DE10236083A1 - Verfahren und Kommunikationssystem zum Übertragen von auf einem vorbestimmten Zeichengabeprotokoll basierenden Signalisierungsinformationen an eine Teilnehmereinrichtung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Kommunikationssystem und ein Verfahren zum Übertragen von auf einem vorbestimmten Zeichengabeprotokoll basierenden Signalisierungsinformationen über ein digitales Kommunikationsnetzwerk an eine an das digitale Kommunikationsnetzwerk angeschaltete Teilnehmereinrichtung, welche Signalisierungsinformationen gemäß einem digitalen Teilnehmeranschlussprotokoll empfangen kann. DOLLAR A Mit bestehenden Kommunikationssystemen ist es nicht möglich, auf einem vorbestimmten Zeichengabeprotokoll basierende Signalisierungsinformationen an eine Teilnehmereinrichtung zu übermitteln, die nur über ein Teilnehmeranschlussprotokoll an das Kommunikationsnetz angebunden ist. DOLLAR A Demzufolge wird unter anderem ein Verfahren gelehrt, nach dem die auf dem vorbestimmten Zeichengabeprotokoll basierende Signalisierungsinformation in ein Informationsformat umgesetzt wird, in welchem die umgesetzte Signalisierungsinformation gemäß dem Teilnehmeranschlussprotokoll zu der Teilnehmereinrichtung (40) übertragen werden kann. Die umgesetzte Signalisierungsinformation wird dann vom Kommunikationsnetz (20) gemäß dem Teilnehmeranschlussprotokoll zur Teilnehmereinrichtung (40) übertragen.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren und ein Kommunikationssystem zum Übertragen von auf einem vorbestimmten Zeichengabeprotokoll basierenden Signalisierungsinformationen über ein digitales Kommunikationsnetzwerk an eine an das digitale Kommunikationsnetzwerk angeschaltete Teilnehmereinrichtung, welche Signalisierungsinformationen gemäß einem digitalen Teilnehmeranschlussprotokoll empfangen kann.
- Eine wichtige und komplexe Aufgabe digitaler Kommunikationsnetze ist die Übermittlung und Auswertung von Signalisierungsinformationen, wie zum Beispiel der Rufnummer eines rufenden Teilnehmers (Calling Party Number; CPN), die Kategorie eines rufenden Teilnehmers (Calling Party s Category; CgPC), und Parameter zur Identifizierung des ursprünglichen Netzes (Originating Network Identification Parameter; ONIP). Hierzu bedienen sich die digitalen Netze einem standardisierten Protokoll, beispielsweise dem sogenannten Zeichengabesystem Nr. 7 (ZGS Nr. 7). Das Zeichengabesystem Nr. 7 ist in Netzknoten, wie zum Beispiel Endvermittlungsstellen, Transit-Vermittlungsstellen und in intelligenten Netzknoten, implementiert.
- Teilnehmereinrichtungen, wie zum Beispiel Telefone, Telekommunikationsanlagen und Call Center, tauschen Signalisierungsinformation mit dem Kommunikationsnetz oder über das Kommunikationsnetz mit Hilfe eines eigenen Teilnehmeranschlussprotokolls, beispielsweise dem DSS1-Protokoll (Digital Subscriber Signalling System
1 ) aus. - Um die Signalisierungsinformationen, die über die Netzknoten gemäß dem Zeichengabesystem Nr. 7 übermittelt werden, auch an eine an das digitale Kommunikationsnetz angeschaltete Teilnehmereinrichtung übermitteln zu können, müsste die Teilnehmereinrichtung nicht nur über das DSS1-Protokoll sondern auch über das Zeichengabesystem Nr.7 an das digitale Kommunikationsnetz des jeweiligen Netzbetreibers angebunden sein.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und ein Kommunikationssystem mit digitalen Schnittstellen bereit zu stellen, die die Übermittlung von auf einem vorbestimmten Zeichengabesystem basierenden Signalisierungsinformationen an eine Teilnehmereinrichtung ermöglichen, die nur über ein Teilnehmeranschlussprotokoll an eine Endvermittlungsstelle des Kommunikationsnetzes angeschaltet ist.
