HINTERGRUND DER ERFINDUNG
1. Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine
Zuleitungsanordnung einer Kraftfahrzeugschiebetür, welche mit
einer Schutzvorrichtung für einen in der
Kraftfahrzeugschiebetür angeordneten Kabelbaum versehen ist, um besonders
einen elektrischen Strom von einer
Kraftfahrzeugkarosserieseite zu einer Schiebetürseite über den Kabelbaum zuzuführen.
Ein federndes Teil ist innerhalb der Schutzvorrichtung
vorgesehen, um ein unerwünschtes Durchhängen des Kabelbaums
zu verhindern.
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2. Stand der Technik
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Kraftfahrzeuge des Einkabinentyps oder des
Lieferwagentyps wurden herkömmlich mit einer Schiebetür ausgestattet.
Eine solche Schiebetür ist mit einer Mehrzahl von
Hilfseinheiten versehen, die die elektrische Ausrüstung und eine
Schaltereinheit aufweisen. Verschiedene Typen von
Zuleitungsanordnungen und Strukturen wurden vorgeschlagen, um die
Hilfseinheiten mit einer an einer Seite einer
Kraftfahrzeugkarosserie angeordneten Batterie elektrisch zu verbinden.
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Da ein Kabelbaum eingesetzt wird, um die
Kraftfahrzeugkarosserieseite mit der Schiebetürseite elektrisch zu
verbinden, muß ein Durchhängen des Kabelbaums, welches durch
die Öffnungsbewegung der Schiebetür verursacht wird, geeignet
abgewickelt werden. Zum Beispiel ist eine Feder vorgesehen,
um den Kabelbaum innerhalb der Schiebetür federnd
abzustützen, um das Durchhängen des Kabelbaums zu begrenzen.
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Ferner ist, um eine Unterbrechung des Kabelbaums mit
anderen Teilen, wie den Hilfseinheiten, während der Öffnungs-
und Schließbewegung der Schiebetür innerhalb der Schiebetür
zu verhindern, der Kabelbaum mittels eines flexiblen Rohres
aus einem Harzmaterial abgedeckt, oder ein
Kabelbaumschutzraum ist in der Schiebetür vorgesehen, um einen
gebogenen Abschnitt des Kabelbaums aufzunehmen.
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Jedoch kann eine gewünschte freie Anordnung der
Hilfseinheiten innerhalb der Schiebetür infolge der Schaffung des
Kabelbaumschutzraumes eingeschränkt sein. Wenn ein federndes
Teil innerhalb des Kabelbaumschutzraumes vorgesehen ist, um
den Kabelbaum federnd abzustützen, um das Durchhängen des
Kabelbaums zu begrenzen, kann das federnde Teil mit dem
Kabelbaum in Konflikt geraten, was eine Beschädigung des
Kabelbaums bewirkt. Eine längere oder komplizierte Strecke
des Kabelbaums ist zum Ausschließen der Störung des federnden
Teils mit dem Kabelbaum erforderlich. Dies bedarf nachteilig
sowohl eine größere Schutzstruktur für den Kabelbaum als auch
einen größeren Bauraum für den Kabelbaum in der
Schiebetürseite.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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In Anbetracht der zuvor genannten Nachteile ist es ein
Ziel der Erfindung, eine Zuleitungsanordnung einer
Kraftfahrzeugschiebetür zu schaffen, welche eine gewünschte freie
Anordnung von Hilfseinheiten erlaubt, selbst wenn ein
Kabelbaumschutzteil in der Kraftfahrzeugschiebetür eingesetzt
wird. Ferner bewirkt, wenn ein federndes Teil innerhalb eines
Kabelbaumschutzraumes vorgesehen ist, um den Kabelbaum
federnd abzustützen, um das Durchhängen des Kabelbaums zu
begrenzen, die Zuleitungsanordnung der Schiebetür nicht, dass
das federnde Teil mit dem Kabelbaum in Konflikt gerät. Der
Kabelbaum kann leicht in der Schiebetür ohne eine
unerwünschte längere Strecke davon angeordnet werden. Daher
erfordert die Zuleitungsanordnung keine größere
Schutzstruktur für den Kabelbaum, um einen reduzierten Raum zum
Anordnen der Zuleitungsanordnung innerhalb der Schiebetür zu
erreichen.
