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DE10242052A1 - Zylinderkopfdichtung - Google Patents

Zylinderkopfdichtung Download PDF

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DE10242052A1
DE10242052A1 DE2002142052 DE10242052A DE10242052A1 DE 10242052 A1 DE10242052 A1 DE 10242052A1 DE 2002142052 DE2002142052 DE 2002142052 DE 10242052 A DE10242052 A DE 10242052A DE 10242052 A1 DE10242052 A1 DE 10242052A1
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DE
Germany
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cylinder head
ring
cylinder
annular groove
spring element
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE2002142052
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Dipl.-Ing. Breidenbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GM Global Technology Operations LLC
Original Assignee
Adam Opel GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Adam Opel GmbH filed Critical Adam Opel GmbH
Priority to DE2002142052 priority Critical patent/DE10242052A1/de
Publication of DE10242052A1 publication Critical patent/DE10242052A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F11/00Arrangements of sealings in combustion engines
    • F02F11/002Arrangements of sealings in combustion engines involving cylinder heads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Zylinderkopfdichtung einer Brennkraftmaschine, mit einem zylindrischen, in eine Ringnut (6; 7) des Zylinderkopfes hineinragenden Ring (8), dessen Umfangsbereiche unter Wirkung der auftretenden hohen Gasdrücke elastisch gegen die Seitenwand der Ringnut (6; 7) gepresst werden. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Zylinderkopfdichtung so zu verbessern, dass die Dichtwirkung unabhängig von der Größe der zwischen Zylinderblock und Zylinderkopf (1) wirksamen Verschraubungskräfte ist, und sowohl bei niedrigeren Differenzdrücken, wie auch bei extrem hohen Gasdrücken stets ausreichend garantiert ist. Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, mindestens einen Umfangsbereich (12) des in die Ringnut (6; 7) des Zylinderkopfes (1) eindringenden zylindrischen Ringes (8) gegen eine Seitenwand der Ringnut (6; 7) vorzuspannen.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Zylinderkopfdichtung zwischen dem Zylinderkopf und dem Zylinderblock einer Brennkraftmaschine, bestehend aus einem koaxial zu der Zylinderbohrung angeordneten zylindrischen Ring, der sich einerseits in einer der Außenform des Ringes angepassten Eindrehung im oberen Randbereich der Zylinderbohrung gasdicht abstützt und andererseits in eine Ringnut des Zylinderkopfes hineinragt, in der Umfangsbereiche des Ringes zum Abdichten des Brennraumes mit Hilfe der auftretenden hohen Gasdrücke elastisch gegen die Seitenward der Ringnut gepresst werden. Ferner betrifft die Erfindung eine Brennkraftmaschine gemäß den Merkmalen des Anspruchs 7.
  • Zylinderkopfdichtungen werden bislang überwiegend aus relativ weichem Material ausgeführt und zwischen Zylinderblock einerseits und dem Zylinderkopf andererseits eingelegt. Durch Zylinderkopfschrauben werden Zylinderblock und Zylinderkopf miteinander verspannt, bis eine plastische Verformung der Zylinderkopfdichtung eintritt und durch Eindringen der Zylinderkopfdichtung in die Unebenheiten des Zylinderkopfes eine Gasdichte Verbindung erzielt wird. Durch ungleiches Anziehen der Zylinderkopfschrauben und durch Kriechvorgänge im Material können aber derartige Zylinderkopfdichtungen mit der Zeit ihre Dichtwirkung verlieren.
  • Nachteilig ist es bei Verwendung dieser Dichtungen vor allem, dass zum Erreichen optimaler Dichtwirkungen eine sehr hoher Klemmkraft aufgebracht werden muss, um an jeder Stelle der verformbaren Flachdichtungselemente die ausreichende plastische Verformung und Klemmung zum Abdichten des jeweiligen Druckzustandes zu gewährleisten. Das Vorspannen der Zylinderkopfschrauben führt aber nicht nur zu einer elastischen Dehnung der Schrauben, sondern auch zu erhöhter Verformung der miteinander verspannten Teile, wodurch es im Zylinderkopf, bzw. im Zylinder-Kurbelgehäuse zu unerwünschtem Material-Verzug kommen kann. Kapitale Motorschäden mit Kolbenfressern, die auf einen übermäßigen Verzug der Zylinderlaufbahn zurück zuführen sind, sind dann die Folge.
