[go: up one dir, main page]

DE10240526A1 - Verfahren und System zur Herstellung einer Kühlerzarge - Google Patents

Verfahren und System zur Herstellung einer Kühlerzarge Download PDF

Info

Publication number
DE10240526A1
DE10240526A1 DE10240526A DE10240526A DE10240526A1 DE 10240526 A1 DE10240526 A1 DE 10240526A1 DE 10240526 A DE10240526 A DE 10240526A DE 10240526 A DE10240526 A DE 10240526A DE 10240526 A1 DE10240526 A1 DE 10240526A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
components
frame
radiator frame
radiator
parameter model
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE10240526A
Other languages
English (en)
Inventor
Samir Mahfoudh
Klaus Weickenmeier
Jens Ulrich
Edward Gray
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE10240526A priority Critical patent/DE10240526A1/de
Publication of DE10240526A1 publication Critical patent/DE10240526A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/18Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form
    • G05B19/4097Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by using design data to control NC machines, e.g. CAD/CAM
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F30/00Computer-aided design [CAD]
    • G06F30/10Geometric CAD
    • G06F30/15Vehicle, aircraft or watercraft design
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B2219/00Program-control systems
    • G05B2219/30Nc systems
    • G05B2219/36Nc in input of data, input key till input tape
    • G05B2219/36284Use of database for machining parameters, material, cutting method, tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Mathematical Optimization (AREA)
  • Mathematical Analysis (AREA)
  • Computational Mathematics (AREA)
  • Pure & Applied Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Evolutionary Computation (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Human Computer Interaction (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und ein System zur Herstellung einer Kühlerzarge (10), wobei ein Parametermodell für jeweilige Komponenten der Kühlerzarge (10) von einer Datenbank zur Verfügung gestellt wird, unter deren Verwendung eine Abfrage zur Festlegung von Gestaltungsparametern mittels eines Datenprozessors erfolgt, wobei die Anordnung der Komponenten und das Zusammenfügen der Komponenten unter Verwendung des Datenprozessors virtuell vollzogen wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Kühlerzarge für ein Fahrzeug mit den Schritten:
    Festlegen erforderlicher Gestaltungsparameter eines Parametermodells für Komponenten der Kühlerzarge, Zueinander Anordnen der Komponenten der Kühlerzarge, und Zusammenfügen der Komponenten der Kühlerzarge.
  • Die Erfindung betrifft weiterhin ein System zur Herstellung einer Kühlerzarge für ein Fahrzeug mit Mitteln zum Festlegen von erforderlichen Gestaltungsparametern eines Parametermodells für Komponenten der Kühlerzarge, Mitteln zum zueinander Anordnen der Komponenten der Kühlerzarge und Mitteln zum Zusammenfügen der Komponenten der Kühlerzarge.
  • Kraftfahrzeuge, die von einem Verbrennungsmotor angetrieben werden, besitzen in der Regel eine Wasserkühlung, bei dem das vom Motor erwärmte Wasser durch einen Kühler geleitet wird, in dem es seine Wärme an den Kühler durchströmende Luft abgibt. Bei Stillstand des Fahrzeuges oder bei langsamen Geschwindigkeiten tritt an dem im Frontbereich des Fahrzeuges angeordneten Kühler ein Wärmestau auf, zu dessen Abfuhr dem Kühler ein Gebläse zugeordnet ist. Das einen Gebläsemotor und ein Lüfterrad aufweisende Gebläse ist in der Regel hinter dem Kühler in Richtung zum Fahrzeuginnenraum in einer Kühlerzarge aufgenommen, die bezüglich des Kühlers positioniert ist.
