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DE10237343A1 - Verfahren und Anordnung zur Navigation auf einer Benutzeroberfläche - Google Patents

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DE10237343A1
DE10237343A1 DE10237343A DE10237343A DE10237343A1 DE 10237343 A1 DE10237343 A1 DE 10237343A1 DE 10237343 A DE10237343 A DE 10237343A DE 10237343 A DE10237343 A DE 10237343A DE 10237343 A1 DE10237343 A1 DE 10237343A1
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DE10237343A
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English (en)
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Arun Ruppel
Jan Schormann
Frank Lonczewski
Martin Kessner
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Beta Research GmbH
Original Assignee
Beta Research GmbH
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Publication date
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    • G06F3/048Interaction techniques based on graphical user interfaces [GUI]
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Abstract

Die Erfindung betrifft (elektronische) Navigationshilfen auf einer Benutzeroberfläche (1), auf welcher zumindest ein Teil von Einträgen (10) in Feldern auf der Benutzeroberfläche dargestellt ist. DOLLAR A Diese Einträge tragen den Menüpunkten eines Steuerungsprogramms entsprechende Informationtragen und werden zur selektiven Auswahl und Aktivierung der Menüpunkte des Steuerungsprogramms dargestellt. Zumindest ein Teil der Einträge wird in Feldern (13) der Benutzeroberfläche sichtbar bereitgestellt und diese Felder sind in mindestens zwei Menüleisten (5 bzw. 6) angeordnet. Dabei sind die Positionen der Einträge, gleich ob aktuell in den Feldern der Benutzeroberfläche sichtbar oder nicht, in den Feldern (13) zumindest einer Menüleiste (5 bzw. 6) verschiebbar. Die Felder der ersten Menüleiste (5) und die Felder der zweiten Menüleiste (6) sind parallel nebeneinander und vertikal verlaufend auf der Benutzeroberfläche angeordnet, um eine intuitiv für einen Betrachter mit "westlich" geprägten Lesegewohnheiten (von links nach recht und von oben nach unten lesend) optimierte Anordnung der einzelnen Felder auf der Benutzeroberfläche zu ergeben.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zur Navigation auf einer Benutzeroberfläche.
  • Insbesondere betrifft die vorliegenden Erfindung die Bereitstellung von bevorzugterweise elektronisch implementierten Navigationshilfen auf einer grafischen Benutzeroberfläche, wie sie insbesondere zur Steuerung von Computern oder anderen informationsverarbeitenden oder informationsdarstellenden Geräten verwendet wird, um die Selektion und Aktivierung bestimmter Steuerungsbefehle durch eine grafische Repräsentation von aktuell in einem bestimmten Betriebszustand des informationsverarbeitenden oder informationsdarstellenden Gerätes möglichen Steuerungsoptionen zu unterstützen.
  • Weiterhin betrifft die vorliegende Erfindung insbesondere auch die Bereitstellung von bevorzugterweise elektronisch implementieren Navigationshilfen auf Benutzeroberflächen die Bildern auf einem Fernsehbildschirm übergeblendet werden, um dem Fernsehzuschauer eine Hilfe bei der Suche und Auswahl von Programm- und/oder Programmierfunktionen zum Selektieren von Fernsehprogrammen und/oder zum Selektieren von Steuerbefehlen zum Betreiben eines Fernsehgeräts oder damit verbundener Peripheriegeräte (z.B. Videocassettenrecorder) zu geben.
  • Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. Anordnungen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 14 sind z.B. aus WO 00/65429 bekannt.
  • Dabei ist in diesem Stand der Technik eine Anordnung von gekreuzt zu einander stehenden Menüleisten offenbart. Die Menüleisten umfassen eine linear übereinander bzw. linear nebeneinanderstehende Anordnung von Feldern in Form rechteckförmiger Rahmen. In den einzelnen Feldern stehen Einträge, die den Inhalt bestimmter Menüpunkte (Steuerungsbefehle) symbolisieren. Ein Navigationszeiger kann mittels Pfeilrichtungstasten, die über geeignete Hilfsmittel, wie z.B. eine Infrarotbedienung oder eine Tastatur, aktiviert werden, zwischen den einzelnen Feldern bewegt werden. Dadurch kann der Eintrag in einem spezifischen Feld selektiert und somit der dem Eintrag in der grafischen Benutzeroberfläche zugeordnete Menüpunkt innerhalb einer vorgegebenen Struktur von Steuerungsbefehlen mittels dafür vorgesehener Hilfsmittel aktiviert werden, d.h. es kann die dem selektierten Eintrag zugeordnete Aktion (z.B. "START Videorekorderaufzeichnung") ausgelöst werden.
  • Bei diesem bekannten Stand der Technik sind die beiden Menüleisten jeweils in sich "scrollbar" (verschiebbar), d.h. es besteht sowohl für die horizontal als auch für die vertikal verlaufende Menüleiste die Möglichkeit, mittels eines Navigationszeigers von einem bestimmten Feld zum nächsten zu wandern und dabei den von der jeweiligen Funktionsleiste auf einem Bildschirm angezeigten Ausschnitt der Benutzeroberfläche zu verändern. Dabei erfolgt dieser "Scroll"-Vorgang für die erste Menüleiste in Aufwärts-/Abwärtsrichtung; für die zweite Menüleiste in Links-/Rechtsrichtung.
  • Bei dem in WO 00/65429 offenbarten Stand der Technik ist vorgesehen, daß die Einträge in den Feldern der beiden gekreuzten Menüleisten logischer Hinsicht in einer hierarchischen Beziehung zueinander stehen und es in diesem Sinne eine Primärmenüleiste mit übergeordneten Hauptmenüpunkten und eine Sekundärmenüleiste mit untergeordneten Untermenüpunkten gibt.