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Zum Erreichen des Ziels weist die Zuleitungsanordnung
einer Kraftfahrzeugschiebetür gemäß der vorliegenden
Erfindung eine Schutzvorrichtung auf, in welcher ein
Kabelbaum zum elektrischen Verbinden einer Schiebetürseite
mit einer Kraftfahrzeugkarosserieseite angeordnet ist. Die
Anordnung weist eine durchgängige Umfangswand, die innerhalb
der Schutzvorrichtung positioniert ist, und eine Hilfseinheit
auf, die innerhalb der Umfangswand angeordnet ist, wobei die
Hilfseinheit mit dem Kabelbaum verbunden ist.
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Diese Konfiguration macht von einem Raum innerhalb der
Schutzvorrichtung Gebrauch, was eine freie Anordnung der
Hilfseinheit in einer Seite der Schiebetür erlaubt. Die
Schaffung der Schutzvorrichtung verkleinert nicht einen
Bauraum der Hilfseinheit in der Seite der Schiebetür. Ferner
verhindert die Umfangswand, dass die Hilfseinheit mit dem
Kabelbaum in Konflikt gerät, was keine Beschädigung des
Kabelbaums und der Hilfseinheit infolge der Störung bewirkt.
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Vorzugsweise weist die Anordnung weiter ein federndes
Teil auf, das den Kabelbaum innerhalb der Schutzvorrichtung
in einer Richtung federnd vorspannt, um ein Durchhängen des
Kabelbaums zu verhindern, und die Umfangswand dient auch als
ein Anschlag, um das Biegen des federnden Teils zu begrenzen.
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Dadurch liegt, wenn eine Öffnungsbewegung der Schiebetür
bewirkt, dass sich das federnde Teil weiter biegt, das
federnde Teil an der Umfangswand an. Das Anliegen verhindert
ein übermäßiges Biegen des federnden Teils, was keine
Beschädigung des federnden Teils und des Kabelbaums infolge
des übermäßigen Biegens davon bewirkt. Die Hilfseinheit ist
innerhalb der Umfangswand geschützt, um nicht mit dem
federnden Teil und dem Kabelbaum in Konflikt zu geraten.
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Vorzugsweise weist die Anordnung weiter ein
innenseitiges Kabelbaumeinsetzloch und ein außenseitiges
Kabelbaumeinsetzloch auf, welche in der Umfangswand ausgebildet
sind, wobei das außenseitige Kabelbaumeinsetzloch den
Kabelbaum aus der Schutzvorrichtung herausführt und das
innenseitige Kabelbaumeinsetzloch den Kabelbaum in die
Schutzvorrichtung hineinführt.
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Dadurch wird der Kabelbaum durch das außenseitige
Kabelbaumeinsetzloch hindurch nach außen geführt, so dass der
Kabelbaum nicht mit der Umfangswand in Konflikt gerät.
Zwischenzeitlich wird der Kabelbaum durch das innenseitige
Kabelbaumeinsetzloch hindurch nach innen geführt, so dass der
Kabelbaum mit der in der Umfangswand angeordneten
Hilfseinheit über eine kürzere Strecke verbunden werden kann. Dies
minimiert und vereinfacht die Struktur der Schutzvorrichtung,
um einen kleineren Bauraum in der Schiebetürseite zu
benötigen.
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Vorzugsweise weist die Umfangswand einen Boden auf, der
tiefer als eine Grundplatte der Schutzvorrichtung ist.
Dadurch ist ein vergrößerter Raum zum Aufnehmen der
Hilfseinheit vorgesehen, was eine leichte, sichere Anordnung einer
größeren Hilfseinheit erlaubt, welche freier gestaltet ist.
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Vorzugsweise ist das innenseitige Kabelbaumeinsetzloch
der Umfangswand zwischen dem Boden der Wand und der
Grundplatte der Schutzvorrichtung angeordnet.