  • 1 zeigt eine derartige Kühlerzarge, die sich aus einzelnen Komponenten, wie beispielsweise einem Zargengrundkörper 12, einem Zargenaußenring 14, einem Leitapparat 16 und einem Motorbefestigungsring 18 zusammensetzt. Der Zargengrundkörper 12 weist die Befestigungsarme zum Kühler oder zur Karosserie und andere Befestigungs- und Anschlussbestandteile auf. Der Zargenaußenring 14 bildet die Dichtgeometrie zu dem Lüfterrad. Der Motorbefestigungsring 18 nimmt den Gebläsemotor auf, wohingegen der Leitapparat 16 eine stabile Verbindung mit geringem Luftwiderstand zwischen dem Zargenaußenring und dem Motorbefestigungsring bildet. Zur Konstruktion einer Kühlerzarge sind von einem Konstrukteur eine Reihe von Parameter für die jeweilige Komponente der Kühlerzarge zu bestimmen, die beispielsweise in Abhängigkeit der Leistungsanforderungen an die Kühlleistung des Kühlers und des Gebläses sowie im Hinblick auf Befestigungsmöglichkeiten der Kühlerzarge zu bestimmen sind, überdies aber auch spezielle Kundenwünsche beihalten können. Sind die Parameter für die entsprechende Komponente bestimmt, muss darauffolgend eine Anpassung der jeweiligen Komponentenparameter erfolgen, damit der Konstrukteur die einzelnen Komponenten konstruktiv zusammensetzen kann. Diese Vorgehensweise ist allein aufgrund der Vielzahl der zu bestimmenden Parameter sehr zeit- und kostenaufwendig.
  • Vorteile der Erfindung
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung einer Kühlerzarge baut auf dem gattungsgemäßen Stand der Technik dadurch auf, dass das Parametermodell für die jeweilige Komponente der Kühlerzarge von einer Datenbank zur Verfügung gestellt wird, unter deren Verwendung eine Abfrage zur Festlegung der Gestaltungsparameter mittels eines Datenprozessors erfolgt, und die Anordnung der Komponenten und das Zusammenfügen der Komponenten unter Verwendung des Datenprozessors virtuell vollzogen wird. Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung einer Kühlerzarge unter Verwendung eines Softwaremoduls führt somit zu erheblichen Zeit- und Kosteneinsparungen. Da das Parametermodell erfindungsgemäß von einer Datenbank zur Verfügung gestellt wird, ist eine automatische Abfrage der zu bestimmenden Parameter für die jeweilige Komponente in einer festlegbaren Reihenfolge realisiert, so dass auf einfache Weise alle erforderlichen Parameter einheitlich zusammengetragen werden. Damit ist die Bauteilstruktur der Kühlerzarge vereinheitlicht, was zu einer Minimierung des Erstellungs- und Änderungsaufwand führt. Zu den zu bestimmenden Gestaltungsparametern zählen beispielsweise spezielle Kundenwünsche, die erforderliche Gebläseleistung, Befestigungsmöglichkeiten, eine Kühlergröße, die Bautiefe sowie die Größe des Gebläsemotorbefestigungsringes etc. Die Kühlerzarge umfasst dabei Komponenten wie beispielsweise einen Zargengrundkörper, einen Zargenaußenring, einen Leitapparat sowie einen Motorbefestigungsring. Alternativ kann es für spezielle Anwendungsfälle möglich sein, dass die Kühlerzarge weniger als die oben erwähnten, beziehungsweise zusätzliche Komponenten aufweist. Aufgrund der gegenseitigen Abstimmung der Gestaltungsparameter mittels eines Datenprozessors ist der Arbeitsaufwand des Konstrukteurs erheblich minimiert, was zu Zeit- und Kosteneinsparungen führt. Überdies ist eine Anpassung der Gestaltungsparameter durch das virtuelle Zusammenfügen der Komponenten erleichtert, da ein Anpassungsergebnis und das Ergebnis des Zusammenfügens der Komponenten der Kühlerzarge vor einem realen Zusammenbau in einer Fertigungs- oder Produktionsstätte erfolgt. Das führt dazu, dass Bauteiländerungen an bestehenden Kühlerzargenmodellen durch einen Neuaufbau ersetzt werden können, der wesentlich schneller und kostengünstiger