DE1023991B - Hebe-Schwing-Fluegelfenster - Google Patents
Hebe-Schwing-FluegelfensterInfo
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- DE1023991B DE1023991B DEST7940A DEST007940A DE1023991B DE 1023991 B DE1023991 B DE 1023991B DE ST7940 A DEST7940 A DE ST7940A DE ST007940 A DEST007940 A DE ST007940A DE 1023991 B DE1023991 B DE 1023991B
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- DE
- Germany
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- wing
- attached
- pin
- bearing
- bearing half
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- Pending
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D7/00—Hinges or pivots of special construction
- E05D7/08—Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions
- E05D7/082—Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions the pivot axis of the wing being situated at a considerable distance from the edges of the wing, e.g. for balanced wings
- E05D7/083—Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions the pivot axis of the wing being situated at a considerable distance from the edges of the wing, e.g. for balanced wings with a fixed pivot axis
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Hinges (AREA)
Description
Das Zusatzpatent 959 441 betrifft ein Hebe· Schwing-Flügelfenster mit einem um eine mittlere'
waagerechte Achse schwingbaren, mittels einer Vorrichtung über eine untere Abdichtleiste heb- und
senkbaren Flügel mit Lagern, die aus einer am Gestänge der Hebevorrichtung und einer am Flügel angebrachten
Hälfte und aus einem die beiden Hälften verbindenden Lagerbolzen bestehen, wobei eine der
beiden oder beide am Flügel angebrachten Lagerhälften an ihrem Kragen mehrere Kerben od. dgl.
aufweisen, von denen jeweils eine beim Senken des Flügels mit der nach oben gerichteten Schneide eines
am Blendrahmen angebrachten Auslegearmes derart zum Eingriff kommt, daß der Flügel in der jeweiligen
Öffnungsstellung gehalten wird.
Bei dieser Art von Hebe-Schwing-Flügelfenstern
hat es sich herausgestellt, daß es in den meisten Fällen zweckmäßig ist, wenn noch eine weitere Einrichtung
vorgesehen wird,, die es ermöglicht, den gehobenen Flügel in einer bestimmten Öffnungsstellung,
beispielsweise nach einer Schwenkung von etwa 30°, zu halten, ohne daß zu diesem Zweck der geöffnete
Flügel gesenkt werden muß. Die Erfindung betrifft eine derartige Einrichtung. Sie kann ausrückbar oder
auch so eingerichtet sein, daß sie sich beim Zurückschwenken oder beim weiteren Schwenken des Flügels
selbsttätig auslöst. Es genügt, wenn nur an einem Lager eine derartige Einrichtung vorgesehen wird.
Es sind zwar schon Fenster bekanntgeworden, bei denen der Flügel um eine mittlere Achse schwenkbar
ist und in einer bestimmten Öffnungsstellung feststellbar ist und wobei zwischen den Lagerhälften eine
Feststelleinrichtung vorgesehen ist, die aus einem mit einem Griff vorgesehenen Schraubbolzen besteht,
dessen Achse parallel zur Flügeldrehachse ist und wobei der Flügel durch Schwenken des Griffes von
Hand beliebig festgestellt oder wieder freigegeben werden kann. Diese Einrichtung hat den Nachteil,
daß das Feststellen des Flügels nicht selbsttätig erfolgt und nur von Hand vorgenommen werden kann.
Weiter sind Fenster mit einer mittleren Drehachse bekannt, bei denen ein unter der Einwirkung einer
in einem herausnehmbaren Gehäuse vorgesehenen Schraubenfeder stehender Feststellbolzen so verstellt
werden kann, daß er in eine in einer der beiden Lagerhälften vorgesehene Bohrung eingreift und auf diese
Weise die Lagerhälfte, in der sich das Gehäuse befindet, und damit auch den Flügel in der gewünschten
Öffnungsstellung festhält. Diese Ausführung hat den Nachteil, daß für die Führung des Feststellbolzens
und zur Unterbringung der Schraubenfeder ein besonderes Gehäuse vorgesehen werden muß, wodurch
sich die Herstellung der Drehlager unnötig verteuert.
