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Die
Erfindung bezieht sich auf ein Halbleiterbauelement nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1, das u.a. eine lokale Zwischenverbindungsschicht aufweist,
und auf ein Verfahren zur Herstellung desselben.
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Mit
abnehmender Abmessung von elektronischen Produkten, wie Mobiltelefonen,
Videorekordern (VTRs) und Notebooks wird auch die Abmessung der
in jenen elektronischen Produkten verwendeten Halbleiterbauelemente
kleiner. Demzufolge wird auch die Entwurfsregel, die zur Steuerung
der Abmessung der Bauelemente verwendet wird, in einem Prozess zur
Herstellung der Halbleiterbauelemente kleiner.
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Um
die elektrische Leistungsfähigkeit
eines Halbleiterbauelements zu verbessern, wird ein flacher Übergang
als Source-/Drainbereich verwendet.
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1 ist eine Schnittansicht
eines Halbleiterbauelements mit einer herkömmlichen lokalen Zwischenverbindungsschicht.
Bezugnehmend auf 1 wird
eine Isolationsschicht 10, zum Beispiel eine Grabenisolationsschicht,
in einem Halbleitersubstrat 20 gebildet. Nachfolgend wird
eine Gate-Struktur 16 durch ein herkömmliches Verfahren auf einem
aktiven Bereich des Halbleitersubstrats 20 gebildet, der
durch die Isolationsschicht 10 definiert ist. Als nächstes werden
Störstellenionen
in das Halbleitersubstrat 20 implantiert, wodurch eine Übergangsschicht 12 auf
dem Halbleitersubstrat 20 auf beiden Seiten der Gate-Struktur 16 gebildet
wird. Im Allgemeinen ist die Übergangsschicht 12 eine
flache Übergangsschicht.
Nachfolgend wird eine dielektrische Zwischenschicht (ILD) 22 so
gebildet, dass sie dick auf der gesamten Oberfläche des Halbleitersubstrats 20,
auf dem die Übergangsschicht 12 ausgebildet
ist, und auf der Isolationsschicht 10 liegt. Dann wird
ein Teil der ILD-Schicht 22 geätzt, um eine Kontaktöffnung zu
erzeugen. Schließlich
wird eine lokale Zwischenverbindungsschicht 14 gebildet,
um die Kontaktöffnung
zu füllen.
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Gemäß einem
herkömmlichen
Verfahren zur Herstellung eines Halbleiterbauelements wird jedoch auch
die Isolationsschicht 10 geätzt, wenn die lokale Zwischenverbindungsschicht 14 erzeugt
wird, und zwar tiefer als das Niveau der Übergangsschicht 12. Dadurch
kann es zu einem Leckstrom in einer in 1 gezeigten Richtung A kommen, was zu
einer Verschlechterung der elektrischen Eigenschaften des Halbleiterbauelements
führt.
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Der
Grund dafür,
dass die Isolationsschicht 10 so geätzt wird, dass sie tiefer als
die Übergangsschicht 12 ist,
ist folgender. Erstens wird die Übergangsschicht 12 dünner, während ein
Halbleiterbauelement gebildet wird. Zweitens wird die Kontaktöffnung zur
Bildung der lokalen Zwischenverbindungsschicht 14 durch
einen Trockenätzprozess
erzeugt. Es ist hierbei aber sehr schwierig, die Kontaktöffnung mit
einer Tiefe zu bil den, die nicht bis unter die Übergangsschicht 12 geht,
indem die Ätzselektivität fein eingestellt
wird. Somit besteht die Schwierigkeit, dass eventuell die Isolationsschicht 10 unter
das Niveau der Übergangsschicht 12 geätzt wird.
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Die
elektrische Leistungsfähigkeit
eines Halbleiterbauelements wird durch den Leckstrom verringert,
und ein Leckstrom ist ein Faktor, der die Ausbeute eines Prozesses
zur Herstellung eines Halbleiterbauelements verringert.
