DE10237083A1 - Hantel - Google Patents
HantelInfo
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- DE10237083A1 DE10237083A1 DE10237083A DE10237083A DE10237083A1 DE 10237083 A1 DE10237083 A1 DE 10237083A1 DE 10237083 A DE10237083 A DE 10237083A DE 10237083 A DE10237083 A DE 10237083A DE 10237083 A1 DE10237083 A1 DE 10237083A1
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- A63B21/00—Exercising apparatus for developing or strengthening the muscles or joints of the body by working against a counterforce, with or without measuring devices
- A63B21/06—User-manipulated weights
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Abstract
Es wird eine Hantel beschrieben, die ein Griffteil (1) und daran jeweils endseitig befestigt Gewichtsteile (10) aufweist. Wesentlich ist, daß das Griffteil (1) und die Gewichtsteile (10) so ausgebildet und miteinander verbunden sind, daß der Schwerpunkt der Hantel außerhalb des Griffteiles liegt. Dies ist insbesondere dadurch realisierbar, daß die Hantel insgesamt U-förmig ausgebildet ist, wobei von besonderem Vorteil ist, wenn der Hantelgriff eine U-Form aufweist und an den Griffschenkeln scheibenförmige Gewichtsteile (10) in bedarfsweiser Anzahl befestigbar sind, wobei an der Stirnseite der Gewichtsteile weichelastische Ablagen (8) angebracht sind.
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Hantel gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1, wie sie als Sportgerät allgemein Verwendung findet.
- Bekannt sind Hanteln in den unterschiedlichsten Größen und Ausführungen, die aber allesamt einen im wesentlichen geraden, stabförmigen Griffteil aufweisen, an dessen beiden Enden koaxial je ein zylindrisches Gewicht befestigt wird, wobei jedoch endseitig auch mehrere Gewichtsteile axial hintereinander befestigbar sind. Wird eine solche Hantel nach der Benutzung auf dem Boden abgelegt, dann läuft sie Gefahr wegzurollen, mit der möglichen Folge von Unfällen oder Beschädigungen von Möbelteilen etc. Zudem muß die Hantel äußerst vorsichtig z. B. auf den Holzboden aufgelegt werden, da dieser durch die meist aus Eisen bestehenden Gewichtsteile beschädigt werden kann und das Auflegen zudem Lärm erzeugt. Auch können diese Art Hanteln nicht für Beingymnastik verwendet werden, außer wenn zusätzliche Schlaufen am Griffteil angebracht sind, so daß der Fuß zwischen Griffteil und Schlaufe eingefädelt werden kann. Diese Schlaufen können aber bei sonstigen Übungen recht hinderlich sein. Auch besteht bei Übungen mit Hanteln in liegender Rückenlage die Gefahr, daß diese bei Ablegen wegrollen und man sie im Laufe komplexer Übungen nicht genau am abgelegten Platz wieder zur Hand nehmen kann, was den Übungsablauf dann entsprechend stört oder gar unmöglich macht. Schließlich sind die Hantelgriffe aus Metall, ggf. mit Kunststoff überzogen, was jedoch insgesamt kein optimales Griffgefühl vermittelt, ggf. kalt ist und die greifende Hand darauf schwitzt.
- Aufgabe der Erfindung ist es, eine Hantel oben genannter Gattung bereitzustellen, die sicher und vielseitig verwendbar und leise ablegbar ist, bei optimalen Greifeigenschaften.
- Diese Aufgabe wird durch eine Hantel mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
- Demgemäß sind das Griffteil und die Gewichtsteile so ausgebildet und miteinander verbunden, daß der Schwerpunkt der Hantel außerhalb des Griffteiles liegt. Dies wird vorzugsweise dadurch realisiert, daß die Hantel insgesamt U-förmig ausgebildet ist, wobei die Gewichtsteile so an den Griffteilenden angebracht sind, daß sie von dessen Greifbereich einseitig wegweisen. Dabei liegen die wegweisenden Stirnflächen der Gewichtsteile in einer gemeinsamen Ablageebene und sind jeweils mit einer weichelastischen Auflage versehen.