  • Die heutige Zylinderkopfdichtungstechnik ist daher eine Gratwanderung zwischen genügend hoher Verpressung zum Abdichten und möglichst wenig Verformung in der Zylinderbohrung.
  • Um die beschriebenen Probleme herkömmlicher flacher Zylinderkopfdichtungen zu vermeiden, ist nach Zylinderkopfdichtungen gesucht worden, mit denen bei gesenkter Vorspannkraft der Zylinderkopfschrauben eine zuverlässige, über einen langen Zeitraum gleichmäßige Dichtwirkung, auch gegen sehr hohe Zylinderdrücke garantiert werden kann.
  • Einen günstigen Lösungsansatz bietet eine Zylinderkopfdichtung, wie sie im Oberbegriff des Patentanspruches 1 beschrieben ist. Eine solche Dichtung wird in der DE 4213 502 A1 vorgestellt und beschrieben, sie besteht im Wesentlichen aus einem zylindrischen Ring, der einerseits mit der Zylinderlaufbüchse im Zylinderblock gasdicht verbunden ist und der andererseits in eine Ringnut des Zylinderkopfes eindringt, wo er unter der Wirkung des auftretenden Gasdruckes gegen eine Innenwand der Ringnut gedrückt wird und dadurch dort abdichtet. Damit unter der Wirkung des Gasdruckes eine radiale Dehnung des Ringes erfolgen kann, die für die Anpressung an die Innenwand der Ringnut und damit für die Selbstabdichtwirkung unabdingbar ist, muss der in die Ringnut eindringende Bereich des Ringes im Vergleich zu seiner Höhe relativ dünn ausgeführt sein. Trotzdem wird eine ausreichende Abdichtung erst dann erreicht, wenn ein hoher Gasdruck den Ring im Abdichtbereich auf dehnt und gegen die Ringnutinnenwand presst. Kleinere Differenzdrücke führen nicht zu einer ausreichenden Dichtwirkung, so dass die bekannte Lösung auf eine Restflächendichtung nicht verzichten kann, die in konventioneller Weise mittels der Zylinderkopfschrauben zwischen dem Zylinderkopf und der Zylinderlaufbüchse im Motorblock vorgespannt wird. Diese Restflächendichtung ist selbst dann vorzusehen, wenn Ring und Ringnut beim Stand der Technik so ausgestaltet sind, dass sich der Ring in die Ringnut keilförmig einpresst.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ausgehend von der gattungsgemäßen Lösung gemäß der DE 42 13 502 A1 , die ringförmige Zylinderkopfdichtung zwischen dem Zylinderkopf und der Zylinderbohrung einer Brennkraftmaschine so auszugestalten, dass die Dichtwirkung unabhängig von der Größe der Verschraubungskräfte zwischen Zylinderblock und Zylinderkopf jederzeit, sowohl bei niedrigeren Differenzdrücken, wie auch bei extrem hohen Gasdrücken mit einfachen Mitteln ausreichend garantiert ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine gattungsgemäße Zylinderkopfdichtung so verbessert, dass mindestens ein Umfangsbereich des in die Ringnut des Zylinderkopfes eindringenden zylindrischen Ringes gegen eine Seitenwand der Ringnut vorgespannt bzw. gasdrucklos vorgespannt ist und den Zylinderraum abdichtet.