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Aus
der Patentschrift
US
6207543 B1 ist ein Halbleiterbauelement bekannt, das eine
Isolationsschicht zum Definieren eines aktiven Bereichs eines Halbleitersubstrats
auf wenigstens einer Seite einer Gate-Struktur und eine Übergangsschicht
aufweist, die in dem aktiven Bereich des Halbleitersubstrats auf
wenigstens einer Seite der Gate-Struktur ausgebildet ist und als
Source-Bereich eines Transistors dient und oberseitig mit einem
Kontaktbereich versehen ist. Darüber
werden im weiteren Fertigungsprozess ganzflächig nacheinander eine Nitrid-Barrierenschicht und
eine Oxid-Zwischenschicht aufgebracht. Eine lokale Zwischenverbindungsschicht
wird in einem Graben der Oxid-Zwischenschicht auf der Kontaktfläche des
Source-Bereichs und einem angrenzenden Teil der Isolationsschicht
gebildet. Zur Erzeugung des Grabens wird zunächst die Oxid-Zwischenschicht
unter Verwendung der Nitrid-Barrierenschicht als Ätzstopp
geätzt.
In einem anschließenden Ätzvorgang
wird die Nitrid-Barrierenschicht
im freigelegten Bereich geätzt.
Solche und ähnliche
Halbleiterbauelemente und Herstellungsverfahren sind auch in der Offenlegungsschrift
US 2001/0010961 A1 und den Patentschriften
US 6180532 B1 ,
US 6046103 A ,
US 6133105 A und
US 5677231 A beschrieben.
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Der
Erfindung liegt als technisches Problem die Bereitstellung eines
Halbleiterbauelements der eingangs genannten Art und eines zugehörigen Herstellungsverfahrens
zugrunde, mit denen sich die oben erwähnten Schwierigkeiten des Standes
der Technik wenigstens teilweise vermeiden lassen und die es insbesondere
auch ermöglichen,
einen Leckstrom zu verhindern, der durch Ätzen einer Isolationsschicht
verursacht wird.
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Die
Erfindung löst
dieses Problem durch die Bereitstellung eines Halbleiterbauelements
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und eines Herstellungsverfahrens
mit den Merkmalen des Anspruchs 9.
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In
dem Halbleiterbauelement mit einer lokalen Zwischenverbindungsschicht
gemäß der Erfindung
und dem Verfahren zur Herstellung desselben kann ein Leckstrom,
der durch Ätzen
der Isolationsschicht verursacht wird, verhindert werden, wodurch die
elektrischen Eigenschaften eines Halbleiterbauelements verbessert
werden und die Ausbeute eines Prozesses zur Herstellung eines Halbleiterbauelements
verbessert wird.
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Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
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Vorteilhafte,
nachfolgend beschriebene Ausführungsformen
und das zu deren besserem Verständnis
oben erläuterte
herkömmliche
Ausführungsbeispiel
sind in den Zeichnungen dargestellt, in denen zeigen:
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1 eine
Schnittansicht eines Halbleiterbauelements mit einer herkömmlichen
lokalen Zwischenverbindungsschicht,
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2 eine
Draufsicht auf ein Halbleiterbauelement mit einer lokalen Zwischenverbindungsschicht
gemäß der Erfindung
und
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3 bis 6 Schnittansichten,
die ein Halbleiterbauelement mit einer lokalen Zwischenverbindungsschicht
gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung in aufeinanderfolgenden Stufen seiner Herstellung
darstellen,
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7 bis 10 Schnittansichten,
die ein Halbleiterbauelement mit einer lokalen Zwischenverbindungsschicht
gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung in aufeinanderfolgenden Stufen seiner Herstellung
darstellen,
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11 bis 13 Schnittansichten,
die ein Halbleiterbauelement mit einer lokalen Zwischenverbindungsschicht
gemäß einer
dritten Ausführungsform
der Erfindung in aufeinanderfolgenden Stufen seiner Herstellung
darstellen, und
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14 bis 16 Schnittansichten,
die ein Halbleiterbauelement mit einer lokalen Zwischenverbindungsschicht
gemäß einer
vierten Ausführungsform
der Erfindung in aufeinanderfolgenden Stufen seiner Herstellung
darstellen.