ist. Ferner sind Fehlerquellen aufgrund der Verwendung eines Datenprozessors zur Festlegung der Komponenten, deren gegenseitiger Abstimmung aufeinander und deren Zusammenbau vermieden. Da sich die aus der Bestimmung der Parameter möglicherweise ergebenden Fehlresultate durch das erfindungsgemäße virtuelle Zusammenfügen der Komponenten leicht erkennen lassen, können diese Fehler mit Hilfe der Erfindung ohne Zeit- und Kostenaufwand schnellstmöglichst eliminiert werden. Ein Leitfaden und eine Checkliste können den Konstrukteur durch die einzelnen Herstellungsphasen führen.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens nach Anspruch 2 gibt dem Konstrukteur die Möglichkeit, eine Kühlerzarge bis zu deren letzten Konstruktionsschritt baulich festzulegen, wonach die Kon struktionsplanung abgeschlossen ist und die Pläne zur Produktionsfertigung gegeben werden können.
  • Eine gemäß Unteranspruch 3 ergriffene vorteilhafte Maßnahme ermöglicht es dem Konstrukteur, das konstruktive Herstellungsverfahren an beispielsweise einem Computerbildschirm verfolgen zu können, womit Konstruktionsfehler oder erforderliche Änderungsmaßnahmen schnell erkannt werden können.
  • Durch die in Anspruch 4 angegebene Maßnahme kann der Situation Rechnung getragen werden, dass im Rahmen des Konstruktionsprozesses eine neue Zarge entwickelt werden muss, wobei dann auf der Grundlage der vorliegenden Erfindung ohne größeren Aufwand ein neues Produkt geschaffen werden kann.
  • Das erfindungsgemäße System zur Herstellung einer Kühlerzarge für ein Fahrzeug baut auf dem gattungsgemäßen Stand der Technik dadurch auf, dass für das Parametermodell der jeweiligen Komponenten der Kühlerzarge eine Datenbank, und für die Festlegung der Gestaltungsparameter ein Datenprozessor vorgesehen ist, mit dem die Anordnung und das Zusammenfügen der Komponenten unter Verwendung der Datenbank virtuell realisiert ist. Die Erläuterungen in Bezug auf das oben erwähnte erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung einer Kühlerzarge sind dabei gleichermaßen auf das erfindungsgemäße System zu lesen und die betreffenden Vorteile darauf übertragbar.
  • Dies gilt auch für die vorteilhaften Ausführungsformen des Systems gemäß den Ansprüchen 6, 7 oder 8 wobei nach Anspruch 7 ein Mittel zur Erzeugung einer geometrischen Darstellung der Komponenten der Kühlerzarge ein Computerbildschirm sein kann.
  • Wesentliche Grundidee der Erfindung ist es damit insgesamt, ein Herstellungsverfahren sowie ein System zur Herstellung einer Kühlerzarge anzugeben, bei denen ein Softwaremodul mit einer Datenbank und einem Datenprozessor zur Leistungssteigerung durch Verringerung des Konstruktionsaufwandes verwendet wird.
  • Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen anhand bevorzugter Ausführungsformen beispielhaft erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 eine fertige Kühlerzarge für den Einbau an einem Kraftfahrzeug-Kühler in perspektivischer Ansicht;
  • 2 eine Schnittansicht einer zu einem Kühler angeordneten Kühlerzarge; und
  • 3 verschiedene Parametermodelle eines Zargenaußenringes für eine Kühlerzarge.
  • Beschreibung der Ausführungsbeispiele
  • 1 zeigt eine Kühlerzarge 10, wie sie im Stand der Technik bekannt ist und sich im vorliegenden Beispiel aus vier Komponenten, d.h. einem Zargengrundkörper 12, einem Zargenaußenring 14, einem Leitapparat 16 und einem Motorbefestigungsring 18 zusammensetzt.