  • Aktiviert man mit einem Navigationszeiger wie z.B. einem auf der Benutzeroberfläche eingeblendeten Mauszeiger einen bestimmten Hauptmenüpunkt in der Primärmenüleiste (z.B. "Fernsehanbieter" oder "Lautstärke") so wird in der Sekundärleiste eine Auswahl von jeweils zugehörigen Optionen angezeigt (z.B. für "Fernsehanbieter": ARDTM, ZDFTM, PRO7TM, PREMIERETM, SAT1TM, etc., oder für "Lautstärke" eine Folge von die Lautstärke repräsentierenden Zahlenwerten).
  • Durch weiteres Bewegen des Navigationszeigers läßt sich dann ein gewünschter Menüunterpunkt in der Sekundärleiste auswählen (z.B. "Lautstärkewert 3"). Mittels einer zusätzlichen Aktivierungstaste wird dann der dem ausgewählte Menüunterpunkt entsprechende Steuerungsbefehl ausgelöst (also z.B. die Lautstärke tatsächlich auf den vorgegebenen Lautstärkewert "3" eingestellt.)
  • Bei Feldversuchen mit Probanden hat sich jedoch ergeben, daß diese aus dem Stand der Technik bekannte Navigationstechnik mit zwei gekreuzt stehenden Menüleisten eine Reihe von Nachteilen aufweist: Für Benutzer mit "westlich" geprägten Lesegewohnheiten (Standardleserichtung von links nach rechts mit Zeilensprüngen oben rechts nach unten links ) stellt sich das aus dem Stand der Technik bekannte Navigationssystem teilweise als verwirrend und kontraintuitiv dar, da dabei in Einzelschritten in der horizontal angeordneten Menüleiste auch gegen die vorstehend erläuterte Standardleserichtung gelesen bzw. der Navigationszeiger gegen diese Standardleserichtung verschoben wird.
  • Der Fokusbereich, der durch den Schnittpunkt zweier sich senkrecht kreuzender Menüleisten gebildet wird, hat auf der Benutzeroberfläche nicht notwendigerweise eine wohldefinierte Position. Dies kann zu einer Verwirrung des Benutzers aufgrund von Orientierungsfehlern führen.
  • Im Bereich der gekreuzten Menüleisten ist der Hintergrund völlig durch die Menüleisten verdeckt. Dadurch kann der Betrachter der Benutzeroberfläche nur einen begrenzten Teil des Hintergrunds erfassen. Dies ist insbesondere störend bei Anwendungen in Verbindung mit im Hintergrund eingeblendeten Fernsehbildern, da hier fortlaufend mitunter wichtige Bildschirminhalte ausgeblendet bleiben.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb insbesondere, ein alternatives Konzept für Navigationshilfen für solche bekannten Benutzeroberflächen anzubieten.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Verfahren nach Anspruch 1 oder eine Anordnung nach Anspruch 14 gelöst. Dieübrigen nebengeordneten sowie die abhängigen Ansprüche betreffen vorteilhafte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • Der der Erfindung zugrundeliegende neue Gedanke besteht darin, daß eine die Hauptmenüpunkte einer grafischen Benutzeroberfläche enthaltende und in Form einer ersten vertikalen Spalte dargestellte Primärmenüleiste links neben mindestens einer zweiten, ebenfalls vertikal verlaufenden Spalte dargestellt ist, wobei in der zweiten Spalte jeweils bevorzugterweise zu einem in der Primärleiste ausgewählten Hauptmenüpunkt in logischer Hinsicht untergeordnete Untermenüpunkte angezeigt werden. Dieses Konzept wird als "VBar"-Anordnung (für "vertikale Balken") bezeichnet und hat sich bei Feldtests mit Probanden als besonders leicht intuitiv zugänglich, leicht erlernbar und ergonomisch vorteilhaft erwiesen.
  • Die Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich auch aus der nachfolgenden Erläuterung von bevorzugten Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den Zeichnungen.
  • Es zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zum Erzeugen einer Benutzeroberfläche;
  • 2 eine durch die in 1 gezeigte Vorrichtung generierte erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Anordnung einer Benutzeroberfläche wie sie auf einem Fernsehbildschirm dargestellt wird, wobei zwei hierarchisch angeordnete Spalten vorgesehen sind und wobei mittels eines Navigationshinweiselements der hierarchische Abstieg von einer übergeordneten aktivierten 1. Hierarchieebene zu einer untergeordneten 2. Hierarchieebene veranschaulicht ist;
  • 3 die in 2 gezeigte Benutzeroberfläche, wobei Einträge in der 2. Spalte aktiv sind und mittels eines Navigationshinweiselements der hierarchische Aufstieg von einer untergeordneten aktivierten 2. Hierarchieebene zu einer übergeordneten 1. Hierarchieebene veranschaulicht ist;
  • 4 eine durch die in 1 gezeigte Vorrichtung generierte zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Anordnung einer Benutzeroberfläche, wobei drei hierarchisch angeordnete Spalten vorgesehen sind;
  • 5 eine durch die in 1 gezeigte Vorrichtung generierte dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Anordnung einer Benutzeroberfläche, wobei abermals zwei hierarchisch angeordnete Spalten vorgesehen sind;
  • 6 eine durch die in 1 gezeigte Vorrichtung generierte vierte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Anordnung einer Benutzeroberfläche, wobei Teile der 1. Spalte zwecks Einsparung von Darstellungsraum weggelassen sind;
  • 7 eine durch die in 1 gezeigte Vorrichtung generierte fünfte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Anordnung einer Benutzeroberfläche, wobei sowohl Teile einer 1. als auch Teile einer 2. Spalte zwecks Einsparung von Darstellungsraum weggelassen sind.
  • 1 zeigt in schematischer Darstellung eine aus dem Stand der Technik bereits bekannte Vorrichtung zur Generierung erfindungsgemäßer Anordnungen von Benutzeroberflächen.
