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DE10238495B3 - Schutzvorrichtung für einen Laderaum eines Kraftfahrzeugs - Google Patents

Schutzvorrichtung für einen Laderaum eines Kraftfahrzeugs Download PDF

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DE10238495B3
DE10238495B3 DE2002138495 DE10238495A DE10238495B3 DE 10238495 B3 DE10238495 B3 DE 10238495B3 DE 2002138495 DE2002138495 DE 2002138495 DE 10238495 A DE10238495 A DE 10238495A DE 10238495 B3 DE10238495 B3 DE 10238495B3
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clamping
fabric
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housing
winding shaft
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DE2002138495
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English (en)
Inventor
Klaus Haspel
Andreas Kobiela
Thomas Seeg
Gerald Lingemann
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BOS GmbH and Co KG
Original Assignee
BOS GmbH and Co KG
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R21/00Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
    • B60R21/02Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
    • B60R21/06Safety nets, transparent sheets, curtains, or the like, e.g. between occupants and glass

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Step Arrangements And Article Storage (AREA)

Abstract

Eine solche Schutzvorrichtung mit wenigstens einem flexiblen, zwischen einer aufgewickelten Ruheposition und wenigstens einer zumindest teilweise ausgezogenen Funktionsposition beweglich gelagerten Flächengebilde, das auf einer in einem Gehäuse drehbar gelagerten Wickelwelle angeordnet ist und durch eine Gehäuseöffnung aus dem Gehäuse herausgeführt ist, ist bekannt. DOLLAR A Erfindungsgemäß ist dem Flächengebilde in einem Gehäusebereich zwischen der Wickelwelle und der Gehäuseöffnung wenigstens ein Klemmglied zugeordnet, das zwischen einer das Flächengebilde relativ zum Gehäuse fixierenden Klemmposition und einer Freigabeposition beweglich gelagert ist, und es sind Steuermittel für das Klemmglied vorgesehen, die das Klemmglied bei Erfassen der Funktionsposition des Flächengebildes in die Klemmposition überführen. DOLLAR A Einsatz für Personenkraftwagen.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung für einen Laderaum eines Kraftfahrzeugs, mit wenigstens einem flexiblen, zwischen einer aufgewickelten Ruheposition und wenigstens einer zumindest teilweise ausgezogenen Funktionsposition beweglich gelagerten Flächengebilde, das auf einer in einem Gehäuse drehbar gelagerten Wickelwelle angeordnet ist und durch eine Gehäuseöffnung aus dem Gehäuse herausgeführt ist.
  • Eine solche Schutzvorrichtung ist für Kombi-Personenkraftwagen aus der DE 197 09 525 C2 bekannt. Die Schutzvorrichtung weist ein im Bereich einer Rückenlehnenanordnung einer Fondsitzbank positioniertes Gehäuse auf, in dem zum einen eine horizontal ausziehbare Laderaumabdeckung und zum anderen ein etwa vertikal ausziehbares Trennnetz untergebracht sind. Das Trennnetz dient in seiner aufgespannten Schutzposition dazu, den Fahrgastraum von dem Laderaum abzutrennen und insbesondere Gegenstände im Laderaum zurückzuhalten, die bei starken Fahrzeugverzögerungen in den Fahrgastraum geschleudert werden könnten. Um zu verhindern, dass bei einem Eintauchen von Laderaumgegenständen in das Trennnetz dieses weiter ausgezogen und/oder in Richtung des Fahrgastraumes und/oder in Richtung des Fahrgastraumes nach vorne verlagert wird, sind bekannte Gehäuse im Bereich ihres Öffnungsschlitzes, durch den das Trennnetz oben austritt, mit einer Zahnleiste versehen. In diese Zahnleiste greift die Netzstruktur des Trennnetzes zwangsläufig formschlüssig ein, sobald das Trennnetz durch einen eintauchenden Laderaumgegenstand in seiner Schutzposition nach vorne gedrückt wird. Die Zahnleiste blockiert einen weiteren Abwickel- oder Ausziehvorgang des Flächengebildes, so dass eine weitere Ausbeulung des Flächengebildes verhindert wird.