- Das technische Problem löst die Erfindung zum einen mit den Verfahrensschritten des Anspruchs 1.
- Danach stellt ein digitales Netzwerk wenigstens eine Signalisierungsinformation gemäß einem vorbestimmten Zeichengabeprotokoll bereit, welche an eine an das digitale Netzwerk angeschaltete Teilnehmereinrichtung übermittelt werden soll. Die Signalisierungsinformation wird dann in ein Informationsformat umgesetzt, in welchem die umgesetzte Signalisierungsinformation gemäß einem Teilnehmeranschlussprotokoll zu der Teilnehmereinrichtung übertragen werden kann. Die umgesetzte Signalisierungsinformation wird anschließend gemäß dem Teilnehmeranschlussprotokoll zur Teilnehmereinrichtung übertragen.
- Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung ist, dass eine Teilnehmereinrichtung nicht zwangsläufig über das Zeichengabesystem an das Kommunikationsnetz des jeweiligen Netzbetreibers angebunden sein muss, um bestimmte Signalisierungsinformationen gemäß dem Zeichengabesystem vom Kommunikationsnetz übermittelt zu bekommen. Mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens können so generell alle auf dem Zeichengabesystem basierenden Signalisierungsinformationen über ein Kommunikationsnetz an Teilnehmereinrichtungen übermittelt werden, die nicht über das Teilnehmeranschlussprotokoll an die Teilnehmereinrichtungen übermittelt werden können.
- An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass der Begriff Kommunikationsnetzwerk oder -netz für ein einzelnes Netz, zum Beispiel das ISDN, als auch für die Zusammenschaltung mehrerer digitaler Netze, zum Beispiel mehrere Diensteintegrierende Festnetze, verwendet wird.
- Ferner sei betont, dass das Zeichengabeprotokoll und das Teilnehmeranschlussprotokoll verschieden sind.
- Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
- Zweckmäßigerweise werden für das vorbestimmte Zeichengabeprotokoll das standardisierte Zeichengabesystem Nr. 7, für das Teilnehmeranschlussprotokoll das standardisierte Teilnehmeranschlussprotokoll DSS1 und für das Informationsformat das Format nach dem Anwender-zu-Anwender-Signalisierungsdienst (UUS) verwendet.
- Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung umfasst das digitale Kommunikationsnetzwerk das ISDN, wobei die Signalisierungsinformation in eine Anwender-zu-Anwender-Signalisierungsinformation (UUI) umgesetzt und über den D-Kanal einer Teilnehmeranschlussverbindung zur Teilnehmereinrichtung übertragen wird.
- Bei den auf dem Zeichengabesystem basierenden Signalisierungsinformation kann es sich um die Rufnummer eines rufenden Teilnehmers (Calling Party Number), um die Kategorie eines rufenden Teilnehmers (Calling Party's Category), und/oder um einen Parameter zur Identifizierung des ursprünglichen Netzes (Originating Network Identification Parameter) handeln.
- Damit die Teilnehmereinrichtung die auf dem Zeichengabesystem basierenden Signalisierungsinformationen nutzen kann, wird die umgesetzte Signalisierungsinformation zunächst von einem der Teilnehmereinrichtung zugeordneten Dekodierer empfangen, ausgewertet und zur Teilnehmereinrichtung zur weiteren Verarbeitung weitergeleitet.
- Um eine flexible Signalisierung an eine Teilnehmereinrichtung zu ermöglichen, kann die umgesetzte Signalisierungsinformation während eines Verbindungsaufbaus oder -abbaus zwischen einer rufenden und einer gerufenen Teilnehmereinrichtung und während der bestehenden Verbindung vorzugsweise in einer UUI -Nachricht gemäß dem ISDN-Dienstemerkmal UUS1 bzw. UUS3 zur gerufenen Teilnehmereinrichtung übermittelt werden.
