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DE10235628B4 - Verfahren und Vorrichtung in einem mobilen Kommunikationsnetz zum gleichzeitigen Anrufen von mindestens zwei Endgeräten (MS) eines angerufenen Teilnehmers - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung in einem mobilen Kommunikationsnetz zum gleichzeitigen Anrufen von mindestens zwei Endgeräten (MS) eines angerufenen Teilnehmers Download PDF

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DE10235628B4
DE10235628B4 DE2002135628 DE10235628A DE10235628B4 DE 10235628 B4 DE10235628 B4 DE 10235628B4 DE 2002135628 DE2002135628 DE 2002135628 DE 10235628 A DE10235628 A DE 10235628A DE 10235628 B4 DE10235628 B4 DE 10235628B4
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called subscriber
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called
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Nokia Solutions and Networks GmbH and Co KG
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Abstract

Verfahren zum parallelen Anrufen von mindestens drei Endgeräten (MS) (2a, b, c) eines Teilnehmers in einem mobilen Kommunikationsnetz,
wobei bei einer Verbindungsaufbauanfrage von einem Endgerät (MS) (2) über eine Vermittlungseinrichtung (MSC) (4) ein Dienst in einem Service Kontroll-Punkt (SCP) (1) aufgerufen wird,
dass der Dienst im Service Kontroll-Punkt (SCP) (1) Angaben zu mehreren teilnehmenden Endgeräten (MS) (2a, b, c) des angerufenen Teilnehmers aus einer gespeicherten Liste entnimmt, dass ein Verbindungsaufbau zu Endgeräten (MS) (2a, b, c) des angerufenen Teilnehmers über eine Vermittlungseinrichtung (MSC) (4) durchgeführt wird
und dass das Endgerät (MS) (2a, b, c), seitens dessen zuerst abgenommen wird, mit dem anrufenden Endgerät (MS) (3) verbunden wird und
dass ein Verbindungsaufbau zu jeweils zwei Endgeräten (MS) (2a, b, c) des angerufenen Teilnehmers über eine Vermittlungseinrichtung (MSC) (4) parallel gestartet wird und danach solange jeweils ein Verbindungsaufbau zu einem oder zwei weiteren Endgeräten (MS) (2a, b,...

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung in einem mobilen Kommunikationsnetz zum gleichzeitigen Anrufen von mindestens zwei Endgeräten (MS) eines angerufenen Teilnehmers.
  • Die US 6 219 551 beschreibt ein Verfahren zum Aufbauen einer Sprachverbindung zwischen einem anrufenden Teilnehmer und einem Teilnehmer, bei dem eine Mehrzahl von Rufnummern bestimmt wurden. Ein Dienst eines intelligenten Netzes beinhaltet zwei Operationsmodi. In einem ersten Modus weiß der Dienst nicht, unter welcher Rufnummer der angerufene Teilnehmer derzeit erreichbar ist. Eine paging-Nachricht wird simultan zu allen Rufnummern des angerufenen Teilnehmers versandt. Die Verbindung wird zu der Rufnummer bzw. zum dazugehörigen Endgerät hergestellt, die bzw. das den Ruf zuerst beantwortet. Beim zweiten Operationsmodus weiß der Dienst unter welcher Rufnummer der angerufene Teilnehmer erreichbar ist. Die Verbindung wird nur zu dieser Rufnummer bzw. zu diesem Endgerät hergestellt.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung in einem mobilen Kommunikationsnetz für das gleichzeitige Anrufen von mehr als zwei Endgeräten eines angerufenen Teilnehmers vorzuschlagen.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Gegenstände der unabhängigen Patentansprüche bezüglich des Verfahrens und der Vorrichtung gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben. Kern der Erfindung ist ein Verfah ren zum gleichzeitigen Anrufen von mindestens zwei Endgeräten (MS) eines angerufenen Teilnehmers. Dazu wird die Anrufabwicklung der beteiligten Endgeräte (Called Party Handling) verwendet und kaskadenförmig (= nacheinander mit geringst möglichem zeitlichem Verzug, also erst an ein Endgerät (MS), danach an das nächste usw.) die Anrufverbindungsanfrage an mehrere Endgeräte (MS) eines angerufenen Teilnehmers weitergeleitet. Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass sie sehr flexibel ist und einfach vom Netzbetreiber für spezielle Kundenwünsche angeboten werden kann. Speziell geschäftliche Nutzer, die oft mehrere Endgeräte, wie Autotelefon, Bürotelefon, Mobiltelefon, etc. besitzen oder auch andere Nutzer, die mehrere Endgeräte besitzen, haben mit dieser Erfindung die Möglichkeit alle Gespräche, die auf eines ihrer Endgeräte ankommen, von jedem Endgerät anzunehmen. Aber auch „Call Center", könnten diese Erfindung als kosteneffektive und flexible Lösung nutzen.