  • 2 zeigt die Anordnung einer Kühlerzarge 10 relativ zu einem Kühler 20 in einer geschnittenen Seitenansicht. Die erste Phase des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung einer Kühlerzarge 10 beginnt mit dem Festlegen erforderlicher Gestaltungsparameter – auch als Sketcher bekannt – eines Parametermodells für die einzelnen Komponenten der Kühlerzarge, wobei das Parametermodell von einer Datenbank zur Verfügung gestellt wird. Die komplette Anzahl aller zu bestimmenden Parameter für die Kühlerzarge lässt sich in Parametersätze untergliedern, die sich insbesondere den jeweiligen Komponenten zuordnen lassen. Hierzu gehören ein allgemeinen Parametersatz P1, ein Parametersatz P2 für den Motorbefestigungsring 18, ein Parametersatz P3 für den Leitapparat 16, ein Parametersatz P4 für den Zargenaußenring 14 und ein Parametersatz P5 für den Zargengrundkörper 12.
  • Beginnend mit den Parametern betreffend den allgemeinen Parametersatz P1 werden folgende Größen bestimmt:
    P1 1 Kühlerlänge
    P1 2 Kühlerbreite
    P1 3 maximale Einbautiefe Hmax
    P14 Axialmaß des Gebläses Hbp
    P1 6 Toleranzwert für den Axialspalt Hpc
    P1 7 Relativkoordinate X1 der Lüfterachse relativ zum Kühler
    P1 8 Relativkoordinate Y1 der Lüfterachse relativ zum Kühler
  • Durch die im Voraus berechnete Kühlleistung des Kühlkreises sind die Abmessungen des Kühlers bestimmt worden, die auch zur Berechnung der erforderlichen Kühlerzargengröße und – wie nachfolgend in Bezug auf den Parametersatz des Motorbefestigungsrings 18 gezeigt wird – der Gebläseleistung herangezogen werden und damit die Größe des Gebläsemotors bestimmen. So werden durch die Angabe der Parameterwerte Länge P1 1 und Breite P1 2 des Kühlers die Abmessungen des Kühlerzargenrahmens festgelegt. Alternativ ist es ebenso möglich, die Abmessungen des Kühlerzargenrahmens als direkte, zu bestimmende Parameterwerte festzulegen. Die Parameterabfrage erfolgt mittels eines Datenprozessors, wobei sämtliche Parameter P1 1 bis P1 8 in einer Datenbank gespeichert sind und aus dieser abgefragt werden. Nach der Festlegung von P1 1 und P1 2 ist der nächste festzulegende Parameter P1 3 betreffend die maximale Einbautiefe Hmax. Die Reihenfolge der Parameterabfrage aller festzulegender Parameter unterliegt jedoch keiner speziellen Ordnung, wobei eine geeignete Reihenfolge durch das Softwaremodul vorgesehen sein kann.
  • Der Parametersatz P2 zum Motorbefestigungsring 18 umfasst die Parameter
    P2 1 Typ des Motorbefestigungsrings und dessen Größe
    P 2 2 Relativkoordinate des Gebläsemotors relativ zum Kühler
    P2 3 Höhenmaß vom Kühlernetz zur Auflagefläche des Motors in der Zarge HN
    P2 4 Winkellage des Kabelabgangs zur Senkrechten
  • Der Leitapparat 16 setzt sich aus einzelnen Schaufeln zusammen, die unterschiedliche Varianten von Querschnittskonturen aufweisen können. Zur Versteifung des kompletten Leitapparates 16 können Versteifungsrippen zwischen den Leitschaufeln eingefügt werden. Die Lage der einzelnen Schaufeln ist durch folgenden Parametersatz P3 definiert:
    P3 1 Typ der Querschnittskontur
    P3 2 Winkellage der Schaufel
    P3 3 Anzahl aller Schaufeln
    P3 4 Abstand der Schaufelmittel zum Radius
    P3 5 Erste Durchmesserlage der Ebene, auf der die Schaufelquerschnitte definiert sind (es können auch mehrere Durchmesserlagen-Parameter festgelegt werden)
    P3 6 Höhenmaß (es können auch mehrere Höhenmaß-Parameter festgelegt werden).
  • Die Querschnitte einer im Leitapparat verwendeten Standardschaufel sind in zwei Ebenen definiert, womit Schaufeln mit über den Radius veränderlicher Höhe oder mit einem Anstellwinkel realisierbar sind. Einen Parametersatz betreffend eine Standard-Schaufelkontur für den Leitapparat umfasst dabei
    P3 7 Anstellwinkel für eine jeweilige Schaufel (es können mehrere Anstellwinkel-Parameter festgelegt werden)
    P3 8 Schaufelhöhe (es können mehrere Schaufelhöhenparameter festgelegt werden)
    P3 9 Radius der Schaufelkrümmung (es können mehrere Radienparameter für verschiedene Schaufelradien festgelegt werden)
