DE10237862A1 - Hochwasser-Katastrophenschutzelemente - Google Patents
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B3/00—Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
- E02B3/04—Structures or apparatus for, or methods of, protecting banks, coasts, or harbours
- E02B3/10—Dams; Dykes; Sluice ways or other structures for dykes, dams, or the like
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Abstract
Technisches Problem der Erfindung = technische Aufgabe und Zielsetzung.
Im Gegensatz zu allen anderen Verfahren wurde ein System entwickelt, welches bedingt durch seine Dreiecksform den Kippwinkel verlagert und einen Flächenanpressdruck bewirkt.
Lösung des Problems bzw. der technischen Aufgabe
(siehe Bezugszeichnung)
Es wurde ein System entwickelt, welches die Standsicherheit durch die formbedingte Verlagerung des Kippwinkels bewirkt und welches durch die fest verbundenen überlappenden Dichtungsbahnen eine sehr gute Abdichtung gegen Hochwasser hat.
Anwendungsgebiet
Im Bereich aller hochwassergefährdeten Gebiete.
Im Gegensatz zu allen anderen Verfahren wurde ein System entwickelt, welches bedingt durch seine Dreiecksform den Kippwinkel verlagert und einen Flächenanpressdruck bewirkt.
Lösung des Problems bzw. der technischen Aufgabe
(siehe Bezugszeichnung)
Es wurde ein System entwickelt, welches die Standsicherheit durch die formbedingte Verlagerung des Kippwinkels bewirkt und welches durch die fest verbundenen überlappenden Dichtungsbahnen eine sehr gute Abdichtung gegen Hochwasser hat.
Anwendungsgebiet
Im Bereich aller hochwassergefährdeten Gebiete.
Description
- 1.) Die Erfindung gehört zum Schutz gegen Hochwasser
- 2.) Zu dem bekannten Stand der Technik zählen z.Z. folgende Schutrmaßnahmen:
-
- a) Dammbalkensysteme mit fest eingebauten Pfosten Nachteil: Sichtbare Pfosten. Steckelemente sehr teuer und nicht abdichtend.
- b) Barrieresysteme Nachteil: Zu viele Einzelteile. Sie müssen zur Abdichtung mit Folie belegt und mit Sandsäcken beschwert werden.
- c) Behältersysteme aus Kunststoff Nachteil: Großer Zeitaufwand beim Aufstellen und befüllen.
- d) Sandsackdämme Nachteil: Hoher Zeitaufwand.
- 3.) Folgende Problemstellung wurde mit der Erfindung gelöst:
-
- a) Keine Lagerungsprobleme da stapelbar. Ein Lkw kann bis zu 150 Meter Schutzlänge transportieren.
- b) Sehr schnell aufzustellen, da leicht und gut zu verbinden. Zwei Leute schalten ca. 1 km Schutzlänge in 2 Stunde.
- c) Sehr dicht durch überlappende fest verbundene Dichtungsbahnen.
- d) Sicher gegen Wasserdruck, da zur Wasserseite und Landseite zug- und druckmäßig gesichert.
- e) Rechtwinkelig abknickbar durch Elementanordnung.
- f) Werksproduktion oder Vorfertigung.
- g) Auch im Privatbereich nutzbar da sehr preiswert.
- 4.) Erfindung mit Problemlösung
- Um die vorgenannten Problemstellungen a) bis g) zu lösen wurde ein Element entwickelt welches sehr leicht ist. Ein Element wiegt z. B. in Ausführung Material Brettschichtholz bei einer Schutzlänge von 1.,20 Meter und einer Schutzhöhe von 1,20 Meter ca. 30 kg. Ein Sandsack ist nur unwesentlich leichter.
- Die Elemente lassen sich leicht miteinander verbinden, da die Anschlüsse immer rechtwinkelig sind.
- Die Elementverbindungen erfolgen über Schraub oder Steckverbindungen. Ein Höhenangleich an das Geländegefälle ist durch die versetzte Anordnung der Verbindungen gegeben.
- Die Standfestigkeit bei Wellenanprall und Treibgutanprall ist durch Zugseile und Druckwinkel welche das Kippmoment auffangen und welche fest mit dem Erdreich durch Steckanker verbunden sind gegeben.
- Durch die fest mit dem Element verbundene trapezfönnige Dichtungsbahn ist durch die Überlappung eine weitgehende Wasserabdichtung gegeben.
- Da die Elemente dreieckig sind und nur auf einer Seite eine Bodenplatte haben lassen sie sich gut stapeln.
- 5.) Gewerbliche Nutzung
- Der Schutzbedarf ist in allen hochwassergefährdeten Gebieten gegeben. An der Erstellung des Systems können Bauunternehmen, Fertigteilwerke, Kunststoffhersteller und Handwerksbetriebe partizipieren.
- 6.) Vorteilhafte Wirkungen der Erfindung in Bezug auf den bisherigen Stand der Technik
- Der bisherige Stand der Technik sieht kein System vor, welches den Hochwasserkatastrophenschutz mit so leichten Kompaktelementen vorsieht. Kein Hochwasserschutz ist mit so einem geringen Platzbedarf zu lagern. Das rechtwinklig abknicken der Schutzlinie ist in keinem System so leicht möglich.
- Kein anderes System hat eine fest mit dem Schutzelement verbundene Wasserabdichtung.
- Kein System lässt sich so schnell aufstellen.