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Die
Erfindung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die 2 bis 16 detaillierter
beschrieben, in denen bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
gezeigt sind. In den Zeichnungen sind die Formen der Elemente zwecks
Klarheit übertrieben
dargestellt. Es versteht sich, dass bei Angabe, dass sich eine Schicht
auf einer anderen Schicht oder einem Halbleitersubstrat befindet,
diese sich direkt auf der anderen Schicht oder auf dem Halbleitersubstrat
befinden kann oder eine oder mehrere zwischenliegende Schichten
vorhanden sein können.
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2 ist
eine Draufsicht auf ein Halbleiterbauelement mit einer lokalen Zwischenverbindungsschicht
gemäß der Erfindung.
Bezugnehmend auf 2 wird eine Gatestruktur 104 auf
einem aktiven Bereich eines Halbleitersubstrats (100 von 3) ausgebildet,
der durch eine Isolationsschicht 102, zum Beispiel eine
Grabenisolationsschicht, definiert ist. Als nächstes werden Störstellenionen
in das Halbleitersubstrat 100 implantiert, wodurch eine Übergangsschicht 110 auf
dem Halbleitersubstrat 100 auf beiden Seiten der Gatestruktur 104 gebildet wird.
Im Allgemeinen ist die Übergangsschicht 110 eine
flache Übergangsschicht.
Ein lokaler Zwischenverbindungsbereich 112 wird auf der Übergangsschicht 110 und
auf der Isolationsschicht 102 erzeugt. Hier bezeichnen
I-I und II-II Schnittlinien für Querschnittansichten
gemäß den weiteren 3 bis 16.
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Die 3 bis 6 sind
Schnittansichten, die ein Halbleiterbauelement mit einer lokalen
Zwischenverbindungsschicht gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung sowie ein Verfahren zur Herstellung desselben darstellen.
Im Folgenden wird der lokale Zwischenverbindungsbereich 112 als
eine lokale Zwischenverbindungsschicht 112 bezeichnet. Die
lokale Zwischenverbindungsschicht 112 wird unter Bezugnahme
auf 2 am Schnitt entlang der Linie I-I beschrieben,
und die Gate-Struktur 104 wird unter Bezugnahme auf 2 am
Schnitt entlang der Linie II-II beschrieben.
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Bezugnehmend
auf 3, werden Störstellenionen
in das Halbleitersubstrat 100 implantiert, auf dem die
Isolationsschicht 102 und die Gate-Struktur 104 ausgebildet sind,
wodurch die Übergangsschicht 110 erzeugt
wird. Speziell werden Störstellenionen zur
Bildung der Übergangsschicht 110 in
das Halbleitersubstrat 100 implantiert, auf dem die Isolationsschicht 102 und
die Gate-Struktur 104 ausgebildet sind, indem die Gate-Struktur 104 als
Ionenimplantationsmaske verwendet wird. Störstellenionen werden mit einer
Dosis von 1 × 1014 Atome/cm2 bis
9 × 1014 Atome/cm2 und
mit einer Energie von etwa 10keV implantiert. Nach der Durchführung dieses
Prozesses ist die Übergangsschicht 110 auf
dem Halbleitersubstrat 100 auf beiden Seiten der Gate-Struktur 104 gebildet.
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Auf
den Seitenwänden
der Gate-Struktur 104 wird ein Abstandshalter 106 erzeugt.
Als nächstes
wird ein nicht gezeigter Source-/Drainbereich mit einer tiefen Übergangsschicht
unter Verwendung der Gate-Struktur 104 einschließlich des
Abstandshalters 106 als Störstellenionenimplantationsmaske
gebildet. Nach Bedarf kann ein thermischer Behandlungsprozess durchgeführt werden,
nachdem die Übergangsschicht 110 erzeugt
wurde oder nachdem der nicht gezeigte Source-/Drainbereich gebildet wurde.
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Ein
erster Ätzstopp 108 wird
auf der Isolationsschicht 102 und der Übergangsschicht 110 gebildet.