Hebe-Schwing-Flügelfenster
Zusatz zum Zusatzpatent 95© 441
Anmelder:
Stumpf Schiebefenster Gesellschaft,
Itzehoe, Helenenstr. 1
Itzehoe, Helenenstr. 1
Die vorerwähnten Nachteile treten bei dem Gegenstand
der Erfindung nicht auf.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Es zeigt
Abb. 1 eine Feststellvorrichtung nach der Erfindung im Schnitt, und zwar in der Stellung der
beiden Lagerhälften, die sie nach der gewünschten Schwenkung des Flügels einnehmen,
Abb. 2 die Stellung eines Arretierstiftes bei nicht ausgeschwenkter Stellung des Flügels, also bei geschlossenem
Flügel,
Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie A-A der Abb. 1, bei' der die Lagerhälfte, in der der Arretierstift zum
Eingriff kommt, eine von der Bohrung aus, in der sich der Arretierstift im Eingriff befindet, schräg zur
Stirnseite verlaufende Ausnehmung aufweist, durch die der Arretierstift bei ruckartigem Schwenken des
Flügels außer Eingriff mit der Bohrung kommt, und die
Abb. 4 einen Schnitt nach der Linie B-B der Abb. 3. In der Zeichnung sind für die beiden Lagerhälften
und den Lagerbolzen die gleichen Bezugszeichen beibehalten wie bei dem Zusatzpatent 959 441. An dem
Flügelrahmen ist die Lagerhälfte c angebracht. Die andere Lagerhälfte i steht unter der Einwirkung des
Gestänges der Hebevorrichtung. Die beiden Lagerhälften c und i sind durch einen Lagerbolzen d drehbar
miteinander verbunden. In der Lagerhälfte i ist in einer Bohrung m, die in der der Lagerhälfte c zugewandten
Seite vorgesehen ist, ein Arretierstift ο schiebbar gelagert, der unter der Einwirkung einer
Schraubenfeder η steht und stets das Bestreben hat, sich auf die Lagerhälfte c hin zu bewegen. In letzterer
ist an der der Lagerhälfte i zugewandten Seite in einer Bohrung/» der Ausrückstift q schiebbar gelagert.
Dieser ist mittels eines Stiftes s1 mit einem Druckknopf
s verbunden, der in einer Bohrung t schiebbar ist. Die Bohrung ist in der der Lagerhälfte i ab-
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gewandten Seite der Lagerhälfte c vorgesehen. Der Stift steht derart unter der Einwirkung einer
Schraubenfeder r, daß er stets das Bestreben hat, sich
aus der Bohrung t herauszubewegen, und zwar so weit, bis der Ausrückstift q in der Bohrung p Anschlag
gefunden hat. Die Bohrungen m und p sind so zueinander angeordnet, daß sie nach durchgeführter
Schwenkung des Flügels einander gegenüberliegen.
Bei der Ausführung nach den Abb. 3 und 4 weist die Lagerhälfte c neben der Bohrung p eine schräg zur
Stirnseite verlaufende Ausnehmung u auf, über die sich der Arretierstift ο zurückbewegt, wenn der Flügel
mit Gewalt in seine Ausgangsstellung zurückbewegt wird.
Die Wirkungsweise der Einrichtung gemäß der Erfmdung
ist folgende:
Beim Schwenken des Flügels in die beabsichtigte Öffnungsstellung schnappt der Arretierstift ο beim
Erreichen der Öffnungsstellung infolge der Einwirkung durch die Schraubenfeder η selbsttätig in die ao
Bohrung p der anderen Lagerhälfte c so weit ein, bis
er an dem Ausrückstift q in der anderen Lagerhälfte c zur Anlage kommt, so daß der Flügel in dieser Lage
gehalten wird. Soll der Flügel aus dieser Stellung herausgeschwenkt werden, so ist der Arretierstift ο
durch Druck auf den Knopf ί entgegen der Einwirkung der Schraubenfedern η und r aus der Bohrung
p zurückzudrücken, so daß alsdann der Flügel wieder geschwenkt werden kann.
Bei der Ausführung der Einrichtung nach den Abb. 3 und 4 genügt ein kurzer Ruck an dem unteren
Querholm des Flügels, um den Arretierstift 0 durch die schräg ansteigende Ausnehmung u auszulösen.
Es ist selbstverständlich, daß derartige Arretiereinrichtungen auch an mehreren hintereinanderliegenden
Stellen vorgesehen werden können, so daß beispielsweise der Flügel bei Öffnungsstellungen von
15°, 30° usw. gegebenenfalls bis 90° feststellbar ist, wobei dann unter Umständen an jeder Bohrung p eine
schräge Ausnehmung u in Richtung der weiteren Schwenkbewegung, also für das Vor- und Rückwärtsschwenken
vorgesehen werden kann.
