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Betreffend
das
deutsche Patent 102 37 425 hat
der 2. Senat (Nichtigkeitssenat) des Bundespatentgerichts auf Grund
der mündlichen
Verhandlung vom 19. Februar 2009
für Recht erkannt:
- I. Das deutsche Patent 102
37 425 wird im Umfang der Patentansprüche 1 bis 4, 8 sowie 12 bis 18,
soweit diese nicht mittelbar oder unmittelbar auf die nicht angegriffenen
Patentansprüche
5 bis 7 sowie 9 bis 11 rückbezogen
sind, für
nichtig erklärt.
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Beschreibung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Handhabungsvorrichtung für Werkzeughalter,
insbesondere solche mit einem Kegelschaft oder Hohlschaftkegel (HSK)
und insbesondere zum manuellen Einlegen solcher Werkzeughalter in
das Werkzeugmagazin einer Werkzeugmaschine.
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Bei
Werkzeugmaschinen, insbesondere bei teil- oder vollautomatisierten Bearbeitungszentren, ist
es bekannt, das eigentliche Bearbeitungswerkzeug, beispielsweise
ein Fräswerkzeug,
einen Bohrer oder dergleichen, über
einen sogenannten Werkzeughalter in der Spindel der Werkzeugmaschine
zu fixieren. Die Werkzeughalter besitzen in der Regel einen kegelförmigen Schaft,
der in eine entsprechende Aufnahme am Kopf der Spindel eingespannt
wird. Mit seinem freien Ende hält
der Werkzeughalter das Bearbeitungswerkzeug. Über den Werkzeughalter wird die
Drehbewegung der Spindel auf das Werkzeug übertragen.
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Hinsichtlich
der Schaftform finden sogenannte Hohlschaftkegel (HSK) bei Werkzeughaltern
zunehmende Verbreitung. Die HSK-Schaftform ist in der DIN 69893
näher spezifiziert.
Diese Norm legt insbesondere die äußeren Abmessungen sowie bestimmte,
am Hohlschaftkegel vorgesehene Bohrungen, Nuten und anderweitige
Ausformungen fest. Die vorliegende Erfindung bezieht sich bevorzugt
auf Werkzeughalter, deren Kegelschäfte der genannten Norm entsprechen.
Sie ist jedoch auf derartige Werkzeughalter nicht beschränkt, sondern
beispielsweise auch für
SK-, CAT- oder Capto-Werkzeughalter einsetzbar.
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Bei
modernen Werkzeugmaschinen, die für eine Vielzahl verschiedener
Bearbeitungsgänge
ausgelegt sind, ist es bekannt, mehrere Werkzeughalter, die mit
entsprechenden Werkzeugen bestückt
sind, in einem Magazin bereitzuhalten. In Abhängigkeit von dem vorgesehenen,
in aller Regel programmierten Bearbeitungsablauf greift die Werkzeugmaschine über eine
Werkzeugwechselvorrichtung auf die Werkzeughalter zu. Dies erfordert
natürlich,
daß das Werkzeugmagazin
mit entsprechenden Werkzeughaltern bestückt ist.
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Das
Bestücken
der Werkzeugmagazine erfolgt im Rahmen der Produktionsvorbereitung
in aller Regel von Hand. Dabei müssen
die mit den Werkzeugen bestückten
Werkzeughalter einzeln in vorhandene Aufnahmen des Werkzeugmagazins
eingesetzt werden. Eine Aufnahme kann beispielsweise als U-förmige Klammer
ausgebildet sein, in die der Werkzeughalter hineingedrückt wird.
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Ein
weiteres Magazin für
Werkzeughalter ist aus dem Dokument
DE 31 38 802 A1 bekannt. Das darin beschriebene
Magazin ist allerdings für
einen Wechsel der Werkzeughalter von Hand ausgelegt und eignet sich
nicht für
einen Einsatz in einem vollautomatisierten Umfeld.
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Ferner
ist aus einem Katalog der Firma Dick GmbH, Bergneustadt, ”Lista Werkzeug-,
Lager- und Transportsystem, Seiten 11–12 bis 11–19, 11–54, 11–55, eing. 1991, ein Lager-
und Transportsystem für
Werkzeughalter bekannt. Es stehen dabei ”Aufnahmeschalen” mit Positionsnocken
zur Verfügung, in
die der Schaft eines Werkzeughalters zur Aufbewahrung eingesetzt
werden kann.
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Die
Spannkraft, mit der die Werkzeughalter in einem Werkzeugmagazin
festgehalten werden, kann je nach Ausführung des Magazins beträchtlich sein.
Dementsprechend mühsam
und schwierig ist es, ein Magazin mit einer Vielzahl von Werkzeughaltern
zu bestücken.
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Darüber hinaus
ist es häufig
wünschenswert, die
einzelnen Werkzeughalter in einer definierten Orientierung in die
Aufnahmen des Werkzeugmagazins einzusetzen. Je genauer die gewünschte Orientierung
eingehalten wird, desto schneller lassen sich Werkzeugwechsel im
Produktionsvorgang der Werkzeugmaschine durchführen und desto kürzer sind demzufolge
die Zykluszeiten für
einen vollständigen Produktionsvorgang.