- Das technische Problem wird ebenfalls mit den Merkmalen des Anspruchs 7 gelöst.
- Danach ist ein Kommunikationssystem zur Übertragung von auf einem vorbestimmten Zeichengabeprotokoll basierenden Signalisierungsinformationen an eine an ein digitales Kommunikationsnetz angeschaltete Teilnehmereinrichtung vorgesehen, welche Signalisierungsinformationen gemäß einem digitalen Teilnehmeranschlussprotokoll empfangen kann. Dem Kommunikationssystem ist eine Einrichtung zum Bereitstellen wenigstens einer Signalisierungsinformation gemäß dem vorbestimmten Zeichengabeprotokoll, welche an eine an das digitale Kommunikationsnetz angeschaltete Teilnehmereinrichtung übermittelt werden soll, sowie ein Signalisierungsinformations-Umsetzer (
4 ) zum Umsetzen der Signalisierungsinformation in ein Informationsformat, in welchem die umgesetzte Signalisierungsinformation gemäß dem Teilnehmeranschlussprotokoll zu der Teilnehmereinrichtung übertragen werden kann, zugeordnet. - Der Signalisierungsinformations-Umsetzer kann zum Beispiel als separates Netzelement ausgebildet sein, Bestandteil eines intelligenten Netzes oder von Vermittlungsstellen des Kommunikationsnetzes sein.
- Vorzugsweise entspricht das vorbestimmte Zeichengabeprotokoll dem zeichengabesystem Nr. 7, das Teilnehmeranschlussprotokoll dem Teilnehmeranschlussprotokoll DSS1 und das Informationsformat, in welches die Signalisierungsinformation umzusetzen ist, einem Format gemäß dem Anwender-zu-Anwender-Signalisierungsdienst (UUS).
- Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit einer einzigen Zeichnung erläutert.
- Die einzige
1 zeigt schematisch ein Kommunikationssystem mit einem Kommunikationsnetz20 , das zum Beispiel das ISDN sein kann. - Das ISDN
20 weist mehrere digitale Vermittlungsstellen auf, von denen lediglich die Vermittlungsstellen21 ,22 ,23 ,24 und25 dargestellt sind. Die Vermittlungsstellen23 und25 bilden Endvermittlungsstellen, an die jeweils ein ISDN-Telefon40 bzw. 50 angeschaltet sind. Bereits an dieser Stelle sei erwähnt, dass Signalisierungsinformationen zwischen den Vermittlungsstellen21 bis25 über das standardisierte Zeichengabesystem Nr. 7 ausgetauscht werden. Die ISDN-Telefone40 und50 empfangen Signalisierungsinformationen über den jeweiligen D-Kanal der Teilnehmeranschlussleitung60 bzw. 70 mit Hilfe des DSS1-Protokolls. Wie1 zeigt, ist das ISDN-Telefon40 über die Teilnehmeranschlussleitung60 mit der Endvermittlungsstelle23 und das ISDN-Telefon50 über die Teilnehmeranschlussleitung70 mit der Endvermittlungsstelle25 verbunden. Den beiden ISDN-Telefonen40 und50 ist jeweils ein Decoder45 bzw. 55 zugeordnet, der empfangene Signalisierungsinformationen auswerten und die ausgewerteten Signalisierungsinformationen dem jeweiligen ISDN-Telefon zur Verfügung stellen kann. - Dem ISDN
20 ist ein Intelligentes Netz30 zugeordnet, in welchem ein Signalisierungsinformations-Umsetzer80 implementiert sein kann. Die Funktionsweise des Signalisierungsinformations-Umsetzers80 wird weiter unten noch ausführlicher erläutert. Es sei darauf hingewiesen, dass der Signalisierungsinformations-Umsetzer als separates Netzelement oder in mehreren Vermittlungsstellen, vorzugsweise in den Endvermittlungsstellen, implementiert sein kann. - Nachfolgend wird die Funktionsweise des Kommunikationssystems näher erläutert.
