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DE10239712A1 - Kosmetische Zubereitung auf Basis ölhaltiger Mikroemulsionen - Google Patents

Kosmetische Zubereitung auf Basis ölhaltiger Mikroemulsionen Download PDF

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DE10239712A1
DE10239712A1 DE2002139712 DE10239712A DE10239712A1 DE 10239712 A1 DE10239712 A1 DE 10239712A1 DE 2002139712 DE2002139712 DE 2002139712 DE 10239712 A DE10239712 A DE 10239712A DE 10239712 A1 DE10239712 A1 DE 10239712A1
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DE
Germany
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oil
weight
ether
alkyl
microemulsions
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE2002139712
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English (en)
Inventor
Jörg SCHREIBER
Peter Maurer
Helga Biergiesser
Ilka Oelrichs
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beiersdorf AG
Original Assignee
Beiersdorf AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beiersdorf AG filed Critical Beiersdorf AG
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Priority to PCT/EP2003/009588 priority patent/WO2004024110A1/de
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft kosmetische Zubereitungen auf Basis ölhaltiger Mikroemulsionen sowie das Verfahren zu ihrer Herstellung. Die Zubereitungen sind ästhetisch und können insbesondere als Rasierprodukte verwendet werden. Die Produkte können niedrigviskos oder gelartig sein, gar nicht oder leicht schäumen und/oder transparent eingestellt werden. DOLLAR A Die Zubereitung enthält Glycerinpolyglycoletherisostearate, wodurch die Konsistenz der Formel nach Belieben eingestellt werden kann und vorteilhafte Eigenschaften generiert werden können.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft kosmetische Zubereitungen auf Basis ölhaltiger Mikroemulsionen sowie das Verfahren zu ihrer Herstellung. Die Zubereitungen sind ästhetisch und können insbesondere als Rasierprodukte verwendet werden. Die Produkte können niedrigviskos oder gelartig sein, gar nicht oder leicht schäumen und/oder transparent eingestellt werden.
  • Zur kosmetischen Behandlung der Haut und der Haare zählt auch deren Reinigung. Reinigung bedeutet sowohl Entfernung unerwünschten Schmutzes, Beseitigung von Keimen aller Art als auch Erhöhung des psychischen und physischen Wohlbefindens. Für die Reinigung kommen in erster Linie tensidhaltige Zubereitungen in Frage.
  • Tenside sind amphiphile Stoffe, die organische, unpolare Substanzen in Wasser lösen können. Sie sorgen, bedingt durch ihren spezifischen Molekülaufbau mit mindestens einem hydrophilen und einem hydrophoben Molekülteil, für eine Herabsetzung der Oberflächenspannung des Wassers, die Benetzung der Haut, die Erleichterung der Schmutzentfernung und -lösung, ein leichtes Abspülen und – je nach Wunsch – für Schaumregulierung.
  • Bei den hydrophilen Anteilen eines Tensidmoleküls handelt es sich meist um polare funktionelle Gruppen, beispielweise -COO-, -OSO3 2-, -SO3 - , während die hydrophoben Teile in der Regel unpolare Kohlenwasserstoffreste darstellen. Tenside werden im allgemeinen nach Art und Ladung des hydrophilen Molekülteils klassifiziert. Hierbei können vier Gruppen unterschieden werden:
    • – anionische Tenside,
    • – kationische Tenside,
    • – amphotere Tenside und
    • – nichtionische Tenside.
  • Anionische Tenside weisen als funktionelle Gruppen in der Regel Carboxylat-, Sulfat- oder Sulfonatgruppen auf. In wässriger Lösung bilden sie im sauren oder neutralen Milieu negativ geladene organische Ionen. Kationische Tenside sind beinahe ausschließlich durch das Vorhandensein einer quarternären Ammoniumgruppe gekennzeichnet. In wässriger Lösung bilden sie im sauren oder neutralen Milieu positiv geladene organische Ionen. Amphotere Tenside enthalten sowohl anionische als auch kationische Gruppen und verhalten sich demnach in wässriger Lösung je nach pH-Wert wie anionische oder kationische Tenside. Im stark sauren Milieu besitzen sie eine positive und im alkalischen Milieu eine negative Ladung. Im neutralen pH-Bereich hingegen sind sie zwitterionisch, wie das folgende Beispiel verdeutlichen soll:
    Figure 00020001
  • Typisch für nicht-ionische Tenside sind Polyether-Ketten. Nicht-ionische Tenside bilden in wässrigem Medium keine Ionen.
  • Häufige Erscheinungsformen kosmetischer oder dermatologischer Zubereitungen und Reinigungsprodukten sind feindisperse Mehrphasensysteme, in welchen eine oder mehrere Fett- bzw. Ölphasen neben einer bzw. mehreren Wasserphasen vorliegen. Von diesen Systemen sind wiederum die eigentlichen Emulsionen die am weitesten verbreiteten.
  • In einfachen Emulsionen liegen in der einen Phase feindisperse, von einer Emulgatorhülle umschlossene Tröpfchen der zweiten Phase (Wassertröpfchen in W/O- oder Lipidvesikel in O/W-Emulsionen) vor. Die Tröpfchendurchmesser der gewöhnlichen Emulsionen liegen im Bereich von ca. 1 μm bis ca. 50 μm. Solche „Makroemulsionen" sind, ohne weitere färbende Zusätze, milchigweißgefärbt und opak. Feinere „Makroemulsionen", deren Tröpfchendurchmesser im Bereich von ca. 4 × 10–1 μm bis ca. 1 μm liegen, sind, wiederum ohne färbende Zusätze, bläulichweiß gefärbt und undurchsichtig.
  • Mizellaren und molekularen Lösungen mit Partikeldurchmessern kleiner als ca. 10–2 μm, ist vorbehalten, klar und transparent zu erscheinen.
  • Der Tröpfchendurchmesser von transparenten bzw. transluzenten Mikroemulsionen dagegen liegt im Bereich von etwa 10–2μm bis etwa 4 x 10–1 μm. Solche Mikroemulsionen sind meist niedrigviskos. Die Viskosität vieler Mikroemulsionen vom O/W-Typ ist vergleichbar mit der des Wassers.
  • Vorteil von Mikroemulsionen ist, dass in der dispersen Phase Wirkstoffe feiner dispers vorliegen können als in der dispersen Phase von „Makroemulsionen". Ein weiterer Vorteil ist, dass sie aufgrund ihrer niedrigen Viskosität versprühbar sind.
  • Nachteilig an den Mikroemulsionen des Standes der Technik ist, dass stets ein hoher Gehalt an einem oder mehreren Emulgatoren eingesetzt werden muss, da die geringe Tröpfchengröße eine hohe Grenzfläche zwischen den Phasen bedingt, welche in der Regel durch Emulgatoren stabilisiert werden muss.
  • An sich ist die Verwendung der üblichen kosmetischen Emulgatoren unbedenklich. Dennoch können Emulgatoren, wie letztlich jede chemische Substanz, im Einzelfalle allergische oder auf Überempfindlichkeit des Anwenders beruhende Reaktionen hervorrufen.
  • Es sind Mikroemulsionen auf Basis anionischer Tenside bekannt. In EP 0529883 werden Zubereitungen beschrieben, die neben Laurylethersulfat und Betain ein kationisches Depositionspolymer enthalten. Nachteilig ist, dass einerseits nur Silikonöle verwendet werden können und andererseits der Anteil des Öls nur 1 Gew.% im Gegensatz zu 18 Gew.% an Tensiden beträgt. Die Emulgierung von mehr Öl-Anteilen unter Erhalt der Transparenz ist nicht realisiert.
  • Transparente Systeme werden erhalten, wenn in O/W-Mikroemulsionen kein Wasser mehr eingesetzt wird. Diese Systeme sind dann allerdings nicht als O/W-Mikroemulsion aufzufassen, sondern als reine Ölgrundlagen, Ölbäder, wie in DE 19712678 beschrieben.
  • Problematisch bei der Bereitstellung von Mikroemulsionen mit anionischen, kationischen oder amphoteren Tensiden ist weiterhin, dass die Ölkomponenten nur sehr schwierig einzusetzen sind, da die Tenside häufig zu wasserlöslich sind und daher kaum Emulgiereigenschaften aufweisen. Ferner enthalten die Tenside meistens Salze, die einen großen Einfluss auf das Emulgiervermögen haben. Ferner müssen Tensidabmischungen häufig erst mit Säuren wie Citronensäure auf pH-Werte zwischen 5 bis 7 eingestellt werden, was ebenfalls zu einer Veränderung der Grenzflächeneigenschaften führt und damit häufig die Einarbeitung von Ölkomponenten unter Beibehaltung der Transparenz erschwert. Dem Stand der Technik fehlt es an einer Herstellungsvorschrift ölhaltiger und dennoch transparenter Mikroemulsionen, die als Reinigungsprodukte mild zur Haut sind.
  • In DE 3534733 werden Mikroemulsionen beschrieben, wobei jedoch der Anteil der solubilisierten Ölkomponenten im Bereich von 0,5 bis 3 Gew.% gering ist. Die Problematik der Einarbeitung größerer Ölmengen wird auch in WO 9948473 deutlich, hier wird die Einarbeitung von lediglich 0.5–1 Gew.% Öl angeführt.
  • In WO 0047166 werden Mikroemulsionen auf Basis von MIPA Laurethsulfat beschrieben. Als Cotenside werden in den Beispielen Laureth-9, Myreth-9, Natriumlaureth-10-carbonsäure, ethoxliertes Ricinusöl und Cocamidopropylbetain verwendet. Aus den Beispielen ist ersichtlich, dass das Verhältnis der Tenside zum solubiliserten Öl sehr groß ist. Dieser Nachteil der Tensidmischung erlaubt maximal 5 Gew.% Öl zu solublisieren. Ein weiteres Problem, dass bei der Kombination kationischer Substanzen mit anionischen Tensiden es häufig zu einer Ausfällung der entsprechenden Tensidabmischung aufgrund der elektrostatischen Anziehung beider Substanzen führt, ist in WO 0047166 nicht erwähnt.
  • In EP 668754 werden transparente Zubereitungen beschrieben, die anionische Tenside, 3–15 Gew.% Öl, einen polaren, nichtionischen Emulgator (HLB 5-10) und 1-5 Gew.% eines ethoxylierten Monoglyceridethers enthalten. Nachteilig ist, dass nur Laurylethersulfat eingesetzt werden kann, die Formeln nicht niedrigviskos wie Wasser eingestellt werden können und ein spezieller polarer Emulgator (Rewoderm LIS 75) erforderlich ist.
  • In DE 4411557 werden Mikroemulsionen beschrieben, die 8 Gew.% Öl enthalten. Als Tenside werden neben Laurylethersulfat nur niedrig ethoxylierte W/O-Emulgatoren (Ceteth-5, Oleth-5) eingesetzt. Nachteilig ist, dass die Mischungen wenig schäumen und keine Konditioniermittel enthalten. Es ist zudem bekannt, dass Schäume die nur aus dem Aniontensid Laurylethersulfat bestehen einen Flash-Schaum ergeben, dieser aber schnell instabil wird. Die Stabilität kann durch Cotenside wie Betain, Glutamat, Sarkosinat oder Amphoacetat erreicht werden, was jedoch in DE 4411557 nicht als vorteilhaft angesehen wird. Ebenfalls werden die typischerweise für Rinse-off Produkte einzusetzenden Tensidsysteme nicht beschrieben.
  • In DE 19755488 werden Mikroemulsionen beschrieben, die entweder sehr wenig Wasser oder sehr viel Wasser enthalten. In letzterem Fall sind die Mikroemulsionen jedoch durch einen sehr hohen Polyolgehalt von 12-30 Gew.% gekennzeichnet. Die genannte Ölphase besteht aus Glyceryloleat oder Cetylalkohol, so dass im kosmetischen Sinne es sich demnach vielmehr um W/O-Emulgatoren und Konsistenzgeber handelt. Die beschriebene Mikroemulsion besteht genaugenommen aus anionischen Tensiden wie Laurylethersulfat, Cocoglycerid und den genannten W/O-Emulgatoren. Als echte Ölkomponente ist nur Cetyllaurat (Hexyldecanol Laurat) mit einem Anteil von 2,2 Gew.% aufzufassen. Die Solubilisierung größerer Ölmengen ist auch hier offensichtlich schwierig, da insgesamt 33,2 Gew.% an Tensiden und W/O-Emulgatoren benötigt werden, um ca. 2 Gew.% Öl klar zu dispergieren. Nachteilig ist ferner der hohe Gehalt an Hexandiol von 12 Gew.% und kurzkettigen Glycerinester wie Glyceryl Caprylat von 12-15 Gew.%, da diese Substanzen in den aufgeführten Konzentrationen hautirritierend sind.