  • In einer Datenbank 120 werden über eine externe Schnittstelle 118 von außen zugeführte Daten (z.B. Textinhalte) gespeichert. Die in der Datenbank 120 gespeicherten Daten werden auf einen Videografikgenerator 116 gegeben. Der Videografikgenerator wird weiterhin aus einer Grafikbibliothek 114 mit Grafikobjekten gespeist, die aus einer Datenbank 112 für Grafikobjekte stammen. Die von der Datenbank 120 zugeführten Daten werden im Videografikgenerator 116 mit den aus der Grafikbibliothek 114 gelieferten Objekten grafisch verknüpft und in Form von Menüpunkten auf einer grafischen Benutzeroberfläche angeordnet. Durch eine Eingabevorrichtung 124 werden von einem Benutzer Steuerbefehle in den Videografikgenerator 116 eingespeist, welcher daraufhin die grafische Verknüpfung der auf der Benutzeroberfläche die Menüpunkte in Abhängigkeit von den eingehenden Steuerbefehlen neu ordnet.
  • Die Benutzeroberfläche 1 wird auf einer Ausgabevorrichtung 100 angezeigt. Dies ermöglicht einem Benutzer ein visuell orientiertes Navigieren durch bestimmte Menüpunkte . Durch Aktivierung einzelner Menüpunkte mit geeigneten Hilfsmitteln, wie z.B. auf der Benutzeroberfläche eingeblendeten Mauszeigern, können bestimmte Informationen aus der Datenbank 120 abgerufen werden oder es können bestimmte Interaktionen mit angeschlossenen Peripheriegeräten (nicht gezeigt) ausgelöst werden.
  • Nachfolgend wird die Erfindung beispielhaft anhand einer Anwendung auf dem Gebiet der Menüdarstellung für Benutzeroberflächen für ein Fernsehgerät erläutert.
  • 2 zeigt eine erste Ausführungsform einer Benutzeroberfläche 1, wie sie mit einer in 1 gezeigten Vorrichtung erfindungsgemäß generierbar ist. Bei der vorliegenden Ausführungsform wird diese Benutzeroberfläche einem im Hintergrund stehenden Fernsehbild (nicht gezeigt) auf einem Fernsehbildschirm überlagert. In der Regel wird dabei auf dem Fernsehbildschirm ein (sich im Laufe der Zeit änderndes) Hintergrundbild (nicht gezeigt) eingeblendet sein, z.B. Fernsehbilder, wie sie in einem gerade vom Benutzer eingestellten Programm zu sehen sind.
  • Die über diesem Hintergrundbild in 2 erfindungsgemäß eingeblendete erste Ausführungsform einer Benutzeroberfläche 1 weist eine auf dem Bildschirm relativ weit links angeordnete (aber nicht notwendigerweise ebenbündig mit dem linken Rand des Bildschirmausschnitts abschließende) 1. Spalte 5 sowie eine bevorzugterweise etwas versetzt rechts davon angeordnete 2. Spalte 6 auf. Zusätzlich ist auf der Benutzeroberfläche ein zur 2. Spalte bevorzugterweise etwas nach rechts versetzt angeordnetes Informationsfeld 12 vorgesehen, welches später näher erläutert wird.
  • Sowohl die 1. Spalte 5 als auch die 2. Spalte 6 umfaßt jeweils eine Reihe von Einträgen 10, die jeweils durch hier rechteckförmig gezeichnete Felder 13 umschlossen sind. In 2 repräsentieren die Buchstaben A, B, C, D, E und F in den Feldern in der 1. Spalte die vom Benutzer selektierbaren Menüpunkte eines Hauptmenüs eines Steuerungsprogramms.
  • Jeder dieser Buchstaben in der 1. Spalte 5 entspricht einem bestimmten Menüeintrag. Bei einer sowohl für den Empfang von (digitalen) Fernsehprogrammen als auch für den Empfang von (digitalen) Radioprogrammen geeigneten Set-Top-Box mit angeschlossenem Fernsehgerät könnten diese Menüeintragungen z.B. wie folgt belegt sein:
    • A: "TV-Betrieb"
    • B: "Pay-TV-Betrieb"
    • C: "Radio-Betrieb"
    • D: "Internes Menü" (z.B. Geräteeinstellungen wie Lautstärke, Bildschirmkontrast, etc.)
    • E: "Applikationen" (z.B. Auswahl elektronischer Programmzeitschriften – EPG, Videorekorderprogramrnierung, etc. )
    • F: "Favoriten" (beschränkte Auswahl von Lieblings-TV- und/oder Lieblings-Radiokanälen aus der Gesamtheit aller potentiell zur Verfügung stehender Kanäle).
  • Oberhalb der 1. Spalte ist ein Navigationshinweiselement 2 in Form eines nach oben zeigenden Pfeiltastensymbols 3 gezeigt, unterhalb der 1. Spalte ist ein Navigationshinweiselement 2 in Form eines nach unten zeigenden Pfeiltastensymbols 3' gezeigt.
  • Diese auf der Benutzeroberfläche dargestellten Pfeiltasten 3, 3' lassen sich z.B. durch eine Taste (nicht gezeigt) auf einem mit dem Fernsehgerät kommunizierenden Eingabegerät wie z.B. einer Infrarotfernbedienung (nicht gezeigt) aktivieren.
  • Aktiviert man die nach oben zeigende Pfeiltaste 3 einmal kurz, so verschieben sich die Einträge in der 1. Spalte z.B. derart, daß der Eintrag "A" nach oben aus der Benutzeroberfläche wandert und der Eintrag "B" an die Stelle des Eintrags "A" rückt, der Eintrag "C" an die Stelle des Eintrags "B", usw. Ein in 2 nicht zu sehender Eintrag "G" rückt dann in das Feld, wo in 2 der Eintrag "F" steht. Mehrmaliges einfaches Drücken der Pfeiltaste 3 oder alternativ dazu dauerhaftes Drücken der Pfeiltaste 3 sorgt so für ein sukzessives Nachobenwandern von Einträgen in die jeweils oberhalb ihres ursprünglichen Feldes angeordneten Felder bei gleichzeitigem Nachrücken von ursprünglich nicht auf der Benutzeroberfläche zu sehenden Einträgen.