Ein um 180° verdreht
eingesetztes Werkzeug bzw. ein entsprechend verdreht eingesetzter
Werkzeughalter führt
in der Praxis darüber
hinaus häufig
zu Störungen.
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Auch
das Entnehmen der Werkzeughalter aus dem Magazin erfordert einige
Mühe, wenn
die Haltevorrichtungen des Magazins entsprechende Spannkräfte aufbringen.
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Vor
diesem Hintergrund ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine Möglichkeit
zu schaffen, die das Einlegen und das Entnehmen von Werkzeughaltern
in das bzw. aus dem Werkzeugmagazin einer Werkzeugmaschine erleichtert.
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Diese
Aufgabe wird durch eine Handhabungsvorrichtung gelöst, die
zumindest folgende Elemente aufweist:
- – einen
Handgriff zum manuellen Greifen und Führen der Handhabungsvorrichtung,
- – ein
Aufnahmeelement zum Aufnehmen eines Werkzeughalters,
- – ein
verstellbares Verriegelungselement zum Sichern des Werkzeughalters
in dem Aufnahmeelement gegen Herausfallen, und
- – ein
Orientierungselement, das eine Drehwinkelposition des Werkzeughalters
in dem Aufnahmeelement erzwingt.
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Mit
einer solchen Handhabungsvorrichtung wird ein spezielles Werkzeug
geschaffen, das die Handhabung von Werkzeughaltern insbesondere beim
Bestücken
und Entladen eines Werkzeugmagazins beträchtlich erleichtert. Der Handgriff
ermöglicht einen
sicheren und festen Griff des Werkzeughalters selbst dann, wenn
dieser in die Aufnahme des Werkzeugmagazins, beispielsweise also
zwischen U-förmige
Spannzangen, eingesetzt ist. Es ist dementsprechend leichter möglich, die
zum Einsetzen und Entnehmen erforderliche Kraft aufzubringen und
auf den Werkzeughalter zu übertragen.
Darüber
hinaus wird durch den Handgriff die Verletzungsgefahr beim Einsetzen
und Entnehmen des Werkzeughalters in das bzw. aus dem Magazin reduziert,
da die Hände der
Bedienperson nicht mehr am Werkzeughalter selbst oder am Schneidwerkzeug,
sondern am entfernten Handgriff anfassen können. Die Hände der Bedienperson sind daher
beim Einsetzen und Entnehmen des Werkzeughalters weit genug von
den Halteklammern des Werkzeugmagazins entfernt.
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Das
Aufnahmeelement ermöglicht
in Kombination mit dem Verriegelungselement eine sichere Handhabung
des Werkzeughalters auch ohne direktes Anfassen. Die beiden Elemente
wirken gewissermaßen
als mechanische Finger, in denen der Werkzeughalter verliersicher
gehalten ist. Aufgrund der bekannten und in aller Regel genormten
Abmessungen und Formgebung der Werkzeughalter können das Aufnahmeelement und
das Verriegelungselement darüber
hinaus so gestaltet werden, daß eine Krafteinleitung
auf den Werkzeughalter beim Einsetzen und Entnehmen in die bzw.
aus den Magazinpositionen nur dort erfolgt, wo Beschädigungen
vermieden werden und wo eine günstige
Hebelwirkung gegeben ist. Dies erleichtert die Handhabung der Werkzeughalter
insbesondere dann, wenn diese nach der Entnahme aus der Werkzeugmaschine
aufgrund von Schmiermittelresten mit bloßen Händen schwierig zu greifen sind.
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Das
Orientierungselement erleichtert ein positionsgenaues Einsetzen
des Werkzeughalters in die Magazinposi tionen. Da die räumlichen
Koordinaten des Werkzeughalters in dem Magazin sowie seine axiale
Neigung in aller Regel durch die Haltevorrichtung in dem Magazin
vorgegeben sind, ist die Drehwinkelposition für eine lagerichtige Orientierung des
Werkzeughalters von besonderer Bedeutung. Andererseits ist die Drehwinkelposition,
d. h. die Ausrichtung des Werkzeughalters um seine axiale Drehachse,
nach dem Einsetzen des Werkzeughalters in die Magazinposition häufig schwierig
festzustellen und/oder zu korrigieren. Wie bereits erwähnt, lassen sich
durch eine exakte Ausrichtung des Werkzeughalters in dem Magazin
jedoch die Zykluszeiten der Werkzeugmaschine reduzieren, da Totzeiten
für eine Umorientierung
und/oder Positionsbestimmung gering gehalten werden. Ebenso wird
der für
eine positionsgenaue Bestückung
des Werkzeugmagazins erforderliche Zeit- und Arbeitsaufwand durch
das Orientierungselement an der Handhabungsvorrichtung minimiert.
