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DE10239222A1 - Lichtschranke - Google Patents

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DE10239222A1
DE10239222A1 DE2002139222 DE10239222A DE10239222A1 DE 10239222 A1 DE10239222 A1 DE 10239222A1 DE 2002139222 DE2002139222 DE 2002139222 DE 10239222 A DE10239222 A DE 10239222A DE 10239222 A1 DE10239222 A1 DE 10239222A1
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DE
Germany
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light
test
signals
signal
processing unit
Prior art date
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DE2002139222
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English (en)
Inventor
Hans Schmidt
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GEBA ELEKTROMECHANISCHE und EL
Geba-Elektromechanische und Elektronische Schaltgerate-Fabrik GmbH
Original Assignee
GEBA ELEKTROMECHANISCHE und EL
Geba-Elektromechanische und Elektronische Schaltgerate-Fabrik GmbH
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Publication date
Application filed by GEBA ELEKTROMECHANISCHE und EL, Geba-Elektromechanische und Elektronische Schaltgerate-Fabrik GmbH filed Critical GEBA ELEKTROMECHANISCHE und EL
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Publication of DE10239222A1 publication Critical patent/DE10239222A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01VGEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
    • G01V8/00Prospecting or detecting by optical means
    • G01V8/10Detecting, e.g. by using light barriers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Optical Communication System (AREA)

Abstract

Bei einem Verfahren zur Regelung der Sendeintensität eines Lichtsenders einer Lichtschranke oder eines Lichttasters, die bzw. der einen Lichtempfänger umfasst, werden für einen Regelvorgang wiederholt Zyklen mit folgenden Schritten ausgeführt: Aussenden wenigstens eines Prüflichtsignals mit einer vorgegebenen Sendeintensität durch den Lichtsender, Empfangen des Prüflichtsignals mit dem Lichtempfänger, Prüfen, ob das Prüflichtsignal von dem Lichtempfänger verarbeibar ist, Prüfen eines Abbruchkriteriums für den Regelvorgang in Bezug auf die Verarbeitbarkeit des Prüflichtsignals, und bei Nichterfüllung des Abbruchkriteriums Verändern der Sendeintensität für ein nächstes abzustrahlendes Prüflichtsignal.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Lichtschranke oder einen Lichttaster sowie ein den Betrieb einer Lichtschranke bzw. eines Lichttasters verbesserndes Verfahren.
  • Lichtschranken und Lichttaster sind grundsätzlich bekannt. Sie werden dazu verwendet, festzustellen, ob sich ein Gegenstand innerhalb eines jeweils vorgegebenen Überwachungsbereichs der Lichtschranke bzw. des Lichttasters befindet.
  • Eine Lichtschranke weist hierzu einen Lichtsender, einen Lichtdetektor zum Empfang von von dem Lichtsender ausgesendetem Licht und zur Ausgabe entsprechender Empfangssignale sowie eine Auswerteelektronik auf, die Empfangssignale des Lichtdetektors auswertet.
  • Im Betrieb sendet der Lichtsender Licht aus, das von dem Lichtdetektor empfangen und in elektrische Empfangssignale für die Auswerteelektronik umgesetzt wird. Bei Unterbrechung des Lichtweges zwischen Lichtsender und Lichtdetektor durch einen Gegenstand erhält die Auswerteelektronik von dem Lichtdetektor keine Empfangssignale und gibt daraufhin ein entsprechendes Signal aus. Der Überwachungsbereich der Lichtschranke ist daher durch wenigstens einen Abschnitt des Lichtweges gegeben, so dass das Signal die Präsenz eines Gegenstands im Überwachungsbereich anzeigt.
  • Lichtschranken werden, je nachdem ob der Lichtdetektor Licht unmittelbar von dem Lichtsender oder indirekt über einen Reflektor erhält, in Einweg- und Reflexionslichtschranken unterteilt. Bei Reflexionslichtschranken ist der Lichtdetektor häufig in unmittelbarer Nähe des Lichtsenders, insbesondere auch zusammen mit dem Lichtsender in einem gemeinsamen Gehäuse, angeordnet.
  • Lichttaster weisen wie Lichtschranken einen Lichtsender, einen Lichtdetektor und eine Auswerteelektronik auf. Im Unterschied zu Lichtschranken wird jedoch die Anwesenheit eines Gegenstands in einem Überwachungsbereich, der wieder durch einen Abschnitt des Lichtweges des von dem Lichtsender abgestrahlten Lichts gegeben ist, dadurch erkannt, dass der Lichtdetektor von dem Gegenstand reflektiertes bzw. remittiertes Licht detektiert.
  • Sowohl Lichtschranken als auch Lichttaster arbeiten bei gegebener Sendeintensität des Lichtsenders und Empfangsempfindlichkeit des Lichtdetektors nur zuverlässig, wenn die optischen Eigenschaften des Überwachungsbereichs bzw. des Lichtweges hinreichend konstant bleiben. Dies ist jedoch nicht immer der Fall, was zu Fehlerkennungen von Gegenständen oder gar einem Ausfall der Lichtschranke bzw. des Lichttasters führen kann. Beispielsweise können Dunst, Nebel oder starkes Umgebungslicht zu Fehlfunktionen führen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Möglichkeiten bereitzustellen, die eine zuverlässige Funktion einer Lichtschranke oder eines Lichttasters auch bei sich ändernden optischen Eigenschaften des Überwachungsbereichs zulassen.
  • Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren zur Regelung der Sendeintensität eines Lichtsenders einer Lichtschranke oder eines Lichttasters mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Regelung der Sendeintensität eines Lichtsenders einer Lichtschranke oder eines Lichttasters, die bzw. der einen Lichtempfänger umfasst, werden für einen Regelvorgang wiederholt Zyklen mit folgenden Schritten ausgeführt: Aussenden wenigstens eines Prüflichtsignals mit einer vorgegebenen Sendeintensität durch den Lichtsender, Empfangen des Prüflichtsignals mit dem Lichtempfänger, Prüfen, ob das Prüflichtsignal von dem Lichtempfänger verarbeitbar ist, Prüfen eines Abbruchkriteriums für den Regelvorgang in Bezug auf die Verarbeitbarkeit des Prüflichtsignals, und bei Nichterfüllung des Abbruchkriteriums Verändern der Sendeintensität für ein nächstes abzustrahlendes Prüflichtsignal.
  • Die Aufgabe wird weiterhin gelöst durch eine Lichtschranke oder einen Lichttaster mit den Merkmalen des Anspruchs 14.
  • Die erfindungsgemäße Lichtschranke bzw. der erfindungsgemäße Lichttaster umfasst einen Lichtsender, der eine Sendelichtquelle aufweist, deren Sendeintensität steuerbar ist, eine Steuereinheit zur Ansteuerung der Sendelichtquelle und einen Lichtempfänger, der ein Detektionselement für Licht der Sendelichtquelle und eine Signalverarbeitungseinheit zur Auswertung von Empfangssignalen des Detektionselements aufweist, wobei die Signalverarbeitungseinheit zur Übermittlung von Rückmeldesignalen mit der Steuereinheit über eine Rückmeldeverbindung verbunden ist, die Steuereinheit eine mit der Rückmeldeverbindung verbundene Regeleinrichtung aufweist, mit der die Sendeintensität der Sendelichtquelle in Abhängigkeit von Rückmeldesignalen der Signalverarbeitungseinheit regelbar ist, und die Signalverarbeitungseinheit eine Prüfeinrichtung aufweist, mit der prüfbar ist, ob von der Regeleinrichtung zum Zwecke der Regelung ausgelöste Prüflichtsignale der Sendelichtquelle in der Signalverarbeitungseinheit verarbeitbar sind, und mit der je nach Ausgang der Prüfung ein entsprechendes Rückmeldesignal über die Rückmeldeverbindung an die Steuereinheit sendbar ist.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist sowohl für eine Lichtschranke, insbesondere eine Einweg- oder Reflexionslichtschranke, als auch einen Lichttaster anwendbar. Die Lichtschranke bzw. der Lichttaster weisen dabei einen Lichtsender auf, der zur Abgabe von Licht im infraroten und/oder sichtbaren und/oder ultravioletten Wellenlängenbereich ausgebildet ist. Die Sendeintensität des Lichtsenders ist dabei steuerbar. Unter der Sendeintensität wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung bei Lichtsignalen konstanter Stärke die Intensität des ausgesendeten Lichts und bei zeitlich veränderlichen bzw. modulierten Lichtsigralen die maximale Intensität des ausgesendeten Lichts während der Dauer des Signals verstanden. Der Lichtempfänger ist sensitiv für das von dem Lichtsender abgegebene Licht.