    P3 10 Wandstärke
    P3 11 Schaufelbreite (es können mehrere Schaufelbreitenparameter festgelegt werden)
  • Die am Leitapparat vorgesehenen Versteifungsrippen haben Rechteckquerschnitte mit konstanter Wandstärke. Ihre Innenwand verläuft durch die Schnittpunkte der Schaufelmittellinien mit entsprechenden Durchmessern. Die Rippen werden durch zwei Kegelmantelflächen begrenzt. Als Parameter für den Leitapparat kommen somit folgende Parameter für die Versteifungsrippen hinzu:
    P3 12 Durchmesser des Versteifungsrippenringes (es können mehrere Durchmesserparameter festgelegt werden)
  • Wie in 3 gezeigt, kann beim Zargenaußenring 14 zwischen drei unterschiedlichen Varianten gewählt werden. So ergibt sich für den Parametersatz P4 für den Zargenaußenring:
    P4 1 Typ des Zargenaußenringes (leakage stator; double bump, triangular leakage stator)
    P4 2 Anzahl der gleichmäßig verteilten Rippen (bei den leakage stator-Varianten)
    P4 3 Relative Lagekoordinate des Außenrings zu dem Kühlernetz (es können mehrere Lagekoordinaten-Parameter festgelegt werden)
    P4 4 Höhenmaß des Außenrings (es können mehrere Höhenmaßparameter festgelegt werden (siehe 3 HbP, Hb1, Hb2, Hb3, Hb4))
    P4 5 Durchmesser des Außenrings (es können mehrere Durchmesserparameter festgelegt werden (siehe 3 Db1, Db2, Db3))
    P4 6 Winkel Ab
    P4 7 Radius (es können mehrere Radienparameter festgelegt werden (siehe 3 Rb1, Rb2))
  • Betreffend den Zargengrundkörper umfasst der Parametersatz P5 beispielsweise folgende Parameter:
    P5 1 Relativkoordinate einer ersten Befestigungsposition (es können mehrere Positionsparameter zur Angabe eines Befestigungsortes festgelegt werden)
    P5 2 Wandstärke des Zargengrundkörpers
  • Mit Beendigung der Phase 1 des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens, in der alle erforderlichen Gestaltungsparameter der Parametermodelle für die Komponenten der Kühlerzarge festgelegt worden sind, beginnt die Phase 2 des erfindungsgemäßen Verfahrens, in der die Komponenten der Kühlerzarge zueinander angeordnet werden. Diese Anordnung erfolgt vorteilhafterweise mit Hilfe eines Datenprozessor an einem Computerbildschirm. Dabei kreiert der Datenprozessor auf der Grundlage der festgelegten Parameter die baulichen Abmessungen der einzelnen Komponenten, die dann virtuell am Bildschirm zueinander angeordnet werden. Nach dieser zweiten Phase wird mit Phase 3 des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens begonnen, in der die festgelegten Gestaltungsparameter der Komponenten der Kühlerzarge aufeinander abgestimmt werden, um so die Komponenten zu einem integralen Bauteil, d.h. einer fertigen Kühlerzarge zusammenzusetzen. Das gegenseitige Abstimmen der Gestaltungsparameter erfolgt mittels des Datenprozessors. Zusätzlich kann hier der Konstrukteur in den Verfahrensablauf eingreifen und Parameterwerte nachträglich ändern, um die Komponenten aufeinander abstimmen zu können. Nach diesem Abstimmen werden die Komponenten der Kühlerzarge virtuell zusammengefügt, so dass am Ende dieser Phase eine einteilige Kühlerzarge mit allen erforderlichen Konstruktionsangaben vorliegt. Die letzte und vierte Phase betrifft die Vornahme letzter Verrundungen und/oder Endformungen so dass nach Phase 4 das vorliegende Konstruktionsmodell der Produktion als Grundlage dienen kann.
  • Die vorhergehende Beschreibung der Ausführungsbeispiele gemäß der vorliegenden Erfindung dient nur zu illustrativen Zwecken und nicht zum Zwecke der Beschränkung der Erfindung. Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene Änderungen und Modifikationen möglich, ohne den Umfang der Erfindung sowie ihre Äquivalente zu verlassen.

