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DE10238446B4 - Rettungsfloß für Vieh - Google Patents

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DE10238446B4
DE10238446B4 DE2002138446 DE10238446A DE10238446B4 DE 10238446 B4 DE10238446 B4 DE 10238446B4 DE 2002138446 DE2002138446 DE 2002138446 DE 10238446 A DE10238446 A DE 10238446A DE 10238446 B4 DE10238446 B4 DE 10238446B4
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C9/00Life-saving in water
    • B63C9/02Lifeboats, life-rafts or the like, specially adapted for life-saving
    • B63C9/04Life-rafts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Abstract

Rettungsfloß für Vieh, gekennzeichnet durch mittels Scharnierwerken (2) zusammenklappbare oder mittels Schnellverbindungen zusammensetzbare Schwimmkörpertafeln (1), die miteinander durch ein aufklappbares oder ansetzbares Gatter versteift sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Rettungsfloß für Vieh, wie Pferde, Kühe, Schweine oder Schafe.
  • Bei plötzlichen Flutwellen bereitet die Rettung von Vieh aus Ställen oder von Weiden besondere Probleme. Meist schwellen Bach- oder Flussläufe dermaßen überraschend schnell an, dass ein Forttreiben der Tiere trockenen Fußes oder Abfahren per Viehtransporter kaum noch möglich ist.
  • Auf Viehweiden versammeln sich die Tiere verängstigt an höchster Stelle und harren aus, solange sie nicht von den Fluten mitgerissen werden. Die meisten Tiere kommen dann in den Fluten elendig um, denn obwohl sie schwimmen können, erreichen sie das rettende Ufer nicht oder können es vor Erschöpfung oder topografischen Bedingungen nicht erklimmen.
  • Die Erfindung will hier mit einem Rettungsfloß Abhilfe schaffen. Rettungsflöße sind an sich seit langem bekannt und kommen auch bedingt für Tiertransporte zum Einsatz, jedoch bereitet der Transport in ein abgelegenes Überschwemmungsgebiet allergrößte Schwierigkeiten, da, um die benötigte Tragfähigkeit sicherzustellen, das Floß großflächig gebaut sein muss und deshalb besonderes Transportgerät erfordert.
  • Aus US 5,239,940 A ist ein tafelartiger Kleinstschwimmkörper für eine Person bekannt, der längs zusammenklappbar ist, wobei das Versteifen beiden Schwimmkörpertafeln zueinander durch mehrere Rohre erfolgt, die in Abständen quer durch die Schwimmkörpertafeln gesteckt werden. Zusätzlich wird eine Platte in den Verbindungsbereich gesteckt. Die beiden Enden des Schwimmkörpers laufen spitz zu, weshalb auch die knapp über dem Deck verlaufende Reeling an der bug- und der heckseitigen Klappkante jeweils spitz zuläuft. Im spitzen Winkel und nur knapp über dem Deck kann die Reeling kein Biegemoment abfangen. Dies ist auch nicht die Aufgabe, denn die Reeling ist aus biegeweichem Material, wie PVC-Rohr oder Alu. Diese Aufgabe des Versteifens der Schwimmkörpertafeln miteinander übernehmen die Rohre und die Platte.
  • Aus US 1,268,147 A ist ein großes klappbares Floß bekannt. Bei diesem geht die Reeling nicht stoßlos über die Klappverbindung, sondern ist an den Klappstellen unterbrochen. Folglich kann sie auch nicht die Schwimmkörper miteinander versteifen. Da die Schwimmkörper nach dieser Schrift gewissermaßen die Form eines Schiffsrumpfes haben, wobei die zueinanderklappbaren Wände auf größerer Breite eng aneinanderstoßen, stabiliseiren sie sich weitgehend von selbst.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterentwicklungen geben die Unteransprüche 2 bis 9 an.
  • Erfindungsgemäß besteht ein Rettungsfloß für Vieh aus zusammenklappbaren oder zusammensetzbaren Einzelelementen, die bis vor Ort kleinflächig zu transportieren sind, beispielsweise durch Kräfte des Technischen Hilfswerks oder der Feuerwehr, anschließend aber durch Aufklappen bzw. Zusammensetzen mit tels Schnellverbindungen eine große tragende Fläche bilden, wobei ein kräftiges Gatter rings um das Floß für die Stabilität der Elemente zueinander sorgt. Das Gatter ist vorzugsweise ebenfalls zerlegbar und wird mit vorbereiteten Aufnahmen im Floß gesichert. Es kann nach einer Ausbildung sogleich mit dem Ausklappen des Floßes aufgerichtet werden oder separat vom Floß transportiert und anschließend an diesem in Schnellmontage angebracht werden. Eine Tür im Gatter sichert den Auf- und Abtrieb der Tiere.
  • Anhand eines Ausführungsbeispiels soll die Erfindung näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigt:
  • 1 ein Rettungsfloß für Vieh im transportfähigem, zusammengeklappten Zustand und
  • 2 das Floß auseinandergeklappt und mit Gatter.
  • Das Rettungsfloß besteht im Beispiel aus drei Schwimmkörpertafeln 1. Es können aber auch nur zwei Schwimmkörpertafeln oder mehr als drei Schwimmkörpertafeln verwendet sein. Je zwei Tafeln sind an ihren Stirnseiten mit kräftigem Scharnierwerk 2 so verbunden, dass sie aufklappbar sind. An den Seitenwänden der Tafeln 1 und in mindestens einer nicht sichtbaren äußeren Stirnseite sind Aufnahmen 3 für ein Gatter vorgesehen. Das mehrteilige Gatter ist im Beispiel aus Pfosten 4 und Längsholmen 5 zusammengesetzt. Nach einer bevorzugten Ausführung besteht das Gatter aus Längsteilen mit Längsholmen 5 und Eckteilen mit Eckholmen 7. Je ein Längsteil mit einem Längsholm 5 überspannt bevorzugt zwei Tafeln im Bereich eines Scharnierwerkes, wodurch eine ausgezeichnete Steifigkeit des Floßes erreicht wird. Die Längsholme 5 und Eckholme 7 werden durch Verbindungselemente 6 miteinander verbunden. Das können beispielsweise kräftige Rohrhülsen sein. Nach einer Ausgestaltung richtet sich das Gatter zugleich mit dem Aufklappen der Schwimmkörpertafeln (1) auf.
  • An einer endseitige Stirnseite kann im Gatter eine Tür vorgesehen sein oder die Tür überspannt insgesamt diese Endseite. Die Tafeln 1 können zum Beispiel aus wasserdichten Blechschwimmkörpern bestehen, die die Pfosten 4 und Holme 5, 7 aus Stahlrohr. Nach einer bevorzugten Ausführung lässt sich ein Floß bedarfsweise aus zwei bis sechs Schwimmkörpertafeln 1 zusammenbauen, wodurch eine sehr variable Größe und Tragfähigkeit erreicht wird.
  • Im Beispiel wird eine Kuh geflößt. Der Größe einer Schwimmkörpertafel 1 und damit eines Floßes sind keine engen Grenzen gesetzt, weshalb auch Flöße hergestellt werden können, auf denen mehrere Tiere gemeinsam geflößt werden können.
  • Als Antrieb kann ein kräftiger Außenbordmotor dienen, der zugleich die Ruderfunktion übernimmt. Selbstverständlich kann das Floß auch mit Stangen bewegt und dirigiert werden.
  • Im zusammengeklappten Zustand ist das Rettungsfloß vom Technischen Hilfswerk, der Feuerwehr, ähnlichen Diensten oder der Bundeswehr gut transportierbar.