  • Die Erfindung wird anhand eines in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Im einzelnen zeigen
  • 1 den Verbindungsaufbau bei mehr als zwei Endgeräten (MS) eines angerufenen Teilnehmers,
  • 2 den Verbindungsaufbau bei mehr als zwei Endgeräten (MS) eines angerufenen Teilnehmers als Flussdiagramm,
  • 3 den Verbindungsaufbau bei mehr als zwei Endgeräten (MS) eines angerufenen Teilnehmers, nachdem das zweite Endgerät (MS) zuerst geantwortet hat,
  • 4 den Verbindungsaufbau bei mehr als zwei Endgeräten (MS) eines angerufenen Teilnehmers, nachdem das dritte Endgerät (MS) zuerst geantwortet hat,
  • 5 den Prozessablauf beim Verbindungsaufbau bei mehr als zwei Endgeräten (MS) eines angerufenen Teilnehmers, nachdem das erste Endgerät (MS) zuerst geantwortet hat,
  • 6 den Verbindungsaufbau bei mehr als zwei Endgeräten (MS) eines angerufenen Teilnehmers mit den versandten INAP/CAP Operationsnachrichten
  • 7 ein vereinfachtes Schaubild des Service Kontroll-Punktes (SCP).
  • 1 und 2 beschreiben, wie der Verbindungsaufbau bei einem Anruf eines Endgerätes (MS) (3) an mehr als zwei Endgeräte (MS) (2a, b, c) eines angerufenen Teilnehmers, der einen Dienst für das gleichzeitige Anrufen von mehr als zwei Endgeräten (MS) (2a, b, c) aktiviert hat, geschieht. Das anrufende Endgerät (MS) (3) stellt eine Verbindungsaufbauanfrage (Mobile Originating Call setup) an die Vermittlungsstelle (4) und startet damit einen Intelligenten Netzwerk – Dialog (IN/CAMEL – Dialog). Daraufhin sendet die Vermittlungsstelle (4) eine INAP/CAP Operationsnachricht „Anfangserkennungspunkt" (Initial Detection Point) an den Service Kontroll-Punkt (SCP) (1) und der Dienst für das gleichzeitige Anrufen von mehr als zwei Endgeräten (MS) (2a, b, c) initiiert den Verbindungsaufbau zum ersten Endgerät (MS) (2a) des angerufenen Teilnehmers durch das Senden einer INAP/CAP Operationsnachricht „Weitermachen mit Argument" (Continue with Argument) über die Vermittlungsstelle (4). Parallel dazu initiiert der Service Kontroll-Punkt (SCP) (1) den Verbindungsaufbau zum zweiten Endgerät (MS) (2b) des angerufenen Teilnehmers durch das Senden einer INAP/CAP Operationsnachricht „Initiiere Anruf-Segment" (Initiate Call Segment) zur Vermittlungsstelle (4). In dieser INAP/CAP Operationsnachricht „Initiiere Anruf-Segment" (Initiate Call Segment) wird eine intelligente Netzwerk (IN) Dienste Nummer, die die Rufnummer des anrufenden Teilnehmers darstellt, mit versandt. Dieser Vorgang führt zu einem weiteren intelligente Netzwerk Dialog (IN/CAMEL – Dialog) und wird „re-routing" genannt. Der Dienst bzw. das Steuerelement (8) des Service Kontroll-Punktes (1) für das gleichzeitige Anrufen von mehr als zwei Endgeräten (MS) (2a, b, c) sieht in einer Liste (6) nach, wie viele Endgeräte (MS) (2a, b, c) eines angerufenen Teilnehmers vorhanden sind und legt den Prozessablauf für den Verbindungsaufbau fest. Wenn z. B. drei Endgeräte für einen angerufenen Teilnehmer vorhanden sind, initiiert der Service Kontroll-Punkt (1) einmal ein „rerouting", bei vier Endgeräten eines angerufenen Teilnehmers initiiert der SCP (1) zweimal ein „re-routing" und