  • Ein zu beachtender wesentlicher Punkt bei der Entwicklung von kosmetischen Zubereitungen ist deren Hautverträglichkeit. Bei den vorab beschriebenen Mikroemulsionen sind keinerlei Angaben über deren Hautverträglichkeit zu finden im Vergleich zu entsprechenden ölfreien Tensidabmischungen oder ölhaltige Emulsionsprodukten, die mit Aniontensiden hergestellt wurden. Die Wahl der Tenside und die teilweise recht hohe Einsatzkonzentration der Tenside scheint hierfür verantwortlich zu sein.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es kosmetische Zubereitungen auf Basis ölhaltiger Emulsionen bereit zu stellen, die die aufgeführten Nachteile der bekannten Produkte nicht aufweisen. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, den Stand der Technik zu bereichern und Kosmetika und deren Herstellungsverfahren zur Verfügung zu stellen, die einen relativ hohen Öl-Anteil besitzen und dennoch ästhetisch und vor allem hautverträglich sind.
  • Weiterer Nachteil des Standes der Technik ist es, dass bei der Anwendung von herkömmlichen Rasierprodukten der Anwender bedingt durch den sich bildenden weißen Schaum die Konturen seines Gesichtes nicht erkennen kann. Dadurch kommt es häufig zu Mikroverletzungen an schwierigen Arealen, wie beispielsweise Kinn oder oberhalb der Lippen.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher ölhaltige Rasierprodukte bereit zu stellen, die sensorisch angenehm auf der Haut aufgetragen, verteilt und abgewaschen werden können, wobei die hautpflegende Ölphase z.T. auf der Haut verbleibt.
  • Des weiteren ist es die Aufgabe, Rasierprodukte bereit zu stellen, die es dem Anwender ähnlich wie bei der Trockenrasur ermöglichen, die zu rasierenden Areale zu erkennen.
  • Gelöst werden die angeführten Aufgaben durch ein Verfahren zur Herstellung kosmetischen Zubereitungen auf Basis von Mikroemulsionen und den so hergestellten Zubereitungen gemäß den Hauptansprüchen. Gegenstand der Unteransprüche sind vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Zubereitungen. Des weiteren umfasst die Erfindung die Verwendung derartiger Zubereitungen.
  • Es war überraschend und für den Fachmann nicht vorauszusehen, dass kosmetische Zubereitungen auf Basis ölhaltiger Mikroemulsionen, die insbesondere als Rasierprodukte verwendet werden können, umfassend
    • a) ein Primärtensid,
    • b) ein oder mehrere Cotenside,
    • c) gegebenenfalls ein oder mehrere W/O-Emulgatoren,
    • d) eine oder mehrere flüssige und/oder feste Ölphasen,
    • e) 0 bis 4 Gew.% Salz und
    • f) Glycerinpolyglycoletherisostearate sowie
    • g) gegebenenfalls einen oder mehrere weitere Verdicker,

    die gestellten Aufgaben löst.
  • Durch den Einsatz von Glycerinpolyglycoletherisostearate (OXETAL VD 92; Inci: PEG-90 Glyceryl Isostearate + Laureth-2) ergeben sich überraschenderweise folgende Vorteile gegenüber bekannten Produkten, insbesondere für kosmetische Rasierprodukte.
    • – die Zubereitung kann besser verdickt werden
    • – die Konsistenz der Zubereitung kann nach Belieben eingestellt werden
    • – insbesondere die Konsistenz eines Rasiergels kann deutlich dahingehend verbessert werden, so dass beim Auftragen auf die Haut ein gleichmäßiger Film gebildet wird, der das optimale Gleiten der Rasierklinge ermöglicht
    • – die Produktstabilität wird deutlich verbessert
    • – das Barthaar wird optimal auf die Rasur vorbereitet
  • Durch die weitere Verwendung von Kokosfettsäurediethanolamid (z.B. Cocamide DEA), Fettsäureamidoalkylbetain, Cellulosederivate und/oder Polyoxyethylen-Fettalkoholether (z.B. Laureth-4) können diese vorteilhaften Eigenschaften weiter gesteigert werden.
  • Das erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung dieser Zubereitungen auf Basis ölhaltiger Mikroemulsionen ermöglicht durch die Kombination der Zubereitungsbestandteile bei konstanter Gesamttensidmenge das Primär-/Cotensid-Verhältnis variabel eingestellt werden kann.
  • Somit werden beispielsweise transparente Emulsionen erhalten, die den Nachteilen des Standes der Technik abhelfen.
  • Bei der Lösung der Probleme ist die multifaktorielle Abhängigkeit bei der Herstellung ölhaltiger und unter Umständen schäumender Mikroemulsionen zu beachten. So haben die Faktoren, die Art der eingesetzten Ölphase, die Ölmenge, der pH-Wert, der Salzgehalt und das Primär-/Cotensid-Verhältnis, Einfluss auf die Transparenz der Mikroemulsion. Die Faktoren der pH-Wert, der Salzgehalt, die Verdickermenge, die W/O-Emulgatoren und das Primär-/Cotensid-Verhältnis haben wiederum Einfluss auf die Viskosität der Mikroemulsion. Dennoch ergibt sich überraschenderweise bei konstantem Gesamttensidgehalt eine Mikroemulsion bei variablem Primär-/Cotensid-Verhältnis.
  • Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, dass das Primärtensid, beispielsweise Laurethersulfat oder Laurylsulfat, und das Cotensid, beispielsweise Betaine, Amphoacetat, Glutamat oder Sarcosinat, bei gleichem Gesamttensidgehalt von z.B. 15 Gew.%, so verändert werden können, dass weiterhin Mikroemulsionen resultieren. Es können variable Primär-/Cotensid Verhältnisse von 14:1, 13:2, 11:4, 9:6 usw. eingestellt werden und es wird in jedem Fall eine Mikroemulsionen erhalten.
  • Rezepturen, die eine derartige Flexibilität bezüglich der Tensidwahl aufweisen, sind deshalb vorteilhaft, weil das Schaumvermögen als auch die Verträglichkeit der jeweiligen Rezeptur hiervon stark abhängen.
  • Diese Zusammenhänge sind zwar bei ölfreien Tensidabmischungen bekannt gewesen aber bei den ölhaltigen Zusammensetzungen noch nicht ergründet worden. Da Mikroemulsionen außerordentlich empfindlich gegen derartige Variationen sind, da die Grenzflächeneigenschaften sich dann stark ändern, ist durch die vorliegende Erfindung ein bestehender Mangel, der sich in den vorbeschriebenen Mikroemulsionen offenbart, behoben worden.
  • Gerade die Schaumbildung ist dann vorteilhaft, weil der Verbraucher damit eine Reinigungsleistung assoziiert. Im allgemeinen schäumen ölfreie Rezepturen besonders gut, wenn der Tensid/Cotensidgehalt bzw. das Tensidverhältnis entsprechend gewählt sind. Vorteilhaft an erfindungsgemäßen Rezepturen ist, dass diese auch in Gegenwart von Öl schäumen.
  • Bei den erfindungsgemäßen Zubereitungen ist man weiterhin bei Variation der relativen Tensidanteile zueinander nicht auf eine bestimmte Ölkomponente festgelegt. Damit können auch Wirkstoffe unterschiedlicher Hydrophilie/Lipophilie leichter eingesetzt werden, da die Ölphase flexibel gewählt werden kann. Ferner können bei Einsatz größerer Konzentrationen an Ölen und Lipiden, diese selbst besser an der Haut oder am Haar haften, so dass derartige Produkte ein größeres Pflegepotential aufweisen. Der Einsatz größerer Konzentrationen an Ölphasen ermöglicht auch die Anhaftung lipophiler, hydrophiler oder grenzflächenaktiver Wirkstoffe, da durch den verbleibenden Lipidfilm auf der Haut nach dem Duschen, beim Baden, beim Gesichtreinigen, beim Hände waschen, bei der Make-up-Entfernung oder nach der Rasur, die Abwaschbarkeit dieser Stoffe im Vergleich zu Mikroemulsionen mit kleiner Ölphase oder im Vergleich zu ölfreien Tensidabmischungen erschwert ist.
  • Der Einsatz größerer Konzentrationen an Ölkomponenten mit einem schützendem Lipidfilm ist vorteilhaft, da die Anhaftung von Tensiden nach einem Rinse-off – Prozess oftmals problematisch ist. Diese Anhaftung kann bei häufiger Anwendung tensidhaltiger Produkte zu Unverträglichkeiten bis zur Kontaktdermatitis führen. Dieser Nachteil tritt bei erfindungsgemäßen Zubereitungen nicht auf, weil eine Lipiddeposition auf der Haut erfolgt.
  • Weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Mikroemulsionen ist es, niedrigviskose Mikroemulsionen mit den vorab beschriebenen Vorteilen als auch Mikroemulsionsgele zu formulieren. Beispielsweise kann für einen Badezusatz eine niedrigviskose Mikroemulsion vorteilhaft sein, während für ein Duschprodukt eine gelartige Konsistenz günstiger ist, da das Produkt bei der Verteilung in der Handfläche dann in größerer Menge vorliegt.
  • Erstaunlich und besonders vorteilhaft ist, dass erfindungsgemäße ölhaltige Rezepturen sehr viel milder ausfallen als ölfreie Kompositionen. Wenngleich eine allgemeine Theorie hierfür fehlt, wird angenommen, dass die Tenside bevorzugt an die Nanotröpfchen binden, so dass der freie Monomergehalt sehr gering ist. Der freie Monomergehalt ist mit für entsprechende Unverträglichkeitsreaktionen der bekannten Reinigungsprodukte verantwortlich. Bei der Anwendung der erfindungsgemäßen Mikroemulsion bildet sich ein Lipidfilm, der protektiver ist im Vergleich zu ölarmen Kompositionen oder im Vergleich zu ölfreien Rezepturen. Daher sind die Mikroemulsionen rückfettend, so dass auch häufigere Anwendungen im geringeren Maß oder gar nicht zur Herauslösung der Stratum corneum Lipide, Proteine oder natürlichen Feuchthaltefaktoren führt. Dieser Effekt ist überraschenderweise nur für die erfindungsgemäßen ölhaltigen Mikroemulsionen zu beobachten.
  • Für die Anwendung als Reinigungsprodukt verbindet sich damit ein weiterer wesentlicher Vorteil, da ein angenehmer, spürbarer Lipidfilm nach der Anwendung auf der Haut verbleibt, der lipidarmen oder lipidfreien Formulierungen naturgemäß fehlt. Dies ist für diejenigen Verbraucher interessant, die sich nach dem Duschen beispielsweise nicht nachträglich eincremen und nach der Rasur keine weiteren Pflegemittel auftragen müssen.
  • Erstaunlich war ferner, dass die Einarbeitung von lipidlöslichen oder amphiphilen Wirkstoffen leichter erfolgen kann im Vergleich zu Rezepturen mit geringer Ölphase oder im Vergleich zu ölfreien Tensidabmischungen. Ferner können gleichzeitig oder allein auch hydrophile Wirkstoffe vorteilhaft eingesetzt werden.
  • Die Anhaftung der Wirkstoffe auf der Haut/Haar ist nach einem Rinse-off – Prozess erleichtert.
