DE10240721A1 - Zahnschmuck - Google Patents
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C7/00—Orthodontics, i.e. obtaining or maintaining the desired position of teeth, e.g. by straightening, evening, regulating, separating, or by correcting malocclusions
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Abstract
Schmuckelement zur Verzierung von Zähnen, dadurch gekennzeichnet, daß das Schmuckelement gleichzeitig als kieferorthopädisches Bauelement ausgestaltet ist.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft Schmuckelemente für Zähne. In den vergangenen Jahren hat sich der Trend zu den unterschiedlichsten am Körper anzubringenden Schmuckelementen zunehmend verstärkt. Insbesondere jüngere Personen lassen an den verschiedensten Körperteilen Schmuckelemente anbringen. Dies beschränkt sich nicht nur auf die schon seit langem bekannten Ohrringe, sondern auch auf entsprechende Ringe oder sonstige Schmuckelemente, die durch kleine Öffnungen in Augenbrauen, Nase, Zunge, im Bauchnabelbereich oder an sonstigen Körperteilen angebracht werden. Teilweise werden auch bereits Schmuckelemente auf den Zähnen angebracht und im allgemeinen auf die Zähne aufgeklebt oder aber mit Klammern oder dergleichen an den Zähnen befestigt oder auch auf Zähne aufgesteckt.
- Andererseits müssen viele Jugendliche und Kinder sogenannte Zahnspangen oder -klammern tragen, um Fehlstellungen ihrer Zähne zu korrigieren und um so zum einen langfristige Schäden im Kiefergelenkbereich, um dadurch möglicherweise auftretende Kopfschmerzen oder andere Sekundärfolgen zu vermeiden und um schließlich auch ein ästhetisch ansprechendes Gebiß herzustellen, wenn die Zahnfehlstellung als deutlich unästhetisch empfunden wird.
- Trotz dieser medizinischen Notwendigkeit einer Korrektur der Zahnstellung neigen Kinder und Jugendliche häufig dazu, solche kieferorthopädischen Geräte nicht mit der erforderlichen Konsequenz und Regelmäßigkeit zu tragen und diese nach Möglichkeit herauszunehmen, wenn sie herausnehmbar gestaltet sind. Bei festsitzenden Zahnspangen bzw. Bebänderungen auf den Zähnen kommt es häufig vor, daß Kinder sich von vornherein weigern, diese sich anlegen zu lassen, weil sie als äußerst unästhetisch empfunden werden.
- Gegenüber diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, Zahnschmuckelemente so weiterzubilden, daß sie auch als kieferorthopädische Bauelemente verwendbar sind.
- Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Schmuckelement als sogenanntes "Bracket" zur Befestigung auf Zähnen ausgebildet ist.
- Durch die vorliegende Erfindung erhalten die Schmuckelemente eine sinnvolle technische Funktion, indem sie nämlich wie normale "Brackets" verwendet werden können, die in vielen Fällen für Zahnkorrekturen auf Zähnen aufgebracht, insbesondere aufgeklebt werden.
- Brackets sind ein Teil der festsitrenden kieferorthopädischen Apparaturen. Mit deren Hilfe werden die für Zahnbewegungen wichtigen Drahtbögen an den Zähnen befestigt. Anwendungsgebiet sind Zahnfehlstellungen jeglicher Art, bei Kindern bzw. Jugendlichen und Erwachsenen.
- Für jede Zahnart (Frontrahn mittlerer und seitlicher Eckzahn, 1. und 2. Prämolar und die Molaren im Oberkiefer und im Unterkiefer) und die notwendigen Anwendungen gibt es verschiedene Arten von Brackets (z. B. um Gummis einhängen zu können). Diese Brackets gibt es aus Metall, Kunststoff und Keramik.
- Durch die vorliegende Erfindung werden die Schmuckelemente funktionell zu Brackets, die genau wie herkömmliche Brackets zu verwenden sind und die für Kinder und Jugendliche ansprechende Motive haben. Sie stellen Symbole/Motive dar, dazu zählen u.a. Autos, Blumen, Herzen, Sternchen usw.
- Die bisher auf dem Markt befindlichen Brackets sind für Kinder und Jugendliche wenig ansprechend. Die Erfindung stellt demnach eine Kombination von Dentalbildern und Zahnbrackets dar, in der die Bilder/Motive zu Brackets umfunktioniert werden.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im Folgenden anhand einer Zeichnung eines Zwillingsbrackets erläutert.