Claims (3)
1. Hebe-Schwing-Flügelfenster mit einem um
eine mittlere waagerechte Achse schwingbaren, mittels einer Vorrichtung über eine untere Abdichtleiste
heb- und senkbaren Flügel und mit Lagern, die aus einer am Gestänge der Vorrichtung
und einer am Flügel angebrachten Hälfte und aus einem die beiden Hälften verbindenden
Lagerbolzen bestehen, wobei eine der beiden oder auch beide am Flügel angebrachten Lagerhälften
an ihrem Kragen mehrere Kerben od. dgl. aufweisen, von denen jeweils eine beim Senken des
Flügels mit der nach oben gerichteten Schneide eines am Blendrahmen angebrachten Auslegearmes
zum Eingriff kommt, nach dem Zusatzpatent 959 441, dadurch gekennzeichnet, daß die am Gestänge
der Hebevorrichtung angebrachte, nicht drehbare Lagerhälfte (i) an der Seite, die der am
Flügel angebrachten und zusammen mit diesem drehbaren Lagerhälfte (c) zugewandt ist, eine
parallel zur Achse des Lagerbolzens (d) angebrachte Bohrung (?») aufweist, in der ein unter
der Einwirkung einer Schraubenfeder (») stehender Arretierstift (0) derart schiebbar ist, daß er
beim Erreichen des durch die Lage der Bohrung (m) bestimmten öffnungswinkels des Flügels
selbsttätig in eine in der drehbaren Lagerhälfte (c) vorgesehene Bohrung (/>) einschnappt.
2. Fenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bohrung (/>) der drehbaren
Lagerhälfte (c) ein Ausrückstift (q) schiebbar gelagert
ist, der unter Vermittlung eines Stiftes (s1)
mit einem Druckknopf (s) verbunden ist, der aus der drehbaren Lagerhälfte (c) an der Seite, die
der undrehbaren Lagerhälfte (i) abgewandt ist, herausragt und unter der Einwirkung einer in
einer Bohrung (i) der drehbaren Lagerhälfte (c) vorgesehenen Schraubenfeder (r) steht, wobei
durch den Druckknopf (s) — entgegen dem Druck der in der undrehbaren Lagerhälfte (i) liegenden
Schraubenfeder (ti) — der Arretierstift (0) unter Mitwirkung des Ausrückstiftes (q) aus der Bohrung
(ρ) herausgedrückt werden kann, womit der
Flügel für das weitere Schwenken freigegeben wird.
3. Fenster nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Lagerhälfte
(c) eine radial zur Achse des Lagerbolzens (d) gerichtete und von der Bohrung (p) aus schräg
zur Stirnseite hin verlaufende Ausnehmung (κ) aufweist, durch die der Arretierstift (0) bei ruckartigem
Schwenken des Flügels außer Eingriff mit der Bohrung (p) gebracht werden kann.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 656 122;
französische Patentschrift Nr. 319 378.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 703 878/58 1.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST7940A DE1023991B (de) | 1954-03-18 | 1954-03-18 | Hebe-Schwing-Fluegelfenster |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST7940A DE1023991B (de) | 1954-03-18 | 1954-03-18 | Hebe-Schwing-Fluegelfenster |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1023991B true DE1023991B (de) | 1958-02-06 |
Family
ID=7454388
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST7940A Pending DE1023991B (de) | 1954-03-18 | 1954-03-18 | Hebe-Schwing-Fluegelfenster |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1023991B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8711975U1 (de) * | 1987-09-04 | 1987-11-05 | HEWI Heinrich Wilke GmbH, 3548 Arolsen | Bauelement, insbesondere für einen aus Stangen-, Rohr- und/oder Knotenelementen bestehenden Bausatz |
| DE4024368A1 (de) * | 1990-08-01 | 1992-02-06 | Daimler Benz Ag | Fluegelscharnier |
| DE4024370A1 (de) * | 1990-08-01 | 1992-02-06 | Daimler Benz Ag | Fluegelscharnier |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR319378A (fr) * | 1902-03-07 | 1902-11-11 | Bergognant | Arret de sureté pour verrou à tige pour portes, fenetres, etc. |
| DE656122C (de) * | 1935-11-07 | 1938-01-29 | Zimmermann Fa G | Feststellbares Drehlager fuer Metallfenster |
-
1954
- 1954-03-18 DE DEST7940A patent/DE1023991B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR319378A (fr) * | 1902-03-07 | 1902-11-11 | Bergognant | Arret de sureté pour verrou à tige pour portes, fenetres, etc. |
| DE656122C (de) * | 1935-11-07 | 1938-01-29 | Zimmermann Fa G | Feststellbares Drehlager fuer Metallfenster |
Cited By (3)
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| DE8711975U1 (de) * | 1987-09-04 | 1987-11-05 | HEWI Heinrich Wilke GmbH, 3548 Arolsen | Bauelement, insbesondere für einen aus Stangen-, Rohr- und/oder Knotenelementen bestehenden Bausatz |
| DE4024368A1 (de) * | 1990-08-01 | 1992-02-06 | Daimler Benz Ag | Fluegelscharnier |
| DE4024370A1 (de) * | 1990-08-01 | 1992-02-06 | Daimler Benz Ag | Fluegelscharnier |
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