  • Die erfindungsgemäße Lichtschranke bzw. der erfindungsgemäße Lichttaster, mit denen das erfindungsgemäße Verfahren durchführbar ist, weisen dementsprechend einen Lichtsender auf, der eine Sendelichtquelle umfasst, deren Sendeintensität mittels der hierzu vorgesehenen Steuereinheit steuerbar ist. Die Sendelichtquelle kann eine im Prinzip beliebige, Licht im infraroten, sichtbaren und/oder ultravioletten Wellenlängenbereich abgebende Einrichtung umfassen, insbesondere eine LED. Weiterhin kann der Lichtsender bzw. die Sendelichtquelle noch fokussierende Elemente aufweisen, mittels derer von der Sendelichtquelle abgegebenes Licht fokussierbar ist. Darüber hinaus können noch Filter vorgesehen sein, um die Abgabe von Licht in einem besonders schmalen Wellenlängenbereich oder mit einer bestimmten Polarisation zu ermöglichen.
  • Die Steuereinheit kann über die Sendeintensität hinaus auch die Signalform von Lichtsignalen steuern.
  • Sie ist zweckmäßig am Ort der Sendelichtquelle angeordnet, kann grundsätzlich aber auch davon räumlich abgesetzt sein, beispielsweise am oder im Lichtempfänger einer Einweglichtschranke.
  • Der Lichtempfänger der erfindungsgemäßen Lichtschranke oder des erfindungsgemäßen Lichttasters umfasst ein Detektionselement für Licht der Sendelichtquelle und eine Signalverarbeitungseinheit zur Auswertung von Empfangssignalen des Detektionselements.
  • Das Detektionselement setzt empfangene Lichtsignale in elektrische Empfangssignale um, die der Signalverarbeitungseinheit zugeführt werden. Bei dem Detektionselement kann es sich insbesondere um Fotowiderstände, Fotodioden oder Fototransistoren handeln, die im Wellenlängenbereich des von der Sendelichtquelle abgegebenen Lichts arbeiten. Zusätzlich können abbildende bzw. fokussierende optische Einrichtungen vorgesehen sein, mittels derer Licht auf das Detektionselement lenkbar bzw. fokussierbar ist, so dass die auf das Detektionselement fallende Lichtmenge erhöhbar und/oder eine räumlich stärker gerichtete Empfangscharakteristik erreichbar ist.
  • Weiterhin kann der Lichtempfänger noch auf Eigenschaften des von dem Lichtsender abgestrahlten Lichts abgestimmte Filterelemente zur Herausfilterung von Licht in einem entsprechenden vorgegebenen Wellenlängenbereich und/oder mit einer entsprechenden vorgegebenen Polarisationsrichtung umfassen, um Einflüsse von Störlicht zu reduzieren.
  • Die Signalverarbeitungseinheit ist zur Auswertung der Empfangssignale des Detektionselements ausgebildet. Je nach Art der verwendeten Signale kann die Signalverarbeitungseinheit als analoge oder digitale Schaltung ausgeführt sein. Bei digitalen Schaltungen ist insbesondere auch die Verwendung von Mikroprozessoren möglich.
  • Zur Regelung der Sendeintensität des Lichtsenders wird bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ein Regelvorgang durchgeführt, bei dem iterativ Zyklen mit mehreren Schritten ausgeführt werden.
  • Zur Durchführung dieses Regelvorgangs weist bei der erfindungsgemäßen Lichtschranke bzw. dem erfindungsgemäßen Lichttaster die über eine Rückmeldeverbindung mit der Signalverarbeitungseinheit verbundene Steuereinheit eine mit der Rückmeldeverbindung verbundene Regeleinrichtung auf, mit der die Sendeintensität der Sendelichtquelle in Abhängigkeit von den Rückmeldesignalen der Signalverarbeitungseinheit regelbar ist. Die Regeleinrichtung kann dabei je nach Art der Rückmeldesignale als analoge oder digitale Schaltung ausgebildet sein. Wird eine digitale Schaltung verwendet, ist sie vorzugsweise programmierbar, um eine einfa the Anpassung an unterschiedlich lange Lichtwege einfach vornehmen zu können.
  • Zunächst wird wenigstens ein Prüflichtsignal mit einer vorgegebenen Sendeintensität durch den Lichtsender ausgesendet. Die Sendeintensität des Prüflichtsignals, dessen Dauer und dessen zeitliche Struktur werden bei der erfindungsgemäßen Lichtschranke bzw. dem erfindungsgemäßen Lichttaster von der Steuereinheit bzw. deren Regeleinrichtung gesteuert.
  • Bei der Ausbreitung des abgestrahlten Prüflichtsignals wird dieses, insbesondere dessen Intensität, entsprechend der Umgebungsbedingungen entlang des Lichtwegs gegebenenfalls verändert, insbesondere geschwächt, und erreicht den Lichtempfänger mit einer durch die Umgebungsbedingungen und die Länge des Lichtwegs bestimmten Empfangsintensität.
  • Wird das Verfahren für einen Lichttaster verwendet, wird zweckmäßigerweise im Lichtweg ein Reflektor mit bekanntem Reflexions- bzw. Remissionsvermögen angeordnet, der die Prüflichtsignale auf den Lichtempfänger lenkt.
  • Dieses Prüflichtsignal wird dann von dem Lichtempfänger empfangen, in dem dann auch geprüft wird, ob das Prüflichtsignal von dem Lichtempfänger verarbeitbar ist.
  • Hierzu weist die Signalverarbeitungseinheit der erfindungsgemäßen Lichtschranke bzw. des erfindungsgemäßen Lichttasters die Prüfeinrichtung auf, mit der die Verarbeitbarkeit prüfbar und ein entsprechendes Rückmeldesignal ausgebbar ist.
  • Ob ein Signal in der Signalverarbeitungseinheit im Sinne der Erfindung verarbeitbar ist, kann sich nach einem oder mehreren vorgegebenen Kriterien richten, die sich unter anderem beispielsweise auf die Empfindlichkeit des Lichtempfängers bzw. des Detektionselements, auf einen Eingangsarbeitsbereich der Signalverarbeitungseinheit für Stärken von von dem Detektionselement abgegebenen und der Signalverarbeitungseinheit zugeführten elektrischen Empfangssignalen, aber auch auf die verwendete Signalform der Prüfsignale beziehen können. Insbesondere kann unter Verarbeitbarkeit auch verstanden werden, dass das Prüfsignal mit einer vorgegebenen Sicherheit verarbeitet werden kann, so dass unter Umständen beispielsweise schwächere, aber von der Signalverarbeitungseinheit noch erkennbare Signale nicht als verarbeitbar im Sinne der Erfindung gelten würden.
  • Danach wird überprüft, ob das wenigstens eine Abbruchkriterium für den Regelvorgang in Bezug auf die Verarbeitbarkeit der Prüflichtsignale erfüllt ist. Das Abbruchkriterium kann dabei die Verarbeitbarkeit des Prüfsignals im aktuellen Zyklus -allein oder auch zusätzlich die Verarbeitbarkeit von Prüfsignalen in einem oder mehreren vorhergehenden Zyklen betreffen.
  • Die Prüfung des Abbruchkriteriums kann bei der erfindungsgemäßen Lichtschranke oder dem erfindungsgemäßen Lichttaster grundsätzlich in der Signalverarbeitungseinheit erfolgen, wird aber zweckmäßigerweise in der Steuereinheit bzw. deren Regeleinrichtung durchgeführt. Im ersten Fall kann die Signalverarbeitungseinheit Rückmeldesignale in Bezug auf den Abbruch und gegebenenfalls das Ergebnis der Verarbeitbarkeitsprü fung an die Steuereinheit senden, andernfalls können auch nur Rückmeldesignale an die Steuereinheit gesendet werden.