Infolge dessen wird auch das Bestücken und Entladen des Werkzeugmagazins
beschleunigt, und zwar ohne an dem Magazin selbst oder an dessen
Haltevorrichtungen etwas zu ändern.
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Die
genannte Aufgabe ist daher vollständig gelöst.
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In
einer bevorzugten Ausgestaltung sind der Handgriff und das Aufnahmeelement
der neuen Handhabungsvorrichtung starr miteinander verbunden.
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Durch
diese Ausgestaltung wird die lagegenaue Positionierung und Führung des
Werkzeughalters weiter erleichtert. Darüber hinaus wird die zum Einsetzen
und Entnehmen von einer Bedienperson aufzubringende Kraft optimal
weitergeleitet und umgesetzt.
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In
einer weiteren Ausgestaltung ist das Aufnahmeelement an zumindest
eine Außenkontur
des Werkzeughalters paßgenau
angepaßt.
In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung besitzt das Aufnahmeelement
einen kegelabschnittsförmigen
Aufnahmebereich, der komplementär
zu dem Kegelschaft des Werkzeughalters geformt ist. In einem anderen,
ebenfalls bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist ein Aufnahmeabschnitt des Aufnahmeelements komplementär zu der
Greifernut ausgebildet, in die die bekannten Werkzeugwechselvorrichtungen
eingreifen.
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Auch
durch diese Ausgestaltungen werden die Positionier- und Führungsgenauigkeit
sowie die Kraftausnutzung verbessert. Das Einsetzen und Entnehmen
der Werkzeughalter in die bzw. aus den Magazinpositionen wird daher
weiter erleichtert und beschleunigt.
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In
einer weiteren Ausgestaltung ist das Aufnahmeelement so ausgebildet,
daß ein
aufgenommener Werkzeughalter an einer definierten axialen Position
gehalten ist, wobei sich das Orientierungselement an der definierten
axialen Position in Radialrichtung erstreckt.
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Mit
einem sich in Radialrichtung erstreckenden Orientierungselement
kann bei den bekannten Werkzeughalter eine besonders einfache und
exakte Festlegung der Drehwinkelposition erreicht werden. Durch
die definierte axiale Position des Werkzeughalters innerhalb des
Aufnahmeelements ist ferner gewährleistet,
daß das
Orientierungselement in einen optimalen Eingriff mit dem Werkzeughalter
gelangt. Bedienungsfehler, daß nämlich beispielsweise der
Werkzeughalter trotz des vorhandenen Orientierungselements in einer
falschen Drehwinkelposition aufgenommen wird, werden somit vermieden.
Durch die genannte Ausgestaltung wird die Handhabung der Werkzeughalter
daher nochmals erleichtert.
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In
einer weiteren Ausgestaltung ist das Orientierungselement ein Steg,
der im Bereich des Kegelendes eines aufgenommenen Werkzeughalters angeordnet
ist.
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Diese
Ausgestaltung macht in besonders vorteilhafter Weise von den Möglichkeiten
Gebrauch, die HSK-Werkzeughalter
der genormten Formen A und C bieten. Diese Werkzeughalter besitzen
nämlich
am oberen Kegelende zwei sogenannte Mitnehmernuten. Da die Position
dieser Mitnehmernuten genau bestimmt ist, kann durch einen entsprechenden
Eingriff die Drehwinkelposition des Werkzeughalters sehr einfach
und wirkungsvoll festgelegt werden. Die Verwendung eines sich in
Radialrichtung erstreckenden Steges ist dabei eine besonders robuste Realisierung.
Da die Mitnehmernuten von oben her zugänglich sind, ermöglicht diese
Ausgestaltung zudem eine einfache und trotzdem paßgenaue
Aufnahme eines Werkzeughalters mit der neuen Handhabungsvorrichtung.
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In
einer weiteren Ausgestaltung besitzt der Steg ein Stufenprofil,
das in Axialrichtung zumindest zwei unterschiedliche Höhenniveaus
aufweist.
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Diese
Ausgestaltung macht einen weiteren vorteilhaften Gebrauch von den
Möglichkeiten,
die sich bei den genormten HSK-Werkzeughaltern der Formen A und
C ergeben. Der Norm nach sind die beiden Mitnehmernuten nämlich unterschiedlich
tief ausgeprägt.
Dadurch, daß der
Steg ein entsprechendes Stufenprofil besitzt, wird die Drehwinkelposition des
Werkzeughalters eindeutig und auf eine einzige Ausrichtung hin festgelegt.
Eine versehentliche Fehlausrichtung um 180° ist daher zuverlässig ausgeschlossen.
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In
einer weiteren Ausgestaltung ist das Orientierungselement ein Stift,
der im Schaftbereich eines aufgenommenen Werkzeughalters angeordnet ist.