- Kein System nutzt durch eine Dreiecksform das Wassergewicht zur Standsicherheit.
- Diese Elemente können sich bei Eisdruck und Treibgutanprall bedingt durch die Zugsicherung und die Kippmomentverlagerung nicht verschieben.
- 7.) Ausführungsweg
- In das Erdreich auf der Landseite werden angespitzte Rohrhülsen bis in das gewachsene Erdreich eingeschlagen 9.
- Ebenso; werden auf der Wasserseite Stahlstäbe mit einer klappbaren Öse bis in das gewachsene Erdreich standsicher eingebracht
6 . Nun werden die Stahlwinkel mit dem angeschweißten Steckdorn3 in die Rohrhülse9 eingesteckt. Danach werden die rechtwinkligen Schutzelemente einschl. ihr Dichtungsbahnen1 ,2 usw. an die Stahlwinkel3 mit ihrer Spitze herangeschoben. Danach werden die Schutzelemente im rechten Winkel zur Wasserseite mittels Pressschub- oder Schraubsteckverbindungen miteinander fest verbunden. Ein entsprechender Höhenversatz kann mit den Verbindungen aufgefangen werden. Danach werden die Zugseile mit Spanner mittels zwei Karabinerhaken an die vorher aufgeschlagene Eckwinkelverstärkung mit Öse4 und den Erddorn mit Öse6 eingehakt und gespannt. Danach wird die Dichtungsbahn gegen Aufschwimmen, bedingt durch das erste Wasser, mit jeweils einem Sandsack pro Element oder mittels einer Stahlklemmschiene beschwert. -
- 1
- Dreieckige Bodenplatte mit zwei Wandteilen
- 2
- Dreieckige Bodenplatte mit zwei Wandteilen
- 3
- Stahlwinkel mit angeschweißtem Steckdom
- 4
- Eckwinkelverstärkung mit Öse
- 5
- Zugseil mit zwei Karabinerhaken und Spanner
- 6
- Erddorn mit Öse
- 7
- Überlappende mit dem Grundelement verbundene Dichtung
- 8
- Wasserspiegel (Wasserseite)
- 9
- Hohler Erddorn in den sich der Steckdorn vom Stahlwinkel einschiebt
- 10
- Höhenversatz zwischen den Grundelementen
- 11
- Einschub- oder Schraubeckverbindung
Claims (5)
- Hochwasserschutzeinrichtung zum Schutz von besiedelten oder landwirtschaftlich genutzten Gebieten vor Überflutung, mit nach der Wasserseite hin offenen miteinander verbundenen Dreiecksbehältern
1 u.2 usw. welche ihre Standfestigkeit durch den Flächenandruck bedingt durch die Wasserauflast und die formbedingte Verlagerung des Kippwinkels zur Landseite hin erreichen, dadurch gekennzeichnet, dass: – die Schutzelemente sowohl aus Holz, Kunststoff oder Stahl gefertigt werden können und das Kippmoment durch eine zusätzlichen Lastarm3 zur Landseite hin abgefangen wird. - Einrichtungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kippwinkel
3 einen angeschweißten Dorn hat, der in einen auf der Landseite eingeschlagenen hohlen Erddorn9 zur Schubabsicherung eingesteckt wird. - Einrichtungen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich auf der Dreiecksgrundplatte der Schutzelemente eine trapezförmige überlappende fest mit dem Element verbundene Dichtungsbahn befindet.
- Einrichtungen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine zusätzliche Standsicherheitszugverbindung mit Spanner
5 , von der wasserseitigen oberen Elementspitze auf die wasserseitige Erdfläche angebaut wird und ein Erdstab mit Öse in den Untergrund standsicher eingeschlagen wird. - Einrichtungen nach ein oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen den einzelnen Schutzelementen
11 bedingt durch ihre rechtwinklige Anordnung sowohl mit höhenversetzbaren Anpresseinschubverbindungen oder Anpressschraubverbindungen hergestellt werden können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10237862A DE10237862A1 (de) | 2002-08-19 | 2002-08-19 | Hochwasser-Katastrophenschutzelemente |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10237862A DE10237862A1 (de) | 2002-08-19 | 2002-08-19 | Hochwasser-Katastrophenschutzelemente |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10237862A1 true DE10237862A1 (de) | 2004-03-04 |
Family
ID=31197080
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10237862A Ceased DE10237862A1 (de) | 2002-08-19 | 2002-08-19 | Hochwasser-Katastrophenschutzelemente |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10237862A1 (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN109667240A (zh) * | 2017-10-17 | 2019-04-23 | 约尔格-米夏埃尔·施泰因哈特 | 用于在用于挡住水的装置中使用的壁元件以及用于挡住水的装置 |
| CN110557993A (zh) * | 2019-09-02 | 2019-12-13 | 黑龙江八一农垦大学 | 一种新型标准化农田预制钢畦埂 |
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| US11098457B2 (en) * | 2019-03-27 | 2021-08-24 | Stoett Industries | Liquid containment panel |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE4439754A1 (de) * | 1994-10-31 | 1996-05-02 | Kossbiel Ernst | Hochwasserschutzelement aus Stahl |
| EP1174544A2 (de) * | 2000-07-21 | 2002-01-23 | Ockels Geoprodukten | Wassersperre |
-
2002
- 2002-08-19 DE DE10237862A patent/DE10237862A1/de not_active Ceased
Patent Citations (2)
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| Title |
|---|
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| PCT-WO 98/51865 A * |
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