- Somit wird ein einfaches Ergreifen der Hantel ermöglicht, da durch deren U-Form ein gutes Untergreifen möglich ist. Zudem kann die erfindungsgemäße Hantel nicht mehr wegrollen, nicht in stehender und auch nicht in liegender Stellung. Sie kann höchstens aus der vertikal aufragenden, auf den Gewichtsteilen aufstehenden Position in die horizontal liegende Position umkippen, was aber keine besondere Verletzungs- und Beschädigungsgefahr darstellt, da immer nur höchstens der leichtere, vorzugsweise aus Holz gefertigte Griffteil mit größerem Kippmoment auffällt. Es ist ersichtlich, daß auch bei Gymnastikübungen im Liegen der Vorteil des sicheren Ergreifens der Hantel, des nicht Wegrollens und des sich stets auf dem gleichen Platz Befindens der Hantel gegeben ist. Zudem kann die in abgesetztem Zustand portalartig stehende Hantel leicht mit dem Fuß untergriffen und entsprechend angehoben werden, ohne daß besondere Balanceakte durchzuführen sind. Zudem ist bei entsprechenden Übungen wie Hochheben der Arme in Achselhöhe eine unterschiedliche Übungsweise möglich und zwar indem man die Hantel am Griff so festhält, daß die Gewichtsteile vertikal nach unten hängen oder so, daß diese horizontal nach vorne weisen. Hierdurch können zusätzlich die Handgelenke trainiert werden, indem die Hantel um ca. 90° auf und ab verschwenkt wird und so sich zugleich die Belastungssituationen der Handgelenke ändern.
- Gemäß einer ersten Ausführungsform kann das Griffteil geradlinig ausgebildet sein, wobei die Gewichtsteile entweder an dessen Stirnseiten einseitig abstehend über axial geführte Schrauben angeflanscht sind oder endseitig am Griffteilmantel über radial geführte Schrauben befestigt sind. Es ist erkennbar, daß bei diesen Ausführungsformen mit geradlinigem Griffteil, dieser Griffteil im wesentlichen zylindrisch ausgebildet ist; es kann jedoch im Querschnitt in Richtung auf die U- Erstreckung abgeflacht sein oder einen rechteckigen Querschnitt mit entsprechend groß abgerundeten Kanten oder einen elliptischen Querschnitt aufweisen. Dabei können die beiden Gewichtsteile als, mit entsprechenden Abrundungen versehene Rechteck-Platten ausgebildet sein, die entweder parallel oder in einem spitzen Winkel auseinanderlaufend zueinander angeordnet sind. Somit ist jeweils eine mindestens dreiteilige Ausführung vorhanden, bestehend aus einem Griffteil und mindestens zwei Gewichtsteilen. Es kann jedoch selbstverständlich auch eine einteilige Ausführungsform vorgesehen sein, in dem die Hantel aus einem Stück, im wesentlichen U-förmig herausgearbeitet oder z. B. aus entsprechendem Metall gegossen oder sonstwie gefertigt wird.
- Von besonderem Vorteil ist, wenn in Weiterausführung des Erfindungsgedankens das Griffteil selbst im wesentlichen U-förmig ausgebildet ist, wobei die beiden Griffteil-Stirnflächen in der gleichen Ebene liegen, und zwar in einer Ebene senkrecht zur Griffteilebene, d. h. der Ebene in der die U-förmige Mittelachse des Griffteils liegt. Werden nun in üblicher Weise an den beiden Griffteilenden je ein Gewichtsteil befestigt, dann liegen die am Griffteil befestigbaren Gewichtsteile nicht nur in gleicher Mittelebene mit dem Griffteil, sondern ihre Mittelachsen sind zueinander im wesentlichen parallel ausgerichtet, während die jeweilig äußeren Stirnseiten in gleicher Ebene liegen, die gleichzeitig senkrecht zur Griffebene liegt, so daß die Hantel sicher auf diesen abstellbar ist. Um dabei das Abstellen möglichst weich und lautlos und zudem beschädigungsfrei für den Boden zu gestalten, ist von Vorteil, wenn an der äußeren Stirnseite der Gewichtsteile jeweils eine weiche Auflage aufgebracht oder entsprechend eingelassen ist, so daß diese auch unter Gewicht entsprechend aus der Stirnseite heraussteht.