  • Bei einer endlichen Zahl von Einträgen ist diese "Scroll-Funktion" zum Verschieben der Einträge bevorzugterweise logisch in einer Ringstruktur angeordnet. Wenn z.B. eine Reihe von elf Einträgen A, B, C,..., I, J, K vorliegt, aber und dem einsehbaren Ausschnitt der Benutzeroberfläche wie in 1 gezeigt nur sechs Felder 13 zur Darstellung von Einträgen vorgesehen sind, so sind in einer Augangssituation z.B. nur die Einträge A bis F auf der Benutzeroberfläche darstellbar. Ist dann durch mehrmaliges einfaches oder aber dauerhaftes Drücken der Pfeiltaste 3 erreicht worden, daß der Eintrag K in das unterste Feld in der linken Spalte in 2 nach oben gerückt ist, so wandert beim nächsten abermaligen Drücken der Pfeiltaste 3 der Eintrag K in das zweitunterste Feld und der Eintrag A ins unterste Feld.
  • Unterhalb der 1. Spalte ist ein Navigationshinweiselement 2 in Form einer nach unten zeigenden Pfeiltaste 3' gezeigt. Drücken dieser Pfeiltaste führt in analoger Weise wie beim zuvor erläuterten Drücken der Pfeiltaste 3 z.B. zu einem nach Nachuntenwandern der Einträge in den Feldern. Liegt z.B. eine logische Ringstruktur von Einträgen A, B, C,...,I, J, K vor, so sorgt einmaliges Drücken der Pfeiltaste 3' dafür, daß der Einträge A bis E in 2 alle je ein Feld nach unten rutschen, der Eintrag F aus der dargestellten Benutzeroberfläche verschwindet und der Eintrag K in das in 2 mit dem Eintrag A belegte Feld wandert.
  • Selbstverständlich können die den Pfeiltasten 3, 3' zugeordneten Bewegungsrichtungen auch umgekehrt belegt sein.
  • In 2 ist die 1. Spalte auf der Benutzeroberfläche dadurch als "aktive" Spalte gekennzeichnet, daß die zu ihm gehörigen Felder für die Einträge A bis F samt den darüber bzw. darunter positionierten Darstellungsfeldern für die Navigationshinweiselemente (Aufwärtspfeiltaste 3 und Abwärtspfeiltaste 3') mit einer Grauschattierung hinterlegt sind.
  • In 2 ist der Eintrag E als ausgewählter Eintrag gekennzeichnet. In 2 ist dies beispielhaft dadurch erfolgt, daß auf der Höhe des zum Eintrag E gehörenden Felds ein von links nach rechts verlaufender schwarzer Balken 8 hinterlegt ist. Anstelle eines solchen schwarzen Balkens 8 können aber auch andere Maßnahmen zur Hervorhebung des Eintrags E gewählt werden. Z.B. könnte das den fokussierten Eintrag E enthaltende Feld mit einer kräftigeren Grauschattierung hinterlegt sein als die Felder für die übrigen Einträge in der 1. Spalte oder der den Eintrag E repräsentierende Buchstabe "E" könnte in besonderen Schrifttype, z.B. Fettschrift, hervorgehoben sein.
  • Bei der in 2 gezeigten ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Benutzeroberfläche ist rechts von der aktiven 1. Spalte eine zweite, durch fehlende oder weniger intensive Grauschattierung als zur Zeit inaktiv gekennzeichnete 2. Spalte dargestellt. Diese 2. Spalte besteht wiederum aus einer Reihe senkrecht übereinander angeordneter rechteckiger Felder 13 mit darin enthaltenen Einträgen 10.
  • In 2 sind die Einträge in der 2. Spalte mit den Buchstaben E1 bis E6 bezeichnet. Dadurch soll zum Ausdruck gebracht werden, daß die Einträge in der 2. Spalte in einem in logischer Hinsicht hierarchischen Verhältnis zu den Einträgen in der 1. Spalte stehen. Betrachtet man die Einträge A, B, C,..., I, J, K in der 1. Spalte als Elemente eines Hauptmenüs eines Steuerungsprogramms, so sind in der 2. Spalte jeweils Elemente (E1, E2,..., E6) eines zu einem gerade in der 1. Spalte als aktiver Eintrag ausgewählten Eintrag "E" in 2 gehörenden Untermenüs angezeigt.
  • Entspricht der Eintrag E in der 1. Spalte zum Beispiel einem Menüpunkt "Applikationen" in einer Benutzeroberfläche zur Steuerung eines mit einer Set-Top-Box betriebenen Fernsehgeräts, so könnten die Einträge E1 bis E6 in der 2. Spalte z.B. folgenden Untermenüpunkten entsprechen:
    E1: Auswahl einer elektronischen Programmzeitschrift (EPG)
    E2: Videorekorderprogrammierung
    etc.
  • Auch in der 2. Spalte sind die Einträge 10 in logischer Hinsicht bevorzugterweise in einer Ringstruktur angeordnet.
  • Da in 2 die 2. Spalte nicht aktiviert ist, besteht aktuell auch keine Möglichkeit, zwischen den Menüpunkten (Einträgen) in der 2. Spalte auf oder ab zu navigieren. Deshalb sind in der in 2 gezeigten Darstellung auch keine Navigationshinweiselemente in Form von Pfeiltasten oberhalb oder unterhalb der 2. Spalte vorgesehen.