bei n (Anzahl) Endgeräten eines angerufenen Teilnehmers werden n-2 „re-routing" vom Steuerelement (8) des Service Kontroll-Punktes (SCP) (1) initiiert. Eine Korrelations-Identifizierungsnummer wird in jedem der intelligenten Netzwerk Dialoge (IN/CAMEL – Dialog) signalisiert. Diese hat zum Zweck, dass der Service Kontroll-Punkt (SCP) (1) wieder in den richtigen Ort beim Prozessablauf des Services des nachfolgenden intelligenten Netzwerktriggers (IN Trigger) einspringt, der den richtigen IN/CAMEL – Dialog erkennt und aufbaut. Da in den INAP/CAP Operationsnachrichten „Initiiere Anruf Segment" (Initiate Call Segment) und „Anfangserkennungspunkt" (Initial Detection Point) keine Korrelations-Identifizierungsparameter definiert sind, werden existierende Parameter zur Signalisierung verwendet und zwar entweder die Rufnummer des angerufenen Teilnehmers (6) oder die des anrufenden Teilnehmers (1). Die Rufnummer des angerufenen Teilnehmers kann zur Signalisierung verwendet werden, da nicht alle Stellen für das „IN-triggering" benötigt werden. Die Korrelations-Identifizierungsnummer kann hinter den anderen Zahlen gestellt werden. Ein Beispiel für eine angerufene Rufnummer ist = RRRRRDCCCCC, RRRRR ist dabei die Service Nummer, die für das „IN-triggering" in den IN/CAMEL – Dialogen verwendet wird, D ist dabei die Abgrenzungsziffer und CCCCC die Korrelations-Identifizierungsnummer. Wird die Rufnummer des anrufenden Teilnehmers verwendet so ist das Verfahren wie folgt: In der ersten INAP/CAP Operationsnachricht erhält der Service Kontroll-Punkt (SCP) (1) die Rufnummer des anrufenden Teilnehmers. Der Service Kontroll-Punkt (SCP) (1) speichert diese Nummer. Wenn ein „rerouting" initiiert wird, z. B. wenn eine intelligente Netzwerknummer (IN) in einer INAP/CAP Operationsnachricht „Initiiere Anruf Segment" (Initiate Call Segment) zurück an eine Vermittlungsstelle (4) gesandt wird, kann die Rufnummer des anrufenden Teilnehmers dabei ersetzt werden durch die Korrelations-Identifizierungsnummer. Die Vermittlungsstelle (4) antwortet mit der INAP/CAP Operationsnachricht „Anfangserkennungspunkt" (Initial Detection Point), die die IN Service Nummer und die Korrelations-Identifizierungsnummer enthält, dem Service Kontroll-Punkt (SCP) (1) und dieser (1) initiiert den Verbindungsaufbau beim zweiten Endgerät (MS) (2b) des angerufenen Teilnehmers mit einer INAP/CAP Operationsnachricht „Verbinden" (Connect), die die Nummer des anrufenden Teilnehmers, die der Service Kontroll-Punkt (SCP) (1) gespeichert hat und die Rufnummer des angerufenen Teilnehmers enthält. Der Verbindungsaufbau mit dem dritten Endgerät geschieht mit einer INAP/CAP Operationsnachricht „Initiiere Anruf Segment" (Initiate Call Segment). Wenn es nach dem dritten Endgerät (MS) (2c) keine weiteren Endgeräte auf der Liste des Service Kontroll-Punktes (SCP) (1) gibt, so enthält die INAP/CAP Operationsnachricht „Initiiere Anruf Segment" (Initiate Call Segment) die Nummer des anrufenden Teilnehmers, die der Service Kontroll-Punkt (SCP) (1) gespeichert hat und die Rufnummer des angerufenen Teilnehmers, jedoch keine Korrelations-Identifizierungsnummer.