Der erste Ätzstopp 108 besteht
vorzugsweise aus Siliciumnitrid (Si3N4), und die Dicke des Siliciumnitrids (Si3N4) beträgt 30nm
bis 70nm.
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Bezugnehmend
auf 4 wird eine erste Photoresiststruktur 112 zum
Abdecken der Isolationsschicht 102 und eines Teils der Übergangsschicht 110 auf
dem ersten Ätzstopp 108 gebildet.
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Bezugnehmend
auf 5 wird der erste Ätzstopp 108 unter
Verwendung der ersten Photoresiststruktur 112 als Ätzmaske
geätzt,
wodurch eine erste Ätzstoppstruktur 108a zum
Freilegen der Übergangsschicht 110 erzeugt
wird. Die Ätzzeit
zum Ätzen
des ersten Ätzstopps 108 kann
so eingestellt werden, dass die Dicke des ersten Ätzstopps 108 bezüglich der Ätzrate des Ätzmittels
betrachtet werden kann.
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Die
Isolationsschicht 102 und ein Teil der Übergangsschicht 110 sind
durch die erste Ätzstoppstruktur 108a bedeckt.
Speziell wird die erste Ätzstoppstruktur 108a der
Verbindungsschicht 110 vorzugsweise auf einem Bereich gebildet,
der sich 0,05μm
bis 0,3μm
vom Ende der Isolationsschicht 102 in Richtung der Übergangsschicht 110 erstreckt. Selbst
wenn ein Teil der Übergangsschicht 110 durch die
erste Ätzstoppstruktur 108a bedeckt
wird, verhindert die erste Ätzstoppstruktur 108a das Ätzen der Isolationsschicht 102.
Die erste Ätzstoppstruktur 108a kann
so erzeugt werden, dass sie einen Teil der Übergangsschicht 110 bedeckt.
Nachfolgend wird eine dielektrische Zwischenschicht (ILD) 114 auf
der Übergangsschicht 110,
der Gate-Struktur 104 und der ersten Ätzstoppstruktur 108a gebildet.
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Bezugnehmend
auf 6 wird die ILD-Schicht 114 geätzt, um
eine Kontaktöffnung 115 zu
bilden, in der eine lokale Zwischenverbindungsschicht 116 zu
bilden ist. Wenn die lokale Zwischenverbindungsschicht 116 gebildet
wird, wird ein Teil des ersten Ätzstopps 108a nicht
entfernt, stattdessen wird er belassen, um als ein Ätzstopp
zu dienen, der das Ätzen
der Isolationsschicht 102 verhindert. Somit kann ein Leckstrom
(A von 1), der von der lokalen Zwischenverbindungsschicht 116 zu
dem Halbleitersubstrat 100 fließt, verhindert werden.
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Die
lokale Zwischenverbindungsschicht 116 wird aus einem leitfähigen Material
gebildet, das die Kontaktöffnung 115 füllt. Als
nächstes
wird das leitfähige
Material auf der Oberfläche
der ILD-Schicht 114 entfernt, in dem ein chemisch-mechanischer
Polierprozess (CMP) durchgeführt
wird, der die in der Kontaktöffnung 115 ausgebildete,
lokale Zwischenverbindungsschicht 116 zurücklässt.
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Gemäß der ersten
Ausführungsform
kann die erste Ätzstoppstruktur 108a auf
der Isolationsschicht 102 verbleiben, auf der die lokale
Zwischenverbindungsschicht 116 nicht ausgebildet ist. Wie vorstehend
beschrieben, beeinflusst die erste Ätzstoppstruktur 108a die
Eigenschaften eines Halbleiterbauelements nicht, selbst wenn die
erste Ätzstoppstruktur 108a auf
der Isolationsschicht 102 verbleibt. Des Weiteren wird
eine verbliebene Schicht oder Struktur nicht entfernt, wodurch die
Zeitdauer für den
Herstellungsprozess reduziert wird und ein Halbleiterbauelement
stabiler erzeugt wird.
