Am Ende der Aufziehbahn der Greifer 9, 9' ist in der dort vorhandenen Dornquerwand 7e (Fig. 16) für jede Dornecke eine Bohrung 7 f für einen Zapfen 43a der um diesen Zapfen verschwenkbaren Dornecke 43 angeordnet. Die Dornecken erstrecken sich von der StirnflächeSt des Dornes bis zu der O_uerwand7e und sind durch Stellschrauben 44, die in Nuten 43 b der Zapfen43a eingreifen, gegen Längsverstellung gesichert.
  • Um die vier Dornecken 43 gleichzeitig verschwenken zu können, sind sie, anschließend an ihr vorderes Ende, mit Lappen 43 c versehen, die sich in der dargestellten Phase (Fig. 14) an die Warzen 10d des Ringfortsatzes 10c anlegen, wodurch die Dornecken 43 aus der in Fig. 17 dargestellten senkrechten Lage in die zurückgezogene Lage der Fig. 14 gelangt sind. In Fig. 14 geben die Pfeile t die Drehrichtung der Dornecke 43 an, wenn diese in die gestrichelt dargestellte Außenstellung bewegt werden, um dem Falzdorn 7 den vollen Querschnitt zu geben. Die Warzen 10d des Ringfortsatzes 10c wirken sich nur auf der Wegstrecke aus, die durch das Ende des Ringstücks 10 c (Fig. 15) und der vorderen Dornstirnfläche St gegeben ist und die auch ungefähr der Breite des Lappens 43 c (Fig. 16) des Dorneckenendes 43 entspricht. Nach Zurücklegung dieser Wegstrecke stoßen die Warzen 8 e der festen Greif erbacken 9 auf die Außenfläche der Lappen 43 c und drücken diese in die senkrechte Lage gemäß Fig. 17.
  • Der Dorn 7 ist für die Aufnahme des Ringbundes 7g, welcher zwischen dem Dorneckenstab 43 und dem zugehörigen Zapfen 43 a als Übergang dient, etwas verbreitert, was gemäß Fig. 17 durch ein Flacheisen 45 bewirkt werden kann, so daß der Dorneckenstab 43 gegebenenfalls auch seitwärts vom Dorn abgenommen werden kann. Zur Fixierung jeder Dornecke 43 in ihren beiden Stellungen kann ein Kegelschnepper 46 verwendet werden (Fig. 17).
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 13 bis 15 ist eine Saugleitung 42 vorgesehen, die dazu dient, beim Aufziehen des Schlauchstückes .4 auf den Dorn eine Stauung in dem luftdichten Schlauchstück zu verhindern, und weiterhin dazu dient, beim Abschieben des fertigen Beutels von dem Falzdorn Druckluft zuzuführen, um in der bekannten Weise das Abschieben des Beutels vom Dorn zu bewirken oder zu erleichtern.
  • Es ist angenommen, daß es sich um eine Maschine handelt, die eine Mehrzahl von radial an einem Rad 50 angeordneten Falzdornen besitzt, wobei das Rad 50 (Fig. 3) auf der Welle 30 drehbar gelagert und in bekannter Weise schrittweise gedreht wird. Nachdem die Beutelhülse auf einem der Dorne in der vorbeschriebenen Weise hergestellt worden ist, wird das Rad 50 um einen Schritt auf die nächste Station weitergedreht. Während dieser Drehung wird die Quernaht 1 c umgelegt. Die Bodenansicht der umgelegten Querleiste ist in Fig.19 dargestellt, aus welcher ersichtlich ist, daß das die Dreieckspitze überragende Stück gleich der Breite der Längsleiste 1 b ist. Anschließend erfolgt das Umlegen in die Lage senkrecht zum Dornboden (Fig, 20), und schließlich werden die beiden den Dorn überragenden Teile auf die Dornstirnseite (Fig.21) umgelegt. Diese Arbeiten können während des Dornumlaufs von einer Stillhaltestelle zur nächsten durchgeführt werden, so daß für das Anpressen der so umgelegten Lappen an die Dornstirnfläche noch ein Weg zwischen zwei Stillhaltestellen zur Verfügung steht, falls für den Gesamtvorgang drei Stillhaltestellen bis zur Abgabe des Beutels vorhanden sind.