- Erfindungsgemäß kann die U-Form des Griffteiles eine eckige oder bogenförmig geschweifte Form sein, wobei bei der bogenförmigen Ausführung besonders vorteilhaft ist, wenn diese im wesentlichen einen Halbring bildet.
- Wie bereits vorerwähnt, können an jedem Hantelgriffende jeweils ein oder mehrere Gewichtsteile angebracht werden, wobei diese vorzugsweise so auszulegen sind, daß jeweils ein Gewichtsteil für eine leichtere Damenausführung ausgelegt ist, während jeweils zwei Gewichte, für eine schwerere Herrenausführung, also insgesamt vier pro Hantel, vorzusehen sind. Selbstverständlich können auch jeweils drei, also insgesamt sechs Gewichtsteile angebracht werden. Zum Anbringen der Gewichtsteile am Griffteil sind, vorzugsweise über Schrauben, sind vorzugsweise axiale Durchgangsbohrungen in den Gewichtsteilen vorgesehen, wobei stirnseitig zumindest an der Seite, die die spätere Auflageseite darstellen soll, eine Ansenkung für den Kopf einer Befestigungsschraube eingebracht sein sollte.
- Die Gewichtsteile können unterschiedlich ausgeführt sein und zwar insbesondere in bezug auf deren Mantelfläche. Sie können z. B. zylindrisch, tonnenförmig oder kegelstumpfförmig ausgebildet sein, wobei die Befestigungsstirnfläche der Gewichtsteile geringfügig größer als diejenige des Griffteiles sein sollte. So kann die Durchmesserdifferenz vorzugsweise ca. 1 mm bis 10 mm, aber auch z. B. 20 mm betragen. Selbstverständlich ist, daß bei kegelstumpfförmigen Gewichtsteilen, diese vorteilhafter nur in einfacher Anordnung vorgesehen sind. Sie werden dabei mit den kleineren Basisflächen am Griffteil befestigt, während die größeren Flächen zur Auflage dienen, so daß durch diese Ausführungsform auch eine größere Auflagefläche vorhanden ist und somit ein sichereres Aufstellen, wobei gleichzeitig eine optimale Greiffreiheit verbleibt. An diese können dann - wenn erwünscht - stirnseitig jeweils zylindrische Zusatzgewichte angebracht werden.
- Von besonderem Vorteil ist des weiteren, daß sowohl eine schwerere Herrenausführung als auch eine leichtere Damenausführung einfach zu realisieren ist, nicht nur durch die Auswahl unterschiedlicher Anzahl von Gewichtsteilen, sondern auch durch unterschiedliche Griffgrößen. So ist der Mittelteil der Herrenausführung dicker als derjenige der Damenausführung, während bei beiden Ausführungsformen die beiden Stirnenden gleich groß sind.
- Der Hantelgriff kann erfindungsgemäß selbstverständlich auch aus Metall gefertigt sein, jedoch vorteilhafter aus Hartkunststoff und am vorteilhaftesten aus Holz.
- Bei der Ausführung aus Holz sind die Herren- und Damenausführungsformen der Griffteile wirtschaftlich dadurch zu erreichen, daß ein Exzenterring aus geeignetem Holz herausgearbeitet wird, wobei die Ringhöhe durchgehend gleich ist. Dabei sind die beiden Durchmesser, d. h. der Innen- und Außendurchmesser exzentrisch zueinander angeordnet, so daß die auf der einen Exzenterseite ein schlanker fast runder Ringquerschnitt vorhanden ist, während auf der diagonal gegenüberliegenden Seite ein breiter, im wesentlichen ovaler Querschnitt erhalten wird. Dieser Exzenterring ist dann mittig quer so zu teilen, daß die jeweiligen Extrem- Querschnitte, also der annähernd runde für die Damenausführung und der ovale für die Herrenausführung, jeweils in der Mitte der Ringhälften vorhanden sind und später als Griffabschnitt dienen und die beiden Schnittflächen der jeweils entstandenen Hälften identisch sind. Durch die ovale bzw. längliche Querschnittsform des mittigen Greifabschnittes der Herrenausführung ist zudem der Vorteil gegeben, daß ein kippsichereres Halten der Hantel möglich ist, insbesondere in mit den Gewichten horizontal weisenden Richtung der Hantel, also unter höherer Drehmomentbelastung.