  • Ein Navigationshinweiselement 2 in Form einer nach rechts weisenden Pfeiltaste 4 symbolisiert die Möglichkeit, von dem den Eintrag E aufweisenden Feld nach rechts zur 2. Spalte zu gelangen, d.h. daß durch Aktivieren der Pfeiltaste 4 eine Deaktivierung der 1. Spalte und eine Aktivierung der 2. Spalte erfolgt. Die Navigation in Auf- bzw. Abwärtsrichtung in der nunmehr aktivierten 2. Spalte erfolgt dann analog mit dann oberhalb bzw. unterhalb der 2. Spalte eingeblendeten Navigationshinweiselementen (vgl. 3) in Form von Auf- und Abwärtspfeiltasten.
  • In der in 2 gezeigten Anordnung stehen aktuell der Eintrag E in der 1. Spalte sowie der Eintrag E5 in der 2. Spalte auf Höhe des schwarzen Balkens B. Durch diese oder ähnliche Maßnahmen zur grafischen Hervorhebung werden die zu den Einträgen E und E5 zugehörigen Felder grafisch hervorgehoben und die in ihnen enthaltenen Einträge "fokussiert".
  • Der schwarze Balken (oder die anderen Mittel zur grafischen Hervorhebung) ist bevorzugterweise in einer festen Höhe in vertikaler Richtung vorgesehen. Dadurch ergibt sich eine fest vorgegebene Positionierung für den Fokussierungsbereich. Dies ermöglicht dem Benutzer ein intuitives und einfaches Wiederauffinden und Sich-zu-Recht-Finden auf der Benutzeroberfläche.
  • Wandert man in 2 mit der Pfeiltaste 4 in die 2. Spalte so wird diese aktiviert und das den fokussierten Eintrag E5 enthaltende Feld ist unmittelbar durch Betätigen entsprechender Aktivierungstasten (nicht gezeigt) auf einer Infrarotfernbedienung oder einer Tastatur ansprechbar, d.h. der dem Eintrag E5 entsprechende Menüpunkt kann unmittelbar mit einem einzigen Aktivierungsbefehl ausgelöst werden.
  • Rechts neben der 2. Spalte ist zudem ein spezielles Informationsfeld 12 vorgesehen. In diesem Informationsfeld können Textinformationen eingeblendet werden, die dem Benutzer Informationen zu den Inhalten der aktivierten Spalten und/oder der fokussierten Felder und/oder eines aktuell zu aktivierenden Eintrags und somit eine Hilfestellung bei der Navigation auf der Benutzeroberfläche bieten.
  • Bei der erfindungsgemäßen Anordnung einer Primärmenüleiste mit mindestens einer Sekundärleiste bilden zwei oder mehr Spalten eine in logischer Beziehung hierarchisch abgestufte Navigationsstruktur ab.
  • Dabei ist zu jedem Zeitpunkt höchstens eine Spalte als "aktiv" gekennzeichnet, während die die andere Spalte als "passiv" gekennzeichnet sind.
  • Zu jedem Zeitpunkt ist ein bestimmter Eintrag in jeder Spalte fokussiert /und durch grafische Mittel hervorgehoben) und Zusatzinformationen zu mindestens einem der fokussierten Einträge werden in einem zusätzlichen Informationsfeld eingeblendet.
  • Die fokussierten Einträge stehen immer an einem festen Ort, dem sogenannten Fokusbereich. Um den Fokus zu wechseln, werden alle Elemente in einer Spalte so lange bewegt, bis der gewünschte Eintrag den Platz des zuvor fokussierten Eintrags annimmt.
  • Alle fokussierten Einträge stehen immer in einer gemeinsamen Zeile.
  • Bei der in 2 gezeigten Anordnung sind sowohl innerhalb den in einer gemeinsamen Spalte stehenden Feldern in vertikaler Richtung kleine Lücken 9 gelassen, als auch zwischen den Feldern in den nebeneinander senkrecht stehenden Spalten in horizontaler Richtung kleine Lücken vorgesehen. In diesen kleinen Lücken kann das im Hintergrund dargestellte Fernsehbild oder eine hinterlegte Grafik, die im Bereich der Felder aufgrund deren Grauschattierung (teiltransparent) überdeckt ist, ungestört eingesehen werden.
  • Auch wenn es jeweils nur kleine Fragmente des Gesamtbilds sein sollten, die in solchen Lücken ungestört einzusehen sind, so liefern diese Fragmente in ihrer Gesamtheit dem Betrachter wertvolle Informationen zu dem durch die Felder, Einträge und Balken teilweise überdeckten Hintergrundbild, da das menschliche Gehirn in der Lage ist, solche Fragmente sinnvoll zu komplementieren.
  • 3 zeigt abermals die die in 2 gezeigte Ausführungsform einer erfindungsgemäß generierten Benutzeroberfläche. Dabei sind nun aber die Einträge in der 2. Spalte aktiv und die 2. Spalte ist durch Grauhinterlegung als aktiv gekennzeichnet. Zur Navigation zwischen den einzelnen Untermenüeinträgen E1, E2,...; E6 in der 2. Spalte sind gegenüber der Darstellung in 1 nunmehr Aufwärts-/Abwärtspfeiltasten 3, 3' in der linken Spalte oberhalb bzw. unterhalb der die Einträge E1 bis E6 enthaltenden Felder dargestellt. In 3 fehlen nunmehr solche Aufwärts-/Abwärtspfeiltaste 3, 3' in der rechten Spalte, da diese aktuell deaktiviert ist. Mittels eines Navigationshinweiselements 2 in Form einer nach links zeigenden Pfeiltaste (4') ist in 3 die Möglichkeit des hierarchischen Aufstiegs der in logischer Hinsicht untergeordneten aktivierten 2. Hierarchieebene zu der hier aktuell übergeordneten 1. Hierarchieebene veranschaulicht.
