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DE10236801A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Programmieren von Steuergeräten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Programmieren von Steuergeräten Download PDF

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DE10236801A1
DE10236801A1 DE2002136801 DE10236801A DE10236801A1 DE 10236801 A1 DE10236801 A1 DE 10236801A1 DE 2002136801 DE2002136801 DE 2002136801 DE 10236801 A DE10236801 A DE 10236801A DE 10236801 A1 DE10236801 A1 DE 10236801A1
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DE
Germany
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programming device
parts
programming
program
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Withdrawn
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DE2002136801
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Inventor
Ralf Dr. Bergholz
Rudolf Mai
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
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Publication date
Application filed by Volkswagen AG filed Critical Volkswagen AG
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    • G06F9/44Arrangements for executing specific programs
    • G06F9/445Program loading or initiating
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Programmieren von Steuergeräten (3) im eingebauten Zustand, insbesondere während des Montageprozesses, umfassend eine Programmiervorrichtung (1), die Zugang zu einer Programmbibliothek (8) verfügt und über eine Schnittstelle mit dem Steuergerät (3) verbindbar ist, wobei das Steuergerät (3) mit seiner vorhandenen Hardeware verschiedene Varianten abdeckt und mindestens einen lösch- und programmierbaren Speicherbaustein umfasst, wobei das Steuergerät (3) vorab mindestens mit Teilen der Funktionssoftware und/oder Applikationsdaten (7) programmiert ist, der Programmiervorrichtung (1) ein Soll-Programm für eine gewünschte Fahrzeugausstattung und/oder Einsatzland übermittelbar ist, die Programmiervorrichtung (1) einen Soll-Ist-Vergleich mit der vorab programmierten Software durchführt und nur fehlende oder zu ändernde Teile der Funktionssoftware und/oder Applikationsdaten auf das Steuergerät (3) geladen werden.

Description

  • Aus der DE 196 23 145 A1 ist ein Verfahren zum Betreiben eines Steuergerätes mit einer über eine Programmiervorrichtung programmierbaren Speichereinrichtung bekannt, wobei das Löschen und das Überschreiben des Inhalts der Speichereinrichtung jeweils unter Ausführung eines Datenverarbeitungsprogrammabschnittes und unter Verwendung von Daten durchgeführt wird, wobei wenigstens entweder der Datenverarbeitungsprogrammabschnitt oder die Daten derart bereitsgestellt werden, dass diese vor deren Verwendbarkeit zur Herbeiführung eines Löschens oder eines Überschreibens einer Modifikation bedürfen und dass diese Modifikation erst durchgeführt wird, wenn festgestellt wird, dass ein Einsprung in den Datenverarbeitungsprogrammabschnitt bestimmungsgemäß erfolgt ist oder erfolgen wird oder erfolgen kann. Hinsichtlich der zuvor beschriebenen Probleme bezüglich des erhöhten Speicherbedarfs bzw. der benötigten Zeit offenbart die DE 196 23 145 A1 keinen Lösungshinweis.
  • Der Endung liegt daher das technische Problem zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Programmieren von Steuergeräten zu schaffen, mittels derer bei geringem Speicherplatzbedarf ein schnelleres Programmieren ermöglicht wird.
  • Die Lösung des technischen Problems ergibt sich durch die Gegenstände mit den Merkmalen der Patentansprüche 1 und 4. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Hierzu wird das Steuergerät vorab mit mindestens Teilen der Funktionssoftware und/oder Applikationsdaten programmiert. Mindestens Teile bedeutet dabei, dass wenigstens einzelne Module bereits programmiert sind, vorzugsweise solche Module, die ohnehin bei jeder Ausstattungsvariante vorhanden sind. Es ist jedoch auch möglich, für eine Variante eine vollständige Funktionssoftware vorab zu laden. Die Programmiervorrichtung führt als erstes einen Soll-Ist-Vergleich für die Funktionssoftware und/oder die Applikationsdaten durch. Hierzu wird die Software für die gewünschte Ausstattungsvariante und das gewünschte Einsatzland mit der vorab einprogrammierten Solftware verglichen. Die fehlenden und/oder zu überschreibenden Teile werden erfasst und nur diese auf das Steuergerät geladen. Hierdurch bleiben die generellen Vorteile des Flashens bei minimalem Speicherbedarf erhalten, wobei die Zeit des Flashens auf ein Minimum reduziert wird.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform werden die fehlenden Teile der Funktionssoftware und/oder der Applikationsdaten zu Blöcken zusammengefasst und blockweise geladen. Durch die Zusammenfassung der fehlenden Daten zu Blöcken ergibt sich eine weitere Beschleunigung, da ein Block die ohnehin kleinste zu übertragene Einheit darstellt. Da die Daten in dem Block nicht mehr logisch zusammenhängen müssen, muss jedem Datum auch der richtige Programm- oder Daten-Speicherplatz in Form eines Attributes zugewiesen werden, wobei diese Angabe absolut oder relativ sein kann. Entsprechend muss dann das Steuergerät den empfangenen Block dekodieren, was jedoch offline geschehen kann.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird nach erfolgter Ladung der fehlenden Funktionssoftware und/oder der Applikationsdaten erneut ein Soll-Ist-Vergleich durchgeführt. Hierdurch wird sichergestellt, dass tatsächlich die vollständige Funktionssoftware geladen worden ist, für die der Hersteller des Steuergerätes die Gewährleistung übernimmt.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die einzige Figur zeigt ein schematisches Blockschaltbild einer Vorrichtung zum Programmieren eines Steuergerätes.
  • Die Programmiervorrichtung 1 ist über eine Schnittstelle 2 mit einem zu programmierenden Steuergerät 3 verbunden, dass schematisch als Schichtenmodell dargestellt ist. Die unterste Ebene 4 stellt dabei die Hardware dar, die alle vorkommenden Varianten abdeckt. Die darüber befindliche Schicht 5 stellt das Betriebssystem und die darüber befindliche Schicht 6 die Funktionssoftware mit den Applikationsdaten 7 dar. Die Programmiervorrichtung 1 ist des weiteren mit einer Programmbibliothek 8 mit zusätzlichem Speicher verbunden. Das zu programmierende Steuergerät 3 ist vorab vom Hersteller mit dem Betriebssystem und Teilen der Funktionssoftware und der Applikationsdaten programmiert worden.
  • In einem ersten Schritt wird der Programmiervorrichtung 1 mitgeteilt, welche Fahrzeugausstattung in welchem Land durch das Steuergerät 3 bedient werden soll. Hierzu ist eine bestimmte Funktionssoftware und bestimmte Applikationsdaten 7 notwendig. Die Programmiervorrichtung 1 führt daher zunächst einen Soll-Ist-Vergleich durch. Dieser Soll-Ist-Vergleich muss jedoch nicht in Echtzeit durchgeführt werden. Ist der Programmiervorrichtung 1 nämlich a priori vom Hersteller bekannt, welche Teile der Funktionssoftware und/oder der Applikationsdaten vorab programmiert sind und wie die Soll-Funktionssoftware aussehen soll, so kann dieser Soll-Ist-Vergleich zeitunkritisch im Vorfeld durchgeführt werden und in der Programmbilbliothek 8 abgelegt werden. Die Programmiervorrichtung lädt dann die fehlenden bzw. zu überschreibenden Teile der Funktionssoftware aus der Programmbibliothek 8 und lädt diese blockweise auf das Steuergerät 3. Die fehlenden bzw. zu überschreibenden Teile sind in den Schichten 6 bzw. 7 schematisch durch gestrichelte Kästchen dargestellt. Diese fehlenden bzw. zu überschreibenden Teile stellen nur einen Bruchteil der Funktionssoftware bzw. der Applikationsdaten dar, so dass der eigentliche Programmiervorgang erheblich beschleunigt wird. In einem Kontrollschritt wird dann nach dem Programmiervorgang erneut ein Soll-Ist-Vergleich durchgeführt, um zu prüfen, ob alle Funktionsteile an der richtigen Stelle geladen wurden. Das Ergebnis dieser Prüfung wird dann in dem Speicher der Programmbibliothek abgespeichert.