  • Anders als beim Stand der Technik erreicht der erfindungsgemäße Ring bereits bei dem Zusammenfügen von Motorblock und Zylinderkopf eine ausreichende Abdichtung des Zylinderraumes gegen niedrige Druckdifferenzen von Innen nach Außen und umgekehrt. Die Funktion Verbindung von Zylinderkopf und Zylinderblock und die Vorspannung des zylindrischen Ringes werden voneinander getrennt, eine hohe Verpressung auf dem Brennraum-Bördel ist nicht mehr erforderlich. Somit dient die Zylinderkopf-Verschraubung nur noch dem Zusammenhalten von Zylinderkopf und Zylinderblock; Zylinderverzug aufgrund hoher Verpressungen auf dem Brennraum-Bördel treten nicht mehr auf.
  • Nach einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der vorgespannte Umfangsbereich des Ringes durch ein trompetenförmig erweitertes rotationssymmetrisches Federelement gebildet ist, dessen größerer Öffnungsbereich mit dem stirnseitigen Bereich des Ringes fest und gasdicht verbunden ist und dessen kleinerer Öffnungsbereich in einen zwischen der Innenwand des zylindrischen Ringes und der beabstandeten gegenüberliegenden Wand der Ringnut gebildeten gasbeaufschlagbaren Ringraum hineinragt, wo sich die Innenflanke des rotationssymmetrischen Federelementes unter Vorspannung dichtend gegen die dem Ring gegenüberliegenden Wand der Ringnut anlegt.
  • Das Federelement wird vorzugsweise mit der Stirnseite des zylindrischen Ringes so verschweißt, dass die federelastische Wand sich etwa tangential an die Wand der Ringnut legt, wobei der infolge der Vorspannung erzeugte Anpressdruck bereits geringen Differenzdrücken von außen oder innen entgegenwirkt.
  • Sobald sich der Gasdruck im Brennraum des Zylinders erhöht, wird der auf das vorgespannte Federelement wirkende Anpressdruck gegen die dem Ring gegenüberliegende Wand der Ringnut dadurch verstärkt, dass nach einem weiteren Merkmal der Erfindung der unmittelbar zwischen dem Ring und dem Federelement gebildeten Ringraumes mit dem Gasdruck des Zylinderraumes beaufschlagt wird. Da aber das Federelement infolge seiner Vorspannung bereits an der Ringnutwand anliegt, muss keine zusätzliche Verformungskraft auf den Ring aufgebracht werden, um diesen, wie beim Stand der Technik gegen die Ringnutwand aufzuweiten. Der Gasdruck kann somit vollständig und unmittelbar zur Erhöhung der Abdichtwirkung eingesetzt werden, die praktisch eine direkte Funktion des ansteigenden Gasdruckes ist.
  • Vorzugsweise wird ein metallisches Federelement verwendet, andere Werkstoffe mit ausreichender Federwirkung zum Aufbringen von Vorspannkräften sind jedoch denkbar.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, auf der dem zylindrischen Ring abgewandten Seite des Federelementes einen Dichtring in die Ringnut einzusetzen. Bei diesem Dichtring kann es sich um einen O-Ring aus Gummi handeln, der beispielsweise einen, nach einem anderen Erfindungs merkmal, im Grund der Ringnut gebildeten Kühlmittelkanal gegenüber dem Federelement des zylindrischen Ringes abdichtet.
  • Die vorliegende Erfindung weist gegenüber dem Stand der Technik eine Reihe von deutlich erkennbaren Vorteilen auf. Sie sind vor allem in der Möglichkeit der Vorspannung der Zylinderkopfdichtung ohne die sonst übliche Verpressung von Flach- oder Restflächendichtung zwischen Zylinderkopf und Zylinderblock zu sehen. Ein Zylinderverzug durch zu hohe oder ungleichmäßige Verschraubungskräfte in den Zylinderkopfschrauben wird dadurch sicher vermieden; trotzdem ist eine sichere Abdichtung des Zylinderraumes sowohl bei geringen Differentdrücken als auch bei hohen Gasdrücken garantiert. Weil der Ring über sein Federelement bereits vorgespannt ist, müssen Verformungskräfte auf den Ring nicht durch den Gasdruck aufgebracht werden, dieser braucht lediglich die Anpresskraft des mit dem Ring baueinheitlich verbundenen Federelementes zu erhöhen.