  • Die übrigen Elemente entsprechen der Darstellung in 2 und werden deshalb nicht nochmals erläutert.
  • 4 zeigt eine durch die in 1 gezeigte Vorrichtung generierbare zweite Ausführungsform einer Benutzeroberfläche 1. Dabei sind nunmehr drei hierarchisch angeordnete Spalten mit Feldern vorgesehen, in denen jeweils Einträge stehen. Bei dieser Ausfiihrungsform zeigt die 3. Spalte zu einem in der zweiten Spalten aktuell fokussierten Eintrag E5 weitere Untermenüpunkte E51, E52,..., E56 an. Diese stehen alle zu E5 in einem hierarchischen Unterordnungsverhältnis, werden innerhalb der dritten Spalte untereinander aber als gleichwertig angesehen.
  • In 4 ist ein aktueller Zustand der Benutzeroberfläche gezeigt, bei dem der Eintrag E55 in der 3. Spalte fokussiert ist und zu diesem Eintrag E55 zugehörige Informationen im Informationsfeld 12 angezeigt werden. Gleichzeitig hat sich der Benutzer mittels der Navigationshinweiselemente in die 2. Spalte zurückbewegt und könnte nun durch Aktivieren der Linkspfeiltaste 4' zu den Einträgen in der 1. Spalte zurückgelangen.
  • 5 zeigt eine durch die in 1 gezeigte Vorrichtung generierbare dritte Ausführungsform für eine erfindungsgemäße Anordnung einer Benutzeroberfläche 1, wobei nunmehr die 1. Spalte und die 2. Spalte jedoch an den rechten unteren Bildschirmrand gerückt worden sind. Weiterhin ist das zu den fokussierten Einträgen B und B2 gehörende Informationsfeld aus Platzersparnisgründen weggelassen. Es ergibt sich somit eine kompaktere Anordnung als in 2 oder 3 gezeigt, bei der zudem durch Verrücken an das rechte untere Bildschirmeck eine andere optische Schwerpunktbildung vorliegt als bei 2 und 3.
  • Sieht man Möglichkeiten vor, wie der Benutzer von sich aus die Positionierung der Spalten auf der zur Verfügung stehenden Bildschirmoberfläche frei wählen kann, so ergibt sich für den Benutzer die Möglichkeit, bestimmte Bereiche des Bildschirmhintergrundes in jedem Falle freizuhalten. Dies kann besonders vorteilhaft sein in Fällen, wo der Bildschirmhintergrund statische oder sich nur wenig undloder langsam ändernde Bilder zeigt (z.B. Nachrichtensprecher im Studio) und es durch die in 2 und 3 gezeigte Positionierung der 1. und 2. Spalte anderenfalls zu einem (quasi-)permanenten Überblenden von als wesentlich erachteten Bildelementen durch die Anordnung der Navigationshilfen käme.
  • 6 zeigt eine durch die in 1 gezeigte Vorrichtung generierbare dritte Ausführungsform einer Benutzeroberfläche l, welche im wesentlichen der in 2 und 3 gezeigten Anordnung entspricht. Aus Platzersparnisgründen und um mehr Fläche des Hintergrundbildes ungestört sehen zu können, sind in der 1. Spalte aber alle Einträge, die nicht aktuell fokussiert sind, ausgeblendet. Das zum aktuell fokussierten Eintrag X5 in der 2. Spalte gehörige Informationsfeld ist vorliegend ebenfalls aus Gründen der Platzersparnis weggeblendet.
  • 7 zeigt eine durch die in 1 gezeigte Vorrichtung generierbare vierte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Anordnung einer Benutzeroberfläche 1, welche im wesentlichen der in 2 und 3 gezeigten Anordnung entspricht. Im Unterschied dazu liegt hier aber abermals eine sogenannte reduzierte Darstellung vor: Um Platz einzusparen und mehr von dem im Hintergrund liegenden Bild darstellen zu können, sind in der aktivierten 1. Spalte alle Felder außer eines aktuell fokussierten Feldes mit dem Eintrag X ausgeblendet. Der Benutzer befindet sich an einem Menüpunkt, wo vom aktuell fokussierten Eintrag X in der 1. Spalte aus die Möglichkeit besteht, dazu gehörige Untermenüpunkte mit den Einträgen X1, X2,..., X6 in der weiter rechts stehenden 2. Spalten anzusteuern. Dies geschieht abermals durch Aktivieren des Rechtspfeilzeigers 4.
  • Die Vorteile der erfindungsgemäßen Anordnung von mindestens zwei senkrecht und parallel zueinander verlaufenden Menüspalten für eine Navigationsvorrichtung sind die folgenden: Zwei oder mehr senkrecht nebeneinander stehende Spalten stellen für den Benutzer mit "westlich" geprägten Lesegewohnheiten eine eindeutig definierte und intuitiv leicht zu erfassende hierarchische Anordnung dar.
  • Die Navigation mittels Richtungstasten innerhalb einer Spalte (Auf-/Abbewegung zwischen logisch gleichwertigen Optionen) und zwischen den parallel zueinander und in logischer Hinsicht in einer hierarchischen Beziehung zueinander stehenden benachbarten Spalten (Links-/Rechtsbewegung ) ist leicht erfaßbar und memorierbar. Beim Erlernen des Gebrauchs der erfindungsmäßen Anordnung einer Navigationshilfe kann selbst für den ungeübten Benutzer meist auf Betriebsanleitungen verzichtet werden, da sich ein Effekt des Lernens durch Übens einstellt.
  • Der feststehende, hervorgehobene Fokusbereich ermöglicht zu jeder Zeit eine schnelle und eindeutige Positionsbestimmung und Orientierung für den Benutzer.
  • Das Konzept läßt sich an die jeweiligen Anforderungen anpassen: Es eignet sich sowohl für eine bildfüllende Darstellung als auch für eine reduzierte Darstellung.