- Nachfolgend wird die Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele unter Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert.
- Es zeigen:
- Fig. 1 eine Vorderansicht einer stehend abgelegten, erfindungsgemäßen Hantel in einer erster Ausführung, mit eckigem Griffteil und mehreren zylindrischen Gewichtsteilen,
- Fig. 2 eine Ansicht einer Hantel in einer zweiten Ausführung, mit bogenförmig geschweiftem Griffteil und pyramidenstumpfförmigen Gewichtsteilen,
- Fig. 3 eine Ansicht einer Hantel in einer dritten Ausführung mit halbkreisförmigem Griffteil in leichtem Damenformat und je einem tonnenförmigen Gewichtsteil,
- Fig. 4 eine Seitenansicht der Hantel nach Fig. 3,
- Fig. 5 eine Ansicht von oben auf die Hantel nach Fig. 3,
- Fig. 6 eine Ansicht auf eine Hantel in ähnlicher Ausführung wie in Fig. 3 in stärkerem Herrenformat, mit je zwei tonnenförmigen Gewichtsteilen,
- Fig. 7 eine Seitenansicht der Hantel nach Fig. 6,
- Fig. 8 eine Ansicht von oben auf die Herrenhandelt nach Fig. 6,
- Fig. 9 ein horizontal ausgestreckter Arm während einer Übungsposition mit horizontal weisender Hantel,
- Fig. 10 eine Ansicht einer Hantel mit einem stangenförmigen horizontalen Gewichtsteil,
- Fig. 11 eine Seitenansicht der Hantel nach Fig. 10,
- Fig. 12 eine Draufsicht auf die Hantel nach Fig. 10,
- Fig. 13 eine Draufsicht auf einen Griff-Rohling in Form eines Ekzenterringes,
- Fig. 14 eine Ansicht einer Hantel in Ausführung mit geradlinigem Griffteil und daran stirnseitig angeflanschten Gewichtsteilen,
- Fig. 15 einen Schnitt XV-XV aus Fig. 14, mit schmalem Gewichtsteil,
- Fig. 16 einen Schnitt XVI-XVI aus Fig. 14, mit sich verbreiterndem Gewichtsteil,
- Fig. 17 eine Ansicht einer Hantel mit geradlinigem Griffteil und radial angebrachten Gewichtsteilen,
- Fig. 18 einen Schnitt XVIII-XVIII aus Fig. 17, mit schmalen Gewichtsteilen,
- Fig. 19 eine Ansicht einer Hantel mit geradem Griffteil und stirnseitig angeflanschten Gewichtsteilen, in erhöhter Form,
- Fig. 20 einen Schnitt XX-XX aus Fig. 19, mit konzentrisch breiterem Gewichtsteil,
- Fig. 21 eine Ansicht einer einstückigen U-Hantel,
- Fig. 22 einen Schnitt XXII-XXII aus Fig. 21, die in Auflagerichtung verbreiterte Form der Gewichtsteile zeigend.
- Wie insbesondere aus Fig. 1 zu entnehmen ist, besteht eine erfindungsgemäße Hantel aus einem im wesentlichen U-förmigen Griffteil 1, der in der hier dargestellten Ausführungsform eine im wesentlichen rechteckige Ausführungsform, mit in der Darstellung horizontalem, geradem Greifteil 2, und zwei zu diesem senkrecht weisenden, vertikalen, zueinander parallelen Schenkeln 3 und 4. Dabei sind die Endteile bzw. die entsprechenden Stirnflächen 5 und 6 des Griffteiles 1 im wesentlichen in der gleichen Horizontalebene 22 angeordnet, und an ihnen sind mehrere Gewichtsteile 10, hier drei an jedem Griffteilende, über eine nur über eine Achse angedeutete Schraube 9 befestigt. An dem jeweils unteren Gewichtsteil ist eine weiche, geräuschdämmende und gleichzeitig rutschfeste Auflage 8 vorgesehen.
- Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist der Griffteil 1 lediglich bogenförmig sanft geschwungen, während die Gewichte 10 die Form eines Pyramidenstumpfes aufweisen. Auch hier sind die Gewichte über Schrauben 9 am Griff 1 angebracht und weisen an der Auflage- bzw. Abstützfläche eine Auflage 8 auf.
- Die in Fig. 3 bis 5 dargestellte Ausführungsform der Hantel besitzt einen halbkreisförmigen Griffteil 1, an dessen Enden je ein tonnenförmiges Gewichtsteil 10 über Schrauben 9 befestigt, die hier gestrichelt eingezeichnet sind. Dabei ist zu erkennen, daß das Gewichtsteil 10 eine axiale Durchgangsbohrung 12, mit einer Einsenkung 13 aufweist, zur Aufnahme bzw. zum Durchführen der Schraube 9. Es handelt sich bei dieser Ausführungsform um eine Damen-Hantel, mit annähernd rundem Greifteil-Mittenquerschnitt, während die beiden Griffieilstirnflächen 5 und 6 etwas ovaler ausgelegt sind, wie aus Fig. 5 in schraffierter Darstellung erkennbar ist. Auch hier ist an der jeweiligen Stirnseite der Gewichtsteile 10 eine weichelastische Auflage 8 vorgesehen, die zwecks größerer Sicherheit der Befestigung in einer stirnseitigen Ausnehmung 11 teilweise eingelassen ist.
- Aus Fig. 4 und 5 ist zudem noch zu erkennen, daß der Griffteil 1 in der Ringebene gleichförmig dick ausgebildet ist, wodurch ein sicheres Ergreifen der Hantel von oben her möglich ist.
- Fig. 6 zeigt eine ähnliche Hantel-Ausführung wie Fig. 3 bis 5, nämlich mit einem halbkreisförmigen Griffteil 1 und tonnenförmigen Gewichtsteilen 10. Hier handelt es sich aber um eine Herrenhantel mit breiterer Greifteilzone, die einen ovalen Mittenquerschnitt 14 aufweist, wobei die Ovalität im Mittelabschnitt größer ist als an den Stirnflächen 5 und 6, wie insbesondere im Vergleich mit Fig. 8 erkennbar ist. In dieser Herrenausführung sind auch an jedem Griffteilende zwei Gewichte übereinander befestigt, und zwar jeweils paarweise mit einer langen Schraube 9.
- Aus Fig. 7 und 8 ist erkennbar, insbesondere im Vergleich mit Fig. 4 und 5, daß auch bei dieser Ausführungsform eine Griff-Ringhälfte von konstanter Dicke verwendet wurde, nur daß hier die Greifmitte bedeutend höher ist als in der Damenausführungsform nach Fig. 3. So ist aus Fig. 6 und 7 im Vergleich mit Fig. 3 und 4 leicht erkennbar, daß die Herrenausführung im Vergleich zur Damenausführung bedeutend höher und insgesamt schwerer ausgelegt ist. Sie besitzt jedoch den gleichen Griffieil-Schenkelabstand, was auch aus der Identität der Fig. 5 mit Fig. 8 ersichtlich ist.