  • Die Erfindung bezieht sich aber auch auf eine Brennkraftmaschine mit einem Zylinderkopf und einem Zylinderblock, bei der die oben beschriebene Zylinderkopfdichtung in der oben dargestellten Art und Weise eingesetzt wird.
  • Ferner vorteilhaft weist die Erfindung insbesondere insoweit zur besseren Kühlung in den Grenzbereichen zwischen jeweils zwei Brennräume einen tangential zu den Brennräumen verlaufender zusätzlichen Kühlmittelkanal auf. Zur Versorgung dieser Kühlmittelkanäle können sowohl im Zylinderblock als auch im Zylinderkopf Kühlmittelzufuhr und Kühlmittelabfuhrkanäle vorgesehen sein.
  • Mit Vorteil wird dadurch erreicht, dass die thermisch sehr stark belasteten dünnwandigen Bereiche zwischen den Zylindern bzw. Brennräumen eine verbesserte Kühlung erfahren.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand zweier Zeichnungen im Einzelnen beschrieben.
  • Es zeigen:
  • 1 einen Teilquerschnitt durch den Motorblock und dem Zylinderkopf einer Brennkraftmaschine am Übergang zwischen zwei Zylindern;
  • 2 einen Teilausschnitt des Flanschbereichs eines an die erfindungsgemäße Zylinderkopfdichtung angepassten Zylinderkopfs im Bereich zwischen zwei Zylindern.
  • 1 zeigt grob vereinfacht einen Querschnitt durch den Motorblock einer Brennkraftmaschine, wobei nur ein Ausschnitt dargestellt ist, der erforderlich ist, um die Ausbildung und Funktion der erfindungsgemäßen Zylinderkopfdichtung zu erläutern. Der Ausschnitt erfasst den Bereich zwischen zwei benachbarten Zylinderräumen und schneidet zwei der erfindungsgemäßen Zylinderkopfdichtungen dieser beiden Zylinderräume, wobei jeweils nur eine Hälfte der Zylinderkopfdichtung zu sehen ist, deren Teile sich jedoch spiegelbildlich ergänzen.
  • Der Zylinderkopf der Brennkraftmaschine ist mit 1, die Brennräume der Zylinder sind mit 2 und 3 bezeichnet. Die zugehörigen Zylinderbohrungen sind mit 4 und 5 beziffert. Koaxial zu den Zylinderbohrungen 4 und 5 sind in den Zylinderkopf 1 Ringnuten 6 und 7 eingestochen, in die im zusammengefügten Zustand die oberen Endbereiche jeweils eines zylindrischen Ringes 8 eintauchen, der den Kern der erfindungsgemäßen Zylinderkopfdichtung bildet. Der Ring 8 ist im dargestellten Beispiel im Querschnitt L-förmig abgestuft, wobei der schmalere Schenkel des L-förmigen Querschnittes in die Ringnut hineinragt und jeweils auf der dem Brennraum 2 bzw. 3 abgewandten Seite der Ringnut zu deren Innenwand 9 in der Regel in einem definierten Abstand bzw. Toleranzabstand parallel verläuft. Im Fußbereich des zylindrischen Ringes 8 ist dieser in einer Ausnehmung 10 der Zylinderbohrung 4 bzw. 5 gasdicht abgestützt, wobei der Innendurchmesser des Ringes 8 dem Innendurchmesser der Zylinderbohrung 4 bzw. 5 entspricht. Da die Ringnuten 6 und 7 jeweils in ihren Nutbreiten größer als die Breite des in sie hineinragenden Schenkels des Ringes 8 dimensioniert sind, wird jeweils auf der Innenseite des Ringes 8 in der Ringnut 6 bzw. 7 ein zum Brennraum 2 bzw. 3 offener Ringraum 11 gebildet, in den das erfindungsgemäße vorgespannte rotationssymmetrische ringförmig Federelement 12 hineinragt. Dieses Federelement 12 ist, wie dargestellt, im Querschnitt trompetenförmig gestaltet, wobei der obere etwa horizontal verlaufende Bereich mit der Stirnseite des Ringes 8 bei 13 gasdicht verschweißt ist. Die Wand des Federelements 12 ist bei gleichzeitiger Verkleinerung des Innendurchmessers nach unten gezogen, so dass sich die Flanken 14 des Federelementes 12 an die Innenwand der Ringnut 6 bzw. 7 gegenüber dem Ring 8 anlegen. Dadurch, dass der