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Dadurch wird der Kabelbaum entlang der Grundplatte nach
innen geführt und fast gerade, d. h. ohne eine Biegung, in das
innenseitige Kabelbaumeinsetzloch eingesetzt. Dies ermöglicht
eine leichte Einsetzarbeit des Kabelbaums und schließt einen
Langzeitschaden des Kabelbaums infolge einer Biegeverformung
des Kabelbaums aus.
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Vorzugsweise ist die Hilfseinheit mittels eines
Befestigungsmittels und/oder eines Verriegelungsmittels
befestigt.
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Dadurch wird die Hilfseinheit mittels der
Verriegelungsmittel leicht verriegelt und mittels der Befestigungsmittel
innerhalb der Schutzvorrichtung befestigt. Die Hilfseinheit
kann mittels der Verriegelungsmittel vorläufig positioniert
werden und kann mittels der Befestigungsmittel endgültig
befestigt werden. Dies ermöglicht eine sichere, leichte
Befestigungsarbeit davon.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Fig. 1 ist eine Vorderansicht, die eine Ausführungsform
einer Zuleitungsanordnung einer Kraftfahrzeugschiebetür
zeigt;
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Fig. 2 ist eine vergrößerte Ansicht eines Abschnitts A
aus Fig. 1;
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Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht, die einen
Einbauzustand einer Hilfseinheit in der Zuleitungsanordnung
zeigt;
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Fig. 4 ist eine Draufsicht eines
Schutzvorrichtungskörpers, welche eine untere Fläche davon zeigt;
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Fig. 5 ist eine Schnittansicht entlang der Linie B-B aus
Fig. 2 zum Zeigen des Schutzvorrichtungskörpers; und
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Fig. 6 ist eine Schnittansicht entlang der Linie B-B aus
Fig. 2, um einen Zustand zu zeigen, wo ein Kabelbaum in dem
Schutzvorrichtungskörper angeordnet ist, welcher mit der
Hilfseinheit eingebaut wurde.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen wird eine
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ausführliche
diskutiert.
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Die Fig. 1 bis 6 zeigen eine Ausführungsform einer
Zuleitungsanordnung einer Kraftfahrzeugschiebetür, welche für
eine Kabelbaumschutzvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung eingesetzt wird.
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In Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 1 einen
Schutzvorrichtungshauptkörper aus einem Kunstharzmaterial; 2 ein
federndes Teil, welches eine Plattenfeder ist, die innerhalb
des Schutzvorrichtungshauptkörpers angebracht ist; und 3a
einen Kabelbaum. Der Kabelbaum 3 ist mittels des federnden
Teils 2 nach oben federnd vorgespannt und kann innerhalb des
Schutzvorrichtungshauptkörpers 1 flexibel sein.
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Eine Schiebetürzuleitungseinheit 4 ist dadurch
gekennzeichnet, dass eine Hilfseinheit 5, wie eine elektrische
Ausrüstung, die in einer Seite einer Kraftfahrzeugschiebetür
angeordnet ist, innerhalb des Schutzvorrichtungshauptkörpers
1 montiert ist und der Kabelbaum 3 dreidimensional innerhalb
des Schutzvorrichtungshauptkörpers 1 in Übereinstimmung mit
dem federnden Teil 2 angeordnet ist.
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Die Hilfseinheit 5 weist zum Beispiel eine
Türschiebeeinheit zum Öffnen und Schließen einer Schiebetür, einen
Fensterhebermotor, eine Türverriegelungseinheit, verschiedene
Arten von Schaltern und Sensoren, und eine elektronische
Einheit auf.
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Der Schutzvorrichtungshauptkörper 1 weist eine
Grundplatte 6 mit einer im wesentlichen Halbkreis- oder
Trapezform, innere oder äußere Umfangswände 7 und 8, die von der
Grundplatte 6 ansteigen, und eine Wand 9, die an der
Innenseite des Schutzvorrichtungshauptkörpers 1 insgesamt
spiralförmig gekrümmt ist.