  • Der Zusatz eines lipophilen Coemulgators, wie beispielsweise Glycerinester, Propylenglykolester, Sorbitanester niedrig ethoyl. Glyceride, Diglyceride oder Triglyceride, sind vorteilhaft, da hierdurch die Grenzflächenspannung stärker erniedrigt werden kann. Das Fehlen geeigneter Coemulgatoren in bekannten Zubereitungen erklärt sich dadurch, dass häufig in Gegenwart von Öl nur instabile Rezepturen in Gegenwart der Tenside resultieren oder aber nur einfache Emulsionen erhalten werden können. Auch diesem Nachteil ist man erfindungsgemäß begegnet.
  • Der Einfluss des Salzgehaltes wird in Mikroemulsionen des Standes der Technik nur unzureichend gewürdigt. Dies obwohl der Salzgehalt mit für die erfolgreiche Herstellung von kosmetischen Zubereitungen bedeutend ist. Die Tenside enthalten häufig bedingt durch den Herstellungsprozess Salze. Häufig wird bei ölfreien Marktrezepturen auf Tensidbasis durch den zusätzlichen Einsatz von Kochsalz die Viskosität von niedrig-viskos zu gelartig verändert. Dieser hohe Salzgehalt kann die erfolgreiche Herstellung von Mikroemulsionen erschweren. Die erfindungsgemäßen Zubereitungen erlauben es vorteilhafterweise, den zusätzlich zugesetzten Salzgehalt zwischen 0 bis 4 Gew.% einzustellen, sofern die Tenside nicht salzfrei sind. Für Mikroemulsionen, die aus salzfreien Tensiden hergestellt werden sollen, müsste der Salzgehalt zwischen 0 bis 4 Gew.% zuzüglich dem Gehalt an Salzen, der in den salzhaltigen Tensiden vorhanden ist, eingestellt werden.
  • Ferner wird in den Mikroemulsionen des Standes der Technik nicht darauf abgezielt, wie wichtig der pH-Wert für die Transparenz der Mischungen ist. Beispielsweise ist es vorteilhaft, den pH-Wert auf 5,5 durch Citronensäure oder andere Säuren einzustellen. Der Zusatz von Säuren verändert jedoch die Grenzflächeneigenschaften der Tenside, so dass eine Mikroemulsion mit pH 8 durch den Zusatz von Säure bei pH 5,5 weiß oder instabil werden kann. In erfindungsgemäßen Mikroemulsionen oder Mikroemulsionsgelen gelingt es durch die relativen Verhältnisse an Tensiden/Cotensiden und W/O-Emulgatoren oder durch Variation des Salzgehalts unabhängig vom pH-Wert in jedem Fall Mikroemulsionen zu erhalten, was in Rezepturen des Standes der Technik nicht möglich ist.
  • Erstaunlich war weiterhin, dass beispielsweise neben Lauryethersulfat oder Laurylsulfat als beispielhafte Primärtenside eine Vielzahl von milderen Cotensiden eingesetzt werden können. Vorteilhaft können die Tenside ausgewählt werden aus:
  • A. anionische Tenside
  • Acylaminosäuren und deren Salze, wie
    • 1. Acylglutamate, beispielsweise Dinatriumacylglutamat, Natriumacylglutamat und Natrium Caprylic/Capric Glutamat,
    • 2. Acylpeptide, beispielsweise Palmitoyl-hydrolysiertes Milchprotein, Natrium Cocoyl-hydrolysiertes Soja Protein und Natrium-/Kalium-Cocoyl-hydrolysiertes Kollagen, N-Cocoyl hydrolysiertes Weizenprotein, N-Cocoyl hydrolysierte Aminosäuren
    • 3. Sarcosinate, beispielsweise Myristoyl Sarcosin, TEA-lauroyl Sarcosinat, Natriumlauroylsarcosinat und Natriumcocoylsarkosinat,
    • 4. Taurate, beispielsweise Natriumlauroyltaurat und Natriummethylcocoyltaurat,
    • 5. Acyllactylate, beispielsweise Lauroyllactylat, Caproyllactylat
    • 6. Alaninate
    • 7. Arginate, beispielsweise N-Lauroyl Arginat
    • 8. Valinate, beispielsweise N-Lauroyl Valinat
    • 9. Prolinate, beispielsweise N-Lauroyl Prolinat
    • 10. Glycinat, beispielsweise N-Lauroyl Glycinat, Cocoamphopolycarboxyglycinat
    • 11. Aspartate, beispielsweise N-Lauroyl Aspartate, Di-TEA-palmitoylaspartat
    • 12. Propionate, beispielsweise Natrium Cocoamphopropionat
  • Carbonsäuren und Derivate, wie
    • 1. Carbonsäuren, beispielsweise Laurinsäure, Aluminiumstearat, Magnesiumalkanolat und Zinkundecylenat,
    • 2. Ester-Carbonsäuren, beispielsweise Calciumstearoyllactylat, Laureth-6-Citrat und Natrium PEG-4-Lauramidcarboxylat,
    • 3. Ether-Carbonsäuren, beispielsweise Natriumlaureth-l3-Carboxylat und Natrium PEG-6-Cocamide Carboxylat,
    • 4. Natrium PEG-7 Olivenöl Carboxylat
  • Phosphorsäureester und Salze, wie beispielsweise DEA-Oleth-10-Phosphat und Dilaureth-4 Phosphat, Sulfonsäuren und Salze, wie
    • 1. Acyl-isethionate, z.B. Natrium-/Ammoniumcocoyl-isethionat
    • 2. Alkylarylsulfonate,
    • 3. Alkylsulfonate, beispielsweise Natriumcocosmonoglyceridsulfat, Natrium C12–14 Olefin-sulfonat, Natriumlaurylsulfoacetat und Magnesium PEG-3 Cocamidsulfat
    • 4. Sulfosuccinate, beispielsweise Dioctylnatriumsulfosuccinat, Dinatriumlaurethsulfosuccinat, Dinatriumlaurylsulfosuccinat und Dinatriumundecylenamido-MEA-Sulfosuccinat

    sowie Schwefelsäureester, wie
    • 1. Alkylethersulfat, beispielsweise Natrium-,Ammonium-, Magnesium-, MIPA-, TIPA- Laurethsulfat, Natriummyrethsulfat und Natrium C12–13-Parethsulfat,
    • 2. Alkylsulfate, beispielsweise Natrium-,Ammonium- und TEA-Laurylsulfat.
    • 3. Natriumalkylsulfate wie Natriumcetearylsulfat
  • B. Kationische Tenside
  • Vorteilhaft zu verwendende kationische Tenside sind
    • 1. Alkylamine,
    • 2. Alkylimidazole,
    • 3. Ethoxylierte Amine und
    • 4. Quaternäre Tenside.
    • 5. Esterquats
  • Quaternäre Tenside enthalten mindestens ein N-Atom, das mit 4 Alkyl- und/oder Arylgruppen kovalent verbunden ist. Dies führt, unabhängig vom pH Wert, zu einer positiven Ladung. Vorteilhafte quaternäre Tenside sind Alkylbetain, Alkylamidopropylbetain und Alkyl-amidopropylhydroxysulfain. Kationische Tenside können ferner bevorzugt im Sinne der vorliegenden Erfindung gewählt werden aus der Gruppe der quaternären Ammoniumverbindungen, insbesondere Benzyltrialkylammoniumchloride oder -bromide, wie beispielsweise Benzyldimethylstearylammoniumchlorid, ferner Alkyltrialkylammoniumsalze, beispielsweise Cetyltrimethylammoniumchlorid oder -bromid, Alkyldimethylhydroxyethylammoniumchloride oder -bromide, Dialkyldimethylammoniumchloride oder -bromide, Dialkylethoxylatdimethylammoniumchloride oder -bromide wie beispielsweise Di (C14-C18) Alkyl (EO)3-20 dimethylammoniumsalze oder Distearyl(EO)5 dimethyl ammoniumchlorid und Distearyl(EO)15 dimethyl ammoniumchlorid.
  • Alkylamidethyltrimethylammoniumethersulfate, Alkylpyridiniumsalze, beispielsweise Lauryl- oder Cetylpyrimidiniumchlorid, Imidazolinderivate und Verbindungen mit kationischem Charakter wie Aminoxide, beispielsweise Alkyldimethylaminoxide oder Alkylaminoethyldimethylaminoxide. Vorteilhaft sind insbesondere Cetyltrimethylammoniumsalze zu verwenden.
  • C. Amphotere Tenside
  • Vorteilhaft zu verwendende amphotere Tenside sind
    • 1. Acyl-/dialkylethylendiamin, beispielsweise Natriumacylamphoacetat, Dinatriumacylamphodipropionat, Dinatriumalkylamphodiacetat, Natriumacylamphohydroxypropylsulfonat, Dinatriumacylamphodiacetat und Natriumacylamphopropionat,
    • 2. N-Alkylaminosäuren, beispielsweise Aminopropylalkylglutamid, Alkylaminopropionsäure, Natriumalkylimidodipropionat und Lauroamphocarboxyglycinat.
  • Der Gesamttensidgehalt, bestehend aus Primärtensid und Cotensid liegt im Bereich von 1 bis 30 Gew.%. Bevorzugt beträgt der Gesamttensidgehalt 25 Gew.% und das Primär-/Cotensid-Verhältnis kann variabel im Bereich 14:1 bis 1:14 eingestellt werden.
  • Die Tröpfchen der diskontinuierlichen Ölphase können durch eine oder mehrere Vernetzersubstanzen, sogenannte Verdicker, miteinander verbunden, die Vernetzerstruktur zeichnet sich durch mindestens einen hydrophilen Bereich aus, welcher eine Ausdehnung aufweist, die geeignet ist, den Abstand der Mikroemulsionströpfchen untereinander zu überbrücken, und durch mindestens einen hydrophoben Bereich, welcher mit den Mikroemulsionströpfchen in hydrophobe Wechselwirkung zu treten vermag.
  • In WO 9628132 wird das Rückgrat eines wasserlöslichen bzw. in Wasser dispergierbaren Verdickers dargestellt, wobei die Verzweigungsstellen kovalent an das Polymer gebundende hydrophobe Gruppen dargestellt werden. Die hydrophoben Reste können sich durch hydrophobe Wechselwirkung aneinander lagern. An den Vernetzungsstellen können sich Mikroemulsionströpfchen durch hydrophobe Wechselwirkungen ebenfalls anlagern. Es ist dabei für wohl grundsätzlich unerheblich, ob die hydrophoben Reste „eintauchen" oder ob die hydrophoben Reste lediglich oberflächlich mit den Mikroemulsionströpfchen in Kontakt treten und mehr oder weniger stark an dieser haften.
  • Es ist dabei gleichermaßen vorteilhaft, wenn die Vernetzersubstanz, im Rahmen der vorliegenden Beschreibung auch als Verdicker bezeichnet, ein eigenständiges Gelnetzwerk bildet, in welchem die Mikroemulsionströpfchen dann durch hydrophobe Wechselwirkung festgehalten werden (dann liegen sogenannte assoziative Verdicker vor), oder ob der Zusammenhalt des Netzes durch die Vernetzung mit den Mikroemulsionströpfchen in den Knotenpunkten des Netzes bewirkt wird.
  • Der erfindungsgemäß verwendete Vernetzer ist Glycerinpolyglycoletherisostearat, auch als OXETAL VD 92; Inci: PEG-90 Glyceryl Isostearate + Laureth-2, bekannt. Darüber hinaus können weitere bekannte Vernetzter eingesetzt werden.
