[go: up one dir, main page]

DE10243660B4 - Verwendung einer Einspritzpumpe - Google Patents

Verwendung einer Einspritzpumpe Download PDF

Info

Publication number
DE10243660B4
DE10243660B4 DE2002143660 DE10243660A DE10243660B4 DE 10243660 B4 DE10243660 B4 DE 10243660B4 DE 2002143660 DE2002143660 DE 2002143660 DE 10243660 A DE10243660 A DE 10243660A DE 10243660 B4 DE10243660 B4 DE 10243660B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
pressure
nozzle
injection pump
pump
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE2002143660
Other languages
English (en)
Other versions
DE10243660A1 (de
Inventor
Erich Klaus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2002143660 priority Critical patent/DE10243660B4/de
Publication of DE10243660A1 publication Critical patent/DE10243660A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10243660B4 publication Critical patent/DE10243660B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C11/00Selection of abrasive materials or additives for abrasive blasts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C1/00Methods for use of abrasive blasting for producing particular effects; Use of auxiliary equipment in connection with such methods
    • B24C1/04Methods for use of abrasive blasting for producing particular effects; Use of auxiliary equipment in connection with such methods for treating only selected parts of a surface, e.g. for carving stone or glass
    • B24C1/045Methods for use of abrasive blasting for producing particular effects; Use of auxiliary equipment in connection with such methods for treating only selected parts of a surface, e.g. for carving stone or glass for cutting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F3/00Severing by means other than cutting; Apparatus therefor
    • B26F3/004Severing by means other than cutting; Apparatus therefor by means of a fluid jet

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Abstract

Verwendung einer handelsüblichen Einspritzpumpe (5, 12) zum Aufbau eines Flüssigkeitsdruckes vor einer Düse (2) einer Vorrichtung zum Schneiden von Werkstücken (1).