  • Die DE 195 27 068 A1 offenbart ein Hohlprofil für eine Laderaumsicherung, bei der im Inneren des Hohlprofiles von einer Innenwandung eines Aufnahmeraumes für ein aufrollbares Flächengebilde ein Sperrsteg abragt, so dass eine Rückhaltefunktion für die Rollowelle des aufrollbaren Flächengebildes geschaffen ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schutzvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die mit einfachen Mitteln zumindest weitgehend eine gleichbleibende Positionierung des Flächengebildes in seiner Funk- tionsposition auch bei starken Belastungen des Flächengebildes beibehält.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass dem Flächengebilde in einem Gehäusebereich zwischen Wickelwelle und der Gehäuseöffnung wenigstens ein Klemmglied zugeordnet ist, das zwischen einer das Flächengebilde relativ zum Gehäuse fixierenden Klemmposition und einer Freigabeposition beweglich gelagert ist, und dass Steuermittel für das Klemmglied vorgesehen sind, die das Klemmglied bei Erfassen der Funktionsposition des Flächengebildes in die Klemmposition überführen. Durch die erfindungsgemäße Lösung wird das Flächengebilde in seiner Funktionsposition im Bereich des Kassettengehäuses fixiert und befindet sich somit bereits mit dem Erreichen seiner Funktionsposition in einer straffen und gespannten Ausrichtung. Beim Eintauchen eines Gegenstandes mit relativ großer Belastung erfolgt somit nahezu keine Verlagerung des Flächengebildes im Sinne einer Ausweichbewegung. Lediglich aufgrund einer gewissen Elastizität und Flexibilität des Flächengebildes selbst erfolgt eine Kraftaufnahme bei entsprechenden Belastungen. Falls das Flächengebilde als etwa vertikal aufspannbares Trennnetz zur Abtrennung eines Laderaumes von einem Fahrgastraum eingesetzt wird, so bietet die erfindungsgemäße Lösung des großen Vorteil, dass auf der Fondsitzbank befindliche Personen durch in das Trennnetz eintauchenden Gegenstände keinen Verletzungsgefahren ausgesetzt sind. Dadurch, dass im Gegensatz zum Stand der Technik nicht erst im Crash- oder Verzögerungsfall, sondern vielmehr permanent eine Klemmung und Fixierung des Flächengebildes erzielt wird, kann das Flächengebilde auch beim Eintauchen von Gegenständen, wie insbesondere Koffern oder anderem Laderaumgut, weitgehend in seiner Funktionsposition verbleiben.
  • In Ausgestaltung der Erfindung umfassen die Steuermittel ein Zeitglied, das an eine Ausziehbewegung des Flächengebildes gekoppelt ist. Das Zeitglied kann als Uhrwerk oder auch als Zähleinrichtung zum Erfassen der Umdrehungen der Wickelwelle bei einem Ausziehvorgang des Flächengebildes in seine Funktionsposition gestaltet sein. Das Zeitglied ist derart ausgelegt, dass eine auf das Flächengebilde wirkende Klemmfunktion frühestens mit dem Erreichen der Funktionsposition des Flächengebildes erzielt wird.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist das Klemmglied klinkenartig gestaltet und in Klemmrichtung federbelastet. Dies ist eine besonders einfache und funktionssichere Ausgestaltung, da das Klemmglied durch die Federbelastung automatisch in seine Klemmposition überführbar ist.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist für die Klemmposition des Klemmgliedes gehäuseseitig eine Gegenschulter vorgesehen, gegen die das Flächengebilde in der Klemmposition durch das Klemmglied gedrückt wird. Die Gegenschulter ist vorzugsweise auf die Bewegungsbahn des Klemmgliedes abgestimmt und trägt zur Verstärkung der Klemmwirkung auf das Flächengebilde bei.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind an dem Flächengebilde zugewandten Oberflächen des Klemmgliedes und/oder der Gegenschulter Profilierungsflächen vorgesehen. Hierdurch wird die Klemm- und Rückhaltewirkung auf das Flächengebilde weiter erhöht.