DE1023535B - Vorrichtung zur induktiven Haertung von langgestreckten Rundteilen, wie Bohrern od. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zur induktiven Haertung von langgestreckten Rundteilen, wie Bohrern od. dgl.Info
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- DE1023535B DE1023535B DEL24291A DEL0024291A DE1023535B DE 1023535 B DE1023535 B DE 1023535B DE L24291 A DEL24291 A DE L24291A DE L0024291 A DEL0024291 A DE L0024291A DE 1023535 B DE1023535 B DE 1023535B
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B6/00—Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
- H05B6/02—Induction heating
- H05B6/36—Coil arrangements
- H05B6/362—Coil arrangements with flat coil conductors
Landscapes
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- Electromagnetism (AREA)
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Description
DEUTSCHES
Zum kontinuierlichen induktiven Härten von langgestreclcen
Rundteilen, wie beispielsweise Bohrern, sind ein- oder mehrwindige Heizleiter bekannt, in
die ein 'solches Werkstück eingefügt und darin erhitzt werden kann. Die einwindigen Heizleiter eignen sich
schlecht zur Erhitzung solcher Werkstücke, zumal dann, wenn es sich um Schnellarbeitsstähle mit hohen
Härtetemperaturen und langen Haltezeiten handelt, weil die Erhitzung zu schnell und unter Umständen
ungleichmäßig vor sich geht. Aus diesen Gründen eignet -sich auch das Vorschubverfahren nicht zur
Härtung solcher Werkstücke, da bei diesem beispielsweise Temperaturen von etwa 1300° benötigt werden.
Zur Verbesserung der genannten Verfahren hat man bereits einen mehrwindigen Heizleiter so groß
ausgelegt, daß mehrere Werkstücke darin Platz finden, vom denen jeweils das in der Erhitzung am
weitesten fortgeschrittene zur Abschreckung ausgestoßen und durch ein neues, kaltes ersetzt wurde. Bei
solchen mehrwindigen Heizleitern größeren Querschnittes treten hohe Potentialunterschiede sowohl
innerhalb als auch außerhalb des Arbeitskreises auf, so daß Isolationsschwierigkeiten bestehen. Außerdem
ist die hohe Induktivtät einer solchen Spule nachteilig; die Abstimmung des Resonanzkreises des Generators
wird erschwert.
Gemäß der Erfindung wird nun eine Vorrichtung zum fortlaufenden induktiven Härten von langgestreckten
Ruodteilen vorgeschlagen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß zwei einander auf etwas mehr
als Werkstückdurchmesser parallel gegenüberliegende ebene Bleche als Heizleiter vorgesehen sind, die vorzugsweise
zur Erzielung eines mäanderförmigen Stromverlaufes mit Schlitzen in Vorschubrichtung
versehen sind, und daß in das untere, leicht geneigt liegende Blech wärmefeste Stäbe, beispielsweise aus
Quarz, eingelassen sind, auf denen sich die Werkstücke in gleichem Abstand von beiden Induktorhälften
infolge eigener Schwerkraft in Vorschubrichtung bewegen.
Die Zeichnung erläutert ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. In der Figur stellen 1 und 1' die beiden
sich gegenüberliegenden Bleche des Heizleiters dar. 2 und 2' sind die Anschlüsse für die Zuführung
der Hochfrequenzenergie,, die in besonderer, der Erfindung gemäßer Weise mit dem Heizleiter verbunden
sind. 3 sind die Schlitze in den Blechen. Diese Schlitze liegen in Stromrichtung und in Vorschubrichtung der
Werkstücke. Die Schlitze können nur in einem Blech wie auch ein beiden vorgesehen sein. 4 sind Quarzstäbe,
die in das untere Blech eingelassen sind und auf denen die Werkstücke infolge der leichten Neigung
der Vorrichtung zur Waagerechten und ihrer eigenen Schwerkraft hintereinander herabrollen. 5 sind weitere
Vorrichtung zur induktiven Härtung
von langgestreckten Rundteilen,
wie Bohrern od. dgl.
Anmelder:
LICENTIA Patent -Verwaltungs - G. m. b. H.,
Hamburg 36, Hohe Bleichen 22
Dr.-Ing. Kurt Kegel, Berlin-Wilmersdorf,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Quarzstäbe, gegen die das jeweils fertigerhitzte Werkstück anliegt, bevor es von Hand oder durch einen
mechanischen Auswerfer, beispielsweise 6, der durch ein Regelpyrometer gesteuert werden kann, ausgeworfen
wird. Das Regelpyrometer steuert den Auswerfer in Abhängigkeit von der Temperatur des Werkstückes.,
die durch das Gerät optisch überwacht wird.
Eine zweckmäßig angeordnete Zuführungsvorrichtung 7, die beispielsweise aus einer geneigten Ebene 8
und einem Magazin 9 bestehen kann, vervollständigt die, Vorrichtung gemäß der Erfindung.
Die Kühlung des Heizleiters gemäß der Erfindung erfolgt zweckmäßig durch aufgelötete Kühlrohre, die
von einem Kühlmittel, beispielsweise Wasser, durchströmt werden,. Zur Vereinfachung der Zeichnung ist
die Kühleinrichtung nicht dargestellt.