- Fig. 9 zeigt einen horizontal ausgestreckten Arm 15 einer übenden Person, deren Hand 16 eine erfindungsgemäße Hantel in horizontaler Ausrichtung festhält. Es ist ersichtlich, daß es sich um eine Hantel der Herrenausführung mit ovaler Greifteilzone 14 und je zwei tonnenförmigen Gewichtsteilen 10 handelt. Auch ist zu erkennen, daß durch die horizontal weit vorgelagerte Position der Gewichte 10 ein weit erhöhtes Drehmoment in bezug auf das Handgelenk 17 vorhanden ist, als wenn die Gewichte, wie bei bekannten Hanteln, in axialer Erstreckung zur Greifzone, angeordnet wären, also in Höhe nur der Greifteilzone 14. Zudem ist erkennbar, daß die längliche Greifteilzone 14 ein verdrehsichereres Festhalten der Hantel auch in horizontal vorgestreckter Stellung erlaubt.
- Schließlich zeigen Fig. 10 bis 12 eine Hantelausführung, bei der stirnendig am Griffteil 1 ein stabförmiges Gewichtsteil 20 quer verlaufend befestigt ist, wobei an dessen Auflagefläche, nahe den vier Ecken, entweder einzelne Auflagen 8 oder je eine quer verlaufende Auflageleiste angeordnet sind. Es ist erkennbar, daß es sich hier um eine schwerere Herrenhantel handelt, wobei die Gewichtsteile 20 als rechteckige Platten ausgebildet sind, die in bedarfsweiser Anzahl am Griffteil 1 über zwei Schrauben 9 befestigbar sind. Selbstverständlich kann das Gewichtsteil 20 aber auch nur ein stabförmiges Teil sein, das an beiden Enden abgerundet absteht und im Vertikalschnitt tonnenförmig oder trapezförmig ausgelegt ist und dann in der Seitenansicht ähnlich wie in den Ansichten nach Fig. 2 oder 4.
- Fig. 13 zeigt einen exzentrischen Holzring 18, aus dem die halbkreisförmigen Griffteile gemäß Fig. 3 bis 12 in weiterem Arbeitsgang gefertigt werden. Es ist erkennbar, daß es sich um einen Ring konstanter Höhe, dessen innerer Durchmesser 23 im Vergleich zum äußeren Durchmesser 24 exzentrisch so versetzt ist, daß in Exzenterversatzrichtung eine nahezu runde und gegenüberliegend eine ovale Querschnittzone 14 erhalten wird. Wird nun in einem weiteren Arbeitsgang der Ring quer zum Exzenterversatz in zwei Teile - entlang der gestrichelt eingezeichneten Schnittlinie 19 - geschnitten, dann ergeben sich zwei Halbringe, die nicht anderes sind als einerseits der Griffteil für die Herrenausführung und andererseits derjenige für die Damenausführung.
- Die in Fig. 14 bis 22 dargestellten Hantelausführungen erinnern durch die geradlinige Form ihres Griffteiles 1 an handelsübliche Hanteln. Es ist aber auch praktisch die einzige Ähnlichkeit, denn auch bei diesen Ausführungsformen ist die erfindungswesentliche U-Form der Hantel ausgeprägt zu erkennen.
- So sind bei der Ausführungsform gemäß Fig. 14 bis 16 die Gewichtsteile 10 zwar wie bei den bekannten Hanteln an den Stirnseiten der Griffteile 1 befestigt. Die Gewichtsteile 10 eine annähernde Rechteckform auf, wie insbesondere aus Fig. 15 und 16 erkennbar ist und sind jeweils einseitig so am Griffteil 1 angebracht, daß sie radial vom Griffteil abstehen und zusammen mit dem Griffteil die U-Form der Hantel bilden. Es ist zu erkennen, daß die Gewichtsteilplatten auf der Griffseite entsprechend dem Griffdurchmesser abgerundet sind, während die Gewichtsplatten dann in Schenkelweiterführung in Griffdurchmesserdicke, wie in Fig. 15 dargestellt oder in sich verbreiternder Form, wie aus Fig. 16 ersichtlich, ausgelegt sein kann. Zudem können an den äußeren Gewichtsteil-Stirnseiten bedarfsweise Zusatzgewichtsteile 25 angebracht werden. Selbstverständlich können statt der runden Griffquerschnitte auch ovale Griffquerschnitte, in gleicher Wahlausrichtung wie bei der Ausführung nach Fig. 6 vorgesehen sein.