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Auch
diese Ausgestaltung macht einen vorteilhaften Gebrauch von den Möglichkeiten,
die sich bei bestimmten Werkzeughaltern, beispielsweise HSK-Werkzeughaltern
der Formen A und C ergeben. Im Schaftbereich dieser Werkzeughalter
ist nämlich eine
radiale Kegelbohrung vorgesehen, die zum Betätigen eines manuellen Spannsystems
dient. Da die Position dieser Kegelbohrung aufgrund von Normen ebenfalls
festgelegt ist, kann auch hierüber
eine exakte Positionierung des Werkzeughalters erreicht werden.
Darüber
hinaus kann ein solcher Stift auch die Funktion des bereits erwähnten Verriegelungselements
(mit-)übernehmen,
da der Stift ein Herausfallen des Werkzeughalters aus dem Aufnahmeelement in
Axialrichtung zuverlässig
verhindert. Gegebenenfalls kann durch diese Doppelfunktion die Teilevielfalt der
neuen Handhabungsvorrichtung reduziert werden.
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In
einer weiteren Ausgestaltung ist das Orientierungselement im Bundbereich
eines aufgenommenen Werkzeughalters angeordnet.
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Auch
diese Ausgestaltung macht in vorteilhafter Weise von den Möglichkeiten
Gebrauch, die sich bei bekannten Werkzeughaltern bieten. Häufig sind
nämlich
im Bundbereich lagegenaue Ausnehmungen, wie beispielsweise eine
Positionskerbe bei HSK-Werkzeughaltern der Form A, vorhanden. Darüber hinaus
erlaubt die Größe des Bundbereichs häufig, beispielsweise
einen elektronischen Datenträger
am Werkzeughalter anzuordnen, der zur exakten Bestimmung der Drehwinkelposition
verwendet werden kann.
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In
einer weiteren Ausgestaltung weist der Handgriff zumindest einen
ersten und einen zweiten Griffbereich auf, die zusammen ein manuelles
Führen
der Handhabungsvorrichtung mit zwei Händen ermöglichen.
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Durch
diese Ausgestaltung wird die Handhabung insbesondere von großen und
schweren Werkzeughaltern erleichtert. Darüber hinaus ermöglicht diese
Ausgestaltung ein Umgreifen, um beispielsweise beim Bestücken oder
Entnehmen des Werkzeughalters in die bzw. aus den Magazinpositionen
eine günstigere
Hebelwirkung zu bekommen. Die bereits weiter oben beschriebenen
Vorteile der neuen Handhabungsvorrichtung sind daher in dieser Ausgestal tung
besonders ausgeprägt.
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In
einer weiteren Ausgestaltung sind der erste und der zweite Griffbereich
in einem Winkel zueinander angeordnet.
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Diese
Ausgestaltung ermöglicht
noch variablere Griffpositionen und damit eine nochmals verbesserte
Handhabung. Sowohl die Positionier- und Führungsgenauigkeit als auch
die Kraftausnutzung infolge optimaler Hebelwirkung werden dadurch
verbessert.
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In
einer weiteren Ausgestaltung weist das Aufnahmeelement einen Ringkörper auf,
der den Kegelschaft eines aufgenommenen Werkzeughalters umgreift.
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Diese
Ausgestaltung ist besonders vorteilhaft für kleine und mittlere Werkzeughalter,
da sie ein leichtes Aufnehmen von oben ermöglicht. Zudem wird in dieser
Ausgestaltung eine besonders hohe Positioniergenauigkeit erreicht,
da der Kegelschaft in aller Regel mit sehr engen Toleranzen gefertigt
ist.
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In
einer weiteren Ausgestaltung beinhaltet das Aufnahmeelement eine
Gabel, die einen aufgenommenen Werkzeughalter im Bundbereich umgreift.
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Diese
Ausgestaltung ist besonders vorteilhaft bei großen und schweren Werkzeughaltern,
da eine im Bundbereich angreifende Gabel sehr stabil ausgebildet
werden kann. Zudem ist der sichere Sitz des Werkzeughalters in dem
Aufnahmeelement in dieser Ausgestaltung von außen stets erkennbar, so daß die Gefahr
von Unfällen
durch Herausfallen reduziert ist.
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In
einer weiteren Ausgestaltung ist die Gabel zum Eingriff in eine
V-Nut des Werkzeughalters ausgebildet.
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Durch
diese Ausgestaltung wird auch beim Eingreifen des Aufnahmeelements
im Bundbereich eine hohe Positionier- und Paßgenauigkeit gewährleistet.
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In
einer weiteren Ausgestaltung beinhaltet das Verriegelungselement
einen Vorsprung, der in eine radiale Ausnehmung eines aufgenommenen Werkzeughalters
eingreift.
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Auch
diese Ausgestaltung macht vorteilhaften Gebrauch von den Möglichkeiten,
die sich bei bekannten Werkzeughaltern bieten. Die Ausgestaltung ist
besonders vorteilhaft in Kombination mit der bereits erwähnten Ausgestaltung,
nach der das Aufnahmeelement einen Ringkörper aufweist, der den Kegelschaft
des Werkzeughalters umgreift. Durch die Kombination der beiden Maßnahmen
wird nämlich ein
besonders sicherer Sitz erreicht. Andererseits ist das Aufnehmen
und Verriegeln des Werkzeughalters in der Handhabungsvorrichtung
hierbei sehr bequem möglich.