  • 3 zeigt, wie durch das Antworten des zweiten Endgerätes (MS) (2b) eines angerufenen Teilnehmers dieses mit dem anrufenden Endgerät (MS) (3) verbunden wird und die beiden anderen Endgeräte (MS) (2a, c) aufhören zu läuten. Das Abheben des zweiten Endgerätes (MS) (2b) des angerufenen Teilnehmers wird an den Service Kontroll-Punkt (1) gemeldet. Daraufhin weist der Service Kontroll-Punkt (SCP) (1) die Vermittlungsstelle (4) an, ihre (4) Verbindung zum dritten Endgerät (MS) (2c) des angerufenen Teilnehmers zu unterbrechen. Die Vermittlungsstelle (4) meldet die erfolgreiche Unterbrechung an den Service Kontroll-Punkt (SCP) (1) zurück. Danach weist der Service Kontroll-Punkt (SCP) (1) die Vermittlungsstelle (4) an, die Verbindung zum ersten Endgerät (MS) (2a) zu unterbrechen. Wieder meldet die Vermittlungsstelle (4) dem Service Kontroll-Punkt (SCP) (1) die erfolgreiche Unterbrechung. Schließlich verbindet der Service Kontroll-Punkt (SCP) (1) den Verbindungszweig des anrufenden Endgerätes (MS) (3) mit dem Verbindungszweig der während des „re-routing" erzeugt wurde. Dadurch wird das anrufende Endgerät (MS) (3) mit dem zweiten Endgerät (MS) (2b) des angerufenen Teilnehmers verbunden.
  • 4 zeigt den Gesprächsaufbau nachdem das dritte Endgerät (MS) (2c) des angerufenen Teilnehmers zuerst abgehoben hat. Das Antwort-Ereignis wird dem Service Kontroll-Punkt (SCP) gemeldet. Daraufhin weist der Service Kontroll-Punkt (SCP) (1) die Vermittlungsstelle (4) an, die Verbindung mit dem zweiten Endgerät (MS) (2b) zu unterbrechen. Die Vermittlungsstelle (4) meldet die erfolgreiche Unterbrechung und das zweite Endgerät (MS) (2b) des angerufenen Teilnehmers läutet nicht mehr. Als nächstes verbindet der Service Kontroll-Punkt (SCP) (1) den Verbindungszweig des anrufenden Endgerätes (MS) (3) mit dem Verbindungszweig der während des „re-routing" erzeugt wurde. Dann weist der Service Kontroll-Punkt (SCP) (1) die Vermittlungsstelle (4) an, die Verbindung mit dem ersten Endgerät (MS) (2a) des angerufenen Teilnehmers zu unterbrechen. Die Vermittlungsstelle (4) meldet die erfolgreiche Unterbrechung und das ersten Endgerät (MS) (2a) des angerufenen Teilnehmers läutet nicht mehr. Schließlich verbindet der Service Kontroll-Punkt (SCP) (1) den Verbindungszweig des anrufenden Endgerätes (MS) (3) mit dem Verbindungszweig der während des „re-routing" erzeugt wurde. Dadurch wird das anrufende Endgerät (MS) (3) mit dem dritten Endgerät (MS) (2c) des angerufenen Teilnehmers verbunden.