- Bei der in Fig. 17 und 18 dargestellten Ausführungsform ist ebenfalls ein geradliniges Griffteil 1 vorhanden, wobei jedoch hier die Gewichtsteile 10 radial am Griffteil befestigt sind. Dabei sind auch hier weitere Zusatzgewichtsteile 25 anfügbar und zudem kann das Griffteil 1 in seinem Greifbereich 2 an der U- Innenseite Greifmulden 27 haben.
- Die Ausführungsform gemäß Fig. 19 und 20 ist prinzipiell ähnlich wie diejenige nach Fig. 14 bis 16 ausgebildet, mit stirnseitig am Griffteil 1 angeflanschten Gewichtsteilen 10, wobei hier jedoch die Gewichtsteilplatten insgesamt breiter ausgelegt sind als bei der Ausführungsform gemäß Fig. 14 bis 16, wobei in dieser Zone die Gewichtsteile 10 eine Abrundung konzentrisch zum Griffteil aufweist. Hierdurch ist gleichzeitig rund um den Griffteil 1 zu beiden Seiten ein axialer Anschlag vorhanden, so daß diese Hantel sehr sicher in der Hand liegt, zumal die Länge des Griffteiles 1 entsprechend einer üblichen Handbreite auslegbar ist. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, die Griffteillänge nach Bedarf auszulegen, in dem der Griff mehr oder weniger tief axial in die Gewichtsteile versenkbar ausgestaltet werden kann, durch entsprechende Einsenkung und zusätzlicher Anordnung oder Weglassen von Beilagscheiben.
- Schließlich zeigen Fig. 21 bis 22 eine einteilige Ausführung der U-Hantel. Die Hantel ist also insgesamt aus einem Stück gefertigt, z. B. aus Metall gegossen und weist zur besseren Standfähigkeit jeweilige Verbreiterungen der die Gewichtsteile 10 darstellenden U-Schenkel in Breite und Hantellänge auf, wodurch eine höhere Standfestigkeit der Hantel erreicht wird. Auch sind im Griffteil zum sicheren Halten Griffmulden 27 vorgesehen, während an den Auflage-Stirnflächen weichelastische Auflagen 8 angebracht sind. Bezugszeichenliste 1 Griffteil
2 Greifbereich
3 Schenkel
4 Schenkel
5 Stirnfläche
6 Stirnfläche
7 Ablage- bzw. Auflageebene
8 Auflage
9 Schraube
10 Gewichtsteile
11 Ausnehmung
12 Bohrung
13 Einsenkung
14 Mittenquerschnitt
15 Arm
16 Hand
17 Handgelenk
18 Holzring
19 Schnittlinie
20 Gewichtsteil
21 Griffteil-Achs-Mittelebene
22 Stirnflächenebene
23 innerer Durchmesser
24 äußerer Durchmesser
25 Zusatzgewichtsteile
26 Griff-Breite
27 Greifmulden
Claims (15)
1. Hantel, mit einem Griffteil und jeweils daran jeweils endseitig
angeordneten, mindestens ein Gewichtsteil,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Griffteil (1) und die Gewichtsteile (10, 20) so ausgebildet und
miteinander verbunden sind, daß der Schwerpunkt der Hantel außerhalb des Griffteiles
(1) liegt.
2. Hantel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hantel insgesamt U-förmig ausgebildet ist,
wobei die Gewichtsteile (10, 20) so an den Griffteilen angebracht sind, daß Sie von
dessen Greifbereich (2) einseitig wegweisen, wobei die wegweisenden
Stirnflächen der Gewichtsteile (10, 20) in einer gleichen Ablageebene (7) liegen und mit
einer weichelastischen Auflage (8) versehen sind.
3. Hantel nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Griffteil (1) geradlinig ausgebildet ist und die
Gewichtsteile (10) an dessen zueinander parallelen Stirnseiten einseitig, radial
abstehend, über axial geführte Schrauben angeflanscht sind.
4. Hantel nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Griffteil (1) geradlinig ausgebildet ist und die
Gewichtsteile (10) endseitig am Griffteilmantel über radial geführte Schrauben
befestigt sind.