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Die Spiralwand 9 weist eine innere, längliche
kreisförmige (am Umfang durchgängige) Wand 10 auf. Die Umfangswand
10 weist einen unteren Abschnitt 10a auf, welcher als ein
Befestigungsabschnitt 11 für das federnde Teil 2 dient. Der
untere Abschnitt 10a führt das federnde Teil 2 und begrenzt
die Verformung des federnden Teils 2 (verformungsbegrenzende
Wand). Die Umfangswand 10 weist einen oberen Abschnitt 10b
auf, welcher auch die Verformung des federnden Teils 2
begrenzt (verformungsbegrenzende Wand). Die Hilfseinheit 5
ist in einem Innenraum 12 der Umfangswand 10 angeordnet. In
dieser Ausführungsform ist die Hilfseinheit 5 im wesentlichen
rechteckig und ist insgesamt entlang der länglichen
kreisförmigen Wand 10 in einer diagonalen Richtung nach oben
positioniert.
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Der obere Abschnitt 10b der länglichen kreisförmigen
Wand 10 ist benachbart zu einer leicht gekrümmten Wand 13,
die niedriger als der untere Abschnitt 10a ist. Die gekrümmte
Wand 13 ist benachbart zu einem vertikalen geraden Abschnitt
14 an einer Vorderendseite des Schutzvorrichtungshauptkörpers
1. Der gerade Abschnitt 14 ist nach oben benachbart zu der
äußeren gekrümmten Umfangswand 8. Zwischen der äußeren
Umfangswand 8 und der inneren Umfangswand 7 ist ein
Kabelbaumdurchgang 15 vorgesehen, um einen Teil (nicht gezeigt)
des Kabelbaums 3 zu führen. Durch den Kabelbaumdurchgang 15
hindurch ist der Kabelbaum 3 mit verschiedenen Hilfseinheiten
verbunden, wie einer elektrischen Ausrüstung und einer
Schaltereinheit, welche in der Schiebetürseite angeordnet
sind. Beachte, dass die Längsrichtung des
Schutzvorrichtungshauptkörpers 1 parallel zu der des Kraftfahrzeuges ist.
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Zwischen der Umfangswand 7 und dem länglichen Kreis 10
ist der Kabelbaum 3 angeordnet. Vorzugsweise weist der
Kabelbaum 3 ein Ende 17 auf, das mittels eines
Befestigungsmittels (nicht gezeigt) innerhalb des
Schutzvorrichtungshauptkörpers 1 befestigt ist. Zum Beispiel greift ein
Abschnitt 16 in eine genutete Fläche eines gewellten Rohres
ein, um den Kabelbaum 3 in der Längsrichtung zu stoppen.
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Der Kabelbaum 3 weist das andere Ende 18 auf, welches
aus einem hinteren Ende des Schutzvorrichtungshauptkörpers 1
durch eine weite Öffnung 19 hindurch herausführt, die in
einer unteren Seite des Schutzvorrichtungshauptkörpers 1
positioniert ist, wie in Fig. 1 im geschlossenen Zustand der
Schiebetür gezeigt ist. Das andere Ende 18 des Kabelbaums 3
ist mit einem anderen Kabelbaum (nicht gezeigt) verbunden,
der in einer Kraftfahrzeugkarosserieseite mit Steckverbindern
oder dergleichen angeordnet ist. Während eines
Öffnungsvorgangs der Schiebetür wird das andere Ende 18 des
Kabelbaums 3 nach hinten (zu der Hilfseinheit 5 hin) gedrückt, so
dass der Kabelbaum 3 dazu neigt, innerhalb des
Schutzvorrichtungshauptkörpers 1 durchzuhängen, um teilweise durch
die untere Öffnung 19 hindurch herausgedrückt zu werden. Um
das Durchhängen des Kabelbaums 3 zu verhindern, spannt das
federnde Teil 2 den Kabelbaum 3 nach oben vor, um das
Durchhängen des Kabelbaums 3 zu korrigieren.