- Beim Verbindungsaufbau, welcher beispielsweise vom Benutzer des ISDN-Telefon
50 zum ISDN-Telefon60 eingeleitet wird, erhält das Intelligente Netz30 vom Basisnetz des ISDN20 verschiedene, für das ISDN-Telefon40 bestimmte Signalisierungsinformationen, zum Beispiel die Calling Party Number und die Calling Party s Category mit Hilfe des ZGS Nr.7 über das Intelligent Network Application Protocol (INAP). Das Intelligente Netz30 übergibt die zu wandelnden ZGS Nr.7-Signalisierungsinformationen an den Signalisierungsinformations-Umsetzer80 . Der Signalisierungsinformations-Umsetzer80 setzt die erhaltenen ZGS Nr.7-Signalisierungsinformationen in eine UUI (User-to-User Information)-Nachricht gemäß dem ISDN-Dienstemerkmal WS um und übergibt diese UUI-Nachricht wieder an das Intelligente Netz30 . Das Intelligente Netz30 übermittelt die UUI-Nachricht beispielsweise eingebettet in einer ZGS Nr.7-Nachricht an die Endvermittlungsstelle23 des ISDN20 , die die UUI-Nachricht wiederum über den auf der Teilnehmeranschlussleitung60 bereitgestellten D-Kanal mit Hilfe des Protokolls DSS1 an das ISDN-Telefon40 weiterleitet. Der dem ISDN-Telefon40 zugeordnete Decoder45 ist ein bereits bekannter „UUS-Dekoder", der die empfangene UUI-Nachricht empfängt, auswertet und dem ISDN-Telefon40 zur weiteren Verarbeitung zur Verfügung stellt. - Das ISDN-Dienstemerkmal UUS ist für die Übermittlung von beliebigen Signalisierungsinformationen zwischen einer rufenden und gerufenen ISDN-Teilnehmereinrichtung spezifiziert worden. Dank der Erfindung ist es nunmehr möglich, mit Hilfe des ISDN-Dienstemerkmals UUS in Verbindung mit dem DSS1-Protokoll ZGS Nr. 7- Signalisierungsinformationen, die üblicherweise nur zwischen den Vermittlungsstellen eines Kommunikationsnetzes ausgetauscht werden, an eine Teilnehmereinrichtung zu übermitteln.
- Die Übermittlung der Information kann während des Verbindungsauf- oder -abbaus z.B. mit einer UUI-Nachricht gemäß dem ISDN-Dienstemerkmal UUS1, geschehen. Es ist jedoch auch möglich, ZGS Nr. 7-Informationen während einer bestehenden Verbindung vom Kommunikationsnetz an die ISDN-Teilnehmereinrichtung eines Angerufenen in einer UUI-Nachricht gemäß dem ISDN-Dienstemerkmal UUS3 zu übertragen.
Claims (9)
- Verfahren zum Übertragen von auf einem vorbestimmten Zeichengabeprotokoll basierenden Signalisierungsinformationen über ein digitales Kommunikationsnetzwerk (
20 ) an eine an das digitale Kommunikationsnetzwerk angeschaltete Teilnehmereinrichtung (40 ,50 ), welche Signalisierungsinformationen gemäß einem digitalen Teilnehmeranschlussprotokoll empfangen kann, mit folgenden Schritten: das digitale Kommunikationsnetzwerk (20 ) stellt wenigstens eine Signalisierungsinformation gemäß dem vorbestimmten Zeichengabeprotokoll bereit, welche an eine an das digitale Kommunikationsnetzwerk (20 ) angeschaltete Teilnehmereinrichtung (40 ) übermittelt werden soll; die Signalisierungsinformation wird in ein Informationsformat umgesetzt, in welchem die umgesetzte Signalisierungsinformation gemäß dem Teilnehmeranschlussprotokoll zu der Teilnehmereinrichtung (40 ) übertragen werden kann; und die umgesetzte Signalisierungsinformation wird gemäß dem Teilnehmeranschlussprotokoll zur Teilnehmereinrichtung (40 ) übertragen. - Verfahren zum Übertragen von Signalisierungsinformationen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das vorbestimmte Zeichengabeprotokoll dem Zeichengabesystem Nr. 7, das Teilnehmeranschlussprotokoll dem Teilnehmeranschlussprotokoll DSS1 und das Informationsformat dem Format nach dem Anwender-zu-Anwender-Signalisierungsdienst (UUS) entspricht.