  • Als besonders geeignete Vernetzer haben sich solche herausgestellt, gewählt aus der Gruppe
    • – der Polyethylenglycolether der allgemeinen Formel R-O-(-CH2-CH2-O-)n-R', wobei R und R' unabhängig voneinander verzweigte oder unverzweigte Alkyl-, Aryl- oder Alkenylreste und n eine Zahl größer als 100 darstellen,
    • – der veretherten Fettsäureethoxylate der allgemeinen Formel R-COO-(-CH2-CH2-O-)n-R', wobei R und R' unabhängig voneinander verzweigte oder unverzweigte Alkyl-, Aryl- oder Alkenylreste und n eine Zahl größer als 100 darstellen,
    • – der veresterten Fettsäureethoxylate der allgemeinen Formel R-COO-(-CH2-CH2-O-)n-C(O)-R', wobei R und R' unabhängig voneinander verzweigte oder unverzweigte Alkyl-, Aryl- oder Alkenylreste und n eine Zahl größer als 100 darstellen, der Polypropylenglycolether der allgemeinen Formel R-O-(-CH2-CH(CH3)-O-)n-R', wobei R und R' unabhängig voneinander verzweigte oder unverzweigte Alkyl-, Aryl- oder Alkenylreste und n eine Zahl größer als 100 darstellen, der veresterten Fettsäurepropoxylate der allgemeinen Formel R-COO-(-CH2-CH(CH3)-O-)n-C(O)-R', wobei R und R' unabhängig voneinander verzweigte oder unverzweigte Alkyl-, Aryl- oder Alkenylreste und n eine Zahl größer als 100 darstellen, der Polypropylenglycolether der allgemeinen Formel R-O-Xn-Ym-R', wobei R und R' unabhängig voneinander verzweigte oder unverzweigte Alkyl-, Aryl- oder Alkenylreste darstellen, wobei X und Y nicht identisch sind und jeweils entweder eine Oxyethylengruppe oder eine Oxypropylengruppe und n und m unabhängig voneinander Zahlen darstellen, deren Summe größer als 100 ist
    • – der veretherten Fettsäurepropoxylate der allgemeinen Formel R-COO-Xn-Ym-R', wobei R und R' unabhängig voneinander verzweigte oder unverzweigte Alkyl-, Aryl- oder Alkenylreste darstellen, wobei X und Y nicht identisch sind und jeweils entweder eine Oxyethylengruppe oder eine Oxypropylengruppe und n und m unabhängig voneinander Zahlen darstellen, deren Summe größer als 100 ist
  • Insbesondere vorteilhaft sind das PEG-150-Distearat, PEG 800 Distearat, PEG-800 Chol2 und das PEG-150-Dioleat. Auch das PEG-300-Pentaerythrityltetraisostearat, das PEG-120 Methylglucosedioleat, das PEG-160-Sorbitantrüsostearat, das PEG-450-Sorbitolhexaisostearat und das PEG-230-Glyceryltriisostearat sind vorteilhaft als Verdicker zu verwenden. Ferner ist auch PEG-200 Glyceryl Palmitat geeignet. Ferner ist auch der Verdicker der Firma Südchemie mit der Bezeichnung Purethix 1442 (Polyether-1) vorteilhaft. Ferner können auch Polyurethan-Verdicker eingesetzt werden, wie Rheolate 204, 205, 208 (Firma Rheox) oder davon abgewandelte kosmetische Varianten bzw. DW 1206B von Rhom & Haas oder Serad Fx 1010, 1035 von Hüls.
  • Ferner ist es auch vorteilhaft, Mischungen der vorab beschriebenen Polymere zu verwenden, beispielsweise aus PEG 800 Distearat und PEG-800 Chol2.
  • Ferner sind auch Cellulosen beispielsweise besonders vorteilhaft Hydroxypropylmethylcellulose (HPMC), die nicht als Vernetzer aufzufassen sind zu verwenden. Ferner können auch Kombinationen aus HPMC und den vorab beschriebenen Vernetzern verwendet werden.
  • Eine leicht modifizierte Möglichkeit der Bildung von erfindungsgemäßen Mikroemulsionsgelen besteht darin, die Öltröpfchen durch den Einsatz hydrophob modifizierter, synthetischer oder natürlicher Polymere zu immobilisieren. Solche Polymere werden gelegentlich auch als assoziative Verdicker bezeichnet.
  • Es ist demgemäss auch vorteilhaft, insbesondere wenn der oder die Verdicker gewählt werden sollen aus der Gruppe der assoziativen Verdicker, hydrophob substituierte Polysaccharidderivate zu wählen, beispielsweise hydrophob substituierte Celluloseether, hydrophob substituierte Stärken, Alginate, Glucane, Chitine, Dextrane, Caseinate, Pektine, Proteine und Gummen, ferner Polyurethane, Polyacrylamide, Polyvinylalkohole, Polyacrylatem, wasserlösliche Silikonpolymere und dergleichen mehr.
  • Beispielsweise ist Cetylhydroxyethylcellulose zu verwenden. Ferner ist auch Hydroxypropylmethylcellulose sehr bevorzugt zu verwenden. Zur Verbesserung der Schaumstruktur, Schaumqualität und Schaummenge sind auch Polyethylenglycole mit langen PEG-einheiten besonders bevorzugt, beispielsweise PEG-14 M, PEG-45 M von Amerchol.
  • Ferner können auch kationische Polymere als Verdicker zugesetzt werden. Diese verbessern das Hautgefühl und können das Schaumverhalten der erfindungsgemäßen Rezepturen vorteilhaft beeinflussen. Aus den kationische Polymere kann gewählt werden aus:
    • 1. Quaternäre Derivate von Celluloseethern Bevorzugt ist beispielsweise Polyquaternium 10, Polyquaternium 24
    • 2. Quaternäre Derivate von Gummen Bevorzugt ist beispielsweise Guar Hydroxypropyltrimonium chlorid und Hydroxypropyltrimonium hydroxypropyl guar
    • 3. Homopolymere und Copolymere von Dimethyl diallyammonium Chloride (DMDAAC) Bevorzugt ist beispielsweise Polyquaternium 4 und 6 und 7
    • 4. Homopolymere und Copolymere von Methacrylamidopropyl trimethyl ammonium chlorid (MAPTAC) Bevorzugt ist beispielsweise Polyquaternium 28 und Polymethacrylamidopropyltrimonium chlorid
    • 5. Homopolymere und Copolymere von Acrylamidopropyl trimethyl ammonium chlorid (APTAC)
    • 6. Homopolymere und Copolymere von Methacryloyloxy ethyl trimethyl ammonium chlorid (METAC) Bevorzugt ist beispielsweise Polyquaternium 32 und Polyquaternium 37
    • 7. Homopolymere und Copolymere von Acryloyloxy ethyl trimethyl ammonium chlorid (AETAC) Bevorzugt ist beispielsweise Polyquaternium 33
    • 8. Homopolymere und Copolymere von Methacryloyloxy ethyl trimethyl ammonium methyl sulfat (METAMS) Bevorzugt ist beispielsweise Polyquaternium 5 und Polyquaternium 11 und Polyquaternium 14 und Polyquaternium 15 und Polyquaternium 36 und Polyquaternium 45
    • 9. Homopolymere und Copolymere von Vinylpyrrolidon Bevorzugt ist beispielsweise Luviquat 905
    • 10. Kationische Polysaccharide basierend auf Hydroxyalkylcellulosen, Stärken, Hydroxyalkylstärken, Polymere basierend auf Arabinose Monomeren, Polymere abgeleitet von der Xylose, Fucose, Fructose, Galacturonsäure und Glucuronsäure, Galactosamin und Glucosamin, Acetylglucosamin, Galactose, Mannose. Bevorzugt sind beispielsweise Hydroxypropyl trimethyl ammoniumchlorid Derivate von Stärke, die von Korn, Kartoffel, Rice, Tapioaca, Weizen und dergleichen sein kann.
    • 11. Ammonium substituierte Polydimethylsiloxane Bevorzugt sind beispielsweise Trimethylsilylamodimethicon (Dow Corning Q2-8220), Copolymere von Polydimethylsiloxan und Poly C2-C3 Alkylenether (Dow Corning 190, Dow Corning 2-5324, Dow Corning Q2-5220), Abil-Quat 3270
    • 12. PVP
    • 13. Polyethylenimine Bevorzugt ist beispielsweise Lupasol FG (BASF), Lupasol G-35 (BASF), Lupasol P (BASF)
    • 14. Chitosan
  • Es kann auch gegebenenfalls vorteilhaft sein, wenn der oder die erfindungsgemäß verwendeten Verdicker über physiologische Wirksamkeit im Sinne einer kosmetischen oder pharmazeutischen Wirkung verfügt oder verfügen. So können beispielsweise die in der Deutschen Offenlegungsschrift 43 44 661 offenbarten biotensiden Ester vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung Verwendung finden.
  • Ferner können Öle mit unterschiedlicher Polarität, Molekulargewicht und Struktur eingesetzt werden. Die Ölkomponente oder die Gesamtheit der Ölkomponenten der erfindungsgemäßen Zubereitung wird bevorzugt gewählt aus der Gruppe der Ester aus gesättigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten Alkancarbonsäuren oder Hydroxyalkancarbonsäuren einer Kettenlänge von 1 bis 44 C-Atomen und gesättigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten Alko holen einer Kettenlänge von 1 bis 44 C-Atomen, aus der Gruppe der Ester aus aromatischen Carbonsäuren und gesättigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten Alkoholen einer Kettenlänge von 1 bis 30 C-Atomen sofern die Ölkomponente oder die Gesamtheit der Ölkomponenten bei Raumtemperatur eine Flüssigkeit darstellen. Solche Esteröle können dann vorteilhaft gewählt werden aus der Gruppe Isopropylmyristat, Isopropylpalmitat, Isopropylstearat, Isopropyloleat, n-Butylstearat, n-Hexyllaurat, n-Decyloleat, Isooctylstearat, Isononylstearat, Isononylisononanoat, 2-Ethylhexylpalmitat, 2-Ethylhexyllaurat, 2-Hexyldecylstearat, 2-Octyldodecylpalmitat, Oleyloleat, Oleylerucat, Erucyloleat, Erucylerucat sowie synthetische, halbsynthetische und natürliche Gemische solcher Ester, z.B. Jojobaöl.
  • Beispielsweise haben sich Esteröle besonders zur Erzeugung stärker schäumender Zubereitungen bewährt. Besonders vorteilhaft sind Cetearyl Isononanoat, Isopropylmyristat, Isopropylpalmitat, Ethylhexylcocoat, 2-Ethylhexylaurat, 2-Ethylhexypalmitat, Decyloleat, Octylisostearat, Isotridecylisononaoat oder auch entsprechende Esterölmischungen.
  • Die Ölphase kann vorteilhaft gewählt werden aus der Gruppe der verzweigten und unverzweigten Kohlenwasserstoffe, der Silikonöle, Lanoline, der Adipinsäureester, der Butylenglycoldiester, der Dialkylether oder -carbonate, der Gruppe der gesättigten oder ungesättigten, verzweigten Alkohole, sowie der Fettsäuretriglyceride, namentlich der Triglycerinester gesättigter und/oder ungesättigter, verzweigter und/oder unverzweigter Alkancarbonsäuren einer Kettenlänge von 8 bis 24, insbesondere 12 – 18 C-Atomen. Die Fettsäuretriglyceride können beispielsweise vorteilhaft gewählt werden aus der Gruppe der synthetischen, halbsynthetischen und natürlichen Öle, z.B. Olivenöl, Sonnenblumenöl, Sojaöl, Erdnußöl, Rapsöl, Mandelöl, Palmöl, Kokosöl, Palmkernöl Macadamiaöl, Nachtkerzenöl und dergleichen mehr.
  • Vorteilhaft kann die Ölphase ferner einen Gehalt an cyclischen oder linearen Silikonölen aufweisen oder vollständig aus solchen Ölen bestehen, wobei allerdings bevorzugt wird, außer dem Silikonöl oder den Silikonölen einen zusätzlichen Gehalt an anderen Ölphasenkomponenten zu verwenden.
  • Vorteilhaft wird Cyclomethicon (Octamethylcyclotetrasiloxan) als erfindungsgemäß zu verwendendes Silikonöl eingesetzt. Aber auch andere Silikonöle sind vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung zu verwenden, beispielsweise Hexamethylcyclotrisiloxan, Polydimethylsiloxan, Poly(methylphenylsiloxan).
  • Sehr vorteilhaft sind beispielsweise Dicapylylcarbonat, Dicaprylylether, Paraffinöl, Coco Caprylat/Caprat, Caprylic/Capric Triglycerid, Cyclomethicon, Dimethicon, Octyldodecanol. Ferner können auch sehr vorteilhaft Ölmischungen eingesetzt werden wie beispielsweise Paraffinöl/Dicaprylyether, Parafinöl/CocoCaprylat-Caprat.