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Das federnde Teil 2 ist entlang des unteren Abschnitts
10a der Umfangswand 10 positioniert und ist mit einer
Innenfläche eines gekrümmten Abschnitts 20 des Kabelbaums 3
in federndem Kontakt. Das federnde Teil 2 hat ein Basisende
(unteres Ende) 2a, welches an einem Befestigungsabschnitt 11
befestigt ist, und ein anderes Befestigungsmittel (nicht
gezeigt). Das federnde Teil 2 hat ein führendes Ende (oberes
Ende) 2b, das um die Oberseite des gekrümmten Abschnitts 20
des Kabelbaums 3 herum positioniert ist, um den Kabelbaum 3
zu stützen. Das führende Ende 2b kann mittels eines
Befestigungsmittels (nicht gezeigt) an dem Kabelbaum 3
montiert sein.
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Wenn die Schiebetür vollständig geöffnet wird oder mit
einer starken Kraft geöffnet wird, lenkt das federnde Teil 2
nach unten aus, um an dem oberen Abschnitt 10b anzuliegen.
Dies verhindert das Brechen des federnden Teils 2 und
begrenzt eine weitere Verformung des Kabelbaums 3, was ein
Durchhängen und Beschädigungen des Kabelbaums 3 verhindert.
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An der Innenseite der Umfangswand 10, die den oberen
Abschnitt 10b aufweist, ist die vertikale Grundplatte 6
vorgesehen. Die Grundplatte 6 erstreckt sich auch zwischen
dem unteren Abschnitt 10a der Umfangswand 10 und der weiteren
unteren gekrümmten Wand 13, in welcher ein erstes bis drittes
Kabelbaumeinsetzloch 21 bis 23 definiert sind. Durch das
erste Kabelbaumeinsetzloch 21 hindurch wird ein elektrisches
Kabel 24 des Kabelbaums 3 von der Innenseite des
Schutzvorrichtungshauptkörpers 1 zu der Außenseite (Rückseite) des
Schutzvorrichtungshauptkörpers 1 an dem einen Ende des
Kabelbaums 3 geführt. Durch das zweite Kabelbaumeinsetzloch
22 hindurch wird das elektrische Kabel 24 des Kabelbaums 3 zu
der Innenseite der Umfangswand 10 geführt, um mit der
Hilfseinheit 5 verbunden zu werden, die innerhalb der Umfangswand
10 positioniert ist.
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Das elektrische Kabel 24 und die Hilfseinheit 5 sind
z. B. über Steckverbinder 25 leicht miteinander verbunden.
Alternativ können elektrische Leitungen 24a direkt aus der
Hilfseinheit 5 heraus durch das zweite Kabelbaumeinsetzloch
22 hindurch zu der Außenseite des
Schutzvorrichtungshauptkörpers 1 geführt werden und kann dann wieder zu der
Innenseite des Schutzvorrichtungshauptkörpers 1 durch das
erste Kabelbaumeinsetzloch 21 geführt werden, so dass die
elektrischen Leitungen 24a einen Teil des in dem
Schutzvorrichtungshauptkörper 1 angeordneten Kabelbaums 3 bilden.
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Das erste Kabelbaumeinsetzloch 21 ist um ein vorderes
Ende des Schutzvorrichtungshauptkörpers 1 herum positioniert,
und das zweite Kabelbaumeinsetzloch 22 ist in der Höhe gleich
dem ersten Kabelbaumeinsetzloch 21. Das erste und zweite
Kabelbaumeinsetzloch 21 und 22 sind insgesamt in einer
Längsrichtung der Schiebetür ausgerichtet. Das zweite
Kabelbaumeinsetzloch 22 der Ausführungsform ist länglich,
wobei dessen einer Seitenrand der Umfangswand 10 zugewandt
ist und dessen gegenüberliegender Seitenrand zu der
Hilfseinheit 5 geschlossen ist. Zum Beispiel sind ein Paar zweiter
Kabelbaumeinsetzlöcher 22 vorgesehen, wobei durch eines
dieser hindurch elektrische Leitungen 24a der Hilfseinheit 5
geführt werden und durch das andere dieser hindurch
elektrische Leitungen 24b der Hilfseinheit 5 geführt werden.