Description

  • Die Erfindung betrifft die Verwendung einer handelsüblichen Einspritzpumpe.
  • Eine Einspritzpumpe ist beispielsweise aus der EP 0 925 443 B1 bekannt. Es handelt sich dabei um eine Kolbenpumpe, insbesondere eine Radialkolbenpumpe vom Rollenstösseltyp zur Kraftstoffhochdruckversorgung bei Kraftstoffeinspritzsystemen von Brennkraftmaschinen.
  • Ferner ist beispielsweise aus der DE 200 14 024 U1 bekannt, mittels einem Flüssigkeitsstrahl, insbesondere mittels Wasser, Werkstücke zu schneiden. Dazu wird die Flüssigkeit auf einen hohen Druck gebracht, wobei der Druck heute bei ca. 3000 bar liegt. Diese Flüssigkeit wird durch den Druck aus einer Düse mit einem sehr kleinen Durchmesser von bspw. etwa 0.15 mm herausgedrückt. Die Austrittsgeschwindigkeit eines derartigen Flüssigkeitsstrahls liegt bei etwa 700 m/s. Beim Auftreffen auf das Werkstück nach einer relativ kurzen Distanz dringt die Flüssigkeit infolge der in ihr vorhandenen kinetische Energie in einen harten Werkstoff, wie bspw. Stahl, Stein od. dgl. ein, so dass das daraus bestehende Werkstück geschnitten wird.
  • Besonders teuer bei derartigen Wasserstrahlschneidanlagen ist die Hochdruckpumpe, mittels welcher die Flüssigkeit auf den gewünschten hohen Druck von 3000 bar und darüber gebracht wird. Viele Werkstücke bestehen jedoch aus einem Werkstoff, der auch mit einem wesentlich geringerem Druck geschnitten werden kann. Bspw. genügt für das Schneiden von Leder oder Kunststoff ein Druck von 1400 bis 1700 bar. In diesen Fällen sind die bekannten Hochdruckpumpen überdimensioniert.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für eine Einspritzpumpe der o.g. Art eine neue Verwendung vorzusehen.
  • Lösung
  • Zur Lösung dieser Aufgabe führt, dass die Einspritzpumpe zum Aufbau eines Flüssigkeitsdruckes vor einer Düse einer Vorrichtung zum Schneiden von Werkstücken verwendet wird.
  • Bevorzugt handelt es sich dabei um eine handelsübliche Einspritzpumpe, wie sie in Kraftfahrzeugen Verwendung findet. In der Regel handelt es sich dabei um Radialkolbenpumpen bzw. Kolbenpumpen, wobei beide Arten auch im vorliegenden Fall Anwendung finden können. Wird eine Radialkolbenpumpe verwendet, so kann diese direkt mit der Düse verbunden werden, da sie selbst bei der Flüssigkeit einen relativen hohen Druck von ca. 1400 bar aufbauen kann.
  • Werden dagegen Kolbenpumpen verwendet, so ist es erforderlich, dass zwischen Düse und Kolbenpumpe ein Druckspeicher zwischengeschaltet wird. Die Kolbenpumpe baut in dem Druckspeicher den notwendigen Druck auf.
  • Fördern diese bekannten Einspritzpumpen nur Wasser als Flüssigkeit zur Düse, so besteht die grosse Gefahr, dass die Einspritzpumpen festfressen. Deshalb hat es sich als ratsam erwiesen, der Flüssigkeit einen Schmierstoff zuzusetzen, wobei der Schmierstoff bevorzugt ein Polymer oder eine Kombination verschiedener Polymere sein kann. Mit diesem Zusatz wird ein Festfressen der Pumpe vermieden.
  • Der Schmierstoff nimmt im übrigen an der hohen Austrittsgeschwindigkeit des Flüssigkeitsstrahles aus der Düse teil, er weist aber eine höhere Dichte auf, als die Flüssigkeit. Dies bedeutet, dass er, aufgespalten in kleine Partikel oder Tröpfchen, wesentlich abrasiver ist, als die Flüssigkeit selbst. Hierdurch wird der Schneidvorgang beschleunigt. Als Schmierstoff wird bevorzugt ein Polymer oder eine Kombination verschiedener Polymere verwendet.
  • Ein besonders grosser Vorteil der erfindungsgemässen Verwendung ist darin zu sehen, dass keine Steuerung notwendig ist. Es genügt ein Ein- und Ausschalter. Sowohl mittels der Radialkolbenpumpe, als auch mittels der Kolbenpumpen und dem nachgeschalteten Druckspeicher kann ein kontinuierlicher Betrieb der Vorrichtung erfolgen, ohne dass weitere Parameter für eine Steuerung notwendig sind.
  • Figurenbeschreibung
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele, sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt in
  • 1 eine schematisch dargestellte Seitenansicht von Teilen einer erfindungsgemässen Vorrichtung zum Schneiden von Werkstoffen;
  • 2 eine schematisch dargestellte Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles einer Vorrichtung entsprechend 1.
  • Gemäss 1 soll ein Werkstück 1 mittels eines Flüssigkeitsstrahls geschnitten oder aus diesem Werkstück 1 mittels des Flüssigkeitsstrahls ein Teil herausgeschnitten werden. Dabei wird die Flüssigkeit aus einer Düse 2 in einem feinen Strahl unter hohem Druck ausgebracht.
  • Die Düse 2 ist über eine Leitung 3 mit einem Aggregat 4 verbunden, in dem sich Elemente zum Aufbauen des erforderlichen hohen Druckes für die Flüssigkeit befinden. Bei dem Aggregat 4.1 nach 1 sind Einspritzpumpen 5.1 vorgesehen, welche als Kolbenpumpen ausgebildet sind. Diesen Kolbenpumpen 5.1, von denen in 1 drei gezeigt sind, ist ein Druckspeicher 6 zugeordnet, in dem ein Druck aufgebaut werden kann. Der Druckspeicher 6 steht mit der Leitung 3 in Verbindung.
  • Jede Kolbenpumpe 5.1 besitzt einen Anschluss 7 an einen Verteiler 8, der mit einer Zuleitung 9 für die Flüssigkeit in Verbindung steht.
  • Die Funktionsweise der vorliegenden Erfindung ist folgende:
    Um das Werkstück 1 zu schneiden, wird dieses auf Abstützungen 10 auf einem Arbeitstisch 11 aufgelegt. Dieser Arbeitstisch 11 und zusammen mit ihm auch das Werkstück 1 ist in einer horizontalen Ebene in X- und Y-Richtung bewegbar. Die Steuerung erfolgt über ein entsprechendes Programm, je nach Wunsch, wie das Werkstück 1 geschnitten werden soll.
  • Der Schneidvorgang selbst erfolgt durch eine Flüssigkeit, bevorzugt durch Wasser, die über die Zuleitung 9 und die Anschlüsse 7 den Kolbenpumpen 5.1 zugeführt wird.
  • Durch die Tätigkeit der Kolbenpumpen 5.1 wird in dem Druckspeicher 6 ein entsprechender Druck aufgebaut, wobei die Kolbenpumpen einen Druck von bis zu 1700 bar aufbauen können.
  • Aus dem Druckspeicher 6 gelangt nun kontinuierlich mit hohem Druck beaufschlagte Flüssigkeit durch die Leitung 3 zur Düse 2 und aus der Düse 2 in einem feinen Strahl auf das Werkstück 1, wodurch dieses geschnitten wird.
  • Das Ausführungsbeispiel gemäss 2 unterscheidet sich von demjenigen nach 1 durch das Vorsehen einer Radialkolbenpumpe 12, die ebenfalls normalerweise dem Einspritzen von Kraftstoff in den Zylinder eines entsprechenden Motors dient. Da diese Radialkolbenpumpe 12 die Flüssigkeit kontinuierlich unter hohem Druck, bspw. mit 1400 bis 1700 bar, fördert, benötigt sie keinen nachgeschalteten Druckspeicher, sondern kann direkt mit der Leitung 3 zur Düse 2 hin verbunden sein. Ferner ist sie direkt mit einem Anschluss 7 für die Flüssigkeit verbunden.
  • Positionszahlenliste
    Figure 00060001