Zum Abschrecken werden die Werkstücke aus der Vorrichtung von Hand oder von einem gesteuerten
Auswerfer heraus direkt in ein Abschreckbad geworfen,, das· Wasser, Öl oder ein anderes geeignetes
Medium 'enthält.
Werkstücke aus Schnellarbeitsstahl können zur Gefügeverbesserung vorteilhaft einer an sich bekannten
Unterkühlungsbehandlung in einer Kältelösung, bestehend aus. Kohlensäureschnee und Aceton,, bei
etwa — 70 bis —75° C behandelt werden.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum fortlaufenden induktiven Härten von langgestreckten Rundteilen, bei der
der Heizleiter aus zwei stromgespeisten Abschnitten besteht, zwischen denen sich die zu erhitzenden
Werkstücke befinden, dadurch gekennzeichnet, daß zwei einander auf etwas mehr als- Werkstückdurcbmesser
parallel gegenüberliegende ebene
709 877/223
Bleche als Heizleiter vorgesehen sind, die vorzugsweise zur Erzielung eines mäanderförmigen
Stromverlaufes mit Schlitzen in Vorschubrichtung versehen sind, und daß in das untere, leicht geneigt
liegende Blech wärmefeste Stäbe, beispielsweise aus Quarz, eingelassen sind, auf denen sich die
Werkstücke in gleichem Abstand von beiden Induktorhälften infolge eigener Schwerkraft in Vorschuibrichtung
'bewegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- ίο
kennzeichnet, daß zur Zuführung 'der Werkstücke zum Heizleiter eine zweckmäßig geneigte Ebene
liegt, auf der die Werkstücke, aus einem Vorratsmagazin kommend, infolge eigener Schwerkraft
heräbrollen. 1S
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erhitzten Werkstücke
von Hand ausgestoßen werden.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erhitzten Werkstücke
mittels eines Ausstoßers ausgestoßen werden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Ausstoßer vorgesehen ist, der von einem optischen Regelpyrometer gesteuert
wird.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abschreckbad,
vorzugsweise Wasser- oder ölbad, vorgesehen ist, in das die ausgestoßenen Werkstücke fallen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 862 200;
britische Patentschrift Nr. 717 067.
Zeitschrift »Werkstattechnik u. Maschinenbau«, Oktober 1951, S. 404.
Deutsche Patentschrift Nr. 862 200;
britische Patentschrift Nr. 717 067.
Zeitschrift »Werkstattechnik u. Maschinenbau«, Oktober 1951, S. 404.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 877/223 1.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL24291A DE1023535B (de) | 1956-03-06 | 1956-03-06 | Vorrichtung zur induktiven Haertung von langgestreckten Rundteilen, wie Bohrern od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL24291A DE1023535B (de) | 1956-03-06 | 1956-03-06 | Vorrichtung zur induktiven Haertung von langgestreckten Rundteilen, wie Bohrern od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1023535B true DE1023535B (de) | 1958-01-30 |
Family
ID=7263025
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL24291A Pending DE1023535B (de) | 1956-03-06 | 1956-03-06 | Vorrichtung zur induktiven Haertung von langgestreckten Rundteilen, wie Bohrern od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1023535B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2995642A (en) * | 1959-06-04 | 1961-08-08 | Stoner Invest Inc | Induction heating apparatus |
| DE1192343B (de) * | 1962-03-27 | 1965-05-06 | Siemens Ag | Vorrichtung zum induktiven Erwaermen von insbesondere stabfoermigen Werkstuecken |
| DE1440983B1 (de) * | 1963-06-07 | 1969-11-13 | Allg Elek Citaets Ges Aeg Tele | Induktor zum Erwaermen der Enden von langgestreckten Werkstuecken |
| US3547715A (en) * | 1967-04-14 | 1970-12-15 | Bror Rossander | Method for surface hardening polygonal steel rods and product treated according to the method |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE862200C (de) * | 1944-01-14 | 1953-01-08 | Siemens Ag | Tablettentrockengleichrichter vom Kupferoxydultyp |
| GB717067A (en) * | 1951-05-22 | 1954-10-20 | Philips Electrical Ind Ltd | Improvements in or relating to devices for treating work-pieces of a tubular shape by inductive heating in a magnetic high-frequency field |
-
1956
- 1956-03-06 DE DEL24291A patent/DE1023535B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE862200C (de) * | 1944-01-14 | 1953-01-08 | Siemens Ag | Tablettentrockengleichrichter vom Kupferoxydultyp |
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Cited By (4)
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|---|---|---|---|---|
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| DE1440983B1 (de) * | 1963-06-07 | 1969-11-13 | Allg Elek Citaets Ges Aeg Tele | Induktor zum Erwaermen der Enden von langgestreckten Werkstuecken |
| US3547715A (en) * | 1967-04-14 | 1970-12-15 | Bror Rossander | Method for surface hardening polygonal steel rods and product treated according to the method |
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