DE1024148B - Antrieb fuer mechanisch fernbediente elektrische Schalter - Google Patents
Antrieb fuer mechanisch fernbediente elektrische SchalterInfo
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- DE1024148B DE1024148B DEB30535A DEB0030535A DE1024148B DE 1024148 B DE1024148 B DE 1024148B DE B30535 A DEB30535 A DE B30535A DE B0030535 A DEB0030535 A DE B0030535A DE 1024148 B DE1024148 B DE 1024148B
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H3/00—Mechanisms for operating contacts
- H01H3/02—Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch
- H01H3/04—Levers
Landscapes
- Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
Description
DEUTSCHES
Zum mechanischen Fernantrieb elektrischer Schalter, beispielsweise von einer Bedienungswand aus, verwendet
man auf der Schaltwand angebrachte Hebelantriebe, die durch Gestänge mit dem zu bedienenden
Schalter verbunden sind. Da der Schalter vom Bedienungsstand bzw. von der Bedienungswand aus im allgemeinen
nicht sichtbar ist, muß der Hebelantrieb auf der Schaltwand mit einer zuverlässig gut sichtbaren
Markierung des Schaltstandes des Schalters und einer deutlich fühlbaren Rastierung in den Schaltstellungen
versehen sein. Im übrigen besteht ein solcher Hebelantrieb in bekannter Weise aus dem mit einem Handgriff
versehenen Antriebshebel, der Achslagerung des Hebels und dem Abtrieb, der die Verbindung mit dem
Gestänge zum Schalter herstellt.
Bei den bisher bekanntgewordenen Ausführungen von Hebelantrieben stören sich Rastierung und Markierung
gegenseitig, indem die an einem gefederten Rastenhebel sitzende Rastenrolle über eine Rastenscheibe
läuft, die gleichzeitig mit Markierungen der Schaltstellungen versehen ist. Dabei läuft die Rolle
über die Markierung und macht sie früher oder später unleserlich, woraus Schaltfehler und damit schwere
Schäden entstehen können.
Zu den erwähnten, mit besagtem Übelstand behafteten bekannten Schalterantrieben gehört auch eine für
Umschalter elektrischer Schaltanlagen bestimmte Antriebsvorrichtung, bei welcher Kugelrastgesperre an
peripheren Nuten eines scheibenförmigen Antriebsgliedes greifen. Dabei sind die Kugelrastgesperre von
radial an den Scheibenumfang herangeführten Standgliedern
getragen. Wollte man hier vielleicht daran denken, durch streng kinematische Umkehrung eine
Beseitigung erwähnten Übelstandes zu erreichen, so würde dies dazu führen1, da® Rastgesperre auf den Umfang
der Schaltscheibe in Mitnahmeverbmdung mit dieser anzuordnen und die Rastnuten in radial an den
Schaltscheibenumfang herangeführte Standglieder oder in einen am Umfang der Schaltscheibe konzentrisch
zu dieser mit geringem Abstand angeordneten Ring einzulassen. Eine solche aus der bekannten Antriebsvorrichtung
abgeleitete Rastgesperreanordnung würde aber gerade der erwähnten Zielsetzung widersprechen,
nämlich die gegenseitige Störung von Schalterrastierung und -markierung zu verhindern.
Es ist des weiteren ein mit einer Rastenvorrichtung ausgebildeter Antrieb für mehrstufige Drehschalter
bekanntgeworden, bei dem das Rastgesperre exzentrisch zur Drehachse gelagert ist und in mehr oder
wenig sich über einen Kreisumfang erstreckende Vertiefungen der Gehäusewand eingreift.