Claims (3)

  1. Verwendung einer handelsüblichen Einspritzpumpe (5, 12) zum Aufbau eines Flüssigkeitsdruckes vor einer Düse (2) einer Vorrichtung zum Schneiden von Werkstücken (1).
  2. Verwendung nach Anspruch 1, wobei die Flüssigkeit mit einem Schmierstoff versetzt wird.
  3. Verwendung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmierstoff aus einem Polymer oder einer Kombination verschiedener Polymere besteht.
DE2002143660 2002-09-19 2002-09-19 Verwendung einer Einspritzpumpe Expired - Fee Related DE10243660B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2002143660 DE10243660B4 (de) 2002-09-19 2002-09-19 Verwendung einer Einspritzpumpe

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2002143660 DE10243660B4 (de) 2002-09-19 2002-09-19 Verwendung einer Einspritzpumpe

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE10243660A1 DE10243660A1 (de) 2004-04-15
DE10243660B4 true DE10243660B4 (de) 2005-12-29

Family

ID=32009847

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2002143660 Expired - Fee Related DE10243660B4 (de) 2002-09-19 2002-09-19 Verwendung einer Einspritzpumpe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10243660B4 (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT508779B1 (de) * 2009-10-23 2011-04-15 Rabmer Josef Verfahren zur sanierung von schlitzrinnen
WO2014062050A1 (en) * 2012-10-19 2014-04-24 Engit Solutions Water jet cutter

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20014024U1 (de) * 2000-08-10 2001-03-01 RAG Aktiengesellschaft, 45128 Essen Vorrichtung zum Trennen und Bearbeiten von Bauteilen oder Halbzeugen
EP0925443B1 (de) * 1997-07-11 2003-10-15 Robert Bosch Gmbh Kolbenpumpe zur kraftstoffhochdruckversorgung

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0925443B1 (de) * 1997-07-11 2003-10-15 Robert Bosch Gmbh Kolbenpumpe zur kraftstoffhochdruckversorgung
DE20014024U1 (de) * 2000-08-10 2001-03-01 RAG Aktiengesellschaft, 45128 Essen Vorrichtung zum Trennen und Bearbeiten von Bauteilen oder Halbzeugen

Also Published As

Publication number Publication date
DE10243660A1 (de) 2004-04-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3719796C2 (de)
DE2254660A1 (de) Hydraulisches schleifverfahren
DE2162186A1 (de) Automatische Ölungsanordnung für eine Spritz gußmaschine
DE10243660B4 (de) Verwendung einer Einspritzpumpe
DE3021095C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Massiv- oder Schaumstoff bildenden Reaktionsgemisches aus mindestens zwei fließfähigen Reaktionskomponenten
DE2526670A1 (de) Schmiervorrichtung fuer steinbohrmaschinen mit druckmittelantrieb
DE102014226432A1 (de) Verfahren zum Flüssigkeitsstrahl-Entschichten von Oberflächen
DE3443106A1 (de) Verfahren zum herstellen von bohrungen hoher oberflaechenguete und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
WO2004004973A1 (de) Verfahren zum hydro-erosiven verrunden einer kante eines bauteiles und verwendung hierzu
DE2508584A1 (de) Schuerfgeraet
DE102006031825A1 (de) Kontrollverfahren an Werkzeugmaschinen und Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens
WO2018188915A1 (de) Fluidstrahlschneidvorrichtung
DE102010023322A1 (de) Vorrichtung zum Vereinzeln von Teilen
DE1503676A1 (de) Einrichtung zur Erzeugung von Druckluft,insbesondere zur Thermitschweissung
CH616235A5 (en) Device for testing fuel injection valves.
DE4431085C1 (de) Verfahren und Schneidkopf zum Abrasiv-Wasserstrahlschneiden
DE825247C (de) Hydraulisch betriebene Vorrichtung zum Aus- und Einfahren des Mundringes von Metallstrangpressen
DE10324067B4 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Abheben und Entgraten von gepressten Falzziegeln
DE102018207720A1 (de) Vorrichtung zur Erzeugung eines Hochdruck-Fluidstrahls
EP3530408A1 (de) Vorrichtung zum hochdruckfluidstrahlschneiden
DE69403295T2 (de) Vorrichtung zum Schmieren von Reifen-Wulsten vor der Montage auf Räder
DE2815838A1 (de) Anlage zum entfernen von zunder von aufgeheizten stahlstuecken
DE19951848C2 (de) Gewinnungsmaschine mit optimierter Bedüsungseinrichtung
DE440931C (de) Vorrichtung zum Bohren von Gestein
DE817895C (de) Verfahren und Einrichtung zum Vorruecken von Strebfoerdermitteln als geschlossenes Ganzes in Richtung auf den Kohlenstoss

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8364 No opposition during term of opposition
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20140401