Eine sichere Verriegelung läßt sich
mit dieser Ausgestaltung jedoch auch in Kombination mit einer Gabel
erreichen.
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In
einer weiteren Ausgestaltung ist der Vorsprung im Bundbereich eines
aufgenommenen Werkzeughalters angeordnet.
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Diese
Ausgestaltung besitzt den Vorteil, daß die Verriegelung außerhalb
derjenigen Flächen
eingreift, die die Positioniergenauigkeit des Werkzeughalters in
der Spindel bestimmen. Gebrauchsspuren oder geringfügige Beschädigungen
wirken sich daher nicht negativ auf die Positioniergenauigkeit des Werkzeughalters
aus. Zudem ist der Bundbereich des Werkzeughalters besonders materialstark
und robust, was einen sehr sicheren Halt ermöglicht.
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In
einer weiteren Ausgestaltung greift der Vorsprung in eine Kegelbohrung
eines aufgenommenen Werkzeughalters ein.
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Auch
diese Ausgestaltung ermöglicht
einen einfachen und verliersicheren Sitz des Werkzeughalters, insbesondere
in Kombination mit einem Aufnahmeelement, das den Kegelschaft des
Werkzeughalters umgreift. Die Ausgestaltung besitzt den Vorteil, daß der Bundbereich
frei gehalten werden kann, was ein einfaches Bestücken und
Entnehmen von Werkzeughaltern vor allem bei solchen Magazinen ermöglicht,
die die Werkzeughalter im Bundbereich umgreifen.
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In
einer weiteren Ausgestaltung beinhaltet das Verriegelungselement
einen Deckel, der am Kegelende eines aufgenommenen Werkzeughalters
angreift.
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Diese
Ausgestaltung ist besonders vorteilhaft in Kombination mit einem
gabelförmigen
Aufnahmeelement, das einen aufgenommenen Werkzeughalter im Bundbereich
umgreift. So ist es beispielsweise in einer solchen Kombination
einfach möglich, einen
schweren Werkzeughalter zunächst
durch Aufschieben der Gabel aufzunehmen und anschließend durch
Absenken des Deckels zu verriegeln. Darüber hinaus kann jedoch auch
bei kleineren und mittleren Werkzeughaltern ein sicherer Sitz in
dem Aufnahmeelement gewährleistet
werden.
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In
einer weiteren Ausgestaltung beinhaltet das Verriegelungselement
einen Betätigungshebel, der
im Bereich des Handgriffs angeordnet ist.
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Diese
besonders bevorzugte Ausgestaltung ermöglicht eine einfache, pistolenartige
Bedienung der Handhabungsvorrichtung, da das Verriegelungselement
gelöst
oder verriegelt werden kann, während die
Bedienperson die Handhabungsvorrichtung in der Hand hält.
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Ausführungsbeispiele
der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden in der
nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert.
Es zeigen:
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1 eine
schematische Darstellung einer Werkzeugmaschine mit einem Werkzeugmagazin
in einer Ansicht von oben,
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2 eine
perspektivische Darstellung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
der neuen Handhabungsvorrichtung,
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3 einen
seitlichen Querschnitt der Handhabungsvorrichtung aus 2,
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4 den
Querschnitt eines zweiten Ausführungsbeispiels
der neuen Handhabungsvorrichtung mit einem aufgenommenen Werkzeughalter,
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5 ein
Verriegelungselement für
ein weiteres Ausführungsbeispiel
in Abwandlung der in den 2 und 3 dargestellten
Handhabungsvorrichtung,
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6 ein
weiteres Ausführungsbeispiel
in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht,
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7 ein
gabelförmiges
Aufnahmeelement der Handhabungsvorrichtung aus 6,
-
8 ein
weiteres Ausführungsbeispiel
der neuen Handhabungsvorrichtung, und
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9 das
Aufnahmeelement der Handhabungsvorrichtung aus 8 in
einer teilweise geschnittenen Frontansicht.
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In 1 sind
in einer schematisierten Darstellung eine Werkzeugmaschine 10,
ein Werkzeugwechsler 12 sowie ein Werkzeugmagazin 14 gezeigt. Der
Werkzeugwechsler 12 bewegt sich auf Schienen 16 in
Richtung des Pfeils 18 zwischen einer Magazinposition im
Bereich des Werkzeugmagazins 14 und einer Übergabeposition
im Bereich der Werkzeugmaschine 10. In der Magazinposition
entnimmt der Werkzeugwechsler 12 einen mit einem Werkzeug (hier
nicht dargestellt) bestückten
Werkzeughalter 20 aus dem Werkzeugmagazin 14.