  • Wird das Abbruchkriterium nicht erfüllt, wird die Sendeintensität für ein bei einem nächsten Zyklus des Regelvorgangs abzustrahlendes Prüflichtsignal verändert. Die Sendeintensität kann dabei absolut um einen festen Betrag, das heißt nicht im Verhältnis zu der gerade verwendeten Sendeintensität, oder auch einen variablen in einer vorgegebenen Abhängigkeit von der aktuell verwendeten Sendeintensität bestimmten Betrag verändert werden. Der feste wie auch der variable Betrag kann dabei zusätzlich in Abhängigkeit von dem Bereich möglicher Sendeintensitäten des Lichtsenders und einem Arbeitsbereich des Lichtempfängers vorgegeben sein. Insbesondere kann der Betrag auch im Verlaufe des Regelvorgangs verändert werden. Der Regelvorgang wird dann durch Aussenden wenigstens eines weiteren Prüflichtsignals mit der neuen Sendeintensität im nächsten Zyklus fortgesetzt. Die Prüflichtsignale aufeinander folgender Zyklen können dabei gleich oder insbesondere auch voneinander verschieden sein.
  • Ist das Abbruchkriterium erfüllt, kann die Sendeintensität des Lichtsenders in Abhängigkeit von der aktuell verwendeten Sendeintensität des Prüflichtsignals gesetzt und die Regelung beendet werden. Die Sendeintensität des Lichtsenders kann dabei insbesondere auf den aktuell verwendeten Wert gesetzt, das heißt beibehalten, werden. Es ist jedoch auch möglich, aus wenigstens einem zuvor bei dem Regelvorgang verwendeten Wert der Sendeintensität einen neu zu setzenden Wert für die Sendeintensität zu ermitteln. Beispielsweise kann statt der aktuellen Sendeintensität die Sendeintensität aus dem letzten Zyklus verwendet werden. Auch können zur Beschleunigung des Regelvorgangs Extrapolationsverfahren verwendet werden.
  • Nach dem Setzen der Sendeintensität bzw. dem Beibehalten der aktuell verwendeten Sendeintensität wird dann der Regelvorgang abgebrochen und die Regelung beendet.
  • Erfindungsgemäß ist so die Sendeintensität des Lichtsenders einfach, aber effektiv so regelbar, dass bei einem späteren Normalbetrieb, bei dem ein Überwachungsbereich der Lichtschranke bzw. des Lichttasters überwacht wird, die Lichtsignale des Lichtsenders von dem Lichtempfänger verarbeitbar sind. Da die Regelung automatisch erfolgt, sind keine komplizierten oder aufwändigen Justierungen notwendig.
  • Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren und der erfindungsgemäßen Lichtschranke bzw. dem erfindungsgemäßen Lichttaster können nicht nur Veränderungen in der Abstimmung zwischen Lichtsender und Lichtempfänger ausgeglichen werden, die durch Umgebungseinflüsse auf die Ausbreitung von Licht entlang des Lichtweges verursacht sind. Es können darüber hinaus auch gegebenenfalls durch Verschmutzung oder Alterung des Lichtsenders und/oder Lichtempfängers auftretende Veränderungen einfach durch Regelung der Sendeintensität kompensiert werden. Damit ergibt sich eine deutlich erhöhte Funktionssicherheit der erfindungsgemäßen Lichtschranken bzw. Lichttaster.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist sowohl für Einweg- als auch für Reflexionslichtschranken anwendbar. Weiterhin können die erfindungs gemäßen Lichtschranken als Einweg- oder Reflexionslichtschranken ausgebildet sein.
  • Weiterbildungen und bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in der Beschreibung, den Ansprüchen und den Zeichnungen beschrieben.
  • Grundsätzlich kann erfindungsgemäß der Regelvorgang von einer Bedienperson nur im Bedarfsfalle ausgelöst werden. Hierzu kann der Lichtempfänger oder vorzugsweise der Lichtsender eine entsprechende Eingabevorrichtung aufweisen, mit der der Regelvorgang auslösbar ist. Bevorzugt wird der Regelvorgang jedoch automatisch ausgelöst.
  • So ist es bei dem erfindungsgemäßen Verfahren bevorzugt, dass die Regelung in vorgegebenen Zeitabständen durchgeführt wird, wozu die Steuereinheit der erfndungsgemäßen Lichtschranke bzw. des erfindungsgemäßen Lichttasters einen Zeitgeber aufweist und so ausgebildet ist, dass auf Signale des Zeitgebers hin eine Regelung der Sendeintensität mittels der Regeleinrichtung auslösbar ist. Die Größe der vorgegebenen Zeitabstände kann dabei in Abhängigkeit von einer typischen zeitlichen Variabilität der optischen Umgebungseigenschaften im Bereich des Lichtweges bzw. eines Überwachungsbereichs im Lichtweg zwischen Lichtsender und Lichtempfänger, und insbesondere kleiner als typische Zeitintervalle in denen sich diese optischen Umgebungseigenschaften ändern, gewählt sein. Weiterhin können die Zeitabstände auch von typischen Zeitintervallen abhängen, während derer sich die Abstrahleigenschaften des Lichtsenders und/oder die Empfindlichkeit des Lichtempfängers beispielsweise durch Alterung und/oder Verschmutzung der Sendelichtquelle bzw. des Detektionselements ändern.
  • Um die Betriebssicherheit auch bei unvorhergesehenen schnellen Änderungen der Umgebung im Bereich des Lichtweges bzw. des Überwachungsbereichs zu erhöhen, ist es bei dem erfindungsgemäßen Verfahren alternativ oder zusätzlich bevorzugt, dass im Normalbetrieb ausgesendete Signale auf deren Verarbeitbarkeit hin überprüft werden und dass bei einer Feststellung, dass ein empfangenes Signal nicht verarbeitbar ist, ein Regelvorgang ausgelöst wird. Bei der erfindungsgemäßen Lichtschranke bzw. dem erfindungsgemäßen Lichttaster ist es dazu bevorzugt, dass die Signalverarbeitungseinheit eine weitere Prüfeinrichtung aufweist, mittels derer prüfbar ist, ob im Normalbetrieb empfangbare Signale auswertbar sind. Als weitere Prüfeinrichtung kann insbesondere auch die bereits vorhandene Prüfeinrichtung zur Prüfung der Prüflichtsignale verwendet werden. Die Prüfeinrichtung zur Prüfung der Prüflichtsignale muss dann durch die Signalverarbeitungseinheit entsprechend ansteuerbar sein. Unter dem Normalbetrieb wird hierbei der Betrieb der Lichtschranke bzw. des Lichttasters zur Überwachung eines Überwachungsbereichs im Lichtweg zwischen Lichtsender und Lichtempfänger verstanden.
  • Grundsätzlich können sich die Prüfsignale von den Signalen im Normalbetrieb unterscheiden. Es können jedoch auch Prüfsignale verwendet werden, die den Signalen bei Normalbetrieb gleichen, das heißt die gleiche zeitliche Struktur haben, jedoch nicht unbedingt die gleiche Sendeintensität, die erfindungsgemäß während des Regelvorgangs verändert wird. Insbesondere in diesem Fall ist bei dem erfindungsgemäßen Verfahren bevorzugt, dass zu Beginn des Regelvorgangs der Lichtsender ein Initialisierungslichtsignal an den Lichtempfänger aussendet, das den Beginn des Regelvorgangs anzeigt. Bei der erfindungsgemäßen Lichtschranke bzw. dem erfindungsgemäßen Lichttaster sind hierzu die Steuereinheit und die Signalverarbeitungseinheit entsprechend ausgebildet.
  • Grundsätzlich können Prüfsignale beliebiger zeitlicher Struktur verwendet werden. Insbesondere können Prüfsignale mit einer für einen Zyklus des Regelvorgangs konstanten Sendeintensität verwendet werden. Um den Einfluss von Störlicht zu reduzieren, ist es jedoch bevorzugt, dass die Prüflichtsignale gepulst sind. Bei der erfindungsgemäßen Lichtschranke bzw. dem erfindungsgemäßen Lichttaster sind dazu die Steuereinheit und der Lichtsender so ausgebildet, dass bei einem Regelvorgang gepulste Prüflichtsignale abstrahlbar sind. Vorzugsweise sind dann auch die im Normalbetrieb verwendeten Lichtsignale gepulst. Die Verwendung gepulster Signale hat neben einer Reduktion des Einflusses von Störlicht den Vorteil, dass bei einer folgenden digitalen Verarbeitung der gepulsten Signale keine Schwellwerte verwendet werden müssen, die eine Unterbrechung des Lichtwegs definieren, so dass die erfindungsgemäße Lichtschranke bzw. der erfindungsgemäße Lichttaster vergleichsweise unempfindlich gegen Schwankungen der Lichtabsorption entlang des Lichtweges bzw. in dem Überwachungsbereich sind.