  • Vorteilhafte Ölkomponenten sind ferner z. B. Butyloctylsalicylat (beispielsweise das unter der Handelsbezeichnung Hallbrite BHB bei der Fa. CP Hall erhältliche), Hexadecylbenzoat und Butyloctylbenzoat und Gemische davon (Hallstar AB) und/oder Diethylhexylnaphthalat (Hallbrite TQ).
  • Beispielsweise haben sich Dialkylether, Dialkylcarbonate, Minaeralöle zur Erzeugung stärker schäumender Zubereitungen bewährt. Besonders vorteilhaft sind Dicaprylylether, Dicaprylylcarbonat, Paraffinöl, hydrogeniertes Polydecen, Vaseline oder auch entsprechende Mischungen der vorab beschriebenen Lipide.
  • Die Ölkomponenten können vorteilhaft in einem Gehalt von 1 bis 50 Gew.%, bezogen auf die Gesamtzubereitung vorliegen, bevorzugt sind etwa 1 bis 40 Gew.%.
  • Ferner war erstaunlich, dass sehr hohe Konzentrationen an Ölen und Lipiden (1-15 Gew.%) bei einem Gesamttensidanteil von 15 Gew.% (aktiv) und W/O-Emulgatoranteil von 0.0 bis 10 Gew.% eingesetzt werden können. Ferner kann der Gesamttensidgehalt (kleiner 15 Gew.%) auch geringer sein, ohne dass die Mikroemulsionsstruktur (beispielsweise Transparenz, wenn wasserklare Zubereitungen angestrebt werden) verloren geht.
  • Durch die Verwendung von Wachsen (Esterwachse, Triglyceridwachse, ethoxlierte Wachse usw.) in der Ölphase oder als Ölphase lässt sich die Anhaftung der Substanzen nochmals verbessern.
  • Bevorzugt ist es, wenn die Wachskomponente oder die Gesamtheit der Wachskomponenten gewählt wird aus der Gruppe der Ester aus gesättigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten Alkancarbonsäuren oder Hydroxycarbonsäuren einer Kettenlänge von 1 bis 80 C-Atomen und gesättigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten Alkoholen einer Kettenlänge von 1 bis 80 C-Atomen, aus der Gruppe der Ester aus aromatischen Carbonsäuren und gesättigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweig ten Alkoholen einer Kettenlänge von 1 bis 80 C-Atomen sofern die Wachskomponente oder die Gesamtheit der Wachskomponenten bei Raumtemperatur einen Festkörper darstellen, der natürlichen Wachse, der Diester von Polyolen und C10-C80 Fettsäuren, der ethoxylierten Wachse, der Triglyceridwachse, der C16-C60 Fettsäuren und/oder C16-C80 Fettalkohole, der Mineralölwachse.
  • Insbesondere vorteilhaft können die Wachskomponenten aus der Gruppe der C16–36-Alkylstearate, der C10–40-Alkylstearate, der C20–40-Alkylisostearate, der C20–40-Dialkyldimerate, der C18–38-Alkylhydroxystearoylstearate, der C20-40-Dialkyldimerate, der C20–40-Alkylerucate gewählt werden, ferner C30–50-Alkylbienenwachs, Cetylpalmitat, Methylpalmitat, Cetearylbehenat, Octacosanyl Stearate. Auch Siliconwachse wie beispielsweise Stearyltrimethylsilan/Stearylalkohol sind gegebenenfalls vorteilhaft.
  • Vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung sind außerdem Esterwachse, die Ester aus
    • 1. gesättigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten Mono- und/oder Dicarbonsäure mit 10 bis 50 Kohlenstoffatomen, bevorzugt 15 – 45 Kohlenstoffatomen und
    • 2. Glycerin darstellen. Dabei können Mono-, Di- und Triglyceride vorteilhaft sein.
  • Besonders vorteilhaft sind die im folgenden aufgelisteten Glyceride:
    Figure 00200001
  • Besonders bevorzugt ist, die Wachskomponenten zu wählen aus der Gruppe der Triglyceridwachse wie C18-38 Triglycerid oder Tribehenin zu wählen.
  • Ferner hat sich herausgestellt, dass ethoxylierte Wachse wie beispielsweise PEG-8 Bienenwachs, PEG 6 Sorbitanbienenwachs, PEG-2 hydrogeniertes Castoroil, PEG-12 Carnaubawachs vorteilhaft sind.
  • Insbesondere können auch Moisturizer wie Glycerin, Chitosan, Fucogel, Milchsäure, Propylenglycol, Sorbitol, Polyethylenglycol, Dipropylenglycol, Butylenglycol, Mannitol, Natriumpyrolidoncarbonsäure, Glycin, Hyaluronsäure und deren Salze, Harnstoff, Natrium und Kaliumsalze leichter an die Haut gebunden werden. Durch die Verwendung von Wachsen (Esterwachse, Triglyceridwachse, ethoxlierte Wachse usw. )in der Ölphase oder als Ölphase lässt sich die Anhaftung der Wirkstoffe und Moisturizer nochmals verbessern.
  • Die erfindungsgemäße Zubereitung zeichnet sich dadurch aus, dass zur Herstellung der erfindungsgemäßen Mikroemulsionen oder deren Gele eine Vielzahl von W/O-Emulgatoren eingesetzt werden können.
  • Erfindungsgemäß können der oder die W/O-Emulgatoren gewählt werden aus der Gruppe Fettalkohole mit 8 – 30 Kohlenstoffatomen, Monoglycerinester gesättigter und/oder ungesättigter, verzweigter und/oder unverzweigter Alkancarbonsäuren oder Hydroxycarbonsäuren einer Kettenlänge von 8 – 24, insbesondere 12 – 18 C-Atomen, Diglycerinester gesättigter und/oder ungesättigter, verzweigter und/oder unverzweigter Alkancarbonsäuren oder Hydroxycarbonsäuren einer Kettenlänge von 8 – 24, insbesondere 12 – 18 C-Atomen, Triglycerinester gesättigter und/oder ungesättigter, verzweigter und/oder unverzweigter Alkancarbonsäuren oder Hydroxycarbonsäuren einer Kettenlänge von 8 – 24, insbesondere 12 – 18 C-Atomen, Polyglycerinester gesättigter und/oder ungesättigter, verzweigter und/oder unverzweigter Alkancarbonsäuren oder Hydroxycarbonsäuren einer Kettenlänge von 8 – 24, insbesondere 12 – 18 C-Atomen mit bis zu 10 Glycerineinheiten, Monoglycerinether gesättigter und/oder ungesättigter, verzweigter und/oder unverzweigter Alkohole einer Kettenlänge von 8 – 24, insbesondere 12 – 18 C-Atomen, Diglycerinether gesättigter und/oder ungesättigter, verzweigter und/oder unverzweigter Alkohole einer Kettenlänge von 8 – 24, insbesondere 12 – 18 C-Atomen, Triglycerinether gesättigter und/oder ungesättigter, verzweigter und/oder unverzweigter Alkohole einer Kettenlänge von 8 – 24, insbesondere 12 – 18 C-Atomen, Polyglycerinether gesättigter und/oder ungesättigter, verzweigter und/oder unverzweig ter Alkohole einer Kettenlänge von 8 – 24, insbesondere 12 – 18 C-Atomen mit bis zu 10 Glycerineinheiten, Propylenglycolester gesättigter und/oder ungesättigter, verzweigter und/oder unverzweigter Alkancarbonsäuren oder Hydroxycarbonsäuren einer Kettenlänge von 8 – 24, insbesondere 12 – 18 C-Atomen, Sorbitanester gesättigter und/oder ungesättigter, verzweigter und/oder unverzweigter Alkancarbonsäuren oder Hydroxycarbonsäuren einer Kettenlänge von 8 – 24, insbesondere 12 – 18 C-Atomen, Sorbitanester von Polyolen, insbesondere des Glycerins, Pentaerythritylester gesättigter und/oder ungesättigter, verzweigter und/oder unverzweigter Alkancarbonsäuren oder Hydroxycarbonsäuren einer Kettenlänge von 8 – 24, insbesondere 12 – 18 C-Atomen, Methylglucose Ester gesättigter und/oder ungesättigter, verzweigter und/oder unverzweigter Alkancarbonsäuren oder Hydroxycarbonsäuren einer Kettenlänge von 8 – 24, insbesondere 12 – 18 C-Atomen, Polyglycerin Methylglucose Ester gesättigter und/oder ungesättigter, verzweigter und/oder unverzweigter Alkancarbonsäuren oder Hydroxycarbonsäuren einer Kettenlänge von 8 – 24, insbesondere 12 – 18 C-Atomen, Cetyl Dimethicon Copolyole, Alkyl Methicon Copolyole, Alkyl Diemethicon Ethoxy Glucoside, Glycerylfettsäure Citrate.
  • Es kann erfindungsgemäß von Vorteil sein, dass die vorstehend genannten Typen von W/O-Emulgatoren zusätzlich polyethoxyliert und/oder polypropoxyliert sind, oder dass auch andere polyethoxylierte und/oder polypropoxylierte Produkte Verwendung finden, beispielsweise polyethoxyliertes hydrogeniertes oder nichthydrogeniertes Ricinusöl, ethoxyliertes Cholesterin, ethoxlierte Fettalkohole wie Steareth- 2, ethoxylierte Fettsäuren, ethoxylierte Dicarbonsäuren, ethoxylierte Wachse wie PEG (-6, -8, -12, -20) Bienenwachs, PEG (-6, -8, – 20 Sorbitanbienenwachs), ethoylierte Carnaubawachse (PEG-12 Carnaubawachs).
  • Insbesondere vorteilhafte W/O-Emulgatoren sind Glyceryllanolat, Glycerylmonostearat, Glycerylmonoisostearat, Glyceryllinoleat, Glycerylmonooleat, Diglycerylmonostearat, Diglycerylmonoisostearat, Diglyceryldüsostearat, Propylenglycolmonostearat, Propylenglycolmonoisostearat, Propylenglycoldüsostearat, Sorbitanmonoisostearat, Saccharosedistearat, Cetylalkohol, Stearylalkohol, Arachidylalkohol, Behenylalkohol, isobehenylalkohol, 2-Ethylhexylglycerinether, Selachylalkohol, Chimylalkohol, Polyethylenglycol(2)stearylether (Steareth-2), Glycerylmonolaurat, Glycerylmonocaprinat, Glycerylmonocaprylat, Glycerylsorbitanstearat Polyglyceryl-4 Isostearat, Polyglyceryl-2-sesquüsostearat, PEG-7 hydrogeniertes Castoröl, PEG-40-Sorbitanperisostearat, Isostearyldiglycerylsuccinat, PEG-5-Cholesterylether, Triglycerindüsostearat, PEG-30-Dipolyhydroxystearat, Decaglycerylheptaoleat, Polyglyceryl-3-Diisostearat, PEG-8-Distearat, Diglycerindipolyhydroxystearat.
  • Die erfindungsgemäßen Emulsionen können des weiteren Stabilisatoren enthalten. Bevorzugte Stabilisatoren sind das PEG-45 /Dodecylglycolcopolymer, PEG-22 / Dodecylglycolcopolymer und/oder Methoxy-PEG-22-Dodecyl Glycol Copolymer. Der Stabilisator bzw. die Stabilisatoren liegen vorteilhaft in Konzentrationen von 0,01 – 25 Gew.% vor, wobei es allerdings möglich und vorteilhaft ist, den Gehalt an Stabilisatoren niedrig zu halten, etwa bis 5 Gew.%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung. Es ist insbesondere dann vorteilhaft, Stabilisatoren zu wählen, wenn erfindungsgemäße Zubereitungen einen hohen Gehalt an destabilisierenden Substanzen enthalten sollen. Ist der Gehalt an destabilisierenden Substanzen gering, kann man auf den Stabilisator verzichten.
  • Der erfindungsgemäß verwendete W/O-Emulgator bzw. die erfindungsgemäß verwendeten WIO-Emulgatoren liegt bzw. liegen vorteilhaft in Konzentrationen von 0,1 – 25 Gew.% vor, wobei es allerdings möglich und vorteilhaft ist, den Gehalt an Emulgatoren niedrig zu halten, etwa bis 5 Gew.%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung.
