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DE10234330A1 - Sturzhelm, insbesondere für Motorradfahrer - Google Patents

Sturzhelm, insbesondere für Motorradfahrer Download PDF

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Abstract

Bei einem Sturzhelm, insbesondere für Motorradfahrer, mit einer schützenden Helmkalotte, einem an der Helmkalotte schwenkbar befestigten Kinnteil, das gemeinsam mit der Helmkalotte einen Visierbereich (5) des Sturzhelms begrenzt und dessen Schwenkbewegung in eine an der Helmkalotte fixierten Verriegelungsstellung zu einem Einrasten eines Verriegelungsteils (12) in einem zugehörigen Verriegelungsmechanismus (10) führt, ist im Visierbereich eine Anzeige vorgesehen, die eine nicht verriegelte Stellung des Kinnteils an der Helmkalotte anzeigt und sich ändert, wenn die Verriegelungsstellung erreicht ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Sturzhelm, insbesondere für Motorradfahrer, mit einer schützenden Helmkalotte, einem an der Helmkalotte schwenkbar befestigten Kinnteil, das gemeinsam mit der Helmkalotte einen Visierbereich des Sturzhelms begrenzt und dessen Schwenkbewegung in eine an der Helmkalotte fixierten Verriegelungsstellung zu einem Einrasten eines Verriegelungsteils in einen zugehörigen Verriegelungsmechanismus führt.
  • Derartige Sturzhelme sind seit langer Zeit bekannt und zunehmend im Gebrauch. Sie bilden einen Integralhelm, der einen vollständigen Schutz des Kopfes des Helmträgers gewährleistet, indem unterhalb des Visierbereichs ein Kinnteil vorgesehen ist, mit dem – anders als bei sogenannten Jet-Helmen – auch der Kinnteil des Kopfes geschützt wird.
  • Wird die Helmkalotte eines Integralhelmes einteilig hergestellt, entstehen Probleme beim Aufsetzen des Helmes auf den Kopf und verstärkt beim Abziehen des Helmes vom Kopf, insbesondere wenn dies von Dritten, beispielsweise bei einem Unfallopfer, vorgenommen werden muss.
  • Es ist deshalb seit langem bekannt, Helme in der eingangs erwähnten Art mit einem an der Helmkalotte hochklappbar angelenkten Kinnteil auszubilden. Das Kinnteil wird in der Gebrauchsstellung, in der es die Helmkalotte zu dem Integralhelm ergänzt, verriegelt und ist durch Druck auf eine Druck- oder Schiebetaste entriegelbar, sodass das Kinnteil hochgeklappt und dann der Helm einfacher vom Kopf des Helmträgers abgezogen werden kann. An die Verriegelung, die zweckmäßigerweise Anlagekanten zwischen Kinnteil und Helmkalotte auf beiden Seiten des Helmes übergreift, sind hohe Anforderungen zu stellen, da sie einerseits bei einem Unfall das Kinnteil fest in der Verriegelungsstellung halten muss, andererseits nach dem Unfall aber auch durch die vorgesehene Taste einwandfrei entriegelbar sein muss.
  • Der Motorradfahrer schließt den aufgesetzten Helm, indem er das Kinnteil nach unten gegen die Helmkalotte verschwenkt. Sollte dabei die Verriegelung, gegebenenfalls nur auf einer Seite, nicht richtig einrasten, besteht bei einem ungünstigen Schlag auf das Kinnteil bei einem Unfall die Gefahr, dass das Kinnteil aufspringt und den Kinnbereich des Helmträgers nicht mehr schützt.
  • Auf dem Markt befindliche neuere Verriegelungsmechanismen sehen zwei Schließstellungen vor, nämlich eine Fangstellung und eine Verriegelungsstellung. Die Fangstellung hat die Funktion, eine gewisse Schließkraft für das Kinnteil zur Verfügung zu stellen, wenn beim Schließen die Verriegelung nicht exakt durchgeführt worden ist, also die Verriegelungsstellung nicht erreicht worden ist. In diesem Fall wird insbesondere eine Öffnung des Kinnteils während der Fahrt durch Windeinwirkungen unterbunden und so eine akute Gefährdung des Helmträgers vermieden. Die Fangstellung bewirkt aber keinen vollständigen Unfallschutz.