  • Die Pulse können hierzu mit einer vorgegebenen Pulsfrequenz getaktet sein. Um gleichzeitig Informationen zwischen Lichtsender und Lichtempfänger übertragen zu können, ist es bevorzugt, dass die Prüflichtsignale Datentelegramme enthalten. Bei der erfindungsgemäßen Lichtschranke bzw. dem erfindungsgemäßen Lichttaster ist es dazu bevorzugt, dass die Steuereinheit und der Lichtsender zur Abgabe und die Signalverarbeitungseinheit zum Empfang von Prüfsignalen in Form von Datentelegrammen ausgebildet sind. Insbesondere ist in diesem Fall eine Steuerung der Signalverarbeitungseinheit durch entsprechende Initialisierungs- oder Prüfsignale des Lichtsenders möglich. Weiterhin können sich die Datentelegramme von Prüfsignalen aufeinander folgender Zyklen des Regelvorgangs unterscheiden.
  • Wie bereits ausgeführt, kann die Prüfung der Verarbeitbarkeit anhand eines oder mehrerer Kriterien erfolgen. Ein wichtiges Kriterium betrifft dabei die Empfangsintensität des Prüflichtsignals bei Empfang durch den Lichtempfänger. Es ist daher bei dem erfindungsgemäßen Verfahren bevorzugt, dass zur Prüfung der Verarbeitbarkeit festgestellt wird, ob eine Empfangsintensität des Prüflichtsignals bei dem Lichtempfänger innerhalb eines vorgegebenen Empfangsintensitätsbereichs liegt.
  • Bei der erfindungsgemäßen Lichtschranke oder bei dem erfindungsgemäßen Lichttaster ist es dazu bevorzugt, dass die Prüfeinrichtung dazu ausgebildet ist, festzustellen, ob eine Empfangsintensität der Prüflichtsignale bei dem Lichtempfänger innerhalb eines vorgegebenen Empfangsintensitätsbereichs liegt. Der Empfangsintensitätsbereich kann dabei insbesondere in Abhängigkeit von dem Empfindlichkeitsbereich des Detektionselements und den Eigenschaften der Signalverarbeitungseinheit gewählt werden. Vorzugsweise wird der Empfangsintensitätsbereich zum einen so gewählt, dass kein Übersteuern von Schaltungselementen in der Signalverarbeitungseinheit auftritt, das eine Weiterverarbeitung der empfangenen Signale erschweren oder verhindern würde. Zum anderen wird bei der Festlegung des Empfangsintensitätsbereichs vorzugsweise ein Schwellwert für ein Erkennen eines Gegenstands berücksichtigt. Die Größe des Schwellwertes kann davon abhängen, bei welcher Empfangsintensität noch eine hinreichend gute Empfangbarkeit des Prüflichtsignals durch das Detektionselement bzw. eine Verarbeitbarkeit in der Signalverarbeitungseinheit gegeben ist.
  • Weiterhin ist es bevorzugt, dass ein Lichtempfänger verwendet wird, der für einen Empfang von Lichtsignalen mit einer Empfangsintensität in einem vorgegebenen Empfangsintensitätsbereich einstellbar ist, und dass zur Prüfung der Verarbeitbarkeit empfangener Prüflichtsignale versucht wird, den Lichtempfänger an vorgegebene Eigenschaften der empfangenen Prüflichtsignale anzupassen. Bei der erfindungsgemäßen Lichtschranke oder dem erfindungsgemäßen Lichttaster ist es hierzu bevorzugt, dass die Signalverarbeitungseinheit eine Empfangsregeleinrichtung aufweist, mittels derer die Signalverarbeitungseinheit für einen Empfang von Lichtsignalen mit einer Empfangsintensität in dem vorgegebenen Empfangsintensitätsbereich einstellbar ist. Hierdurch wird insbesondere eine bessere Einstellung des Lichtempfängers ermöglicht, da der Empfangsintensitätsbereich beispielsweise so eingestellt werden kann, dass die bei dem Regelvorgang schließlich erzielte Empfangsintensität an einem günstigen Arbeitspunkt innerhalb des Empfangsintensitätsbereichs liegt. Die Einstellung des Empfangsintensitätsbereichs kann dabei nur während oder am Ende der Regelung oder insbesondere auch während des Betriebs kontinuierlich erfolgen.
  • Bevorzugt wird hierbei wenigstens bei Beendigung des Regelvorgangs der Lichtempfänger an die Empfangsintensität, die einer am Ende des Regelvorgangs eingeregelten Sendeintensität entspricht, angepasst. Bei der erfindungsgemäßen Lichtschranke bzw. dem erfindungsgemäßen Lichttaster ist es dazu bevorzugt, dass die Empfangsregeleinrichtung mit der Prüfeinrichtung verbunden ist und dass von der Empfangsregeleinrich tung Einstellungen für die Signalverarbeitungseinheit auf ein Signal der Prüfeinrichtung hin setzbar sind. Die Anpassung des Lichtempfängers kann dabei als Beibehaltung derjenigen Einstellungen, die für die am Ende eingeregelte Sendeintensität benutzt wurden, oder aber durch eine nochmalige Anpassung erfolgen. Es wird so eine einfache, aber stark verbesserte Anpassung bzw. Adaption des Lichtempfängers an die gegebenen Umgebungsbedingungen in Verbindung mit der bei dem Regelvorgang erhaltenen Sendeintensität erreicht.
  • Bei der erfindungsgemäßen Lichtschranke bzw. dem erfindungsgemäßen Lichttaster werden zur Regelung Rückmeldesignale, die wie die Prüfsignale analog oder digital und insbesondere auch als Datentelegramme, ausgebildet sein können, über die Rückmeldeverbindung übertragen. Bei der erfindungsgemäßen Lichtschranke oder dem erfindungsgemäßen Lichttaster ist es bevorzugt, dass die Signalverarbeitungseinheit mit der Steuereinheit über eine Rückmeldeleitung verbunden ist. Diese Art der Rückmeldeverbindung für die Übermittlung der Rückmeldesignale ist sehr funktionssicher und hängt insbesondere nicht von den optischen Eigenschaften der Umgebung entlang des Lichtwegs ab.
  • Bei einer anderen Ausführungsform ist es zur Vermeidung elektrischer Kontakte, beispielsweise bei der Verwendung in explosionsgeschützten Bereichen, und zur einfacheren Montage der Lichtschranke bzw. des Lichttasters bevorzugt, dass zur Bereitstellung der Rückmeldeverbindung die Signalverarbeitungseinheit einen Sender für elektromagnetische Strahlung und die Steuereinheit einen entsprechenden Empfänger für elektromagnetische Strahlung aufweist. Grundsätzlich können hierzu Funkverbindungen, beispielsweise im Radiowellenbereich oder im Mikrowellenbe reich verwendet werden. Es ist jedoch besonders bevorzugt, dass als elektromagnetische Strahlung infrarotes, sichtbares oder ultraviolettes Licht verwendet wird, das im Vergleich zu Funkverbindungen besonders gut gerichtet abstrahl- und empfangbar ist, wodurch die Funktionssicherheit erhöht wird. Zur Erreichung einer räumlich flexibleren und vor äußeren Einflüssen geschützteren Führung des Lichts können vorzugsweise Lichtleiter oder Lichtleiterfasern bei der Bereitstellung der Rückmeldeverbindung verwendet werden.
  • Die eigentliche Regelung erfolgt durch die Veränderung der Sendeintensität in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Prüfung auf Verarbeitbarkeit und dem Abbruchkriterium, was bei der erfndungsgemäßen Lichtschranke bzw. dem erfindungsgemäßen Lichttaster in der Regeleinrichtung der Steuereinheit geschieht.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird als Abbruchkriterium verwendet, ob während des Regelvorgangs die Prüfung erstmals ergeben hat, dass das Prüfsignal verarbeitbar ist. Hierdurch ergibt sich eine besonders schnelle Regelung.