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Zwischen dem unteren Abschnitt 10a der Umfangswand 10
und der weiteren unteren (außenseitigen) gekrümmten Wand 13
ist ein halbmondförmiger, vergleichsweise breiter
Kabelbaumaufnahmeraum 26 definiert. In der Mitte des
Kabelbaumaufnahmeraums 26 ist das dritte Kabelbaumeinsetzloch 23 in
einer Kreisform ausgebildet. Das elektrische Kabel 24 des
Kabelbaums 3 kann durch zumindest eines des ersten
Kabelbaumeinsetzlochs 21 und des dritten
Kabelbaumeinsetzlochs 23 hindurchtreten. Jedes der
Kabelbaumeinsetzlöcher 21 bis 23 kann in einer gewünschten Form
ausgebildet sein.
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Wie in einem Montagezustand der Hilfseinheit 5 aus Fig.
3 dargestellt ist, ist die Hilfseinheit 5 mittels eines
dünnplattigen Halters 34 an dem Schutzvorrichtungshauptkörper
1 befestigt. Der Halter 34 ist z. B. aus Metall und weist eine
Mehrzahl von Laschen 34a und 34b auf, wobei die Laschen 34a
senkrecht zu den Laschen 34b sind. Jede Lasche 34a hat ein
freies Ende, das mit einem Loch (nicht gezeigt) versehen ist,
und die Lasche 34a ist abgeknickt, um eine Stufe parallel zu
der Hilfseinheit 5 und einem Sockel 33 des
Schutzvorrichtungshauptkörpers 1 zu definieren, so dass eine
Schraube 35 durch das Loch hindurch eingesetzt ist, um die
Lasche 34a mittels einer Befestigungsschraube 35 an dem
Sockel 33 zu befestigen. Der Sockel 33 weist z. B. eine
eingebettete Mutter (nicht gezeigt) auf. Der Sockel 33 steht
von der Grundplatte 6 oder einer Bodenwand 29 (die niedriger
als die Grundplatte 6 positioniert ist) einer
Hilfseinheitaufnahmeausnehmung 27 vor. Das heißt, die Lasche 34a und der
Sockel 33 bilden ein Befestigungsmittel für die Hilfseinheit
5.
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Ein Paar Laschen 34b des Halters 34 sind in einem
rechten Winkel entlang der Hilfseinheit 5 abgeknickt, und ein
freies Ende jeder Lasche 34b ist mittels eines
Verriegelungsmittels mit einer Wand 39 der Hilfseinheit 5 verriegelt. Zum
Beispiel weist das freie Ende jeder Lasche 34b ein
Verriegelungsloch 40 auf, während an der Wand 39 der
Hilfseinheit 5 ein Führungsrahmen 37 mit einem mittigen Ausschnitt
und ein in dem Ausschnitt positionierter Vorsprung 38
vorgesehen sind. Durch Einsetzen des freien Endes der Lasche
34b in den Rahmen 37 gelangt das Verriegelungsloch 40 mit dem
Vorsprung 38 in Eingriff. Das heißt, die Lasche 34b, das
Verriegelungsloch 40, der Rahmen 37 und der Vorsprung 38
bilden das Verriegelungsmittel.
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Die Hilfseinheit 5 weist ein Paar Buchsen-Steckverbinder
36 auf, die in einer längeren Wand 41 davon vorgesehen sind.
Der Steckverbinder 36 weist eine steckerkompatible Ausnehmung
und eine Mehrzahl von Stift- oder Laschenanschlussstücken
auf, die in der Ausnehmung angeordnet sind. Die
steckerkompatible Ausnehmung kann in einem Steckverbindergehäuse
(nicht gezeigt) definiert sein, das von der Wand 41 vorsteht.
Die Wand 41 und Innenwände des Steckverbindergehäuses sind
jeweils aus einem elektrisch isolierenden Material. Einer der
Sockel 33 ist zwischen dem Paar Steckverbindern 36
positioniert.
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Einige Hilfseinheiten 5 können mit einem
Verriegelungsmittel ohne einem Schrauben 35 aufweisenden
Befestigungsmittel versehen sein. Das Verriegelungsmittel ist nicht auf
die in Fig. 3 dargestellte Konfiguration beschränkt, sondern
die Lasche 34b kann einen federnden Verriegelungshaken (nicht
gezeigt) aufweisen, welcher mit einem Rahmen in Eingriff zu
bringen ist, der an der Hilfseinheit 5 vorgesehen ist.