  • Dadurch ist zu jedem Zeitpunkt eine größtmöglich Fläche des Hintergrunds sichtbar, d.h. nicht durch Vordergrundelemente abgedeckt.
  • Die Spalten bilden einen klar umrissenen Raum. Der übrige Raum steht für andere Aufgaben überschneidungsfrei zur Verfügung.
  • Der verbleibende Raum kann zum Beispiel durch ein zusätzliches Informationsfeld belegt werden, das den im Fokus stehenden Eintrag näher erläutert.
  • Durch die Anordnung in Spalten ist eine graphische Verbindung zwischen dem Fokusbereich und dem damit logisch verknüpften Informationsfeld möglich.
  • Ergibt die Liste der Einträge in jeder Spalte einen logisch in sich geschlossenen Ring, so kommt der Benutzer in jeder Bewegungsrichtung der Navigationshilfelemente zum Ziel, auch wenn der gesuchte Eintrag zu Beginn einer Bewegung nicht im dargestellten Ausschnitt einer Benutzeroberfläche sichtbar ist.
  • Durch die erfindungsmäße Anordnung ist Raum geschaffen für Navigationshinweise (Tastensymbole u.ä.), die zu jedem Zeitpunkt alle möglichen Aktionen beschreiben.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung ist so suggestiv, daß die Navigation auch dann noch verständlich ist, wenn die Spalten bis auf die fokussierenden Einträge ausgeblendet sind.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung einer Benutzeroberfläche erlaubt es, zwischen allen Vordergrundelementen gerade soviel Raum in Lücken zu lassen, daß dort jeweils noch ein wenig vom Hintergrund sichtbar ist. Gemäß dem Gesetz der "guten Fortführung" aus der Wahrnehmungspsychologie ist dann der Benutzer in der Lage, aus diesen Teilen ein Ganzes zusammenzusetzen.
  • Die aktive Spalte wird bei einer bevorzugten Ausführungsform bevorzugterweise deckend und damit gut lesbar dargestellt, die passive Spalte bleibt halbtransparent. So verdeckt immer nur eine Spalte den Hintergrund absolut. Außerdem ist die Unterscheidung zwischen aktiver und passiver Spalte stark genug, um intuitiv verstanden zu werden.
  • 1
    Benutzeroberfläche
    2
    Navigationshinweiselemente (Pfeiltasten)
    3
    Rauf-/Runter-Pfeiltasten
    4
    Links-/Rechts-Pfeiltasten
    5
    Menüleiste (1. Spalte)
    6
    Menüleiste (2. Spalte)
    8
    Balken
    9
    Lücken
    10
    Eintrag
    11
    fokussierte Einträge
    12
    Informationsfeld
    13
    Feld
    100
    Ausgabevorrichtung
    114
    Grafikbibliothek
    116
    Videografikgenerator
    118
    externe Schnittstelle
    120
    Datenbank
    124
    Eingabevorrichtung

Claims (25)

  1. V erfahren zur Navigation auf einer Benutzeroberfläche (1) auf welcher zumindest ein Teil von Einträgen (10) in Feldern (13) dargestellt ist, wobei die Einträge (10) den Menüpunkten eines Steuerungsprogramms entsprechende Informationen tragen und die Einträge zur selektiven Auswahl und Aktivierung der Menüpunkte des Steuerungsprogramms dargestellt werden, wobei zumindest ein Teil der Einträge (10) in Feldern (13) der Benutzeroberfläche sichtbar bereitgestellt wird, wobei diese Felder (13) in mindestens zwei Menüleisten angeordnet wird, wobei die Positionen der Einträge, gleich ob aktuell in den Feldern der Benutzeroberfläche sichtbar oder nicht, in den Feldern (13) zumindest einer Menüleiste verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Felder (13) der ersten Menüleiste (5) und die Felder der zweiten Menüleiste (6) parallel nebeneinander angeordnet und vertikal verlaufend auf der Benutzeroberfläche (1) dargestellt werden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Felder (13) alle gleich groß sind und in einer regelmäßigen Matrixstruktur nebeneinanderliegend angeordnet sind.
  3. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß rechts neben der zweiten Menüleiste weitere Menüleisten mit Feldern zur Anzeige weiterer Menüpunkte des Steuerungsprogramms angezeigt werden, wobei diese weiteren Menüleisten ebenfalls parallel zur ersten Menüleiste verlaufen.
  4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einträge in einer weiter rechts stehenden Menüleiste in logisch hierarchischer Hinsicht jeweils Unterpunkte zu den Einträgen in einer weiter links stehenden Menüleiste sind.
  5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Darstellung der Benutzeroberfläche zwischen benachbarten Feldern innerhalb einer Menüleiste sowie zwischen benachbarten Feldern verschiedender Menüleisten jeweils eine Lücke (9) gelassen wird, durch welche ein Hintergrund sichtbar ist, auf welcher die Benutzeroberfläche (1) aufgesetzt ist.
  6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Benutzeroberfläche (1) Navigationshinweiselemente (2) angezeigt werden, mittels deren eine Auf-/Abwärtsbewegung (3, 3') zwischen den Feldern (13) innerhalb einer Menüleiste sowie eine Rechts-/Linksbewegung (4, 4') zwischen den Feldern in benachbarten Menüleisten möglich ist.
  7. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einträge in den Feldern einer einzelnen Menüleiste in ihrer Gesamtheit oder individuelle Einträge in einem bestimmten Feld innerhalb einer Menüleiste oder gleichzeitig mehrere Einträge in sich in vertikaler Richtung auf gleicher Höhe befindlichen Feldern benachbarter Menüleisten aktiviert werden und dieser Aktivierungszustand durch eine optische Hervorkehrung der betreffenden Felder gegenüber den Feldern nichtaktivierter Einträge hervorgehoben wird.