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Die 7 bis 10 sind
Schnittansichten, die ein Halbleiterbauelement mit einer lokalen
Zwischenverbindungsschicht gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung sowie ein Verfahren zur Herstellung desselben darstellen.
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Ein
zweiter Ätzstopp 208,
der aus einer ersten Siliciumnitrid(Si3N4)-Schicht 202,
einer Siliciumoxid(SiO2)-Schicht 204 und
einer zweiten Siliciumnitrid(Si3N4)-Schicht 206 besteht, wird auf
der Isolationsschicht 102 und der Übergangsschicht 110 gebildet,
die gemäß dem gleichen
Verfahren wie jenem von 3 gebildet werden. Die Dicke
der ersten und der zweiten Siliciumnitrid(Si3N4)-Schicht 202 und 204 beträgt vorzugsweise
30nm bis 70nm.
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Bezugnehmend
auf 8 wird eine zweite Photoresiststruktur 210 zum
Abdecken der Isolationsschicht 102 und eines Teils der Übergangsschicht 110 auf
dem zweiten Ätzstopp 208 gebildet.
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Bezugnehmend
auf 9 wird die zweite Siliciumnitrid(Si3N4)-Schicht 206 unter Verwendung
der zweiten Photoresiststruktur 210 als Ätzmaske
geätzt, wodurch
eine zweite Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 206a zum
Freilegen der Siliciumoxid(SiO2)-Schicht 204 gebildet
wird. Der Grund, warum die zweite Siliciumnitrid(Si3N4)-Schicht 206 selektiv geätzt wird,
besteht darin, dass die Siliciumoxid(SiO2)-Schicht 204 bei
der Bildung einer lokalen Zwischenverbindungsschicht (116 von 10) in
einem nachfolgenden Prozess verwendet wird.
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Die
Isolationsschicht 102 und ein Teil der Übergangsschicht 110 sind
durch die zweite Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 206a bedeckt.
Speziell wird die zweite Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 206a über der Übergangsschicht 110 vorzugsweise auf
einem Bereich erzeugt, der sich 0,05μm bis 0,3μm von dem Ende der Isolationsschicht 102 in Richtung
der Übergangsschicht 110 erstreckt.
Selbst wenn ein Teil der Übergangsschicht 110 durch
die zweite Siliciumnitrid(Si3N4)-Schicht 206a bedeckt
ist, verhindert die zweite Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 206a das Ätzen der
Isolationsschicht 102. Die zweite Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 206a kann
leicht derart erzeugt werden, dass sie einen Teil der Übergangsschicht 110 bedeckt.
Nachfolgend wird eine dielektrische Zwischenschicht (ILD) 114 auf
der zweiten Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 206a,
der Siliciumoxid(SiO2)-Schicht 204 und
der Gate-Struktur 104 gebildet.
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Bezugnehmend
auf 10 wird die ILD-Schicht 114 geätzt, um
eine Kontaktöffnung 115 zu
erzeugen, in der eine lokale Zwischenverbindungsschicht 116 zu
bilden ist. Die zweite Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 206a,
die Siliciumoxid(SiO2)-Schicht 204 und
die erste Siliciumnitrid(Si3N4)-Schicht 202 werden
geätzt,
um die Kontaktöffnung 115 zu
erzeugen. Die Ätzrate
wird durch die Siliciumoxid(SiO2)-Schicht 204 eingestellt,
die zwischen der zweiten Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 206a und
der ersten Siliciumnitrid(Si3N4)-Schicht 202 gebildet
ist. Ein Teil der ersten Siliciumnitrid(Si3N4)-Schicht 202 wird nicht entfernt,
stattdessen wird er belassen, um als ein Ätzstopp zu dienen, der das Ätzen der
Isolationsschicht 102 verhindert. Das heißt, es wird
eine erste Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 202a zum
Freilegen der Übergangsschicht 110 unter
Verwendung der zweiten Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 206a als Ätzmaske
gebildet.
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Bei
der Bildung der lokalen Zwischenverbindungsschicht 116 verhindert
die erste Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 202a,
dass die Isolationsschicht 102 geätzt wird. Somit kann ein Leckstrom
(A von 1), der von der lokalen Zwischenverbindungsschicht 116 zu
dem Halbleitersubstrat 100 fließt, verhindert werden.