Alternativ kann der Schutzvorrichtungshauptkörper 1 einen
flexiblen Verriegelungsarm (nicht gezeigt) aufweisen, um
diesen an einem Rand der Hilfseinheit 5 zu verhaken. Ferner
kann die Hilfseinheit 5 einen Stecker aufweisen, welcher mit
einer zugehörigen Steckerbuchse in Eingriff zu bringen ist,
die mit dem elektrischen Kabel 24 verbunden ist.
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Wie in Fig. 4 (von einer Unterseite gesehen) dargestellt
ist, ist eine Hilfseinheitaufnahmeausnehmung 27 definiert,
die sich in einer Rückseite der Grundplatte 6 des
Schutzvorrichtungshauptkörpers 1 erstreckt, und die
Hilfseinheitaufnahmeausnehmung 27 weist eine untere Wand 28 auf, die mit
dem Paar zweiter Kabelbaumeinsetzlöcher 22 versehen ist, die
zueinander ausgerichtet sind. Um die
Hilfseinheitaufnahmeausnehmung 27 zu definieren, dringt ein größerer Teil der
Grundplatte 6 (Fig. 1) durch die Grundplatte 6 hindurch, um
sich davon nach hinten zu erstrecken, so dass die
Hilfseinheitaufnahmeausnehmung 27 eine Bodenwand 29 aufweist, die
eine größere Tiefe als die Grundplatte 6 hat. Der größere
Teil nimmt den Körper der Hilfseinheit 5 außer den
elektrischen Leitungen 24a und 24b auf. Das heißt, der
größere Teil ist über dem zweiten Kabelbaumeinsetzloch 22
positioniert. Dies erhöht ein Innenraumvolumen 12 an der
Innenseite der Umfangswand 10 (Fig. 1), um in der Lage zu
sein, eine größere Hilfseinheit 5 aufzunehmen.
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Zum Beispiel ist eine Bodenplatte, die mit dem
Bezugszeichen 30 in Fig. 1 bezeichnet ist, in derselben Höhe wie
die Grundplatte 6 positioniert. Wie in Fig. 5 dargestellt,
welche eine Schnittansicht entlang der Linie B-B aus Fig. 2
zum Zeigen des Schutzvorrichtungshauptkörpers 1 ist, ist das
zweite Kabelbaumeinsetzloch 22 diagonal zwischen der
Grundplatte 6 und der Bodenwand 29 der
Hilfseinheitaufnahmeausnehmung 27 positioniert. Das heißt, das erste
Kabelbaumeinsetzloch 21 ist vertikal positioniert, während das zweite
Kabelbaumeinsetzloch 22 vertikal und horizontal geöffnet ist.
In Fig. 5 bezeichnet das Bezugszeichen 10a ein Unterteil der
Umfangswand 10, und das Bezugszeichen 14 bezeichnet einen
vertikal geraden Abschnitt der äußeren Umfangswand 8 (Fig.
2).
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Wie in den Fig. 2 und 6 dargestellt, welche eine
Schnittansicht entlang der Linie B-B aus Fig. 2 sind, ist das
elektrische Kabel 24 des Kabelbaums 3 entlang einer
Rückfläche der Grundplatte 6 von dem ersten Kabelbaumeinsetzloch
21 ohne einen Durchhang davon angeordnet, und das elektrische
Kabel 24 ist glatt in das zweite Kabelbaumeinsetzloch 22
eingesetzt, so dass ein Stecker 25 mit einer Steckerbuchse 36
der Hilfseinheit 5 in Eingriff steht. Das elektrische Kabel
24 nicht keine größere Biegespannung auf, um einen
Langzeitschaden des elektrischen Kabels 24 zu verhindern, und ist
leicht in ihrer Einsetzarbeit. Die
Hilfseinheitaufnahmeausnehmung 27, die den Boden aufweist, der sich von der
Grundplatte 6 erstreckt, erlaubt eine leichte Montagearbeit
einer größeren Hilfseinheit 5 darin.