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind Mittel zum Erfassen eines Auszugweges des Flächengebildes vorgesehen, die an die Steuermittel angeschlossen sind. Hierdurch kann genau erfasst werden, ob das Flächengebilde seine Funktionsposition schon erreicht hat und somit die Klemmfunktion auftreten oder noch zurückgehalten werden soll. Diese Ausgestaltung ist insbesondere vorteilhaft bei Gestaltung des Flächengebildes als etwa vertikal aufspannbares Trennnetz und bei umklappbarer Rückenlehnenanordnung der Fondsitzbank. Denn bei umgeklappter Rückenlehnenanordnung ist der Ausziehweg des Trennnetzes, d.h. des Flächengebildes, bis zum Erreichen der Funktionsposition wesentlich größer als bei aufrechter Rückenlehnenanordnung. Durch entsprechende Mittel, die den Auszugweg des Flächengebildes erfassen, kann in Verbindung mit dem Erkennen der Position der Rückenlehnenanordnung das Klemmglied in beiden Fällen zuverlässig in seine Klemmposition überführt werden, sobald das Flächengebilde seine ausgezogene Funktionsposition erreicht hat. Geeignete Mittel sind Zählelemente, die die Anzahl der Umdrehungen der Wickelwelle zählen. Die Anzahl der Umdrehungen der Wickelwelle lässt Rückschlüsse auf die Länge des abgewickelten Flächengebildes zu.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind Arretiermittel vorgesehen, die das Klemmglied in seiner Freigabeposition sichern, und die Steuermittel umfassen ein Schaltelement, das die Arretiermittel abhängig von dem erfassten Auszugweg des Flächengebildes für eine Freigabe des Klemmgliedes in ihre Lösestellung überführt. Dadurch wird gewährleistet, dass keine Klemmfunktion auf das Flächengebilde ausgeübt wird, so lange das Flächengebilde nicht eine entsprechende Funktionsposition erreicht hat.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist das Klemmglied derart beweglich gelagert, dass sich die Klemmwirkung des Klemmgliedes in Ausziehrichtung des Flächengebildes verstärkt. Das Klemmglied wirkt somit in Ausziehrichtung selbsthemmend. Dadurch wird zuverlässig gewährleistet, dass das Flächengebilde im Bereich des Kassettengehäuses auch bei extrem starken Belastungen, die insbesondere bei einem Fahrzeugaufprall und entsprechend daraus resultierenden Verzögerungen auftreten, in seiner fixierten Position verbleibt.
  • Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung, das anhand der Zeichnungen dargestellt ist.
  • 1 zeigt schematisch in perspektivischer Darstellung eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schutzvorrichtung in einem Laderaum eines Kombi-Personenkraftwagens und
  • 2 in vergrößerter Schnittdarstellung die Schutzvorrichtung nach 1.
  • Eine Schutzvorrichtung für einen Laderaum 1 eines Kombi-Personenkraftwagens gemäß 1 ist in einem rückseitigen Bereich einer Rückenlehnenanordnung 2 einer Fondsitzbank positioniert. Die Schutzvorrichtung weist ein kassettenartiges Gehäuse 3 auf, das sich knapp unterhalb einer Fahrzeugbordkante über nahezu die gesamte Breite des Laderaumes 1 in Fahrzeugquerrichtung erstreckt. Das Gehäuse 3 ist, wie anhand der 2 erkennbar ist, als Hohlprofil gestaltet. Es weist einen ersten, zu einem Heckbereich des Fahrzeugs hin offenen Aufnahmeraum auf, in dem eine etwa horizontal ausziehbare Laderaumabdeckung 4 in grundsätzlich bekannter Weise auf- und abwickelbar gelagert ist. Außerdem weist das Gehäuse 3 einen weiteren Aufnahmeraum 10 auf, in dem eine sich über nahezu die gesamte Länge des Gehäuses 3 erstreckende Wickelwelle 11 um eine nicht näher bezeichnete Drehachse drehbar gelagert ist. Auf der Wickelwelle 11 ist ein Flächengebilde in Form eines Trennnetzes 5 auf- und abwickelbar befestigt, das in 1 in einer nach oben ausgezogenen Funktionsposition dargestellt ist. Das Trennnetz 5 weist in grundsätzlich bekannter Weise in seinem oberen Stirnendbereich eine Auszugstange 6 auf, die sich zu beiden Seiten hin in Einhängehaken 7 fortsetzt. Die Einhängehaken 7 sind in dachseitigen und fahrzeugfesten Halterungen 8 in der Funktionsposition des Flächengebildes 5 lösbar befestigt.