Claims (8)

  1. Verfahren zur Herstellung einer Kühlerzarge (10) für ein Fahrzeug mit den Schritten: – Festlegen erforderlicher Gestaltungsparameter eines Parametermodells für Komponenten der Kühlerzarge (10); – Zueinander Anordnen der Komponenten der Kühlerzarge (10); und – Zusammenfügen der Komponenten der Kühlerzarge (10), dadurch gekennzeichnet, dass das Parametermodell für die jeweilige Komponente der Kühlerzarge (10) von einer Datenbank zur Verfügung gestellt wird, unter deren Verwendung eine Abfrage zur Festlegung der Gestaltungsparameter mittels eines Datenprozessors erfolgt, und die Anordnung der Komponenten und das Zusammenfügen der Komponenten unter Verwendung des Datenprozessors virtuell vollzogen wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass anschließend an den Schritt des virtuellen Anordnens und Zusammenfügens der Komponenten der Kühlerzarge (10) eine Endbearbeitung zur Ausformung und Schönung unter Verwendung des Datenprozessors erfolgt.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Verfahrensschritt eine Erzeugung einer geometrischen Darstellung der Komponenten der Kühlerzarge (10) während des jeweiligen Verfahrensschrittes mit einschließt.
  4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, – dass die erforderlichen Gestaltungsparameter mittels einer Eingabemaske eingegeben werden und – dass sich die geometrischen Größen der Anordnung mittels einer implementierten "Visual Basic-Routine" der Zarge anpassen.
  5. System zur Herstellung einer Kühlerzarge (10) für ein Fahrzeug mit Mitteln zum Festlegen von erforderlichen Gestaltungsparametern eines Parametermodells für Komponenten der Kühlerzarge (10); Mitteln zum zueinander Anordnen der Komponenten der Kühlerzarge (10); und Mitteln zum Zusammenfügen der Komponenten der Kühlerzarge (10), dadurch gekennzeichnet, dass für das Parametermodell der jeweiligen Komponenten der Kühlerzarge (10) eine Datenbank, und für die Festlegung der Gestaltungsparameter ein Datenprozessor vorgesehen ist, mit dem die Anordnung und das Zusammenfügen der Komponenten unter Verwendung der Datenbank virtuell realisiert ist.
  6. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, mit denen anschließend an den Schritt des virtuellen Anordnens und Zusammenfügens der Komponenten der Kühlerzarge (10) eine Endbearbeitung zur Ausformung und Schönung unter Verwendung des Datenprozessors virtuell ausgeführt wird.
  7. System nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Erzeugung einer geometrischen Darstellung der Komponenten der Kühlerzarge (10) während des jeweiligen Verfahrensschrittes vorgesehen sind.
  8. System nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, – dass die erforderlichen Gestaltungsparameter mittels einer Eingabemaske eingegeben werden und – dass sich die geometrischen Größen der Anordnung mittels einer implementierten "Visual Basic-Routine" der Zarge anpassen.
DE10240526A 2002-09-03 2002-09-03 Verfahren und System zur Herstellung einer Kühlerzarge Ceased DE10240526A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10240526A DE10240526A1 (de) 2002-09-03 2002-09-03 Verfahren und System zur Herstellung einer Kühlerzarge