Innendurchmesser des Federelementes in diesem Bereich kleiner als der Innendurchmesser der Ringnut ist, wird die Flanke 14 des Federelementes auch ohne Gasdruck unter Vorspannung gegen die Innenwand der Ringnut 12 ge presst, sobald der Zylinderkopf 1 und der Motorblock zusammengefügt sind. Da aber der Ringraum 11 zum Brennraum 2 bzw. 3 hin offen ist, gelangt beim Motorbetrieb Gas in diesen Ringraum und bewirkt bei ansteigendem Gasdruck ein zusätzliches Anpressen und damit eine verstärkte Abdichtwirkung des zylindrischen Ringes 8 bzw. des baueinheitlich mit diesem verbundenen Federelementes 12, indem die Flanke 14 des Federelementes abhängig von dem erhöhten Gasdruck zusätzlich zur Vorspannung angepresst wird.
  • Zur Kühlung des Abdichtbereiches der Zylinderkopfdichtung 8 kann im Grund der Ringnut 6 bzw. 7 ein Kühlmittelkanal 15 ausgebildet werden, der gegenüber dem Ring 8 bzw. dessen Federelements mittels O-Ringen 16 abgedichtet werden kann.
  • Weiterhin kann durch das Ausbilden eines zusätzlichen Kühlmittelkanals im Flanschbereich des Zylinderkopfs und zwar im Grenzbereich zwischen zwei Brennräumen 2, 3 die Kühlung des Zylinderkopfs und angrenzender Gebiete verbessert werden. Dabei wird zur Bildung des Kühlmittelkanals der durch die Ausformung der Ringnuten 6 und 7 entstandene Steg 21 in einem bestimmten Winkelbereich α entfernt. 2 veranschaulicht eine entsprechende Ausführungsform. Der an Stelle des Stegs 21 entstandene Kanal 20 verläuft tangential zu den Brennräumen 2, 3. Dieser Kühlmittelkanal 20 wird lateral zum einen durch die schmalseitigen Bereiche des zylindrischen Rings 8 und zum anderen durch das erfindungsgemäße Federelement 13 und dem O-Ring 16 begrenzt. Die untere Grenze des Kühlmittelkanals 20 wird durch den anschließenden Motorblock gebildet.
  • Daneben sind der Darstellung nach 2 zwei im Zylinderkopf 1 senkrecht oder quergeführte Kanäle 18 und 19 zu entnehmen, die den Tangential-Kühlmittelkanal 20, an dessen Enden mit Kühlmittel versorgen. Es handelt sich dabei um einen Kühlmittelzulauf 18 und einen Kühlmittelablauf 19, die den Tangential-Kühlmittelkanal 20 mit dem Kühlsystem verbinden.
  • 1
    Zylinderkopf
    2
    Brennraum
    3
    Brennraum
    4
    Zylinderbohrung
    5
    Zylinderbohrung
    6
    Ringnut
    7
    Ringnut
    8
    zylindrischen Ring
    9
    Innenwand der Ringnut
    10
    Ausnehmung
    11
    Ringraum
    12
    Federelement
    13
    Befestigung des Federelementes
    14
    Innenflanke des Federelementes 12
    15
    Kühlmittelkanal
    16
    O-Ring
    17
    Stirnseite Brennraumrand
    18
    Kühlmittelzulauf
    19
    Kühlmittelablauf
    20
    tangentialer-Kühlmittelkanal
    21
    Steg

Claims (9)

  1. Zylinderkopfdichtung zwischen dem Zylinderkopf (1) und dem Zylinderblock einer Brennkraftmaschine, bestehend aus einem koaxial zu der Zylinderbohrung (4; 5) angeordneten zylindrischen Ring (8), der sich einerseits in einer der Außenform des Ringes (8) angepassten Ausnehmung (10)im oberen Randbereich der Zylinderbohrung (4; 5) gasdicht abstützt und andererseits in eine Ringnut (6; 7) des Zylinderkopfes (1) hineinragt, in der Umfangsbereiche des Ringes (8) zum Abdichten des Brennraumes (2; 3) mit Hilfe der auftretenden hohen Gasdrücke elastisch gegen die Seitenwand der Ringnut (6; 7) gepresst werden den, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Umfangsbereich des in die Ringnut (6; 7) des Zylinderkopfes (1) eindringenden zylindrischen Ringes (8) gegen eine Seitenwand der Ringnut vorgespannt ist und den Brennraum (2; 3) abdichtet.