5. Hantel nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Griffteil (1) selbst U-förmig ausgebildet ist,
wobei die jeweiligen Stirnflächen (5, 6) der Schenkel 3, 4) des Griffteils (1) in der
gleichen Ebene (22) senkrecht zur Griffteilebene (21) liegen.
6. Hantel nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gewichtsteile (10) sich achsparallel
oder in einem spitzen Winkel zueinander erstrecken.
7. Hantel nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der U-Form des Griffteiles rechteckig, bogenförmig
oder halbkreisförmig ausgelegt ist.
8. Hantel nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichtsteile (10) zylindrisch oder
tonnenförmig ausgebildet sind und deren Stirnflächen zu den Stirnflächen (5, 6) und die
Durchmesserdifferenz des Griffteils geringfügig größer ist und ca. 1 bis 10 mm
beträgt.
9. Hantel nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß je zwei oder mehr Gewichte axial übereinander an
jedem Griffteilende befestigbar sind.
10. Hantel nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die an der freien Auflage-Stirnseiten (7) der
Gewichtsteile (10) vorgesehene mindestens eine weichelastische Auflage (8) aus
Gummi, Filz, Weichkunststoff o. ä. besteht.
11. Hantel nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Griffteil in der mittigen Greifzone (2), je
nachdem, ob eine männliche oder weibliche Ausführungsform erwünscht ist,
entsprechend dicker oder schlanker ausgebildet ist, wobei jedoch die
Griffteil-Stirnflächen (5, 6) bei jeder Ausführungsform gleich groß ist.
12. Hantel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Griffteil (1) aus Holz, Kunststoff oder Metall,
z. B. Leicht-Metall gefertigt ist.
13. Hantel nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß bei der Fertigung des Griffteiles (1) aus Holz für je
zwei Griffe ein entsprechender Holzring hergestellt wird, der halbiert wird.
14. Hantel nach Anspruch 11 und 13,
dadurch gekennzeichnet, daß bei der Herstellung von Griffen mit dicker
Greifzone für die männliche Ausführung oder der dünneren Greifzone für die weibliche
Ausführung, ein Exzenterring aus Holz hergestellt wird, der eine konstante Breite
(26) aufweist und in der Diagonalebene des beidseitig gleichen
Ring-Durchmessers so halbiert wird, so daß die eine Hälfte den dünneren und die andere Hälfte
den dickeren Exzenterringteil mittig aufweist und die Stirnflächen (5, 6) der
beiden Ringhälften identisch sind.
15. Hantel nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß am Griffteil (1) mind. ein die beiden Griffschenkel
(3, 4) quer verbindendes, stabförmiges Gewichtsteil (2) befestigbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10237083A DE10237083A1 (de) | 2001-10-01 | 2002-08-09 | Hantel |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10148536 | 2001-10-01 | ||
| DE10237083A DE10237083A1 (de) | 2001-10-01 | 2002-08-09 | Hantel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10237083A1 true DE10237083A1 (de) | 2003-09-11 |
Family
ID=27740180
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10237083A Withdrawn DE10237083A1 (de) | 2001-10-01 | 2002-08-09 | Hantel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10237083A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6896645B1 (en) * | 2001-05-10 | 2005-05-24 | Mark A. Krull | Exercise resistance methods and apparatus |
| US10478658B2 (en) | 2014-07-31 | 2019-11-19 | Christian Polenz | Sports dumbbell |
| DE202024103430U1 (de) * | 2024-06-25 | 2025-09-29 | Thomas Poch | Hantel |
-
2002
- 2002-08-09 DE DE10237083A patent/DE10237083A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6896645B1 (en) * | 2001-05-10 | 2005-05-24 | Mark A. Krull | Exercise resistance methods and apparatus |
| US10478658B2 (en) | 2014-07-31 | 2019-11-19 | Christian Polenz | Sports dumbbell |
| DE202024103430U1 (de) * | 2024-06-25 | 2025-09-29 | Thomas Poch | Hantel |
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