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10240526A DE10240526A1 (de) 2002-09-03 2002-09-03 Verfahren und System zur Herstellung einer Kühlerzarge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10240526A1 true DE10240526A1 (de) 2004-03-18

Family

ID=31724259

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10240526A Ceased DE10240526A1 (de) 2002-09-03 2002-09-03 Verfahren und System zur Herstellung einer Kühlerzarge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10240526A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN100460692C (zh) * 2005-09-16 2009-02-11 台达电子工业股份有限公司 具有导流静叶的扇框及风扇

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4912657A (en) * 1986-10-30 1990-03-27 Synthesis, Inc. Method and systems for generating parametric designs
DE19959617A1 (de) * 1999-12-10 2001-06-21 Volkswagen Ag Konstruktionssystem und Verfahren zum Konstruieren oder Entwerfen neuer Bauteile

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4912657A (en) * 1986-10-30 1990-03-27 Synthesis, Inc. Method and systems for generating parametric designs
DE19959617A1 (de) * 1999-12-10 2001-06-21 Volkswagen Ag Konstruktionssystem und Verfahren zum Konstruieren oder Entwerfen neuer Bauteile

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN100460692C (zh) * 2005-09-16 2009-02-11 台达电子工业股份有限公司 具有导流静叶的扇框及风扇

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69032387T2 (de) Vorrichtung und Verfahren zum rechnergestützten Entwurf von Blechteilen
EP1216785B1 (de) Verfahren zur schnellen Herstellung von hohlen Komponenten von Strömungsmaschinen für die Fertigungsentwicklung
EP1665103A1 (de) Bestimmung eines modells einer geometrie einer blech-umformstufe
DE69205187T2 (de) Verfahren zur Herstellung einer hohlen Schauffel für eine Turbomaschine.
DE102005024160A1 (de) Innenkernprofil für ein Leitschaufelblatt einer Turbine
EP2787182A1 (de) Leitschaufel für eine Strömungsmaschine, Leitschaufelgitter und Verfahren zur Herstellung einer Leitschaufel oder eines Leitschaufelgitters
DE102005014871A1 (de) Laufschaufelformkonstruktionsprogramm und Verfahren
DE10333021A1 (de) HERSCHEL-QUINCKE Röhre für Fahrzeuganwendungen
DE20122802U1 (de) Computerlesbares Medium mit Programm zur Erzeugung von Ankonstruktionen von Werkzeugen für Blechumformteile
WO2019233735A1 (de) Verfahren zur qualitätssicherung bei der produktion eines produktes sowie recheneinrichtung und computerprogramm
EP1741012B1 (de) Bestimmung von prozess-operationen zur beschreibung von umformprozessen an einem umformteil
DE102004008027A1 (de) Verfahren zur Fertigung angepasster, strömungstechnischer Oberflächen
DE10240526A1 (de) Verfahren und System zur Herstellung einer Kühlerzarge
EP1397730A1 (de) Verfahren zur ermittlung von auswirkungen von konstruktionsentscheidungen
EP2288537A1 (de) Verfahren zur rückkopplungsbasierten optimierung eines messdatenlebenszyklus bei fügeprozessen in der fertigung
EP3329332B1 (de) Verfahren zur ermittlung von stützpunkten eines versuchsplans
WO2022152457A1 (de) Verfahren zum herstellen einer vorrichtung zum bewegen eines werkstücks aus einem ersten werkzeug in ein zweites werkzeug, elektronische recheneinrichtung, computerprogrammprodukt sowie computerlesbares medium
DE102016103253A1 (de) Systeme und Verfahren zur Verbesserung eines Kundendienstmarktanteils
EP0986027A2 (de) Verfahren zur Generierung einer Formschale für ein Gussteil
DE10054723A1 (de) Anordnung und Verfahren zur Überprüfung der Bearbeitungsdurchführbarkeit
DE102014110315A1 (de) Turbomaschinenschaufelpositionierung
EP3973433A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur vorhersage und/oder reduzierung der verformung einer mehrteiligen baugruppe
DE102004013433A1 (de) Verfahren zum Optimieren von Fertigungsprozessen für Werkstücke
WO2005064543A1 (de) Verfahren zur erzeugung einer einhüllenden
DE19748527A1 (de) Verfahren zum Bilden eines Simulationsmodells für hydraulische oder elektrische Kreise

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8131 Rejection