  • Es ist für den Helmträger schwierig zu erkennen, ob er das Schließen des Kinnteils bis zur sicheren Verriegelungsstellung bewirkt hat oder gegebenenfalls nur die Fangstellung erreicht hat. Hierzu muss der Helmträger das Spiel des Helmteils gegenüber der Helmkalotte überprüfen, was in der Praxis aber nur selten geschieht.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Sturzhelm der eingangs erwähnten Art so auszubilden, dass er eine erhöhte Sicherheit für die Bereitstellung eines vollständigen Unfallschutzes durch den Sturzhelm gewährleistet.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Sturzhelm der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsmechanismus eine Anzeige steuert, die eine nicht verriegelte Stellung des Kinnteils an der Helmkalotte anzeigt und sich ändert, wenn die Verriegelungsstellung erreicht ist.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Sturzhelm wird dem Helmträger angezeigt, ob das Kinnteil in der verriegelten Stellung an der Helmkalotte fixiert worden ist, wobei diese Anzeige durch den Verriegelungsmechanismus selbst gesteuert wird. Die Anzeige kann sich dabei im Sichtbereich des Helmträgers innerhalb des Helmes, im Visierbereich des Helmes oder auch im Cockpit des Fahrzeugs befinden. Die Anzeige lässt sich im Visierbereich unauffällig und ohne Störung des für das Fahren benötigten Sichtfeldes ohne weiteres realisieren. Dabei ist es möglich, die Anzeige mechanisch zu steuern, indem vorzugsweise unmittelbar die Verriegelungsbewegung des Verriegelungsmechanismus ausgenutzt wird, um die Anzeige zu steuern. Alternativ ist es möglich, die Verriegelung durch einen Kontakt zu detektieren und eine elektrische Anzeige vorzusehen, wobei eine elektrische Energiequelle am Helm installiert werden muss, die durch eine Knopfzellenbatterie oder kleine Solarzellen gebildet sein kann.
  • Bei einem erfindungsgemäßen Sturzhelm, bei dem wenigstens ein Teil des Verriegelungsmechanismus von dem Verriegelungsteil gegen die Kraft einer Rückstellfeder bewegbar ist und eine an der Helmaußenseite betätigbare Entriege lungseinrichtung zur Freigabe des Verriegelungsteils aus dem Verriegelungsmechanismus vorgesehen ist, lässt sich die mechanische Steuerung eines Anzeigeelements in einer bevorzugten Ausführungsform dadurch ausführen, dass mit dem bewegten Teil des Verriegelungsmechanismus ein Betätigungsglied verbunden ist, dessen Bewegung über eine Getriebeanordnung in eine Bewegung eines Anzeigeelements so übertragbar ist, dass das Anzeigeelement zur Anzeige in den Visierbereich ragt, wenn die endgültige Verriegelungsstellung noch nicht erreicht ist.
  • In einer konstruktiv sinnvollen Ausführung der Erfindung führt das Betätigungsglied eine Schwenkbewegung aus und ist in einem Langlochschlitz eines ersten Hebelarms eines zweiarmigen Hebels geführt, dessen zweiter Hebelarm mit dem Anzeigeelement versehen ist. Durch den zweiarmigen Hebel lässt sich sowohl die Positionierung des Anzeigeelements an der gewünschten Stelle erreichen als auch die Größe der Bewegung aufgrund der gewählten Übersetzung durch den zweiarmigen Hebel einstellen.
  • Zur Steuerung der Bewegung des Anzeigeelements dient es auch, wenn der erste Hebelarm eine Kurvenform des Langlochschlitzes aufweist, die mit der Schwenkbewegung des Betätigungsgliedes eine Verschwenkung des zweiarmigen Hebels um seinen zentralen Drehpunkt steuert.
  • Ist in dem Verriegelungsmechanismus der Verriegelungsstellung eine Fangstellung für das Verriegelungsteil vorgeschaltet, wird die Bewegung des Anzeigeelements vorzugsweise so gesteuert, dass in der Fangstellung nur ein kleiner Teil des Anzeigeelements in den Visierbereich ragt, sodass durch das Anzeigeelement zwar die nicht vollständig eingenommene Verriegelungsstellung angezeigt wird, jedoch zwischen dem vollständig offenen Zustand und der Fangstellung des Verriegelungsmechanismus unterschieden werden kann. Zweckmäßigerweise wird die Bewegung des Anzeigeelements so gesteuert, dass das Anzeigeelement in der Verriegelungsstellung im Visierbereich nicht sichtbar ist.