Die Erfindung gelangt nun bei Antrieben für mechanisch fernbediente elektrische Schalter mit einem von
einem in Umdrehung zu versetzenden Rotationskörper, Antrieb für mechanisch fernbediente
elektrische Schalter
elektrische Schalter
Anmelder:
Brown, Boveri & Qe. Aktiengesellschaft, Mannheim-Käfertal, Boveristr. 22
Tobias Michel, Mannheim-Sandhofen,
und Herbert Mayer, Mannheim,
sind als Erfinder genannt worden
insbesondere einer Scheibe, getragenen Schaltstand-Rastgesperre zu einer ganz wesentlichen und sehr eleganten
Vereinfachung des Aufbaues, indem sie vorsieht, daß das exzentrisch zur Drehachse angeordnete
Lager des Rastgesperres gleichzeitig die Drehachse des die Schaltbewegung übertragenden Abtriebhebels
bildet. Insbesondere wird eine Ersparnis an Einzelteilen erzielt und damit der HersteHungsaufwand
herabgesetzt. Dabei ist dann gleichzeitig der Nachteil des Unleserlichwerdens der Markierung ver-
- mieden.
In besonders zweckmäßiger Weise ist beim erfrndungsgemäßen
Antrieb ein Rastgesperre benutzt, das aus einem in den Rotationskörper, vorzugsweise in
die Schaltscheibe, eingelassenen Rohr besteht, innerhalb dessen zwei durch eine Feder nach außen gedrückte
Kugeln verschiebbar angeordnet sind.
Die Wahl eines solchen Rastgesperres kommt der Drehlagerbildung für den Abtriebhebel aufs beste entgegen.
Außerdem wird dadurch eine vom Rastdruck herrührende einseitige Belastung der Schaltwelle vermieden.
Indem ferner erfindungsgemäß vorgesehen ist, daß die den verschiedenen Rast- bzw. Schalterstellungen
entsprechenden Rastvertiefungen der seitlichen Gehäusewände, gemessen am Rotationskörper, insbesondere
an der Drehscheibe, radial verlaufen und trapezförmigen Querschnitt besitzen, gelangt man in Verbindung
mit der exzentrischen Anordnung des gemeinsamen Lagers von Abtriebhebel und Rastgesperre zu
weit gespannten Anpassungsmöglichkeiten an besonderen Schalterausführungen und -Stellungen.
In der Zeichnung ist der Antrieb nach der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Es stellt
Abb. 1 den beispielhaften Antrieb im Aufriß (Gehäuse im Mittelschnitt, restliche Teile in Ansicht),
709 879/310
Abb. 2 im Grundriß (Teilschnitt in Höhe des Rastenrohres 6) dar.
1 bedeutet ein taschenförmiges Gehäuse, das in der Mitte seines halbzylinderförmigen Teiles zur Aufnahme
der Achse 2 durchbohrt ist. Auf der letzteren sitzt die Schaltscheibe 3. Die ebenen Seitenwände 1 b
des Gehäuses 1 sind verstärkt und auf der Innenseite mit einander gegenüberliegenden trapezförmigen Vertiefungen
bzw. Rillen la versehen. Sie erstrecken sich in radialer Richtung. In ein radiales Gewindeloch der
Scheibe 3 ist der Betätigungshebel 4 eingeschraubt, dessen anderes Ende den Kugelgriff 5 trägt. An Stelle
der Kugel kann jedes andere bekannte Griffelement, beispielsweise auch ein Steigbügelhandgriff, treten.
Eine weitere, nun aber nicht radiale, sondern transversal zur Scheibe geführte und exzentrisch zur Drehachse
2 gelegene Bohrung dient der Aufnahme eines Rastgesperres, das aus dem Rohr 6, der Druckfeder 7
und den beiden an den Rohröffnungen gelegenen Stahlkugeln 8 besteht. Das Rohr 6 bildet dabei gleichzeitig
die Drehachse des gabelförmig die Scheibe umgreifenden Abtriebhebels 9. Dieser besitzt einen in der Seitenansicht
rechteckigen Fuß 9 a, der zur Übertragung der Schaltbewegung auf weitere Glieder mit einem Gewindeloch
versehen ist. Schließlich sind auf dem zylindermantelförmigen Umfang der Scheibe 3 zur
Anzeige der Schaltstellungen an zwei sich gegenüberliegenden Stellen die Zeichen 0 und I aufgebracht. Die
Abb. 1 und 2 zeigen den Antrieb in Stellung »Ein«, daher ist in Abb. 2 das Zeichen I sichtbar.