  • Bei einer anderen Ausführungsform ist es bevorzugt, dass die Sendeintensität entweder ausgehend von einem vorgegebenen Minimalwert nur vergrößert oder ausgehend von einem vorgegebenen Maximalwert nur verkleinert wird, und dass als Abbruchkriterium verwendet wird, dass nach Feststellung einer Verarbeitbarkeit eines Prüfsignals in einem vorhergehenden Zyklus die Prüfung ergibt, dass das Prüfsignal nicht verarbeitbar ist. Bei dieser Ausführungsform wird gewissermaßen ein Bereich von Sendeintensitäten durchlaufen, für die Prüflichtsignale verarbeitbar sind.
  • Als Sendeintensität kann dann zum Schluss eine Sendeintensität gesetzt werden, bei der ein Prüflichtsignal als verarbeitbar erkannt wurde.
  • Hierzu ist die Regeleinrichtung der erfindungsgemäßen Lichtschranke oder des erfindungsgemäßen Lichttasters bevorzugt dazu ausgebildet, zu Beginn eines Regelvorgangs die Sendeintensität auf einen vorgegebenen Wert zu setzen und auf Rückmeldesignale der Signalverarbeitungseinheit hin die Sendeintensität in einer vorgegebenen Richtung zu ändern.
  • Der Minimalwert kann dabei in Abhängigkeit von der Empfindlichkeit des Lichtempfängers des Detektionselements des Lichtempfängers und gegebenenfalls von Eigenschaften der Sendelichtquelle gewählt werden. Bei dieser Art der Regelung kann ein häufiges Übersteuern der Signalverarbeitungseinheit bei Auftreten von Prüflichtsignalen mit einer Empfangsintensität oberhalb des vorgegebenen Empfangsintensitätsbereichs vermieden werden.
  • Um eine möglichst schnelle und einfache Regelung erreichen zu können, ist es dabei besonders bevorzugt, dass die Sendeintensität zu Beginn des Regelvorgangs auf einen Maximalwert gesetzt wird, und dass auf entsprechende Rückmeldesignale hin die Sendeintensität herabgesetzt wird. Hierzu ist die Regeleinrichtung der erfindungsgemäßen Lichtschranke oder des erfindungsgemäßen Lichttasters bevorzugt dazu ausgebildet, zu Beginn eines Regelvorgangs die Sendeintensität auf einen Maximalwert zu setzen und auf Rückmeldesignale der Signalauswerteeinheit hin die Sendeintensität herabzusetzen. Als Maximalwert kann insbesondere die maximale Sendeintensität des Lichtsenders bzw. der Sendelichtquelle gewählt werden.
  • Insbesondere kann ausgehend von einer maximalen Sendeintensität der Sendelichtquelle die Sendeintensität in einem oder mehreren Zyklen des Regelvorgangs so herabgesetzt werden, dass ein Übersteuern der Signalverarbeitungseinheit nicht mehr auftritt. Sollen möglichst geringe Sendeintensitäten verwendet werden, kann die Reduktion der Sendeintensität so lange erfolgen, bis eine untere Schwelle für die Empfangsintensität des Prüflichtsignals unterschritten wird.
  • Weiterhin ist es bevorzugt, dass ein Regelbereich von Sendeintensitäten vorgegeben wird, und dass der Regelvorgang abgebrochen wird, wenn die bei dem Regelvorgang zu verwendenden Sendeintensitäten außerhalb des Regelbereichs liegen. Besonders bevorzugt kann dann ein entsprechendes Fehlersignal von dem Lichtsender oder dem Lichtempfänger ausgegeben werden, das anzeigt, dass der Regelvorgang erfolglos war. Zweckmäßigerweise ist der Regelbereich nach oben hin durch die maximal von dem Lichtsender abstrahlbare Sendeintensität begrenzt.
  • Weiterhin ist es bei dem erfindungsgemäßen Verfahren bevorzugt, dass während eines Normalbetriebs nach einem abgeschlossenen Regelvorgang in vorgegebenen Zeitabständen von dem Lichtsender Datentelegramme ausgesendet werden, dass geprüft wird, ob Datentelegramme in den vorgegebenen Zeitabständen empfangen werden, dass eine Unterbrechung des Lichtwegs festgestellt wird, wenn während einer einer vorgegebenen ersten Anzahl von aufeinander folgenden Datentelegrammen entsprechenden Zeit keine Datentelegramme empfangen wurden, und dass eine Kontinuität des Lichtwegs festgestellt wird, wenn eine vorgegebene zweite Anzahl von aufeinander folgenden Datentelegrammen empfangen wird.
  • Bei der erfindungsgemäßen Lichtschranke oder dem erfindungsgemäßen Lichttaster ist dazu bevorzugt, dass die Steuereinheit so ausgebildet ist, dass während eines Normalbetriebs in vorgegebenen Zeitabständen von der Sendelichtquelle Lichtsignale mit Datentelegrammen abgebbar sind, und dass der Lichtempfänger eine mit der Signalverarbeitungseinheit verbundene Auswerteeinheit aufweist, mit der auf erste Signale der Signalverarbeitungseinheit hin, die einem Lichtempfang eines Lichtsignals mit einem Datentelegramm entsprechen, ein Unterbrechungssignal ausgebbar ist, wenn der Auswerteeinheit eine vorgegebene erste Anzahl von aufeinander folgenden ersten Signalen zugeführt ist, und mit der auf empfangene Lichtsignale mit Datentelegramme entsprechende zweite Signale der Signalverarbeitungseinheit hin ein Kontinuitätssignal ausgebbar ist, wenn der Auswerteeinheit eine vorgegebene zweite Anzahl aufeinander folgender zweiter Signale zugeführt ist.
  • Die Zeitabstände werden dabei zweckmäßigerweise in Abhängigkeit von den Zeitskalen vorgegeben, auf denen Veränderungen in dem Überwachungsbereich auftreten können. Insbesondere können sie kleiner gewählt werden als die kleinste Zeit, innerhalb derer typischerweise ein Gegenstand in den Überwachungsbereich eintritt oder diesen verlässt. Besonders bevorzugt werden Zeitabstände kleiner als 0,01 s verwendet. Weiterhin werden nur solche empfangenen Datentelegramme berücksichtigt, deren Inhalt dem zu erwartenden Inhalt von Datentelegrammen bei einer normalen Übertragung entspricht.
  • Hierdurch wird eine hohe Sicherheit der Erkennung einer Unterbrechung des Lichtweges erzielt. Dabei können die erste Anzahl aufeinander folgen der Datentelegramme und die zweite Anzahl aufeinander folgender Datentelegramme verschieden oder auch gleich gewählt sein. Die Anzahl selbst kann jeweils insbesondere in Abhängigkeit von den Zeitabständen und einer gewünschten Sicherheit einer Erkennung eines Eintritts eines Gegenstands in einen Überwachungsbereich gewählt werden.
  • Die Erfindung wird nun weiter beispielhaft anhand der einzigen Figur erläutert, die schematisch eine Lichtschranke nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zeigt.
  • In der Figur weist eine Einweglichtschranke zur Überwachung eines Überwachungsbereichs 10 einen Lichtsender 12 und einen Lichtempfänger 14 auf, die über eine Rückmeldeleitung 16 miteinander verbunden sind.
  • Der Lichtsender 12 umfasst in einem Gehäuse eine Steuereinheit 18 und eine mit der Steuereinheit 18 verbundene und von dieser angesteuerte, in der Figur nur schematisch gezeigte Sendelichtquelle 20, die eine Infrarot-LED und eine Fokussierungsoptik zur Bündelung des von der Infrarot-LED abgegebenen Lichts umfasst.
  • Der Lichtempfänger 14 umfasst als Detektionselement 22 für von der Sendelichtquelle 20 abgegebenes Infrarotlicht einen Fototransistor, der in dem Wellenlängenbereich arbeitet, in dem die Sendelichtquelle Infrarotlicht abstrahlt, eine Signalverarbeitungseinheit 24, deren Eingang mit dem Detektionselement 22 verbunden ist, und eine Auswerteeinheit 26, deren Eingang mit einem Ausgang der Signalverarbeitungseinheit 24 verbunden ist. Der Ausgang der Signalverarbeitungseinheit 24 ist weiterhin mit der Rückmeldeleitung 16 verbunden.