Anschließend überführt er den
entnommenen Werkzeughalter 20 zu der Übergabeposition im Bereich
der Werkzeugmaschine 10. Dort setzt er den entnommenen
Werkzeughalter 20 in die dafür vorgesehene Aufnahme am Spindelkopf
(ebenfalls nicht dargestellt) der Werkzeugmaschine 10 ein.
Gegebenenfalls entnimmt er zuvor einen von der Werkzeugmaschine 10 zuvor
verwendeten Werkzeughalter 20 und überführt diesen wieder zum Werkzeugmagazin 14.
Dort wird der entnommene Werkzeughal ter 20 wieder in einer
vorgesehenen Magazinposition abgelegt.
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Das
Werkzeugmagazin 14 ist hier ein an sich bekanntes Kettenmagazin,
bei dem eine Vielzahl von Halteklammern 22 zur Aufnahme
der Werkzeughalter 20 an einer Endloskette 24 angeordnet
sind. Die Endloskette 24 kann mit den Halteklammern 22 in
Richtung des Pfeils 26 bewegt werden, um so dem Werkzeugwechsler 12 Zugriff
zu jeder beliebigen Halteklammer 22 zu ermöglichen.
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Die
Anordnung in 1 zeigt ein Beispiel für ein Werkzeugmagazin,
das vor Beginn eines Produktionsvorgangs mit geeigneten Werkzeughaltern 20 für die Werkzeugmaschine 10 bestückt werden
muß. Die
Werkzeughalter 20 werden dazu in aller Regel von Hand in
die Halteklammern 22 hineingedrückt. Dieser Bestückungsvorgang
wird durch die nachfolgend beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiele
der neuen Handhabungsvorrichtung wesentlich erleichtert. Der Vollständigkeit
halber sei erwähnt,
daß die
nachfolgend gezeigten Handhabungsvorrichtungen jedoch auch zum Bestücken und Entladen
von anderen Werkzeugmagazinen als in 1 dargestellt
verwendet werden können.
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In
den 2 und 3 ist ein erstes Ausführungsbeispiel
der neuen Handhabungsvorrichtung in seiner Gesamtheit mit der Bezugsziffer 30 bezeichnet.
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Die
Handhabungsvorrichtung 30 besitzt einen Handgriff 32,
der einen ersten Griffbereich 34 und einen zweiten Griffbereich 36 beinhaltet.
Die beiden Griffbereiche 34, 36 sind hier unter
einem Winkel von etwa 120° versetzt
zueinander, jedoch in einer Vertikalebene liegend angeordnet.
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Der
Handgriff 32 ist über
einen Körper 38 starr
mit einem ringförmigen
Kopf 40 verbunden. Der Kopf 40 bildet eine ringförmige Aufnahme 42,
deren Innenseite komplementär
zu der Außenkontur
des Kegelschaftes 44 eines Werkzeughalters 46 ausgebildet
ist. Der Werkzeughalter 46 ist in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel
ein HSK-Werkzeughalter
mit einem Hohlschaftkegel der Form A gemäß DIN 69893. An seinem oberen
Kegelende 48 weist der Werkzeughalter 46 zwei
radial verlaufende Mitnehmernuten 50, 52 auf,
die unterschiedlich tief ausgeprägt
sind. In diese Mitnehmernuten 50, 52 greift ein
gestufter Steg 54, der hier über Montageschrauben 56, 58 an
dem ringförmigen
Kopf 40 befestigt ist.
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Dadurch,
daß die
Aufnahme 42 komplementär
zur Außenkontur
des Kegelschaftes 44 ausgebildet ist, wird der aufgenommene
Werkzeughalter 46 hier beim Aufsetzen der Vorrichtung 30 in
eine definierte axiale Position gebracht, die in 3 mit
Hilfe der Linie 60 angedeutet ist. Die Längsachse
des Werkzeughalters 46, um die der Werkzeughalter 46 im
bestimmungsgemäßen Betrieb
in einer Werkzeugmaschine 10 eine Rotationsbewegung ausführt, ist
in 3 mit der Bezugsziffer 62 bezeichnet.
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Der
Steg 54 am oberen Ende der Aufnahme 42 ist hinsichtlich
seines Stufenprofils so ausgebildet, daß ein erstes Höhenniveau 66 paßgenau in
die eine Mitnehmernut 52 eingreift, während ein zweites Höhenniveau 68 paßgenau in
die andere Mitnehmernut 50 eingreift. Hierdurch wird der
Werkzeughalter 46 nicht nur in einer exakt definierten
axialen Position gehalten, sondern er wird außerdem in eine eindeutig bestimmte
Drehwinkelposition (in 3 mit Hilfe der Bezugsziffer 64 angedeutet)
gebracht.