  2. Zylinderkopfdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der vorgespannte Umfangsbereich des Ringes (8) durch ein trompetenförmig erweitertes rotationssymmetrisches Federelement (12) gebildet ist, dessen größerer Öffnungsbereich mit dem stirnseitigen Bereich des Ringes (8) fest und gasdicht verbunden ist und dessen kleinerer Öffnungsbereich in einen zwischen der Innenwand des zylindrischen Ringes (8) und der beabstandeten gegenüberliegenden Wand der Ringnut (6; 7) gebildeten gasbeaufschlagbaren Ringraum (11) hineinragt, wo sich die Innenflanke (14) des rotationssymmetrischen Federelementes (12) unter Vorspannung dichtend gegen die dem Ring (8) gegenüberliegenden Innenwand der Ringnut (6; 7) anlegt.
  3. Zylinderkopfdichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Beaufschlagung des unmittelbar zwischen dem Ring (8) und dem Federelement (12) gebildeten Ringraumes (11) mit dem Gasdruck des Brennraumes (2; 3) der Anpressdruck auf die Innenseite des Federelementes (12) gegen die dem Ring gegenüberliegende Innenwand der Ringnut (6; 7) verstärkbar ist.
  4. Zylinderkopfdichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (12) aus Metall besteht.
  5. Zylinderkopfdichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf der dem zylindrischen Ring (8) abgewandten Seite des Federelementes (12) ein Dichtring (O-Ring 16) in die Ringnut (6; 7) einsetzbar ist.
  6. Zylinderkopfdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Grund jeder Ringnut (6; 7) ein Kühlmittelkanal (15) gebildet ist.
  7. Brennkraftmaschine mit einem Zylinderkopf (1) und einem Zylinderblock, wobei zwischen Zylinderkopf (1) und Zylinderblock eine Zylinderkopfdichtung angeordnet ist, welche einen koaxial zu der Zylinderbohrung (4; 5) angeordneten zylindrischen Ring (8) umfasst, der sich einerseits in der Ausformung des Rings (8) angepassten Ausnehmung (10) im oberen Randbereich der Zylinderbohrung (4; 5) gasdicht abstützt und andererseits in eine Ringnut (6; 7) des Zylinderkopfs (1) hineinragt, in der Umfangsbereiche des Rings (8) zum Abdichten des Brennraums (2; 3) mit Hilfe der auftretenden hohen Gasdrücke elastisch gegen die Seitenwand der Ringnut (6; 7) gepresst werden, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Umfangsbereich des in die Ringnut (6; 7) des Zylinderkopfs (1) einbringenden zylindrischen Rings (8) gegen eine Seitenwand der Ringnut vorgespannt ist und den Brennraum (2; 3) abdichtet.
  8. Brennkraftmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in den zwischen jeweils zwei Brennräumen angrenzenden Bereichen (21; 20) ein Tangential zu den Brennräumen verlaufender Kühlmittelkanal (20) angeordnet ist.
  9. Brennkraftmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinderkopf und/oder der Zylinderblock zum Einbinden des Tangential-Kühlmittelkanals (20) in einen Kühlmittelkreislauf wenigstens eine Kühlmittelzufuhr- und wenigstens einen Kühlmittelablauf aufweist.
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