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Die
lokale Zwischenverbindungsschicht 116 wird erzeugt, um
die Kontaktöffnung 115 mit
einem leitfähigen
Material zu füllen.
Als nächstes
wird das leitfähige
Material auf der Oberfläche
der ILD-Schicht 114 entfernt, indem ein chemisch-mechanischer
Polier(CMP)-Prozess durchgeführt
wird, der die in der Kontaktöffnung 115 gebildete,
lokale Zwischenverbindungsschicht 116 zurücklässt.
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Gemäß der zweiten
Ausführungsform
können
die erste Siliciumnitrid(Si3N4)-Schicht 202 und die
Siliciumoxid(SiO2)-Schicht 204 auf
der Übergangsschicht 110 verbleiben,
auf der die lokale Zwischenverbindungsschicht 116 nicht
ausgebildet ist. Die erste Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 202a, eine
Siliciumoxid(SiO2)-Schichtstruktur 204a und
die zweite Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 206a können auf
der Isolationsschicht 102 verbleiben, auf der die lokale
Zwischenverbindungsschicht 116 nicht ausgebildet ist. Selbst
wenn die erste Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 202a, die Siliciumoxid(SiO2)-Schichtstruktur 204a und die
zweite Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 206a auf
der Isolationsschicht 102 verbleiben, beeinflussen die
erste Siliciumnitrid(Si3N3)-Schichtstruktur 202a,
die Siliciumoxid(SiO2)-Schichtstruktur 204a und
die zweite Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 206a die
Eigenschaften eines Halbleiterbauelements nicht, wie vorstehend
beschrieben. Des Weiteren wird eine verbliebene Schicht oder Struktur
nicht entfernt, wodurch die Dauer für den Herstellungsprozess reduziert
wird und ein Halbleiterbauelement stabiler gebildet wird.
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Die 11 bis 13 sind
Schnittansichten, die ein Halbleiterbauelement mit einer lokalen
Zwischenverbindungsschicht gemäß einer
dritten Ausführungsform
der Erfindung sowie ein Verfahren zur Herstellung desselben darstellen.
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Bezugnehmend
auf 11 wird auf dem ersten Ätzstopp 108, der gemäß dem gleichen
Verfahren wie jenem von 3 gebildet ist, eine dritte
Photoresiststruktur 212 zum Bedecken eines Teils der Isolationsschicht 102 gebildet.
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Bezugnehmend
auf 12 wird der erste Ätzstopp 108 unter
Verwendung der dritten Photoresiststruktur 212 als Ätzmaske
geätzt,
wodurch eine erste Ätzstoppstruktur 108b zum
Freilegen der Übergangsschicht 110 gebildet
wird. Die Ätzdauer
zum Ätzen
des ersten Ätzstopps 108 kann
so eingestellt werden, dass die Dicke des ersten Ätzstopps 108 bezüglich der Ätzrate eines Ätzmittels
betrachtet werden kann.
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Ein
Teil der Isolationsschicht 102 wird durch die erste Ätzstoppstruktur 108b freigelegt.
Speziell wird die erste Ätzstoppstruktur 108b vorzugsweise auf
einem Bereich erzeugt, der sich 0,05μm bis 0,3μm von dem Ende der Isolationsschicht 102 ins
Innere der Übergangsschicht 110 erstreckt.
So kann ein Ätzen
der Isolationsschicht 102 verhindert werden, und die erste Ätzstoppstruktur 108b kann
ohne Weiteres gebildet werden, selbst wenn ein Teil der Isolationsschicht 102 durch
die erste Ätzstoppstruktur 108b freigelegt
ist. Nachfolgend wird eine dielektrische Zwischenschicht (ILD) 114 auf
der Übergangsschicht 110,
der Gate-Struktur 104 und
der ersten Ätzstoppstruktur 108b gebildet.