  • Außerdem können die erfindungsgemäßen Mikroemulsionen Farbstoffe und/oder Pigmente enthalten. Pigmente können eingesetzt werden, wenn sie nanodipergiert (10-100nm) vorliegen, Farbstoffe machen das Produkt beispielsweise blau transparent. Die Farbstoffe und -pigmente können aus der entsprechenden Positivliste der Kosmetikverordnung bzw. der EG-Liste kosmetischer Färbemittel ausgewählt werden. In den meisten Fällen sind sie mit den für Lebensmittel zugelassenen Farbstoffen identisch. Pigmente können organischen und anorganischen Ursprungs sein, wie beispielsweise organische vom Azo-Typ, Indigoide, Triphenylmethan-artige, Anthrachinone, und Xanthin Farbstoffe, die als D&C and FD&C blues, browns, greens, oranges, reds, yellows bekannt sind. Anorganische Pigmente bestehen aus unlöslichen Salzen von zertifizierten Farbstoffen, die als Lakes oder Eisenoxide bezeichnet werden. Beispielsweise können Barium lakes, calcium lakes, aluminum lakes, titandioxide, mica and iron oxides Verwendung finden. Als A1-Salze sind z.B Red 3 Aluminum Lake, Red 21 Aluminum Lake, Red 27 Aluminum Lake, Red 28 Aluminum Lake, Red 33 Aluminum Lake, Yellow 5 Aluminum Lake, Yellow 6 Aluminum Lake, Yellow 10 Aluminum Lake, Orange 5 Aluminum Lake, Blue 1 Aluminum Lake und Kombinationen einsetzbar.
  • Als Eisenoxide oder -oxidhydrate sind z.B. cosmetic yellow oxide C22-8073 (Sunchemical) cosmetic oxide MC 33-120 (Sunchemical), cosmetic brown oxide C33-115 (Nordmann& Rassmann), cosmetic russet oxide C33-8075 (Sunchemical) bekannt und gegebenfalls vorteilhaft. Als Alumosilicat ist ultramarinblau (Les colorants Wacker) einsetzbar.
  • Auch Perlglanzpigmente lassen sich in die erfindungsgemäßen Emulsionen einarbeiten. Diese sind beispielsweise von den Firmen Costenoble (Cloisonne-Typ, Flamenco-Typ, Low Lustre-Typ), Merck (Colorona-Typen, Microna-Typ, Timiron-Typ, Colorona, Ronasphere), Les Colornats Wacker (Covapure, Vert oxyde de Chrome), Cadre (Colorona, Sicopearl), BASF (Sicopearl, Sicovit), Rona (Colorona) bekannt. Als besonders vorteilhaftes Perlglanzpigment haben sich beispielsweise Timiron Silk Gold und Colorona Red Gold bewährt.
  • Vorteilhafte Farbpigmente sind weiterhin Titandioxid, Glimmer, Eisenoxide (z. B. Fe2O3, Fe3O4, FeO(OH)) und/oder Zinnoxid. Vorteilhafte Farbstoffe sind beispielsweise Carmin, Berliner Blau, Chromoxidgrün, Ultramarinblau und/oder Manganviolett. Es ist insbesondere vorteilhaft, die Farbstoffe und/oder Farbpigmente aus der folgenden Liste zu wählen. (Die Stoffe sind nach ihrer Colour Index Number geordnet.)
    Figure 00240001
    Figure 00250001
    Figure 00260001
  • Die Farbstoffe und Pigmente können sowohl einzeln als auch im Gemisch vorliegen sowie gegenseitig miteinander beschichtet sein, wobei durch unterschiedliche Beschichtungsdicken im allgemeinen verschiedene Farbeffekte hervorgerufen werden.
  • Die Liste der genannten Farbstoffe und Farbpigmente, die in den erfindungsgemäßen Emulsionen verwendet werden können, soll selbstverständlich nicht limitierend sein.
  • Erfindungsgemäße Emulsionen können auch Puderstoffe enthalten. Als Puderstoffe werden beispielsweise Wismuthoxichlorid, titanisierter Glimmer, Siliciumdioxid (fumed silica), spherische Siliciumdioxid-Perlen, Polymethylmethacyrlat-Perlen, micronisiertes Teflon, Bornitrid, Acrylatpolymere, Aluminumsilicat, Aluminum-Stärke-Octenylsuccinat, Bentonit, Galciumsilicat, Cellulose, Kreide, Maisstärke, Glycerylstärke, Hectorit, hydrisiertes Silica, Kaolin, Magnesiumhydroxide, Magnesiumoxid, Magnesiumsilicate, Magnesiumtrisilicat, Maltodextrin, Montmorillonit, microcristalline Cellulose, Reisstärke, Silica, Talk, Mica, Titaniumdioxid, Zinklaurate, Zinkmyristat, Zinkneodecanoat, Zinkrosinat, Zinkstearat, Polyehtylen, Aluminiumoxid, Attapulgit, Calciumcarbonat, Calciumsilicat, Dextran, Kaolin, Nylon, Silicasilylat, Seidenpuder, Serecit, Zinnoxid, Titaniumhydroxid, Trimagnesiumphosphat, Wallnußschalenpuder oder beliebige Mischungen eingesetzt werden.
  • In erfindungsgemäße Rezepturen lassen sich sowohl große Mengen hydrophiler, als auch hydrophober Wirkstoffe oder Kombinationen aus hydrophilen und hydrophoben Wirkstoffen in die Formulierungen einarbeiten. Derartige erfindungsgemäß vorteilhafte Wirkstoffe sind beispielsweise Acetylsalicylsäure, Azulen, Ascorbinsäure, Vitamin B1, das Vitamin B12 das Vitamin D1, aber auch Bisabolol, ungesättigte Fettsäuren, namentlich die essentiellen Fettsäuren (oft auch Vitamin F genannt), insbesondere die γ-Linolensäure, Ölsäure, Eicosapentaensäure, Docosahexaensäure, Campher, Extrakte oder andere Produkte pflanzlicher und tierischer Herkunft, z.B. Nachtkerzenöl, Borretschöl oder Johannisbeerkernöl, Fischöle, Lebertran aber auch Ceramide und ceramidähnliche Verbindungen und so weiter.
  • Zusätzlich können Pflegewirkstoffe eingearbeitet werden, welche sich nicht auf die fettlöslichen Wirkstoffe beschränken, sondern auch aus der Gruppe der wasserlöslichen Wirkstoffe gewählt werden können, beispielsweise Vitamine und dergleichen mehr.
  • Eine erstaunliche Eigenschaft der erfindungsgemäße Zubereitungen ist, dass diese sehr gute Vehikel für kosmetische oder dermatologische Wirkstoffe in die Haut sind, wobei bevorzugte Wirkstoffe Antioxidantien sind, welche die Haut vor oxidativer Beanspruchung schützen können.
  • Die Zubereitungen enthalten daher vorteilhaft eines oder mehrere Antioxidantien. Als günstige, aber dennoch fakultativ zu verwendende Antioxidantien können alle für kosmetische und/oder dermatologische Anwendungen geeigneten oder gebräuchlichen Antioxidantien verwendet werden. Es ist dabei vorteilhaft, Antioxidantien als einzige Wirkstoffklasse zu verwenden, etwa dann, wenn eine kosmetische oder dermatologische Anwendung im Vordergrunde steht wie die Bekämpfung der oxidativen Beanspruchung der Haut. Es ist aber auch günstig, die erfindungsgemäßen W/O-Emulsionsstifte mit einem Gehalt an einem oder mehreren Antioxidantien zu versehen, wenn die Zubereitungen einem anderen Zwecke dienen sollen, z.B. als Desodorantien oder Sonnenschutzmittel.
  • Besonders vorteilhaft werden die Antioxidantien gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Aminosäuren (z.B. Glycin, Histidin, Tyrosin, Tryptophan) und deren Derivate, Imidazole (z.B. Urocaninsäure) und deren Derivate, Peptide wie D,L-Carnosin, D-Carnosin, L-Carnosin und deren Derivate (z.B. Anserin), Carotinoide, Carotine (z.B. α-Carotin, β-Carotin, Lycopin) und deren Derivate, Liponsäure und deren Derivate (z.B. Dihydroliponsäure), Aurothioglucose, Propylthiouracil und andere Thiole (z.B. Thioglycerin, Thiosorbitol, Thioglycolsäure, Thioredoxin, Glutathion, Cystein, Cystin, Cystamin und deren Glycosyl-, N-Acetyl-, Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Amyl-, Butyl- und Lauryl-, Palmitoyl-, Oleyl-, γ-Linoleyl-, Cholesteryl – und Glycerylester) sowie deren Salze, Dilaurylthiodipropionat, Distearylthiodipropionat, Thiodipropionsäure und deren Derivate (Ester, Ether, Peptide, Lipide, Nukleotide, Nukleoside und Salze) sowie Sulfoximinverbindungen (z.B. Buthioninsulfoximine, Homocysteinsulfoximin, Buthioninsulfone, Pentat-, Hexa-, Heptahioninsulfoximin) in sehr geringen verträglichen Dosierungen (z.B. pmol bis μmol/kg), ferner (Metall)-Chelatoren (z.B. α-Hydroxyfettsäuren, Palmitinsäure, Phytinsäure, Lactoferrin), α-Hydroxysäuren (z.B. Zitronensäure, Milchsäure, Apfelsäure), Huminsäure, Gallensäure, Gallenextrakte, Bilirubin, Biliverdin, EDTA, EGTA und deren Derivate, ungesättigte Fettsäuren und deren Derivate (z.B. gamma-Linolensäure, Linolsäure, Ölsäure), Folsäure und deren Derivate, Ubichinon und Ubichinol deren Derivate, Vitamin C und Derivate (z.B. Ascorbylpalmitate, Mg – Ascorbylphosphate, Ascorbylacetate), Isoascorbinsäure und ihre Derivate, Tocopherole und Derivate (z.B. Vitamin E – acetat), Vitamin A und Derivate (Vitamin A – palmitat) sowie Koniferylbenzoat des Benzoeharzes, Rutinsäure und deren Derivate, Ferulasäure und deren Derivate, Butylhydroxytoluol, Butylhydroxyanisol, Nordihydroguajakharzsäure, Nordihydroguajaretsäure, Trihydroxybutyrophenon, Harnsäure und deren Derivate, Mannose und deren Derivate, Zink und dessen Derivate (z.B. ZnO, ZnSO4) Selen und dessen Derivate (z.B. Selenmethionin), Stilbene und deren Derivate (z.B.
  • Stilbenoxid, Trans-Stilbenoxid) und die erfindungsgemäß geeigneten Derivate (Salze, Ester, Ether, Zucker, Nukleotide, Nukleoside, Peptide und Lipide) dieser genannten Wirkstoffe.
  • Die Menge der eingesetzten Antioxidantien in den Zubereitungen beträgt vorzugsweise 0,001 bis 30 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,001 – 20 Gew.-%, insbesondere 0.001 – 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung.
  • Sofern Vitamin E und/oder dessen Derivate das oder die Antioxidantien darstellen, ist es vorteilhaft, deren jeweilige Konzentrationen aus dem Bereich von 0,001 – 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Formulierung, zu wählen.
  • Sofern Vitamin A, bzw: Vitamin-A-Derivate, bzw. Carotine bzw. deren Derivate das oder die Antioxidantien darstellen, ist vorteilhaft, deren jeweilige Konzentrationen aus dem Bereich von 0,001 – 10 Gew.%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Formulierung, zu wählen.