  • In der Funktionsposition des Flächengebildes 5 wirkt auf das Flächengebilde 5 ein Klemmglied 12, das in einem Hohlraum 14 des Gehäuses 3 unmittelbar unterhalb einer als Austrittsschlitz für das Trennnetz 5 dienenden Gehäuseöffnung 9 angeordnet ist. Das Klemmglied 12 ist klinkenartig gestaltet und an seinem dem Trennnetz 5 abgewandten Ende um eine gehäusefeste Schwenkachse 13, die parallel zur Drehachse der Wickelwelle 11 verläuft, schwenkbeweglich gelagert. Das Klemmglied 12 erstreckt sich beim dargestellten Ausführungsbeispiel über nahezu die gesamte Breite des Trennnetzes 5. Bei anderen, nicht dargestellten Ausführungsbeispielen der Erfindung sind mehrere, gemeinsam bewegliche Klemmglieder vorgesehen, die über die Breite des Trennnetzes 5 verteilt angeordnet sind und eine gemeinsame Schwenkachse aufweisen.
  • Dem Klemmglied 12 ist gehäuseseitig auf der relativ zum Trennnetz 5 gegenüberliegenden Seite eine Gegenschulter 15 zugeordnet, die im Bereich ihrer dem Trennnetz 5 zugewandte Oberfläche mit Profilierungsflächen in Form einer Riffelung versehen ist. Auch das Klemmglied 12 weist an seiner dem Trennnetz 5 zugewandten Stirnseite Profilierungsflächen in Form einer Riffelung 16 auf. Durch diese Riffelungen wird die Klemmwirkung des Klemmgliedes 12 und der Gegenschulter 15 auf das Trennnetz 5 verstärkt. Die Bewegungsbahn des Klemmgliedes 12 weist einen Radius auf, der größer ist als der Abstand der Schwenkachse 13 zum Trennnetz 5. Dadurch schneidet die Kreisbahn, die die Stirnfläche des Klemmgliedes 12 überstreicht, den Ausziehweg des Trennnetzes 5 unterhalb des Scheitelpunktes der Bewegungsbahn des Klemmgliedes 12. Im Gegenzug verläuft die entsprechende Gegenfläche der Gegenschulter 5 parallel zu der Ausziehebene des Trennnetzes 5. Bei einer Schwenkbewegung des Klemmgliedes 12 in einem der Ausziehrichtung des Trennnetzes 5 folgenden Schwenksinn bewegt sich somit die Stirnfläche des Klemmgliedes 12 mit fortschreitendem Schwenkwinkel immer mehr auf die entsprechende Gegenfläche der Gegenschulter 15 zu, wodurch sich zwangsläufig auch die Klemmwirkung auf das Trennnetz 5 verstärkt. Falls daher das Trennnetz 5 in seiner ausgezogenen Funktionsposition einer Belastung durch einen eintauchenden Gegenstand unterworfen wird, bewirkt die entsprechend resultierende Ausziehbewegung des Trennnetzes 5 nach oben zwangsläufig eine Erhöhung der Klemmwirkung des Klemmgliedes 12, so dass auch bei starken Belastungen auf das Trennnetz 5 eine sichere Fixierung und Klemmwirkung des Trennnetzes 5 erhalten bleibt. Ein Durchrutschen oder Durchreißen des Trennnetzes 5 durch die zwischen Klemmglied 12 und Gegenschulter 15 gebildete Klemmstelle wird zuverlässig vermieden.