  • 5 zeigt den Gesprächsaufbau nachdem das erste Endgerät (MS) (2a) des angerufenen Teilnehmers zuerst abgehoben hat. Das Antwort-Ereignis wird dem Service Kontroll-Punkt (SCP) gemeldet. Der Service Kontroll-Punkt (SCP) (1) weist die Vermittlungsstelle (4) an, den Verbindungszweig der während des „re-routing" erzeugt wurde, zu unterbrechen. Die Vermittlungsstelle (4) meldet die erfolgreiche Unterbrechung und das zweite und dritte Endgerät (MS) (2b, c) des angerufenen Teilnehmers läuten nicht mehr. Dadurch ist das anrufende Endgerät (MS) (3) mit dem ersten Endgerät (MS) (2a) des angerufenen Teilnehmers verbunden.
  • Analog sind die Gesprächsaufbauten durchzuführen, wenn mehr als drei Endgeräte beteiligt sind und eines der Endgeräte abgehoben hat.
  • 6 zeigt den Austausch der Nachrichten zwischen der Vermittlungsstelle (4), dem HLR (6) und dem Service Kontroll-Punkt (SCP) (1), der bereits unter 1 beschrieben wurde.
  • 7 zeigt, wie INAP/CAP Operationsnachrichten über eine Empfangseinheit (7) in die Steuereinheit (8) des Service Kontroll-Punktes (SCP) (1) gelangen und nach Bearbeiten über eine Sendeeinheit (9) weitergeleitet werden. Die Steuereinheit (8) überprüft die Anzahl der Endgeräte (MS) (2a, b, c) eines angerufenen Teilnehmers über eine Liste (6) im Kommunikationsnetz und initiiert den Prozess zum Verbindungsaufbau mit allen notwendigen „re-routing"-Schritten.
  • Daß ein Anruf oder Verbindungsaufbau „parallel" erfolgt kann insbesondere bedeuten, dass er näherungsweise gleichzeitig erfolgt und/oder, dass mit einem Anruf/Verbindungsaufbau zu einem Endgerät nicht gewartet wird, bis der Anruf/Verbindungsaufbau zu einem anderen Endgerät abgeschlossen ist (sondern, dass er z. B. kurz hintereinander gestartet wird).

Claims (13)

  1. Verfahren zum parallelen Anrufen von mindestens drei Endgeräten (MS) (2a, b, c) eines Teilnehmers in einem mobilen Kommunikationsnetz, wobei bei einer Verbindungsaufbauanfrage von einem Endgerät (MS) (2) über eine Vermittlungseinrichtung (MSC) (4) ein Dienst in einem Service Kontroll-Punkt (SCP) (1) aufgerufen wird, dass der Dienst im Service Kontroll-Punkt (SCP) (1) Angaben zu mehreren teilnehmenden Endgeräten (MS) (2a, b, c) des angerufenen Teilnehmers aus einer gespeicherten Liste entnimmt, dass ein Verbindungsaufbau zu Endgeräten (MS) (2a, b, c) des angerufenen Teilnehmers über eine Vermittlungseinrichtung (MSC) (4) durchgeführt wird und dass das Endgerät (MS) (2a, b, c), seitens dessen zuerst abgenommen wird, mit dem anrufenden Endgerät (MS) (3) verbunden wird und dass ein Verbindungsaufbau zu jeweils zwei Endgeräten (MS) (2a, b, c) des angerufenen Teilnehmers über eine Vermittlungseinrichtung (MSC) (4) parallel gestartet wird und danach solange jeweils ein Verbindungsaufbau zu einem oder zwei weiteren Endgeräten (MS) (2a, b, c) des anrufenden Teilnehmers versucht wird, bis ein Verbindungsaufbau zu allen Endgeräten (MS) (2a, b, c) des angerufenen Teilnehmers versucht wurde oder der Teilnehmer erreicht wurde.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsaufbau zu den Endgeräten (MS) (2a, b, c) eines angerufenen Teilnehmers nacheinander (kaskadenförmig) geschieht.
  3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens drei Endgeräte (MS) (2a, b, c) eines Teilnehmers in einem mobilen Kommunikationsnetz parallel angerufen werden.