  • Erfindungsgemäß können Wirkstoffe auch sehr vorteilhaft gewählt werden aus der Gruppe der lipophilen Wirkstoffe, insbesondere aus folgender Gruppe: Acetylsalicylsäure, Atropin, Azulen, Hydrocortison und dessen Derivaten, z.B. Hydrocortison-l7-valerat, Vitamine, z.B. Ascorbinsäure und deren Derivate, Vitamine der B- und D-Reihe, sehr günstig das Vitamin B1, das Vitamin B12 das Vitamin D1, aber auch Bisabolol, ungesättigte Fettsäuren, namentlich die essentiellen Fettsäuren (oft auch Vitamin F genannt), insbesondere die γ-Linolensäure, Ölsäure, Eicosapentaensäure, Docosahexaensäure und deren Derivate, Chloramphenicol, Coffein, Prostaglandine, Thymol, Campher, Extrakte oder andere Produkte pflanzlicher und tierischer Herkunft, z.B. Nachtkerzenöl, Borretschöl oder Johannisbeerkernöl, Fischöle, Lebertran aber auch Ceramide und ceramidähnliche Verbindungen und so weiter.
  • Vorteilhaft ist es auch, die Wirkstoffe aus der Gruppe der rückfettenden Substanzen zu wählen, beispielsweise Purcellinöl®, Eucerit® und Neocerit®.
  • Besonders vorteilhaft werden der oder die Wirkstoffe ferner gewählt aus der Gruppe der NO-Synthasehemmer, insbesondere wenn die erfindungsgemäßen Zubereitungen zur Behandlung und Prophylaxe der Symptome der intrinsischen und/oder extrinsischen Hautalterung sowie zur Behandlung und Prophylaxe der schädlichen Auswirkungen ultravioletter Strahlung auf die Haut dienen sollen. Bevorzugter NO-Synthasehemmer ist das Nitroarginin.
  • Weiter vorteilhaft werden der oder die Wirkstoffe gewählt aus der Gruppe, welche Catechine und Gallensäureester von Catechinen und wäßrige bzw. organische Extrakte aus Pflanzen oder Pflanzenteilen umfaßt, die einen Gehalt an Catechinen oder Gallensäureestern von Catechinen aufweisen, wie beispielsweise den Blättern der Pflanzenfamilie Theaceae, insbesondere der Spezies Camellia sinensis (grüner Tee). Insbesondere vorteilhaft sind deren typische Inhaltsstoffe (wie z. B. Polyphenole bzw. Catechine, Coffein, Vitamine, Zucker, Mineralien, Aminosäuren, Lipide).
  • Catechine stellen eine Gruppe von Verbindungen dar, die als hydrierte Flavone oder Anthocyanidine aufzufassen sind und Derivate des „Catechins" (Catechol, 3,3',4',5,7-Flavanpentaol, 2-(3,4-Dihydroxyphenyl)-chroman-3,5,7-triol) darstellen. Auch Epicatechin ((2R,3R)-3,3',4',5,7-Flavanpentaol) ist ein vorteilhafter Wirkstoff im Sinne der vorliegenden Erfindung.
  • Vorteilhaft sind ferner pflanzliche Auszüge mit einem Gehalt an Catechinen, insbesondere Extrakte des grünen Tees, wie z. B. Extrakte aus Blättern der Pflanzen der Spezies Camellia spec., ganz besonders der Teesorten Camellia sinenis, C. assamica, C. taliensis bzw. C. irrawadiensis und Kreuzungen aus diesen mit beispielsweise Camellia japonica.
  • Bevorzugte Wirkstoffe sind ferner Polyphenole bzw. Catechine aus der Gruppe (-)-Catechin, (+)-Catechin, (-)-Catechingallat, (-)-Gallocatechingallat, (+)-Epicatechin, (-)-Epicatechin, (-)-Epicatechin Gallat, (-)-Epigallocatechin, (-)-Epigallocatechingallat.
  • Auch Flavon und seine Derivate (oft auch kollektiv „Flavone" genannt) sind vorteilhafte Wirkstoffe im Sinne der vorliegenden Erfindung. Sie sind durch folgende Grundstruktur gekennzeichnet (Substitutionspostitionen angegeben):
    Figure 00310001
  • Einige der wichtigeren Flavone, welche auch bevorzugt in erfindungsgemäßen Zubereitungen eingesetzt werden können, sind in der nachstehenden Tabelle aufgeführt:
    Figure 00310002
  • In der Natur kommen Flavone in der Regel in glycosidierter Form vor.
  • Erfindungsgemäß werden die Flavonoide bevorzugt gewählt aus der Gruppe der Substanzen der generischen Strukturformel
    Figure 00320001
    wobei Z1 bis Z7 unabhängig voneinander gewählt werden aus der Gruppe N, OH, Alkoxy- sowie Hydroxyalkoxy-, wobei die Alkoxy- bzw. Hydroxyalkoxygruppen verzweigt und unverzweigt sein und 1 bis 18 C-Atome aufweisen können, und wobei Gly gewählt wird aus der Gruppe der Mono- und Oligoglycosidreste.
  • Erfindungsgemäß können die Flavonoide aber auch vorteilhaft gewählt werden aus der Gruppe der Substanzen der generischen Strukturformel
    Figure 00320002
    wobei Z1 bis Z6 unabhängig voneinander gewählt werden aus der Gruppe H, OH, Alkoxy- sowie Hydroxyalkoxy-, wobei die Alkoxy- bzw. Hydroxyalkoxygruppen verzweigt und unverzweigt sein und 1 bis 18 C-Atome aufweisen können, und wobei Gly gewählt wird aus der Gruppe der Mono- und Oligoglycosidreste.
  • Bevorzugt können solche Strukturen gewählt werden aus der Gruppe der Substanzen der generischen Strukturformel
    Figure 00330001
    wobei Gly1, Gly2 und Gly3 unabhängig voneinander Monoglycosidreste oder darstellen. Gly2 bzw. Gly3 können auch einzeln oder gemeinsam Absättigungen durch Wasserstoffatome darstellen.
  • Bevorzugt werden Gly1, Gly2 und Gly3 unabhängig voneinander gewählt aus der Gruppe der Hexosylreste, insbesondere der Rhamnosylreste und Glucosylreste. Aber auch andere Hexosylreste, beispielsweise Allosyl, Altrosyl, Galactosyl, Gulosyl, Idosyl, Mannosyl und Talosyl sind gegebenenfalls vorteilhaft zu verwenden. Es kann auch erfindungsgemäß vorteilhaft sein, Pentosylreste zu verwenden.
  • Vorteilhaft werden Z1 bis Z5 unabhängig voneinander gewählt aus der Gruppe N, OH, Methoxy-, Ethoxy- sowie 2-Hydroxyethoxy-, und die Flavonglycoside haben die Struktur
    Figure 00330002
  • Besonders vorteilhaft werden die erfindungsgemäßen Flavonglycoside aus der Gruppe, welche durch die folgende Struktur wiedergegeben werden:
    Figure 00340001
    wobei Gly1, Gly2 und Gly3 unabhängig voneinander Monoglycosidreste oder darstellen. Gly2 bzw. Gly3 können auch einzeln oder gemeinsam Absättigungen durch Wasserstoffatome darstellen.
  • Bevorzugt werden Gly1, Gly2 und Gly3 unabhängig voneinander gewählt aus der Gruppe der Hexosylreste, insbesondere der Rhamnosylreste und Glucosylreste. Aber auch andere Hexosylreste, beispielsweise Allosyl, Altrosyl, Galactosyl, Gulosyl, Idosyl, Mannosyl und Talosyl sind gegebenenfalls vorteilhaft zu verwenden. Es kann auch erfindungsgemäß vorteilhaft sein, Pentosylreste zu verwenden.
  • Besonders vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung ist, das oder die Flavonglycoside zu wählen aus der Gruppe α-Glucosylrutin, α-Glucosylmyricetin, α-Glucosylisoquercitrin, α-Glucosylisoquercetin und α-Glucosylquercitrin. Erfindungsgemäß besonders bevorzugt ist α-Glucosylrutin.
  • Erfindungsgemäß vorteilhaft sind auch Naringin (Aurantiin, Naringenin-7-rhamnoglucosid), Hesperidin (3',5,7-Trihydroxy-4'-methoxyflavanon-7-rutinosid, Hesperidosid, Hesperetin-7-O-rutinosid). Rutin (3,3',4',5,7-Pentahydroxyflyvon-3-rutinosid, Quercetin-3-rutinosid, Sophorin, Birutan, Rutabion, Taurutin, Phytomelin, Melin), Troxerutin (3,5-Di-hydroxy-3',4',7-tris(2-hydroxyethoxy)-flavon-3-(6-O-(6-deoxy-α-L-mannopyranosyl)-β-D-glucopyranosid)), Monoxerutin (3,3',4',5-Tetrahydroxy-7-(2-hydroxyethoxy)-flavon-3-(6-O-(6-deoxy-a-L-mannopyranosyl)-ß-D-glucopyranosid)), Dihydrorobinetin (3,3',4',5',7-Pentahydroxyflavanon), Taxifolin (3,3',4',5,7-Pentahydroxyflavanon), Eriodictyol-7-glucosid (3',4',5,7-Tetrahydroxyflavanon-7-glucosid), Flavanomarein (3',4',7,8-Tetrahydroxyflavanon-7-glucosid) und Isoquercetin (3,3',4',5,7-Pentahydroxyflavanon-3-(β-D-Glucopyranosid).
  • Vorteilhaft ist es auch, den oder die Wirkstoffe aus der Gruppe der Ubichinone und Plastochinone zu wählen.
  • Ubichinone zeichnen sich durch die Strukturformel
    Figure 00350001
    aus und stellen die am weitesten verbreiteten und damit am besten untersuchten Biochinone dar. Ubichinone werden je nach Zahl der in der Seitenkette verknüpften Isopren-Einheiten als Q-1, Q-2, Q-3 usw. oder nach Anzahl der C-Atome als U-5, U-10, U-15 usw. bezeichnet. Sie treten bevorzugt mit bestimmten Kettenlängen auf, z. B. in einigen Mikroorganismen und Hefen mit n=6. Bei den meisten Säugetieren einschließlich des Menschen überwiegt Q10.
  • Besonders vorteilhaft ist Coenzym Q10, welches durch folgende Strukturformel gekennzeichnet ist:
    Figure 00350002
  • Plastochinone weisen die allgemeine Strukturformel
    Figure 00360001
    auf. Plastoschinone unterscheiden sich in der Anzahl n der Isopren-Reste und werden endsprechend bezeichnet, z. B. PQ-9 (n=9). Ferner existieren andere Plastochinone mit unterschiedlichen Substituenten am Chinon-Ring.
  • Auch Kreatin und/oder Kreatinderivate sind bevorzugte Wirkstoffe im Sinne der vorliegenden Erfindung. Kreatin zeichnet sich durch folgende Struktur aus:
    Figure 00360002
  • Bevorzugte Derivate sind Kreatinphosphat sowie Kreatinsulfat, Kreatinacetat, Kreatinascorbat und die an der Carboxylgruppe mit mono- oder polyfunktionalen Alkoholen veresterten Derivate.
  • Ein weiterer vorteilhafter Wirkstoff ist L-Carnitin [3-Hydroxy-4-(trimethylammonio)-buttersäurebetain]. Auch Acyl-Carnitine, welche gewählt aus der Gruppe der Substanzen der folgenden allgemeinen Strukturformel
    Figure 00360003
    wobei R gewählt wird aus der Gruppe der verzweigten und unverzweigten Alkylreste mit bis zu 10 Kohlenstoffatomen sind vorteilhafte Wirkstoffe im Sinne der vorliegenden Erfindung. Bevorzugt sind Propionylcarnitin und insbesondere Acetylcarnitin. Beide Entantiomere (D- und L-Form) sind vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung zu verwenden. Es kann auch von Vorteil sein, beliebige Enantiomerengemische, beispielsweise ein Racemat aus D- und L-Form, zu verwenden.
  • Weitere vorteilhafte Wirkstoffe sind Sericosid, Pyridoxol, Aminoguadin, Phytochelatin, Isoflavone (Genistein, Daidzein, Daidzin, Glycitin), Niacin, Tyrosinsulfat, Dioic Acid, Adenosin, Pyridoxin, Arginin, Vitamin K, Biotin und Aromastoffe, Sericosid wie auch Wirkstoffkombinationen der genannten Wirkstoffe.
  • Die Liste der genannten Wirkstoffe bzw. Wirkstoffkombinationen, die in den erfindungsgemäßen Zubereitungen verwendet werden können, soll selbstverständlich nicht limitierend sein. Die Wirkstoffe können einzelnen oder in beliebigen Kombinationen miteinander verwendet werden.
  • Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung der Zubereitung als Reinigungsprodukt, insbesondere als Rasierprodukt. Die Anwendung kann vorteilhafterweise aus einer Tube, aus einem Pumpfoamer, einem Spender, aus einem Aerosol oder einem „Beutel-in-Dose-System" erfolgen.
  • Die nachfolgenden Beispiele sollen die vorliegende Erfindung verdeutlichen, ohne sie einzuschränken. Alle Mengenangaben, Anteile und Prozentanteile sind, soweit nicht anders angegeben, auf das Gewicht und die Gesamtmenge bzw. auf das Gesamtgewicht der Zubereitungen bezogen. Die in den Beispielen angegebenen Gewichtsprozente sind Aktivgehalte.
  • Die Herstellung der erfindungsgemäßen Mikroemulsionen erfolgt nach bekannten Verfahren der Kosmetikaherstellung, wobei erfindungsgemäß ein Primärtensid, ein oder mehrere Cotenside, gegebenenfalls einem oder mehreren W/O-Emulgatoren, einer oder mehrerer flüssiger und/oder festern Ölphasen, ein Glycerinpolyglycoletherisostearate und gegebenenfalls weitere Verdicker und 0 bis 4 Gew.% Salze kombiniert werden, so dass bei konstanter Gesamttensidmenge das Primär-/Cotensid-Verhältnis variabel eingestellt werden kann und dennoch Zubereitungen auf Basis ölhaltiger Mikroemulsionen erhalten werden.
    Figure 00370001
    Beispiele 1 bis 6:
    Figure 00380001
  • Alle aufgeführten Beispiele verdeutlichen die wohlfeilen Eigenschaften der erfindungsgemäßen ölhaltigen Mikrogemulsionsgele oder Mikroemulsionen und diese enthaltende Reinigungsprodukte.

Claims (26)

  1. Rasierzubereitung auf Basis ölhaltiger Mikroemulsionen umfassend a) ein Primärtensid, b) ein oder mehrere Cotenside, c) gegebenenfalls ein oder mehrere W/O-Emulgatoren, d) eine oder mehrere flüssige und/oder feste Ölphasen, e) 0 bis 4 Gew.% Salz und f) Glycerinpolyglycoletherisostearate sowie g) gegebenenfalls einen oder mehrere weitere Verdicker.
  2. Zubereitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich Fettalkoholether enthalten ist.
  3. Zubereitung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich Kokosfettsäurediethanolamid enthalten ist.
  4. Zubereitung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich Fettsäureamidoalkylbetain enthalten ist.
  5. Zubereitung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich Cellulosederivate enthalten sind.
  6. Verfahren zur Herstellung ölhaltiger Mikroemulsionen nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Kombination der Bestandteile bei konstanter Gesamttensidmenge das Primär-/Cotensid-Verhältnis variabel eingestellt werden kann.
  7. Verfahren nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, dass transparente Mikroemulsionen erhalten werden.
  8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7 dadurch gekennzeichnet, dass nicht bis leicht schäumende Mikroemulsionen erhalten werden.
  9. Verfahren nach Anspruch 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Gesamttensidgehalt, bestehend aus a) Primärtensid und b) Cotensid, im Bereich von 1 bis 30 Gew.% liegt.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Gesamttensidgehalt 25 Gew.% beträgt und das Primär-/Cotensid-Verhältnis variabel im Bereich 14:1 bis 1:14 eingestellt werden kann.
  11. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil an W/O-Emulgator im Bereich 0,1 – 25 Gew.% bezogen auf die Gesamtzubereitung liegt.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölkomponenten im Bereich von 1 bis 50 Gew.%, bevorzugt zwischen 1 bis 40 Gew.%, bezogen auf die Gesamtzubereitung vorliegen.
  13. Verfahren zur Herstellung von Mikroemulsionen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Kombination von a) 15 Gew.% Gesamttensidgehalt, c) 0,001–2,5 Gew.% einem oder mehreren W/O-Emulgatoren, d) 1-15 Gew.% einer oder mehreren Ölphasen, e) 0,01 bis 5 Gew.% Glycerinpolyglycoletherisostearate, f) gegebenenfalls einem Verdicker und g) der Zugabe von 0 bis 4 Gew.% Salzen, das Primär-/Cotensid-Verhältnis variabel eingestellt werden kann und transparente Mikroemulsionen erhalten werden.
  14. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Primär- und/oder Cotensid ausgewählt wird aus Laurylethersulfat, Laurylsulfat, Betaine, Amphoacetat, Cocoamphopropionat, Glutamat, Acylaminosäuren und deren Salze, Acylpeptide, Sarcosinate, Taurate, Acyllactylate, Alaninate, Arginate, Valinate, Prolinate, Glycinat, Aspartate, Propionate, Carbonsäuren, Ester-Carbonsäuren, Ether-Carbonsäuren, Natrium PEG-7 Olivenöl Carboxylat, Phosphorsäureester und Salze, Acyl-isethionate, Alkylarylsulfonate, Alkylsulfonate, Sulfosuccinate, Alkylethersulfat, Alkylsulfate, Natriumalkylsulfate, Alkylamine, Alkylimidazole, ethoxylierte Amine, quaternäre Tenside, Esterquats, Alkylbetain, Alkylamidopropylbetain, Alkyl-amidopropylhydroxysulfain, Benzyltrialkylammoniumchloride oder -bromide, Alkyltrialkylammoniumsalze, Alkyldimethyfhydroxyethylammoniumchloride oder -bromide, Dialkyldimethyfammoniumchloride oder -bromide, Dialkylethoxylatdimethylammoniumchloride oder -bromide, Alkylamidethyltrimethylammoniumethersulfate, Alkylpyridiniumsalze, Cetyltrimethylammoniumsalze, Acyl-/dialkyfethylendiamine, Dinatriumacylamphodipropionat, Dinatriumalkylamphodiacetat, Natriumacylamphohydroxypropylsulfonat, Dinatriumacylamphodiacetat und Natriumacylamphopropionat, und/oder N-Alkylaminosäuren.
  15. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Primärtensid ausgewählt wird aus Laurylethersulfat und/oder Laurylsulfat, und das Cotensid gewählt wird aus Betaine, Amphoacetat, Cocoamphopropionat, Glutamat und/oder Sarcosinat.
  16. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Emulgator ausgewählt wird aus Glyceryllanolat, Glycerylmonostearat, Glycerylmonoisostearat, Glyceryllinoleat, Glycerylmonooleat, Diglycerylmonostearat, Diglycerylmonoisostearat, Diglyceryldüsostearat, Propyfenglycolmonostearat, Propylenglycolmonoisostearat, Propylenglycoldüsostearat, Sorbitanmonoisostearat, Saccharosedistearat, Getylalkohol, Stearylalkohol, Arachidylalkohol, Behenylalkohol, Isobehenylalkohol, 2-Ethylhexylglycerinether, Selachylalkohol, Chimylalkohol, Polyethylenglycol(2)stearylether (Steareth-2), Glycerylmonolaurat, Glycerylmonocaprinat, Glycerylmonocaprylat, Glycerylsorbitanstearat Polyglyceryl-4 Isostearat, Polyglyceryl-2-sesquüsostearat, PEG-7 hydrogeniertes Castoröl, PEG-40-Sorbitanperisostearat, Isostearyldiglyceryfsuccinat, PEG-5-Cholesterylether, Triglycerindiisostearat, PEG-30-Dipolyhydroxystearat, Decaglycerylheptaoleat, Polyglyceryl-3-Diisostearat, PEG-8-Distearat und/oder Diglycerindipolyhydroxystearat.
  17. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Emulgator ein lipophiler Coemulgator ist, ausgewählt aus Glycerinester, Propylenglycolester, Sorbitanester niedrig ethoxylierten Glyceride, Diglyceride oder Triglyceride.
  18. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölkomponente d) gewählt ist aus der Gruppe der Ester aus gesättigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten Alkancarbonsäuren oder Hydroxyalkancarbonsäuren mit einer Kettenlänge von 1 bis 44 C-Atomen und gesättigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten Alkoholen einer Kettenlänge von 1 bis 44 C-Atomen, aus der Gruppe der Ester aus aromatischen Carbonsäuren und gesättigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten Alkoholen einer Kettenlänge von 1 bis 30 C-Atomen, sofern die Ölkomponente oder die Gesamtheit der Ölkomponenten bei Raumtemperatur eine Flüssigkeit darstellen, ausgewählt aus der Gruppe der verzweigten und unverzweigten Kohlenwasserstoffe, der Silikonöle, Lanoline, der Adipinsäureester, der Butylenglyeoldiester, der Dialkylether oder -carbonate, der Gruppe der gesättigten oder ungesättigten, verzweigten Alkohole, der Fettsäuretriglyceride, Olivenöl, Sonnenblumenöl, Sojaöl, Erdnußöl, Rapsöl, Mandelöl, Palmöl, Kokosöl, Palmkernöl, Silikonöl, Dicapylylcarbonat, Dicaprylylether, Paraffinöl, Coco Caprylat/Caprat, Caprylic/Capric Triglycerid, Cyclomethicon, Dimethicon, Octyldodecanol, Butyloctylsalicylat und/oder Diethylhexylnaphthalat.
  19. Verfahren nach Anspruch 7 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass als Ölphase Esteröle gewählt werden aus der Gruppe Cetearyl Isononanoat, Isopropylmyristat, Isopropylpalmitat, Ethylhexylcocoat, 2-Ethylhexylaurat, 2-Ethylhexypalmitat, Decyloleat, Octylisostearat undloder lsotridecylisononaoat.
  20. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass als zusätzliche Verdicker assoziative und/oder nicht assoziative Verdicker und/oder kationische Polymere zugesetzt werden.
  21. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich Wachse zugesetzt werden können, gewählt aus der Gruppe der Ester aus gesättigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten Alkancarbonsäuren oder Hydroxycarbonsäuren einer Kettenlänge von 1 bis 80 C-Atomen und gesättigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten Alkoholen einer Kettenlänge von 1 bis 80 C-Atomen, aus der Gruppe der Ester aus aromatischen Carbonsäuren und gesättigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten Alkoholen einer Kettenlänge von 1 bis 80 C-Atomen sofern die Wachskomponente oder die Gesamtheit der Wachskomponenten bei Raumtemperatur einen Festkörper darstellen, der natürlichen Wachse, der Diester von Polyolen und C10-C80 Fettsäuren, der ethoxylierten Wachse, der Triglyceridwachse, der C16-C60 Fettsäuren und/oder C16-C80 Fettalkohole, der Mineralölwachse.
  22. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich Antioxidatien mit einem Anteil von 0,001 bis 30 Gew.%, besonders bevorzugt 0,001 – 20 Gew.%, insbesondere 0,001 – 10 Gew.%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung zugesetzt werden können.
  23. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass übliche kosmetische oder dermatologische Stoffe, wie Farbstoffe, Pigmente, Puderstoffe, hydrophile und/oder lipophile Wirkstoffe, Desodorantien, Lichtschutzmittel und/oder sonstige Hilfsstoffe zugesetzt werden können.
  24. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass – öllösliche Wirkstoffe, insbesondere Vitamin E und/oder Vitamin E Acetate, Vitamin A- und/oder Retinylpalmitate, Ascorbyldipalmitate, Bisabolol, Coenzym Q 10 und/der Menthol, – Wasserlösliche Wirkstoffe, insbesondere Allantoin, Aloe Vera, Panthenol, Vitamin C und/oder Na-ascorbylphosphate sowie – Pflegebestandteile/Hautbefeuchter, insbesondere Glycerin und/oder Sorbitol zugesetzt werden.
  25. Kosmetische Zubereitungen auf Basis ölhaltiger Mikroemulsionen erhältlich durch ein Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 24.
  26. Verwendung kosmetischer Zubereitung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 oder 25 aus einer Tube oder einem Spender, einem Pumpfoamer, einem Aerosol oder einem „Beutel-in Dose-System".
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