  • Bei der alternativen Steuerung der Anzeige durch einen elektrischen Kontakt bzw. elektrischen Schalter ist es zweckmäßig, eine elektrooptische Anzeige vorzusehen, die beispielsweise aus wenigstens einer Leuchtdiode oder wenigstens einem Flüssigkristallelement gebildet sein kann. Die elektrooptische Anzeige kann an einer Visierscheibe im Visierbereich angeordnet sein, gegebenenfalls auch in die Visierscheibe mit entsprechenden Kontaktleitungen eingearbeitet sein. Die Verwendung von Flüssigkristallelementen bietet den Vorteil einer außerordentlich geringen Stromaufnahme, sodass eine etwaig benutzte Batterie eine die Lebensdauer des Sturzhelms überdauernde Lebensdauer aufweist und ein regulärer Batteriewechsel nicht vorgesehen werden muss. Alternativ kann eine Display auch im Innern des Helmes befestigt werden und so ausgerichtet sein, dass es vom Heimträger ohne weiteres erkennbar ist. Weiter ist es möglich, das Display im Cockpit des Fahrzeugs, das ein Auto oder ein Motorrad sein kann, anzuordnen, wobei dann eine Übertragung eines Steuersignals vorzugsweise drahtlos erfolgt. Dabei kann die Anzeige auch innerhalb eines für andere Zwecke bereits vorhandenen Displays am Helm oder im Cockpit realisiert sein.
  • Die Erfindung soll im Folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht von schräg hinten auf ein Kinnteil, bei dem ein Verriegelungsteil noch nicht in einen Verriegelungsmechanismus eingreift
  • 2 eine Ansicht gemäß 1 in einer Fangstellung des Verriegelungsmechanismus
  • 3 eine Ansicht gemäß 1 in einer Verriegelungsstellung des Verriegelungsmechanismus.
  • Das in der Zeichnung dargestellte Kinnteil weist zwei schräg nach hinten und oben gerichtete Ansätze 1 mit Öffnungen 2 auf. Die Ansätze dienen der schwenkbaren Befestigung des Kinnteils an einer (nicht dargestellten) Helmkalotte, wobei die Öffnung 2 mit einer Rastkontur 3 ausgebildet ist und zugleich der Aufnahme einer (nicht dargestellten) Visierscheibe dient.
  • Das Kinnteil weist eine im Wesentlichen horizontale obere Kante 4 auf, die eine untere Begrenzung eines Visierbereichs 5 bildet. Der Visierbereich 5 stellt bei geschlossenem Kinnteil einen Ausschnitt des Helms in Augenhöhe des Helmträgers dar, der mit einer Visierscheibe abdeckbar ist und der das Gesichtsfeld des Helmträgers definiert.
  • Das in der Zeichnung ohne Polsterung und sonstige Ausstattung dargestellte Kinnteil weist an seiner Vorderseite eine Lüftungsöffnung 6 auf. An einer Außenseite des Kinnteils unterhalb des Ansatzes 1 befindet sich eine Schiebetaste 7, die mit einem in einer flexiblen schlauchartigen Führung 8 geführten Draht 9 verbunden ist, mit dem eine Entriegelung eines Verriegelungsmechanismus 10 auch auf der der Schiebetaste 7 gegenüberliegenden Seite möglich ist.
  • Das Kinnteil weist an seinen beiden seitlichen Enden Anschlagkanten 11 auf, die an entsprechenden Anschlagkanten der Helmkalotte im geschlossenen Zustand des Kinnteils anliegen. Über die Anschlagkanten 11 ragt ein Verriegelungsteil 12, das an der Helmkalotte fest angebracht ist. Die Helmkalotte bildet im Bereich des Verriegelungsteils 12 eine etwa U-förmige Aufnahme, sodass das Verriegelungsteil 12 auch bei geöffnetem Kinnteil von der Helmkalotte nach außen abgedeckt ist. Das Verriegelungsteil 12 besteht aus einem flachen Metallstreifen 13, an dessen zum Verriegelungsmechanismus 10 zeigenden Ende ein pilzförmiger Bolzen 14 befestigt ist.