  4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsaufbau zum ersten Endgerät (MS) (2a) des angerufenen Teilnehmers durch die INAP/CAP Operation „Weitermachen mit Argument" (Continue with Argument) initiiert wird.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine intelligente Netzwerk Dienste-Nummer (IN) mit der INAP/CAP Operation „Initiiere Anruf-Segment" (Initiate Call Segment) zum Service Kontroll-Punkt (SCP) (1) zurückgesandt wird (re-routing).
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Service Kontroll-Punkt (SCP) (1) den Verbindungsaufbau mit dem nächsten Endgerät (MS) (2b, c) des angerufenen Teilnehmers durch das Senden der in der gespeicherten Liste (6) enthaltenen Teilnehmer-Nummer des Endgerätes (MS) (2a, b, c), das verbunden werden soll, mit der INAP/CAP Operation „Verbinden" (connect) initiiert.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Service Kontroll-Punkt (SCP) (1) den Verbindungsaufbau eines weiteren Endgerätes (MS) (2c) des angerufenen Teil nehmers mit der INAP/CAP Operation „Initiiere Anruf-Segment" (Initiate Call Segment) initiiert.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Dienst im Service Kontroll-Punkt (SCP) (1) die Anzahl der anzurufenden Endgeräte (MS) (2a, b, c) eines angerufenen Teilnehmers überprüft und die Anzahl der zu verwendenden Prozessschritte in der Cascade für den Verbindungsaufbau mit diesen Endgeräten (MS) (2a, b, c) auswählt.
  9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Korrelation Identifizierungsnummer vom Service Kontroll-Punkt (SCP) (1) zum wieder einspringen in den richtigen Ort beim Prozessablauf des Services des nachfolgenden intelligenten Netzwerktriggers (IN Trigger), der den Nachrichtenaustausch erkennt und aufbaut, im Service Kontroll-Punkt (SCP) (1) verwendet wird.
  10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rufnummer des anrufenden Endgerätes (MS) (3) in den INAP/CAP Operationen „Anfangserkennungspunkt" (Initial Detection Point) und „Initiiere Anruf-Segment" (Initiate Call Segment) zum Signalisieren der Korrelations-Identifizierungsnummer zum wieder einspringen in den richtigen Ort beim Prozessablauf des Services verwendet wird.
  11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rufnummer des angerufenen Teilnehmer in den INAP/CAP Operationen „Anfangserkennungspunkt" (Initial Detection Point) und „Initiiere Anruf-Segment" (Initiate Call Segment) zum Signalisieren der Korrelations-Identifizierungsnummer zum wieder einspringen in den richtigen Ort beim Prozessablauf des Services verwendet wird.
  12. Vorrichtung zum gleichzeitigen Anrufen von mindestens drei Endgeräten (MS) (2a, b, c) eines Teilnehmers in einem mobilen Kommunikationsnetz, mit einer Empfangseinheit (7), die eine Verbindungsaufbauanfrage von einem Endgerät (MS) (2a, b, c) über eine Vermittlungseinrichtung (MSC) (4) erhält und mit einem Steuerelement (8), das die Angabe zu den zu verbindenden Endgeräte (MS) (2a, b, c) eines angerufenen Teilnehmers aus einer gespeicherten Liste (6) entnimmt und den Prozess für den Verbindungsaufbau zu jeweils zwei Endgeräten (MS) (2a, b, c) des angerufenen Teilnehmers parallel startet und danach solange jeweils ein Verbindungsaufbau zu einem oder zwei weiteren Endgeräten (MS) (2a, b, c) der anrufenden Teilnehmer versucht, bis es (8) einen Verbindungsaufbau zu allen Endgeräten (MS) (2a, b, c) des angerufenen Teilnehmers versucht oder den Teilnehmer erreicht hat und mit einer Sendeeinheit (9) den Service Kontroll-Punkt (SCP) (1) weiterleitet, die an die Endgeräte (MS) (2a, b, c) des angerufenen Teilnehmers die Daten für den Verbindungsaufbau sendet.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerelement (8) zum Verbindungsaufbau des anrufenden Endgerätes (MS) (3) mit den Endgeräten (MS) (2a, b, c) des angerufenen Teilnehmers INAP/CAP Operationen zum Austausch von Nachrichten durchführt.
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