  • Die Sendelichtquelle 20 und das Detektionselement 22 sind so aufeinander ausgerichtet, dass von der Sendelichtquelle 20 abgegebenes Infrarotlicht entlang des Überwachungsbereichs 10 gestrahlt und von dem Detektionselement 22 empfangbar ist.
  • Die Steuereinheit 18 ist zur Ansteuerung der Sendelichtquelle 20 ausgebildet und weist neben in der Figur nicht ausdrücklich gezeigten Einrichtungen zur Ansteuerung der Sendelichtquelle 20 im Normalbetrieb, in dem der Überwachungsbereich 10 überwacht wird, zur Regelung der Sendeintensität der Sendelichtquelle 20 eine Regeleinrichtung 28 und einen Zeitgeber 30 auf. Dabei ist die Regeleinrichtung 28 mit der Rückmeldeleitung 16 verbunden und zum Empfang von Rückmeldesignalen der Signalverarbeitungseinheit 24 ausgebildet.
  • Die Signalverarbeitungseinheit 24 dient der Aufbereitung von Empfangssignalen des Detektionselements 22, die durch Umsetzung von von dem Detektionselement 22 empfangenen Lichtsignalen der Sendelichtquelle 20 erhalten wurden. Hierzu weist sie in der Figur nicht explizit gezeigten Einrichtungen zur Signalaufbereitung auf, mit denen Signale mit Pegeln in einem einstellbaren Arbeitsbereich verarbeitbar sind. In Verbindung mit einer Kennlinie des Detektionselements 22, die den Zusammenhang zwischen der auf das Detektionselement 22 auftreffender Lichtleistung und dem entsprechenden Pegel des entsprechenden von dem Detektionselement 22 abgegebenen elektrischen Signals wiedergibt, ergibt sich so ein einstellbarer Empfangsintensitätsbereich für von dem Lichtempfänger 14 verarbeitbare Lichtsignale.
  • Weiterhin weist die Signalverarbeitungseinheit 24 eine Prüfeinrichtung 32, eine Empfangsregeleinrichtung 34 und eine Erkennungseinrichtung 36 auf, mittels derer verschiedene vorgegebene Lichtsignaltypen bzw. entsprechende Typen von Empfangssignalen unterscheidbar sind.
  • Die Erkennungseinrichtung 36 steuert in Abhängigkeit von dem Typ des Empfangsignals die Prüfeinrichtung 32 und die Empfangsregeleinrichtung 34 an und übermittelt an diese gegebenenfalls die elektrischen Signale.
  • Die Prüfeinrichtung 32 ist dabei dazu ausgebildet, Prüfsignale, die der Signalverarbeitungseinheit 24 von dem Detektionselement 22 zugeführt wurden, auf ihre Verarbeitbarkeit hin zu überprüfen, ein entsprechendes Rückmeldesignal zu erzeugen und über die Rückmeldeleitung 16 der Steuereinheit 18 zuzuführen. Hierzu ist die Prüfeinrichtung 32 mit der Rückmeldeleitung 16 verbunden.
  • Die Auswerteeinheit 26 ist dazu ausgebildet, im Normalbetrieb eine Unterbrechung des Lichtweges bzw. das Vorhandensein eines Gegenstands in dem Überwachungsbereich 10 anhand von Ausgangssignalen der Signalverarbeitungseinheit 24 festzustellen und über einen Ausgang entsprechende Unterbrechungs- bzw. Kontinuitätssignale auszugeben.
  • Die Steuereinheit 18 mit der Regeleinrichtung 28 und dem Zeitgeber 30, die Signalverarbeitungseinheit 24 mit der Prüfeinrichtung 32 und der Empfangsregeleinrichtung 34 sowie die Auswerteeinheit 26 sind weiterhin dazu ausgebildet, wie im Folgenden beschrieben, in einer Normalbetriebsart und einer Regelbetriebsart zu arbeiten.
  • In diesen Betriebsarten werden die Signale jeweils in digitaler Form als Datentelegramme übertragen, so dass die Steuereinheit 18 mit der Regeleinrichtung 28, die Signalverarbeitungseinheit 24 mit der Prüfeinrichtung 32, der Empfangsregeleinrichtung 36 und der Erkennungseinrichtung 36 sowie die Auswerteeinheit 26 zur Verarbeitung entsprechender digitaler Signale ausgebildet sind.
  • In der Normalbetriebsart, bei der der Überwachungsbereich 10 überwacht wird, erzeugt die Steuereinheit 18 ein Überwachungsdatentelegrammfär den Normalbetrieb und steuert die Sendelichtquelle 20 entsprechend an, die dann das Datentelegramm als gepulstes Überwachungslichtsignal einer in der Steuereinheit 12 gesetzten Sendeintensität durch den Überwachungsbereich 10 aussendet. Die Datentelegramme werden dabei in vorgegebenen Zeitabständen von beispielsweise 0,005 s periodisch abgestrahlt.
  • Das Detektionselement 22 empfängt das Überwachungslichtsignal, das nach Durchquerung des Überwachungsbereichs 10 nun eine je nach Eigenschaften des Überwachungsbereichs von der Sendeintensität abweichende Empfangsintensität aufweist, und setzt es in ein elektrisches, ein dem Datentelegramm des Lichtsignals entsprechendes Empfangssignal um, das der Signalverarbeitungseinheit 24 zugeführt wird.
  • In der Signalverarbeitungseinheit 24 werden die von dem Detektionselement 22 empfangenen Signale aufbereitet und daraufhin untersucht, ob der Lichtweg zwischen der Sendelichtquelle 20 und dem Detektionselement 22 unterbrochen ist.
  • Dazu wird zunächst überprüft, ob in den vorgegebenen Zeitabständen Lichtsignale von dem Detektionselement 22 empfangen wurden. Ist dies der Fall, wird zum anderen in der Erkennungseinrichtung 36 überprüft, ob ein empfangenes Datentelegramm dem vorgegebenen, im Normalbetrieb verwendeten Überwachungsdatentelegramm entspricht.
  • Bei positivem Ausgang beider Prüfungen wird ein Datentelegramm erzeugt, das den Empfang eines Überwachungsdatentelegramms des Lichtsenders 12 anzeigt, und der Auswerteeinheit 26 zugeführt.
  • Ist wenigstens eine der beiden Bedingungen nicht erfüllt, wird ein Datentelegramm erzeugt, das anzeigt, dass die Lichtstrecke unterbrochen wurde, und an die Auswerteeinheit 26 übermittelt.
  • An dem Ausgang der Auswerteeinheit 26 liegt entweder ein Kontinuitätssignal, das anzeigt, dass sich kein Gegenstand in dem Überwachungsbereich 10 befindet, dass heißt, dass der Lichtweg zwischen Sendelichtquelle 20 und Detektionselement 22 nicht unterbrochen ist, oder ein Unterbrechungssignal an, das anzeigt, dass sich ein Gegenstand in dem Überwachungsbereich 10 befindet und der Lichtweg zwischen der Lichtquelle 20 und Detektionselement 22 unterbrochen ist.
  • Ein Wechsel zwischen diesen beiden Zuständen erfolgt nur, wenn eine vorbestimmte Anzahl, zum Beispiel 10, aufeinander folgende Datentelegramme der Signalverarbeitungseinheit 24 anzeigen, dass entweder jeweils die Lichtstrecke unterbrochen war bzw. ist, oder dass jeweils Überwachungslichtsignale der Steuereinheit 18 empfangen wurden. Auf diese Weise ergibt sich eine sehr sichere Erkennung einer Unterbrechung des Lichtweges bzw. der Präsenz eines Gegenstands in dem Überwachungsbereich 10 oder eines nicht unterbrochenen Lichtweges.
  • Die Normalbetriebsart wird in regelmäßigen Zeitabständen unterbrochen, um eine Regelung der Sendeintensität der Sendelichtquelle 20 in Abhängigkeit von den optischen Eigenschaften in dem Überwachungsbereich 10 sowie den Eigenschaften der Sendelichtquelle 20 und des Detektionselements 22 durchzuführen.