  • Der Verriegelungsmechanismus 10 ist an sich bekannt und wird hier im Einzelnen nicht näher erläutert. Er weist ein ortsfestes Führungsstück 15 und wenigstens zwei drehbar gelagerte Hebelstücke 16, 17 auf, die beim Einführen des Verriegelungsbolzens 14 in das Führungsstück 15 gegen die Kraft einer Rückstellfeder 18 verschwenkt werden und dann unter Federwirkung in eine Verriegelungsstellung einschnappen. An dem schwenkbaren Hebelstück 17 ist ein Betätigungsglied 19 befestigt, das an seinem freien Ende einen Führungsstift 20 trägt. Der Führungsstift 20, der durch eine Schraube mit Schraubenkopf gebildet sein kann, ist in einem Langlochschlitz 21 eines ersten Arms 22 eines zweiarmigen Hebels 23 geführt. Der zweiarmige Hebel 23 ist um einen zentralen Drehpunkt 24 drehbar. Sein zweiter Arm 25 ist nahe der Wandung des Kinnteils geführt und an seinem Ende mit einem streifenförmigen Anzeigeelement 26 versehen. Die durch das Anzeigeelement 26 beabsichtigte Warnwirkung kann durch eine rote Farbgebung des Anzeigeelements 26 unterstützt werden.
  • 1 zeigt das Verriegelungsteil 13 in einer noch nicht in das Führungsstück 15 eingreifenden Stellung. In dieser Stellung ist das Kinnteil zwar heruntergeklappt, wird jedoch nicht an der Helmkalotte gehalten. Eine Fahrt mit dem Sturzhelm in dieser Position wäre gefährlich, da in einer ungünstigen Konstellation das Kinnteil, beispielsweise durch den Fahrtwind, hochklappen könnte und dadurch der Sturzhelm im Fahrtwind einen schlagartig erhöhten Strömungswiderstand bildet, wodurch der Kopf des Helmträgers nach hinten gerissen wird. Darüber hinaus bewegt sich das Kinnteil durch den Sichtbereich des Helmträgers.
  • Diese Gefahr wird durch das Anzeigeelement 26 dem Helmträger verdeutlicht, weil das Anzeigeelement 26 in den Visierbereich 5 des Helmträgers ragt, da sich der Führungsstift 20 des Betätigungsgliedes 19 am in Fahrtrichtung vorderen Ende des nach hinten nach unten gekrümmt ausgebildeten ersten Hebelarms 22 befindet, sodass das in Fahrtrichtung vorne liegende Ende des zweiten Hebelarms 25 mit dem Anzeigeelement 26 nach oben gedrückt wird.
  • 2 zeigt die Situation, in der sich der Verriegelungsbolzen 14 des Verriegelungsteils 12 in der Fangstellung des Verriegelungsmechanismus befindet. Der Verriegelungsbolzen 14 hat dabei das Hebelstück 17 bereits teilweise verschwenkt, sodass das Betätigungsglied 19 gegen die Kraft der Rückstellfeder 18 ebenfalls etwas verschwenkt worden ist. Dadurch hat sich der Führungsstift 20 in dem Langlochschlitz 21 etwas nach hinten bewegt, wodurch das Anzeigeelement 26 am Ende des zweiten Arms 25 des zweiarmigen Hebels 23 um ein kleines Stück nach unten bewegt worden ist. Das Anzeigeelement 26 ist im Visierbereich 5 noch erkennbar, jedoch mit einer kleineren Fläche als in der in 1 dargestellten Stellung. Der Fahrer hat daher die Möglichkeit, die völlig unverschlossene Stellung gemäß 1 von der Fangstellung gemäß 2 durch das Anzeigeelement 26 zu unterscheiden. In jedem Fall wird ihm jedoch angezeigt, dass die für den vollständigen Unfallschutz benötigte Verriegelungsstellung noch nicht erreicht worden ist, da das Anzeigeelement 26 im Visierbereich 5 noch sichtbar ist.
  • 3 zeigt nunmehr die als Gebrauchsstellung vorgesehene Verriegelungsstellung, in der der Verriegelungsbolzen 14 des Verriegelungsteils 12 das Ende der Führung in dem ortsfesten Führungsstück 15 erreicht hat und das Hebelstück 17 in eine Verriegelungsstellung verschwenkt hat. Dadurch hat sich auch das Betätigungsglied 19 weiter nach hinten verschwenkt und aufgrund der Formgebung des ersten Arms 22 des zweiarmigen Hebels 23 diesen Arm 22 angehoben und damit den zweiten Arm 25 um den zentralen Drehpunkt 24 so weit nach unten verschwenkt, dass das Anzeigeelement 26 im Bereich des Kinnteils verschwunden und somit im Visierbereich 5 nicht mehr sichtbar ist.
  • Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass das dargestellte Ausführungsbeispiel nur zur Erläuterung der Erfindung dient und dass zahlreiche andere Ausführungsformen eines geeigneten Antriebs für das Anzeigeelement 26 möglich sind, wenn ein mechanisch angetriebenes Anzeigeelement 26 verwendet wird.

Claims (16)

  1. Sturzhelm, insbesondere für Motorradfahrer, mit einer schützenden Helmkalotte, einem an der Helmkalotte schwenkbar befestigten Kinnteil, das gemeinsam mit der Helmkalotte einen Visierbereich (5) des Sturzhelms begrenzt und dessen Schwenkbewegung in eine an der Helmkalotte fixierten Verriegelungsstellung zu einem Einrasten eines Verriegelungsteils (12) in einem zugehörigen Verriegelungsmechanismus (10) führt, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsmechanismus (10) eine Anzeige (26) steuert, die eine nicht verriegelte Stellung des Kinnteils an der Helmkalotte anzeigt und sich ändert, wenn die Verriegelungsstellung erreicht ist.
  2. Sturzhelm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsmechanismus (10) eine mechanisch betätigte Anzeige (26) steuert.
  3. Sturzhelm nach Anspruch 1 oder 2, bei dem wenigstens ein Teil (17) des Verriegelungsmechanismus (10) von dem Verriegelungsteil (12) gegen die Kraft einer Rückstellfeder (18) bewegbar ist und eine von der Helmaußen seite betätigbare Entriegelungseinrichtung (7) zur Freigabe des Verriegelungsteils (12) aus dem Verriegelungsmechanismus (10) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem bewegten Teil (17) des Verriegelungsmechanismus (10) ein Betätigungsglied (19) verbunden ist, dessen Bewegung über eine Getriebeanordnung (20, 21, 23) in eine Bewegung eines Anzeigeelements (26) so übertragbar ist, dass das Anzeigeelement (26) zur Anzeige in den Visierbereich ragt, wenn die endgültige Verriegelungsstellung noch nicht erreicht ist.
  4. Sturzhelm nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsglied (19) eine Schwenkbewegung ausführt und in einem Langlochschlitz (21) eines ersten Hebelarms (22) eines zweiarmigen Hebels (23) geführt ist, dessen zweiter Hebelarm (25) mit dem Anzeigeelement (26) versehen ist.
  5. Sturzhelm nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Hebelarm (22) eine Kurvenform des Langlochschlitzes (21) aufweist, die mit der Schwenkbewegung des Betätigungsgliedes (19) eine Verschwenkung des zweiarmigen Hebels (23) um seinen zentralen Drehpunkt (24) steuert.
  6. Sturzhelm nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Verriegelungsmechanismus (10) eine Fangstellung der Verriegelungsstellung für das Verriegelungsteil (12) vorgeschaltet ist und dass in der Fangstellung ein kleinerer Teil des Anzeigeelements (26) in den Visierbereich (5) ragt.
  7. Sturzhelm nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Verriegelungsstellung das Anzeigeelement (26) im Visierbereich (5) nicht sichtbar ist.
  8. Sturzhelm nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Verriegelungsmechanismen (10) in seitlichen Bereichen des Sturzhelms vorgesehen sind.
  9. Sturzhelm nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass beide Verriegelungsmechanismen (10) mit einem gemeinsamen Entriegelungsmechanismus (7, 9) entriegelbar sind.
  10. Sturzhelm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsmechanismus (10) einen elektrischen Kontakt steuert, der eine elektrooptische Anzeige ändert.
  11. Sturzhelm nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung des elektrischen Kontaktes in der Verriegelungsstellung zum Erlöschen der elektrooptischen Anzeige führt.
  12. Sturzhelm nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrooptische Anzeige mit wenigstens einer Leuchtdiode gebildet ist.
  13. Sturzhelm nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrooptische Anzeige mit wenigstens einem Flüssigkristallelement gebildet ist.
  14. Sturzhelm nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige (26) im Visierbereich (5) angeordnet ist.
  15. Sturzhelm nach einem der Ansprüche 10 bis 13 und Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrooptische Anzeige an einer Visierscheibe im Visierbereich (5) angeordnet ist.
  16. Sturzhelm nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrooptische Anzeige in die Visierscheibe integriert ist.
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