Wird der Antrieb aus der Stellung I durch Umlegen des Betätigungshebels 4 in die Stellung 0 gebracht,
dann gleiten die Kugeln 8 an den seitlichen Schrägflächen der Rillen 1 α hoch und nähern sich
einander, wodurch die vorgespannte Feder 7 stärker zusammengepreßt wird. Mit diesem Zustand des Rastgesperres
dreht sich die Scheibe 3 so lange, bis ein Drehweg von 180° zurückgelegt ist. Nach Ablauf dieser
Drehbewegung rasten die Kugeln wieder an einer anderen Stelle als vordem in die Rillen 1 α ein. Der
Antrieb befindet sich nunmehr eingerastet in Stellung 0. Der jetzt weit aus dem Gehäuse I herausragende
Abtriebshebel 9 hat diese Bewegung weiter übertragen. .Sollen weitere Raststellungen vorgesehen
werden, dann braucht man die verstärkten Seitenwände 1 b des Gehäuses 1 nur mit weiteren entsprechenden
Vertiefungen, Rillen, Löchern od. dgl. zu versehen, in die dann die Kugeln einrasten können.
Claims (4)
1. Antrieb für mechanisch fernbediente elektrische Schalter mit einem von einem in Umdrehung
zu versetzenden Rotationskörper, insbesondere einer Scheibe, getragenen Rastgesperre, das den
verschiedenen Schaltstellungen entsprechend einrastet, dadurch gekennzeichnet, daß das exzentrisch
zur Drehachse angeordnete Lager des Rastgesperres gleichzeitig die Drehachse des die Schaltbewegung übertragenden Abtriebhebels bildet.
2. Schalterantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastgesperre aus einem in
den Rotationskörper, vorzugsweise in die Schaltscheibe, eingelassenen Rohr besteht, innerhalb
dessen zwei durch eine Feder nach außen gedrückte Kugeln verschiebbar angeordnet sind.
3. Schalterantrieb nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den verschiedenen
Rast- bzw. Schalterstellungen entsprechenden Rastvertiefungen der seitlichen Gehäusewände,
gemessen am Rotationskörper, insbesondere an der Drehscheibe, radial verlaufen und trapezförmigen
Querschnitt besitzen.
4. Schalterantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Antriebshebel
in Umdrehung zu versetzende Rotationskörper, insbesondere die Drehscheibe, mit umfangsseitigen Schalterstellungsmarken versehen
ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 897 873, 660 837.
Deutsche Patentschriften Nr. 897 873, 660 837.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 879/310 2.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB30535A DE1024148B (de) | 1954-04-09 | 1954-04-09 | Antrieb fuer mechanisch fernbediente elektrische Schalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB30535A DE1024148B (de) | 1954-04-09 | 1954-04-09 | Antrieb fuer mechanisch fernbediente elektrische Schalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1024148B true DE1024148B (de) | 1958-02-13 |
Family
ID=6963224
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB30535A Pending DE1024148B (de) | 1954-04-09 | 1954-04-09 | Antrieb fuer mechanisch fernbediente elektrische Schalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1024148B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3608569A1 (de) * | 1986-03-14 | 1987-09-17 | Bbc Brown Boveri & Cie | Betaetigungselement mit einem betaetigungsstoessel fuer explosionsgeschuetztes elektrisches schaltgeraet |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE660837C (de) * | 1938-06-07 | Voigt & Haeffner Akt Ges | Rastenvorrichtung fuer mehrstufige Drehschalter mit Rueckfuehrfeder | |
| DE897873C (de) * | 1950-05-27 | 1953-11-26 | Siemens Ag | Antrieb fuer Umschalter in elektrischen Schaltanlagen |
-
1954
- 1954-04-09 DE DEB30535A patent/DE1024148B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE660837C (de) * | 1938-06-07 | Voigt & Haeffner Akt Ges | Rastenvorrichtung fuer mehrstufige Drehschalter mit Rueckfuehrfeder | |
| DE897873C (de) * | 1950-05-27 | 1953-11-26 | Siemens Ag | Antrieb fuer Umschalter in elektrischen Schaltanlagen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3608569A1 (de) * | 1986-03-14 | 1987-09-17 | Bbc Brown Boveri & Cie | Betaetigungselement mit einem betaetigungsstoessel fuer explosionsgeschuetztes elektrisches schaltgeraet |
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