- Verfahren zum Übertragen von Signalisierungsinformationen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das digitale Kommunikationsnetzwerk (
20 ) das ISDN umfasst, dass die Signalisierungsinformation in eine Anwender-zu-Anwender-Signalisierungsinformation (UUI) umgesetzt und über den D-Kanal einer Teilnehmeranschlussverbindung zur Teilnehmereinrichtung (40 ) übertragen wird. - Verfahren zum Übertragen von Signalisierungsinformationen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Signalisierungsinformation um die Rufnummer eines rufenden Teilnehmers (Calling Party Number), um die Kategorie eines rufenden Teilnehmers (Calling Party s Category), und/oder um einen Parameter zur Identifizierung des ursprünglichen Netzes (Originating Network Identification Parameter) handeln kann.
- Verfahren zum Übertragen von Signalisierungsinformationen nach einem der Ansprüche 1 bis 4 , gekennzeichnet durch die weiteren Schritte: die umgesetzte Signalisierungsinformation wird von einem der Teilnehmereinrichtung (
40 ,50 ) zugeordneten Dekodierer (45 ,55 ) empfangen, ausgewertet und zur Teilnehmereinrichtung (40 ,50 ) zur weiteren Verarbeitung weitergeleitet. - Verfahren zum Übertragen von Signalisierungsinformationen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die umgesetzte Signalisierungsinformation während des Verbindungsaufbaus, während der bestehenden Verbindung und/oder während des Verbindungsabbaus zur gerufenen Teilnehmereinrichtung (
40 ) übermittelt wird. - Kommunikationssystem zur Übertragung von auf einem vorbestimmten Zeichengabeprotokoll basierenden Signalisierungsinformationen an eine an ein digitales Kommunikationsnetz (
20 ) angeschaltete Teilnehmereinrichtung (40 ,50 ), welche Signalisierungsinformationen gemäß einem digitalen Teilnehmeranschlussprotokoll empfangen kann, mit einer Einrichtung zum Bereitstellen wenigstens einer Signalisierungsinformation (21-25 ) gemäß dem vorbestimmten Zeichengabeprotokoll, welche an eine an das digitale Kommunikationsnetz (20 ) angeschaltete Teilnehmereinrichtung (40 ,50 ) übermittelt werden soll, einem Signalisierungsinformations-Umsetzer (80 ) zum Umsetzen der Signalisierungsinformation in ein Informationsformat, in welchem die umgesetzte Signalisierungsinformation gemäß dem Teilnehmeranschlussprotokoll zu der Teilnehmereinrichtung (40 ) übertragen werden kann. - Kommunikatonssystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das vorbestimmte Zeichengabeprotokoll dem Zeichengabesystem Nr. 7, das Teilnehmeranschlussprotokoll dem Teilnehmeranschlussprotokoll DSS1 und das Informationsformat, in welches die Signalisierungsinformation umzusetzen ist, dem Format nach dem Anwender-zu-Anwender-Signalisierungsdienst (UUS) entspricht.
- Kommunikationssystem nach Anspruch 7 oder 8, gekennzeichnet durch einen der Teilnehmereinrichtung (
40 ,50 ) zugeordneten Dekodierer (45 ,55 ) zum Empfangen und Auswerten der umgesetzten Signalisierungsinformation.
Priority Applications (1)
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