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In
einer schlitzförmigen
Ausnehmung des Körpers 38 ist
ein Verriegelungselement 70 angeordnet. Das Verriegelungselement 70 besitzt
hier einen ersten Schenkel 72, der über einen Bolzen 74 drehbar
an dem Körper 38 angeschlagen
ist. Der erste Schenkel 72 ist mit einem L-förmigen zweiten
Schenkel 76 einstückig
verbunden. Der zweite Schenkel 76 bildet an einem Ende
einen Vorsprung 78 aus, mit dessen Hilfe der Werkzeughalter 46 in
der Aufnahme 42 gegen Herausfallen gesichert wird. Das
zweite Ende des L-förmigen Schenkels 76 bildet
einen Betätigungshebel 80,
der in der Art eines Pistolenabzugs neben dem Griffbereich 34 des
Handgriffs 32 liegt. Das Verriegelungselement 70 wird über einen
federbelasteten Bolzen 82 in seiner Verriegelungsposition vorgespannt.
Zusätzlich
kann das Verriegelungselement 70 über einen Sperrschieber 84 seinerseits
gesichert werden.
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Im
verriegelten Zustand greift der Vorsprung 78 des Verriegelungselements 70 in
eine Positionskerbe 90, die bei HSK-Werkzeughaltern der
Form A im Bundbereich vorgesehen ist. Durch Anziehen des Betätigungshebels 80 in
Richtung des Pfeils 86 wird der Vorsprung 78 jedoch
gegen die Kraft des federbelasteten Bolzens 82 nach unten,
d. h. in Richtung des Pfeils 88 bewegt. Dabei gibt der
Vorsprung 78 den Werkzeughalter 46 frei, so daß dieser
aus der Aufnahme 42 entnommen werden kann. Mit anderen Worten
kann die Handhabungsvorrichtung 30 bei Betätigen des
Betätigungshebels 80 von
dem Werkzeughalter 46 nach oben abgenommen werden. Wird hingegen
der Betätigungshebel 80 nicht
betätigt,
ist der Werkzeughalter 46 in der Aufnahme 42 verriegelt und
kann so mit Hilfe den Handhabungsvorrichtung 30 in eine
Halteklammer 22 des Werkzeugmagazins 14 eingeschoben
werden.
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Bei
der nachfolgenden Beschreibung weiterer Ausführungsbeispiele bezeichnen
gleiche Bezugszeichen dieselben Elemente wie zuvor.
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In 4 ist
ein weiteres Ausführungsbeispiel einer
neuen Handhabungsvorrichtung in seiner Gesamtheit mit der Bezugsziffer 100 bezeichnet.
Die Vorrichtung 100 besitzt wiederum einen Handgriff 32 mit
zwei winklig zueinander angeordneten Griffbereichen 34, 36.
Der Griffbereich 36 ist dabei in diesem Ausführungsbeispiel
Teil eines ringförmigen
Körpers 38.
Der Griffbereich 34 ist winklig zum Griffbereich 36 an
dem Körper 38 befestigt.
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Am
Körper 38 ist
ein ringförmiger
Aufnahmekopf 40 starr angeordnet. Am oberen Ende des Aufnahmekopfes 40 ist
wie in dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel
ein gestufter Steg 54 angeordnet, der paßgenau in
die Mitnehmernuten 50, 52 eines aufgenommenen
Werkzeughalters 46 eingreift.
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Im
Unterschied zum vorhergehenden Ausführungsbeispiel beinhaltet das
Verriegelungselement hier einen federbelasteten Stift 102,
der paßgenau
in die Kegelbohrung 104 eingreift, die bei HSK-Werkzeughaltern
der Form A am Kegelschaft 44 vorgesehen ist. Zum Ver- und
Entriegeln wird der Stift 102 gegen die Federkraft in Richtung
eines Pfeils 106 gezogen. Im übrigen entspricht die Funktionsweise
der Handhabungsvorrichtung 100 weitgehend der Handhabungsvorrichtung 30.
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Ein
weiteres Ausführungsbeispiel
der neuen Handhabungsvorrichtung ergibt sich als Abwandlung der
in den 2 und 3 gezeigten Handhabungsvorrichtung 30.
Die gezeigte Handhabungsvorrichtung 30 ist in einer Abwandlung
mit einem Verriegelungselement 110 versehen, wie es in 5 dargestellt
ist. Das Verriegelungselement 110 besitzt einen Vorsprung 112,
der dazu ausgebildet ist, um in die bei HSK-Werkzeughaltern üblicherweise
vorhandene Greifernut paßgenau
einzugreifen. Die Greifernut ist in den 3 und 4 jeweils
mit der Bezugsziffer 114 bezeichnet. Der Vorsprung 112 des
Verriegelungselements 110 erstreckt sich über einen
Kreisabschnitt, der in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel einem Winkel 116 von
etwa 45° entspricht.
Des weiteren kann auch die Handhabungsvorrichtung 100 alternativ
und/oder in Ergänzung
zu dem dort gezeigten Verriegelungsstift 102 mit dem in 5 gezeigten
Verriege lungselement 110 versehen sein.
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In 6 ist
ein weiteres Ausführungsbeispiel der
neuen Handhabungsvorrichtung in seiner Gesamtheit mit der Bezugsziffer 120 bezeichnet.