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Herstellen von rechteckigen Beuteln, z. B. Innenbeuteln, aus einem mit einer Längsnaht versehenen flachen Schlauch, der aus heiß versiegelbarem Stoff besteht oder dessen Innenseite heiß versiegelbar ist, mit einer dein Öffnen und Vorziehen des Schlauches auf einen Falzdorn dienenden Einrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ein zum Vorschub des Schlauches zum Falzdorn (7) dienendes, hin- und herverschiebbares Zangenpaar (H, H'; K, K') angeordnet ist, dessen Zangen in einem der Länge der herzustellenden Beutelhülsen entsprechenden Abstand voneinander angebracht sind, wobei die vordere Zange (K, K') dieses Paares, die als Kühlzange ausgebildet ist, sich in der Ausgangsstellung in einem der Länge der B.eutelhülse entsprechenden Abstand von der Stirnfläche des Falzdornes befindet und die hintere Zange (H, H') dieses Paares als Heißsiegelzange ausgebildet ist, daß beiderseits des zwischen der vorderen Zange (K, K') und dem Falzdorn befindlichen Schlauchendes (A) zwei von beiden Seiten auf die Schlauchbahn einwirken,de Messer (13, 13') mit Saugern (31, 31') vorgesehen sind, welch letztere nach dem Abschneiden des Schlauchendes (A) die Seiten des vorderen Schlauchendes durch Saugwirkung auseinanderziehen, und daß an den Seiten des Falzdornes (7) hin- und herverschiebbare Greiferzangen (9, 9') zum Erfassen und Überziehen des Schlauchendes über den Falzdorn angebracht sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unter Fortfall der Heißversiegelungszange (H, H') die zum Heißverkleben der Längsnaht (1 b) des Flachschlauches dienenden Backen (L) durch an ihnen angeordnete zangenartige Backen gleichzeitig die Quernaht (1 c) durch Heißversiegelung herstellen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für das Aufziehen des Schlauchendes (A) auf den Falzdorn die V orschublänge der Kühlzange (K, K') größer ist als die Hublänge der Greiferzangen (9, 9'), jedoch derart, daß das zwischen der Kühlzange und den Greiferzangen befindliche Schlauchstück (A) ständig gespannt gehalten wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die festen Backen (9) der Greiferzangen an einem Einsatzstück (8) sitzen, welches in einem Stein (8a) verschiebbar angeordnet ist, der seinerseits in dem Dorn hin- und herverschoben werden kann, und daß die zweiarmig ausgebildeten ausschwingbaren Backen (9') der Grei ferzangen mit einem Arm (9c) im Eingriff mit einer in dem Falzdorn verschiebbaren, zum öffnen und Schließen der Greiferbacken (9') dienende Stange (10) stehen, indem sie in die Nut (10b) derselben eingreifen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschubhub der Kühlzange (K, K') größer ist als der Hub der Greiferzangen (9, 9'), jedoch derart, daß beim Aufziehen des Schlauchendes (A) auf den Falzdorn (7) dieses ständig unter Spannung gehalten wird.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Verengung des Dornquerschnittes beim Auffädeln der vorgeöffneten Beutelhülse die Längsecken des Dornes (7d) durch bewegliche Dorneckenstäbe (43) ersetzt sind, die an ihrem Ende mittels eines Zapfens (43a) im Dorn (7) um einen gegebenenfalls durch Schnappen bedingten Winkel verschwenkbar sind, derart, daß sie gemäß ihrem Querschnitt zu Beginn des Aufziehens der Beutelhülse (1) durch die Greifer (9, 9') mit ihrem Eckenteil gegen die Dornmitte, durch entsprechende Ausbildungen an dem festen Greiferteil (9) und der Stange (10) gesteuert, zurückgezogen werden, um nach erfolgtem Ausrichten und Aufziehen des vorderen Endes der Beutelhülse durch diese Teile in ihre die Dornecken ausfüllende Stellung zurückbewegt zu werden.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an dem vorderen Ende der Stange (10) senkrecht gegen die Greiferteile (9, 9') Warzen (10 d) radial angeordnet sind, die beim Vorschub des geöffneten Greifers einen Hebelarm (43 c) an dem vorderen Ende des Dorneckenstabes radial nach außen stoßen, wodurch dieser Teil um seinen Zapfen (43 a) so verschwenkt wird, daß dessen eine Kante, die zur Ausführung des an den Ecken ausgenommenen Dornquerschnittes dient, radial zur Dornmitte zurückgezogen wird, worauf nach dem Aufziehen des Beutels Warzen (8e) an dem festen Greiferteil bei ihrem Rückgang diese Hebelarme (43c) so zurückverschwenken, daß die Beutelhülsenecken gestrafft werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 271227, 714 028, 747 559; USA.-Patentschriften Nr. 2 577 386, 2 698 046.
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