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Obwohl das federnde Teil 2 und der untere
Führungsabschnitt 10a entlang des federnden Teils 2 zwischen dem
ersten Kabelbaumeinsetzloch 21 und dem zweiten
Kabelbaumeinsetzloch 22 angeordnet sind, kann ein Teil des Kabelbaums
3 über eine kurze Strecke mit keinerlei Konflikt mit dem
federnden Teil 2 und dem unteren Abschnitt 10a angeordnet
werden. Dies schließt eine Beschädigung des Kabelbaums 3
infolge der Störung mit dem federnden Teil 2 aus. Dies
schließt eine Erhöhung der Größe des
Schutzvorrichtungshauptkörpers 1 aus, was anderenfalls erforderlich wäre, um
den Schutzvorrichtungshauptkörper 1 mit einer größeren Tiefe
zu gestalten oder eine andere längere Strecke für den
Kabelbaum 3 vorzusehen.
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Wie durch die Kettenlinien in Fig. 6 dargestellt, kann
ein elektrisches Kabel 42, das von der Hilfseinheit 5 geführt
wird, durch das erste Kabelbaumeinsetzloch 21 hindurchtreten,
um in einen äußeren Kabelbaumdurchgang 15 (Fig. 1) eingesetzt
zu werden.
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Der Schutzvorrichtungshauptkörper 1 ist an einem
Innenpaneel der Schiebetür mittels einer Schraube oder
dergleichen befestigt, welche in ein Befestigungsloch 32 zum
Beispiel eines Halters 31 eingesetzt ist. Der
Schutzvorrichtungshauptkörper 1 ist mit einer Abdeckung (nicht
gezeigt) überzogen, um eine Schutzvorrichtung als eine
Kabelbaumschutzstruktur zu vervollständigen, und eine
Schutzvorrichtungsanordnung wird von dem
Schutzvorrichtungshauptkörper 1, dem federnden Teil 2, der Hilfseinheit 5 und
der Abdeckung gebildet. Das federnde Teil 2 ist vorzugsweise
aus einer Metallplatte, kann jedoch in verschiedenen Formen
konfiguriert sein.
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Die Schutzvorrichtungsanordnung kann anstelle in der
Schiebetür in einer Seite der Kraftfahrzeugkarosserie
montiert sein. In diesem Falle ist der
Schutzvorrichtungshauptkörper 1 vorzugsweise nicht in einer vertikalen
Position, sondern in einer horizontalen Position angeordnet.
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In Verbindung mit Fig. 1, wenn das Basisende 2a (ein
Befestigungsende des Schutzvorrichtungshauptkörpers 1) des
federnden Teils 2 in einer Basisendseite 17 des Kabelbaums 3
angeordnet ist, wird das elektrische Kabel 24 des Kabelbaums
3 über eine Rückseite des federnden Teils 2 zu der
Hilfseinheit 5 geführt. Im Gegensatz dazu ist in der
Ausführungsform das Basisende 2a des federnden Teils 2 im Abstand von
der Basisendseite 17 des Kabelbaums 3 angeordnet und ist
insgesamt senkrecht zu der Basisendseite 17 des Kabelbaums 3positioniert. Dies ermöglicht, dass das federnde Teil 2 den
Kabelbaum 3 kontaktiert, wobei das federnde Teil 2 ausgelenkt
wird, um eine Krümmung zu definieren. Dadurch übt das
vorgebogene federnde Teil 2 eine Federkraft auf den Kabelbaum
3 aus, was ein Durchhängen des Kabelbaums 3 ohne Verzögerung
sicher korrigiert.
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Die Umfangswand 10, die zum schützenden Aufnehmen der
Hilfseinheit 5 vorgesehen ist, ist nicht auf eine längliche
Kreisform beschränkt, sondern kann eine Kreiswand oder eine
andere Umfangswand definieren, sofern die Wand das federnde
Teil 2 mit einer geeigneten Krümmung abstützen kann. Der
Kabelbaumdurchgang 15 des Kabelbaums 3 zu der Schiebetür hin
kann an einem vorderen Ende (um den geraden Abschnitt 14
herum) des Schutzvorrichtungshauptkörpers 1 angeordnet sein,
was die äußere Umfangswand 8 abschafft.