Im Gegensatz zu den bisher gezeigten Ausführungsbeispielen besitzt die
Handhabungsvorrichtung 120 zum Aufnehmen und Festhalten
des Werkzeughalters 46 hier eine Gabel 122. Mit
der Gabel 122 wird hier ein Werkzeughalter 46 unterhalb
des verdickten Bundes 124 gehalten. Zum Aufnehmen des Werkzeughalters 46 wird
die Gabel 122 in Richtung des Pfeils 126 bewegt,
so daß die Öffnung 128 (7)
der Gabel 122 unter den Bund 124 des Werkzeughalters 46 greift.
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Zum
Verriegeln des Werkzeughalters 46 in der Gabel 122 dient
in diesem Ausführungsbeispiel ein
Deckel 130, der mit Hilfe des Betätigungshebels 80 in
Richtung des Pfeils 132 auf das Kegelende des Werkzeughalters 46 aufgeschwenkt
werden kann. In dem Deckel 130 ist in diesem Ausführungsbeispiel wiederum
ein gestufter Steg 54 angeordnet, der eine exakte Drehwinkelposition
des Werkzeughalters 46 erzwingt.
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Wie
in 7 zu erkennen ist, besitzt die Gabel 122 hier
eine Ausnehmung 134, durch die der Betätigungshebel 80 für das Verriegelungselement
hindurchgeführt
ist. Über
eine zweite Ausnehmung 136 ist die Gabel 122 mit
dem Körper 38 der
Vorrichtung 120 verschweißt.
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In 8 ist
ein weiteres Ausführungsbeispiel der
neuen Handhabungsvorrichtung in seiner Gesamtheit mit der Bezugsziffer 140 bezeichnet.
Die Handhabungsvorrichtung 140 entspricht in weiten Teilen
der Handhabungsvorrichtung 120 des vorhergehenden Ausführungsbeispiels.
Insbesondere wird ein Werkzeughalter 46 hier wiederum mit
einer Gabel 122 aufgenommen und gehalten. Im Unterschied zum
vorhergehenden Ausführungsbeispiel
greift die Gabel 122 in diesem Ausführungsbeispiel jedoch paßgenau in
die Greifernut 114 am Bund des Werkzeughalters 46.
Dementsprechend ist der vordere Teil der Gabel 122 komplementär zu der
Greifernut 114 ausgebildet, was in der Darstellung in 9 zu erkennen
ist.
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Ein
weiterer Unterschied zum vorhergehenden Ausführungsbeispiel besteht hier
darin, daß der gestufte
Steg 54 nicht in dem Deckel 130 angeordnet ist,
sondern einstückig
mit der Gabel 122 verbunden ist. Der Steg 54 wird
daher bei der Handhabungsvorrichtung 140 nicht von oben
auf das Kegelende des Werkzeughalters 46 aufgesetzt, sondern
er wird zusammen mit der Gabel 122 radial in die Mitnehmernuten 50, 52 am
Kegelende eingeschoben. Die Verriegelung des Werkzeughalters 46 in
der Gabel 122 erfolgt jedoch wie beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel
mit Hilfe des Deckels 130, der über den Betätigungshebel 80 in
Richtung des Pfeils 132 auf das Kegelende des Werkzeughalters 46 abgesenkt wird.
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9 zeigt
die Gabel 122 der Handhabungsvorrichtung 140 in
einem Schnitt entlang der Linie IX-IX. Wie zu erkennen ist, ist
der gestufte Steg 54 an einem senkrecht stehenden Gabelteil 142 befestigt, im
vorliegenden Ausführungsbeispiel
angeschweißt.
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Weitere
Ausführungsbeispiele
der neuen Handhabungsvorrichtung ergeben sich, wenn man Elemente
der hier dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiele miteinander
kombiniert. Beispielsweise kann der gestufte Steg 54 auch
bei der Handhabungsvorrichtung 120 aus 6 einstückig mit
der Gabel 122 verbunden sein, statt, wie dort gezeigt,
in den Deckel 130 integriert zu sein. Mit einem solchen Handhabungsgerät lassen
sich dann beispielsweise HSK-Werkzeughalter bequem greifen und führen, deren
Kegelschaft der Form C gemäß DIN 69893 entspricht.
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Als
weiteres Ausführungsbeispiel
wird in einer Abwandlung der Handhabungsvorrichtung 100 der
Stift 102 nicht nur als Verriegelungselement, sondern zusätzlich auch
als Orientierungselement verwendet. Der Steg 54 kann daher
bei der Handhabungsvorrichtung 100 grundsätzlich entfallen.
Er erleichtert allerdings die richtige Orientierung des Werkzeughalters 46 beim
Aufnehmen.
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Ebenso
kann der Vorsprung 78 bei der Handhabungsvorrichtung 30 auch
die Funktion des Orientierungselements übernehmen. Durch den Steg 54 wird
jedoch auch in diesem Ausführungsbeispiel
die Orientierung erleichtert.