  • Hierzu wird von der Regeleinrichtung 28 auf Signale des Zeitgebers 30 hin zum Beispiel alle fünf Minuten ein Regelvorgang eingeleitet. Die Regeleinrichtung 28 veranlasst dann die Steuereinheit 18, in festgelegten Zeitintervallen, die im Beispiel denen zwischen aufeinander folgenden Überwachungslichtsignalen entsprechen, an den Lichtempfänger 14 Initialisierungslichtsignale in Form von Initialisierungsdatentelegrammen zu übersenden, die den Befehl enthalten, eine Regelung einzuleiten.
  • Die Erkennungseinrichtung 36 ist dazu ausgebildet, elektrische Signale des Detektionselements 22, die Überwachungsdatentelegrammen entsprechen, von elektrischen Signalen zu unterscheiden, die Initialisierungslichtsignalen der Steuereinheit 18 entsprechen. Bei Empfang und Erkennung eines solchen Initialisierungslichtsignals durch die Signalverarbeitungseinheit 24 wird über die Rückmeldeleitung 16 ein Bestätigungsdatentelegramm an die Steuereinheit 18 und hierin an die Regeleinrichtung 28 übermittelt, das anzeigt, dass die Signalverarbeitungseinheit 24 eine Durchführung eines Regelvorgangs erwartet.
  • Auf dieses Signal hin veranlasst die Regeleinrichtung 28 die Steuereinheit 18 dazu, die Sendeintensität der Sendelichtquelle 20, das heißt der darin enthaltenen LED, auf einen maximal möglichen Wert zu setzen, und wiederum in den gleichen Zeitabständen wie zwischen den Initialisierungslichtsignalen Prüflichtsignale mit Prüfdatentelegrammen an das Detektionselement 22 zu senden, die anzeigen, dass die Leistung der LED 100 % der maximal möglichen Leistung beträgt.
  • Das Detektionselement 22 empfängt diese Prüflichtsignale und setzt sie in Empfangssignale um, die der Signalverarbeitungseinheit 24 zugeführt werden. Nach in der Erkennungseinrichtung 36 erkannt wurde, dass diese Empfangssignale Prüflichtsignalen entsprechen, werden die Empfangssignale der Empfangsregeleinrichtung 34 zugeführt.
  • Die Empfangsregeleinrichtung 34 versucht daraufhin, die Signalverarbeitungseinheit 24 auf die von dem Detektionselement 22 empfangene Empfangsintensität derart anzupassen, dass ein Arbeitspunkt der Signalverarbeitungseinheit 24 möglichst nahe bei einer der Empfangsintensität entsprechenden Stärke des Empfangssignals des Detektionselements 22 liegt.
  • Gelingt dies nicht, da ein Übersteuern der Signalverarbeitungseinheit 24 auftritt, veranlasst die Empfangsregeleinrichtung 34 die Prüfeinrichtung 32 dazu, über die Rückmeldeleitung 16 ein Datentelegramm an die Steuereinheit 12 zu senden, das anzeigt, dass die Sendeintensität zu groß ist.
  • Dieses Rückmeldesignal wird der Regeleinrichtung 28 zugeführt, die daraufhin mittels der Steuereinheit 18 die Sendeintensität der Sendelichtquelle 20 um 5 % des aktuellen Wertes reduziert und wiederum Prüflicht signale mit Prüfdatentelegrammen, die Informationen über die gerade eingestellte Sendelichtintensität enthalten, an das Detektionselement 22 übermitteln.
  • Es wird nun mittels der Prüfeinrichtung 32, wie zuvor festgestellt, ob die empfangenen Prüflichtsignale bzw. die diesen entsprechenden elektrischen Signale des Detektionselements 22 nach dem Versuch einer Anpassung mittels der Empfangsregeleinrichtung 34 in der Signalverarbeitungseinheit 24 verarbeitbar sind.
  • Der Regelvorgang wird nun zyklisch solange fortgesetzt, bis die Signalverarbeitungseinheit 24 bzw. die Prüfeinrichtung 32 feststellt, dass entweder ein erwartetes Prüflichtsignal nicht von dem Detektionselement 22 empfangen wurde oder dass die Empfangslichtintensität eines empfangenen Prüflichtsignals nicht ausreicht, um in dem Lichtempfänger 14 verarbeitet zu werden. Die Prüfeinrichtung 32 sendet dann ein entsprechendes Datentelegramm über die Rückmeldeleitung 16 an die Steuereinheit 18 bzw. die Regeleinrichtung 28, die daraufhin die Sendeintensität der LED der Sendelichtquelle 20 mittels der Steuereinheit 18 wieder auf den in dem vorhergehenden Zyklus verwendeten Wert anhebt. Weiterhin sendet die Regeleinrichtung 28 Datentelegramme aus, die anzeigen, dass der Regelvorgang abgeschlossen ist.
  • Diese Datentelegramme werden als Prüflichtsignale von der Sendelichtquelle 20 an das Detektionselement 22 übermittelt, dort in entsprechende Empfangssignale umgesetzt und der Signalverarbeitungseinheit 24 zugeführt. In der Erkennungseinrichtung 36 werden diese Datentelegramme erkannt und die Empfangsregeleinrichtung 34 wird dazu veranlasst, die Empfindlichkeit der Signalverarbeitungseinheit 24 auf die neue Sendeintensität einzustellen.
  • Weiterhin sendet nach Abschluss dieser Einstellung die Prüfeinrichtung 32 über die Rückmeldeleitung 16 ein Rückmeldesignal, das anzeigt, dass die Anpassung der Signalverarbeitungseinheit 24 erfolgreich angepasst wurde.
  • Dieses Rückmeldesignal wird von der Regeleinrichtung 28 empfangen, die daraufhin die Regelung abbricht und die Steuereinheit 12 dazu veranlasst, im Normalbetrieb in regelmäßigen Abständen mit der nun eingestellten Sendelichtintensität Überwachungslichtsignale mit Überwachungsdatentelegrammen abzustrahlen.
  • Wird nach Erreichen einer vorgegebenen Anzahl von Zyklen, im Beispiel zwanzig, bei keinem der Prüfsignale eine Verarbeitbarkeit festgestellt, wird der Regelvorgang abgebrochen und von der Steuereinheit 18 ein Fehlersignal über einen in der Figur nicht gezeigten Ausgang ausgegeben.
  • Es wird so eine automatische und sehr einfache Regelung der Sendelichtintensität der Sendelichtquelle 20 erreicht, die eine sichere Funktion der Lichtschranke gewährleistet.
  • 10
    Überwachungsbereich
    12
    Lichtsender
    14
    Lichtempfänger
    16
    Rückmeldeleitung
    18
    Steuereinheit
    20
    Sendelichtquelle
    22
    Detektionselement
    24
    Signalverarbeitungseinheit
    26
    Auswerteeinheit
    28
    Regeleinrichtung
    30
    Zeitgeber
    32
    Prüfeinrichtung
    34
    Empfangsregeleinrichtung
    36
    Erkennungseinrichtung

Claims (25)

  1. Verfahren zur Regelung der Sendeintensität eines Lichtsenders (12) einer Lichtschranke oder eines Lichttasters, die bzw. der einen Lichtempfänger (14) umfasst, bei dem für einen Regelvorgang wiederholt Zyklen mit folgenden Schritten ausgeführt werden: Aussenden wenigstens eines Prüflichtsignals mit einer vorgegebenen Sendeintensität durch den Lichtsender (12), Empfangen des Prüflichtsignals mit dem Lichtempfänger (14), Prüfen, ob das Prüflichtsignal von dem Lichtempfänger (14) verarbeitbar ist, Prüfen eines Abbruchkriteriums für den Regelvorgang in Bezug auf die Verarbeitbarkeit des Prüflichtsignals, und bei Nichterfüllung des Abbruchkriteriums Verändern der Sendeintensität für ein nächstes abzustrahlendes Prüflichtsignal.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelung in vorgegebenen Zeitabständen durchgeführt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Normalbetrieb ausgesendete Signale auf deren Verarbeitbarkeit hin überprüft werden und dass bei einer Feststellung, dass ein empfangenes Signal nicht verarbeitbar ist, ein ein Regelvorgang ausgelöst wird.