  • Das Klemmglied 12 ist in seiner Klemmrichtung durch nicht näher dargestellte Federmittel federbelastet. Das Klemmglied 12 wird während eines Auszieh- oder Aufwickelvorganges durch Arretiermittel 18 in seiner nicht klemmenden Freigabeposition gesichert. Die Arretiermittel 18 sind an Steuermittel S angeschlossen (strichpunktierte Linie), die bei Erfassen der Funktionsposition des Flächengebildes 5 die Arretiermittel 18 lösen. Dadurch wird das Klemmglied 12 freigegeben und durch die Federmittel in seine Klemmposition überführt. Die ausgezogene Funktionsposition des Trennnetzes 5 wird beim dargestellten Ausführungsbeispiel durch Zählmittel 17 erkannt, die den Ausziehweg des Trennnetzes 5 er fassen. Hierzu ist der Wickelwelle eine Zählschnecke zugeordnet, mit der ein mit der Wickelwelle fest verbundener Kulissenfinger zusammenwirkt. Durch die derart gestalteten Zählmittel 17 ist die Anzahl der Umdrehungen der Wickelwelle 11 erfassbar. Die Steuermittel S sind derart ausgeführt, dass ab einer bestimmten Anzahl von Umdrehungen der Wickelwelle, die dem Auszugweg des Trennnetzes 5 in seine Funktionsposition entsprechen, die Arretiermittel 18 angesteuert werden. Die Arretiermittel 18 geben das Klemmglied 12 frei, wodurch dieses durch den Einfluss der Federmittel in die Klemmposition überführt wird.
  • In nicht näher dargestellter Weise sind vorzugsweise Rückführmittel vorgesehen, die das Klemmglied 12 nach dem Lösen des Trennnetzes 5 aus den fahrzeugfesten Halterungen 8 wieder in die Freigabeposition überführen, um den Aufroll- und Rückholvorgang des Trennnetzes 5 bis in seine aufgewickelte Ruheposition nicht zu behindern.

Claims (8)

  1. Schutzvorrichtung für einen Laderaum eines Kraftfahrzeugs mit wenigstens einem flexiblen, zwischen einer aufgewickelten Ruheposition und wenigstens einer zumindest teilweise ausgezogenen Funktionsposition beweglich gelagerten Flächengebilde, das auf einer in einem Gehäuse drehbar gelagerten Wickelwelle angeordnet ist und durch eine Gehäuseöffnung aus dem Gehäuse herausgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass dem Flächengebilde (5) in einem Gehäusebereich (14) zwischen der Wickelwelle (11) und der Gehäuseöffnung (9) wenigstens ein Klemmglied (12) zugeordnet ist, das zwischen einer das Flächengebilde (5) relativ zum Gehäuse (3) fixierenden Klemmposition und einer Freigabeposition beweglich gelagert ist, und dass Steuermittel (S) für das Klemmglied (12) vorgesehen sind, die das Klemmglied (12) bei Erfassen der Funktionsposition des Flächengebildes (5) in die Klemmposition überführen.
  2. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel ein Zeitglied umfassen, das an eine Ausziehbewegung des Flächengebildes (5) gekoppelt ist.
  3. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmglied (12) klinkenartig gestaltet und in Klemmrichtung federbelastet ist.
  4. Schutzvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass für die Klemmposition des Klemmgliedes (12) gehäuseseitig eine Gegenschulter (15) vorgesehen ist, gegen die das Flächengebilde (5) in der Klemmposition durch das Klemmglied (12) gedrückt wird.
  5. Schutzvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Flächengebilde (5) zugewandten Oberflächen (15) des Klemmgliedes (12) und/oder der Gegenschulter (15) Profilierungsflächen (16) vorgesehen sind.
  6. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (17) zum Erfassen eines Auszugweges des Flächengebildes (5) vorgesehen sind, die an die Steuermittel (S) angeschlossen sind.
  7. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Arretiermittel (18) vorgesehen sind, die das Klemmglied (12) in seiner Freigabeposition sichern, und dass die Steuermittel (S) ein Schaltelement umfassen, das die Arretiermittel (18) abhängig von dem erfassten Auszugweg des Flächengebildes (5) für eine Freigabe des Klemmgliedes (12) in ihre Lösestellung überführt.
  8. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmglied (12) derart beweglich gelagert ist, dass sich die Klemmwirkung des Klemmgliedes (12) in Ausziehrichtung des Flächengebildes (5) verstärkt.
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