-
1 zeigt einen Zahn in einer Frontalbetrachtung mit dem "Bildbracket". Das Motiv stellt hier eine Blume dar. Das gesamte Bracket ist in der Farbe der Blume zu sehen. -
2 zeigt einen Axialschnitt durch den gleichen Zahn im Frontrahngebiet wie in1 mit einem "Bildbracket". -
3 nochmals die Draufsicht auf zwei Frontzähne mit verschiedenen Bildmotiven und darauf aufgebrachten Zahnbrackets. - Man erkennt in
1 einen Frontzahn11 in einer Draufsicht, auf welchem mit Hilfe eines Spanndrahtes5 ein Bracket4 gehalten wird. Das Bracket4 sitzt seinerseits auf einem hier blumenförmig dargestellten Schmuckelement1 auf.2 zeigt eine Seiten- oder Schnittansicht der Darstellung aus1 . Man erkennt wiederum den Frontzahn11 , diesmal jedoch in einer seitlichen Ansicht bzw. in einem Längsschnitt und das darauf unmittelbar aufgebrachte Zahnschmuckbild1 , welches wiederum mit einem Bracket4 fest verbunden ist. Das Schmuckelement1 und das Bracket4 können einstückig z. B. aus Metall hergestellt sein, sie können jedoch auch getrennt hergestellt und dann zusammengefügt, z. B. zusammengeklebt werden. Üblicherweise werden Brackets direkt auf die Zahnoberfläche aufgeklebt. Im vorliegenden Fall ist es zweckmäßig, wenn das Bracket4 mit dem Schmuckelement1 fest verbunden wird und dann dieses Schmuckelement auf die Zahnoberfläche aufgeklebt wird. Es ist aber beispielsweise auch möglich, das Schmuckelement mit einer Aussparung zu versehen, in welches das Bracket möglichst genau hineinpaßt, so daß das Bracket nach wie vor direkt auf der Zahnoberfläche verbunden werden kann und von dem Schmuckelement umfaßt wird und separat auswechselbar sein kann (Bracket). In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist auch die Oberfläche des Brackets4 selbst so gestaltet, daß sie entweder farblich auf das Schmuckelement abgestimmt ist oder aber möglicherweise sogar einen Teil des durch das Schmuckelement dargestellten Bildes darstellt. -
3 zeigt nochmals eine Draufsicht auf zwei Frontzähne11 ,21 , die mit unterschiedlichen Schmuckelementen2 ,3 versehen sind, welche aber wiederum jeweils mit einem Bracket4 versehen sind und so die Funktion als Halteelemente entsprechender kieferorthopädischer Apparaturen wahrnehmen können.
Claims (8)
- Schmuckelement zur Verzierung von Zähnen, dadurch gekennzeichnet, daß das Schmuckelement gleichzeitig als kieferorthopädisches Bauelement ausgestaltet ist.
- Schmuckelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es als Bracket für eine feste Zahnbebänderung ausgestaltet ist.
- Schmuckelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Aussparung für die mindestens teilweise Hindurchführung eines Brackets und dessen direkte Befestigung auf einer Zahnoberfläche aufweist.
- Schmuckelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es mit dem Bracket einstöckig hergestellt ist.
- Schmuckelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem leicht biegbaren, an die Zahnoberfläche anschmiegbaren Material besteht.
- Schmuckelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem vorgeformten Keramikelement besteht.
- Schmuckelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem vorgeformten Kunststoffelement besteht.
- Schmuckelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Bracket separat auswechselbar ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2002140721 DE10240721A1 (de) | 2002-09-04 | 2002-09-04 | Zahnschmuck |
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| DE2002140721 DE10240721A1 (de) | 2002-09-04 | 2002-09-04 | Zahnschmuck |
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| DE10240721A1 true DE10240721A1 (de) | 2004-03-25 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE2002140721 Ceased DE10240721A1 (de) | 2002-09-04 | 2002-09-04 | Zahnschmuck |
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| DE20020575U1 (de) * | 2000-12-05 | 2001-06-07 | Grabarz, Herbert, 41366 Schwalmtal | Beliebige Bilder in Zahnspangen und Zahnersatz |
-
2002
- 2002-09-04 DE DE2002140721 patent/DE10240721A1/de not_active Ceased
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|---|---|---|---|---|
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