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Bezugnehmend
auf 13 wird die ILD-Schicht 114 geätzt, um
eine Kontaktöffnung 115 zu
erzeugen, in der eine lokale Zwischenverbindungsschicht 116 zu
bilden ist. Bei der Bildung der lokalen Zwischenverbindungsschicht 116 verhindert die
erste Ätzstoppstruktur 108b,
dass die Isolationsschicht 102 geätzt wird. Somit kann ein Leckstrom
(A von 1), der von der lokalen Zwischenverbindungsschicht 116 zu
dem Halbleitersubstrat 100 fließt, verhindert werden.
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Die
lokale Zwischenverbindungsschicht 116 wird aus einem leitfähigen Material
gebildet, das die Kontaktöffnung 115 füllt. Als
nächstes
wird das leitfähige
Material auf der Oberfläche
der ILD-Schicht 114 entfernt, indem ein chemisch-mechanischer
Polier(CMP)-Prozess durchgeführt
wird, der die in der Kontaktöffnung 115 ausgebildete,
lokale Zwischenverbindungsschicht 116 zurücklässt.
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Gemäß der dritten
Ausführungsform
kann die erste Ätzstoppstruktur 108a auf
der Isolationsschicht 102 verbleiben, auf der die lokale
Zwischenverbindungsschicht 116 nicht ausgebildet ist. Selbst wenn
die erste Ätzstoppstruktur 108b auf
der Isolationsschicht 102 verbleibt, beeinflusst die erste Ätzstoppstruktur 108b nicht
die Eigenschaften eines Halbleiterbauelements, wie vorstehend beschrieben. Des
Weiteren wird eine verbliebene Schicht oder Struktur nicht entfernt,
wodurch die Dauer für
den Herstellungsprozess reduziert wird und ein Halbleiterbauelement
stabiler gebildet wird.
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Die 14 bis 16 sind
Schnittansichten, die ein Halbleiterbauelement mit einer lokalen
Zwischenverbindungsschicht gemäß einer
vierten Ausführungsform
der Erfindung sowie ein Verfahren zur Herstellung desselben darstellen.
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Bezugnehmend
auf 14 wird auf dem zweiten Ätzstopp 208 gemäß dem gleichen
Verfahren wie jenem von 7 eine vierte Photoresiststruktur 214 erzeugt,
um einen Teil der Isolationsschicht 102 zu bedecken.
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Bezugnehmend
auf 15 wird die zweite Siliciumnitrid(Si3N4)-Schicht 206 unter Verwendung der
vierten Photoresiststruktur 214 als Ätzmaske geätzt, wodurch eine zweite Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 206a gebildet
wird, um die Siliciumoxid(SiO2)-Schicht 204 freizulegen.
Der Grund dafür,
dass die zweite Siliciumnitrid(Si3N4)-Schicht 206 selektiv geätzt wird,
liegt darin, dass die Siliciumoxid(SiO2)-Schicht 204 bei
der Bildung einer lokalen Zwischenverbindungsschicht (116 von 16)
in einem nachfolgenden Prozess verwendet wird.
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Die
Isolationsschicht 102 wird durch die zweite Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 206a freigelegt.
Speziell wird die zweite Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 206a vorzugsweise
auf einem Bereich gebildet, der sich 0,05μm bis 0,3μm von dem Ende der Isolationsschicht 102 ins
Innere der Übergangsschicht 110 erstreckt.
Selbst wenn der obere Teil der Isolationsschicht 102 durch
die zweite Siliciumnitrid(Si3N4)-Schicht 206a freigelegt
wird, verhindert die zweite Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 206a das Ätzen der
Isolationsschicht 102. Die zweite Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 206a kann
leicht so gebildet werden, dass sie einen oberen Teil der Isolationsschicht 102 freilegt.
Nachfolgend wird eine dielektrische Zwischenschicht (ILD) 114 auf der
zweiten Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 206a,
der Siliciumoxid(SiO2)-Schicht 204 und
der Gate-Struktur 104 gebildet.