  8. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch sich auf einer bestimmten Höhe in vertikaler Richtung der Benutzeroberfläche befindliche Felder in parallel nebeneinander verlaufenden Spalten durch grafische Hervorhebung ein Fokussierungsbereich festgelegt wird.
  9. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzliches Informationsfeld (12) bereitgestellt wird, in dem Informationen zu den sich aktuell im Fokussierungsbereich befindlichen Feldern angezeigt werden.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur Reduktion der durch die dargestellten Felder der Benutzeroberfläche belegten Fläche wahlweise das Informationsfeld (12) und/oder die weder aktivierten noch fokussierten Felder samt zugehörigen Einträgen ausblendet werden.
  11. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die in mindestens einer Menüleiste darzustellenden aktuell sichtbaren oder aktuell nicht sichtbaren Einträge in logischer Hinsicht in einer geschlossenen Ringstruktur angeordnet sind.
  12. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die die dargestellten Felder der Benutzeroberfläche (1) samt darin enthaltenen Einträgen auf dem sichtbaren Bereich der Benutzeroberfläche verschoben werden, um den von ihnen überdeckten Ausschnitt des Hintergrunds optimal anpassen zu können.
  13. Computerlesbares Programmprodukt, welches auf einem computerlesbaren Speichermedium gespeichert ist oder direkt in den Speicher einer Computers einlesbar ist und welches bei Ausführung auf einem Computer die Durchführung eines der vorstehenden Verfahren ermöglicht.
  14. Als Navigationshilfe dienende Anordnung von Feldern auf einer Benutzeroberfläche (1) auf welcher zumindest ein Teil von Einträgen (10) in Feldern (13) dargestellt ist, wobei die Einträge den Menüpunkten eines Steuerungsprogramms entsprechende Informationtragen tragen und die Einträge zur selektiven Auswahl und Aktivierung der Menüpunkte des Steuerungsprogramms dargestellt sind, wobei zumindest ein Teil der Einträge in Feldern (13) der Benutzeroberfläche sichtbar bereitgestellt ist, wobei diese Felder in mindestens zwei Menüleisten (5 bzw. 6) angeordnet wird, wobei die Positionen der Einträge, gleich ob aktuell in den Feldern der Benutzeroberfläche sichtbar oder nicht, in den Feldern (13) zumindest einer Menüleiste (5 bzw. 6) verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Felder der ersten Menüleiste (5) und die Felder der zweiten Menüleiste (6) parallel nebeneinander angeordnet und vertikal verlaufend auf der Benutzeroberfläche dargestellt sind.
  15. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Felder (13) alle gleich groß sind und in einer regelmäßigen Matrixstruktur nebeneinanderliegend angeordnet sind.
  16. Anordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß rechts neben der zweiten Menüleiste weitere Menüleisten mit Feldern zur Anzeige weiterer Menüpunkte des Steuerungsprogramms angezeigt sind, wobei diese weiteren Menüleisten ebenfalls parallel zur ersten Menüleiste verlaufen.
  17. Anordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Einträge in einer weiter rechts stehenden Menüleiste in logisch hierarchischer Hinsicht jeweils Unterpunkte zu den Einträgen in einer weiter links stehenden Menüleiste sind.
  18. Anordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Darstellung der Benutzeroberfläche zwischen benachbarten Feldern innerhalb einer Menüleiste sowie zwischen benachbarten Feldern verschiedender Menüleisten jeweils eine Lücke (9) gelassen ist, durch welche ein Hintergrund sichtbar ist, auf welcher die Benutzeroberfläche aufgesetzt ist.
  19. Anordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Benutzeroberfläche Navigationshinweiselemente (2) angezeigt sind, mittels deren eine Auf-/Abwärtsbewegung (3, 3') zwischen den Feldern (13) innerhalb einer Menüleiste sowie eine Rechts-/Linksbewegung (4, 4') zwischen den Feldern in benachbarten Menüleisten möglich ist.
  20. Anordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einträge in den Feldern (13) einer einzelnen Menüleiste in ihrer Gesamtheit oder individuelle Einträge in einem bestimmten Feld innerhalb einer Menüleiste oder gleichzeitig mehrere Einträge in sich in vertikaler Richtung auf gleicher Höhe befindlichen Feldern benachbarter Menüleisten aktiviert sind und dieser Aktivierungszustand durch eine optische Hervorkehrung der betreffenden Felder gegenüber den Feldern nichtaktivierter Einträge hervorgehoben ist.
  21. Anordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch sich auf einer bestimmten Höhe in vertikaler Richtung der Benutzeroberfläche befindliche Felder(13) in parallel nebeneinander verlaufenden Spalten durch grafische Hervorhebung ein Fokussierungsbereich festgelegt ist.
  22. Anordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzliches Informationsfeld (12) bereitgestellt ist, in dem Informationen zu den sich aktuell im Fokussierungsbereich befindlichen Feldern (13) angezeigt sind.
  23. Anordnung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß zur Reduktion der durch die dargestellten Felder (13) der Benutzeroberfläche (1) belegten Fläche wahlweise das Informationsfeld (12) und/oder die weder aktivierten noch fokussierten Felder samt zugehörigen Einträgen (10) ausblendet sind.
  24. Anordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die in mindestens einer Menüleiste darzustellenden und aktuell sichtbaren oder aktuell nicht sichtbaren Einträge(10) in logischer Hinsicht in einer geschlossenen Ringstruktur angeordnet sind.
  25. Anordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die dargestellten Felder (13) der Benutzeroberfläche (1) samt darin enthaltenen Einträgen auf dem sichtbaren Bereich der Benutzeroberfläche verschiebbar sind, um den von ihnen überdeckten Ausschnitt des Hintergrunds optimal anpassen zu können.
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