  4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zu Beginn des Regelvorgangs der Lichtsender (12) ein Initialisierungslichtsignal an den Lichtempfänger (14) aussendet, das den Beginn des Regelvorgangs anzeigt.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüflichtsignale gepulst sind.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüflichtsignale Datentelegramme enthalten.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Prüfung der Verarbeitbarkeit festgestellt wird, ob eine Empfangsintensität des Prüflichtsignals bei dem Lichtempfänger (14) innerhalb eines vorgegebenen Empfangsintensitätsbereichs liegt.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Lichtempfänger (14) verwendet wird, der für einen Empfang von Lichtsignalen mit einer Empfangsintensität in einem vorgegebenen Empfangsintensitätsbereich einstellbar ist, und dass zur Prüfung der Verarbeitbarkeit empfangener Prüflichtsignale versucht wird, den Lichtempfänger (14) an vorgegebene Eigenschaften der empfangenen Prüflichtsignale anzupassen.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens bei Beendigung des Regelvorgangs der Lichtempfänger (14) an die Empfangsintensität, die einer am Ende des Regelvorgangs eingeregelten Sendeintensität entspricht, angepasst wird.
  10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Abbruchkriterium verwendet wird, ob während des Regelvorgangs die Prüfung erstmals ergeben hat, dass das Prüfsignal veraxbeitbar ist.
  11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sendeintensität entweder ausgehend von einem vorgegebenen Minimalwert nur vergrößert oder ausgehend von einem vorgegebenen Maximalwert nur verkleinert wird, und dass als Abbruchkriterium verwendet wird, dass nach Feststellung einer Verarbeitbarkeit eines Prüfsignals in einem vorhergehenden Zyklus die Prüfung ergibt, dass das Prüfsignal nicht verarbeitbar ist.
  12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sendeintensität zu Beginn des Regelvorgangs auf einen Maximalwert gesetzt wird, und dass auf entsprechende Rückmeldesignale hin die Sendeintensität herabgesetzt wird.
  13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass während eines Normalbetriebs nach einem abgeschlossenen Regelvorgang in vorgegebenen Zeitabständen von dem Lichtsender (12) Datentelegramme ausgesendet werden, dass geprüft wird, ob Datentelegramme in den vorgegebenen Zeitabständen empfangen werden, dass eine Unterbrechung des Lichtwegs festgestellt wird, wenn während einer einer vorgegebenen ersten Anzahl von aufeinander folgenden Datentelegrammen entsprechenden Zeit keine Datentelegramme empfangen wurden, und dass eine Kontinuität des Lichtwegs festgestellt wird, wenn eine vorgegebene zweite Anzahl von aufeinander folgenden Datentelegrammen empfangen wird.
  14. Lichtschranke oder Lichttaster mit einem Lichtsender (12), der eine Sendelichtquelle (20) aufweist, einer Steuereinheit (18) zur Ansteuerung der Sendelichtquelle (20) und einem Lichtempfänger (14), der ein Detektionselement (22) für Licht der Sendelichtquelle (20) und eine Signalverarbeitungseinheit (24) zur Auswertung von Empfangssignalen des Detektionselements (22) aufweist, wobei die Signalverarbeitungseinheit (24) zur Übermittlung von Rückmeldesignalen mit der Steuereinheit (18) über eine Rückmeldeverbindung (16) verbunden ist, die Steuereinheit (18) eine mit der Rückmeldeverbindung (16) verbundene Regeleinrichtung (28) aufweist, mit der die Sendeintensität der Sendelichtquelle (20) in Abhängigkeit von Rückmeldesignalen der Signalverarbeitungseinheit (24) regelbar ist, und die Signalverarbeitungseinheit (24) eine Prüfeinrichtung (32) aufweist, mit der prüfbar ist, ob von der Regeleinrichtung (28) zum Zwecke der Regelung ausgelöste Prüflichtsignale der Sendelichtquelle (20) in der Signalverarbeitungseinheit (24) verarbeitbar sind, und mit der je nach Ausgang der Prüfung ein entsprechendes Rückmeldesignal über die Rückmeldeverbindung (16) an die Steuereinheit (18) sendbar ist.
  15. Lichtschranke oder Lichttaster nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (18) einen Zeitgeber (30) aufweist und so ausgebildet ist, dass auf Signale des Zeitgebers (30) hin eine Regelung der Sendeintensität mittels der Regeleinrichtung (28) auslösbar ist.
  16. Lichtschranke oder Lichttaster nach Anspruch 14 oder 15 dadurch gekennzeichnet, dass die Signalverarbeitungseinheit (24) eine weitere Prüfeinrichtung aufweist, mittels derer prüfbar ist, ob im Normalbetrieb empfangbare Signale auswertbar sind.
  17. Lichtschranke oder Lichttaster nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (18) und der Lichtsender (12) so ausgebildet sind, dass bei einem Regelvorgang gepulste Prüflichtsignale abstrahlbar sind.
  18. Lichtschranke oder Lichttaster nach einem der Ansprüche 14 bis 17 dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (18) und der Lichtsender (12) zur Abgabe und die Signalverarbeitungseinheit (24) zum Empfang von Prüfsignalen in Form von Datentelegrammen ausgebildet sind.
  19. Lichtschranke oder Lichttaster nach einem der Ansprüche 14 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfeinrichtung (32) dazu ausgebildet ist, festzustellen, ob eine Empfangsintensität der Prüflichtsignale bei dem Lichtempfänger (14) innerhalb eines vorgegebenen Empfangsintensitätsbereichs liegt.
  20. Lichtschranke oder Lichttaster nach einem der Ansprüche 14 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalverarbeitungseinheit (24) eine Empfangsregeleinrichtung (34) aufweist, mittels derer die Signalverarbeitungseinheit (24) für einen Empfang von Lichtsignalen mit einer Empfangsintensität in dem vorgegebenen Empfangsintensitätsbereich einstellbar ist.
  21. Lichtschranke oder Lichttaster nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsregeleinrichtung (34) mit der Prüfeinrichtung (32) verbunden ist, und dass von der Empfangsregeleinrichtung (34) Einstellungen für die Signalverarbeitungseinheit (24) auf ein Signal der Prüfeinrichtung (32) hin setzbar sind.
  22. Lichtschranke oder Lichttaster nach einem der Ansprüche 14 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalverarbeitungseinheit (24) mit der Steuereinheit (18) über eine Rückmeldeleitung (16) verbunden ist.
  23. Lichtschranke oder Lichttaster nach einem der Ansprüche 14 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bereitstellung der Rückmeldeverbindung (16) die Signalverarbeitungseinheit (24) einen Sender für elektromagnetische Strahlung und die Steuereinheit (18) einen entsprechenden Empfänger für elektromagnetische Strahlung aufweist.
  24. Lichtschranke oder Lichttaster nach einem der Ansprüche 14 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Regeleinrichtung (28) dazu ausgebildet ist, zu Beginn eines Regelvorgangs die Sendeintensität auf einen vorgegebenen Wert zu setzen und auf Rückmeldesignale der Signalverarbeitungseinheit (24) hin die Sendeintensität in einer vorgegebenen Richtung zu ändern..
  25. Lichtschranke oder Lichttaster nach einem der Ansprüche 14 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (18) so ausgebildet ist, dass während eines Normalbetriebs in vorgegebenen Zeitabständen von der Sendelichtquelle (20) Lichtsignale mit Datentelegrammen abgebbar sind, und dass der Lichtempfänger (14) eine mit der Signalverarbeitungseinheit (24) verbundene Auswerteeinheit (26) aufweist, mit der auf erste Signale der Signalverarbeitungseinheit (24), die einem Nichtempfang eines Lichtsignals mit einem Datentelegramm entsprechen, hin ein Unterbrechungssignal ausgebbar ist, wenn der Auswerteeinheit (26) eine vorgegebene erste Anzahl von aufeinanderfolgenden ersten Signalen zugeführt ist, und mit der auf empfangene Lichtsignale mit Datentelegrammen entsprechende zweite Signale der Signalverarbeitungseinheit (24) hin ein Kontinuitätssignal ausgebbar ist, wenn der Auswerteeinheit (26) eine vorgegebene zweite Anzahl aufeinanderfolgender zweiter Signale zugeführt ist.
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