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Bezugnehmend
auf 16 wird die ILD-Schicht 114 geätzt, um
eine Kontaktöffnung 115 zu
erzeugen, in der eine lokale Zwischenverbindungsschicht 116 zu
bilden ist. Die zweite Siliciumnitrid(Si3N4)- Schichtstruktur 206a,
die Siliciumoxid(SiO2)-Schicht 204 und
die erste Siliciumnitrid(Si3N4)-Schicht 202 werden
geätzt,
um die Kontaktöffnung 115 zu
erzeugen. Die zweite Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 206a und die
Siliciumoxid(SiO2)-Schicht 204 in
der Kontaktöffnung 115 werden
durch den Ätzprozess
geätzt.
Die Siliciumoxid(SiO2)-Schicht 204 stellt
eine Ätzrate
zwischen der zweiten Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 206a und
der ersten Siliciumnitrid(Si3N4)-Schicht 202 ein. Ein
Teil der ersten Siliciumnitrid(Si3N4)-Schicht 202 wird nicht entfernt,
sondern stattdessen belassen, um als ein Ätzstopp zur Verhinderung des Ätzens der Isolationsschicht 102 zu
dienen. Das heißt,
es wird eine erste Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 202a zum Freilegen
der Übergangsschicht 110 unter
Verwendung der zweiten Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 206a als Ätzmaske
gebildet.
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Bei
Bildung der lokalen Zwischenverbindungsschicht 116 verhindert
die erste Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 202a,
dass die Isolationsschicht 102 geätzt wird. Somit kann ein Leckstrom
(A von 1), der von der lokalen Zwischenverbindungsschicht 116 zu
dem Halbleitersubstrat 100 fließt, verhindert werden.
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Die
lokale Zwischenverbindungsschicht 116 wird aus einem leitfähigen Material
gebildet, das die Kontaktöffnung 115 füllt. Als
nächstes
wird das leitfähige
Material auf der Oberfläche
der ILD-Schicht 114 entfernt, indem ein chemisch-mechanischer
Polier(CMP)-Prozess durchgeführt
wird. Als Ergebnis wird die lokale Zwischenverbindungsschicht 116 auf der
Kontaktöffnung 115 gebildet.
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Gemäß der vierten
Ausführungsform
können die
erste Siliciumnitrid(Si3N4)-Schicht 202 und
die Siliciumoxid(SiO2)-Schicht 204 auf
der Übergangsschicht 110 verbleiben,
auf der die lokale Zwischenverbindungsschicht 116 nicht
ausgebildet ist. Die erste Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 202a,
eine Siliciumoxid(SiO2)-Schichtstruktur 204a und die
zweite Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 206a können auf der
Isolationsschicht 102 verbleiben, auf der die lokale Zwischenverbindungsschicht 116 nicht
ausgebildet ist. Selbst wenn die erste Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 202a,
die Siliciumoxid(SiO2)-Schichtstruktur 204a und
die zweite Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 206a auf
der Isolationsschicht 102 verbleiben, beeinflussen die
erste Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 202a,
die Siliciumoxid(SiO2)-Schichtstruktur 204a und
die zweite Siliciumnitrid(Si3N4)-Schichtstruktur 206a die
Eigenschaften eines Halbleiterbauelements nicht, wie vorstehend
beschrieben. Des Weiteren wird eine verbliebene Schicht oder Struktur
nicht entfernt, wodurch die Dauer für den Herstellungsprozess reduziert
wird und ein Halbleiterbauelement zuverlässiger gebildet wird.
-
In
dem Halbleiterbauelement mit einer lokalen Zwischenverbindungsschicht
gemäß der Erfindung
und dem Verfahren zur Herstellung desselben kann, wie vorstehend
beschrieben, die Ätzstoppstruktur
mit mehr als einer Schicht zur Verhinderung des Ätzens der Isolationsschicht
enthalten sein, wenn die lokale Zwischenverbindungsschicht gebildet
wird, wodurch ein durch das Ätzen
der Isolationsschicht verursachter Leckstrom verhindert wird, die
elektrischen Eigenschaften eines Halbleiterbauelements verbessert
werden und die Ausbeute eines Prozesses zur Herstellung eines Halbleiterbauelements
verbessert werden.