Claims (9)

  1. Rettungsfloß für Vieh, gekennzeichnet durch mittels Scharnierwerken (2) zusammenklappbare oder mittels Schnellverbindungen zusammensetzbare Schwimmkörpertafeln (1), die miteinander durch ein aufklappbares oder ansetzbares Gatter versteift sind.
  2. Rettungsfloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gatter in Pfosten (4) und Holme (5, 7) zerlegbar ist.
  3. Rettungsfloß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gatter aus Längsteilen (4, 5) und Eckteilen (4, 7) zusammengesetzt ist.
  4. Rettungsfloß nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Längsteil (4, 5) des Gatter jeweils angrenzende Schwimmkörpertafeln (1) überbrückt.
  5. Rettungsfloß nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Holme (5, 7) durch biegesteife Holmverbinder (6) verbunden sind.
  6. Rettungsfloß nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Pfosten (4) von Aufnahmen (3) aufgenommen werden, die seitlich an oder in den Schwimmkörpertafeln (1) angeordnet sind.
  7. Rettungsfloß nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch wahlweise 2 bis 6 zusammenbaubare Schwimmkörpertafeln (1) je Floß.
  8. Rettungsfloß nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Gatter zugleich mit dem Aufklappen der Schwimmkörpertafeln (1) aufrichtet.
  9. Rettungsfloß nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass auf mindestens einer Gatterseite eine Tür angeordnet ist.
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