Claims (6)

  1. Verfahren zum Programmieren von Steuergeräten im eingebauten Zustand, insbesondere wärhend des Montageprozesses, umfassend eine Programmiervorrichtung, die Zugang zu einer Programmbibliothek verfügt und über eine Schnittstelle mit dem Steuergerät verbindbar ist, wobei das Steuergerät mit seiner vorhandenen Hardware verschiedene Varianten abdeckt und mindestens einen lösch- und programmierbaren Speicherlaufstein umfasst dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergerät (3) vorab mindestens mit Teilen der Funktionssoftware und/oder Applikationsdaten (7) programmiert ist, der Programmiervorrichtung (1) ein Soll-Programm für eine gewünschte Fahrzeugausstattung und/oder Einsatzland übermittelbar ist, die Programmiervorrichtung (1) einen Soll-Ist-Vergleich mit der vorab programmierten Software durchführt und nur fehlende oder zu ändernde Teile der Funktionssoftware und/oder Applikationsdaten auf das Steuergerät (3) lädt.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die fehlenden oder zu ändernden Teile der Funktionssoftware und/oder der Applikationsdaten/7) zu Blöcken zusammengefasst werden und blockweise auf das Steuergerät (3) geladen werden.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass nach erfolgter Ladung der fehlenden oder zu ändernden Funktionssoftware und/oder Applikationsdaten (7) erneut ein Soll-Ist-Vergleich durchgeführt wird.
  4. Programmiervorrichtung zum Programmieren von Steuergeräten, wobei die Programmiervorrichtung mit einer Programmbibliothek verbunden ist und über mindestens eine Schnittstelle verfügt, über die die Programmiervorrichtung mit dem Steuergerät verbindbar ist, dadurch gekennzeichent, dass der Programmiervorrichtung (1) ein Soll- und ein Ist-Programm der Funktionssoftware und/oder Applikationsdaten (7) des zu programmierenden Steuergerätes (3) mitteilbar ist, durch die Programmiervorrichtung (1) ein Soll-Ist-Vergleich durchführbar ist, die fehlenden und/oder zu ändernden Programmteile aus der Programmbibliothek (8) herunterladbar und auf das Steuergerät (3) ladbar sind.
  5. Programmiervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die fehlenden und/oder zu ändernden Programmteile durch die Programmiervorrichtung (1) zu Datenblöcken zusammenfassbar sind.
  6. Programmiervorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichent, dass durch die Programmiervorrichtung (1) ein Soll-Ist-Vergleich nach dem Laden der Programmteile durchführbar ist.
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Cited By (3)

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